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Breaking Bad - Staffel 2 2008 Gangsterserie, Familiendrama, Schwarze Komödie

Bb-2
9.0 Community
1199 Bewertungen
Herausragend
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Als Folge eines verpatzen Handels werden Walter und Jesse von Tuco entführt. Bei einer Razzia erschießt Hand Tuco, entdeckt Walter und Jesse jedoch nicht. Auch bei einem gefilmten Einbruch bleiben sie von ihm unerkannt.

In der zweiten Staffel von Breaking Bad sind Walter (Bryan Cranston) und Jesse (Aaron Paul) nach dem schiefgelaufenen Deal auf dem Schrottplatz von der Gewaltbereitschaft Tucos verängstigt. Sie wollen ihn töten, bevor er sie töten kann. Doch Tuco entführt die beiden in eine Hütte in der Wüste, um sie später in Mexiko als Meth-Köche zu halten. Dies tut er in paranoider Reaktion auf eine Großrazzia seiner Organisation durch Hank (Dean Norris), für die er Walter verantwortlich macht. Walter will Tuco vergiften, doch dessen stummer Onkel (Mark Margolis) bemerkt es und macht Tuco darauf aufmerksam. Jesse und Walter verstecken sich, bevor Hank auftaucht und den um sich schießenden Tuco tötet. Hank erfährt vom Namen Heisenberg und weiß nicht, was er davon halten soll. Auf dem Band einer Überwachungskamera sieht er, wie Walter und Jesse in ein Warenhaus einbrechen, um Methylamin zu stehen. Er erkennt die beiden jedoch nicht.

Um sein Alibi zu bewahren, tut Walter so, als sei er durch den Krebs geistig verwirrt gewesen und tagelang durch die Wüste gelaufen. Jesse wird von der DEA gefangen und sein Alibi erscheint nicht wasserdicht. Glücklicherweise kooperiert Tucos Onkel aus Prinzip nicht mit der Polizei oder dem Staat. Skyler (Anna Gunn) hat genug von Walts merkwürdigem Verhalten und zeigt ihm die kalte Schulter. Jesse wird von seinen Eltern aus dem Haus seiner Tante geworfen und sucht sich eine neue Wohnung. Diese bezahlt er mit dem Geld aus dem Meth-Geschäft, dass er mit Walt als Hersteller und einigen Freunden als Dealer selbst aufgebaut hat. Er beginnt ein Verhältnis mit seiner Junkie-Nachbarin Jane (Krysten Ritter). Als er ein Junkie-Paar besucht, das seinen Dealer Skinny Pete (Charles Baker) bestohlen hat, kommt es zu einem zufälligen Todesfall. Jesse verbreitet auf Anraten Walters die Lüge, dass Jesse einen Rachemord verübt hat, um sich mehr Respekt zu verschaffen.

Hank wird befördert und ist nun für die DEA-Außenstelle in Juarez verantwortlich. Beim ersten Einsatz wird er Opfer eines Bombenanschlags. Er kehrt nach Hause zurück, hat aber sehr unter dem Schock zu leiden. Einer von Jesses Dealern, Badger (Matt L. Jones), wird verhaftet, so dass Walter und Jesse den mehr als zwielichtigen Anwalt Saul Goodman (Bob Odenkirk) engagieren, der das Problem löst. Saul ist fortan eine Art Manager für Jesse und Walter. Als sie merken, dass sie viel zu wenig Profit machen, starten Jesse und Walter einen Meth-Kochmarathon in der Wüste. Nach anfänglicher Angst, bekommt Walter die gute Nachricht, dass die Chemo tatsächlich anschlägt. Skyler schmeißt eine Party, auf der Walt sich betrinkt und einen heftigen Streit mit Hank beginnt. Einer von Jesses Dealern wird von einer rivalisierenden Gang erschossen.

Saul schlägt vor, sich mit einem mysteriösen Drogenboss namens Gus (Giancarlo Esposito) einzulassen. Dieser will den Deal nur eingehen, wenn in kurzer Zeit eine große Menge Meth als Probe hergestellt wird und Jesse sein durch Jane hervorgerufenes Heroinproblem löst. Weil Walter liefern muss, verpasst er die Geburt seiner Tochter. Walter Jr. (RJ Mitte) erstellt eine Spendenseite für seinen kranken Vater, die von Saul als Mittel zur Geldwäsche benutzt wird. Walter verweigert Jesse seinen Anteil an der Bezahlung bis er von den Drogen runter ist. Jane erfährt von Jesses Geschäften und erpresst Walter, das Geld dennoch herauszugeben. Als Walter in derselben Nacht noch einmal zu Jesses Haus zurückkehrt, beobachtet er, wie Jane im Heroinrausch an ihrem Erbrochenen erstickt. Er tut nichts, um ihr zu helfen.

Mike (Jonathan Banks), der oberste Handlanger von Gus, beseitigt am nächsten Tag die Leiche. Wegen der Internetseite von Walter Jr. muss Walter ein Interview für die Medien geben. Kurz vor einer wichtigen Operation, erwähnt er benommen von der Narkose gegenüber Skyler zwei Handys. Dies veranlasst Skyler, weiter nachzuforschen. Nach und nach kommt sie dahinter, dass Walter sie ständig anlügt. Nur wofür, weiß sie noch nicht. Janes Vater Donald (John de Lancie), ein Fluglotse, ist durch ihren Tod indes so geschockt, dass er zwei Flugzeuge über Albuquerque ineinanderfliegen lässt. (MH)

Episoden Staffel 2

Episode 1 - Vorsichtsmaßnahmen

Die Episode "Vorsichtsmaßnahmen" ist die Episode 1 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-03-08. Regie führte Bryan Cranston (nach einem Drehbuch von J. Roberts).
Erstausstrahlung:
08.03.2009
Regie:
Bryan Cranston
Drehbuch:
J. Roberts
Gaststars:
Steven Michael Quezada, Raymond Cruz

Episode 2 - In der Falle

Die Episode "In der Falle" ist die Episode 2 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-03-15. Regie führte Charles Haid (nach einem Drehbuch von George Mastras).
Erstausstrahlung:
15.03.2009
Regie:
Charles Haid
Drehbuch:
George Mastras
Gaststars:
Steven Michael Quezada, Raymond Cruz, Nigel Gibbs, Tess Harper, Mark Margolis

Episode 3 - Gedächtnisschwund

Die Episode "Gedächtnisschwund" ist die Episode 3 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-03-22. Regie führte Terry McDonough (nach einem Drehbuch von Peter Gould).
Erstausstrahlung:
22.03.2009
Regie:
Terry McDonough
Drehbuch:
Peter Gould
Gaststars:
Steven Michael Quezada, Matt L. Jones, Harry Groener, Michael Shamus Wiles, Mark Margolis, Tom Kiesche, Kevin C. Brown

