Breaking Bad - Staffel 1 2008 Drama, Komödie, Kriminalfilm
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Ausgezeichnet
In der ersten Staffel von Breaking Bad bricht Walter nach seiner Krebsdiagnose zusammen. Um seine Familie weiterhin zu versorgen, startet er mit einem ehemaligen Schüler und Dealer Jesse ein Crystal Meth-Geschäft.
Der Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston) bekommt nach längerem Husten eine Krebsdiagnose und darauffolgend einen Nervenzusammenbruch. Wer soll die Familie versorgen? Als er seinen…
Der Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston) bekommt nach längerem Husten eine Krebsdiagnose und darauffolgend einen Nervenzusammenbruch. Wer soll die Familie versorgen? Als er seinen Schwager, DEA-Agent Hank Schrader (Dean Norris), bei einer Drogenrazzia begleitet, sieht er seinen ehemaligen Schüler Jesse Pinkman (Aaron Paul) flüchten. Weil er seine Familie versorgt wissen möchte, startet er mit Jesse ins Crystal Meth-Geschäft. Für ihre Zwecke besorgen sie sich ein Wohnmobil, dass sie in der Wüste um Albuquerque, New Mexico als Labor benutzen. Das Chemie-Know How Walters verhilft den beiden, mit anfänglichen Startschwierigkeiten, zum besten Meth der Stadt.
Ein Geschäft mit dem Drogen-Dealer Krazy-8 (Max Arciniega) läuft gehörig schief, so dass Jesse und Walter erst eine Leiche, dann zwei verschwinden lassen müssen. Währenddessen erfährt Walters Familie von der Krankheit des schweigsamen und sturköpfigen Familienvaters. In der Folge bekommt er von ehemaligen Studienkollegen einen hochbezahlten Job angeboten, damit er die Chemotherapie bezahlen kann. Als er ablehnt, bekommt er die entsprechende Summe einfach so angeboten. Für Walter ist der Gedanke, dass er nicht alle Probleme selbst lösen kann, zuviel. Er lehnt den Job ab und fängt wieder an, mit Jesse Meth zu kochen. Seiner Frau Skyler (Anna Gunn) und seinem Sohn Walter Jr. (RJ Mitte) erzählt er, dass er das Geld angenommen hat. Das Doppelleben Walters bleibt für sie weiter verborgen. Jesse besucht indes seine Familie, nur um festzustellen, dass diese sich mit dem jüngeren Sohn ein neues Leben aufgebaut hat. Sie planen sogar, ihn aus dem geerbten Haus seiner Tante zu werfen.
In Tuco Salamanca (Raymond Cruz) finden sie den idealen Drogen-Kingpin, der mit seiner Infrastruktur die größte Rendite bringen kann. Damit Tuco Respekt vor ihm hat, erfindet Walter das Alias Heisenberg, ein Draufgänger mit Hut und Sonnenbrille. Nach einer explosiven Auseinandersetzung mit Tuco, die zu einem Deal führt, wird Heisenberg zum neuen Mysterium in der Unterwelt. Auch Hank fragt sich, wer der neue Player in der Stadt ist und ahnt in seiner Arbeitsversessenheit nicht, dass seine Frau Marie (Betsy Brandt) wieder zwanghaft zu stehlen begonnen hat. Für Jesse und Walter könnte alles gut sein, wenn sie nicht Probleme hätten, die lächerlich große Menge Meth für Tuco in der festgelegten Zeit herzustellen. Auf einem Schrottplatz treffen sie sich mit dem Drogenboss, der nicht gerade gelassen auf die fehlende Lieferung reagiert. (MH)
Episoden Staffel 1
Episode 1 - Der Einstieg
- Erstausstrahlung:
- 20.01.2008
- Regie:
- Vince Gilligan
- Drehbuch:
- Vince Gilligan
- Gaststars:
- Aaron Hill, Gregory Chase, John Koyama, Max Arciniega Jr.
