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Breaking Bad - Staffel 1 2008 Gangsterserie, Familiendrama, Schwarze Komödie

Bb-2
8.7 Community
1119 Bewertungen
Ausgezeichnet
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In der ersten Staffel von Breaking Bad bricht Walter nach seiner Krebsdiagnose zusammen. Um seine Familie weiterhin zu versorgen, startet er mit einem ehemaligen Schüler und Dealer Jesse ein Crystal Meth-Geschäft.

Der Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston) bekommt nach längerem Husten eine Krebsdiagnose und darauffolgend einen Nervenzusammenbruch. Wer soll die Familie versorgen? Als er seinen Schwager, DEA-Agent Hank Schrader (Dean Norris), bei einer Drogenrazzia begleitet, sieht er seinen ehemaligen Schüler Jesse Pinkman (Aaron Paul) flüchten. Weil er seine Familie versorgt wissen möchte, startet er mit Jesse ins Crystal Meth-Geschäft. Für ihre Zwecke besorgen sie sich ein Wohnmobil, dass sie in der Wüste um Albuquerque, New Mexico als Labor benutzen. Das Chemie-Know How Walters verhilft den beiden, mit anfänglichen Startschwierigkeiten, zum besten Meth der Stadt.

Ein Geschäft mit dem Drogen-Dealer Krazy-8 (Max Arciniega) läuft gehörig schief, so dass Jesse und Walter erst eine Leiche, dann zwei verschwinden lassen müssen. Währenddessen erfährt Walters Familie von der Krankheit des schweigsamen und sturköpfigen Familienvaters. In der Folge bekommt er von ehemaligen Studienkollegen einen hochbezahlten Job angeboten, damit er die Chemotherapie bezahlen kann. Als er ablehnt, bekommt er die entsprechende Summe einfach so angeboten. Für Walter ist der Gedanke, dass er nicht alle Probleme selbst lösen kann, zuviel. Er lehnt den Job ab und fängt wieder an, mit Jesse Meth zu kochen. Seiner Frau Skyler (Anna Gunn) und seinem Sohn Walter Jr. (RJ Mitte) erzählt er, dass er das Geld angenommen hat. Das Doppelleben Walters bleibt für sie weiter verborgen. Jesse besucht indes seine Familie, nur um festzustellen, dass diese sich mit dem jüngeren Sohn ein neues Leben aufgebaut hat. Sie planen sogar, ihn aus dem geerbten Haus seiner Tante zu werfen.

In Tuco Salamanca (Raymond Cruz) finden sie den idealen Drogen-Kingpin, der mit seiner Infrastruktur die größte Rendite bringen kann. Damit Tuco Respekt vor ihm hat, erfindet Walter das Alias Heisenberg, ein Draufgänger mit Hut und Sonnenbrille. Nach einer explosiven Auseinandersetzung mit Tuco, die zu einem Deal führt, wird Heisenberg zum neuen Mysterium in der Unterwelt. Auch Hank fragt sich, wer der neue Player in der Stadt ist und ahnt in seiner Arbeitsversessenheit nicht, dass seine Frau Marie (Betsy Brandt) wieder zwanghaft zu stehlen begonnen hat. Für Jesse und Walter könnte alles gut sein, wenn sie nicht Probleme hätten, die lächerlich große Menge Meth für Tuco in der festgelegten Zeit herzustellen. Auf einem Schrottplatz treffen sie sich mit dem Drogenboss, der nicht gerade gelassen auf die fehlende Lieferung reagiert. (MH)

Episoden Staffel 1

Episode 1 - Der Einstieg

Die Episode "Der Einstieg" ist die Episode 1 der Staffel 1 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2008-01-20. Regie führte Vince Gilligan (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
20.01.2008
Regie:
Vince Gilligan
Drehbuch:
Vince Gilligan
Gaststars:
Aaron Hill, Gregory Chase, John Koyama, Max Arciniega Jr.

Episode 2 - Die Katze ist im Sack...

Die Episode "Die Katze ist im Sack..." ist die Episode 2 der Staffel 1 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2008-01-27. Regie führte Adam Bernstein (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
27.01.2008
Regie:
Adam Bernstein
Drehbuch:
Vince Gilligan
Gaststars:
Max Arciniega

Episode 3 - ...und der Sack ist im Fluss

Die Episode "...und der Sack ist im Fluss" ist die Episode 3 der Staffel 1 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2008-02-10. Regie führte Adam Bernstein (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
10.02.2008
Regie:
Adam Bernstein
Drehbuch:
Vince Gilligan
Gaststars:
Max Arciniega

Episode 4 - Die Diagnose

Die Episode "Die Diagnose" ist die Episode 4 der Staffel 1 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2008-02-17. Regie führte Jim McKay (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
17.02.2008
Regie:
Jim McKay
Drehbuch:
Vince Gilligan
Gaststars:
Tess Harper, Michael Bofshever, Kyle Bornheimer, Steven Michael Quezada

Episode 5 - Grauzonen

Die Episode "Grauzonen" ist die Episode 5 der Staffel 1 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2008-02-24. Regie führte Tricia Brock (nach einem Drehbuch von Patty Lin).
Erstausstrahlung:
24.02.2008
Regie:
Tricia Brock
Drehbuch:
Patty Lin
Gaststars:
William Sterchi, Marc Mouchet, Kiira Arai Sniegowski, William Allen, Loren Haynes, Kyle Swimmer, Robert Arrington, Frederic Doss, Juanita Trad

Episode 6 - In der Höhle des Löwen

Die Episode "In der Höhle des Löwen" ist die Episode 6 der Staffel 1 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2008-03-02. Regie führte Bronwen Hughes (nach einem Drehbuch von George Mastras).
Erstausstrahlung:
02.03.2008
Regie:
Bronwen Hughes
Drehbuch:
George Mastras
Gaststars:
Pierre Barrera, Charles Baker, Jesus Payan, Cesar Garcia, Vivian Nesbitt, Judith Rane, Seraphine DeYoung, Dennis Keiffer

