Dr Who - Serienforum
30 Antworten
kleinerNull 2011/04/12 19:15:28
Also der Trailer sieht schon mal ziemlich geil aus, macht echt Lust auf mehr! Ich bin gespannt.
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Batzman 2011/04/24 13:51:05
Da ist der Doctor also wieder. Und zugegeben der Start ist besser, als das Ende der letzten Staffel, die ich ja insgesamt eher mau fand.
Was nicht bedeutet, dass The Impossible Astronaut nicht auch ihre Probleme hat. Besonders das groß angekündigte Amerika-Setup wirkt im Grunde doch eher wie eine etwas holperige Methode sich im amerikanischen Markt weiter zu etablieren. Dramaturgisch machen die Location-Shoots in der Wüste wenig Sinn, außer das sie "schön aussehen" - die Story kommt tatsächlich aber erst wirklich in Gang, wenn wieder im Studio und in Sets gedreht wird.
Zudem fangen die Zeitspielereien und verzweifelten Schockversuche von Moffat an etwas zu nerven. Er lässt den Doctor in den ersten zehn Minuten der Erfolge erschiessen und versucht die Zuschauer zu überzeugen, dass der Doctor wirklich wirklich tot ist - was aber nicht funktioniert, weil wir uns in der ersten Folge der neuen Staffel befinden und die Folge noch 35min läuft. Wo soll da echter Schock oder Trauer herkommen, wenn sowieso jeder nur überlegt: Okay, welche Erklärung zieht sich Moffat aus den Socken um das ungeschehen zu machen.
Dennoch hat die Folge auch einiges zu bieten. Die Szene mit Nixon und dem Ex-Agenten sind unterhaltsam und skurril und The Silence sind als neue Gegner in der Tat creepy und angsteinflössend, genau wie das Konzept von Monstern die man sofort vergisst, wenn man den Blick abwendet.
Obendrein ist River Song wieder dabei, die ja sowieso die bessere Companion des Doctors wäre und Amy ist zumindest bisher weniger anstrengend und smartassig als in der letzten Staffel. Rory ist... Rory.. und im Grunde ein bißchen egal.
Was erneut auffällt ist Moffats Unart den Doctor zur Nebenfigur zu machen, die die Action und sogar die Problemlösung anderen überlässt. Hier müssen Rory und River sich The Silence stellen, während Matt Smith als Doctor oben herumkaspert und relativ clueless in Kisten herumstöbert.
Ich bin gespannt wie es weitergeht und die Folge war auf jeden Fall besser als die vorhergehende Staffel, wirkte insgesamt aber ziemlich zusammengestoppelt und unhomogen - und bitte macht doch den Doctor wieder zur Hauptfigur...
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Batzman 2011/05/01 02:11:00
Okay mit dem zweiten Teil, hat Moffat mit dem Arsch eingerissen, was der erste Teil an positiven Ansätzen hatte.
Die Story wirkte extrem fragmentarisch und wie aus verschiedenen Ideen zusammengesteckt, die irgendwie nicht zusammenpassen wollten. Und in Anbiederung an das US-Publikum warf Moffat mal eben nicht nur innere Logik (die Weltgeschichte und bisherige Continuity der Serie wurde ohne Not mal eben dummgeschrieben durch die Silence-Monster die jetzt angeblich seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte da gewesen sind und uns manipuliert haben) und Logik über Bord, er brach auch mit dem was den Doktor bisher ausgemacht hat: Das er Waffen verachtet und sich mit Witz und Intelligenz aus allen Situationen herauswindet, anstatt wie ein Revolverheld herumzuballern. Der neue Doctor Who wirkt wie das schlechte US-Remake der Serie, von Leuten die nie kapiert haben was die Serie ausmacht.
Hier wird eine Figur wie Nixon eingeführt und als netter Kumpeltyp geschildert, ohne dass das Drehbuch irgendwas aus ihm macht. Genauso wie die Mondlandung wirklich eine Rolle spielt oder die ganze Invasion der Silence - die fast in einem Nebensatz ausgeschaltet werden. Nichts macht Sinn, eine überflüssige elendlange Intro-Szene lässt Amy, Rory und River scheinbar sterben nur um sie dann sofort wiederzubeleben, die Story überspringt 3 Monate in denen aber NICHTS relevantes passiert ist für dieses doofe Intro, der Doctor kommt über weite Strecken gar nicht vor, weil Amy durch ein Spukhaus tapern muss und am Ende wird Amys Tochter als Timelord enthüllt. Moffat will ständig schockierende Momente erschaffen und bietet doch nur peinliche Taschenspielertricks.
