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Breaking Bad - Staffel 4 2008 Gangsterserie, Familiendrama, Schwarze Komödie

Bb-2
9.4 Community
1063 Bewertungen
Herausragend
Diese Staffel bewerten

Nach den Problemen mit Gus erschießt dieser Walts und Jesses Gehilfen Victor. Jesse stürzt sich nachts ins Partyleben, um zu verdrängen, dass er Gale tötete und Skyler hilft Walter bei der Geldwäsche.

In der vierten Staffel von Breaking Bad müssen Walt (Bryan Cranston) und Jesse (Aaron Paul) den Schlamassel mit Gus (Giancarlo Esposito) ausbaden, den sie sich in der dritten Staffel eingebrockt haben. Jesse hat Gale erschossen und Gus findet das nicht amüsant, was er sogleich mit einem Mord an seinem treuen Handlanger Victor (Jeremiah Bitsui) demonstriert. Walt plant Gus zu töten, bekommt diesen wahnwitzigen Unsinn aber relativ schnell von Mike (Jonathan Banks) wieder ausgetrieben.

Jesse hat seinen Mord an Gale nicht gut aufgenommen und beginnt in seinem Haus eine niemals enden wollende Party mit einem Haufen Junkies und einigen seiner Freunden, während er tagsüber für Gus arbeitet. Skyler will Walt helfen, sein Geld zu waschen und kauft die Autowaschanlage vom Anfang der Serie. Familie und Freunden erklären sie den plötzlichen Geldsegen damit, dass Walt spielsüchtig gewesen sei. Währenddessen verdächtigt der bettlägerige Hank (Dean Norris) Gale, Heisenberg gewesen zu sein. Walt bestätigt seine Vermutung, als er das Notizbuch von Gale auf Authentizität prüft, um Hank auf die falsche Fährte zu locken.

Um Jesse emotional zu stabilisieren und auf Gus’ Seite zu holen, nimmt Mike Jesse währenddessen bei seinen täglichen Touren mit, auf denen er das Drogengeld aus den Verstecken holt oder Schuldner einschüchtert. Er orchestriert ein gespieltes Attentat auf sich selbst, das Jesse vereitelt. So plant er, ihn emotional an sich zu binden. Walt bemerkt dies und warnt Jesse, der sich uneinsichtig gibt. Walt lässt bei Skyler durchscheinen, dass er womöglich mehr auf dem Kerbholz hat, als nur Drogenproduktion. Sie verlässt verängstigt das Haus. Um Walt Jr. (RJ Mitte) glücklich zu machen, kauft er ihm ein teures Auto. Skyler meint, dass ein derartig teurer Wagen verdächtig wäre, schickt Walt los, um ihn zu verkaufen und zieht damit die Wut von Walt Jr. auf sich.

Walt stellt ein Gift her, Ricin, mit dem Jesse Gus töten soll. Bei einem Essen bei Gus zu Haus traut er sich jedoch nicht. Das Gift behält er für zukünftige Gelegenheiten in seiner Zigarettenschachtel. Hank verdächtigt Gus, das Mastermind der Drogenoperation in Albuquerque zu sein, lädt ihn sogar zum Verhör. Gus hat aber ein wasserdichtes Alibi, was Hank in seiner Abteilung als paranoid dastehen lässt. Er bindet den widerwilligen Walt bei seinen Ermittlungen ein, was ihm Ärger mit Gus einbringt.

Skylers Ex-Affäre Ted (Christopher Cousins) hat Steuerschwierigkeiten. Da eine Prüfung auch die Ex-Sekretärin Skyler und somit Walt mit einbeziehen würde, muss sie dafür sorgen, dass Ted eine Steueranzahlung machen kann. Über Saul Goodman (Bob Odenkirk) leitet sie das Geld als mysteriöse Erbschaft an ihn weiter, was Ted aber nur für ein neues Auto ausgibt. Als er sich uneinsichtig gibt, schickt Saul zwei Schläger zu Ted, die ihn dazu bringen sollen, einen Scheck an die Bank zu schicken. Ted flüchtet, stürzt und bricht sich aus Versehen das Genick. Weil Jesse es nicht geschafft hat, Gus zu töten, prügeln sich Walt und Jesse. Ihre Wege trennen sich vorerst.

Während des Vorfalls mit Ted sind Jesse, Mike und Gus in Mexiko, um mit dem Boss des Drogenkartells, Don Eladio (Steven Bauer), zu verhandeln. Dieser tötete einst Gus’ Partner und zwang ihn so zur Zusammenarbeit. Mit vergiftetem Tequila, den auch Gus trank, aber später unauffällig erbrach, tötet er Don Eladio und seine Männer. Mike wird dabei angeschossen, überlebt aber. Hinterher reibt Gus seinen Sieg, Hector, dem Vater vom getöteten Tuco und Partner von Don Eladio, ins Gesicht. Hector war damals derjenige, der den Mord an Gus’ Partner Max verübte. Dann verschleppt er Walt in die Wüste und sagt ihm, dass er Hank töten würde. Sollte Walt eingreifen, stirbt seine Familie.

Walt lässt einen anonymen Anruf bei der DEA machen, in dem er von einem möglichen Attentat auf Agent Hank Schrader berichtet. Walts und Hanks Familie erhalten daraufhin Zeugenschutz, aber Walt bleibt fern. Brock, der Sohn von Jesses Freundin Andrea scheint an einem unbekannten Gift zu sterben und kommt ins Krankenhaus. Jesse macht sich selbst dafür verantwortlich, weil seine Ricin-Zigarette verschwunden ist. Er erzählt den Ärzten, dass es sich beim Gift womöglich um Ricin handeln könnte. Jesse verdächtigt nun Walt, Brock vergiftet zu haben, wird von dem in seinem Haus verbarrikadierten Walt aber vom Mord abgebracht. Zusammen wollen sie Gus mit einer Autobombe hochgehen lassen.

Dies schlägt fehl, weil Gus bemerkt, dass etwas nicht stimmt und nicht ins Auto steigt. Jesse wird wegen seiner Ricin-Bemerkung festgenommen, später aber von Saul und der Tatsache, dass es sich nicht um Ricin handelte, ausgelöst. Brock überlebt. Walt heckt mit Jesse einen zweiten Plan aus. Er bringt Hector dazu, die DEA zu besuchen und dort letztendlich aber nichts zu verraten. Das bringt Gus dazu, Hector in seinem Altenheim zu besuchen. Vorher hat Walt eine Bombe unter Hectors Rollstuhl platziert. Der auf Rache sinnende Hector lässt die Bombe über einen an seiner Klingel angebrachten Mechanismus detonieren. Walt und Jesse brennen das Labor unter der Wäscherei ab. Skyler telefoniert mit Walt und fragt, ob er für die Bombe im Altenheim verantwortlich ist, woraufhin dieser nur bemerkt, dass er gewonnen hätte. In der letzten Szene sehen wir eine Pflanze in Walts Garten stehen. Es ist die Pflanze, deren Gift genau dasjenige ist, an dem Brock fast gestorben wäre. (MH)

Episoden Staffel 4

Episode 1 - Das Teppichmesser

Die Episode "Das Teppichmesser" ist die Episode 1 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-07-17. Regie führte Adam Bernstein (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
17.07.2011
Regie:
Adam Bernstein
Drehbuch:
Vince Gilligan