Episode 7 - Lehrgeld

Die Episode "Lehrgeld" ist die Episode 7 der Staffel 1 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2008-03-09. Regie führte Tim Hunter (nach einem Drehbuch von Peter Gould).
Erstausstrahlung:
09.03.2008
Regie:
Tim Hunter
Drehbuch:
Peter Gould
Gaststars:
Raymond Cruz, Cesar Garcia, Jesus Payan, Carmen Serano, Beth Bailey, Carrie Fleming

Weitere Staffeln - Breaking Bad


Cast & Crew


Deine Meinung zu Breaking Bad - Staffel 1


Kommentare

über Breaking Bad - Staffel 1

Jason Bourne

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9.0Herausragend

Wenn eine Serie von so vielen Menschen extrem gehypt wird, Gelobtpreist und von manchen für die beste Serie der Welt angesehen wird, bin ich eigentlich immer ziemlich skeptisch. Bei "Games of Throne" hörte ich auch nur eine Superlative nach der anderen. Als ich mich dann dazu entschloss endlich Games of Throne anzuschauen war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht da diese Serie mich nicht wirklich begeistern konnte, sondern jede Folge eher eine Qual war. "Breaking Bad" habe ich daher lange vormich hergeschoben da ich doch sehr große Angst hatte vor eine Enttäuschung.

Jedoch wusste ich dann schon ab Mitte der Pilotfolge das all der Lob wahrscheinlich gerechtfertigt ist. Nicht nur bin ich mit der Einstellung herangegangen ersteinmal nur den Piloten zu sehen und habe dann an einem Tag die ganze erste Staffel geschaut, nein ich war regelrecht gefesselt. Es ist so unfassbar Spannend, gut gespielt und sehr viel witziger als ich es vermutet hätte. Denn besonders der skurrile Humor gefällt mir hier am besten. Wenn ich an die Szene mit der Badewanne denke muss ich immer schmunzeln.

Aber auch so bietet die Serie eine perfekte Mischung aus Drama und Gangster. Die Entwicklung die Walter White schon in dieser ersten Staffel durchmacht ist so gut geschrieben und umgesetzt. Und "Bryan Cranston" ist absolut Genial in seiner rolle. Da er wirklich wie der durchschnitt´s Bürger. Er sieht aus wie mein Nachbar der stink langweilig wirkt. Seine Verwandlung zum besten Meth-koch der Stadt wird aber total glaubhaft von "Cranston" gespielt. Zumal er einige extrem Dramatische momente wirklich großartig spielt. Auch der restliche Cast kann sich sehen lassen. "Arron Paul" gefällt mir wirklich gut, da er die meisten witzigen Momente erschafft und auch an sich eine interessante Figur die sich sicher durch seine Partnerschaft mit Walter ziemlich entwickelt und verändert. Ich kann auch bisher Skylar gut leiden, die ja von einigen weniger gemocht wird. Jedoch weiss ich ja noch nicht wie sie sich entwickelt in den späteren Staffeln.

Inszenatorisch ist hier auch alles gelungen. Der Look, die hellen Farben, der Soundtrack und die coolen Kochszenen sind wirklich ein Visueller und hörbarer genuß.

Also ich freue mich jetzt auf die weiteren Staffeln und hoffe das diese ihre Qualität halten können. Aber ehrlich gesagt habe ich großes vertauen das ich auch die restlichen Staffeln super finden werde.

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Jason Bourne

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@DustRaiser: Ich hab Game of Thornes ja nur bezüglich des großen Hyp's um Serien einbezogen. Ich hab ja nicht gesagt Game of Thorne wäre schlechter oder besser als Breaking Bad oder sonst eine Serie. Letztlich geht es um persönlichen Geschmack und ich spreche jetzt mal für alle, da kannst du oder sonst wer mir sagen sie ist dreimal oder viermal oder zehnmal so gut. Ist mir eigentlich scheiß egal. Genau wie jeder andere seine eigene Meinung vertritt. Ich kann mit "Game of Thornes" nichts anfang. Genauso könnte ich dir sagen "LOST" ist zwanzig mal so gut wie "Game of Thornes". Da interessiert dich meine Meinung herzlich wenig. Wie gesagt es ging nicht um "Game of Thornes" als Serie sonder ihren hype und das sie mir nicht so sehr gefällt.


DustRaiser

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Darum hab ich ja gesagt "meiner Meinung nach". :)


el-deglabolo

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5.5Geht so

Das war also die erste Staffel "Breaking Bad". Naja, anhand davon kann ich den Hype nicht wirklich nachvollziehen...

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Moncineo

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Nach der Pilotfolge habe ich die Serie wochenlang nicht angerührt.
Nach Staffel 1 fragte auch ich mich, was der Hype nur soll.
Doch dann saugte mich die Serie an und ich konnte nicht mehr aufhören. Etwas psychologisch spannenderes habe ich noch nie gesehen. Unbedingt dranbleiben...!


twentyfour

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Ging mir auch so. Brauchte zwei Anläufe und bis zum Schluss verstehe ich diesen Über Hype nicht. 6 Punkte für nette Unterhaltung zwischendurch von mir.


Schnien

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8.0Ausgezeichnet

Ich habe, warum auch immer, lange gewartet bis ich nun angefangen habe, die erste Staffel zu schauen. Von der ersten Minute an hat mich die Geschichte gefangen genommen. Ich finde die erste Staffel sehr vielseitig und unterhaltsam und als "Nicht-Verbrecherin" auch nachvollziehbar, wie schwierig sich so echtes Kriminellentum gestaltet, wenn man damit noch nie etwas zu tun hatte.

