Handlung
Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI folgt den zwei FBI Special Agents Fox Mulder und Dana Scully. Mulder ist innerhalb des FBI isoliert und hat ein Image als Fantast und Verschwörungstheoretiker inne. Er arbeitet an Fällen, denen anscheinend paranormale Phänomene zugrunde liegen, und glaubt selbst an die Existenz von Außerirdischen. Scully wird seiner Abteilung zugeteilt, um die bearbeiteten Fälle wissenschaftlich zu analysieren und zu untermauern. Beide werden kontrolliert von ihrem unmittelbaren Vorgesetzten, FBI Assistant Director Walter Skinner. Nach anfänglichem Misstrauen Mulders gegenüber Scully finden die beiden schnell eine Verbindung. Es entwickelt sich eine platonische Freundschaft und ein tiefes Vertrauensverhältnis.
Zwei Drittel von Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI machen alleinstehende Episoden aus, in denen jeweils ein mysteriöser Verbrechensfall untersucht wird. Dahinter steht ein staffel-übergreifendes Hauptthema um eine Verschwörung der Regierung.
Die Charaktere
Fox Mulder (David Duchovny) ist ein FBI Special Agent und Spezialist für paranormale Phänomene und mysteriöse Kriminalfälle. Er glaubt selbst an UFOs und Außerirdische, seit seine Schwester verschwand, als er 12 Jahre alt war. Er arbeitet in der Abteilung für die X-Akten, wohin scheinbar unlösbare Kriminalfälle vermittelt werden. Gleichzeitig verfolgt er die Aufdeckung einer angeblichen Regierungsverschwörung. Ab der siebten Staffel wird er durch Agent John Doggett ersetzt.
Dana Scully (
Handlung
Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI folgt den zwei FBI Special Agents Fox Mulder und Dana Scully. Mulder ist innerhalb des FBI isoliert und hat ein Image als Fantast und Verschwörungstheoretiker inne. Er arbeitet an Fällen, denen anscheinend paranormale Phänomene zugrunde liegen, und glaubt selbst an die Existenz von Außerirdischen. Scully wird seiner Abteilung zugeteilt, um die bearbeiteten Fälle wissenschaftlich zu analysieren und zu untermauern. Beide werden kontrolliert von ihrem unmittelbaren Vorgesetzten, FBI Assistant Director Walter Skinner. Nach anfänglichem Misstrauen Mulders gegenüber Scully finden die beiden schnell eine Verbindung. Es entwickelt sich eine platonische Freundschaft und ein tiefes Vertrauensverhältnis.
Zwei Drittel von Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI machen alleinstehende Episoden aus, in denen jeweils ein mysteriöser Verbrechensfall untersucht wird. Dahinter steht ein staffel-übergreifendes Hauptthema um eine Verschwörung der Regierung.
Die Charaktere
Fox Mulder (David Duchovny) ist ein FBI Special Agent und Spezialist für paranormale Phänomene und mysteriöse Kriminalfälle. Er glaubt selbst an UFOs und Außerirdische, seit seine Schwester verschwand, als er 12 Jahre alt war. Er arbeitet in der Abteilung für die X-Akten, wohin scheinbar unlösbare Kriminalfälle vermittelt werden. Gleichzeitig verfolgt er die Aufdeckung einer angeblichen Regierungsverschwörung. Ab der siebten Staffel wird er durch Agent John Doggett ersetzt.
Dana Scully (Gillian Anderson) ist FBI Special Agent und Partnerin von Mulder. Sie arbeitet mit an der Lösung der X-Akten und später an der Aufdeckung der Regierungs-Verschwörung. Im Gegensatz zu Mulder ist sie äußerst skeptisch und logisch-kühl. Ab der achten Staffel ist sie nicht mehr so häufig zu sehen, stattdessen taucht Agent Monica Reyes auf.
Walter Skinner (Mitch Pileggi) ist FBI Assistant Director und der direkte Vorgesetzte von Mulder und Scully. Zunächst ist er den beiden Agenten gegenüber eher feindselig eingestellt, entwickelt sich aber bald zu einem Freund und Unterstützer der beiden.
John Doggett (Robert Patrick) ist FBI Special Agent und ersetzt ab Staffel 8 Mulder als Hauptcharakter.
Monica Reyes (Annabeth Gish) ist ein FBI Special Agent und wird in Staffel 9 neben Dogget der weibliche Hauptcharakter.