Episode 2 - Kaliber 38

Die Episode "Kaliber 38" ist die Episode 2 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-07-24. Regie führte Michelle MacLaren (nach einem Drehbuch von George Mastras).
Erstausstrahlung:
24.07.2011
Regie:
Michelle MacLaren
Drehbuch:
George Mastras

Episode 3 - Offenes Haus

Die Episode "Offenes Haus" ist die Episode 3 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-07-31. Regie führte David Slade (nach einem Drehbuch von Sam Catlin).
Erstausstrahlung:
31.07.2011
Regie:
David Slade
Drehbuch:
Sam Catlin

Episode 4 - Gedankenstriche

Die Episode "Gedankenstriche" ist die Episode 4 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-08-07. Regie führte Colin Bucksey (nach einem Drehbuch von Moira Walley-Beckett).
Erstausstrahlung:
07.08.2011
Regie:
Colin Bucksey
Drehbuch:
Moira Walley-Beckett

Episode 5 - Schrotflinte

Die Episode "Schrotflinte" ist die Episode 5 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-08-14. Regie führte Michelle MacLaren (nach einem Drehbuch von Thomas Schnauz).
Erstausstrahlung:
14.08.2011
Regie:
Michelle MacLaren
Drehbuch:
Thomas Schnauz

Episode 6 - In die Ecke getrieben

Die Episode "In die Ecke getrieben" ist die Episode 6 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-08-21. Regie führte Michael Slovis (nach einem Drehbuch von Gennifer Hutchison).
Erstausstrahlung:
21.08.2011
Regie:
Michael Slovis
Drehbuch:
Gennifer Hutchison

Episode 7 - Problemkind

Die Episode "Problemkind" ist die Episode 7 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-08-28. Regie führte Peter Gould (nach einem Drehbuch von Peter Gould).
Erstausstrahlung:
28.08.2011
Regie:
Peter Gould
Drehbuch:
Peter Gould

Episode 8 - Brüder

Die Episode "Brüder" ist die Episode 8 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-09-04. Regie führte Johan Renck (nach einem Drehbuch von ).
Erstausstrahlung:
04.09.2011
Regie:
Johan Renck
Drehbuch:
Sam Catlin, George Mastras

Episode 9 - Verwanzt

Die Episode "Verwanzt" ist die Episode 9 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-09-11. Regie führte Terry McDonough (nach einem Drehbuch von ).
Erstausstrahlung:
11.09.2011
Regie:
Terry McDonough
Drehbuch:
Moira Walley-Beckett, Thomas Schnauz

Episode 10 - Prost!

Die Episode "Prost!" ist die Episode 10 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-09-18. Regie führte Michelle MacLaren (nach einem Drehbuch von Peter Gould).
Erstausstrahlung:
18.09.2011
Regie:
Michelle MacLaren
Drehbuch:
Peter Gould, Gennifer Hutchison

Episode 11 - Geheimversteck

Die Episode "Geheimversteck" ist die Episode 11 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-09-25. Regie führte Scott Winant (nach einem Drehbuch von George Mastras).
Erstausstrahlung:
25.09.2011
Regie:
Scott Winant
Drehbuch:
George Mastras, Sam Catlin

Episode 12 - Endzeit

Die Episode "Endzeit" ist die Episode 12 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-10-02. Regie führte Vince Gilligan (nach einem Drehbuch von Thomas Schnauz).
Erstausstrahlung:
02.10.2011
Regie:
Vince Gilligan
Drehbuch:
Thomas Schnauz, Moira Walley-Beckett

Episode 13 - Von Angesicht zu Angesicht

Die Episode "Von Angesicht zu Angesicht" ist die Episode 13 der Staffel 4 der Serie Breaking Bad. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2011-10-09. Regie führte Vince Gilligan (nach einem Drehbuch von Vince Gilligan).
Erstausstrahlung:
09.10.2011
Regie:
Vince Gilligan
Drehbuch:
Vince Gilligan

Weitere Staffeln - Breaking Bad


Cast & Crew


Deine Meinung zu Breaking Bad - Staffel 4


Kommentare

über Breaking Bad - Staffel 4

vega_vincent

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10.0Herausragend

Jetzt ist es passiert! Die Serie hat mein Herz gewonnen! :-D Diese vierte Staffel ist durch die Bank der Hammer! Weiterhin ist technisch alles perfekt, die Spannung nimmt nochmals weiter zu und erstaunlicherweise offenbaren sich immer noch neue Facetten der Hauptcharaktere. Das Finale ist mit einem Wort grossartig, einfach nur grossartig. Echt, ich bin hin und weg! Hat man sowas schon mal gesehen?!

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The Freewheelin Fonda

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9.0Herausragend

Fonda sieht "Breaking Bad" komplett #4
Staffel 4: 9/10 Punkten

Diesmal mit SPOILERN

"Alter du bist historisch TOTAL beschränkt!
Nazizombies töten dich nicht nur weil sie deine Proteine brauchen… sie tun es weil… sie tun es weil sie alle Amerikaner hassen Mann!
Das sind Zombies von der Waffen-SS, das sind die allerschlimmsten von der ganzen Nazi Bande!"

Seinen zynischen, gerissen Humor und seine unglaublich witzigen Einlagen(wie das obige Zitat) wird Breaking Bad wohl nie verlieren, egal wie erschreckend brachial und ausweglos diese Serie doch wird.
Die vierte Staffel der Erfolgsserie ist die erste Staffel bei der ich mit der Bewertung im Gegensatz zum Vorgänger nicht noch weiter nach oben gehe, was aber keinesfalls negativ aufgefasst werden sollte, da das großartige Niveau der vorherigen Episoden konstant gehalten wird.

Walters Probleme mit seinem Vorgesetzten Gus spitzen sich zu und bedrohen seine Familie mehr und mehr, Jesses Leben gerät komplett aus den Fugen, Hank ist nach einem Kartellanschlag an den Rollstuhl gefesselt und Saul Goodman darf hier so herrlich übertrieben auftreten wie schon lange nicht mehr.
Die Episoden sind genial miteinander verstrickt, erzählen die Geschichte um Walter immer noch hochspannend, die Charakterbeziehungen werden voran getrieben, die Kamera und der Soundtrack zeigen erneut die unglaubliche Qualität dieser Inszenierung aber trotz allem wirkt Staffel 4 lange Zeit noch wie eine Ruhe vor dem Sturm.
Staffel 3 stieg vom Tempo doch etwas konstanter an und wurde im Gezeigten immer rasanter, während es Staffel 4 leider erst zu den letzten 4 Episoden hin schafft, die WIRKLICHEN Knaller der Staffel zu bieten, zu schockieren und den Zuschauer Breaking Bad-süchtig zu machen, denn das was hier zum Schluss nochmal passiert, das war ALLES, selten so etwas intensives gesehen, wie den Kampf von Walt gegen die Kartellkiller, die Ermordung von Gus oder die allerletzte Sequenz der letzten Folge!

Zwar leider noch keine 9,5 für Staffel 4 aber dieses Projekt bleibt trotzdem das spannendste und mitreißendste was man aktuell finden kann, wenn die Macher mit ihrem Zuschauer spielen und ihn in heftigste moralische Verwerfungen treiben, wenn man keiner der Figuren mehr trauen kann und seine eigenen Sympathien immer wieder überdenken muss.

