Saskia Valencia ist eine tolle Schauspielerin,Saskia ist so natürlich und wunderschön.Ich bin ein grosser Fan von Saskia,Sie ist eine klasse Frau..........
Die Geschichte der Saskia Valencia beginnt dort, wo viele andere Geschichten auch beginnen: Nackt. Als Aktmodell erregte sie die Gemüter der DDR-Bevölkerung mit großen Plakaten, auf denen sie kaum etwas trug, als das, was – Gerüchten zufolge – Gott ihr gab. Plötzlich war sie in aller Munde, die Saskia Valencia. Leute fragten sich immer, wer ist denn die mit den zwei Vornamen und Saskia Valencia antwortete immer, das sei ja eine üble Frechheit, Valencia sei schließlich ihr Nachname – und überhaupt: „Seit wann beurteilen wir Menschen nach ihren Namen?“
So begann der humanitäre Weg der Saskia Valencia, der Frau mit den zwei Vornamen. Fortan besuchte in ihrer Freizeit junge Menschen und erzählte ihnen die Geschichte der Namen: „Kinder, hört zu! Eines Tages hörten Leute den Namen ‚Horst Peter‘ und machten sich darüber lustig. ‚Was ist denn Peter bitte für ein Nachname? ‘ brüllten sie und warfen mit harmlosen Kieselsteinchen nach ihm. Seht, sie verurteilten den Menschen allein aufgrund seines Nachnamens.“ Sie pausierte kurz, um zur dramatischen Klimax zu kommen: „Ich habe einen Traum! Ich träume davon, dass eine Tages alle Menschen Deutschlands, egal ob sie Peter heißen oder Valencia, Braun oder Depardieu, sich gegenseitig ihren vollen Namen zurufen können, ohne von den Mitmenschen mit Steinen getroffen zu werden!“
1992, immerhin schon knapp davor, 30 zu werden, nahm Saskia Valencia Schauspielunterricht. Sie erkannte plötzlich: „Schauspielunterricht macht Sinn, wenn ich Schauspielerin werden möchte.“ Allerdings las sie die falsche Anzeige und nahm aus Versehen Schaustellunterricht. Sie ist dementsprechend – und das wissen viele ihrer Fans nicht – Diplom-Schaustellerin. „Ich könnte bei einem Volksfest mit dummen Spielen den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. Das ist großartig!“
Nach rund einem Jahr Schauspielunterricht war sie endlich bereit, der Fernsehwelt ihr könne zu zeigen: 1993 spielte sie im Schauspiel-Friedhof „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ die Journalisten Saskia Rother. „Die Rolle war eine besondere Herausforderung. Ich sah darin viele Gemeinsamkeiten mit mir selber. Die größte ist wohl der Vorname. Ich heiße Saskia, sie heißt Saskia – ich war ganz schockiert, als ich das im Drehblatt las. Als hätte mir jemand einen Spiegel vors Gesicht gehalten und geschrien ‚Schau, schau hier rein! Das bist Du! Du! Du!‘“
Saskia Rother war so sehr Saskia Valencia und umgekehrt, dass die Schauspielerin die Rolle in immerhin 860 Episoden übernahm. Selbstverständlich ging die Karriere dann bergab: „Naja, einmal Fernsehen, immer Fernsehen.“ So war sie dann plötzlich zu sehen in so anspruchsvollen Serien wie „Traumschiff“, „Für alle Fälle Stefanie“, Kommissar Rex“, „Klinik unter Palmen“, „Das Traumhotel“, „Polizeiruf 110“ oder „Unser Charly“. „Ich fühlte mich plötzlich so leer“, erzählt sie. „Als Schauspielerin kannst Du einfach kein normales Leben führen. Bei mir war das aber anders: Keine Sau erkannte mich auf der Straße und wenn ich am Flughafen mit Absicht meinen Namen durch die Lautsprecher riefen ließ, drehte sich niemand um. Es schien, als sei es der Welt egal gewesen, dass ich in so bedeutungslosen und entbehrlichen Fernsehfilmen und Serien mitspielte.“
