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Die Serie “Claymore” ist in einer mittelalterlichen Fantasywelt angesiedelt.
Dort werden die Menschen von sogenannten Yomas terrorisiert, die sich von deren Eingeweiden ernähren. Sie können problemlos menschliche Gestalt annehmen und sind dazu noch sehr stark.
Eine mysteriöse Organisation bildet jedoch Kämpferinnen aus, die dieser Herausforderung gewachsen sind. Die Hauptperson, Clare ist ebenfalls eine dieser Kriegerinnen. Im Laufe der Serie freundet sie sich mit einem Menschenjungen namens Raki an.
Zusammen müssen sie schwere Prüfungen und Kämpfe überstehen…
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Kommentare
über Claymore
Madsen-Freundin Tue, 28 Jun 2011 12:46:29 -0000
Kommentar löschenGute Animeserie, die japanische Mythen und Legenden mit modern angehauchter Action und Schwertkämpfen verbindet. Die Elemente der mächtigen Nachwuchskriegerin, die lieber weit hinten in der Hierarchie steht, statt sich unterzuordnen, und all der Kämpferinnen mit ihren besonderen Fertigkeiten und Talenten sowie der mittelalterlichen, mystischen Welt wissen zu gefallen. Für eine höhere Bewertung fehlt es ein bisschen an Tiefgang und differenzierter Charakterdarstellung – für beides hätte die Serie Potenzial gehabt.
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Selcarnor Wed, 22 Jun 2011 18:50:34 -0000
Kommentar löschenDie Japaner sind meistens mit ihren Berufen regelrecht verheiratet und stecken wirklich ihr gesamtes Können in Projekte, bis sie etwas perfekt gemacht haben. Hier in Europa gehts dagegen nur ums Geld. Zumindest machen die Asiaten von der Insel verdammt gute Sachen und diese Serie gehört dazu.
1. Optik
Es ist nicht so bunt wie andere Animes, sondern hat trübe, sandige Farben die einen schönen altmodischen Style erschaffen, was auch das Figurendesign wiederspiegelt. Es gibt hier also nicht so übertrieben große Augen. Sonst ist alles recht flüssig und geschmeidig, auch wenn man bei einigen der Kämpfen die Animationen teilweise -nicht immer - etwas detailierter hätte machen können.
2. Sound
Was ich an Animes sehr schätze sind die oft grandiosen Soundtracks. Hier bin ich eher gespalten. Es wird versucht mittelalterlich geprägte aber trotzdem sehr antreibende Musik einzusetzen, was mal gut mal weniger gut passt. Manchmal klappt die musikalische Untermalung überhaupt nicht, aber dafür bekommt man in den Kämpfen oft rockige und einfach nur geile Gitarrenmucke vorgesetzt.
3. Inhalt
Ich sag schon mal eines vorweg: Inahltlich und charakterisch ist in >Claymore< mehr drin als in diversen Hollywoodproduktionen, hinkt aber hinter manchen Animes wie das bereits erwähnte >Neon Genesis Evangelion< hinterher.
Dennoch. Geschichte und das Hintergrundszenario sind spannend, oft wendungsreich, interessant und an manchen Stellen überraschend reich an Emotionen.
Man hat zwar bisweilen Problme die bis auf kleinen Details fast immer gleich aussehenden Claymores auseinander zu halten, aber nach einer Weile erkannt man sofort an den Haaren oder der Art wie sie stehen, wen man vor sich hat.
Auch die Atmosphäre ist wunderbar düster und hart.
Die Kämpfe sind meistens herrlich abartig und brutal mit ordentlich viel rotem Lebenssaft und einige Szenen verdienen - im positiven Sinne - das Wort krank, wie z.B. ein Mädchen, das blutüberströmt und mit einem Kopf im Arm durch die Straßen einer Stadt geht. Die Yoma find ich dagegen, mit ausnahme von ein oder zwei vielleicht, vom Design oft ziemlich dumm und lächerlich (besonders die großen Dinger). Außerdem hasse ich solche Kämpfe wie sie am Ende oft vorkommen, die sich über zwei oder noch mehr Episoden hinziehen - deswegen bin ich auch kein Fan von >One Piece< oder >Naruto<. Dennoch wollte ich immer wissen wie die Auseinandersetzungen ausgehen und wie sie es doch noch schaffen zu gewinnen.
Der für mich stärkste Teil der Serie sind diese Handvoll Episoden die in der Vergangenheit spielen und die Geschichte von Clare und Teresa aufdeckt. Dieser Part ist besonders hart, intensiv und gibt am besten die Gefühle der Personen wieder. Es hat auch so einige What-The-Fuck-Momente.
Den Charakter Raki dagegen fand ich nur nervig und biweilen wirklich nur überflüssig.
Ich habe es auch nicht ausgehalten >Claymore< auf Japanisch zu gucken, da es sich einfach zu stark mit dem mittelalterlichen und vor allem europäischen Charme beißt. Da genieße ich doch lieber die ebenfalls sehr gut englische Synchro.
4. Fazit
Blutig, pervers, geil, edel und episch präsentiert sich >Claymore<. Die Kämpfe sind sehr cool, genau wie die Charaktere und das Gesamtbild ist sehr rund.
Wer nicht zimperlich ist, der kann mit dieser Serie nichts falsch machen und ich habe es teilweise wirklich genossen sie zu gucken, auch wenn es nicht ganz an >Hellsing: Ultimate< heranreicht.
Ich wetz schon mal das Langschwert und hoffe auf eine zweite Staffel.
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Bandrix Fri, 07 May 2010 16:16:21 -0000
Kommentar löschen"Claymore" reicht sicherlich nicht an Genregrößen wie "NGE" oder "Death Note" heran.
Dennoch ist die Animeserie mit ihren nicht mal dreißig Folgen durchaus sympathisch.
Sie bietet nämlich eine einfallsreiche Story, sympathische Charaktere und die nötige Action dazu.
Außerdem kommen mit den Monster namens "Yoma" noch ein paar Horrorelemente dazu. Der Grund, warum "Claymore" etwas hinter den Erwartungen bleibt, ist der gegen Ende wirklich nervende Sidekick. Die Geschichte dreht sich dann eine Spur zu sehr um den kleinen Jungen Raku, das sorgt für genervtes Augenrollen. Außerdem bietet der Anime nicht so viel Tiefe wie oben genannte Beispiele. Eine der Stärken vieler Mangas ist ja das Behandeln von essentiellen Themen, das ist hier nicht ganz der Fall.
Alles in allem aber eine überzeugende Mischung, die mit den tollen Kampfsequenzen, Frauenpower und einer interessanten Geschichte aufwarten kann.
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