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Brooks

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10.0Herausragend

In allerletzter Sekunde, völlig unerwartet, noch von einer 9.5 auf 10.0 gesprungen.

Und ich gebe sowas von ungern eine 10.0...

Ohne diese letzte Sekunde würde ich sagen, knapp daneben, trotz der vier genialen letzten Episoden. Aber die hat mich mich echt umgehauen ;)

Herauszustreichen ist in dieser Staffel (neben den üblichen wie Bryan Cranston und Aaron Paul) ganz klar Giancarlo Esposito als Gus Fring.

Eine unfassbare Leistung, er duelliert sich echt mit Bryan Cranston um meine Lieblingsleistung in einer Fernsehserie und das will was heißen :))

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KlausTrophobie2011

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7.5Sehenswert

In der vierten Staffel avanciert Breaking Bad zumindest zu insofern anspruchsvoller Unterhaltung, wie die übermäßig lang und zäh aufgebauten komplexen Ebenen zwischen den Figuren und Situationen mit Spannung jede weitere Sekunde erwarten und verfolgen lassen.

Genial oder gar die beste jemals produzierte Serie ist Breaking Bad jedoch auch in Staffel 4 bei Weitem nicht. Dafür fehlen einfach die reflexiven Anreize - aufgeworfene Fragen an den Zuschauer oder zumindest den ein oder anderen Wink in Richtung "Du könntest aber auch mal Selbstkritik wegen Hier, guck mal". Natürlich ist die Entwicklung Walter Whites über die Staffeln der Serie hinweg ein interessanter Prozess, der eine gewisse Hingabe und Aufmerksamkeit abverlangt, um zu erkennen, dass es für diese Entwicklung auch Anlässe gab, worüber dann auch die Fragen hätten aufgeworfen werden können - könnte das auch mir passieren? Wie ist eine solche Entwicklung zu verhindern.

Immerhin schafft die vierte Staffel das Erleichtern der kritischen Betrachtung Walters, nach anfänglichem Mitfiebern, wann er denn endlich zum eiskalten Ober-Babbo wird, geht einem der emotional und sozial verkommende Pisser einfach nur noch auf den Sack.

Die Darstellung Skyler Whites gefällt mir noch immer nicht, wirkt auf mich persönlich befremdlich im Umgang auf die Entwicklung ihres Ehemannes. Das ist auch gar nicht so leicht zu erklären, vermutlich liegt es an der Inkonsequenz der Frau, die immer irgendwie dabei, aber trotzdem angewidert von ihrem neuen Mann ist, was sie bis auf wenige Ausnahmeszenen wirklich ätzend wirken lässt. Wie dem auch sei, das passt hier einfach nicht.

Die Blödeleien nehmen glücklicherweise ab, wie einige hier schon schrieben, wirken Pinkman und White nun gleichgestellter oder Pinkman in irgendeinerweise erwachsener, gefestigter. Wenngleich der große Manipulator in dieser Beziehung beider weiter Mister White bleibt.

Ist echt spannend inzwischen, das muss man zugeben, liegt aber wirklich an dem kotzlangweiligem Aufbau über drei ganze Staffeln. Klar, hier mal ne kultige Szene, da ne coole Nummer, aber das hier ist nicht genial und wird es, selbst wenn die fünfte Staffel es an und für sich ist, auch niemals im Ganzen.

Außerdem bin ich dir Meinung, dass man mit einem guten Konzept die Entwicklung Whites besser hätte inszenieren können, wäre er länger in seiner, ich sage jetzt mal: Ausgangsform - zu sehen gewesen. Aber mit der Krebsdiagnose ging die Entwicklung, selbst wenn sie schleppend ist, sofort voran. Letztlich fehlt da einfach der alte White, um am Ende sagen zu können, scheiße: Wie konnte sich der Kerl nur so verändern?!

Ich sage mal so: Wenn du nicht weißt, wo es los ging, weißt du auch nicht, wie weit du am Ende gegangen bist.

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Jueves

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9.0Herausragend

Die erste Hälfte fand ich etwas schleppend, war mir wieder zu viel Familiendrama, was die letzten Folgen nicht ganz aufwiegen konnten. Grundsätzlich hätte ich mit dem Staffelfinale auch als Serienfinale leben können. Die fünfte Staffel... wird mich entweder enttäuschen oder ein Sahnehäubchen auf einem sehr leckeren Kuchen, mal schauen.

Zur Wackelkamera (die mich in dieser Staffel etwas weniger gestört hat als in der letzten) kam dieses Mal das mE zu ausgiebige Ausreizen der Bilder hinzu. Manch Einstellung war einfach zu lang, da hätte es der Atmosphäre nicht geschadet, hier und da einige Sekunden einzusparen. Außerdem spielt irgendwie der Lungenkrebs gar keine Rolle mehr. Dafür finde ich Gustavos Gefühlsausbrüche legendär.

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HulktopF

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10.0Herausragend

wow... hier gibt es soviel story, soviel emotion,intrigen drama und großartiges schauspiel.
pinkman und white sind nun volllängs auf einer wellenlinie wirken nicht mehr wie schüler und lehrer sondern gleichgestellt, sodass die chemie zwischen beiden sehr stark zunimmt. gustavo unternimmt eine abenteuerliche mission nach der nächsten um einen drohenden katellkrieg zu verhindern und nutzt diese chance gleichzeitig um eine persönliche fehde gegen den alten mann im rollstuhl zu beenden.. mit gewalt. walter wird immer introvertierter, aggressiver in seinem vorgehen welches im finale geradezu explodiert. seine frau versucht indes alles um die beteiligten familienmitglieder und freunde zu schützen und wagt jetzt sogar illegale wege um ihr ziel zu erreichen. ihre verhaltensweisen sind nicht mehr so nervig, jedoch habe ich bei eins zwei szenen herzhaft gelacht weil das so extrem ist was sie und walter so besprechen, ich sage nur "großer gott das ist ja fast n roman". jeder charakter hat hier einen großen anteil an der geschichte... ok außer pinkmans freunde, aber naja... diese staffel ist für mich bisher das highlight und hat einen unglaublich anziehenden spanungsbogen und eine so komplexe und doch übersichtliche handlung dass es faszinierend ist dass man so einen spannungsbogen größtenteils über eine ganze staffel so verteilen kann, dass die serie in sehr sehr seltenen momenten an fahrt verliert. was soll ich noch dazu sagen außer ,dass staffel vier einfach nur mehr als herausragend ist.

wo staffel 1,2 und 3 noch sehr frei wirkten, wo jeder noch entscheidungen treffen konnte, so hatte ich das gefühl, wird in staffel 4 eine komplette kontrolle über walter und jesse dargestellt, und das ist mehr als mitreißend und spannend in szene gesetzt, besonders jesse's werdegang ist in dieser staffel großartig ausgearbeitet und stellt eine der wirklich besten und für mich großartigsten verwandlungen einer charakterfigur in einer serie da.

endfazit - staffel 4 ist bisher das beste was mir serientechnisch untergekommen ist, nun in ich gespannt ob staffel fünf wirklich dem hype gerecht wird und das niveau halten kann.
ich freu mich schon drauf, hab staffel fünf seit 4 wochen in meinem schrank stehen und weder ausgepackt noch angerührt um das finale ja nicht zu verderben. ich bin gespannt , auch wenn dank medialer "beerdigung und dummer fb-meme's das ende sehr klar ist bin ich sehr gespannt wie dies geschieht und was mit allen charakteren entwicklungstechnisch passiert.
die 10.0 punkte hat sich staffel 4 mehr als nur verdient ♥

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Staffmann

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10.0Herausragend

Also bis zur vierten Staffel war Breaking Bad natürlich herausragend, doch irgendwie habe ich nicht wirklich den Zugang gefunden, wie zu anderen Serien. Das hat sich jetzt endgültig geändert. Wie soll Staffel 5 denn noch besser werden? Das Ende hier hätte schon allein stehen können, so genial war das. Naja ich lass mich überraschen, die letzten Folgen werden nicht lang auf sich warten lassen :D

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luktobuk

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10.0Herausragend

Ich hab zwar Staffel 5 Noch nicht gsesehn, aber ich denke die 4. wird schwer u toppen sein, ich hoffe natürlich ds beste^^
Das Staffelfinale war ja wohl der Hammer, Gänsehaut pur!!!