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alex023

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10.0Herausragend

»Chemistry is the study of change.«

Und schon sind wir wieder beim Auftakt zurück: Walter White, ein 50-Jähriger High School Lehrer für Chemie mit der Diagnose Lungenkrebs. Vielleicht, höchstes, ein paar Jahre zum Leben. Er entscheidet sich nun, mit seinem ehemaligen Schüler Jesse Pinkman zusammen, Crystal Meth zu kochen und zu verkaufen. Wie kommt es dazu?
Man muss dazu nur Walts Leben betrachten: eine Ödnis aus zwei Jobs, dem monatlichen Überlebenskampf, ein behinderter Sohn, eine Frau, die von mehr träumt und wieder schwanger ist, ein arroganter Schwager, der ihn stets niederzumachen pflegt und gar nicht als Mann ansieht. Demütigungen zuhauf, nicht nur von seinen Schülern, deren Autos er beim Zweitjob in der Waschanlage waschen muss, sondern auch weiter zurückliegende: das Herausdrängen aus der eigens mitbegründeten Firma – und sein darauffolgender Abstieg zum belanglosen, völlig unterfordernden Lehrerjob an einer Schule, an welcher sich die Schüler so oder so nur für das nächste Mädchen oder den nächsten Jungen interessieren und eventuell mal – als das Höchste der Gefühle – auf die Noten starren, die am Ende bei den Prüfungen herauskommen. Wie Schüler nun mal so sind, es ist nicht neu, aber eben genau das stimmt so. Niemand beachtet ihn, niemand respektiert ihn. Mit der Diagnose nur noch wenig Zeit zum Leben zu haben, wacht er auf einmal aus seiner behäbigen, routinierten Antriebslosigkeit auf. Mit dem vordergründigen Ziel, seine Familie finanziell noch über seinen bevorstehende Tod hinaus zu versorgen, beginnt der die Liaison mit dem Meth-Head Jesse Pinkman, ein Mittzwanziger, dessen Aussprache von vielen yo‘s und bitch‘s geprägt ist und sich zu Beginn auch dementsprechend verhält: unprofessionell, vulgär, ungeduldig und unverschämt. Doch auch das ändert sich, als er die große Menge an Geld sieht, die mit ihrem Produkt zu machen ist.
Denn wie wir nun mal alle wissen, ist Walter White – in der Szene als „Heisenberg“ bekannt – der beste Meth-Koch nördlich der mexikanischen Grenze, oder überhaupt – generell. Bald erobert das chemisch-reine Crystal den Markt in Albuquerque, was darüber hinaus geht, erfahren wir erst später.

Die erste Staffel von BREAKING BAD fungiert vor allem als Ouvertüre: besonders die Folgen drei bis fünf sind darauf ausgelegt, all die Figuren, die später und/oder sofort wichtig werden, einzuführen, deren Charakter, Eigenschaften und Hintergrund näher zu beleuchten. Im Rampenlicht steht dabei natürlich Protagonist Walter White, dessen Umstände essenziell analysiert werden, zwar subtil, aber dann für den konzentrierten Zuschauer doch wie ein offenes Buch dargelegt werden (was jedoch beim Wissen um die Zukunft der Figur natürlich relativ einfach zu behaupten ist). Jesse Pinkmans Charakterisierung ist dahingehend aber auch durchaus aufschlussreich: es wird sich sogar Zeit gelassen, seine Kindheit, sein familiären Verhältnisse und seine Beziehung zu Eltern und Bruder penibel genau zu beleuchten – man erhält einen winzigen Hoffnungsschimmer, dass es für den Jungen doch noch mal gut enden könnte, der jedoch jäh zerschmettert wird, als man merkt, dass seine Eltern jedwedes Vertrauen in ihn verloren haben. Dass er in einer Szene explizit seinen Bruder deckt, der doch sonst das absolute Streber-Vorzeigekind ist (und dann Gras raucht, welch Ironie), ist ein wichtiger Hinweis für seine weitere Charakterentwicklung, welchen ich gar nicht mehr abgespeichert hatte und schon früh den Grundstein für meine „Liebe“ zu dieser Figur legt.
Und doch kommen auch andere, wichtige Elemente von BREAKING BAD hier nicht unter die Räder: stilistisch-hochwertige Koch-Sequenzen, eine wunderbar-intensive farbliche Gestaltung, Humor mit und ohne Stil, ein paar wenige absurde Szenen, dann wiederum eminent ergreifende und wichtige und zudem natürlich spektakuläre (die Fahrt mit dem Camper in der Wüste in Folge eins / das Herunterstürzen der Badewanne in Folge zwei) Ereignisse. Zudem muss noch mal, auch vorausgreifend, angemerkt werden: dieses Drehbuch vergisst fast nichts.

Fazit: So ist dieser erste Abschnitt der besten Serie aller Zeiten die Basis für all das, was danach passiert ist. Im Rückblick ist es eine noch viel wichtigere Staffel und in Anbetracht dessen, wie gut hier einiges eingeführt und eingeleitet wird, sogar noch viel stärker als in Erinnerung. Es mag für Neueinsteiger schwer sein, nach dem fulminanten und rasanten Start in Folge eins und zwei dann dabei zu bleiben und vorschnell aufzugeben, weil eben oberflächlich „nichts weiter passiert“. Aber tiefergehend stimmt das eben nicht: die Grundlage für Walts explosive Entwicklung zu Heisenberg wird hier gelegt, das Feuer in ihm wird erweckt. Er ist erwacht. Heisenberg ist erwacht.