Zugegeben: Die Folge sah fantastisch aus und hat optisch einiges zu bieten, im Vergleich zur Spar-Staffel des vergangenen Jahres - aber dramaturgisch und erzählerisch war sie eine Katastrophe, die Matt Smiths Talent völlig verheizt und den Doctor zu einer Witzfigur degradiert, der in seiner eigenen Serie die Nebenrolle spielt.
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Zariel 2011/05/01 22:19:16
Leider muss ich dir da größtenteils Recht geben, Batz. Mir fiel am Ende nur ein Wort zu der Folge ein: "Konfetti". Alles bunt durcheinander, sehr verworren und (das schlimme daran) am Ende wirklich überflüssig.
Den Mini-Time-Lord hasse ich schon jetzt! Ich will die Erklärung dazu gar nicht haben. Durch das Reisen mit der TARDIS gebährt man also Time-Lords?! Na wenn das so einfach ist, lasset uns die Time-Lords neu erschaffen!
Ach man, ich hab bald keine Lust mehr auf solche Tiefschläge. :-(
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HerrLehmann 2011/05/01 23:20:13
Fand's nicht so mies, aber auch nicht wirklich stark...
Genervt hat mich der Einstieg, der 3-Monats-Sprung war echt ein Witz wenn in der Zeit nichts passiert ist und dass alle Hauptfiguren sterben, hat ja nun wirklich niemand für eine Sekunde geglaubt - war ein typisches Moffat-Gimmick. Außerdem find ich Nixon als Figur völlig verschenkt und das Geballer am Ende war auch mies.
Aber: Ich mochte die ganze Amy im Spukhaus Nummer, fand ihre Szenen wirklich creepy, ich mochte den Moment, als Amy und Rory sich wiedersehen und die ganze "stupid face"-Sache (auch wenn ich's doof fand, dass sich das ganze nach dem Schwangerschaftsdialog quasi wiederholt hat). Ich mochte die Idee des Doctors, wie er die Silence besiegt, finde andererseits aber wieder, dass durch den Twist, dass die quasi schon immer da waren und die Menschen manipuliert haben, einiges an Creepiness wieder verloren ging, weil ganz ehrlich: So schlimme Dinge scheinen sie dann ja bis jetzt nicht angerichtet zu haben. Und ich mochte am Ende River und den Doctor.
Dem "Mini-Timelord" stehe ich erstmal neutral gegenüber. Kann je nach Auflösung ganz furchtbar oder ganz großartig werden (okay bei Moffat...nee ich sag nichts.)
Wenn ich die ersten beiden Folgen zusammen als eine Story betrachte, gefällt mir das doch im Vergleich mit den meisten Folgen der letzten Staffel (zum Beispiel auch der damaligen Auftaktfolge) um einiges besser. Geb euch vollkommen Recht, dass das weit entfernt ist von Doctor Who at its best, aber ich finde es gab einige schöne Momente und Ideen, die nur ein wenig fokussierter und ohne unnötige Gimmicks umgesetzt werden sollten.
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Zariel 2011/05/01 23:29:51
Ist völlig richtig, HerrLehmann, die Serie ist immernoch gut! Nur leider nicht mehr auf dem Who-Niveau. Es sind halt die kleinen Dinge, die mich sehr stören und eben die (wirklich) stetige Effekthascherei Moffats. Ständig Worst-Case Szearien, für die RTD von manchen Seiten schon Schelte bekam und doch jetzt bei Moffat nahezu in jeder zweiten Folge viel häufiger stattfinden.