Episode 2 - Die Katze ist im Sack...
- Erstausstrahlung:
- 27.01.2008
- Regie:
- Adam Bernstein
- Drehbuch:
- Vince Gilligan
- Gaststars:
- Max Arciniega
Episode 3 - ...und der Sack ist im Fluss
- Erstausstrahlung:
- 10.02.2008
- Regie:
- Adam Bernstein
- Drehbuch:
- Vince Gilligan
- Gaststars:
- Max Arciniega
Episode 4 - Die Diagnose
- Erstausstrahlung:
- 17.02.2008
- Regie:
- Jim McKay
- Drehbuch:
- Vince Gilligan
- Gaststars:
- Tess Harper, Michael Bofshever, Kyle Bornheimer, Steven Michael Quezada
Episode 5 - Grauzonen
- Erstausstrahlung:
- 24.02.2008
- Regie:
- Tricia Brock
- Drehbuch:
- Patty Lin
- Gaststars:
- William Sterchi, Marc Mouchet, Kiira Arai Sniegowski, William Allen, Loren Haynes, Kyle Swimmer, Robert Arrington, Frederic Doss, Juanita Trad
Episode 6 - In der Höhle des Löwen
- Erstausstrahlung:
- 02.03.2008
- Regie:
- Bronwen Hughes
- Drehbuch:
- George Mastras
- Gaststars:
- Pierre Barrera, Charles Baker, Jesus Payan, Cesar Garcia, Vivian Nesbitt, Judith Rane, Seraphine DeYoung, Dennis Keiffer
Episode 7 - Lehrgeld
- Erstausstrahlung:
- 09.03.2008
- Regie:
- Tim Hunter
- Drehbuch:
- Peter Gould
- Gaststars:
- Raymond Cruz, Cesar Garcia, Jesus Payan, Carmen Serano, Beth Bailey, Carrie Fleming
Weitere Staffeln - Breaking Bad
Cast & Crew
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Kommentare
über Breaking Bad - Staffel 1
Mr.Film Thu, 23 May 2013 07:26:49 -0000
Kommentar löschenMeth. Meth kochen. Ein Meth kochender Chemie Lehrer. Das ist ja so unfassbar cool. Und genauso wurde das auch umgesetzt! Doch eines störte mich mehr, als es vielleicht sollte: Der Arme hat Krebs, und genau dieses Dilemma muss gefühlte 90% der Sendezeit einnehmen. Ehrlich, das Thema ist so ausgelutscht und bekannt, dass hätte man doch nicht so ausführlich behandeln müssen. Dazu seine nervtötende Frau - nee, dass war mir zu viel des Guten. Das eigentliche Breaking Bad dagegen, Mr. White und Pinkman sind ja ein so geniales Team, hat mich wirklich aus den Socken gehauen. Mehr davon! Genau deswegen freue ich mich auf die folgenden Staffeln, doch hier habe ich davon wie gesagt leider viel zu wenig gesehen.
Wer will mit Meth kochen gehn?
