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Breaking Bad - Staffel 3 2008 Gangsterserie, Familiendrama, Schwarze Komödie

Bb-2
9.1 Community
1120 Bewertungen
Herausragend
Diese Staffel bewerten

Walter plagen Schuldgefühle am Flugzeugunglück, während Jesse aus der Reha wiederkommt und das Geschäft alleine fortführt. Skyler wirft Walter vor, ihr gegenüber nicht ehrlich zu sein und will die Scheidung.

In der dritten Staffel von Breaking Bad wird sich Walter (Bryan Cranston) seiner Schuld am Flugzeugunglück bewusst. Jesse (Aaron Paul) war nach dem Tod von Jane (Krysten Ritter) in einer Reha und kehrt nun zurück. Er beginnt allein wieder mit dem Methkochen. Skyler (Anna Gunn) will sich von Walter scheiden lassen, da dieser nicht ehrlich zu ihr ist. Sie fängt wieder an zu arbeiten und beginnt ein Verhältnis mit ihrem Arbeitgeber Ted (Christopher Cousins), das sie Walter aus Wut über dessen Verschwiegenheit und scheinbare Apathie unter die Nase reibt. Walter lehnt einen weiteren Deal mit Gus (Giancarlo Esposito) zunächst ab. In Mexiko machen sich derweil die beiden Cousins von Tuco Salamanca (Raymond Cruz) auf, diesen zu rächen und den mysteriösen Heisenberg zu töten. Walter Jr. (RJ Mitte) macht Skyler für die Eheprobleme und die schlechte Stimmung verantwortlich.

Zur Vorsicht lässt Saul (Bob Odenkirk) den Risikofaktor Skyler beschatten und hält Walter davon ab, Ted anzugreifen. Jesse beginnt ein paar Geschäfte mit Gus und beteiligt Walter, aber der sieht die Verwendung seiner Formel als Verrat an. Das so in Umlauf gebrachte blaue Meth, die Spezialmarke von Walter alias Heisenberg, schiebt Hank (Dean Norris) nach seiner Genesung als Grund vor, nicht wieder nach Mexiko zu gehen. Das Geschäftsverhältnis von Gus und Walter wird langfristig, als dieser an seinen Stolz als Brötchenverdiener der Familie appelliert. Walter bekommt ein eigenes, geheimes Labor und ein neues Haus. Ihm wird der neue und in gleichem Maße wie Walt geniale Laborpartner Gale (David Costabile) vorgestellt, den Walt prompt durch Jesse ersetzen lässt. Auf einem Schrottplatz stellt Hank beinahe Walter und Jesse, doch dank der Hilfe des Platzbesitzers und Sauls können sie sich in ihrem Wohnmobil verstecken.

Weil Saul Hank vorgegaukelt hat, dass seine Frau Marie (Betsy Brandt) im Krankenhaus läge, um ihn vom Schrottplatz wegzulocken, sucht er als Rache den von ihm verdächtigten Jesse auf und schlägt ihn krankenhausreif. Die beiden aus Mexiko stammenden Killer werden von Gus dazu gebracht, statt Walter lieber Hank umzubringen, weil dieser schließlich auf Tuco gefeuert hatte. Hank schafft es, die beiden auf einem Parkplatz zu überwältigen, wird aber selbst schwer verletzt. Im Krankenhaus sorgt Mike (Jonathan Banks) im Auftrag von Gus dafür, dass die Killer nicht wieder aufwachen.

Weil die Polizei nun Druck auf das mexikanische Kartell ausübt, kann Gus sein Territorium erweitern und verlängert Walts Vertrag auf ein Jahr mit einem Lohn von insgesamt 15 Millionen Dollar. Jesse beginnt eine Beziehung mit der ehemals drogenabhängigen Andrea (Emily Rios). Er erfährt, dass ihr kleiner Bruder Tomas (Angelo Martinez) den Mord von Combo (Rodney Rush) (in der zweiten Staffel) durchgeführt hat und will Rache üben an denen, die das Kind dazu gezwungen haben. Gus überzeugt ihn, dies nicht zu tun und verspricht, dass Kinder nun nicht mehr bei seinen Geschäften eingesetzt werden. Als plötzlich Tomas Leiche gefunden wird, schnappt sich Jesse eine Waffe und will die beiden verantwortlichen Dealer in einer Selbstmordaktion töten. Walt erfährt davon und schafft es, die beiden Dealer zu überfahren, bevor diese Jesse töten können.