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HerrLehmann 2011/05/01 23:45:00
Ja, und dadurch wirken sie leider umso weniger. Wenn Hauptfiguren erschossen werden, sollte man sich erschrecken und nicht genervt aufstöhnen :D
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Batzman 2011/05/03 15:19:34
@HerrLehmann
Die Art wie der Doctor die Silence besiegt ist doch aber wirklich die abgeschmackteste Plotdevice ever. Ich will gar nicht wissen wieviele Filme schon diese "Haha ich nehme auf wie der Bösewicht was kompromitierendes sagt und zeige es dann der Öffentlichkeit"-Wendung verwurstet wurde und das Moffat nach all dem Mondlandungsgeschwurbel diese billige Ausflucht als Lösung benutzt fand ich wirklich armseelig. Das ist bißchen wie... "und dann wurd den Aliens langweilig und sie sind weggegangen. Sagen wir zum... Jupiter."
Die Spukhausstellen waren technisch (wie die ganze Folge) sehr effektiv gedreht, aber im Rahmen der Handlung einfach doof. Zum einen verlagerte sich die Handlung mal wieder zu Amy (Moffat scheint es echt drauf anzulegen dem Doctor so wenig Screentime wie möglich zu geben), zum anderen nahm diese Spukhaus-Substory unpassend viel Platz ein für das was sie zu erzählen hatte. Man hätte die viel lieber in einer eigenen guten Folge einsetzen sollen anstatt sie einfach hier in den Salat zu schmeissen.
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HerrLehmann 2011/05/03 16:08:04
Also ich fand die Lösung cool. So :D
Geb dir aber Recht: Es waren Momente, Szenen die funktionieren, doch es passt eigentlich nichts zusammen. Ich find ja auch dass Moffats Doctor nicht im Ansatz an die Qualität von RTD rankommt, aber ich find's dann auch nicht so katastrophal wie du. Ich mag zum Beispiel Amy mittlerweile ganz gern und finde es generell okay, dass die Companions ne ähnlich große Rollen haben wie der Doctor selbst (solange der sich dazu nicht auch noch wie in der letzten Staffel oft wie ein kompletter Idiot verhält).
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Batzman 2011/05/04 02:35:42
Ein Companion wie Donna Nobel kann ich noch ertragen, aber Sexy Amy und ihre Rory Liebeskiste (oder Love-triangle mit dem Doctor, oder Love-Quadrat mit River Song) gehen mir auf den Geist. Wenn ich Wer-mit-wem und wer-hat-wen geschwängert sehen will schaue ich eine Telenovela und nicht Doctor Who. River Song ist derzeit die einzig interessante Figur und ausgerechnet die sperrt Moffat dann mit Langweiler Rory zusammen. Und ich graul mich echt davor, dass Amys Nicht-Schwangerschaft sich jetzt durch den Rest der Staffel ziehen wird... und davor das Moffat zum Midstaffel-Break schon wieder einen "Game-Changer" angekündigt hat... was wird diesmal kommen? Finden wir raus das der Timelord mit vollem Namen Doctor Erwin Whostenberg heißt? Oder das River der Doctor und das kleine Mädchen dieselbe Person sind, die gerade frisch ihre nächsten 13 Leben bekommen haben? Oder vielleicht ist der Sonic Screwdriver in Wirklichkeit ein Dildo? Moffats Ideen und Humor sind ja keine Grenzen gesetzt...
Ich nehm mal eben eine Vicodin.
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Batzman 2011/05/07 23:39:54
Another week, another lame Doctor Who-Episode.
Nachdem sie für den misslungenen Auftakt anscheinend schon wieder einen Großteil des Staffel-Budgets verbraten haben, entpuppte sich die großspurig als Piraten-Episode angekündigte Folge als ein Bottle-Story, die mit 3 Sets in einem Minimum an Bauten und Effekten auskam.
Was ja nicht schlimm, wäre, wenn Moffat irgendwas draus gemacht hätte, aber einen durchgeknallten Holodoc als Gegner, auf einem Schiff das aus 5 Piraten und ein paar Balken bestand, war dann doch etwas armseelig.
Ganz zu schweigen das Super-Amy mal wieder den Doctor retten musste, weil der zu Beginn wieder wie ein Idiot herumstolperte. Die ganze Folge wirkte wie aus Versatzstücken zusammengeschustert und war weder von den Dialogen noch vom Schauspielerischen wirklich ambitioniert. Eine typisch Füller-Episode, die den Story-Arc nicht weiterbringt und mit möglichst wenig Aufwand Zeit totschlägt... und irgendwie noch billiger als Vampires in Venice, an die sie streckenweise erinnerte.