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alex023 Thu, 23 May 2013 23:30:58 -0000
Antwort löschenDas mit dem Krebs wird weniger. Aber ich finde gerade, WEIL es überall benutzt wird, ist es hier so genial. Vielleicht ist das aber auch nur meine verblendete Meinung.^^
Mr.Film Fri, 24 May 2013 07:40:59 -0000
Antwort löschenDeine Meinung ist doch immer verblendet, alex :D
Jason Born Tue, 12 Mar 2013 20:28:33 -0000
Kommentar löschenBreaking Bad ist die Serie, die neben The Wire am högschden gelobt wird. So mein Empfinden. Staffel 1 hab ich nun geschafft und die Euphorie kann ich doch gut verstehen. Der arme Walter White tut mir zwischendrin doch sehr leid. In seinem Job als Chemielehrer bzw. mit seinem Leben fühlt er sich nicht wohl, durch den Nebenjob id Waschanlage fühlt er sich gedemütigt, und dann auch noch diese Horrordiagnose mit dem Krebs. Mit seinem ehemaligen Schüler, dem Kleindealer Jesse Pinkman, kommt er auf die Idee des Kochens von Crystal Meth (=Amphetamine), um für die Familie vorzusorgen. Das sein etwas angeberischer aber gutmütiger Schwager Hank Agent bei der Drogenbehörde DEA ist, macht die Sache nicht einfacher. Seine schwangere Frau Skyler und sein 15/16 jähriger Sohn Walter jr. halten zu ihm. Bisher finde ich Skyler nicht nervig. Das ist hier und anderswo zu lesen. Ist schon verständlich, das sie wissen will, warum Walter die ganze Zeit weg ist. WW als tragischer Held ist schon der Mittelpunkt der Serie. Alle anderen Figuren überzeugen mich auch, Ausnahme evtl. Marie Schrader. Frau von Hank und Schwester von Skyler. Die Wortgefechte zwischen Walter und Jesse haben es in sich, weil sie zunächst nie einer Meinung scheinen. Bald bekommen sie es auch mit lokalen Größen id Drogenszene zu tun, Stichwort: Krazy-8, Tuco. Bisher war ich immer auf der Seite von Jesse & Walter, egal was sie angestellt haben. Einige grobe Umrisse was in späteren Staffeln passiert hab ich mitbekommen. S1 bekommt von mir ne 8,5. Da ist noch Luft nach oben, was sich in S2 bestätigt. Nach 3 Folgen kann ich behaupten, das S1 noch überboten wird. Ich bleib weiter dran. Langweilig wurde es bisher überhaupt nicht. Parallel schaue ich auch Homeland S1, an BB kommt das bisher nicht ran. Evtl für South Park Fans interessant: Walter jr. erinnert mich an Jimmy Valmer. Beide benötigen Krücken zum laufen und sind sprachbehindert. Die Frisur ähnelt sich auch:DD
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Hartigan85 Tue, 12 Mar 2013 21:29:08 -0000
Antwort löschenGut so, immer dranbleiben. Wird noch besser, versprochen! :)
Jason Born Tue, 12 Mar 2013 23:06:11 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall bleib ich dran:) Und wie geschrieben: Die ersten 3 Folgen von S2 find ich einfach nur "Hammer". Das ist Jugendsprache, mir fehlt ein passendes Wort...
Jason Born Tue, 12 Mar 2013 23:07:15 -0000
Antwort löschenAch ja, ne Frage Harti: 4 Staffeln sind auf DVD. Die S5 ist die aktuellste. Ist das auch die letzte?
Hartigan85 Tue, 12 Mar 2013 23:14:51 -0000
Antwort löschenDa fehlen einem auch manchmal die Worte. Genau, bei Amazon gab es neulich alle 4 Staffeln für 9,99 Euro. Da muss man sofort zuschlagen. Am nächsten Tag haben sie wieder teilweise das Doppelte gekostet. Deshalb mein Tipp: Auf Wunschzettel setzen und jeden Tag einmal reinschauen, die Preise ändern sich oft täglich. Die 5. wird die letzte sein, die wurde aber in zwei Teile geteilt. Hier gibt es 2 x 8 Folgen. Die ersten 8 sind in den USA schon gesendet worden und laufen auch schon auf Deutsch im Pay TV, die finalen 8 kommen im Laufe des Jahres.