Gus ist nicht erfreut, dass Walt Jesse versteckt hält. Er will Walt töten und durch Gale ersetzen, was Walt schon länger vermutete. Walt wird von Gus und Mike gefangengenommen. In letzter Konsequenz schickt dieser Jesse zu Gales Haus, um diesen zu töten. Auf diese Weise bleibt Gus nichts anderes übrig, als Walt weiter zu beschäftigen. Und der verweigert ohne die Hilfe von Jesse die Arbeit. Am Ende der Staffel ist nicht klar, ob Jesse Gale wirklich erschossen hat. (MH)

Episoden Staffel 3

Episode 1 - No Mas

Die Episode "No Mas" ist die Episode 1 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-03-21. Regie führte Bryan Cranston (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
21.03.2010
Regie:
Bryan Cranston
Drehbuch:
Vince Gilligan

Episode 2 - Caballo Sin Nombre

Die Episode "Caballo Sin Nombre" ist die Episode 2 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-03-28. Regie führte Adam Bernstein (nach einem Drehbuch von Peter Gould).
Erstausstrahlung:
28.03.2010
Regie:
Adam Bernstein
Drehbuch:
Peter Gould

Episode 3 - Kopflosigkeit

Die Episode "Kopflosigkeit" ist die Episode 3 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-04-04. Regie führte Michelle MacLaren (nach einem Drehbuch von George Mastras).
Erstausstrahlung:
04.04.2010
Regie:
Michelle MacLaren
Drehbuch:
George Mastras

Episode 4 - Grünes Licht

Die Episode "Grünes Licht" ist die Episode 4 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-04-11. Regie führte Scott Winant (nach einem Drehbuch von Sam Catlin).
Erstausstrahlung:
11.04.2010
Regie:
Scott Winant
Drehbuch:
Sam Catlin

Episode 5 - Mas

Die Episode "Mas" ist die Episode 5 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-04-18. Regie führte Johan Renck (nach einem Drehbuch von Moira Walley-Beckett).
Erstausstrahlung:
18.04.2010
Regie:
Johan Renck
Drehbuch:
Moira Walley-Beckett

Episode 6 - Sonnenuntergang

Die Episode "Sonnenuntergang" ist die Episode 6 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-04-25. Regie führte John Shiban (nach einem Drehbuch von John Shiban).
Erstausstrahlung:
25.04.2010
Regie:
John Shiban
Drehbuch:
John Shiban

Episode 7 - Eine Minute

Die Episode "Eine Minute" ist die Episode 7 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-05-02. Regie führte Michelle MacLaren (nach einem Drehbuch von Thomas Schnauz).
Erstausstrahlung:
02.05.2010
Regie:
Michelle MacLaren
Drehbuch:
Thomas Schnauz

Episode 8 - Familienbande

Die Episode "Familienbande" ist die Episode 8 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-05-09. Regie führte Colin Bucksey (nach einem Drehbuch von Gennifer Hutchison).
Erstausstrahlung:
09.05.2010
Regie:
Colin Bucksey
Drehbuch:
Gennifer Hutchison

Episode 9 - Kafkaesk

Die Episode "Kafkaesk" ist die Episode 9 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-05-16. Regie führte Michael Slovis (nach einem Drehbuch von ).
Erstausstrahlung:
16.05.2010
Regie:
Michael Slovis
Drehbuch:
Peter Gould, George Mastras

Episode 10 - Die Fliege

Die Episode "Die Fliege" ist die Episode 10 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-05-23. Regie führte Rian Johnson (nach einem Drehbuch von ).
Erstausstrahlung:
23.05.2010
Regie:
Rian Johnson
Drehbuch:
Sam Catlin, Moira Walley-Beckett

Episode 11 - Offene Worte

Die Episode "Offene Worte" ist die Episode 11 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-05-30. Regie führte Michelle MacLaren (nach einem Drehbuch von ).
Erstausstrahlung:
30.05.2010
Regie:
Michelle MacLaren
Drehbuch:
John Shiban, Thomas Schnauz

Episode 12 - Halbe Sachen

Die Episode "Halbe Sachen" ist die Episode 12 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-06-06. Regie führte Adam Bernstein (nach einem Drehbuch von ).
Erstausstrahlung:
06.06.2010
Regie:
Adam Bernstein
Drehbuch:
Sam Catlin, Peter Gould

Episode 13 - Nägel mit Köpfen

Die Episode "Nägel mit Köpfen" ist die Episode 13 der Staffel 3 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2010-06-13. Regie führte Vince Gilligan (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
13.06.2010
Regie:
Vince Gilligan
Drehbuch:
Vince Gilligan

Weitere Staffeln - Breaking Bad


Cast & Crew


Deine Meinung zu Breaking Bad - Staffel 3


Kommentare

über Breaking Bad - Staffel 3

Lydia Huxley

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7.5Sehenswert

Staffel 3 kommt etwas unspannender aber dafür nicht weniger dramatisch daher als die vorherige.
Es gab etwas weniger Highlight. Trotzdem waren da schon noch drei, vier, fünf Momente bei denen ich fiebrig am Bildschirm klebte. Besonders die Gewissensfragen werden hier gezielt angesprochen. Ganz raffiniert wurden zwischen den verschiedensten Ereignissen Fäden gespannt. Ein riesiges Spinnennetz aus Lügen, Verbrechen, Intrigen und Angst hängt wie das bedrohliche Unausweichliche über Albuquerque. Es wurden Erinnerungen hochgeholt und als Rückblicke perfekt platziert. Alles ist darauf ausgerichtet Emotionen zu vertiefen. Ich rechne damit und hoffe auch, dass diese Flamme strategisch so gezündet wurde, um in den nächsten Staffeln noch ein kleines Feuerwerk abzubrennen. Die ersten Episoden hatten einen kleinen Durchhänger im Spannungsbogen, aber das wurde zum Schluss hin wieder aufgeholt.