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Commentator

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10.0Herausragend

Die vierte Stffel ist wohl der Bastard unter den bitterbösen Serien. Was hier gegen Ende Folgen abgeliefert wird, habe ich so in dieser Qualität noch nie gesehen! Grandios. Staffel 4 von Breaking Bad ist ganz klar der Gradmesser für zukünftige Serien!

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natedb

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9.0Herausragend

Selbst eine so hoch angepriesene und weltweit umjubelte Serie wie "Breaking Bad" hat ihre kleineren Fehler und Schwächen. Was in Staffel 3 an Tempo, Suspense und Drama aufgefahren wurde, konnte Staffel 4 insbesondere im mittleren Teil nicht ganz halten, entschädigte die ein oder andere Länge jedoch mit den letzten vier irrsinnig spannenden Episoden und einem herausragendem Finale.
Schlussendlich und rückblickend betrachtet bleibt Staffel 4 der vorigen, unglaublich starken Staffel was die Ausarbeitung der Charaktere, deren Psychologie, das sagenhafte Schauspiel und die Inszenierung betrifft ebenbürtig!

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ShayaNova

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gibt doch nichts schöneres, als staffelweise eine gute serie anzusehen. ok, ein paar sachen gibts schon, aber nicht viel *g*


natedb

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Dem stimme ich zu :) Bin jetzt fast bei der Hälfte von Staffel 5.


jacker

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9.0Herausragend

Zu sagen, BREA­KING BAD würde in der vier­ten Staf­fel eine ge­rad­li­ni­ge Stei­ge­rung von 0 auf 100 hin­le­gen, ist nicht ganz rich­tig.
Die Ten­denz stimmt in­so­fern, dass an­fangs wenig und zum Schluss viel Tempo vor­herrscht, davon ab­ge­se­hen pas­siert das alles (alles!) je­doch ziem­lich un­be­re­chen­bar:

Nach einer hef­ti­gen ers­ten Epi­so­de (die wohl als Aus­läu­fer des kras­sen Fi­na­les der drit­ten Staf­fel ge­wer­tet wer­den kann) bremst die Serie erst­mal voll­kom­men ab. Das Tempo liegt tat­säch­lich beim Start­punkt Null und macht ei­ni­ge Epi­so­den lang (7-8 um genau zu sein) kaum An­stal­ten, daran etwas zu än­dern. Die­ses über­schau­ba­re Tempo ist na­tür­lich kei­nes­wegs schlecht, da die Zeit sinn­voll ge­nutzt wird um sich tief­ge­hend um die Fi­gu­ren zu küm­mern.

Jesse hat hart mit sei­nen Taten aus dem Fi­na­le der vor­her­ge­hen­den Staf­fel zu kämp­fen, Walt ver­fällt zu­neh­mend in (be­rech­tig­te) Pa­ra­noia und über­schrei­tet die Schwel­le zum wi­der­li­chen Arsch­loch ir­re­ver­si­bel, Hank droht jeg­li­chen Le­bens­mut zu ver­lie­ren (und kann le­dig­lich durch den Drang ‚Hei­sen­berg‘ zu schnap­pen wie­der neue Kraft schöp­fen) und Sky­ler ent­wi­ckelt end­gül­tig ein be­acht­li­ches Maß an kri­mi­nel­ler En­er­gie. Es wird also mehr oder we­ni­ger wasch­ech­tes Drama ge­lie­fert – gut so, denn genau diese Kom­po­nen­te macht BB so stark.

Und dann bricht der völ­li­ge Wahn­sinn aus!

Wal­ter, Gus und Jesse tre­ten das sprich­wört­li­che Gas bis auf An­schlag, ge­nau­ge­nom­men jegen sie die Karre an die Gren­ze des roten Be­rei­ches – Fun­ken, Qualm, To­des­angst in­klu­si­ve. Alles geht ganz plötz­lich ganz schnell – um wie­der auf die Be­schleu­ni­gung zu­rück zu kom­men: Weit über die an­ge­peil­te 100 hin­aus.
Die letz­ten vier Epi­so­den sind der bild­ge­wor­de­ne Aus­nah­me­zu­stand!

Was für ein un­fass­ba­res Fi­na­le?
Atem­lo­sig­keit!
Span­nung pur!
Kran­ker Scheiß vom Al­ler­feins­ten!
Da­nach ist erst­mal Ur­laub nötig!

Ich muss mich im­mer­noch er­ho­len.. Aber S05 wird kom­men.
Sehr bald!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2013/10/21/breaking-bad-season-04-2011]

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filmfreak180

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Breaking Bad besitzt aus meiner Sicht einen enorm hohen Wiederanschauungswert. Ich hab die ersten 4 Staffel in zwei Jahren 8 mal (!) komplett durchgeguckt (Season 5 bisher 3 mal) und es wird einfach nicht langweilig! Gerade da die ruhigeren Töne in Breaking Bad die Überhand haben und die Serie nicht, wie viele andere, mit Cliffhangern arbeiten, ist der Wiederanschauungswert so hoch. Das Tempo bei Breaking Bad wird von Staffel zu Staffel erhöht und erreicht in Staffel 5 den Höhepunkt. Ein Spannugsbogen ist also vorhanden, dennoch gibt es so viele Kleinigkeiten, die man erst entdeckt, wenn man sich die Serie öfters anschaut. Jede Kameraeinstellung hat etwas zu bedeuten, die Serie besitzt also eine Bildsprache, die mehr aussagt als 1000 Worte. Damit besteht ein wesentlicher Unterschied zu anderen TV-Serien, denn die Inszenierung ist so einzigartig! Daran kann man sich einfach nicht satt sehen ;-).
Ps: Sehr guter Kommentar! Ich stimme mit deiner Meinung absolut überein! Das Tempo ist in dieser Staffel nur minimal höher angelegt als in den drei vorherigen und eigentlich nur durch die letzten 4 Folgen extrem spannend. Die ruhigen Töne bzw. die detaillierte Entwicklung der Charaktere steht weiterhin im Vordergrund und das ist aus meiner Sicht auch gut so, da dies schon immer die größte Stärke der Serie war...


jacker

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Wow, das sind mal viele Sichtungen!
Respect!