10/10

[http://planetofpictures.blogspot.de/2014/01/breaking-bad-us-2008-season-1-vince.html]

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HulktopF

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8.5Ausgezeichnet

beeindruckend unkompliziert aber doch noch anspruchsvoll verschachtelt wird uns hier die geschichte des krebskranken walter white erzählt, der vor seinem sicheren ableben noch genügend geld machen will ,sodass seine familie nicht mehr unter finanzieller not leiden muss..und so gerät er in eine welt die ihn langsam aber stätig vom zurückhaltenden mr white zum düsteren eisenberg werden lässt. das kann man in staffel zwei zwar nur erahnen ist jedoch auf eine nachspürbare geniale art gedreht, sodass alles was walter tut tatsächlich als nachvollziehbar empfunden werden kann.WOW.ein kunststück dass wenige drehbuchschreiber und regisseure heutzutage noch beherrschen wird hier einfach so inszeniert, als wäre es nichts. ich bin beeindruckt von dieser staffel und kanns kaum erwarten nach diesem explosiven staffelfinale weiter in die welt von breaking bad einzutauchen,
denn ,verzeiht mir dass ich da jetzt von mir schreiben muss,...ich wollte erst alle fünf staffeln im hause haben bevor ich mich an die serie gewagt hab, denn dann kann ich sie wirklich genießen und muss mich nicht immer ärgern wenn ich mal bis zum ende der staffel gerate und dann warten muss.
breaking bad ist eine serie mit einer kontinuität die nie aufgesetzt wirkt und vor allem nie mit sinnlosem füllwerk aufwartet, wirklich alles greift ineinander,jede folge hat ihre daseinsberechtigung und auch wenn diese manchmal ihre längen haben wirken diese im gesamtbild stimmig. als filmfan müsste ich der serie 10.0 punkte geben, aber ich weiß zu genau dass die serie mit hoher warscheinlichkeit noch besser wird und sich steigern kannund wird,wenn ich den kritiken glaube.

endfazit
unbedingt sehenswert mit einem bryan chranston der die rolle seines lebens spielt.
kanns kaum erwarten staffel 2 zu beginnen :D

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JonnyvsSherlock

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9.5Herausragend

Ich hatte erwartet, dass gerade Breaking Bad so eine Serie ist, die Einstiegsschwierigkeiten verursacht. Die hatte ich nähmlich schon bei Game of Thrones und noch stärker bei Boardwalk Empire. Aber bei der ersten Staffel war ja förmlich aus jeder Kritik herauszulesen, dass man die erste Staffel als Prolog akzeptieren sollte. Mit einem No-risk-no-fun-Gefühl im Portemonnaie kaufte ich mir die günstige erste Staffel.
Und tatsächlich hat sich nun gezeigt, dass meine Erwartungen in der Beziehung völlig für die Katz waren. Schon in der Mitte der ersten Folge wusste ich, dass mich hier ein weiterer siebter Himmel des Serienolymps erwartet. Als ich dann nach der fünften Folge endlich eine Pause einlegte, war klar, dass die Qualität nur zunimmt. Jetzt habe ich alle Folgen von Staffel 1 und jeder den's interessiert kann nach diesem 10-zeiligen Rumgemähre endlich erfahren, was diese Serie für mich ausmacht;)

Das erste Bild war diese durch den Wind fliegende Hose und ich fragte mich echt lange, warum zum Teufel da eine Hose durch die Einöde fliegt. Und genau damit habe ich eine der grossen Stärken der Serie entdeckt, die beinahe in jeder Folge auftaucht. Nähmlich die Spannung von dem, was man nicht sieht oder weiss. Kein(e) mir bekannte(r) Film/Serie setzt dieses Stilmittel dermassen oft und auch gut ein. Es gibt soviele Momente, wo man denkt, gleich bringt er ihn um! Oder auch nicht? Oder doch? Weiss der Geier was! Spannnend ist es auf jeden Fall. Rein schnittechnisch ist das brillant und auch sonst kann man am Editing nicht meckern, da die Musikuntermalung zu fast jeder Sekunde Beinahe- Gänsehautmomente erzeugen kann. An die dabei etwas raue Kameraführung kann man sich nach anfänglicher Irritation gut gewöhnen, da sie das Setting und Thema recht stilsicher einfängt.
Aber was wäre eine Drama-Serie, die nur von ihrer Inszenierung lebt? Natürlich bietet Breaking Bad auch grossartige Drehbücher, grossartigen Stoff:) Die Dialoge (viele!) sind zu keiner Zeit langweilig und zeichnen die markanten Seelenzüge der Charaktere zweckdienlich markant. Die hauptsächlich tragischen Schlüsselmomente werden gekonnt durch Situationskomik aufgelockert, bei der einem ein oder zweimal auch das Lachen im Halse stecken bleiben kann.
Der Hauptdarsteller Bryan Cranston macht alles perfekt, ach was sage ich, der Mann ist mit Fleisch und Blut, Leib und Seele Walter White in Person! Wirklich, eine der grossartigsten schauspielerischen Leistungen, die ich je erleben durfte! Aaron Paul reagiert auf dieses Talent mit purer Gelassenheit und auch nicht zu knapp mit eigenem Können. Die anderen Darsteller spielen alle auf hohem Niveau. Der Charakter der Mutter hat mich im Gegensatz zu einigen Aussagen hier überhaupt nicht genervt, eher berührt.
Unverschämt unterhaltsam ist die Serie auch noch, einfach durch eine Motivation, die man nur durch gut getimte (und vor allem mal ausnahmsweise früh eingesetzte) Hauptcharakter-Hype-Momente erzeugen kann.
Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass der Serie innerhalb der fünf Staffeln nicht die Luft ausgehen wird:)

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Velly

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"Schon in der Mitte der ersten Folge wusste ich, dass mich hier ein weiterer siebter Himmel des Serienolymps erwartet."
Ging mir genauso :-)


KlausTrophobie2011

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7.0Sehenswert

Angesichts der ersten Staffel verschlägt mir die durchweg positive Resonanz und Kritik auf die Serie den Atem. Durch die erste Staffel, die ich mir in den letzten zwei Tagen angesehen habe, wird man zwar angenehm unterhalten, jedoch reicht diese in ihrem Anspruch nicht über durchschnittliche Dramen hinaus. Den nervigen Klamauk, insbesondere zu Beginn der Serie, brauchte es nicht und störte mich auffallend. Die Persönlichkeiten um den Konsum, Verkauf und der Herstellung von Drogen derart stumpfsinnig und immer zu herumblödelnd darzustellen ist weder unterhaltsam noch realistisch. The Wire vermochte hier eine erwachsene und realitätsnahe Zeichung zu kreieren. Die Figur Jesse Pinkman ist eine interessante, doch das völlig überzogene und aufgedrehte Verhalten, nervt anfangs fürchterlich. Die Dramaturgie hingegen offenbart ihr Potenzial, wobei sie noch nicht überzeugend ist. Einzig die Action ist das Element, das mich für die zweite Staffel gewonnen hat. Ich habe das Gefühl erlangt, selbst meine Hemmungen und Vorstellungen über Board zu werfen, um den berauschenden Weg des Walter weiter zu gehen. Ich will mehr Geld, bessere Organisation, ganz einfach höher hinaus.