Gleich wohl haben sich die Charaktere weiterentwickelt, die einen mehr, die anderen weniger. Walter versackt immer mehr in einer kriminellen Jauchengrube. Jesse war mir hier leider zu wenig präsent. Dafür haben mich die stummen Hermanos-Zwillinge ziemlich genervt. Das Partneroutfit war dann doch einfach zu albern. Skylers Entwicklung hat mir gut gefallen. Hätte ich der Zicke gar nicht zugetraut. Drei Charaktere sind zudem für mich besonders interessant. Einmal der Anwalt Saul Goodman. Der war vor allem in der zweiten Staffel in Hochform, aber auch hier habe ich seine Auftritte genossen. Was für eine Rolle! Genauso aufmerksam beobachte ich den gewieften Gus. Sein Wechselspiel zwischen Seriosität und Kaltblütigkeit ist fantastisch. Und schließlich Mike "Der Erlediger". Er wurde in dieser Staffel noch mal genauer unter die Lupe genommen und ist ein hoch interessanter Charakter in diesem Netzwerk.

Alles in allen wieder eine gelungene Staffel. Und es geht munter weiter!

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

vega_vincent

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Mike ist einfach eine coole Sau. Punkt. Obacht: Staffel vier beginnt etwas depressiv. Einige haben das wohl als störend und langweilig empfunden (ich zuerst auch), aber dieser kleine Hänger, wenn man ihn so nennen will, ist meiner Meinung nach absolut notwendig. Ich fand allerdings schon die dritte Staffel spitzenmässig (abgesehen von den zwei Vollpfosten)!


twentyfour

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S5 hält das Niveau von S4?

Welches Niveau?

Außer das alles immer unglaubwürdiger wird, hat die Serie in meinen Augen nicht viel zu bieten. Die meisten Charaktere nerven einfach nur tierisch. Tut mir leid Leute, wenn ich so rein grätsche. Aber ich verstehs einfach nicht.


vega_vincent

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9.5Herausragend

Auch die besonders hochgelobte dritte Staffel schafft es bei mir nicht ganz auf zehn Punkte. Die beiden wortlosen Killer fand ich über alles gesehen eher lächerlich, tut mir leid. Alles in allem fehlte mir irgendwie noch ein gewisses Extra, das ich aber nicht benennen kann. Deshalb ziehe ich einen halben Punkt von der Maximalwertung ab.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Die Geschichte ist grandios und bis ins kleinste Detail ausgetüftelt. So etwas sieht man selten. Plötzlich werden Begebenheiten bspw. aus der ersten Staffel nochmals erwähnt und in ein völlig neues Licht gerückt (z.B. der Kauf des Campers). Alles ist mit allem verbunden und in sich absolut stimmig bei einer gleichzeitigen ausserordentlich grossen Fülle von verschiedenen Geschichten, Charakteren etc. Die Köpfe, die für die Geschichte verantwortlich sind, sind verdammte Genies! Die Charaktere sind durch die Bank glaubwürdig und werden phantastisch gut dargestellt. Es ist wirklich erstaunlich, wie so viele unterschiedliche Typen so gut und dabei noch so glaubwürdig miteinander agieren können. Grosses Kino! Die Kameraarbeit finde ich schlichtweg genial. Die musikalische Untermalung steht der Kameraarbeit in nichts nach. Bei einigen Szenen bin ich vor Spannung fast vom Stuhl gefallen. Am liebsten wäre ich zur Glotze gerannt und hätte sie geschüttelt. Irre! Hinsichtlich sämtlicher «harter» Kriterien spielt diese Serie ganz klar auf oberstem Niveau. Ich wüsste nicht, was man besser machen könnte.

«Objektiver» Teil Ende.

Trotzdem packt mich die Serie nicht ganz. Bei Dexter habe ich mehr mitgefühlt und mitgefiebert, auch wenn «technisch» das Niveau etwas tiefer war. Ich kann nicht sagen, woran es liegt, aber irgendwie fehlt mir bei Breaking Bad etwas klitzekleines, obwohl ich sagen müsste, die Serie sei schlichtweg perfekt. Seltsam …

Wirre Gedanken Ende. ^^

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The Freewheelin Fonda

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9.0Herausragend

Fonda sieht "Breaking Bad" komplett #3
Staffel 3: 9/10 Punkten

Man glaubts ja nicht aber alles was bisher passiert ist, alles was man an genialen Punkten in den ersten beiden Staffeln vorgesetzt bekommen hat:
Das war NICHTS,
bloß eine Fingerübung im Gegensatz zu dem, was man hier geboten bekommt, in Staffel 1 und 2 kam die Story um Walter White ins Rollen, man wurde Zeuge seiner Geschichte, was aus seinem Vorhaben mit Drogen zu dealen geworden ist, was für Konsequenzen seine Arbeit für DUTZENDE verschiedene Menschen nach sich zog, wie vertrackt und ineinandergreifend die verschiedenen Schicksale der Figuren hier jedoch sind, das sieht man erst richtig in Staffel 3!