filmfreak180

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10.0Herausragend

Die Aussage, dass Breaking Bad mit jeder Staffel besser wird, trifft wohl nur deshalb zu, weil es diese grandiose 4. Staffel gibt. Diese Season wirkt immernoch am besten durchdacht, ohne jemals konstruiert zu wirken (so wie es an einigen Stellen in der 5. Staffel leider der Fall war). Die Staffel hat den perfekten Mix aus Drama und Action getroffen. Sie versteht es genau im richtigen Moment an Fahrt aufzunehmen und wieder abzubremsen. Der lange Showdown zwischen Walt und Gus hätte nicht besser in Szene gesetzt werden können. Auch schauspielerisch setzt diese Staffel nochmal einen drauf. Aaron Paul als Jesse geht in seiner Rolle richtig auf, aber auch Bryan Cranston und Giancarlo Esposito spielen wie gewohnt herausragend. Während so gut wie alle Charaktere eine nachvollziehbare Entwicklung durchmachen, bleibt Gus für uns Zuschauer auch in Staffel 4 unergründbar. Seine Beweggründe und seine Position werden nie ganz deutlich. Doch Giancarlo Esposito schafft es ihm trotzdem etwas Tiefe zu verleihen und macht Gus zu einem einzigartigen Bösewicht! Insgesamt wird in dieser Staffel noch mehr auf musikalische Untermalung gesetzt, um die Stimmung in den einzelnen Szenen zu unterstreichen, was mir sehr gefallen hat. Nach der 1. Staffel meine absolute Lieblingsstaffel meiner absoluten Lieblingsserie!

Ranking + Bewertung der Staffeln:
Platz 1: Staffel 1 (10*/10)
Platz 2: Staffel 4 (10*/10)
Platz 3: Staffel 2 (10*/10)
Platz 4:Staffel 3 (10/10)
Platz 5: Staffel 5 (9,5/10)

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Schlopsi

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9.0Herausragend

Sorry für den Doppelpost, aber mich hat dieses lange angelegte Staffelfinale richtig vom Hocker gehauen. Wahnsinn, wie diese Serie mit einer einzigen Folge steht oder fällt. Das letzte Drittel haut so dermaßen auf den Putz, das es einfach nur irre Spaß macht und ich jede Sekunde mitfieberte. Dafür sehe ich gerne über die "schwache" Anfangsphase hinweg.
Neben der zweiten Staffel ist diese hier definitv die beste.

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Prechtl

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Jetzt geht's weiter mit Staffel 5. Unbedingt weiterschauen! ;)


Schlopsi

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Und wie! Krass. Jetzt bleibt nur die Frage WIE es weitergeht. Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen ;)


Schlopsi

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9.0Herausragend

Ich stecke gerade in einem kleinen Tief...
Staffel 1 & 2 finde ich grandios, herausragend, was weiß ich. Staffel 3 trat ziemlich auf der Stelle (ich bin immer noch über die Folge mit der Fliege verwundert) und jetzt, nach ~4 Folgen der 4. Staffel bin ich gar nicht mehr so sicher was ich davon halten soll. Mir fehlt so ein bisschen das Tempo, das Impulsive wie in den ersten beiden Staffeln. Kommt da noch was? Wenn ich mir die Bewertung da oben anschaue, könnte man ja glatt darauf schließen.
Kann mich mal bitte jemand motivieren weiterzuschauen?

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Prechtl

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Ja, die Folge mit der Fliege hab ich auch noch gut in Erinnerung. Die war echt sinnlos! Ich würde sagen, dass das Finale der 4. Staffel die Längen gut ausgleicht ;)


Schlopsi

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Na wissen wie es ausgeht will ich ja schon. Die Serie wird also so oder so bis zum Ende durchgezogen. Nur ob ich das mit der gleichen Begeisterung wie noch am Anfang wahrnehme, kann ich noch nicht sagen. Zumindest kam ich die Nacht über wieder an eine Folge, in der die Spannung mächtig angezogen wird. Und Aaron Pauls Spiel vergesse ich so schnell auch nicht, der wird von Folge zu Folge besser und besser. Auch wenn ich die ein oder andere Handlungsweise nicht mehr so ganz nachvollziehen kann.
Jedf. bin ich wohl über das Tief einigermaßen hinweg und warte jetzt doch ein wenig gespannt auf das Finale der 4. Staffel.


chrsthl

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10.0Herausragend

Staffel 4 ein wahrer Genuss, eine der besten Staffeln die es je gab! Unfassbar, einfach unfassbar! Wohl die beste Serie der heutigen Zeit! Die Entwicklung der Charaktere, vor allem Jesse, was eine schauspielerische Leistung von Aaron Paul!

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Baumkopf Holzfaust

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und der Schnitt.. und die Kamera..und der Subtext...und die Drehbücher...alles ernst gemeint!!!


DonChris

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10.0Herausragend

Nun habe ich mich bereits bis zur fünften Staffel rangekämpft, aber was heißt schon kämpfen, es war der reinste Genuss!
Wie Jason in seinem Kommentar bereits erwähnte haben viele vorhergesagt, dass die Serie hinten raus eher besser, als schlechter wird und zumindest bis Staffel vier kann ich mich dem nur anschließen. Staffel vier war das reinste Fest und für mich die bisher beste Season, gleichermaßen auch die erste die von mir verdienter maßen eine glatte 10.0 abgreift.

Was ich an Staffel drei noch bemängelte - nämlich das einige Charaktere in die Serie kamen, ohne das man sie wirklich aufbaut - wird in Season vier um einiges besser gemacht. So richtig viele neue Charaktere sind zwar nicht zu finden, doch das stört keinesfalls, denn dafür bekommt jeder von ihnen mehr Raum in der Serie.

Mit Beschreibungen zum Inhalt möchte ich mich an dieser Stelle dennoch zurückhalten, wer die Staffel kennt weiß was ich meine und wer nicht, dem möchte ich die Spannung nicht nehmen ;). Auf jeden Fall ist die Season vom Spannungsintervall perfekt aufgebaut und abgestimmt.

Cool fand ich auch, dass in der letzte Folge mal mehr Wert auf den bewussten Einsatz von Musik gelegt wurde, doch ich erspare es euch hier zu Spoilern. In jedem Fall bin ich super gespannt darauf wie sich die Sache weiter entwickelt. Im Moment habe ich die erste Folge der fünften gesehen und erkenne eine klare Tendenz in Richtung "WTF! Ich muss unbedingt wissen wie es weiter geht!" ;)

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DonChris

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"Sopranos", "Dexter", "Sons of Anarchy", "Game of Thrones"...die Liste der wohl guten Serien die ich mir noch zu Gemüte führen muss wird länger und länger. Leute, ich werde nächstes Jahr 30 - mir rennt die Zeit davon ;)


Hartigan85

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@Comedian: Das stimmt, beides absolut großartige Serien!
@Chris: Kommt mir bekannt vor, mir fehlen auch noch ein paar hoch gehandelte Serien wie "Sopranos", "Game of Thrones", "The Wire" oder "Boardwalke Empire". Leider sind Serien so zeitaufwendig...


