Börks. Selbstherrlich-ranziges Selbtsschminkfratzchen, das sich gerade wie Jopie Heesters benimmt - nur mit zu fettem Kajal und kunterbuntem Halstuch statt Sabber und weißem Schal - und das seine Jungmatratze 2010 in Talkshows entwürdigt wie dat Jopie sein Simönchen.: "Ich kann immer noch lauter falsch singen als du, mein junges Krankenschwesterchen!" Schönheit vergeht, Maxl ("Der Fürst und das Mädchen", "Liebe, Lüge, Leidenschaften", "Die Alpenklinik", "Pilcher: Muschelsucher" und vor Ewigkeiten neben Deutschtümelei-Kack wie "Steiner, das eiserne Kreuz" mal zu kurzen Oscar-Ehren gekommen mit dem geschichtsverfälschenden, weil zu Adenauers Zeiten entsandenem und deshalb ekelhaft nazifreundlichem Kalter-Krieg-Dramolett "Urteil von Nürnberg").
Ja, dunkel erinnere ich mich an seinen Interview-Film mit Marlene und an seinen Dürrenmatt-Krimi "Der Richter und sein Henker", der aus der Distanz zu seinem Gehabe ganz spannend war.
Seine Adaption von Horváth's "Geschichten aus dem Wienerwald" fand ich auch recht gelungen. Und Deutschtümelei-Kack hin oder her: Als eitler Pfau Stransky in "Steiner" war er schon perfekt besetzt. ;)
Früher war er für mich der herausragendste deutsche Schauspieler, bis ich herausfand, dass er gar nicht aus unseren Landen kommt. Das ändert zwar nichts an meiner Meinung zu ihm, aber ein gleichrangiges deutsches Pendant fehlt noch immer ...
Ich weiß noch, wie er in einer Sendung (War es Maischberger?) ins Studio kam und erst einmal die Biografie der Moderatorin interpretierte. Sie war vollkommen baff, für ihn war es selbstverständlich, nicht nur da hin zu gehen und einfach einige Fragen zu beantworten.
2 Kommentare
über Maximilian Schell
Kommentar schreibenDarbon 2010/10/29 01:06:39
Kommentar löschenBörks. Selbstherrlich-ranziges Selbtsschminkfratzchen, das sich gerade wie Jopie Heesters benimmt - nur mit zu fettem Kajal und kunterbuntem Halstuch statt Sabber und weißem Schal - und das seine Jungmatratze 2010 in Talkshows entwürdigt wie dat Jopie sein Simönchen.: "Ich kann immer noch lauter falsch singen als du, mein junges Krankenschwesterchen!" Schönheit vergeht, Maxl ("Der Fürst und das Mädchen", "Liebe, Lüge, Leidenschaften", "Die Alpenklinik", "Pilcher: Muschelsucher" und vor Ewigkeiten neben Deutschtümelei-Kack wie "Steiner, das eiserne Kreuz" mal zu kurzen Oscar-Ehren gekommen mit dem geschichtsverfälschenden, weil zu Adenauers Zeiten entsandenem und deshalb ekelhaft nazifreundlichem Kalter-Krieg-Dramolett "Urteil von Nürnberg").
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Darbon 2010/10/29 15:16:18
Antwort löschenJa, dunkel erinnere ich mich an seinen Interview-Film mit Marlene und an seinen Dürrenmatt-Krimi "Der Richter und sein Henker", der aus der Distanz zu seinem Gehabe ganz spannend war.
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Bradbury 2011/05/21 10:04:31
Antwort löschenSeine Adaption von Horváth's "Geschichten aus dem Wienerwald" fand ich auch recht gelungen. Und Deutschtümelei-Kack hin oder her: Als eitler Pfau Stransky in "Steiner" war er schon perfekt besetzt. ;)
White Moviestar 2012/06/02 02:50:32
Antwort löschenIn "JULIA" ( 1977 ), war er überzeugend...
Brennegan 2009/12/01 01:17:33
Kommentar löschenFrüher war er für mich der herausragendste deutsche Schauspieler, bis ich herausfand, dass er gar nicht aus unseren Landen kommt. Das ändert zwar nichts an meiner Meinung zu ihm, aber ein gleichrangiges deutsches Pendant fehlt noch immer ...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Brennegan 2009/12/01 23:39:44
Antwort löschenDann kann ich ja beruhigt aufhören, zu suchen!
Ich weiß noch, wie er in einer Sendung (War es Maischberger?) ins Studio kam und erst einmal die Biografie der Moderatorin interpretierte. Sie war vollkommen baff, für ihn war es selbstverständlich, nicht nur da hin zu gehen und einfach einige Fragen zu beantworten.
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Fricki76 2009/12/02 00:43:10
Antwort löschenMaximilian Schell ist österreichisch-schweizerischer Herkunft... *klugscheiss-modus-ais*...
Brennegan 2009/12/02 21:57:08
Antwort löschenEr ist einer der Leute, die ich auch gern mal treffen würde, nicht nur des Sehens wegen, sondern auch oder vor allem des Redens wegen.
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