Hier zeigt sich endlich was Serien schaffen können, was Filme durch ihre begrenzte Spielzeit nicht fertig bringen könnten, man hat SÄMTLICHEN Figuren hier soviel Charakterentwicklung zugestanden, soviel Tiefe, dass die ganzen Schicksale der verschiedenen Personen hier zu einem dramatischen Höhepunkt gelangen können.
Ob es Walt ist, der nun komplett zum Kriminellen wird, Skyler die endgültig hassenswert geworden ist oder Hank der in seinem DEA Job eine verdammt coole Sau ist.

Staffel 3 ist temporeich, spannend, aufregend und genial erzählt, sie lässt die beiden Vorgängerstaffeln hinter sich und bildet den bisherigen Höhepunkt von Breaking Bad.

Ich kann es kaum erwarten bis Staffel 4 und 5 in meinem Briefkasten liegen, denn das was hier in den letzten zwei Folgen passiert ist…
das waren solche Momente, wo man einfach aufspringen muss und laut ruft
„WAS FÜR EINE GEILE SERIE GUCKST DU DA EIGENTLICH?!"

(Die (sehr spezielle) Episode „Die Fliege“ war im Übrigen genial, um den ironischen Unterton der gesamten Serie nochmal hervorzuheben. Ich will nicht wissen, was die Macher sich für DIESE Folge eingeworfen haben)

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Alex.de.Large

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,,,,,qFreewheelin: Haste auch nicht ganz unrecht ;)


filmfreak180

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@The Freewheelin Fonda
Also kleine Hänger konnte ich in der 3. Staffel ganz und gar nicht ausmachen, jede einzelne Minute war intensives und faszinierendes Fernsehen, wie ich es selten erlebt habe! Aber den Kritikpunkt bezüglich der beiden Cousins muss ich (leider) unterschreiben, die waren teilweise wirklich etwas klischeehaft gezeichnet und haben "Breaking Bad" ein bisschen die Bodenständigkeit geraubt. Aber das ist bei mir weniger ins Gewicht gefallen, dafür hat die Staffel einfach so extrem viele Stärken ;). Trotzdem finde ich persönlich Staffel 1,2 und 4 nochmal ein bisschen besser als die 3. Staffel, obwohl ich mich da sehr schwer fest legen kann, da die Serie ihr Niveau konstant ganz hoch hält ;).

Die Abneigung der Fans gegenüber Skyler kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen. Erstens verkörpert Anna Gunn ihre Rolle perfekt und zeigt was für ein enormes schauspielerisches Talent in der Frau steckt; und zweitens konnte ich die Handlungsweisen von Skyler stets nachvollziehen und empfand diese auch nicht als nervig. Gerade ab Staffel 3, nachdem Skyler hinter das Geheimnis ihres Mannes kommt, fand ich die Ausarbeitung ihres Charakters hervorragend ...

Ach ja, und das Finale ist definitiv zufriedenstellend, auch wenn es ein klein wenig hinter meinen Erwartungen zurück blieb, da es dann eben doch nicht so speziell und außergewöhnlich ist, wie ich es mir erhofft habe ;).


Jueves

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8.5Ausgezeichnet

Die Lobhudelei muss ich nicht wiederholen, sie ist berechtigt, auch wenn ich die dritte Staffel etwas schwächer fand als die zweite. Zumindest anfangs, wobei sie sich am Ende noch deutlich steigert.

Aber, bei aller Liebe: mir geht inzwischen die Wackelkamera mächtig auf den Zeiger. Man kann eine Kamera durchaus auch mal für wenigstens drei Sekunden still halten, das ständige minimale Rumgeschwenke erzeugt kein Gefühl von "mittendrin statt nur dabei" sondern oft einfach nur dämlich, weil kein Anwesender die ganze Zeit so dusselig mit dem Kopf wackeln würde.

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HulktopF

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9.5Herausragend

die story in staffel drei ist eine logische und morbide fortführung von staffel zwei und schafft es locker ohne problemeauf die schon geniale staffel zwei ein storygerüst zu projezieren welches mehr emotionen und tiefgang ermöglicht. wowdie serie steigert sich von folge zu folge.

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JonnyvsSherlock

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10.0Herausragend

Die dritte Staffel ist die nahtlose Weiterführung von Staffel 2, geht dabei jedoch um einiges kompromissloser, linearer (im positiven Sinn;), und vor allem dramaturgisch mitreissender vor.
Da man in der zweiten Staffel erst sehen konnte, wo die Serie eigentlich hin will (hartes Drama), war nun die Frage, ob die Dritte dieses Konzept zu einem gelungenen Erlebnis machen kann. Und die Antwort ist eindeutig ja! Und wie!
Die Kamera hat nun eine Qualität ereicht, die weit über dem Standard liegt. Wirklich grandios gefilmt!
Die Darsteller spielen wieder grossartig. Besonders Aaron Paul kann aber nun sein ganzes Talent ausschöpfen und beeindruckt gewaltig.
Es wird unglaublich effektiv mit den Sympathien des Zuschauers gespielt. Und ganz ehrlich: Für mich ist Walter White streckenweise extrem unsympathisch. Dann hauen die Drehbuchautoren aber mal eben einen ca. 10-minütigen Dialog raus, der das Verständnis für die Charaktere komplett auf den Kopf stellt. Das fühlt sich wahnsinnig realistisch an. Die Figuren der Serie wirken nun endgültig wie Personen, die man wirklich kennt.
Die Story entwickelt nach 1-3 Einstiegsfolgen einen unvergleichlichen Sog, der es bei mir verlangte, am Stück bis zum Ende zu gucken. Und (mein Gott!) war ich froh, dass ich vor kurzem die Komplettbox zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Denn der Cliffhanger am Ende der Staffel ist echt nervenzereissend, wie eigentlich überhaupt die letzten beiden Folgen.