Hintergründe
Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI wurde durch die vermutete Existenz geheimer X-Akten im FBI-Hauptquartier inspiriert. Sie besteht aus einer Mischung aus thematisch selbständigen Monster of the Week-Einzelfolgen und der Verfolgung eines roten Fadens, der eine Regierungsverschwörung beschreibt. Die langsame Aufdeckung der größeren Verschwörungstheorie macht die Mythologie der Serie aus und wurde von den Machern Mytharc getauft. Erfunden und produziert wurde die Serie von Chris Carter, der auch ein Drittel aller Drehbücher schrieb.
Cast & Crew
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Was liebst DU an Akte X?
Auteuil:
Es kann auch philosophisch ...mehr |
0 | Thu, 01 Nov 2012 17:26:28 -0000 |
- Genre
- Agentenfilm, Geisterfilm, Mysterythriller, Science Fiction-Film, Verschwörungsthriller
- Zielgruppen
- Männerfilm, Über 18 (Gewalt), Über 18
- Zeit
- 1990er Jahre










Kommentare
über Akte X
Argus Sat, 18 May 2013 01:06:41 -0000
Kommentar löschenAkte X ist für mich persönlich die beste und hochklassigste Serie aller Zeiten.Es gibt viele gute Serien aber keine war für mich so spannend ,unterhaltsam und hat mich so zum Nachdenken gebracht.Ich wünschte es käme noch ein Akte X film raus. The Truth is out there ! :)
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Dead_Eye_Dodo Tue, 14 May 2013 22:20:11 -0000
Kommentar löschen20% der Folgen sind wirklich, wirklich cool. Und der Rest hat immernoch das unendlich charmante Ermittlerteam, das die Folge trägt und erstaunlich gut ansehbar macht, selbst wenn es mal wieder um kompletten Mumpitz geht.
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Movie-Man Sat, 20 Apr 2013 20:50:07 -0000
Kommentar löschenmeine 500. Filmbewertung ist die der Serie Akte X, ich finde das ein wenig mysteriös ( ;) ) weil ich heute einfach mal Lust auf Akte X hatte und mir auch einige Folgen anschauen werde und siehe da... meine Jubiläumsbewertung trifft eben auf diese Serie. Akte X ist einfach ein Klassiker in diesem Genre, es gibt wohl sehr wenige Menschen die diese Serie nicht kennen, ich meine damit die Menschen mit den wirklich älteren Jahrgängen. Dieses Kulturgut wurde auch durch die Kinofilme einer breiteren Zuschauermasse bekannt und hoffentlich zum schauen der Serie angeregt. Also ich schau mir heute mal die je besten Folgen der einzelnen Staffeln an: Das Nest, Die Kolonie (Teil 1 und 2), der große Mutanto, im Bermuda-Dreieck. Die anderen Staffeln sind morgen dran denn ich will auch ein wenig schlafen. Gute Nacht euch allen! Hoffen wir mal dass es wieder so eine Serie geben wird wie Akte X!
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reddig Sat, 20 Apr 2013 21:06:06 -0000
Antwort löschengratuliere zur 500. bewertung, nicht schlecht! als ich jung war und die serie noch im fernsehen lief hab ich mit einem bekannt ausgemacht, von unserem ersten gehalt die serie zu kaufen - damals noch video. nuja, hat ein wenig gedauert und nun aber die gesamte serie als dvd im regal! und besonders die folge "das nest" hat sich für immer in meine fernsehhistorie eingebrannt, mann, hab ich mich damals gefürchtet, ist wirklich ein kulturgut diese serie!
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lieber_tee Sun, 21 Apr 2013 19:42:09 -0000
Antwort löschen500 schön, Halbzeit.
Movie-Man Mon, 22 Apr 2013 11:49:03 -0000
Antwort löschenReddig da hab ich als Jugendlicher mal in der Buchhandlung Das Nest als Buch gekauft und da es so kurz war und ich es in ein paar Studen durchgelesen habe, wieder zurückgegeben :D das Buch ist aber besser wie die Folge, finde ich. Du sagst also die gesamte Serie als dvd? nicht schlecht... das wären dann so ca. 20 x 9 also in etwa 180 dvds ;-) ich denk mal aber dass wohl auf einer dvd eine ganze Staffel drauf ist. Nun ja, also bei jetzigem Anschauen sind doch viele Verhaltensmuster in der Serie trivial bzw. auch sich wiederholend so dass die Spannung auf der Strecke bleibt. Die Serie hat aber für mich (und sicher auch für viele andere) einen sehr hohen Nostalgiefaktor. Deswegen auch die hohe Bewertung wobei ich sagen muss dass ich die neuen Folgen wo z.B. Robert Patrick noch nicht angeschaut habe! Als Jugendlicher gab es für mich nur zwei Serien von denen ich keine Folge verpassen durfte: Star Trek - das nächste Jahrhundert sowie eben Akte X. Das waren aber auch die einzigen Serien die ich bis heute konsequent angeschaut habe.