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nurleben 2011/05/08 02:36:52
Hab die 3. noch nicht gesehen, aber mochte die Staffelauftakt-Doppelepisode. River Song kann einem schon leidtun :(. An ihrem tragischen Schicksal müsste sich doch was ändern lassen, wozu gibts die TARDIS ... Es war super, Mark Sheppard, den guten alten bekannten aus Firefly und Battlestar Galactica, nun in DW wiederzufinden :D. Auch wenn er lieber bei seinem wunderbaren irischen Akzent hätte bleiben sollen :P. Und die Macher habens mit dieser subjektiven Erzählweise gut hingekriegt, die Grusligkeit der Silence zu vermitteln.
@Batzman: Warum steckst du soviel Zeit und Mühe in diese Rant-Posts, wenn dir die Episoden schon keinen Spaß gemacht haben? :P :D ;)
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Batzman 2011/05/08 19:13:44
@nurleben
Weil ich Doctor Who bisher geliebt habe. Ich mochte viele der alten Folgen und die meisten aus der RTD-Ära und ich hoffe immer noch, dass Moffat doch noch irgendwie die Kurve bekommt, aber derzeit scheint er alles dranzusetzen, die Serie zu idiotisieren um sie fürs US-Publikum und Kinder attraktiver zu machen. Abgesehen davon dienen mir die Postings als Nottizzettel, wenn ich am Ende der Staffel einen Rückblick-Artikel schreibe.
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HerrLehmann 2011/05/08 21:07:31
OK, Batz, diesmal hab ich dir nichts entgegen zu setzen...lahme Bottle-Episode, der Doctor völlig inkompetent (und Matt Smith diesmal auch irgendwie nur so halb motiviert) und auch wenn ich Amy und Rory mittlerweile wirklich gerne mag, wirkte das Ende wie ein Taschenspielertrick, um der Folge dann doch noch mit der Brechstange irgendeine Dramatik mitzugeben...
Nächste Woche ist Neil Gaiman dran...dürfte zwar auch ne Standalone-Folge geben, aber hoffentlich ne bessere Geschichte als das hier.
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Zariel 2011/05/08 21:35:01
Langweiligste Folge seit Langem (wenn nicht überhaupt) und die üblichen Probleme gabs obendrauf. Jetzt ists schon soweit, dass der Doc Fingernägel knabbernd daneben sitzt, wenns drauf ankommt. Ach neeeeee...
Der Trailer der nächsten Folge verspricht hingegen wieder etwas. Zudem Gaiman, den ich sehr schätze. Meine Güte da kann/darf doch einfach nichts schief gehen!
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Batzman 2011/05/16 00:28:26
Okay. Dank Neil Gaiman ein Lichtblick in der bisherigen Staffel. Die Idee die Tardis kurzfristig in den Körper einer Frau zu stecken war eine nette Idee und die Dialoge zwischen "Sexy" und dem Doctor waren größtenteils tatsächlich unterhaltsam. Plus: Doctor 11 war tatsächlich mal wieder Mittelpunkt der Folge und keine Randfigur.
Die Schwachpunkte sind dann auch eher Serienimmanent: Wie die vorige Episode war dies eher eine Sparfolge, die außer einem Schrottplatz und einem einzigen alten Star-Trek-Korridor in dem Amy und Rory stundenlang immer wieder rauf und runterliefen, sowie der Tardis-Steuerzentrale von David Tennant keine Sets und fast keine weiteren Schauspieler bot.
Natürlich gab es wieder den Rory-Tod der Woche (Gaiman wusste mit dem Pärchen inhaltlich leider so gar nichts anzufangen, was man ihm aber auch kaum verübeln kann) und natürlich schoss sich Moffat mit seinem Hang dazu, für flapsige Gags die Doctor Who-Geschichte zu beschädigen mal wieder selbst ins Bein. Denn nachdem der Doctor ja zuvor als technischer Trottel von ihm dargestellt wurde, wirkt es dann doch schon überraschend, wenn er plötzlich sowas komplexes wie eine Tardis zusammenbauen kann - zumal ja früher schon etabliert wurde, dass es nicht die Einzelteile sind, sondern das lebende Herz, dass eine Tardis zu dem macht was sie ist.