Eine der besten Staffeln die ich je gesehen habe! (Trotz den mystisch-nervigen, mexikanischen Killer-Zwillingen:)

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natedb

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9.0Herausragend

Auch wenn die zwei albernen mexikanischen Killer-Zwillinge ein wenig zu viel des Guten waren: DAS ist exponentielles Wachstum!

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Staffmann

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Die fand ich eig am besten, danach wurde es zeitweise etwas schleppend...


natedb

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Also ich finde, das Niveau wurde mehr oder weniger gehalten, was ja eigentlich schon unüblich und daher beachtlich ist.


Commentator

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10.0Herausragend

Großartige und perfekte Staffel. Kann die nächste Staffel kaum erwarten.

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jacker

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9.0Herausragend

Zu Beginn macht es noch den Anschein, BREAKING BAD - Season 03 bräuchte ein wenig bzw. würde nicht richtig wieder in Gang kommen: Jesse ist von Trauer zerfressen und beginnt sein neues Leben, bei Walt und Skyler kriselt es endgültig. Dieser Fokus auf die emotionalen und familiären Probleme der zwei Protagonisten erscheint akut beinahe zu üppig - ist rückblickend aber absolut gelungen, notwendig und authentisch umgesetzt.
Und vor allem lediglich die Ruhe vor dem Sturm.
Vor dem Orkan um genau zu sein!

Spätestens ab Episode 6 bricht der absolute Wahnsinn los!
BB dreht durch. Konsequent, brutal, ungeschönt, in-your-face!
Das Geschehen beginnt sich langsam, mal unmerklich, mal schmerzhaft (aber unaufhörlich weiter) in die Eingeweide zu fressen und in massiv steigender Frequenz einen bitteren Geschmack auf der Zunge zu hinterlassen - zum einen weil immer offensichtlicher und nun endgültig klar wird, dass Walt und Jesse in Kreise und Territorien abgerutscht sind, in die kein normalsterblicher, unbescholtener Bürger geraten möchte. Zum anderen weil diese dunkle Welt beginnt ihren Tribut zu fordern.

Immer wieder schaffen die Macher der Serie Momente, die tief berühren, in denen man mitleidet, in denen alles aufschreit: "Tut es nicht!".
Walt und Jesse im Wandel - leider nicht zum Guten, leider nun auf einem Weg, der nur noch geradeaus führt. Ob am Ende das Verderben liegt wird sich zeigen. Ob man ihnen (bzw. Walt) das Verderben wünscht, oder sie gerettet wissen will, ist nun schon nicht mehr wirklich klar. Ist es Walt der Jesse über den Abgrund schubsen wird? Springen sie gemeinsam?

Bis wo geht man mit?
Wo setzt Entfremdung ein?
Bis wo ist 'erst ich, dann die anderen' noch legitim?

Intensiver, krasser Höllenritt und ein ganz großes, ekelerregendes WTF zum Schluss!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2013/10/10/breaking-bad-season-03-2010]

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jacker

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Nein, ist nur ein lustiger Zufall. Bin generell bis jetzt einfach kaum ein Serien-Konsument gewesen. Mich hat immer dieser immense Zeitfaktor abgeschreckt. Begreife durch BB aber gerade endgültig, dass man einfach enorm was für die investierte Zeit kriegt!
Und warum nun jetzt angefangen?
Letztens beim Browsen durch das lovefilm streaming-Angebot entdeckt, das sie nun auch BB im Angebot haben und einfach gedacht: jetzt muss ich! Die Serie wurde mir schon oft wärmstens von Freunden empfohlen (mit Nachdruck, weil ich selber auch Chemiker bin ;) und nun War der Zeitpunkt und der deckt sich mit dem Seiten-Finale. .. gut so, kann ich sie wenigstens in einem rutsch gucken :)