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KlausTrophobie2011

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Was geht besser?


MariaCobretti

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Danke, du hast mir den Kommentar zur ersten Staffel gespart.
Volle Zustimmung!


Abettertomorrow

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6.5Ganz gut

Angelockt durch hohe Bewertungen und traumhafte Kritiken habe ich mir die erste Staffel angeschaut und war einigermassen enttäuscht. Das Ganze bleibt Lichtjahre hinter den grossen Klassikern der US-TV-Geschichte wie "24" und "Sopranos" zurück. Eine gut erzählte Geschichte mit guten Schauspielern, aber stellenweise recht langatmig. Ist mir ein Rätsel, wie das alle so super finden.

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michael.sageder.3

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Bei 5 Staffeln denke ich nicht das man schon eine richtige Meinung über BB haben kann. Es ist einfach Fakt das sich die Story aufbaut. Staffel 1 dient eher zum "kennen lernen"


natedb

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7.5Sehenswert

Inzwischen kommt man um "Breaking Bad" einfach nicht mehr rum.
Ich muss ehrlich gestehen, dass die Pilotepisode zwar gut war, mir aber rein inhaltlich nicht das gegeben hat, was mich zum Weitergucken hätte animieren müssen. Aber da die ganze Welt BB so feiert habe ich guten Willens weitergeschaut und obwohl mir Gangster/Drogen-Thematiken relativ am Arsch vorbeigehen, nimmt die Sache langsam aber sicher wirklich Fahrt auf.
Zweifellos ist BB eine originelle, gut geschriebene und hervorragend gespielte Serie, wobei man Bryan Cranston getrost hervorheben kann - die Lorbeeren erntet der Mann wirklich nicht umsonst! Nach einem für mich eher weniger fesselndem Start gewinnt BB ab der dritten Folge eindeutig an Tempo und Spannung und weckte nun die Neugierde in mir, weswegen ich das illegalen Treiben um Walter White alias Heisenberg nun auch weiter mitverfolgen werde.
Daher nun ganz gespannt ran an die zweite Staffel. Denn wenn der Einstieg übertroffen wird und die Spannung ebenso wie in den letzten Folgen der ersten Staffel so rapide zunimmt, ja, dann sehe ich eine rosige Zukunft für mich und Breaking Bad!

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willwallace

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es lohnt sich,am ball bleiben. beste serie !!!


natedb

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@Deathpool: Danke danke, werde ich bestimmt noch haben! :)
@willwallace: Keine Sorge, 2. Staffel wird nächsten Montag angefangen ;)


Commentator

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7.0Sehenswert

Aller Anfang ist schwer. Die erste Staffel hat mich zwar immer wieder neugierig gemacht, aber nicht gepackt. Es hat irgendwie so der gewisse Pepp gefehlt. Besonders zu loben ist auf jeden Fall Bryan Cranston, aber auch Aaron Paul, die beide vorzüglich aufspielen. Nun ja, die Neugierde ist groß genug, dass ich mir Staffel 2 anschauen werde.

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oschi

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9.0Herausragend

So, da Breaking Bad nach 5 Staffeln jetzt beendet ist und der Medienrummel um das Finale langsam abklingt, habe ich beschlossen, mir die Serie nun endlich zu Gemüte zu führen. Gesagt - getan - Staffel 1 ist durch.
Und es hat sich gelohnt. Dank des Autorenstreiks zwar nur sieben Episoden lang, schafft es die erste Staffel trotzdem sofort einen vollständig in das Breaking Bad Universum eintauchen zu lassen. Das liegt vor allem an der tollen Entwicklung der Charaktere. Die Serie nimmt sich sehr viel Zeit um die Personen und ihre Beziehungen zueinander herauszuarbeiten. Langweilig wird es dabei nicht, denn trotz der ausführlichen Charakterisierungen, ist die Handlung durchzogen mit dramatischen und spannenden Ereignissen, dazu blitzt immer wieder ziemlich böser Humor auf.
Unbestrittenes Higlight von Breaking Bad ist aber Bryan Cranston, der die Mischung aus frustriertem Chemielehrer, verzweifelten, krebskranken Familienvater und Hobby-Meth-Koch beängstigend perfekt spielt. Schwer zu glauben, dass er mal der Hal aus Malcom Mittendrin war!
Diese Rolle des Walter H. White ist so dermaßen toll gespielt (und geschrieben!), dass man quasi vergisst, dass es doch ein wenig unglaubwürdig ist, dass ein Chemielehrer aus Geldmangel und wegen dem Schock einer Krebsdiagnose, sich nicht anders zu helfen weiß als Meth zu kochen.
Breaking Bad kommt auf Anhieb unter meine Top 5 der Serien. Neben The Wire, Sopranos und Twin Peaks.

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Hueftgold

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9.0Herausragend

So wie es aussieht, bin ich mir bvereits nach der ersten Staffel Breaking Bad relativ sicher, dass es sich um eine Ausnahmeserie handelt!