Jason Born

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10.0Herausragend

Die Kritik ist relativ neutral -also Spoilerfrei- geschrieben. Nachricht für Don Chris: Die 3. Staffel sollteste aber gesehen haben um das zu lesen:)))) Die vierte von Breaking Bad Staffel ist geschaut. Die erste Folge schließt direkt an das Ende von S3 an (so was schreib ich öfter). Dieses „Duell“ im Superlabor ist toll umgesetzt. Gus ist 5 Minuten im Bild und gibt so gut wie keinen Laut von sich. Aber seine kalten Augen sagen mehr als 1000 Worte. Danach pendelt es sich für ein paar Folgen auf ein normales Nivoooo ein. Irgendwann ab Folge 5 oder 6 jagt ein spannungstreibender Höhepunkt den nächsten. Unglaublich, wie sich die Folgen bis(s) zum Schluss weiter steigern = Spaaaaaaannend. Deswegen kann ich nicht anders und vergebe für Staffel 4 die Högschdwertung.
Die Handlung und wie sich alles ineinander verstrickt bleibt zu jeder Zeit glaubwürdig und nachvollziehbar. Walter und Skyfall Skyler haben ein „Luxusproblem“. Wie soll diese Masse an verdientem Drogengeld ausgegeben oder aufs Konto eingezahlt werden, ohne dass eine Behörde davon Wind bekommt? Das kann ich mir schon als großes Problem vorstellen. Jesse Pinky Pinkman nervt gar nicht mehr so wie in S3. Der wird dem Problemlöser bzw. Spurenbeseitiger Mike zugeteilt und macht sich gut im neuen Aufgabengebiet. Aufgrund der Vorkommnisse in S3 bekommen Hank und Marie finanzielle Zuwendungen von Walter. Hank findet irgendwann seine Spürnase wieder und nimmt inoffiziell die Ermittlungen wieder auf. Der hats als Drogenfahnder drauf muss ich sagen. Allerdings hat er immer noch keinen Schimmer, wer sich hinter dem Pseudonym Heisenberg befindet. Walt wird jetzt richtig böse, höhöhö. Irgendwie ist er (noch) unberechenbarer geworden. Vor Sachen die noch in S3 unmöglich gewesen wären schreckt er nicht mehr zurück. Es geht auch wieder nach Mexiko, dort kommt das 2. bekannte Gesicht aus Scarface. Alles geniale Darstellerleistungen, keiner fällt ab. Walter White sowieso, Skyler wird Geschäftsfrau, Hank und Marie, Gustavo, Jesse auch irgendwie und mein heimlicher Star von S4: Mike Ehrmantraut (der heißt wirklich so mit Nachnamen).
Ach und mein Freund Walter jr. bekommt wieder etwas mehr Profil, auch wenn ihm nur ne Nebenrolle bleibt. Und Steven „Gomi“ Gomez hätte auch länger dabei sein können. Jaja, zu meckern finde ich immer was:) Und die letzte Szene hab ich zunächst nicht verstanden. Da musste ich den Schluss nochmal schauen bis es „Aaaaaaah“ gemacht hat. Sogar geträumt hab ich vom Staffelfinale heute Nacht!! Ich sags nochmal: Eine felsenfeste 10,0. Der (schwarze) Humor ist auch wieder reichlich vorhanden.
Es haben mir min. 3 Leute gesagt, die 4. Staffel wird noch besser. Das stimmt sogar ausnahmsweise (hehehe) Mal. Hartigan, Milano und Vic Mackey falls ihr das hier lest: Ein herzliches Servus und Grüß Gott:)

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DonChris

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Nun da ich die Staffel gesehen habe konnte ich auch deinen Kommentar lesen. Wie immer Daumen hoch mein Freund :D


Jason Born

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Danke Dude:) Den Kommentar hättest auch nach S3 lesen können, aber egal. Hatte die Sache mit Hank gemeint. Denn in S3 ist ja ob seines Zustands nicht klar, ob er es bis nach S4 schaffen würde. Verstehst? Mit meinem S5.1 Kommi warte besser ab, bis sie dir bekannt ist


Gerryloop

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9.0Herausragend

In Staffel 1 und 2 hatte ich meine Schwierigkeiten diese weiter zu verfolgen, der Drang nach der nächsten Folge war nicht enorm. Allerdings hat es sich ab Staffel 3 geändert und Staffel 4 das Finale ist einfach "BOMBE". Wir hatten erst gedacht, okay... jetzt passiert das Finale und der Rest bleibt für Staffel 5 offen. - [Spoiler]Glücklicherweise nicht, anschließen wird weitergemacht und man könnte weitermachen, wenn da nicht noch ein paar Leute während die anderes im Schild führen[/Spoiler]

PS. Anna Gunn kann ich immer noch nicht leiden. Für mich ist diese Darstellerin völlig überflüssig und unansehnlich. Sie wirkt größer als mancher DEA-Agent...

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Martin Jurgeluks

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10.0Herausragend

Unglaublich...

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NBCTerminator

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10.0Herausragend

Man hält es kaum für möglich, aber "Breaking Bad" steigert sich und steigert sich von Staffel zu Staffel, es zieht einen immer weiter in einen tiefen Sog von Kriminalität, Gewalt, Mord und Verrat. Nach dem sensationellen Finale der dritten Staffel, ist in der vierten Staffel nichts mehr wie es war und es liegt allgemein eine sehr dichte und erdrückende Atmosphäre über nahezu jeder Episode.
Die vierte Season hat es mal wieder in Perfektion geschafft durch intelligenten, genaustens geplanten Story- und Spannungsaufbau und ruhige, sorgfältige Erzählweise, eine Intensität zu schaffen, welche einen völlig unvorbereitet urplötzlich packt. Plötzlich geht alles ganz schnell, es greift jedes Zahnrad, jede vorangegangene Handlung, ineinander und es passiert innerhalb weniger Minuten so viel, dass es einen buchstäblich erschlägt und man kaum noch Zeit zum Luft holen hat.
Ganz großes Kino, halt, moment... Fernsehen!

Düster, dreckig, knallhart und absolut gottverdammt schockierend ehrlich. Ohne Zweifel gehört das zu dem besten, was ich jemals im Fernsehen gesehen habe.

Aber halt, das war doch noch gar nicht das Serienfinale, wir haben ja noch eine letzte fünfte Season vor uns... holy fucking shit, gütiger Gott wie schlimm kann es noch kommen?

Wie geht es weiter? Ich habe keinen blassen Schimmer. Absolut einzigartig, dass es zu einer finalen Staffel keinen Cliffhanger gibt. Wie gut ist das denn? Es kann nur eine einzigartige finale Season werden.

Einzigartig - das ist "Breaking Bad" - einzigartig genial.

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Roach

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10.0Herausragend

SPOILERS

Nach dem entsetzenden Ende der dritten Staffel werden die Karten ganz neu gemischt. Walt und Jesse haben gelernt, hart durchzugreifen, um ihre Ziele zu erreichen - ein weiterer großer Schritt auf den Weg zum rücksichtslosen Verbrecherduo. Die beiden haben sich ihr Überleben gesichert, indem sie sich für Gus unentbehrlich gemacht haben. Der Zuschauer ahnt bereits: Es ist eine Lösung, aber nur für kurze Zeit. So ist es unausweichlich, dass der Wettlauf zwischen Walt und Gus bald wieder beginnt.
Und das tut er - und wie!
Was für ein Kampf ums Überleben das ist, den sich die beiden da liefern. Niemand gönnt dem Feind etwas, sie lassen keine Gelegenheit aus, um dem anderen eins auszuwischen, und wenn es darum geht, seine Verbündeten gegen ihn aufzuhetzen. Das geht so weit, dass man Walts und Skylers Lüge, sie seien durchs "Spielen" ans Geld gekommen, durchaus wörtlich nehmen darf. Das ganze ist ein Spiel. Ein Spiel, an dessen Ende nur einer überleben kann.