jacker

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*Serien-Finale natürlich


DonChris

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8.5Ausgezeichnet

Auch in Staffel drei leistet sich "Breaking Bad" keine Blöße, auch wenn ich zugeben muss das es für mich die bisher schwächste Staffel war - aber hey, wenn eine 8,5 schon die (bisher) schwächste Staffel darstellt, dann zeugt das doch nur von der generell hohen Qualität der Serie.
Warum schwächer? Nun ja, die Story dreht sich ein wenig im Kreis, es kommen Charaktere ins Spiel, die eine Menge Raum in der Serie einnehmen, zu denen man allerdings keinen Bezug hat. Zum Beispiel zwei mexikanische Zwillingsprügel und deren Anführer/Vater, welche unseren Serienhelden eine Menge Kopfzerbrechen breiten, weil sie ihnen ans Leder wollen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Charaktere ein wenig behutsamer integriert werden, ein zwei Rückblende-Szenen lassen den Betrachter leider keine Verbindung zu den Figuren aufbauen und ich finde es eben spannender, wenn man gewisse Sympathien oder zumindest Verständnis für die Handlungen der Bösewichte aufbauen kann.
Höchst interessant wiederum ist Gus, ein Typ über den man übrigens ebenfalls nichts weiß - vielleicht gibt es dazu in den kommenden Staffeln mehr - in diesem Fall wird allerdings ein Mysterium um seine Person aufgebaut, er selbst ist bemüht eine Aura der Unwissenheit um sich aufzubauen, aus diesem Grunde hat es mich bei ihm auch nicht gestört, dass der Charakter in die Serie geschupst wurde. Der Typ an sich ganz interessant, er bildet eine Art Gegegpart zu Walter. Er ist der Kopf einer großen Mafiaorganisation und führt diese mit Weitsicht und irgendwie auf eine vorsichtige, besonnene Art. Gerade die Gespräche mit Walter hatten es mir hier angetan.
...
Aber ich will hier keine Inhaltsbeschreibung liefern ;), Staffel drei ist abermals top, wenn auch nicht ganz Weltklasse. Inzwischen habe ich die ersten Folgen der vierten Staffel geschaut und kann sagen das die Serie in Staffel vier wieder zuzulegen scheint. Als vertane Zeit oder als grober Abfall kann man Staffel drei nicht bezeichnen, maximal als kleine Delle was die Story angeht.

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DonChris

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@Sven
Eben, denn sind wir mal ehrlich, es gibt so viele "gute" Bösewichte die im Film teilweise ähnlich viel Raum wie der Protagonist einnehmen. Manchmal ist ja auch der Protagonist (eigentlich) ein Bösewicht und dennoch kann sich der Betrachter emotional nicht von ihm lösen - ich denke da vor allem an Al Pacino in "Scarface" oder auch Michael Myers in "Halloween".
Techniken die dem Betrachter diese Verbindung schaffen gibt es natürlich viele, seine Schwächen oder Motive aufzuzeigen ist nur eines davon, oft wird versucht Parallelen im Handeln und/oder Denken des Betrachters aufzubauen, was auch immer zieht ;).
Schade das das in Staffel zwei ein wenig verpasst wurde. Sicherlich ist es schwer für eine Serie die Charaktere umfangreich aufzubauen, doch ein bis drei Folgen der Charakterentwicklung hätten der Staffel gut getan wie ich finde. Doch lass uns nicht Haare spalten, schwach ist die Staffel dennoch nicht ;).


jacker

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Absolut richtig was ihr über die "Bösewichte" schreibt.
Hier hab ich diese ganz spärlichen Informationen aber als sehr zweckdienlich empfunden: Die zwei Cousins sind ja eigentlich die gesichtslose ausführende Gewalt des Kartells. Das Kartell ist sogar noch viel gesichtsloser - eine dunkle, nicht zu greifende Bedrohung irgendwo hinter der Grenze, man weiß nichts darüber, kennt keine Gesichter, keine Pläne.. Nichts. Insofern befeuert es ganz gut diese Unsichtbarkeit, diese zwei Cousins als, sich immer weiter nähernde, nicht greifbare Bedrohung darzustellen. Die spärlichen Rückblenden haben das notwendige transportiert: Wieso genau die zwei und nicht irgendwer anders. Mehr aber auch nicht.
Das passt ja sogar eigentlich zu dem 'so wie der Protagonist sie sieht' schreiben. Er sieht sie ja gar nicht ;)

DIE FLIEGE fand ich erst seltsam und hatte genau das Gefühl einer Füller-Episode. Aus dem Setting sind aber für mich noch total intensive Charaktermomente entstanden. Das Gespräch von Walt und Jesse fand ich unheimlich deep und teilweise richtig rührend. Insofern hat sie für mich auch ihre Legitimation :)