Selten war ich so gefesselt von den schauspielerischen Leistungen, selten waren die Schicksale so ergreifend, selten war die Brutalität so unerträglich und selten war das Geschehen so emotional! Auch wenn ich vielleicht nicht nah am Wasser gebaut bin, haben mich meine Emotionen in Folge 5 dermaßen überrümpelt! Obwohl ich keine Probleme mit Brutalität in Filmen habe, konnte ich hier zum Teil gar nicht hinschauen! Obwohl ich gewöhnlich keine Selbstgespräche führe, musste ich mich sogar ein paar mal mit meinem Fernseher unterhalten! Und obwohl ich kein kleinkrimineller Ganove bin, unterstütze ich Walter`s Taten umso mehr!

Ich bin sehr positiv auf die 2 Staffel gestimmt, die ich natürlich schon gekauft habe!

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Stalker892

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Habe mir heute auch die komplette erste Staffel angeschaut ->
Sehr geile Serie.....Hätte ich bloß schon gut die restlichen Staffeln hier liegen :(


jacker

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Da kann whatchever schnelle Abhilfe schaffen!
30 Tage testabo starten und alle staffeln in original oder synchro streamen :)


Florian Albrecht

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8.0Ausgezeichnet

Nun denn alle Welt fiebert(e) auf das Finale hin, und meiner eins fing gerade erst damit an diese Serie zu schauen.
Nach der ersten Folgen dachte ich mir: "hm ja gut. Alles net schlecht aber jetzt so wirklich flashen und zwingen weiter zu schauen tuts mich net. Nach ner Woche Pause hab ich dann die Staffel weiter geschaut. Und ja Breaking Bad steigert sich keine Frage und ja es ist eine tolle Serie. Ja ich kann all die Lobeshymnen verstehen.

Aber für mich persönlich hat sich trotz toller Szenen (wie zB der Familienrat), noch kein Sog/Sucht entwickelt die Serie weiterzu schauen. Bzw. Ist kein antrieb da nach dem Motto wie geht es jetzt weiter. ich will sofort Staffel 2 sehen etc.

So mach ich erst mal ne Pause und schau andere dinge, bevor ich BB villt weiter sehe.

Bei allen gerechtfertigten Ding über Schauspielleistung (Bryan Cranston ftw) und Story und und und, so wirklich gezündet hat die Serie bei mir (villt noch) nicht.

Cheers.

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Sven - Friedrich Wiese

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Schöner Kurzkommi - merci!


jacker

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9.0Herausragend

Mit dem Vorwissen: "Ein Chemielehrer erfährt das er Krebs hat und fängt an Crystal-Meth zu kochen", spekuliert man im Vorfeld auf alles und nichts. Absolut nicht einzuschätzen, was in Form einer ersten Staffel aus nur 7 Folgen auf einen zukommt, vor allem den Tone der Serie im Voraus erraten ist (nun, da ich die erste Staffel geschaut habe, weiß ich das umso mehr) absolut unmöglich.

Überwiegend melancholisch und auf die Krankheit fokussiert?
Harte Einblicke auf das Streetlife der Meth-Pusher?
Trockener schwarzer Humor?
Mehr auf das menschliche ausgerichtet?

Alles plausibel.

Die gute Nachricht: BREAKING BAD macht zum Serienauftakt direkt alles richtig und wählt ein gekonntes Auf und Ab zwischen den genannten und noch weiteren abwechslungsreichen Stimmungen! Es geht um Walter White, es geht um seine Familie, es geht um Jesse, es geht um die traurige Diagnose, um die ersten Kochversuche, um den möglichen Einstieg ins Buisiness, um den einsetzenden Wandel von ihm. Die Macher begehen nicht den Fehler all das in jeder Folge unterbringen zu wollen, sondern nutzen die Möglichkeiten einer Serie gekonnt aus – wichtige Handlungs- und Wendepunkte werden gleichmäßig über die Episoden verteilt, so dass sich diese von der Stimmung teilweise maßgeblich unterscheiden, was ein großes Plus ausmacht! Keinerlei Ablaufschematik erkennbar, jede Folge aufs neue ein Highlight.

Charakterlich bekommt man das, was doch so oft wünschen würde: Allesamt sind die Figuren großartig auf den Punkt geschrieben. Von Minute eins an, formen die Autoren Profile, die in sich stimmig und glaubwürdig sind – nach und bekommen wir zudem Häppchen aus der Vergangenheit serviert, die das gewonnene Bild noch stärker formen und abrunden. Die Motivationen sind klar, die Entscheidungen plausibel. Und das trifft nicht nur auf Walt und Jesse zu, auch die Nebenfiguren erhalten, trotz leichter Schablonenhaftigkeit, ihre persönlichen Backgrounds und Problemchen.

Inhaltlich reicht die erste Staffel von BB von witzig, skurril, geradezu grotesk, über ehrliche Emotionalität, Nachdenklichkeit und Traurigkeit, bis zu schockierenden, spannenden Momenten. Nach und nach – mit Gipfel in einem großartigen Finale – scheint durch, dass Walter aka Heisenberg absolut keine Ahnung hat, auf was er sich da eigentlich einlässt.

Dem Sehgenuss äußerst erträglich, ist zudem die handwerkliche Umsetzung der Serie: Kamera und Schnitt liefern gut getimte, wohldurchdachte Aufnahmen, verschiedene visuelle Spielereien (meist in Verbindung mit der Drogenthematik) und eine gute Stimmung. Die wird intensiviert, durch den – ohne abstriche – großartigen Soundtrack. Tolle Musik, perfekt platziert – anders kann man es nicht sagen!