Gus hat letztendlich einen Fehler gemacht. Er hat Walt in die Enge getrieben, er hat ihm das Gefühl gegeben, dass es keinen Ausweg mehr gibt, weder für ihn, noch für seine Familie. Aber Verzweiflung macht erfinderisch. In den letzten beiden Episoden schlägt Walter um sich wie ein verwundetes, umzingeltes Beutetier. Er kämpft unerbittlich ums Überleben und schreckt vor nichts zurück.

Im 3. Staffelfinale sagte Gus, er würde niemals zulassen, dass ein Kind seinetwegen sterbe. Nun fällt auf, wozu Walt im Laufe seines Kampfes mit Gus geworden ist. Er ist nicht nur zu dem geworden, was Gus war, nämlich ein skruppelloser Gangster, sondern er ist noch viel schlimmer. Denn er ist unkontrolliert, unberechenbar, zu allem in der Lage. In gewisser Weise erinnert es mich an den "Paten": Vito Corleone, dem ruhigen, berechnenden und verantwortungsbewussten Mafia-Boss, folgt Michael, der unter der Last der Verantwortung fast zusammenbricht und den einzigen Weg, seine Familie zu schützen, darin sieht, gnadenlos alles niederzumetzeln, was eine Gefahr für sie sein könnte. Ist es da ein Zufall, dass gerade Saul Goodman diese Filmreihe nur allzu gerne zitiert?

Jesse hingegen schreitet nach seinem Mord an Gale in eine ganz andere Richtung. Als er im Krankenhaus sitzt und stur abwartet, was mit Brock passiert, während eigentlich die Arbeit ruft, fühle ich mich an eine Szene der zweiten Staffel erinnert: Walt, der, als er hastig das Geld scheffelt, den Anruf bekommt, dass Skyler das Kind bekommt. Aber Walt fährt nicht zum Krankenhaus. Er bringt das Geld weg - zu Gus. Der Beginn eines verhängnisvollen Geschäfts.
Jesse ist nicht so. Er entscheidet sich gegen Gus und für seine Familie. Es zeigt, wer der wahre Held dieser Geschichte ist.
Und das Ende zeigt, wer der wahre Schurke ist.

"I Won."

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Roach

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Stimmt schon alles - sind ja auch recht heldenhafte Ideale - aber ich meine das nicht unbedingt im Bezug darauf, was sich die Charaktere in den Momenten gedacht haben, sondern als rethorisches Mittel, quasi als "Foreshadowing" auf die späteren Ereignisse.
Ganz so, wie es auch ganz egal ist, dass Gus bestimmt nicht an einen pinken Teddybär gedacht hat, als er gestorben ist. ;)


filmfreak180

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Ich verstehe ja was du meinst ;-) Ich fand das Beispiel nur ein bisschen unpassend gewählt.


jen4indie

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8.5Ausgezeichnet

apparat im staffelfinale. allein das ist schon ziemlich großartig!

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FordFairlane

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Die Entwicklung des Walter White Charakters hat mir besonders gut gefallen, denn damals war er ein richtiger Spießer der sich an einfach alle Gesetze hält, ein Mann der immer versucht es jedem recht zu machen. Konfrontationen zu vermeiden und was besonders schlimm war, er stand regelrecht unter der Pantoffeln seiner Frau. Die ihn mehr oder weniger immer den Weg ebnete, aber nicht wie er will sondern nur sowie wie sie es will. Manchmal hatte ich das Gefühl das Walter überhaupt keine Eier hat, aber diese Wandlung von Staffel zu Staffel, ist einfach wundervoll. Hoffe er wird zum Big Boss, obwohl jeder weiß wie wohl die serie enden wird. genial!

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4rM

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10.0Herausragend

Ersten 2 Folgen von Staffel 5 haben waren schon richtig gut.

SPOILER
In Folge 2 der Anfang ist auf Deutsch xD

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Chucky89

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Ja wenn man die Folge auf deutsch sieht dann schon ^^ sonst ist der Anfang auch auf englisch.


Tobe Berg

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10.0Herausragend

Vierte Staffel beendet und ein wenig wehmütig, dass es jetzt wieder die Warterei losgeht! Vom Niveau her, toppt sie aber die drei vorangegangenen nocheinmal um eine kleine Nuance. Wer Breaking Bad nicht schaut is meiner Meinung nach selber schuld!

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benutzerbenutzer

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9.5Herausragend

Nachdem die 3. Staffel leicht hinter den Vorgängern zurückblieb, ist die 4. Staffel die bisher beste, steigert sie die Spannung oftmals doch ins Unerträgliche. Die "Abenteuer" Walt's und Jesse's ufern natürlich immer mehr aus, und trotz des erormen Ausmaßes an Zerstörung schaffen die Macher es noch immer, das ganze Szenario zumindest in weiten Teilen überaus realistisch wirken zu lassen. Besonders bemerkenswert ist auch, dass der Showdown am Ende von der ersten Folge der Staffel an konsequent aufgebaut wurde und trotzdem nie erzwungen, sondern gnadenlos konsequent daherkommt.

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Benner

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10.0Herausragend

SPOILER enthalten
Gedanken zum bereits Geschehenen und Denkanstöße für das Finale:

Walt war es, der Brock vergiftet hat und ich wage vorauszusagen, dass Jesse das innerhalb der 5. Staffel herausfinden wird. Der Fakt, dass Walt es war zeigt, dass seine Erbarmungslosigkeit immer weiter reicht und sie hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht (der S5 Teaser zeigt ja seine Aggressionen Saul gegenüber). Walt sind jetzt viele Wege offen und er kann der "große Boss" werden, wenn er es richtig anstellt. Dass er nicht nur Talent zum Kochen, sondern auch mittlerweile das Wissen hat, wie man so ein Drogengeschäft leitet, hat er oft genug bewiesen, wenn er Gus Pläne durchschaut hat und wusste wie er vorgehen wird.
Ich wage mal Vorauszusagen, dass Anfang der 5. Staffel erstmal so eine Art "Aufräumphase" beginnt und sich jeder seinem Stellenwert bewusst wird. Hank wird wohl wieder gesund, genauso wie Mike. Walt und Jesse werden wieder anfangen zu Kochen und Walt wird gleichzeitig versuchen das Geschäft aufzubauen. Irgendwann vermute ich aber, dass die Bombe Platzt und Jesse sich aufgrund von Brock's Vergiftung mit allem was er hat gegen Walt stellt und ein Kampf der Beiden beginnt (Jesse wollte ja Walt umbringen, als er Walt verdächtigte Brock vergiftet zu haben. Da konnte Walt sich ja rausreden, bzw. hat er das ja perfide geplant). Den letzten Folgen zu urteilen wird Mike auf Jesse's Seite stehen, da er Jesse gern gewonnen hat und auf Walt ja sowieso nicht mehr gut zu sprechen war.
Interessant wird definitiv auch noch der Stellenwert von Hank und eventuell sogar der Familie Salamanca in Bezug auf Gus, da dessen (vermutlich düstere) Vorgeschichte aus Chile noch zu tragen kommt und es möglicherweise weitere Mitglieder der Salamanca Familie gibt, die noch hinzustoßen und sich vielleicht auf Walt's Seite schlagen.
Wie alles tatsächlich ganz am Ende ausgehen wird sowas von höchst spannend. Stirbt Walt, der nicht nur gefährlich lebt sondern auch immer noch mit dem Krebs zu kämpfen hat? Wird Hank der sein, der alles auffliegen lässt? Wird Jesse verhaftet oder getötet, oder nimmt womöglich als letzte gute Tat und in Anbedacht an seinen eigentlich guten Charakter Walt Jesse in Schutz und nimmt alle Schuld auf sich? Ich für meinen Teil rechne nicht unbedingt mit einem Happy End. Womit ich aber rechne ist, dass die stetige Steigerung der Qualität in BB auch in Season 5 fortgesetzt wird und das Staffelfinale von S4 noch übersteigt.
Falls wer hier über mögliche Geschehnisse der 5. Staffel diskutieren möchte, ist dazu herzlich eingeladen, da ich meine Vorfreude und möglichen Szenarien gerne ausdiskutiere :)