Episode 4 - Ganz unten

Die Episode "Ganz unten" ist die Episode 4 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-03-29. Regie führte John Dahl (nach einem Drehbuch von Sam Catlin).
Erstausstrahlung:
29.03.2009
Regie:
John Dahl
Drehbuch:
Sam Catlin
Gaststars:
Tess Harper, Dan Desmond, Michael Bofshever, Kevin C. Brown, Drew Waters, Shauna McLean, Tom Kiesche

Episode 5 - Bruchschäden

Die Episode "Bruchschäden" ist die Episode 5 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-04-05. Regie führte Johan Renck (nach einem Drehbuch von Moira Walley).
Erstausstrahlung:
05.04.2009
Regie:
Johan Renck
Drehbuch:
Moira Walley

Episode 6 - Kuckuck

Die Episode "Kuckuck" ist die Episode 6 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-04-12. Regie führte Peter Medak (nach einem Drehbuch von ).
Erstausstrahlung:
12.04.2009
Regie:
Peter Medak
Drehbuch:
J Roberts, Vince Gilligan

Episode 7 - Negro Y Azul

Die Episode "Negro Y Azul" ist die Episode 7 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-04-19. Regie führte Felix Enriquez Alcala (nach einem Drehbuch von John Shiban).
Erstausstrahlung:
19.04.2009
Regie:
Felix Enriquez Alcala
Drehbuch:
John Shiban
Gaststars:
Danny Trejo

Episode 8 - Beauftragen Sie Saul

Die Episode "Beauftragen Sie Saul" ist die Episode 8 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-04-26. Regie führte Terry McDonough (nach einem Drehbuch von Peter Gould).
Erstausstrahlung:
26.04.2009
Regie:
Terry McDonough
Drehbuch:
Peter Gould
Gaststars:
Bob Odenkirk

Episode 9 - 4 Tage Auszeit

Die Episode "4 Tage Auszeit" ist die Episode 9 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-05-03. Regie führte Michelle MacLaren (nach einem Drehbuch von Sam Catlin).
Erstausstrahlung:
03.05.2009
Regie:
Michelle MacLaren
Drehbuch:
Sam Catlin

Episode 10 - Schluss

Die Episode "Schluss" ist die Episode 10 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-05-10. Regie führte Phil Abraham (nach einem Drehbuch von Moira Walley-Beckett).
Erstausstrahlung:
10.05.2009
Regie:
Phil Abraham
Drehbuch:
Moira Walley-Beckett
Gaststars:
John de Lancie

Episode 11 - Mandala

Die Episode "Mandala" ist die Episode 11 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-05-17. Regie führte Adam Bernstein (nach einem Drehbuch von George Mastras).
Erstausstrahlung:
17.05.2009
Regie:
Adam Bernstein
Drehbuch:
George Mastras

Episode 12 - Phoenix

Die Episode "Phoenix" ist die Episode 12 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-05-24. Regie führte Colin Bucksey (nach einem Drehbuch von John Shiban).
Erstausstrahlung:
24.05.2009
Regie:
Colin Bucksey
Drehbuch:
John Shiban
Gaststars:
John de Lancie

Episode 13 - Krisen

Die Episode "Krisen" ist die Episode 13 der Staffel 2 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2009-05-31. Regie führte Adam Bernstein (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
31.05.2009
Regie:
Adam Bernstein
Drehbuch:
Vince Gilligan
Gaststars:
John de Lancie

Weitere Staffeln - Breaking Bad


Cast & Crew


Deine Meinung zu Breaking Bad - Staffel 2


Kommentare

über Breaking Bad - Staffel 2

Lydia Huxley

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8.0Ausgezeichnet

Und tatsächlich, die zweite Staffel legt noch eine Schippe drauf.
Wie ihr es vorausgesagt habt, habe ich alle Zweifel über Aaron Pauls Leistungen abgelegt. Jesse erkämpft sich Episode für Episode einen Platz in meinem Herzen. Dafür kann ich immer weniger Walters Entscheidungen nachvollziehen. Der Sympathiefaktor ist trotzdem noch hoch. Allgemein fand ich die Entwicklung fast aller Charaktere in dieser Staffel sehr viel besser und sie erwecken leicht das Interesse, immer mehr wissen zu wollen.
Jede Episode hatte so ihr kleines Highlight und sie halten sich thematisch gut in Waage. Ich mag, dass einzelne Ereignisse sich nicht ewig Zeit lassen, um sich mühsam aufzubauen. Das kostet nämlich Zeit und Nerven. Stattdessen passiert alles Schlag auf Schlag, immer spannend aber nie hektisch. Nichts wird endlos ausgeschlachtet, sonder kommt innerhalb einer oder zwei Episoden zum Punkt. Genau das hält mich am Ball.
Ich habe genau eine Sache wirklich zu bemängeln, nämlich dass Skyler eine Woche vor der Entbindung wie eine Elfe auf ihren High Heels lang schwebt. Ja klar! Aber das ist zu vernachlässigen, wenn ich an die tolle Kamera denke, die immer wieder großartige Perspektiven einfängt und diese wirklich fesselnde sechte Episode "Kuckuck" mit dieser abartigen Drogenfamilien. Genau da habe ich natürlich gerade gegessen und musste erstmal unterbrechen, als die Totale von dem Gesicht der Frau eingeblendet wurde. Aber besonders die letzte Folge hat mir gleich reihenweise das Herz gebrochen. Wie könnte ich mich da von der dritten Staffel fernhalten?

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twentyfour

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Dein Kommentar spricht für sich. Teilen tue ich Deine Meinung leider nicht. Die zweite Staffel langweilte mich auf ähnlich hohem Niveau wie die erste. Es gab ein paar gute Szenen, aber mein Fall war die Serie eh nicht. Hab letztlich doch nur durchgequält. Wünsche Dir aber weiter viel Freude und Spannung bei den weiteren Ereignissen.