Das prägte Saskia Valencia so sehr, dass sie verzweifelt einen Mann suchte und ihn in Helmut Zierl fand. „Er hat eine Villa, verdammt nochmal!“ Helmut Zierl ist rund acht Jahre älter und großer Fan: „Ich kenne Saskia noch von damals, als sie Peep! Auf RTL2 moderierte. Da war sie schon ein duftes Schnittchen. Ich bekam immer Lust auf Käsekuchen, wenn ich sie so sah. Aber ich hatte nie Käsekuchen im Kühlschrank, also nahm ich Apfelkuchen. Apfelkuchen habe ich nämlich immer im Kühlschrank und ein Stück trage ich auch immer mit mir. Nur für den Fall, dass ich an Saskia denken muss.“ Saskia Valencia findet es romantisch: „Es gibt nichts Schöneres, als den Heißhunger auf Käsekuchen zu wecken und nur Apfelkuchen zu bekommen. Ich finde das faszinierend!“
Saskia Valencia möchte sich in Zukunft darauf konzentrieren, nur eine weiter Schauspielerin zu sein. „Das Tolle ist doch: Als Schauspielerin kann ich mich unsichtbar machen. Nicht nur in einer Rolle, sondern auch in der Karriere. Ich möchte nicht einer dieser bekannten Menschen sein, die ihre Wurzeln vergessen. Ich möchte ein Glied! Ein Glied sein in der Kette voller Glieder, die keine Sau interessiert!“
Diese Schiene fährt sie schon seit langer Zeit sehr erfolgreich. „Jeden Abend ende ich den Tag so, wie er begonnen hat.“ Sie wirft ihr Haar zurück, lächelt ein verschmitztes, verführerisches Lächeln: „Nackt.“
2 Kommentare
über Saskia Valencia
Kommentar schreibenSassi 64 2009/10/30 21:19:04
Kommentar löschenSaskia Valencia ist eine tolle Schauspielerin,Saskia ist so natürlich und wunderschön.Ich bin ein grosser Fan von Saskia,Sie ist eine klasse Frau..........
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Cash 2009/05/08 16:12:42
Kommentar löschenDie Geschichte der Saskia Valencia beginnt dort, wo viele andere Geschichten auch beginnen: Nackt. Als Aktmodell erregte sie die Gemüter der DDR-Bevölkerung mit großen Plakaten, auf denen sie kaum etwas trug, als das, was – Gerüchten zufolge – Gott ihr gab. Plötzlich war sie in aller Munde, die Saskia Valencia. Leute fragten sich immer, wer ist denn die mit den zwei Vornamen und Saskia Valencia antwortete immer, das sei ja eine üble Frechheit, Valencia sei schließlich ihr Nachname – und überhaupt: „Seit wann beurteilen wir Menschen nach ihren Namen?“
So begann der humanitäre Weg der Saskia Valencia, der Frau mit den zwei Vornamen. Fortan besuchte in ihrer Freizeit junge Menschen und erzählte ihnen die Geschichte der Namen: „Kinder, hört zu! Eines Tages hörten Leute den Namen ‚Horst Peter‘ und machten sich darüber lustig. ‚Was ist denn Peter bitte für ein Nachname? ‘ brüllten sie und warfen mit harmlosen Kieselsteinchen nach ihm. Seht, sie verurteilten den Menschen allein aufgrund seines Nachnamens.“ Sie pausierte kurz, um zur dramatischen Klimax zu kommen: „Ich habe einen Traum! Ich träume davon, dass eine Tages alle Menschen Deutschlands, egal ob sie Peter heißen oder Valencia, Braun oder Depardieu, sich gegenseitig ihren vollen Namen zurufen können, ohne von den Mitmenschen mit Steinen getroffen zu werden!“