Jason Born Tue, 12 Mar 2013 23:37:23 -0000
Antwort löschenIch danke dir, das du Verständnis zeigst für mein Anliegen (Beamtendeutsch). Also insgesamt 5 Staffeln, darauf kann ich mich einstellen. Alle Nachrichten im Netz was BB angeht, versuche ich zu umschiffen. Ja da ham wirs wieder mit den DVD. Könnte mir ohne Bedenken die 4 Staffeln zulegen. Aber wie ich schon (x-mal) sagte: Tue mir mit der Anschaffung von mehreren DVD schwer. Vielleicht denkst du jetzt: Häää, wie meint der das? Ist ne Kopfsache. Sopranos Box mit 28 DVD, ist zZt für 45€ zu haben. Günstiger geht nicht. Hier noch ein Bild zu meiner These zu SP. Da bin ich ganz allein drauf gekommen. Toll, nicht?
http://28.media.tumblr.com/tumblr_lqra26OyPr1qbd420o1_400.png
Hartigan85 Tue, 12 Mar 2013 23:46:47 -0000
Antwort löschenDas machst du richtig, das Internet wimmelt ja vor Spoilern. Verstehe was du meinst mit der DVD-Anschaffung. Die Sopranos-Box klingt echt verlockend, die Serie wollte ich mir irgendwann sowieso mal ansehen. Aber wenn ich mir die jetzt holen würde, würde sie wohl noch eine Weile Staub fangen. Hab noch zu viel ungesehenes da rumfliegen. Krass der South Park-Walter White Jr Vergleich. Kann kein Zufall sein...:D
Jason Born Wed, 13 Mar 2013 15:41:11 -0000
Antwort löschenSopranos kann ich seeehr empfehlen, tolle Serie. Je mehr Zeug angeschafft wird, umso weniger kann dementsprechend das alte geschaut werden. Die letzte BD bei mir ist Skyfall. Was BB und Sop. angeht bin ich einigen Spoilern knapp entkommen. Wenns kein Detail ist, dann ist ja nicht schlimm.
Das lustiche bei den Jungs ist auch, die stottern beide. Den Walter jr. mag ich. Witzige Szene in S1: Er und seine Freunde wollten Abends Bier besorgen. Walter spricht nen Typ auf dem Parkplatz an und der zeigt seine Marke. Die Freunde verziehen sich und er wird kurzzeitig festgenommen. Ich hab gelacht. Zum Glück hat sich Onkel Hank gleich um ihn gekümmert.
Poor Boy Wed, 13 Mar 2013 15:42:59 -0000
Antwort löschenTja,ich bin gerade mal 20 min weit gekommen und dann war bei mir der Ofen aus.So viel zu hochgelobten Serien...
Jason Born Wed, 13 Mar 2013 15:57:16 -0000
Antwort löschenAch so, nicht mal ne ganze Folge? Willst es nicht nochmal mit ein paar Folgen versuchen? Ich fürchte, sowas ähnliches hatten wir bei Homeland auch:D Also bei HL frag ich mic immer noch wanns richtig losgeht. Hier ging das schneller
Poor Boy Wed, 13 Mar 2013 18:16:16 -0000
Antwort löschenIch kanns auch nicht so richtig erklären,mich hat das Ding nicht angesprochen,und wenn ich mich zu was quälen muss lass ich es lieber ganz
Jason Born Fri, 15 Mar 2013 10:04:20 -0000
Antwort löschenStaffl 1 nur 7 Folgen haben tut und in S2 noch besser sein wird (falscher Satzbau ist möglich;) Falls du es mit einer Serie versuchen wollen würdest, empfehle ich eher BB als HL
Prestigeww Tue, 08 Jan 2013 09:43:26 -0000
Kommentar löschenIch liebe das Meth-Gekoche und den ganzen eigentlichen 'Breaking Bad'-Teil, aber das Krebs-Drama mit der weltnervigsten Ehefrau war mir in Staffel 1 zu öde, zumal es als Begründung für Walts Wandel eh nur ein ziemlich lächerliches Alibi abgibt. Ich hoffe die folgenden Staffeln haben mehr Wums, weniger Melodrama und werden in ihrer Darstellung von Verbrecher-Organisation etwas Klischee-ärmer. Mal ehrlich: Wenn wie in Breaking Bad jeder verdammte Versuch zu Dealen aus absolut nichtigen Gründen in einem Blutbad enden würde, gäbe es keine Drogenkartelle.