Lydia Huxley

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Ja, doch, mir gefällt das bis jetzt schon sehr gut und mir wurde die 4. Staffel auch schon schmackhaft gemacht. Daher geht's natürlich zügig weiter. Bin echt gespannt :))


huababuar

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10.0Herausragend

Während sich die erste Staffel meiner Meinung nach von Folge zu Folge steigerte (natürlich dem Storytelling geschuldet) und den Spannungsbogen nicht konsequent aufrecht erhalten konnte (8/10 Pkt.), fährt Staffel 2 von Anfang an volles Tempo und weiß über die gesamten 13 Folgen durchgehend zu unterhalten. Durch die Zuspitzung der Story und die immer wieder aussichtslose Situation von Walter und Jesse habe ich die 4 DVDs regelrecht verschlungen. Das ist wie mit Zigaretten: Fängt man einmal an, kann man meist nie genug davon kriegen.
Skyler mag ich zwar immer noch nicht, aber das konnte ich durch andere ziemlich gelungene, gut gespielte und kreativ gezeichnete Charaktere zum Glück etwas vergessen. So zum Beispiel (außer natürlich den unantastbaren Walter und Jesse) Saul Goodman. Saukomisch und immer wieder für einen guten Spruch gut. Aber auch Hank versprüht in der ansonst ziemlich rauen aber auch emotionalen Serie einen Hauch von Komik. Über das Schauspiel von Cranston und Paul muss ich glaub ich nicht mehr viel verlieren. Dass das große Klasse ist, dürfte auch Laien auffallen. Weiterhin atemberaubend ist auch Albuquerque - eine bessere Wahl als im Drogensumpf verfallene Stadt hätten die Macher von "Breaking Bad" nicht treffen können. Denn vor Allem wenns dreckig und abgefuckt wird, hat die Serie seinen ganz eigenen Flair und überzeugt auf ganzer Linie.

Fazit: Staffel 2 machte mich endgültig süchtig. Ich muss mich wohl outen.

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inceptionfan

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9.0Herausragend

Eigentlich muss ich hier gar nicht mehr viel schreiben, denn ich kann nur alles wiederholen, das ich auch schon zur ersten Staffel geschrieben habe. "Breaking Bad" hält hier in der zweiten Staffel konstant das Niveau der ersten. Bryan Cranston und alle anderen Schauspieler sind wieder großartig, von der Inszenierung her gibt es eigentlich nichts auszusetzen und die Story ist weiterhin großartig und die ganze Zeit über packend. Außerdem nimmt hier die Serie in vielen Folgen langsam immer mehr an Fahrt auf, hat ein paar mehr Wendungen und baut fast immer am Ende einer Folge einen fiesen Cliffhanger ein, der den Suchtfaktor noch steigen lässt und man sofort weiterschauen will. Den 10. Punkt vergebe ich aber (noch) nicht, weil mir noch irgendetwas an "Breaking Bad" fehlt und ich mir wünsche, dass sich die Serie noch etwas mehr die Thrilleraspekte vertieft (die vor allem in der großartigen 7. Folge, die in meinen Augen eine der besten Episoden der Staffel ist, durchaus vorhanden sind). Außerdem hatte ich den Eindruck, dass sich die Story kurz nach der Hälfte der Staffel etwas im Kreis dreht und ich mir wirklich gewünscht habe, dass endlich mal wieder etwas passiert. Dafür haben mich aber dann die letzten 3 Folgen wieder richtig überzeugt, die die Geschichte dann auch wieder schneller vorantreiben.
Fazit: Für 10 Punkte reicht es noch nicht, aber "Breaking Bad" ist weiterhin eine absolut packende Serie, bei der ich die nächste Staffel kaum abwarten kann. Langsam kann ich den Hype verstehen!

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vega_vincent

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9.0Herausragend

Langsam hat die Serie Fahrt aufgenommen. Die zweite Staffel hat mir etwas besser als die erste Staffel gefallen, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass ich mit den Hauptcharakteren bereits vertraut gewesen bin. Der unscheinbare Walter White, der nach wie vor ein Familienvater mit realen Problemen und Unzulänglichkeiten bleibt, mausert sich langsam zum badass («Haltet euch fern von meinem Revier!») und bleibt dabei in seinen Handlungen völlig nachvollziehbar und überzeugend. Genial! Walter junior finde ich auch ganz stark und Hank ist eh eine geile Sau. Die Frauen nerven, aber das sollen sie wohl auch. Saul Goodman hat mich von Anfang an überzeugt. Bloss Jesse fand ich ziemlich ätzend. Die ganze Staffel über dachte ich mir, dass er mal endlich in die Gänge kommen sollte … Ach, ich verliere mich in Einzelheiten. Kurz und knapp: Weiterhin Unterhaltung auf höchstem Niveau, aber noch immer fehlt mir der thrill.

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filmfreak180

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10.0Herausragend

Die zweite Staffel der Erfolgsserie "Breaking Bad" erzählt die Geschichte nach dem etwas abrupten Ende von Staffel 1 nahtlos weiter und beschäftigt sich im weiteren Verlauf mit dem langsamen Aufstieg von Walter und Jesse im Drogengeschäft. Im Fokus der Staffel stehen dabei die charakterlichen Veränderungen beider Figuren. Denn während Walt und Jesse ihr Imperium immer weiter ausbauen und eine geeignete Infrastruktur entwickeln, geraten beide Charaktere auch immer tiefer in den Strudel der Kriminalität, was eine Menge Probleme mit sich bringt. In der 2. Staffel konzentriert man sich hauptsächlich darauf, wie unterschiedlich Walt und Jesse auf aufkommende Probleme reagieren und wie sehr bestimmte Entscheidungen und Konsequenzen bestimmter Entscheidungen den Menschen verändern können. Staffel 2 zeigt gerade am Ende deutlich die Entwicklung von Walter zu einem immer schlechter werdenden Menschen, geprägt von Stolz, Egoismus und Arroganz...

Wenn es eine Serien-Staffel gibt, die mich gleichermaßen beeindruckt wie fasziniert hat, dann ist das die 2. Staffel von "Breaking Bad"! Hier offenbart sich wieder die enorme Stärke der Drehbücher. Die 2. Staffel schafft dabei aus meiner Sicht den perfekten Spagat zwischen ruhigen und auch lauten, nervenzerreißenden Tönen. Auch die Vielschichtigkeit der Handlung, die unerwarteten Wendungen und natürlich die Charakterentwicklungen machen „Breaking Bad“ zu ganz besonderer und intelligenter Unterhaltung. Ebenfalls bringt die Staffel durch die vielen neu eingeführten Charakteren frischen Wind in die Geschichte und sorgt somit für Abwechslung sowie neuen Handlungssträngen, was die Handlung, wie bereits erwähnt, allmählich komplexer macht.