Masseltoff Thu, 11 Apr 2013 18:48:55 -0000
Kommentar löschenKultKultKultKultKultKultKultKultKultKultKultKult :)
Scully & Mulder das Serien-Duo schlecht hin :) Mach gerade einen Rerun und nach 4 Monaten schon wieder fast mit Staffel 4 durch :(
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Filmegucker84 Sun, 14 Apr 2013 22:50:55 -0000
Antwort löschenEigentlich müßte ich nach langer, langer langer Pause mit der Serie neu beginnen.
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Masseltoff Fri, 19 Apr 2013 17:59:15 -0000
Antwort löschenJa dann wird's mal Zeit ;)
Poor Boy Wed, 24 Apr 2013 13:27:29 -0000
Antwort löschenGerüchten zu folge arbeitet man bei Fox an einer blu-ray Veröffentlichung.
jan.brasel.3 Sun, 17 Mar 2013 15:21:29 -0000
Kommentar löschenDiese Serie ist zurecht ein Meilenstein und Klassiker der Filmgeschichte. Ab der ersten Folge war ich gebannt von den höchst spannenden "Monster-of-the-Week"-Folgen wie von der zentralen Story, die sich wie ein roter Faden durch alle 9 Staffeln zieht.
Durch was besticht die Serie? Zum einen ist es das gelungene und zu seiner Zeit neue Konzept, eine Serie mit Thriller-, Krimi-, Drama- und Horrorelementen zu konzipieren. Dieses Zusammenspiel funktioniert außerordentlich gut und ist konsequent umgesetzt. Zum Anderen ist es auch die einzigartige Atmosphäre und das Zusammenspiel der 2 Hauptfiguren, Fox Mulder und Dana Scully, welche diese Serie erst zum Klassiker machen.
Die Hauptstory, in der es sich hauptsächlich um Außerirdische und die dazugehörige Verschwörung innerhalb der Serie dreht, lässt immer wieder bewusst Fragen offen und ist durch die geheimnisvolle Atmosphäre sehr unterhaltsam.
Aber die wirklichen "Schätze" dieser Serie sind für mich die "Monster-of-the-Week"-Folgen, in denen es um paranormale Wesen/Menschen/Ereignisse geht, die von den FBI-Agenten Mulder und Scully untersucht werden. Diese Episoden sind wie Krimis aufgebaut, aber da man die Fähigkeiten des Mörders und dessen Absichten nur schwer einschätzen kann, ist hier für zusätzliche Spannung gesorgt. Allerdings sollt man sich mit deftigen Horrorelementen anfreunden können, und nicht immer geht es um einen Mord, was für zusätzliche Abwechslung sorgt.
Dies gilt für die ersten 6 Staffeln. Die letzten 3 können das hohe Niveau meiner Meinung nach leider nicht mehr halten. Die Hauptstory verläuft sich nach einer großartigen 6. Staffel und dem Film immer mehr im Sande, während die MOTW-Folgen immer weniger gute Ideen beinhalten und beginnen sich selbst zu kopieren. In den letzten beiden Staffeln fällt auch ein wichtiger Charakter weg und teilweise fehlen sogar beide Hauptcharaktere völlig und werden durch 2 neue Ermittler ersetzt, die leider nicht so überzeugen können wie Mulder und Scully.
Die größte Enttäuschung ist dann das "große" Finale, in der zwar die 2 Hauptcharaktere wiederkehren, aber spätestens jetzt merkt man dass die Autoren selbst nicht mehr durchblickten und wirklich wussten was sie mit der verfahrenen Hauptstory noch anstellen wollten. Wirklich schade!
Daher nur 8 von 10 Punkten, da ich ja die ganze Serie berücksichtigen muss, für die großartigen ersten 6 Staffeln gibt es 9.5 von 10.