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Roolfer Tue, 08 Jan 2013 13:47:45 -0000
Antwort löschenZum Thema Blutbad: der Mexikanische Drogenkrieg hat in den letzten Jahren weit mehr als 50.000 Tote gefordert. Das ist um ein vielfaches mehr als Afghanistan und Irak zusammen.
Aber ich kann dich beruhigen. Der "Wums" nimmt von Staffel zu Staffel zu und das "Krebs-Drama" lässt immer mehr nach (was ich persöhnlich allerdings sehr schade finde). Und ich glaube auch nicht, dass das der Grund (oder wie du schreibst das Alibi) für den Wandel Walts sein soll sondern lediglich der "Tropfen" (wenn man das so nennen kann) der das Fass zum überlaufen brachte. Ein Hochbegabter Wissenschaftler der als Lehrer absolut überqualifiziert ist. Ein behinderter sohn. Eine schwangere Frau. Wenig Kohle. Immer jedem untergeordnet. Ein weitere Grund aus der Vergangenheit der später näher beleuchtet wird (ich möchte nicht spoilern). Und dann auch noch der Krebs. Sowas kann auch Grund genug für sojemanden sein Amok zu laufen. Das ist schon ziemlich authentisch.
Prestigeww Tue, 08 Jan 2013 17:59:05 -0000
Antwort löschenNagut, aber ich glaube selbst in den blutigsten Phasen des Drogenkrieges in Mexiko geht zumindest ab und zu mal ein Deal so über die Bühne, wie vorgesehen. Zumindest wenn Qualität und Preis stimmen ;) Vielleicht bin ich ja auch nur dadurch verwirrt, dass ich zuvor The Wire geschaut habe, worin die Gangster-Bosse auch mal vernunftbegabte Geschäftsleute spielen dürfen anstatt immer nur psychopathische Knallköppe à la Tuco.
Ich glaube ja auch, dass die Serie Potenzial hat, wobei ich um das Wort authentisch vorerst einen weiten Bogen machen würde. Staffel zwei liegt schon im Player ;)
Roolfer Tue, 08 Jan 2013 20:04:12 -0000
Antwort löschenOh ja The Wire ist echt grandios. Aber bezüglich "seriöser" Gangsterbosse und gelungenen Geschäfften, darfst du dich auch bei Breaking Bad noch auf so einiges Freuen ;)
ps. Tuco war ja nur n kleinerer Fisch ;)
NBCTerminator Sat, 13 Oct 2012 17:59:24 -0000
Kommentar löschenNachdem man schon viel über die Serie gehört hat, musste ich nun auch unbedingt die erste Staffel sehen. Die Meinungen sind ja allgemein sehr positiv, wobei man über die erste Staffel oft das Prädikat "guter aber gemächlicher Einstieg" liest. Dementsprechend waren meine Erwartungen.
"Gemächlich" trifft meines Erachtens die Erzählweise sehr gut, das ist aber keineswegs negativ gemeint, vielmehr könnte man "authentisch", "glaubwürdig" und vor allen Dingen "faszinierend" hinzufügen (Stand: Season 2, Episode 5).
Mich hat "Breaking Bad" trotz einer gewissen Erwartungshaltung bereits in der ersten Staffel enorm gepackt. Langsamer Einstieg? Ja. Langweilig? NEIN!
Schon bei meinem momentanen, noch recht frühen Kenntnisstand kristallisiert sich der berüchtigte Sumpf des Verbrechens sehr deutlich heraus. Gerade da sich "Breaking Bad" sehr für seine Charaktere interessiert und eine unaufgeregte und realistische Inszenierung an den Tag legt, wirkt die Verwandlung von Walter White glaubwürdig.
Umso schockierender wird die Serie mit zunehmender Laufzeit. Die Handlungen der Personen haben hier echte Konsequenzen und werden im späteren Verlauf nicht einfach wieder vergessen.