1992, immerhin schon knapp davor, 30 zu werden, nahm Saskia Valencia Schauspielunterricht. Sie erkannte plötzlich: „Schauspielunterricht macht Sinn, wenn ich Schauspielerin werden möchte.“ Allerdings las sie die falsche Anzeige und nahm aus Versehen Schaustellunterricht. Sie ist dementsprechend – und das wissen viele ihrer Fans nicht – Diplom-Schaustellerin. „Ich könnte bei einem Volksfest mit dummen Spielen den Menschen das Geld aus der Tasche ziehen. Das ist großartig!“
Nach rund einem Jahr Schauspielunterricht war sie endlich bereit, der Fernsehwelt ihr könne zu zeigen: 1993 spielte sie im Schauspiel-Friedhof „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ die Journalisten Saskia Rother. „Die Rolle war eine besondere Herausforderung. Ich sah darin viele Gemeinsamkeiten mit mir selber. Die größte ist wohl der Vorname. Ich heiße Saskia, sie heißt Saskia – ich war ganz schockiert, als ich das im Drehblatt las. Als hätte mir jemand einen Spiegel vors Gesicht gehalten und geschrien ‚Schau, schau hier rein! Das bist Du! Du! Du!‘“
Saskia Rother war so sehr Saskia Valencia und umgekehrt, dass die Schauspielerin die Rolle in immerhin 860 Episoden übernahm. Selbstverständlich ging die Karriere dann bergab: „Naja, einmal Fernsehen, immer Fernsehen.“ So war sie dann plötzlich zu sehen in so anspruchsvollen Serien wie „Traumschiff“, „Für alle Fälle Stefanie“, Kommissar Rex“, „Klinik unter Palmen“, „Das Traumhotel“, „Polizeiruf 110“ oder „Unser Charly“. „Ich fühlte mich plötzlich so leer“, erzählt sie. „Als Schauspielerin kannst Du einfach kein normales Leben führen. Bei mir war das aber anders: Keine Sau erkannte mich auf der Straße und wenn ich am Flughafen mit Absicht meinen Namen durch die Lautsprecher riefen ließ, drehte sich niemand um. Es schien, als sei es der Welt egal gewesen, dass ich in so bedeutungslosen und entbehrlichen Fernsehfilmen und Serien mitspielte.“
Das prägte Saskia Valencia so sehr, dass sie verzweifelt einen Mann suchte und ihn in Helmut Zierl fand. „Er hat eine Villa, verdammt nochmal!“ Helmut Zierl ist rund acht Jahre älter und großer Fan: „Ich kenne Saskia noch von damals, als sie Peep! Auf RTL2 moderierte. Da war sie schon ein duftes Schnittchen. Ich bekam immer Lust auf Käsekuchen, wenn ich sie so sah. Aber ich hatte nie Käsekuchen im Kühlschrank, also nahm ich Apfelkuchen. Apfelkuchen habe ich nämlich immer im Kühlschrank und ein Stück trage ich auch immer mit mir. Nur für den Fall, dass ich an Saskia denken muss.“ Saskia Valencia findet es romantisch: „Es gibt nichts Schöneres, als den Heißhunger auf Käsekuchen zu wecken und nur Apfelkuchen zu bekommen. Ich finde das faszinierend!“
Saskia Valencia möchte sich in Zukunft darauf konzentrieren, nur eine weiter Schauspielerin zu sein. „Das Tolle ist doch: Als Schauspielerin kann ich mich unsichtbar machen. Nicht nur in einer Rolle, sondern auch in der Karriere. Ich möchte nicht einer dieser bekannten Menschen sein, die ihre Wurzeln vergessen. Ich möchte ein Glied! Ein Glied sein in der Kette voller Glieder, die keine Sau interessiert!“
Diese Schiene fährt sie schon seit langer Zeit sehr erfolgreich. „Jeden Abend ende ich den Tag so, wie er begonnen hat.“ Sie wirft ihr Haar zurück, lächelt ein verschmitztes, verführerisches Lächeln: „Nackt.“
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