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jan.brasel.3 Sun, 17 Mar 2013 15:41:55 -0000
Antwort löschenErgänzung: Die Serie hat verhältnismäßig wenige wirklich schlechte Episoden, obwohl die Autoren immer wieder das ein oder andere Experiment gewagt haben, das sich vom üblichen Konzept unterschied, was dann auch mehr oder weniger gut funktionierte. Aber da gehen die Meinungen bezüglich der einzelnen Episoden sehr weit auseinander.
Weiterhin hat die Serie zwar eine bedrohliche und geheimnisvolle Atmosphäre, aber sie ist auch relativ alt (die erste Staffel wurde 1993 gedreht). Daher sind die Special Effects bisweilen sehr "süß" und die Serie bekommt dadurch noch einen gewissen Charme, der in heutigen Serien nicht mehr vorzufinden ist.
Deshalb ist die Serie auch eher für Leute geeignet, die einen gewissen Hang zur Nostalgie besitzen und über leicht durchschaubare Effekte hinwegsehen können bzw. diese bewusst genießen.
Amen :)
ShayaNova Fri, 15 Mar 2013 19:02:06 -0000
Kommentar löschendiese serie hat mir früher wirklich schöne serienabende beschert. ich war ein richtiges fangirl ;) wenn ich sie heute betrachte, finde ich sie oft eher unfreiwillig komisch. aber allein die interaktion scully/mulder ist schon sehenswert, und die serie war zu recht kult - damals.
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Poor Boy Sun, 10 Feb 2013 08:49:31 -0000
Kommentar löschenWas,wenn man mit Seriencharaktern so sehr mit leidet und sie so sehr ins Herz schließt das sie fast zu echten Menschen werden?Das Aus der Serie hat mich damals hart getroffen.Auch wenn ich heute,mit dem nötigen Abstand,zugebe das die Serie mit der 8. und 9.Staffel zu viel Seifenoper produzierte.Damals war ich für solche Erkenntnisse nicht empfänglich,Kritik an der Serie war für mich praktisch Hochverrat.Akte X war einfach in meinem Leben drin,keiner anderen Serie war es bis dahin gelungen mich so in seinen Bann zu ziehen.Schwer zu erklären was in mir vorging,diese Serie hatte was,was anderen Serien völlig abging,sie hatte ein Herz.Mulder und Scully,die beiden einsamen Agenten,auf der Suche nach einer Wahrheit die lange im Dunkeln bleibt.Berufliches und privates verschmolz zu einer Einheit,die Verluste der beiden liebenswerten Außenseiter hat auch die Fans vor dem heimischen Bildschirm schwer leiden lassen.Mit Akte X setzte Erfinder Chris Carter Maßstäbe fürs zukünftige Fernsehen,brachte Kinomomente auf die Mattscheibe und schuf mit den beiden Hauptdarstellern das vielleicht beliebteste Ermittlerpaar der Geschichte.Neben den "Monster of the Week" Episoden war es natürlich die Alien Verschwörung die mich als Fan begeisterte.Wie ein roter Faden zog sich diese mythologische Geschichte durch die Serie und fand ihren vorläufigen Höhepunkt im ersten Kinofilm.In der Serie verflachte das ganze danach leider etwas,die Autoren,so hatte man das Gefühl,wussten selber nicht wie sie aus diesem Geflecht aus Täuschungen und Lügen raus kommen sollten.Der Ausstieg von David Duchovny alias Fox Mulder aus der Serie mitte der 8.Staffel war auch nicht hilfreich.Und so endet die Serie mit einem etwas bitteren Nachgeschmack mit der 9.Staffel in einer Doppelfolge die Mulder nochmals zurückbrachte.Genau dieses offene Ende lässt bis heute die Fans auf einen 3.Film hoffen um der Serie endlich ihren würdigen Abschluss zu geben.
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titan_prometheus Fri, 01 Mar 2013 10:54:57 -0000
Antwort löschenganz ehrlich muss ich sagen, dass ich die 8. Staffel nicht SO schlecht fand. Da fand ich die 7. um einiges schlimmer. Da war SO viel Füllmaterial, dss ich mich bis heute nur noch an ungefähr 4 Folgen auis dieser Staffel erinnern kann. Staffel 9 ist natürlich schrecklich, aber mit der 8. bin ich gut zurecht gekommen, Dogget hat ein bisschen neues mit reingebracht. Aber wenn dann Mulder gar nciht mehr auftaucht und Scully auch nur noch sporadisch, dann wirds hart...