Jason Born

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9.0Herausragend

Staffel 3 von Breaking Bad abgeschlossen. Jetzt kommt das mexikanische Kartell ins Spiel. Zu sehen in Form der Zwillinge. Sie sagen wenig bis nichts, aber benehmen sich "Wie die Axt im Walde". Laut imdb heißen sie Marco und Leonel.
Skyfall Skyler scheint dahinter zu kommen, was hinter der Geheimniskrämerei von Walter steckt. Aber wie reagiert sie darauf? Keine Ahnung ob das ne weitere Steigerung zu S2 ist, aber S3 ist weiterhin auf hohem Niveau. Alle Charaktäre entwickeln sich weiter. Der junge Walter jr. leider nicht, der wirkt in S3 erstmals eindimensional. Und Jesse hat es geschafft. Er ist, was den Nervfaktor angeht, die klare Nr. 1. Immer und überall am diskutieren, rummeckern usw... Das geht jetzt 3 Staffeln so, dann wirds auch so beabsichtigt sein. Skyler hat sich bei mir normalisiert und reagiert (meistens) ganz vernünftig. Walter hat sein schlechtes Gewissen abgelegt, er entwickelt sich zum Vollblutverbrecher. Hank wird mehr und mehr in den Mittelpunkt gestellt, das freut mir. Wie kann ich den "Chickenking" Gustavo (Gus) Fring beschreiben? Überaus höflich, zurückhaltend, evtl. bieder, ohne sehenswerte Gefühlsregung. Von seinen Kunden im Lokal und in der Stadt als Geschäftsmann und Wohltäter geschätzt. Die Wahrheit kennen nur wenige. Wenn er will, dann wirds gefährlich. Der Mann für die ausführenden Tätigkeiten, Mike, ist ebenfalls hochinteressant. Die letzten Folgen rückt auch er etwas in den Mittelpunkt. Also kurz: Mir gefallen Mike und Gus. Meine Lieblingsfolge ist "1 Minute". Die Folge mit der Fliege war aber nix. Zum Schluss gehts doch ganz schön ab mit einigen Cliffhangern. Die Atmosphäre und die Gebäude in und um Albuquerque, New Mexiko ist auch mal was anderes als zB. Kalifornien. Fein herausgearbeitete Charaktäre und viel Spannung dazu. Fertig ist die 9,0

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Vic Mackey

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Klar, einerseits pure Geldmacherei, andererseits hat man durch die Zweiteilung nun insgesamt 16 Folgen, anstatt der üblichen 13. Solange relativ zeitnah eine Box mit der kompletten 5. Staffel rauskommt, kann ich mit der momentanen Splittung ganz gut leben.


Jason Born

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I finds schön, dass auf geschnittene Fassungen bei Amzn durch diese schlechten Bewertungen hingewiesen wird. Gab auch schon mehrere ähnlich gelagerte Fälle, wo ich davon beeinflusst wurde. Beispiel: Die BD zu Platoon soll eine sehr schlechte Tonabmischung (oder ähnliches) haben. Also lasse ich die Finger davon. Wegen der Aufsplittung von Serien in Teil 1+2 hab ich gelesen: Bei den Sopranos wurde das mit S6 so gemacht, damit keine Nachverhandlungen der Akteure stattfinden. Also die für S6 geschlossenen Verträge behalten ihre Gültigkeit. Würde es aber auch begrüßen, wenn in Falle von BB gleich eine Komplettbox der 5. St. erscheint.


Kurono

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7.0Sehenswert

Die dritte Staffel wirkt schon um einiges bemühter. Hat sich die Handlung der ersten zwei Staffeln noch natürlich aus der Ausgangsituation entwickelt ,weiß man anscheinend nun nicht zu recht wie es weiter gehen soll. Gerade in der ersten Hälfte dieser Staffel dümpelt die Serie geradezu vor sich hin. Die zwei mexikanischen Drogen Brüder, die gleich am Anfang eingeführt werden, wirken mit ihrer übertriebenen Coolness und Abgeklärtheit dabei schon unfreiwillig komisch.
Gegen Ende nimmt die Serie aber wieder Fahrt auf, auch wenn die Handlung ziemlich forciert wirkt. Bezeichnet das bei den letzten zwei Folgen die von mir so gehassten Cliffhanger zum Einsatz kommen. Dabei habe ich es „Breaking Bad“ bisher so hoch angerechnet, dass eben diese bisher nur selten und mit Vorsicht zum Einsatz kamen.
Meiner Meinung nach hätte man die Serie mit der dritten Staffel enden lassen sollen, so werde ich wieder daran erinnert, dass Serien in erster Linie gemacht werden um Folgen zu verkaufen und nicht um eine Geschichte zu erzählen.

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mme.lehmann

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2,5 Staffeln hat es gedauert, aber jetzt weiß ich, warum Breaking Bad alle so begeistert. Hier wird einfach grandios der Vorteil ausgespielt, den Serien gegenüber Filmen haben: unglaublich tiefe Entwicklung der Charaktere! Dazu ist die gesamte Story unheimlich spannend.

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NBCTerminator

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10.0Herausragend

Fantastisch, einfach fantastisch! Staffel 2 endet schockierend und aufwühlend. Staffel 3 beginnt ruhig und unaufregend. Nach wenigen Folgen ändert sich dies jedoch auf einmal und mann weiß vom einen auf den nächsten Moment gar nicht wie einem geschieht. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und ein Höhepunkt folgt auf den nächsten. Der geniale Clou: Es werden Ereignisse der beiden vorangegangenen Staffeln aufgegriffen und folgerichtig beendet/erläutert, obwohl man damit gar nicht gerechnet hatte. Die Geschehnisse in der zweiten Hälfte von Season 3 lassen kein Durchatmen mehr zu , mein Herz raste und ich hatte Gänsehaut. Das Ende ließ mich mit gemischten Gefühlen zurück: Ich war sprachlos, gleichzeitig beeindruckt von diesem tiefen Sog den Breaking Bad nun entfaltet (gleichermaßen auf die Charaktere in der Serie und auf den Zuschauer), der genial konstruierten Handlung und den nervenaufreibenden Situationen, die dabei entstehen und aber auch schockiert über diesen schleichenden und derart authentisch verlaufenden Prozess des Abdriftens in die Kriminalität, was man kaum bemerkt hatte (der Sympathieträger ist nach wie vor Walter H. White! aber auch Jesse Pinkman) aber am Ende wie einen Donnerschlag spürt. Ein großartiges, aufwühlendes Ende! Season 4, ich komme!!!