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Kallekowsky

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FYI - Gilligan wollte Gus eigentlich nicht aus der Serie verabschieden, er liebte den Charakter den er geschaffen hat. Aber er sah ein, dass Albuquerque nicht groß genug für zwei solche Persönlichkeiten war - und so hieß es dann: Walt oder Gus.

Und weil Vince dem Charakter gerecht werden und ihm in gewisser Weise seinen Respekt zollen wollte, entschied er sich für diese BrBa-untypisch, unrealistische Art und Weise mit dem bekannten "Face-Off". Dass Gus nochmal vor die Tür tritt und offensichtlich unversehrt seine Krawatte richtet, während wir erstmal nur seine verschonte Gesichtshälfte sehen, demonstriert ein letztes Mal, wie unangreifbar er eigentlich war - denn er war Walter immer voraus - er war der Unantastbare, der nicht zu überlistende Drogenboss. Und musste weichen, weil er nicht mit der Skrupellosigkeit eines Heisenbergs gerechnet hat.

Ich fand den Effekt auch übertrieben, aber mit der Erklärung der Hommage an diesen Charakter absolut nachvollziehbar und darum schon wieder irgendwie grandios.

@Marvin
Walt spielt nicht Russisch-Roulette mit der Pflanze, sondern nur mit sich - er sieht keinen Ausweg mehr, sieht sich geschlagen und wartet auf seinen Tod - auf Gus. Und entdeckt die Pflanze erst als Ausweg, als die Pistole nach dem dritten Schwung auf sie zeigt.


Roach

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Was Kallekowsky gesagt hat, trifft es ziemlich auf den Punkt. Allerdings glaube ich auch, dass die Zwiespältigkeit seines Charakters auch dadurch ausgedrückt werden sollte. Gus war immer zum einen ruhig und respektvoll, zum anderen aber grausam, unbarmherzig, und wenn es um die Salamanca-Familie ging absolut brutal. Immer, wenn er und Walt sich in seinem Versteck gegenübersaßen und geredet haben, schien die Sonne nur durch ein Fenster an der Seite - die Gesichter von beiden wahren halb hell und halb vom Dunkel verschlungen. In gewisser Weise waren sie beide die gesamte 4. Staffel über "Two-Face"s. Und der letzte Blick auf Gus zeigt ihn als der, der er wirklich war - halb der freundliche Restaurant-Besitzer und halb eine entstellte Gestalt, die die menschlichen Merkmale verloren hat.


Axeguitar

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10.0Herausragend

Ich habe gerade die letzten 3 Folgen der 4. Staffel hintereinander gesehen, die Spannung war einfach unerträglich!!!

Wahnsinns Serie, muss man gesehen haben. Nur, was soll in Staffel 5 noch kommen ??? (Ohne hier zu spoilern:) An sich haben sie ja in der letzten Folge alles geklärt.. Hoffen wir nicht das sich das Sprichwort "man soll gehen, wenn es am schönsten ist" bewahrheitet und die 5. Staffel das alles in den Abgrund stürzt.

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Axeguitar

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Danke Kallekowsky für deine ausführliche Antwort, scheint doch noch genug Stoff für eine 5. zu geben ;)

SPOILER!!!!

Ich muss gestehen, dass ich das nicht mitgekriegt habe, dass Walt den kleinen vergiftet hat. Die haben doch am Ende nur gesagt, dass Gus es nicht war und das es diese roten Beeren waren, die er wohl gegessen haben muss. Das sagt für mich nicht aus dass das Walt gewesen ist. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren ;)


Kallekowsky

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Am Anfang von "End Times" (Folge 12) sieht man Walt auf seinen Tod wartend im Garten sitzen - er spielt mit seinem Revolver russisch Roulette. Dabei zeigt die Waffe immer und immer wieder auf Walt selbst, bis sie beim letzten Schwung in eine andere Richtung zeigt. Auf eine Pflanze - ...und Walt runzelt die Stirn.

Nach Gus' Tod treffen sich Walt und Jesse auf dem Dach eines Parkhauses und Jesse erklärt Walt, dass die Ärzte ihm mitteilten, dass es kein Rizin, sondern das Gift einer Pflanze, genannt "Lilly of the Valley" war, die Ursache der Vergiftung Brocks war.

Die allerletzte Einstellung von "Face off" (Folge 13) zeigt Walts Garten und den Zoom auf eine betopfte Pflanze... drei mal darfst du raten, wie sie heißt. Kleiner Tipp: Es waren keine Beeren... ;)

Schau mal hier rein: http://youtu.be/R8XvgLW2HEA


aggrotainment

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9.5Herausragend

Tatsächlich schafft es Breaking Bad von Staffel zu Staffel immer besser zu werden. Die durchschnittliche Serie macht das eher anders herum...

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Kallekowsky

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10.0Herausragend

Wer sich in Vorfreude auf die fünfte Staffel ein wenig heiß machen will, kann sich ja mal diese absolut hervorragend geschnittene Huldigung an BrBa zu Gemüte führen:
http://youtu.be/fYBTX_GmSM8

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snour

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10.0Herausragend

Wenn man sich die Staffelwertungen hier auf moviepilot anschaut, eigentlich selbsterklärend. Ich bin sprachlos, ich möchte es nicht wagen The Sopranos Fan sauer zu machen. Aber was den reiz an Breaking Bad noch erhöht, ist dass Walter eigentlich ein Akademiker ist und gar nicht für solch ein Milieu gemacht worden ist. Was besonders auffällt ist wie Walter sich zu einem skrupellosen Typen entwickelt.

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TheCineast

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10.0Herausragend

Eigentlich eine grausame Staffel... Überhaupt eine grausame Serie!
Aber gerade DAS macht diese Serie so genial.
In Staffel 4 fühlt man einfach dermaßen mit Jesse, dass es manchmal unerträglich wird und die Spannung ist teilweise wirklich zerreißend. Es tun sich Abgründe auf!

-Breaking Bad... In einer Liga mit The Sopranos und The Wire! Champions League!

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Imagination

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10.0Herausragend

Das Beste, was seit den ersten beiden Lost-Staffeln jemals im TV lief. Die letzten Folgen sind einfach der Wahnsinn und gipfeln im ultimativen und bestem Staffel-Finale (nicht Serien-) überhaupt. So muss Unterhaltung heutzutage aussehen.

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