Die ersten Folgen der Serie präsentieren sich noch als sehr schwarzhumorig und eher weniger ernst, nur um im weiteren Verlauf zum waschechten Krebsdrama (emotional!) und gegen Ende ernster und düsterer zu werden. Stichwort: Kriminalität.
Fazit: "Breaking Bad" legt einen ruhigen Start hin. Doch gerade aufgrund seiner außergewöhnlichen und genialen Mixtur aus Bildkompositionen, Erzählweise und nicht zuletzt der hochinteressanten Handlung ist die Serie mehr als das übliche Einerlei.
Anspruchsvoll und intelligent.
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Kalkwerker Mon, 30 Jul 2012 09:18:26 -0000
Kommentar löschenDie Serie wird ja so in den Himmel gelobt, man könnte glauben das Genre wurde neu erfunden.
Aus einem spießigen Langweiler und Lehrer wird ein Meth herstellender , Dealer ermordender Krimineller, der natürlich schwer mit seinem Gewissen zu kämpfen hat, aber seine Skrupel überwindet und "There is a new man in Town", sich gleich mit dem Dealer-Boss anlegt, dessen Büro explodieren lässt, so dass die Fenster herausfliegen, aber, kaum ist der Rauch verflogen, geht das Gespräch weiter ohne Hörsturz.
Die Serie wird als sehr authentisch beschrieben, aber da ich ja keine dieser Situationen selbst erlebt habe, habe ich wohl einfach nur falsche Vorstellungen davon.
Es mag auch daran liegen, dass ich die "verheißungsvolle Grundprämisse" noch nicht erkannt habe und wenig Interesse an chemischem Fachwissen habe.
Also eine nette Serie deren Tiefe sich mir nicht erschlossen hat.
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benutzerbenutzer Wed, 04 Jul 2012 00:43:43 -0000
Kommentar löschen"Breaking Bad" (Staffel 1) spielt den entscheidenden Vorteil, den gute TV- Serien gegenüber Spielfilmen aufgrund der Laufzeit besitzen, mit dem größtmöglichen Erfolg aus: Die Serie interessiert sich für ihre Figuren, entwickelt sie konsequent weiter und verleiht selbst den Nebenfiguren eindrucksvolle und jederzeit stimmige Hintergrundgeschichten. Erfreulicherweise bewegt sich auch inszenatorisch alles auf höchst beachtlichem Niveau, denn sowohl die Schauspielleistungen, die Qualität des Soundtracks oder die allgemeine Ästhetik der Bilder brauchen sich vor keinem Kinofilm zu verstecken.
So ist es vor allem der großartige Bryan Cranston, der der Figur des "Walter White" sowohl eine stimmige, absolut klischeefreie tragische Dimension, als auch eine komische Seite verleiht und darüber hinaus den Zuschauer stets vollstes Verständnis für seine Entscheidungen aufbringen lässt, von einigen kleineren Ausnahmen einmal abgesehen. Auch die Qualitäten der Story werden größtenteils voll ausgeschöpft, und es kommt immer wieder zu hochspannenden Szenen, häufig garniert mit chemischen Fachwissen, das niemals uninteressant oder belehrend daherkommt. Hier merkt der Zuschauer ganz deutlich, dass die Macher der Serie etwas zu erzählen haben, das ganze Potential des Plots aber nicht zu schnell verschossen werden soll, weswegen "Breaking Bad" das einzig Richtige macht und den Fokus immer wieder auf die Figuren sowie ihre Beziehungen untereinander lenkt.
Fazit: "Breaking Bad" ist mit Sicherheit eine der interessantesten und vielseitigsten Serien der letzten Jahre, nicht nur aufgrund der verheißungsvollen Grundprämisse. Schade nur, dass die nächste Staffel beinahe doppelt so viele Folgen hat, denn diesmal werde ich wohl nicht alles am Stück sehen können.
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