Und so holperte die Logik auch hier, wenn des Doctors Tardis als Batterie mit eigener Seele dargestellt wurde und der Bösewicht Timelords zu sich lockte, um die Batterie von der Seele zu trennen um dann die Batterie leerzunuckeln. Demzufolge liegen auf dem Schrottplaneten leere Batterien ohne Seele herum und die Seele der Doctor-Tardis ist eine Seele ohne Batterie (weswegen sie ja auch stirbt). Wie eine leere Batterie, zusammen mit einer kraftlosen Seele eine Flugfähige Tardis werden soll macht nichtmal um Rahmen der Story Sinn.
Genausowenig wie das Geräusch das die Tardis beim einfahren in den Körper und auch wenn sie sich selbst steuert von sich gibt - denn das ist laut Moffats Dummlogik ja kein natürliches Tardis-Geräusch (als welches es hier im Grunde korrekt von Gaiman verwendet wird), sondern nur der Sound einer angezogenen Handbremse beim Start.
Also: Schöne Dialoge und eine faszinierende Grundidee mit durchaus tiefgreifendem Potential und starken Momenten und Schauspielern, die aber durch das niedrige Budget, Moffats Serienführung und die generell abgehetzte Stimmung bei gleichzeitig zu wenig Handlungswendungen doch etwas litt.
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Batzman 2011/05/16 00:55:23
Ach ja: Und warum holt man jemand vom Kaliber eines Michael Sheen, für einen Part der auch von einem sprechenden Wecker hätte gemacht werden können...
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HerrLehmann 2011/05/16 12:40:02
Ich fand's ziemlich großartig. OK, natürlich war es doof, dass ein Schrottplatz als Setting herhalten musste, das hat aber eher gestört, weil es schon wieder so war und ist eher dem Budget und evtl. Moffat als Neil Gaiman anzulasten.
Wichtiger ist doch - neben der tollen Grundidee - dass Matt Smith hier nach Ewigkeiten mal den Doctor in all seinen Facetten darstellen durfte. Er war mal kindisch-verspielt, mal traurig, und hin und wieder ein Bisschen creepy ("Fear me. I've killed all of them.") und erinnerte so angenehm an David Tennants Doctor. Man konnte hier sehen, wie gut Matt Smith in der Rolle wäre, würde ihm öfter jemand vernünftige Drehbücher schreiben.
Auch Amy und Rory in der TARDIS fand ich durchaus spannend, auch, wenn's natürlich eher ein Trick von Gaiman war, um die beiden aus dem Weg zu kriegen (eigentlich war die Folge ja generell ohne Rory geplant).
Dass die Folge mit dem Setting (irgendwie nicht ganz im Universum) und dem exzessiven Spielen mit (in dem Fall Serien-)Mythologie sich auch in jeder Sekunde nach Gaiman anfühlte, macht es noch ein Bisschen besser.
Natürlich würde man sich wünschen, dass wenn ein Autor vom Schlage eines Neil Gaiman geholt wird auch ein Bisschen mehr Geld für ihn zur Verfügung steht, aber ich denke er hat das Beste draus gemacht - die bisher beste Folge der aktuellen Staffel ists auf jeden Fall und auch letzte Staffel gab es wenig von der Qualität.
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Batzman 2011/05/16 13:25:44
Ich fürchte ja leider, dass der Rest eher wieder typisch Moffat wird... die restlichen Schreiber lassen zumindest nichts wirklich Gutes vermuten. Und die Entscheidung die Serienfolgen jetzt immer auf 44min zusammenzuschneiden, damit sie besser in in die amerikanische Stunde (44min plus 16min Werbung) passen, macht sich auch sehr negativ bemerkbar, so wenig Zeit bleibt in den Folgen mal irgendwas wirklich näher auszuführen. Da hat die BBC das Privileg wirklich keine Werbebreaks bringen zu müssen und sich 58min-Folgen leisten zu können und dann geben sie es auf, damit die Serie besser auf BBC-Amerika läuft.
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HerrLehmann 2011/05/17 01:07:42
Ich guck grad Confidential und bin mal wieder überrascht, wie niedlich Karen Gillan und Arthur Darvill zusammen sind, wenn sie grad nicht ihre Rollen spielen...