Einer der größten Gründe weshalb "Breaking Bad" und besonders die 2. Staffel so unglaublich faszinierend ist, ist wohl die unglaublich intensive und nicht in Worte zu fassende Atmosphäre sowie die Inszenierung. Der visuelle Stil von "Breaking Bad" war ja schon in Staffel 1 sehr sehr gut, aber verglichen mit den späteren Staffeln sicherlich am ausbaufähigsten. Das Zustoßen von Michael Slovis als Kameramann ab Staffel 2 scheint vermutlich tatsächlich der ausschlaggebende Grund für diese unglaublich kreative und stilistische Inszenierung gewesen zu sein. Denn seit er seine Finger im Spiel hatte, gab es so viele geniale Kameraeinstellungen- und Fahrten sowie Farbfilter-Nachbearbeitungen, die mich immer wieder zum Staunen bringen. Insbesondere in Folge 2.02 kommt diese innovative Kameraführung zum Vorschein, denkt man da zum Beispiel an das Opening vor dem Intro mit den ganzen Nahaufnahmen in der Wüste. Auch die Panoramaaufnahmen am Anfang von Folge 2.03, als Walt und Jesse durch die Wüste laufen, sind in Verbindung mit der Musikuntermalung wirklich meisterhaft! Der visuelle Stil ist sicherlich einer der vielen Gründe, weshalb ich diese Serie so liebe. Diese Langatmigkeit einzelner Szenen wirken besonders bei wiederholter Sichtung unglaublich faszinierend und sind aus meiner Sicht keineswegs langweilig! Jede Szene scheint ihre Bedeutung zu haben und dramaturgisch ist diese Staffel einzigartig aufgebaut. Für eine TV-Serie ist die Inszenierung wirklich absolut referenzwürdig und neuartig gewesen. Da können selbst erstklassige Kinofilme kaum mithalten.

Zum Schluss muss ich natürlich noch die schauspielerischen Leistungen ansprechen. Superlative für das, was Bryan Cranston als Walter White in dieser Staffel abliefert, kann man nicht finden. Sowohl den netten, anständigen und freundlichen Familienvater als auch den gefürchteten Drogenbaron verkörpert er perfekt. Die allmähliche Wandlung seines Charakters lässt sich sehr gut (!) in der Performance von Mr. Cranston erkennen. Aaron Paul findet sich ebenfalls richtig gut in seine Rolle ein und läuft teilweise genauso zu Höchstleistungen auf, wie Bryan Cranston. Der Rest des Cast ist natürlich ebenso grandios, vor allem Anna Gunn sei hier nochmal erwähnt.

Story, Charaktere(ntwicklungen), Dialoge, Atmosphäre, Inszenierung, Musikuntermalung = einzigartig und perfekt!

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The Freewheelin Fonda

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8.5Ausgezeichnet

Fonda sieht "Breaking Bad" komplett #2
Staffel 2: 8,5/10 Punkten

Die hochgelobte zweite Staffel der Erfolgsserie hat es wirklich geschafft, das Kunststück zu vollbringen, die geniale erste Staffel noch einmal auszustechen.
Sämtliche positiven Aspekte der Serie wurden weiter ausgebaut, nichtige Nebenepisoden die in der ersten Staffel noch teilweise auftraten, kann man hier gar nicht mehr vorfinden, wozu das Tempo der Serie noch einmal weiter angezogen wird.
Wie der Spannungsbogen der Staffel von Folge 1 bis zum Ende hochgehalten wurde, ist einfach genial.

Walter und Jesse haben hier mit den verschiedensten Problemen zu kämpfen, Jesse verfällt immer mehr seiner Drogensucht, während Walters Eheprobleme mit Skyler sich zuspitzen, die ihm wegen seines häufigen Verschwindens kaum noch traut, die Geburt der Tochter steht kurz bevor und Walter wartet auf die Ergebnisse seiner Krebsbehandlung.
Doch das größte Problem was diese beiden Möchtegerndealer haben, ist ihre Wahre, sie sitzen auf mehreren Pfunden Meth im Wert von über einer Millionen Dollar und haben keine Ahnung wie sie es an den Mann bringen sollen, wobei sie immer tiefer im Sumpf aus Kriminalität und Lügen verschwinden.
Wegen den vielen Facetten die seine Figur hergibt, ist es gerade Bryan Cranston der hier wieder großartiges Schauspiel abliefern kann, wenn man hier seiner Verwandlung vom Spießer zum Drogenboss beiwohnen darf.

In der zweiten Staffel hat die Serie bereits ihr Endkonzept gefunden, die vertrackte Geschichte der Hauptpersonen ist genial erzählt und unterhält auf verschiedenste Weise mit dramatischen Schicksalsschlägen, intelligenten Einfällen und vielen ironischen Ausschweifungen, dass das Gesamtbild der Serie wirklich einzigartig ist.

(und was veranstalten die Macher hier eigentlich mit ihrer Kamera?
Diese großartige Optik wird sogar in Staffel 3 noch weiter ausgebaut!)

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KonTaicho

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Also die aufmerksamkeitsdefizitären Weiber belasten extrem

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alex023

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9.0Herausragend

»You still wanna cook? Seriously?«

Nach der Exposition in der ersten Season hebt das Unternehmen „Blue Meth“ nun erst richtig ab. Zu Anfang müssen sich Walter „Heisenberg“ White und Jesse „yo-bitch“ Pinkman noch mit dem wahnsinnigen Tuco herumschlagen, doch die Sache ist bald durch. Vielmehr konzentriert sich die zweite Season von BREAKING BAD auf den langsamen Aufstieg des ungleichen Drogenkoch/-dealer-Duos. Walt muss sich zuhause immer wieder erklären, muss seine Abwesenheit begründen und hat nebenbei natürlich weiterhin mit seiner das alles erst auslösenden Krankheit zu kämpfen; Jesse hingegen hat seine Probleme mit dem Geld, bis er sich schließlich eine neue Unterkunft suchen kann und sich dort in seine Nachbarin und Vermieterin verliebt – alle scheint hier gut zu laufen, bis es sich dramatisch und tragisch wendet.