Poor Boy Fri, 01 Mar 2013 12:04:43 -0000
Antwort löschensehe ich ähnlich,die 8. hatte noch gute Momente,die Trauer von Scully um ihren verschollenen Partner war schon ergreifend,die 9. war hartes Brot da fast nur die neuen ermittelten...
lhiannan Sun, 27 Jan 2013 11:18:36 -0000
Kommentar löschenGehört zu meinen Lieblingsserien. Irgendwie fängt sie den paranoiden Zeitgeist der 90er wunderbar ein, alles ist möglich und der Optimismus vorheriger Jahrzehnte einer schmerzlichen Ernüchterung gewichen.
Die Grundkonstellation, der Gläubige und die Skeptikerin, funktioniert überraschend gut: Scully und Mulder zählen zu den eindrucksvollsten Serienpaaren, die je über die Leinwand flimmern durften.
Die Art und Weise, wie hier Legenden, Mythen und Verschwörungstheorien miteinander verwoben werden, als sei es das Selbstverständlichste der Welt, ist einfach sehr sehenswert. Akte X (Baujahr 1993) war seiner Zeit voraus und funktioniert immer noch sehr gut (mit ein paar freilich schwächelnden Episoden).
Last not least: I want to believe. ;-)
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Timo K. Tue, 15 Jan 2013 16:26:55 -0000
Kommentar löschenWissen Sie, das mit den beiden und mir, das liegt lange zurück, das reicht bis in meine Kindheit. An die Ursprünge erinnere ich mich, ich kann sie fühlen. Ich kann Ihnen sagen, dass ich normalerweise keine fanatischen Gläubigen mag, aber er war der erste fanatische Gläubiger, den ich mochte. Normalerweise mag ich auch keine verbohrten Wissenschaftler, aber sie war die erste verbohrte Wissenschaftlerin, die ich mochte. Er war der erste Gläubiger, dessen leidenschaftlicher Glauben an irgendetwas da draußen jenseits der Sterne eine Wahrheit formulierte, die nicht aus Wörtern bestand, sondern aus dem Auf- und Untergehen der Sonne.
Und sie? Sie war die erste Wissenschaftlerin, die sich breitschlagen ließ zu lächeln, wenn etwas nicht ihren naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten entsprach. Wirklich. Lachen und Freude und Schadenfreude und die Hoffnung und der ganze Rest – uns hält etwas zusammen, wir haben etwas Unergründliches gemeinsam, wir sollten tanzen. Sie, das sind Agent Dana Scully und Agent Fox Mulder, das sind zwei Helden, an denen ich mich klammere und vor der reinen, aufrichtigsten aller Wahrheiten, der Liebe, nicht mehr loslassen will. Ich will nicht mehr loslassen. Ich habe mich verliebt. Verzeihen Sie mir, dass ich Ihnen das gestehen muss, wenn sie gerade eine Scheidung hinter sich haben, aber so ist es nun mal.
Ich spiele die Rolle des passiven Beobachters, während die beiden vor mir das tun, was sie tun. Sie untersuchen, erforschen, ergründen, sie plündern die Wissenschaft und beackern die Religion, sie stellen die Wahrheit dem Glauben gegenüber und andersherum, sie ziehen sich auf und belächeln den anderen verschmitzt. Sie sind zwei Seelen, die einander brauchen, gewissermaßen zwei Außenseiter, was sie aber nicht daran hindert, dass sie das weiterhin tun, was sie tun müssen, weil es kein anderer macht: Sie beißen sich fest. Und sie schauen und beobachten ganz genau. Er glaubt alles, sie glaubt gar nichts, ich wiederum glaube, dass da draußen etwas existiert, woran es sich zu glauben lohnt.
Wie Scully und Mulder sich zum ersten Mal begegnet haben, wie könnte ich das vergessen. Es war in der Hauptzentrale des FBI, in einem eng gestaffelten Raum eines Alien-Freaks, bunt, nostalgisch, verrückt und Resultat einer unbegrenzten Fantasie. Sie hatte eine große runde Brille, er saß vertieft an seiner Arbeit, ihr Gesichtsausdruck besagte, dass sie sich unwohl fühlte, umringt von Geheimnissen und Verschwörungstheorien. Ich muss gestehen, ich würde mich auch unwohl fühlen, ist es doch so, dass Verschwörungen, also der unverfälschte, der andere Blick in die tieferen Schichten und Zusammenhänge, stets etwas Irritierendes an sich haben. Ich weiß nicht genau, wie ich das beschreiben könnte. Ich muss kapitulieren.