Sucht geweckt – es lebe die Chemie!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2013/09/18/breaking-bad-season-01-2008]

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Uli Kunkel

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Bin mittlerweile ein hoffnungsloser BB-Addict.
Sonntag läuft die finale Episode der Serie auf HBO.
Montag werde ich gebannt und atemlos den Endspurt verfolgen und mir anschließend mindestens ein Dutzend Recaps in Text-, Audio- und Video-Form reinziehen.
Beste. Serie. Jemals.


jacker

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Sehr gut!
Ich denke wenn nicht letzten Freitag bei mir GTA V in der Post gewesen wäre, hätte ich sicher die zweite Staffel schon durch :D
So bin ich erst bei Folge 7. Aber die zweite finde ich schon wieder genauso gut.. Wundervoll wie eigentlich jede Folge voll mit den Erwartungen bricht!


jonas.grote.3

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7.0Sehenswert

Dafür, dass die erste Staffel nur 7 Folgen hat, braucht sie ziemlich lang, um in Fahrt zu kommen. Kaum hat man Feuer gefangen ist man mit der Staffel schon durch. Nun ja, immerhin habe ich Feuer gefangen und kann deswegen guten Gewissens 8 Punkte geben.

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chrsthl

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8.0Ausgezeichnet

Da geht noch mehr! Aber bis jetzt eine gute erste Staffel! 9 Pkt hätte es gegeben würde Miss White mir nicht so extrem auf die **** gehen.

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Eigenbrötler

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Indeed.


chrsthl

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Hoffentlich wird sie erschossen :) :D


Mr.Film

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6.5Ganz gut

Meth. Meth kochen. Ein Meth kochender Chemie Lehrer. Das ist ja so unfassbar cool. Und genauso wurde das auch umgesetzt! Doch eines störte mich mehr, als es vielleicht sollte: Der Arme hat Krebs, und genau dieses Dilemma muss gefühlte 90% der Sendezeit einnehmen. Ehrlich, das Thema ist so ausgelutscht und bekannt, dass hätte man doch nicht so ausführlich behandeln müssen. Dazu seine nervtötende Frau - nee, dass war mir zu viel des Guten. Das eigentliche Breaking Bad dagegen, Mr. White und Pinkman sind ja ein so geniales Team, hat mich wirklich aus den Socken gehauen. Mehr davon! Genau deswegen freue ich mich auf die folgenden Staffeln, doch hier habe ich davon wie gesagt leider viel zu wenig gesehen.
Wer will mit Meth kochen gehn?

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Mr.Film

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Deine Meinung ist doch immer verblendet, alex :D


marc.reimann0

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Hätte er kein Krebs hätte Breaking Bad keinen Sinn.


Jason Born

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8.5Ausgezeichnet

Breaking Bad ist die Serie, die neben The Wire am högschden gelobt wird. So mein Empfinden. Staffel 1 hab ich nun geschafft und die Euphorie kann ich doch gut verstehen. Der arme Walter White tut mir zwischendrin doch sehr leid. In seinem Job als Chemielehrer bzw. mit seinem Leben fühlt er sich nicht wohl, durch den Nebenjob id Waschanlage fühlt er sich gedemütigt, und dann auch noch diese Horrordiagnose mit dem Krebs. Mit seinem ehemaligen Schüler, dem Kleindealer Jesse Pinkman, kommt er auf die Idee des Kochens von Crystal Meth (=Amphetamine), um für die Familie vorzusorgen. Das sein etwas angeberischer aber gutmütiger Schwager Hank Agent bei der Drogenbehörde DEA ist, macht die Sache nicht einfacher. Seine schwangere Frau Skyler und sein 15/16 jähriger Sohn Walter jr. halten zu ihm. Bisher finde ich Skyler nicht nervig. Das ist hier und anderswo zu lesen. Ist schon verständlich, das sie wissen will, warum Walter die ganze Zeit weg ist. WW als tragischer Held ist schon der Mittelpunkt der Serie. Alle anderen Figuren überzeugen mich auch, Ausnahme evtl. Marie Schrader. Frau von Hank und Schwester von Skyler. Die Wortgefechte zwischen Walter und Jesse haben es in sich, weil sie zunächst nie einer Meinung scheinen. Bald bekommen sie es auch mit lokalen Größen id Drogenszene zu tun, Stichwort: Krazy-8, Tuco. Bisher war ich immer auf der Seite von Jesse & Walter, egal was sie angestellt haben. Einige grobe Umrisse was in späteren Staffeln passiert hab ich mitbekommen. S1 bekommt von mir ne 8,5. Da ist noch Luft nach oben, was sich in S2 bestätigt. Nach 3 Folgen kann ich behaupten, das S1 noch überboten wird. Ich bleib weiter dran. Langweilig wurde es bisher überhaupt nicht. Parallel schaue ich auch Homeland S1, an BB kommt das bisher nicht ran. Evtl für South Park Fans interessant: Walter jr. erinnert mich an Jimmy Valmer. Beide benötigen Krücken zum laufen und sind sprachbehindert. Die Frisur ähnelt sich auch:DD

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Jason Born

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Ach so, nicht mal ne ganze Folge? Willst es nicht nochmal mit ein paar Folgen versuchen? Ich fürchte, sowas ähnliches hatten wir bei Homeland auch:D Also bei HL frag ich mic immer noch wanns richtig losgeht. Hier ging das schneller


Jason Born

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Staffl 1 nur 7 Folgen haben tut und in S2 noch besser sein wird (falscher Satzbau ist möglich;) Falls du es mit einer Serie versuchen wollen würdest, empfehle ich eher BB als HL


Prestigeww

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4.5Uninteressant

Ich liebe das Meth-Gekoche und den ganzen eigentlichen 'Breaking Bad'-Teil, aber das Krebs-Drama mit der weltnervigsten Ehefrau war mir in Staffel 1 zu öde, zumal es als Begründung für Walts Wandel eh nur ein ziemlich lächerliches Alibi abgibt. Ich hoffe die folgenden Staffeln haben mehr Wums, weniger Melodrama und werden in ihrer Darstellung von Verbrecher-Organisation etwas Klischee-ärmer. Mal ehrlich: Wenn wie in Breaking Bad jeder verdammte Versuch zu Dealen aus absolut nichtigen Gründen in einem Blutbad enden würde, gäbe es keine Drogenkartelle.