Gelegentlich sieht man hier schon genau das, was Walt erst viel später zugeben wird (viel viel später) und was ihn immer wieder beinahe Kopf und Kragen kostet: sein Stolz. Sein irrer Wille, seine schiere Arroganz, dass er immer alles selbst machen will und dafür auch die Auszeichnung erhalten möchte. Er ist zu stolz, um andere seine Rechnungen bezahlen zu lassen; er möchte sich selbst gewürdigt sehen, eigentlich interessiert ihn schon hier nichts anderes. Seine ablehnende Haltung gegenüber Hilfe von seinen ehemaligen Arbeitskollegen (und Freunden) Gretchen und Elliott Schwartz ist indiskutabel und veritabel ein Resultat seines hier wirklich limitierten Denkens. In all seiner emotionalen Verengung sieht er nicht, wie er sich immer mehr zu seinem schlechteren Wesen verändert. Denn natürlich kann man keinesfalls behaupten, dass sich Walts Einstellung erst durch seine neue berufliche Karriere entwickelt – sie war schon immer da, kommt aber nun erst zum Vorschein. Man könnte natürlich seitenlang analysieren, was alles zu dieser neuartigen Entwicklung beigetragen hat (nicht zuletzt seine offensichtliche Degradierung vom professionellen, hochdotierten Chemiker zum sich mühenden High School-Lehrer mit Zweitjob und dauerhaft-offenen Rechnungen. Die zweite Season präsentiert uns erste Anschübe und Anläufe dieses nun an der Oberfläche schwelenden Selbstverständnisses Walts, was besonders eklatant in seinem „Ausbruch“ auf einer Familienfeier deutlich wird: er möchte dem ihn immer zu neckenden Schwager Hank zeigen und klar machen, dass er selbst genug Mann ist, um der Vater seines Sohnes zu sein; dass er alleine Entscheidungen treffen kann, weil er die Willens- und Entscheidungskraft dazu besitzt. Dass er damit seinem Sohn, Walter Junior aka Flynn, in eine jugendliche Alkoholeskapade treibt, ignoriert er vollkommen oder nimmt es in Kauf, um sein Ego zu stabilisieren und präsentieren.

Jesses Entwicklung ist dabei ebenso interessant: er hat sich nun vom stupiden Meth-Head hin zum durchaus fähigen Drogenhändler gewandelt; nun, zumindest meint man das in einigen Situationen, bis wieder sein altes Ich zurückkehrt. Seine Liebe zur Nachbarin Jane macht ihn blind, seine Drogenabhängigkeit unberechenbar, wodurch hier teilweise – durch diesen Ausgleich – seine Entwicklung auch als stagnierend bezeichnet werden kann – ohne negativen Anstrich. Das Ende dieser Season versetzt ihm aber einen weitreichenden und entscheidenden Schlag. Doch natürlich wird Jesse hier auch zunehmend ernster und sein Selbstverständnis reif, da er selbstbewusster gegenüber Walt auftritt und mittlerweile versucht, seine eigenen Interessen auch zu vertreten – aber dennoch, sei es ob der Autorität Walts ihm gegenüber, der immer mehr zu einer Art Vaterfigur hochstilisiert wird (und dann ironischerweise auch noch sich als seiner ausgibt in einer Szene in der Mitte der Season) oder ob seines eigenen, irgendwie natürlichen Gehorsams und der Angst, alles wieder zu versauen – die Geschichte, die sein Leben nun mal schreibt.

Ein Highlight der zweiten Season ist sicherlich die neunte Episode, in welcher Walt und Jesse vier Tage am Stück kochen wollen – explosiv-aussehende Koch-Sequenzen werden aneinandergereiht, unterlegt mit grandios-passender Musik; wunderschöne Bilder werden stilisiert (besonders bleibt hier der Moment in Erinnerung, in welchem Walt und Jesse eine Pause machen, auf Klappstühlen vor dem Sonnenuntergang in der Wüste sitzen und auf einmal alles in einem wilde Gelb-Orange erstrahlt). Die Atmosphäre bleibt enorm gelassen, wie es den Anschein hat, bis dann alles – subtil oder ganz offensichtlich – in die Luft geht. Neue Figuren wie der zwielichtige Anwalt Saul Goodman ('s all good, man!) und der Drogenvertreiber und Hähnchen-Restaurant-Manager Gustavo Fring (von dem wir erst sehr, sehr wenig erfahren) (und auch kurz Mike Ehrmantraut) werden vorgestellt, andere kommen und gehen wieder. Natürlich muss ich noch ganz kurz die Schauspieler erwähnen: Bryan Cranston und Aaron Paul sind einfach unglaublich-großartig-fantastisch, doch der restliche Cast bleibt auch nicht tatenlos auf der Strecke: Dean Norris, Anna Gunn, RJ Mitte, Betsy Brandt knüpfen an das Vorherige an und machen noch weiter; die neu dazu gestoßenen Giancarlo Esposito, Bob Odenkirk, Jonathan Banks und auch Krysten Ritter überzeugen ebenso auf ganzer Linie.

Fazit: Man kann konstatieren, dass in der zweiten Season von BREAKING BAD eine gewaltige Weiterentwicklung stattgefunden hat, sowohl auf charakterlicher, als auch auf inhaltlicher Ebene. Natürlich hatte man nun mehr Zeit, um dies alles besser zu schildern; man hat sich aber die Ruhe bewahrt, um die Charakter weiter so angemessen zu behandeln und sich entwickeln zu lassen, wie sie es auch verdienen. Visuell weiter beeindruck, musikalisch überragend und inszenatorisch einmalig bewegt sich die zweite Season im allerallerallerhöchsten Gefilde des Serienhimmels.

10/10

[http://planetofpictures.blogspot.de/2014/05/breaking-bad-us-2009-season-2-vince.html]

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filmfreak180

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Eine der schönsten Kommentare, die ich je gelesen habe! Tolle Analyse zu der Weiterentwicklung der Charaktere.

Für mich ist Season 2 definitiv eine der besten Staffeln der Serie. Phänomenal geschriebene Drehbücher und ein Inszenierungsstil, der durch die Langatmigkeit (minutenlange Kameraeinstellungen von Landschaftsaufnahmen und Gesichtsausdrücken) sehr speziell, faszinierend und vor allem stilistisch daherkommt. Mein Highlight der Staffel war neben den ersten beiden Episoden auch ganz klar Folge 9. Hier konnte, wie bereits von dir erwähnt, das inszenatorische Meisterwerk seine komplette Wirkung entfalten! Sehr genial kurz vor dem Staffelfinale noch mal ordentlich auf die Bremse zu drücken und dennoch eine so faszinierende Episode abzuliefern! Breaking Bad wird in Charaktertiefe- bzw. Entwicklung und im Bereich der Inszenierung wohl für Ewig unerreicht belieben!