Zu Mulder: Der war erstaunt ob eines neuen Partners, eines – wie geschieht mir nur?! – weiblichen Partners. Um Himmel Willen, ein weiblicher Partner, eine Frau, gleichermaßen naiv wie grün hinter den Ohren, eine befehlsempfangende Marionette jener Regierung, die Mulder an der Nase herumzuführen versucht. Wie könnte das gut gehen? Mulder wird angetrieben von der Entführung seiner Schwester, die, wie er glaubt, außerirdischen Ursprungs ist. Scully wird angetrieben von ihrer persönlichen Zeitenwende, der Ziellosigkeit nach ihrem Medizinabschluss, die sie bis ins FBI getrieben hat. Scully und Mulder sind vor allem zwei Suchende, wahlweise nach Erlösung oder dem persönlichen Glück am Ende einer Reise, die sie bestreiten müssen. Ihnen bleibt nichts anderes übrig. Sie wählen ihre Pfade und Lebensabkürzungen, die ihnen vermutlich doch vorherbestimmt sind.
Sie müssten für mich bescheuert halten, wenn ich Ihnen sagen würde, dass die beiden in Methode und Handwerk ungleichen Ermittler, und zwar so ungleich wie das Verhältnis der Nacht zum Tag, sich anfänglich mehr voneinander distanzierten oder gar entfremdeten, wenn sie eigentlich füreinander geschaffen sind. Das war aber kurzzeitig tatsächlich so. Sie belauerten sich und hielten den jeweils anderen für – ich benutze dieses Wort noch einmal, weil es den Sachverhalt trifft – bescheuert, was sich zum Beispiel im genervten Augenroller äußerte. O je, schon wieder Außerirdische, Mulder, glauben Sie etwa an alles? Nach dem Motto eben. Doch je auswendiger sie die Marotten ihres Partners kannten, desto stärker näherten sie sich ihnen an. Kurze Gesten, das Berühren der Hände, ein verträumter Blick der Vertrautheit, die Bewegung eines angedeuteten Kusses im Nebel der Wahrheit, festigten das Fundament, auf dem sie gemeinsam standen. Und mehr und mehr waren sie nicht mehr zu trennen. Wir waren nicht mehr zu trennen.
Ich sehe sie gerade vor mir, müssen Sie wissen. Scully und Mulder sitzen an einem Tisch in einer Kneipe, in der im Hintergrund Cher einen poppigen Song in die Menge schmettert, es ist "Walking in Memphis", alle tanzen sich in Ekstase dem Gefühl der Freiheit hinterher. Ich möchte Scully darum bitten, dass sie mit mir tanzt. "Es Augenblicke, in denen die Zeit tatsächlich stehenbleibt. Und wir müssen wachsam sein, um sie auch wahrzunehmen", hat John Irving geschrieben. Ich gehe zu ihr. Darf ich bitten, Schätzchen? Denn Tanzen, meine Liebe, ist Leben.
Gemeinsam bewegen wir uns weiter.
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Timo K. Tue, 15 Jan 2013 16:27:39 -0000
Antwort löschenDer Vollständigkeit halber mein Text zur "Aktion Lieblingsserie" jetzt auch im Profil.
Poor Boy Sun, 10 Feb 2013 08:01:44 -0000
Antwort löschenFür ein Like schreiben manche für ihr Leben gern Romane,da sehe ich in der Zeit doch lieber Akte X.
HulktopF Thu, 11 Oct 2012 13:40:14 -0000
Kommentar löschender KÖNIG unter den misteryserien.
keine andere serie hat soviel input was am ende auch noch klasseaufgelöst wird.
hier ist alles vorhanden, horror, sci fi und comedy. jede folge ist anders, passt aber immer wieder ins allgemeinrezept und verschafft der serie immer und immer wieder ihren ehrentitel unter den besten serien seiner zeit. und sogar noch heute ist sie umwerfend. leute, vergesst lost, akte x lehrt euch wie man eine mistery-serie aufbaut.
mehr als sehenswert, ein MUST SEE!
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Poor Boy Fri, 23 Nov 2012 14:08:43 -0000
Antwort löschenoh man,was für eine Grottige Rechtschreibung,aber recht er grundsätzlich ;-)
FranklinFlyer Fri, 11 Jan 2013 10:40:55 -0000
Antwort löschen@PoorBoy
Oh Mann, was für eine grottige Rechtschreibung. Aber grundsätzlich hat er Recht.
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