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Batzman 2011/05/22 13:02:25
Hm... schwer was zur letzten Folge zu sagen. Im Grunde enthielt sie vieles von dem was Doctor Who ausmacht: Creepige Gegner, moralischer Konflikte und einen Doctor der die Leitung an sich reißt. Aber irgendwie so richtig reingezogen hat mich das ganze nicht. Obwohl es ein Zweiteiler ist, wirkte es mal wieder zu hektisch und gleichzeitig zu lahm erzählt. Die einzelnen Szenen wirkten überhastet und dennoch ist inhaltlich nicht soviel passiert. Dazu einige Tricks die wirklich billig aussahen (die gesamte Green-Screen-Arbeit in den Aussenszenen wirkte wie aus einem 90er Jahre TV-Film) und die ziemlich unfokussierte Erzählweise, trübten den Gesamteindruck einer Geschichte die durchaus Potential hatte, diesmal aber auch durch die relativ belanglosen Tech-Babble-Dialoge und die austauschbaren Nebendarsteller beeinträchtigt wurden. Irgendwie fragte ich mich die ganze Zeit, ob diese Story nicht besser in die RTD-Ära mit Tennant gepasst hätte.
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nurleben 2011/05/29 01:19:40
Tja, mir gefällt Doctor Who derzeit von Woche zu Woche besser und so langsam komm ich auch besser mit den Gruselmonstern klar. Ich hab wohl einfach den Vorteil, dass Matt Smith mein erster Doctor ist und ich keinen Vergleich zu vorher hab, aber mir machts wirklich jedesmal n Riesenspaß und ich freu mich samstags immer schon auf die neue Episode :). Und ich mag den Eleventh Doctor einfach von Herzen, wie Matt Smith in einem Interview mal sagte ist das schönste am Doctor, dass er einfach immer *er* ist, jenseits menschlicher Verstellung, jenseits irgendwelcher zu erfüllender Erwartungen. Sehr erfrischend!
Die TARDIS-Episode war natürlich super und ein Riesenspaß :).
Und der Zweiteiler über die Almost People war einfach nur fesselnd, spannend und wunderbar unterhaltend. Die berührende Szene mit Adam am Ende von Teil 2 hat mich ein paar Tränen vergießen lassen und der Twiiist gefällt mir, wie auch der Reveal davor, wer jetzt der Ganger!Doctor war und wer nicht. Good stuff :).
Und endlich stirbt Rory mal nicht, yay! :D Überhaupt war er mir hier sehr sympathisch, Sich-Austricksen-Lassen hin oder her ...
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Batzman 2011/05/29 14:10:24
Okay ich werde was sagen, was ich bisher nie getan habe: Aber die ALMOST PEOPLE-Episode war bisher die beste Folge des 11. Doctors und die erste die sich wirklich mal wieder nach dem Doctor anfühlte.
Nach dem lausigen ersten Teil hatte ich schon so gar keine Erwartungen mehr an diesen Zweiteiler, doch erstaunlicherweise haben sie tatsächlich das Ruder rumgerissen. Matt Smith hatte sichtlich Spaß den doppelten Doctor zu spielen, die Effekte waren mehr und besser und die Dialoge zündeten endlich auch mal wieder. Selbst Amy und Rory haben mal nicht gestört - auch wenn Rory mal wieder strategisch an die Seite geschrieben wurde.
The Flesh wurden tatsächlich zu spannenden Gegnern von einiger Tiefe und die Wendungen innerhalb der Story, das Täuschen der Doctoren und selbst die recht bald absehbare Wendung mit Amy am Ende, fügte sich erstmals zu einem Gesamtbild das einen befriedigenden Zwischenstand erreichte anstatt weiter nur mit der Frau hinter der Klappe zu nerven - ja das Ende war in der Tat so clever, das es Amy aus der Story nahm ohne auf eine simple "its all in your head"-Erklärung zurückzugreifen...
Und nachdem jetzt eh absehbar ist, das Amy und Rory demnächst aussteigen, weil ihre Schauspieler andere Verpflichtungen angenommen haben - ist die Rückbesinnung auf den Doctor als Hauptfigur konsequent und richtig.
Erstmals seit Wochen bin ich jetzt wirklich gespannt auf die nächste Folge, die ja schon das Half-Season-Finale einleiten wird... ehe es dann in die Sommerpause geht.
