Firefly

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9.5Herausragend 42 Bewertungen

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“Firefly” spielt 500 Jahre in der Zukunft, kurz vor dem Ausbruch eines galaktischen Bürgerkrieges. Die “Serenity” ist ein kleines Transportraumschiff ohne Heimatplanet. Captain “Mal” Reynolds und seine Crew nehmen jeden Job an, der ihnen den Unterhalt des Schiffs und die Versorgung der Mannschaft sichert. Die Serie wurde in den USA aus mangelndem Zuschauer...

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julius.hibert

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10.0Herausragend

Jede Nacht weine ich eine Träne in mein Kopfkissen, dabei muss ich an Firefly denken.
Eine der besten, wirklich aller besten, SciFi Serien neben Deep Space Nine, Lexx, Battlestar Galactica(neu) und Farscape.

Super Schauspieler, super Story und ein geniales Setting, super moderne Kameras, Kameratechniken, Farbkorrektur u.s.w. Firefly hat mit seiner Cineastischen Qualität nicht nur das Sci-Fi Fernsehen geprägt.

Die Story konnte sich leider nie komplett entfalten, da die Serie nach 1 Staffel abgesetzt wurde. Aber die wenigen Folgen bieten Spannung und Humor auf sehr hohem Niveau.

Unbedingt ansehen!

Cool:
Firefly Erfinder Joss Whedon ist mit "The Avengers" aktuell ein Mega Blockbuster gelungen.

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Sigrun

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10.0Herausragend

Eigentlich müsste ich was über "James Bond 007 - Goldfinger" schreiben, aber ich habe keine Lust. Deshalb heute mal ganz was anderes, man muss ja ein bisschen unberechenbar bleiben: Diesen Text habe ich Anfang 2008 ohne besonderen Grund geschrieben, weshalb das Ganze sogar einen Titel hat :D

Hauptsache, wir fliegen!

Captain Mal Reynolds hat die Maxime, dass er (eigentlich) keine hat und froh ist, wenn er sich mitsamt seiner abenteuerlich zusammengewürfelten Crew und dem klapprigen Raumschepperkahn Serenity überhaupt im Orbit halten kann. Klingt, als hätte man das schon 1000 mal gehört? Stimmt genau und ist doch irgendwie anders.

Die US-Serie Firefly (2002/3) und das dazugehörige Kino-Spin-off Serenity (2005) bestechen durch einen Charme, der sich so gar nicht auf einen einzigen Nenner bringen lässt, sondern aus einer Vielzahl von Besonderheiten zusammengesetzt ist. An dieser Stelle will ich mal drei nennen:

1. Obwohl die Serie wirklich gut ist, wurde die Produktion nach 14 Episoden eingestellt, wobei nur 11 Folgen überhaupt im US-TV gezeigt wurden, im deutschen “Fernseh” lief die Serie noch nie. [Update: 2009 lief sie auf SUPER RTL]. Zum Glück sind sowohl die komplette Staffel als auch der Kinofilm jeweils auf DVD erhältlich und all jene, denen der Sinn nach leichter Unterhaltung mit Stil und Verstand steht, sind mit diesen Konserven bestens bedient.

2. Der Produzent Joss Whedon (Buffy, Angel) hat mit Firefly bewiesen, dass Sci-Fi tatsächlich die Fortführung des Westerngenres ist. In der (diesmal aufs Universum ausgedehnten) Suche nach fremden Welten tauchen wie selbstverständlich Pferde, Kuhherden, Gewehre, Cowboyhüte, Bars, Saloons und weitere hinlänglich bekannte Versatzstücke aus der "A man and a gun"-Cowboyschublade auf. Der Captain trägt Hosenträger und einen Browncoat und erinnert nicht von ungefähr an eine Figur aus dem Sezessionskrieg, der über 600 Jahre vor dem im Film porträtierten Szenario stattfand.

3. Wie die Südstaatler im echten Leben steht auch Cpt. Reynolds auf der falschen Seite und hat seinen Unabhängigkeitskrieg verloren. In diesem Fall jedoch gegen eine totalitäre Allianz, ein Umstand der der Serie einen durchaus sympathischen Bruch beschert, denn schnell wird klar, dass es in dem der Handlung zugrundeliegenen Bürgerkrieg nicht um die Abschaffung der Sklaverei in Zusammenhang mit rassistischer Unmenschlichkeit geht, sondern generell (und sozusagen spiegelverkehrt) um Widerstand gegen die Unterwerfung durch ein totalitäres interstellares Regime. Vor diesem Hintergrund gewinnt der als Verlierer porträtierte Reynolds echte Konturen, wenn er mitsamt seiner Crew – allen voran seine starke schwarze Mitstreiterin Zoe – versucht, im unübersichtlichen Nachbürgerkriegs-Universum zu überleben.

Mit einer Mischung aus Han Solo-Charme und längst vergessenem Südstaatenkolorit ist Joss Whedon mit Captain Malcolm Reynolds das letzte echte, durchaus ambivalente (und gar nicht unbedingt wunderhübsche) Raubein der Science-Fiction-Seriengeschichte gelungen, das nicht einfach nur für die "eine gute" Sache kämpft (wie etwa der in einem fort Allianzen schmiedende Cpt. Dylan Hunt in Andromeda), sondern aufgerieben ist von den tagtäglichen Schwierigkeiten und kleineren Katastrophen und zudem unglücklich in eine scheinbar unerreichbare Frau verliebt. – Ein Anti-Held also, der sich jedoch wie in der Weltraumfilm-Satire GALAXY QUEST eins auf die (nichtexistierende) Fahne geschrieben hat: Niemals aufgeben. Niemals kapitulieren. Oder anders gesagt: Hauptsache, wir fliegen!

P.S. Mein Profilbild zeigt übrigens Adam Baldwin als Jayne Cobb aus FIREFLY.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 12 Antworten

chs88

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Ok, danke dir. Ich werde dann mal Rückmeldung geben.


chs88

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Drittsichtung hört sich äußerst vielversprechend an.


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