Benutzername94

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9.5Herausragend

Staffel Eins wirkt wie eine Fingerübung zu dem, was ab JETZT passiert: die einzelnen Episoden sind spannender als vorher, teilweise gar nervenzerfetzend. Neben den absurden Situationen, der Spannung, der Brutalität und dem abgedrehten Humor fällt aber immer auf, daß die Handlung absolut nachvollziehbar bleibt, egal welche seltsamen Sprünge sie macht. Dies ist der Grund warum ich schon jetzt nach Season 2 Breaking Bad zu den besten Serien zähle die momentan ausgestrahlt werden (wenn nicht sogar DIE beste). Oftmals dominieren kleine gute Ideen die Szenerie, wie z. B. der mysteriöse ältere Herr im Rollstuhl. Was macht der da? Weiß er eigentlich was um ihn herum geschieht? Treibt er die Handlung voran? Spielt er gar Schicksal?
Die anderen Folgen fallen kaum dagegen ab, die Handlung wird schneller vorangetrieben als in Season 1, die Ereignisse und dramaturgischen Wendungen sowie die einzelnen Handlungsstränge verweben sich immer mehr und bringen viel Aufregung mit sich, zum Beispiel weil Walters Schwager Hank beim Drogendezernat arbeitet.

Es gab für mich weitere Gründe zur Freude: diese zweite Season enthält 13 Folgen (und nicht wie Staffel Eins nur 7) da der Autorenstreik in den USA beendet war. Es befindet sich mehr Bonus-Material auf den DVDs, wobei besonders der Audiokommentar zu Folge 1 erwähnenswert ist, da alle beteiligten Hauptdarsteller und Erfinder Vince Gilligan dabei sind und sich mit interessanten Infos und Wortgefechten gegenseitig übertreffen. Dazu gibt es am Schluß der Staffel einen wirklich gelungenen und fiesen Cliffhanger - Season 3, ich komme...!

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HulktopF

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9.0Herausragend

eine nacht, ein marathon, und gelohnt hat sich die sache auch noch :D
hier ist der start der eigentlichen story volllängs spürbar und überzeugt durch fiese ideen (ich sage nur tortuga) und einem ausgeklügeltem storytelling.nur das finale enttäuscht ein kleinwenig, da eingestreute szenensequenzen etwas anderes erwarten lassen. das ist so ziemlich das einzige was ich bemängeln würde,da das ereignis nicht wirklich mit der story verwoben wurde und nur einfach so geschieht.. und das in den letzten sekunden der staffel, bravo amc das war schlicht schwach. trotzdem ist die steigerung der serie spürbar und das auf nem hohen level.

endfazit
walter white ist im zwiespalt mit meladramatischen familiendramaperfekt gespielt,perfekt inszeniert und keine figur kommt zu kurz. sehr gut ,bis aufs ende.

staffel 3, here i come.

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Murray

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Staffel 3= beste Staffel. Du Glücklicher!


Illaris

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Staffel 4 = beste Staffel....
Staffel 5 = beste Staffel....
Man redet hier schliesslich von Breaking Bad ;-)


jonas.grote.3

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6.5Ganz gut

Nach der etwas ernüchternden ersten Staffel, legt die zweite Staffel um einiges zu. Speziell auf die Figur Jesse Pinkman wird genauer eingegangen, was, wie ich finde, in Staffel eins deutlich zu kurz kam. Langsam spitzt sich die Story zu und macht hier und da echt Spaß. Trotzdem fehlt mir immer noch das gewisse Etwas. All dem positiven, was man so über die Serie hört, kann ich mich noch nicht so ganz anschließen. Ich geb die Hoffnung dennoch nicht auf und hoffe, dass es in Staffel drei endlich klick macht.

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JonnyvsSherlock

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9.0Herausragend

Es ist, als wäre die zweite Staffel eine neue Serie.
Der oft vorhandene, verbissene Humor ist nur noch mit Mühe zu erahnen und die triste Stimmung wird nochmal gesteigert. Die Scauspieler spielen allesamt souverän ihre Rollen, wie schon vorher.
Dafür hat die zweite Staffel ein paar Charaktervertiefungen zu bieten, die einen nochmal ein gutes Stück mehr mit den Figuren verbinden. Besonders Hank wird nun sehr authentisch und vor allem verständlich gezeigt. Die Story wird konsequent weitergesponnen und ist einfach unglaublich einfallsreich. Den Drehbuchautoren sind Normen und Muster sichtlich egal. Sie wagen Schritte im Handlungsverlauf, die man einfach nicht erwarten kann.
Doch an der Dramaturgie der Staffel stimmt irgendetwas nicht. Der Einstieg ist mühsam und wenn das Ganze dann mal ins Rollen kommt, dann auch nicht so dermassen spassig wie in Staffel 1. Und selbst das Finale wird zu langatmig ausgeführt. Hier fehlt einfach eine gewisse Stringenz, welche die Vorgängerstaffel so unglaublich unterhaltsam machte.
Insgesamt bleibt der Eindruck aber immer noch extrem positiv, wenn man sich an krasse Neuerungen gewöhnen kann.
In moralischer Hinsicht wird wirklich alles aufgeboten. Man verabscheut kaum einen Charakter wirklich, kann aber auch nie Einen völlig unterstützen. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und zieht ihr Ding durch.

Technisch hat die zweite Staffel wirklich eine Schippe draufgelegt. Die Bilder sind ein wenig ruhiger und ästhetischer, ohne ihren individuellen Stil zu verlieren. So sollte das sein!
Bin schon gespannt auf S03...

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Rogerman

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Hey Captain, Braking Bad ist zu Ende... Und das schon lange.


JonnyvsSherlock

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Ja und? Das war mir schon klar;)
Deshalb darf ich doch trotzdem auf Staffel 3 gespannt sein :):);)


KlausTrophobie2011

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7.5Sehenswert

Die zweite Staffel erfährt von mir eine positivere Resonanz als die Erste. Zwar stören immer wieder die wenig amüsanten noch sonst irgendwie anspruchsvollen Streitigkeiten zwischen den zwei Protagonisten, die mich oft wirklich nervten, doch gerät die Dramaturgie hier endlich in Schwung und der Zuschauer erhält mehr Zugang zur Figur Jesse Pinkamn. Insgesamt ist die zweite Staffel anspruchsvoller geraten, die Schlingen ziehen sich enger zu - nichtsdestotrotz ist hier nichts Geniales geschaffen worden. Bislang nicht. Die nächsten Staffeln mögen individuell stärker sein und das Gesamte abrunden. Ich bin gespannt. Die Serie ist sehenswert, keine Frage, aber sie ist definitiv nicht das Beste, was es gibt. Und Game of Thrones hängt sie in Sachen Dramaturgie und Charakterzeichnung auch hinterher, immerhin wurden bis zur zweiten Staffel allenfalls zwei Figuren in Breaking Bad etwas tiefgründiger gezeichnet.