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HerrLehmann 2011/05/29 20:12:49
@nurleben
Ich mag den Eleventh Doctor und Matt Smith auch extrem gerne, eigentlich ähnlich gern wie den großartigen David Tennant vorher...das Problem sind leider eher die Drehbücher, nicht Matt Smith. Trotzdem kann ich natürlich verstehen, dass, wenn man den Vergleich nicht hat, die neue Staffel deutlich mehr Spaß macht.
Zur neuen Folge schreib ich dann morgen was, wenn ich sie gesehen habe...
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nurleben 2011/05/30 01:14:55
@HerrLehmann: Ja, und jeder hat auch halt seine eigenen Vorlieben, ich z.B. mag halt eigentlich Horror- und Gruselsachen nich (hab mir auch diesmal wieder kräftig die Hände vors Gesicht gehalten, als Monster!Ganger-Jenny Amok lief, brrr!), dafür aber so ziemlich alles andere im aktuellen Doctor Who, einschließlich der Drehbücher :D, so sehr, dass ichs doch gerne gucke. Was ich bisher von David Tennant gesehen hab (Anfang seiner ersten Episode ^^) war sympathisch, von dem muss ich noch mehr sehn, dann in der Sommerpause oder so :). Ecclestone hatte auch was, aber eben auf seine Art :D.
@Batzman: Rosa Elefanten fliegen! :) Hey, du guckst Doctor Who ja doch nicht nur, um dich zu beschweren! :D ;) Der Cliffhanger nächste Woche wird bestimmt noch fieser. Doofe Sommerpause ... Und du freust dich bestimmt schon auf den Abschied von Amy und Rory? :D Ich fand ja nicht, dass Rory an den Rand geschrieben wurde, zumal Amy für mich in der Episode wesentlich engstirniger und unsympathischer rüberkam als er.
Ich zerbreche mir ja immer noch den Kopf darüber, wie sie sich aus der Sackgasse raussschreiben wollen, in die sie sich mit dem Tod des ~200 Jahre älteren Doctors in Episode 1 gebracht haben ... Ich würde echt gerne eine Frau als 12th Doctor oder so sehen, Episode 4 hat ja bestätigt, dass das möglich ist ... Und die BBC würde es Moffat eh nicht erlauben, den Doctor endgültig sterben zu lassen, oder? Aber wars nicht so, dass er seine eigene Timeline nicht beeinflussen kann und dass es bestimmte fixe unverändliche Ereignisse gibt? Andererseits wurde letzte Staffel ja mal eben das Universum ge-rebootet :D.
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HerrLehmann 2011/05/30 18:35:38
Hmm...
Also, Almost People war zweifelsohne eine gute Folge, doch die beste des 11. Doctors ist mir etwas zuviel gesagt...
Meiner Meinung nach hatte die Folge dieselben Probleme wie Rebel Flesh: Es mangelte an Tempo und Timing, sodass trotz vielen guten Ideen keine echte Spannung aufkommen wollte...
Dennoch: Sehr viele schöne Momente, der doppelte Doctor war sehr großartig, Matt Smith durfte am Ende mal wieder schauspielern und der Twist ist in der Tat ziemlich clever (allerdings hätte ich gerne mehr von Amy gesehen, die in dieser Folge prinzipiell nur rumsaß – ich weiß, Batz, du magst Amy nicht, aber der Twist hätte glaub ich noch besser funktioniert, wenn Amy nicht schon die gesamten 40 Minuten vorher so passiv und egal gewesen wäre).
Insgesamt bin ich aber schon zufrieden, freue mich vor allem, dass die Schwangerschafts- und Eye Patch Lady-Geschichte, anstatt wie ich das erwartet hätte bis zum Ende der Staffel nur in Andeutungen stattzufinden, sich durch den Twist deutlich schneller zu entwickeln scheint.
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Batzman 2011/05/30 22:51:26
Amy ist immer egal und Rory auch :) Ich will den Doctor und einen ernstzunehmenden starken Charakter wie Donna Nobel oder River Song... ich bin froh über jede Folge in der Amy nicht im Fokus ist und ihre Besserwisser-Nummer abzieht. Und zu Rory fällt den Autoren ja irgendwie nie was ein...