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Benjamin Barker

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9.0Herausragend

Hab vor genau einer Woche mit "Breaking Bad" angefangen, nun die dritte Season beendet und kann langsam in die Lobeshymnen miteinstimmen. Mittlerweile weisen beinahe alle Charaktere eine derartige Tiefe & Vielschichtigkeit auf, ich bin wirklich beeindruckt. Gerade Gus, sein Handlanger Mike oder Hank sind echte Typen, über die man zwingend mehr erfahren möchte - neben Walter selbstverständlich, dessen Wandlung nun tatsächlich fühlbar wird.
Zugegeben, hat Season 3 in den ersten Episoden doch fühlbare Hänger, in denen mir die Handlung zu sehr auf der Stelle trat. Doch ab Folge 4 entwickelt sie ein Mordstempo und bestätigt schlussendlich den Trend, dass die Serie von Staffel zu Staffel immer besser wird. Hier gab es wirklich Momente von der sprichtwörtlichen "atemlosen Spannung" und auch die Komplexität, die die Serie auszeichnet, wurde mir erst in dieser Season so richtig bewusst.
Zum Schluss noch ein eigenartiges Detail: Ich persönlich fand bislang in jeder Staffel das Ende der vorletzten Episode immer einen Tacken stärker als das tatsächliche Staffelfinale. Aber sei's drum, tut ja nichts zur Sache, wann genau ich mit weit aufgerissenen Augen auf meinem Sofa sitze, der Effekt bleibt der gleiche.

And now... "Run!"... to watch Season 4!

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Imagination

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Sehr schön, steigert sich in Season 4 weiterhin.


Benjamin Barker

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Gerade die erste Episode gesehen und bin sprachlos. Scheint mir, als würd' die Sache jetzt erst so richtig losgehen.


FordFairlane

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Sehr gute Staffel man merkt richtig die Veränderung des Hauptdarstellers.

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benutzerbenutzer

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8.5Ausgezeichnet

"Breaking Bad" (Staffel 3) schwächelt zwar zwischenzeitlich ein wenig (vor allem die Episode "Die Fliege" sei hier genannt), schafft es aber dann doch bravoröus, das bisher eindeutig beste Staffelfinale hinzulegen. Und überhaupt, was bei "Breaking Bad" schlecht ist, ist noch immer auf einem derart beachtlichen Niveau, dass es viele andere Serien niemals erreichen werden.
Besonders schön ist auch diesmal wieder die Tatsache, dass die Serie sich Zeit nimmt, um die Probleme der Charaktere ausführlich zu beleuchten. Immer wieder werden Handlungen, die, wenn sie sonst im Fernsehen zu sehen sind, in Sekundenbruchteilen abgehandelt werden, auf deutlich größere Zeiträume gedehnt, was zum einen weitaus realistischer ist, zum anderen die Spannung beträchtlich erhöht. Neben den Hauptcharakteren, bei denen sich Jesse immer weiter in den Vordergrund spielt, sind auch die Nebencharaktere, insbesondere Gus, Saul und der Privatdetektiv, immer wieder eine helle Freude für den Zuschauer.

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Uli Kunkel

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Gerade "Die Fliege", als intime Bottle Episode angelegt, war eine meiner Favoriten. Walters Schuldgefühle Jesse gegenüber waren das zentrale Thema, so weit ich mich erinnere. Unheimlich spannend, ohne daß äußerlich allzu viel passierte. Hat den Charakteren viel Raum gegeben und sie vertieft.
Außerdem wurde sie von Rian Johnson inszeniert, was an sich schon mal töfte ist. =)


benutzerbenutzer

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Als ich den Kommentar geschrieben hatte, war mir noch gar nicht klar, wie wichtig diese Episode eigentlich für den weiteren Verlauf ist. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, das die Fliegenjagd an sich lustig sein sollte, mich hat sie jedoch einfach nur genervt.


Tobe Berg

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10.0Herausragend

Nachdem ich gestern die 3te Staffel beendet habe nun ein kleines Zwischenfazit! Die Serie bewegt sich immer noch auf einem Niveau, das andere Serein die ähnlich angelegt sind, niemal erreichen werden. Die Charaktere sind mittlerweile so gut ausgearbeitet und funktionieren so gut, dass man fast schon glaubt mit guten alten bekannten unterwegs zu sein. Ganz vorne weg Walt und Jesse. Aber auch die anderen entwickeln sich prächtig weiter und sind gerade in dieser Staffel für sehr sehr viele Überraschungen gut, wobei ich sagen muss, dass sich mittlerweile Saul einen Platz ganz oben in meiner Favoritenliste gesichert hat. Es bleibt zu sagen, dass "Breaking Bad" in meinen Augen mit Abstand das beste ist was momentan über den Bildschirm flackert, so viel Abwechslung bietet einfach niemand. Ganz groß!!!!

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