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Curryman1312

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Schau weiter, die Dritte hängt noch ein bisschen, spätestens ab der Vierten wird es überragend.
Finde Game of Thrones aber auch knapp besser, Sons of Anarchy noch ein Stück :)


KlausTrophobie2011

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Hey Curryman, ich muss sagen, dass die Dritte Staffel mich kurzzeitig sogar richtig abnervte, dass ich ausschalten wollte. Diese immer dummen Konflikte zwischen White und Pinkamn sind so fern von amüsant! Ich bleibe am Ball. Ich interessiere mich aber inzwischen nur noch für eines, für den Wandel von White. Der ist mir immer noch zu hin und her gerissen. Alles andere in der Serie war schon zu oft nicht nachvollziehbar für mich. Ich will jetzt endlich sehen, wie White ein richtiger Badass wird, ehe er das Zeitliche segnet.


natedb

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8.5Ausgezeichnet

Ok, bin endgültig an Bord!

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Commentator

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8.5Ausgezeichnet

Auch wenn das elende Familiendrama und die Lügen- und Geschichtenerzählerei etwas nervt, da die Ehefrau wirklich alles zu schlucken scheint, was ihr vorgesetzt wird, selbst wenn sie etwas stinkig reagiert, entwickelt sich die Serie zu einem bösartigen Tumor. Cranston's Charakterentwicklung ist nachvollziehbar genug, sodass es nur noch bösartiger rüberkommt. Bin sehr gespannt auf seine weitere Charakterentwicklung. Auch Paul spielt wieder großartig auf und ist für mich interessanterweise der moralische Mittelpunkt der Serie. Bin gespannt, bin gespannt...

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tetris84

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8.0Ausgezeichnet

Also super Staffel und so nä. Aber SPOILER das Staffelfinale auf das ja schon 2-4 Folgen vorher hingearbeitet wurde mit kaputtes Auto, Leichen, Teddi im Pool etc. war dann ja doch recht mau. Schade. Ansonsten super Staffel!

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dannydiaz

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9.0Herausragend

Hier geht es erst richtig los. Staffel 1 war nur der Prolog.
Für mich bleibt das eine der besten Staffeln ever. Werde nie vergessen, wie ich mich beim erstenmal sehen gefühlt habe.

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jacker

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9.0Herausragend

Von vielen modernen Blockbuster-Filmen wünscht man sich, öfter überrascht zu werden. Es wäre toll wenn Filmemacher, Studios, Produzenten, sich einfach mal etwas trauen würden. Konsequent sein. Ungeahnte Pfade beschreiten. Einfach mal ausflippen, den Zuschauer anbrüllen, den Stinkefinger zeigen, auf Nerven eintreten und über die Reaktion lachen.

Gibt es im Kino leider nicht mehr oft. Eigentlich nie.
Im TV scheinbar schon, die Lösung heisst BREAKING BAD - Season 02.

Achterbahnfahrt, Höllenritt, Freakshow, Spiegelkabinett - man nenne es wie man möchte. Fakt ist: BREAKING BAD bricht so enorm mit sämtlichen Erwartungen, die der Zuschauer an die Serie haben kann (ich zumindest), dass es angemessen ist in vollkommene Begeisterungsstürme auszubrechen.

Am Ende von Seson 01 hat sicher jeder in etwa das selbe gedacht: "FUCK!"
Ein Mt. Everest gleicher Berg an Problemen rollte auf Walt und Jesse zu - wie soll das nur zu lösen sein? Damit wird sich wohl die nächste Staffel beschäftigen.

Pustekuchen! Wer diese 13 Episoden als Reise von Berlin nach Frankfurt gebucht hat, wird sich bereits nach der zweiten Episode wundern, warum er plötzlich nicht mehr im Zug, sondern im Flieger sitzt, nach Episode vier warum plötzlich überall Palmen wachsen, nach Episode sieben anfangen zu frieren, weil außerhalb des LKWs mit dem er gerade in der Arktis unterwegs ist, eisige Temperaturen herrschen und zum Staffelfinale Seekrank, aber glücklich in Mexico ankommen und dort von singenden Mariachis empfangen werden, die die Zukunft des Walter White prognostizieren.

Bombe!
Die Story entwickelt sich einfach großartig (immer wieder in nie geahnte Richtungen), die Dynamiken zwischen den Figuren intensivieren sich (Spannungen entstehen, Beziehungen kriseln, Bad-Blood beginnt zu fließen) und ein bitterer, oder auch schöner Gänsehaut-Moment jagd den nächsten. Inszeniert ist die Serie zudem weiterhin großartig, Cranston und Paul haben endgültig perfekt in ihre Rollen gefunden, Chef Bad-Ass Trejo karikiert sich in seinem Gastauftritt nahezu selbst und die wundervolle Krysten Ritter wertet den Cast zusätzlich auf.

Nah an perfekt, ich habe echtes Mitleid mit den Serien-Junkies, die damals ein knappes Jahr auf die nächste Staffel warten mussten!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2013/10/02/breaking-bad-season-02-2009]

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paul.schlundt

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Hehe. Die Transformation von Walter White nimmt erschreckende Ausmaße an. In Staffel 3 & 4 hat die meiste Zeit nur Heisenberg das Sagen.


jacker

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Ich sage es dir :D
Bin jetzt mitte der dritten Staffel angekommen und Walt bzw. Heisenberg macht schon richtig Welle!


DonChris

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9.5Herausragend

Es ist schon selten das eine Serie noch besser wird, doch am Ende muss ich zugeben, das dies bei "Breaking Bad" absolut der Fall ist. Zumindest soweit ich das bisher vergleichen kann, also im Vergleich 1. und 2. Staffel.

Zu verdanken hat die Staffel das vor allem den Umstand, dass man ab knapp der Hälfte noch ein mal ordentlich anzieht, ab dann ist es fast unmöglich zu warten, bevor man die Nächste Folge ansieht. Dabei beginnt die Staffel eigentlich schwächer als die Erste, zumindest sehe ich das so. Denn gerade der Quatsch und die Folge mit dem Junkie-Pärchen war überhaupt nicht mein Fall, weil es storytechnisch nicht greift und vor allem weil die beiden so verdammt schlecht gespielt werden. Dann allerdings nimmt die Staffel so verdammt viel Fahr auf, dass sie einfach nur noch Spaß macht und das diese kleine Delle im Niveau der Serie nicht weiter ins Gewicht fällt.