Ich fand die Folge tatsächlich gut, hab mich aber gefragt warum sie nicht ein paar der guten Elemente wie den doppelten Doc schon in Rebel Flesh eigeführt haben anstatt eine völlig vergessenswerte lahme Rumrenn-Episode zu machen mit miesen Tricks und eine gute...
und ich bin heilfroh das die Eyepatch-Nummer nicht wie befürchtet als "Amy hat die letzten 4 Folgen nur geträumt" gecheated wurde. Also eigentlich ja schon, aber doch ohne die Folgen zu nichtifizieren...
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Batzman 2011/06/02 16:33:10
schönes Video-Essay warum der Wechsel von Tennant zu Smith so in die Hose ging...
http://blip.tv/file/5214403
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HerrLehmann 2011/06/05 16:34:10
Okay, A Good Man Goes To War, das muss ich Moffat lassen, hatte scope, Tempo, Action, hat insgesamt ziemlich Spaß gemacht. Rory hatte zum ersten Mal ein paar richtig coole Szenen und zwischen ihm und Amy gab es sehr rührende Momente. Dass Matt Smith, was in der letzten Episode schon anklang, hier neben seiner Kindlichkeit auch mal deutlich ernster sein durfte, generell mehr Facetten zeigen konnte, hat mir auch wirklich gefallen.
Die Eye Patch Lady find ich als Villain auch grundsätzlich cool, nur fehlt mir da noch ein Bisschen die Motivation.
Wirklich gestört hat mich aber der "Twist", der ohnehin ziemlich einfallslos war und außerdem in der ersten Minute im Prinzip vorweggenommen wurde. Die Folge deutet ja bereits an, dass Amy und Rory in Zukunft eher kleinere Rollen spielen werden, was ich etwas schade finde, da das größere erzählerische Potential der River Song-Auflösung nun deutlich bei Amy liegt.
Insgesamt aber eine der stärkeren Folgen der bisherigen Staffel, die mich immerhin durchgehend unterhalten hat...
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Batzman 2011/06/05 23:40:43
Das war der "Game-Changenging Midseason-Cliffhanger" mit dem Moffat so rumgestrunzt hat? Lame, Lame und seit einigen Folgen absehbar.
Und die Folge wimmelt mal wieder von typischem Moffat-Problemen: Jede verdammte Szene ist auf "Wow WTF?" angelegt, alles ist nur Gepose ohne echte Substanz. Konfuses Erzählen wird mit Komplexität verwechselt und zum zweiten Mal nach dem Pandorcia Opening wird eine "Best of Who-Character"-Show abgezogen, bei der ohne Sinn und Verstand irgendwelche Figuren auftreten nur um als billiger Fanboy-Kick verwurstet zu werden. Für die Handlung haben sie keine Bedeutung und alles ist nur Show, nur Pose für etwas das erzählerisch keine Substanz hat. Zu Moffat-Zeiten waren Kämpfe und Kriege noch gigantische Angelegenheiten - hier, obwohl sicher eine der teuersten Folgen der Staffel, geraten sie zu einer Rangelei in der Fabrikhalle, bei der das meiste sogar noch im Off stattfindet. Emotionen entstehen nicht, sondern sollen durch miese Tricks erzwungen werden, wenn irgendwelche völlig egalen Nebenfiguren sterben, die niemand interessieren und in die emotional und erzählerisch so gar nichts investiert wurde.
Und so offensichtlich wie es war, dass das Baby River Song ist, war es schon reichlich anstrengend zu warten bis die Figuren endlich bei der Erkenntnis ankommen, die sich beim Zuschauer schon lange eingestellt hat.
Und dabei ist es so schade, denn Matt Smith konnte hier wieder mal beweisen, was für ein großartiger Schauspieler er ist und wie virtuos er zwischen Emotionen und Nuancen wechseln kann. Was könnte er für ein Doctor sein, wenn die Drehbücher ihn nicht immer wieder hängen lassen würden...
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Zariel 2011/04/06 23:07:14
Am 23. April geht's endlich wieder los, mit zunächst sieben neuen Folgen mit dem Doctor. Der Trailer wirkt auf mich schonmal mehrversprechend, als die letzte Staffel hielt.
http://www.youtube.com/watch?v=9vIsQ25Krq8&feature=feedlik
Ick freu mir!
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