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Roolfer

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Oh ja The Wire ist echt grandios. Aber bezüglich "seriöser" Gangsterbosse und gelungenen Geschäfften, darfst du dich auch bei Breaking Bad noch auf so einiges Freuen ;)
ps. Tuco war ja nur n kleinerer Fisch ;)


KlausTrophobie2011

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Es ist, denke ich, kein Wunder, dass auch ich mich irgendwo an The Wire erinnerte. Mich störte diese wenig erwachsene und realitätsferne Zeichung des ganzen Drogenthemas. Konsumenten werden eintönig als völlig verblödete, hyperaktive Nervensägen dargestellt, die ihre "yo´s und alter´s" total inflationär einsetzen. Die erste Staffel ist alles andere als genial oder herausragend, sie ist grundsolide. Was jetzt noch kommt, kann ja besser sein. Ich bin gespannt.


NBCTerminator

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9.0Herausragend

Nachdem man schon viel über die Serie gehört hat, musste ich nun auch unbedingt die erste Staffel sehen. Die Meinungen sind ja allgemein sehr positiv, wobei man über die erste Staffel oft das Prädikat "guter aber gemächlicher Einstieg" liest. Dementsprechend waren meine Erwartungen.

"Gemächlich" trifft meines Erachtens die Erzählweise sehr gut, das ist aber keineswegs negativ gemeint, vielmehr könnte man "authentisch", "glaubwürdig" und vor allen Dingen "faszinierend" hinzufügen (Stand: Season 2, Episode 5).

Mich hat "Breaking Bad" trotz einer gewissen Erwartungshaltung bereits in der ersten Staffel enorm gepackt. Langsamer Einstieg? Ja. Langweilig? NEIN!

Schon bei meinem momentanen, noch recht frühen Kenntnisstand kristallisiert sich der berüchtigte Sumpf des Verbrechens sehr deutlich heraus. Gerade da sich "Breaking Bad" sehr für seine Charaktere interessiert und eine unaufgeregte und realistische Inszenierung an den Tag legt, wirkt die Verwandlung von Walter White glaubwürdig.
Umso schockierender wird die Serie mit zunehmender Laufzeit. Die Handlungen der Personen haben hier echte Konsequenzen und werden im späteren Verlauf nicht einfach wieder vergessen.

Die ersten Folgen der Serie präsentieren sich noch als sehr schwarzhumorig und eher weniger ernst, nur um im weiteren Verlauf zum waschechten Krebsdrama (emotional!) und gegen Ende ernster und düsterer zu werden. Stichwort: Kriminalität.

Fazit: "Breaking Bad" legt einen ruhigen Start hin. Doch gerade aufgrund seiner außergewöhnlichen und genialen Mixtur aus Bildkompositionen, Erzählweise und nicht zuletzt der hochinteressanten Handlung ist die Serie mehr als das übliche Einerlei.
Anspruchsvoll und intelligent.

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Kalkwerker

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7.5Sehenswert

Die Serie wird ja so in den Himmel gelobt, man könnte glauben das Genre wurde neu erfunden.
Aus einem spießigen Langweiler und Lehrer wird ein Meth herstellender , Dealer ermordender Krimineller, der natürlich schwer mit seinem Gewissen zu kämpfen hat, aber seine Skrupel überwindet und "There is a new man in Town", sich gleich mit dem Dealer-Boss anlegt, dessen Büro explodieren lässt, so dass die Fenster herausfliegen, aber, kaum ist der Rauch verflogen, geht das Gespräch weiter ohne Hörsturz.
Die Serie wird als sehr authentisch beschrieben, aber da ich ja keine dieser Situationen selbst erlebt habe, habe ich wohl einfach nur falsche Vorstellungen davon.
Es mag auch daran liegen, dass ich die "verheißungsvolle Grundprämisse" noch nicht erkannt habe und wenig Interesse an chemischem Fachwissen habe.
Also eine nette Serie deren Tiefe sich mir nicht erschlossen hat.

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benutzerbenutzer

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9.0Herausragend

"Breaking Bad" (Staffel 1) spielt den entscheidenden Vorteil, den gute TV- Serien gegenüber Spielfilmen aufgrund der Laufzeit besitzen, mit dem größtmöglichen Erfolg aus: Die Serie interessiert sich für ihre Figuren, entwickelt sie konsequent weiter und verleiht selbst den Nebenfiguren eindrucksvolle und jederzeit stimmige Hintergrundgeschichten. Erfreulicherweise bewegt sich auch inszenatorisch alles auf höchst beachtlichem Niveau, denn sowohl die Schauspielleistungen, die Qualität des Soundtracks oder die allgemeine Ästhetik der Bilder brauchen sich vor keinem Kinofilm zu verstecken.
So ist es vor allem der großartige Bryan Cranston, der der Figur des "Walter White" sowohl eine stimmige, absolut klischeefreie tragische Dimension, als auch eine komische Seite verleiht und darüber hinaus den Zuschauer stets vollstes Verständnis für seine Entscheidungen aufbringen lässt, von einigen kleineren Ausnahmen einmal abgesehen. Auch die Qualitäten der Story werden größtenteils voll ausgeschöpft, und es kommt immer wieder zu hochspannenden Szenen, häufig garniert mit chemischen Fachwissen, das niemals uninteressant oder belehrend daherkommt. Hier merkt der Zuschauer ganz deutlich, dass die Macher der Serie etwas zu erzählen haben, das ganze Potential des Plots aber nicht zu schnell verschossen werden soll, weswegen "Breaking Bad" das einzig Richtige macht und den Fokus immer wieder auf die Figuren sowie ihre Beziehungen untereinander lenkt.
Fazit: "Breaking Bad" ist mit Sicherheit eine der interessantesten und vielseitigsten Serien der letzten Jahre, nicht nur aufgrund der verheißungsvollen Grundprämisse. Schade nur, dass die nächste Staffel beinahe doppelt so viele Folgen hat, denn diesmal werde ich wohl nicht alles am Stück sehen können.

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