Ich möchte an dieser Stelle aber nicht weiter auf den Inhalt eingehen, da man den erstens recht schnell googeln kann und ich eben zweitens niemandem etwas vorneweg nehmen möchte...Es soll sie ja immer noch geben, die seltenen Exemplare die die Serie jetzt erst entdecken - so wie mich eben ;)

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DonChris

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Ob es die beste ist kann ich noch nicht beurteilen, bin jetzt zur hälfte mit der dritten durch, aber von dem was ich gesehen habe stimme ich dir zu ;)


filmfreak180

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"Dabei beginnt die Staffel eigentlich schwächer als die Erste"

Was?! Die ersten beiden Folgen zählen aus meiner Sicht zu den besten der gesamten Serie! Story- und Inszenierungstechnisch war das wirklich erstklassig und das Niveau der meisterhaften ersten Staffel konnte hier sehr gut gehalten werden. Auch finde ich es keineswegs negativ, dass sich diese Staffel auch mal 1-2 Folgen Zeit für die Charaktere genommen hat und die Story dadurch ein wenig auf der Strecke blieb. Ein gutes Beispiel ist die von dir angesprochene Folge mit dem Junkie-Pärchen, wo sich noch mal ganz viel Zeit für die Charakterentwicklung von Jesse (und Walt) genommen wird. Noch genialer und spezieller wird dies beispielsweise auch in Folge 2.09 gemacht, wo man kurz vor dem Staffelfinale einfach mal das Tempo extrem zurückschaltet und einfach diese hypnotisierende Atmosphäre der Serie entfalten lässt. Wenn man (so wie ich^^) einen ganz engen Bezug zu der Serie hat und eine unglaubliche Faszination entwickelt hat, sind solche Momente einfach ein Segen! Genau wegen solcher Einfälle liebe ich diese Serie so!

Dein Kritikpunkt bezüglich den schauspielerischen Leistungen des Junkie-Pärchens in Folge 2.06 kann ich allerdings nachvollziehen, obwohl ich das durchaus annehmbar und gelungen dargestellt fand.

Mein Feedback kommt zwar reichlich spät (wahrscheinlich erreicht dich mein Kommentar gar nicht mehr^^) aber was soll´s :D.


Jason Born

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9.0Herausragend

Breaking Bad S2 geht direkt da weiter, wo S1 aufgehört hat. Die ersten 3 oder 4 Folgen waren an Spannung so was von nicht zu überbieten. Danach pendelte es sich auf ein „normales“ (=hohes) Nivea-u mit ein paar Längen ein. Also eine verdiente 9,0. Walter White schafft es tatsächlich, sein ganzes Netz aus Lügen, Ausreden usw. über seine Tätigkeit als „Koch“ aufrecht zu erhalten und auszubreiten. Aber die Konsequenzen seines Handelns sind unvermeidlich. Über was ich schon gelesen hatte, trifft nun auch in S2 ein: Skyfall äh Skyler fängt an zu nerven. Ihre Szenen in der Firma waren für mich langweilig, auch wenn sie trotz allem Bildschirmzeit verdient hat, aber nicht soviel. Der liebe junge Walter jr. will sich von seinem Vater abgrenzen und plötzlich nur noch bei seinem Zweitnamen Flynn genannt werden. Hank bekommt es in El Paso mit dem mexikanischen Kartell zu tun, Stichwort: Negro y Azul. Da gelten andere Regeln als im beschaulicheren Albuquerque. Ach ja, Jesse: Da tritt eine neue, nicht unwichtige Person in sein Leben. Viel Inhaltsangabe, wenig Kritik an sich. Also BB bleibt ne konkret krass spannende Serie. Walter, Walter jr. bzw. Flynn und DEA-Agent Hank Schrader als weiterhin angeberischer aber loyaler und gutmütiger Schwager bzw. Onkel sind meine 3 Lieblings-Charaktäre. Verzeihung Jesse, du kommst erst auf Platz 4. Hör doch einfach mal auf das, was Onkel Walter sagt und lass dieses rumdiskutieren. Deine getroffenen Entscheidungen sind meistens die falschen. In diesem Sinne: Yo, Mr. White…
Ich hoffe, wenn ich mit S4 fertich bin, ist S5 schon hier auf dem Markt.

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yellowstonemember

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Falsch gedacht, ich hab zwei Schwestern und einen Bruder, der hier auch einen Account hat. Bin aber der älteste mit den meisten Filmen auf dem Buckel..:-D


Jason Born

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Ach sooo. Also sinds dann 4 Geschwister (+BooBoo). Was meiste Filme angeht, muss ich mich wiederholen: Bewerte ein paar Films, dann sind die 0% Gemeinsamkeit weg. Gute Nacht


NBCTerminator

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9.5Herausragend

Nachdem ich bei Season 1 noch von gemächlich (aber dennoch gut und kontinuierlich spannend) gesprochen habe und diese sich durch viel schwarzen Humor auszeichnete, erahnt (Betonung auf "erahnt") man bei Beginn von Season 2 bereits in welche Richtung sich die Serie zu entwickeln scheint. Es wird ernster, düsterer, dreckiger und plötzlich so gar nicht mehr lustig. Das Lachen bleibt einem buchstäblich im Halse stecken. Die Probleme, die die Kiminalität unweigerlich mit sich bringt, fangen an, Entscheidungen aller Beteiligten haben Konsequenzen. Die Lage spitzt sich zu, die Situation, in die sich Walter gebracht hat, scheint eine Sackgasse zu sein, und man fragt sich, ob und wie lange er sein Geheimnis noch bewahren kann.
Und dann gibt es da noch diesen einen genialen Moment, diesen furchteinflößenden, grimmigen Blick und eine schockierende Aussage von Walter, die für den Zuschauer gleichermaßen verständlich, aber doch auch unverständlich ist... und es blitzt das erste Mal etwas "Böses" bei Walter durch, wenn auch nur für einen ganz kurzen, subtilen Moment. Es soll jedoch nicht der einzige dieser Momente in der zweiten Staffel bleiben...

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benutzerbenutzer

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9.0Herausragend

"Breaking Bad" (Staffel 2) schafft es scheinbar mühelos, das Niveau der ohnehin schon grandiosen erste Staffel zu halten . Sämtliche Charaktere gewinnen weiter an Tiefe und auch der Humor kommt erneut nicht zu kurz. Vor allem Dean Norris als Hank vermag es in Staffel 2, sich in die Herzen der Zuschauer zu spielen, während Walter White zunehmend skrupelloser wird (die Szene, in der Jane beim Sterben zusieht, ist eine der markdurchdringendsten der ganzen Staffel) und Jesse Pinkman es zunehmend vermag, Akzente zu setzen.

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sami.davis.77

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schon egoistisch sowas...^^


Roach

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Ja, wie wär's denn mal mit editieren...?


kolja10000

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10.0Herausragend

Ich weiß nicht wie es bei euch war, aber bei der Szene hatte ich richtig Gänsehaut gekriegt
http://www.youtube.com/watch?v=f2LrnqX2Enc

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HulktopF

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leider gesperrt ...aber der titel sagt alles.genial :D