Homeland - Kommentare

US · 2011 · Thriller, Drama · 6 Staffeln · 61 Episoden
  • 9
    Foxx87 03.01.2016, 05:08 Geändert 03.01.2016, 05:31

    Serien wie House of Cards, BB, Fargo, True Detective etc. bestimmten meine Sehgewohnheiten und ich stellte mir die Frage, was nun? Aufgrund der medialen Resonanz ist mir sofort Homeland eingefallen! In den letzten Tagen habe ich es bis zur 3ten Staffel geschafft und kann nur sagen das diese Serie sich nicht vor den o.g. verstecken muss! Mit einem Thema das nicht aktueller sein könnte hat mich Homeland mit einer Geschichte eines aus der irakischen Gefangenschaft zurückgekehrten US Marines gefesselt der daraufhin verdächtigt wird von Terroristen umgedreht worden zu sein und von der CIA überwacht wird. Die Darsteller passen perfekt in Ihre Rollen und Claire Daines als CIA Agentin Carrie Mathision spielt Sie alle an die Wand! Dieser Charakter hat mich mitfiebern lassen und auch zum Teil mit Ihrer (unorthodoxen) Art aufgeregt, wo ich mir wirklich gesagt habe "das ist nicht ihr fucking ernst"!!! Dies kann mit der Zeit auch mal zuviel werden aber der Charakter ist bewusst als polarisierender Dreh und Angelpunkt gewählt. Staffel 1 war bereits sehr beeindruckend aber wurde meiner Meinung nach von Staffel 2 nochmals getoppt gerade auch wegen dem unglaublich krassen Finale. Staffel 3 war zu Beginn etwas schwach hat aber qualitativ enorm zur Mitte-Ende der Staffel zugelegt. *Spoiler* Als Nicholas Brody zum Ende der Staffel im Iran erhängt wurde habe ich sehr mitgefühlt, obwohl er vorher ein Terrorist war hat er sich während der Serie in eine andere Richtung entwickelt und dadurch viel Sympathie/Mitgefühl verdient*Spoiler Ende*
    Generell lebt Homeland enorm von den spannenden Dialogen und Wendungen. Man bekommt auch einen sehr guten Einblick wie Geheimdienstarbeit funktionieren könnte. Alles in allem bin ich beeindruckt und gespannt was in der 4 Staffel passieren wird, da man die 3 Staffel durchaus als einen Abschluss bzw Ende der Serie sehen könnte.

    • 8 .5

      Auf der Suche nach guten Serien Teil 1688. Da Sherlock ja auf sich warten lässt, House of Cards ebenso in einer Warteschleife steckt und Poirot das beste!!! Schlafmittel der jüngeren Seriengeschichte ist habe ich mir mal Homeland zu den Augen geführt. Hochbrisant, sehr aktuell und überraschend kommt die Serie daher. Ich würde glatt sagen: Ich bin selten so gut an einem Neujahrstag unterhalten worden. Und das soll was heissen. Normalerweise liege ich jammernd im Bett, unfähig auch nur irgend etwas zu konsumieren. Ausser einen Konter Whisky. Staffel 1 bekommt mal 8,5 Punkte. Frohes neues Jahr Leute. So nebenbei.

      8
      • 10

        Absolute spannend,fesselnd,mitreißend, und aktueller denn je !!

        Hatt mich in den Bann gezogen die Serie!!
        Gerade Staffel 2 fertig mit nem sehr geilen Cliffhanger am Ende :D

        Ich liebe die Serie!!

        Wer 24 mochte wird Homeland ebenfalls lieben !!!!

        1
        • 9 .5

          Homeland ist einfach etwas für serienliebhaber, hoher spannungsfaktor im erzählstil, ausgefallene protagonistenprofile. Allerdings eignet sie sich in zeiten wie diesen nicht unbedingt für jeden geist, denn der muss sich auf divergenten ebenen bewegen können, um sich nicht beirren zu lassen.

          Darüber wie sich die usa gewöhnlich ausgesprochen gerne selber feiert, irritieren hier bildgewaltige, und mitreißende erzählabschnitte aus fernen ländern und kulturen hinweg. Dass man es einfach nicht fertigbringt seine gespaltenen sympathien in ordnung zu bringen, macht es für mich erst zu einem meisterwerk. Die protagonistin nervt höllisch, behält aber dennoch stets meine volle aufmerksamkeit. Hier bekommt man im grunde keine möglichkeit partei zu ergreifen- man folgt der geschichte nicht weil man sich ab einem gewissen punkt zuhause fühlt, weil man sich identifiziert hat, meistens fühlt sich die geschichte an als würde man den boden unter den füßen verlieren...aber man muss einfach wissen wie es weitergeht!...

          • 10

            Super spannend, und am Hauptbahnhof Berlin getroffen, wo sie gerade die neue Staffel Homeland drehten, man war ich aus den Socken... Bei den Rolltreppen stand sie auch noch neben mir, und hab es null gecheckt, erst wie mich meine Schwester drauf aufmerksam machte...

            2
            • 8 .5

              Spannend

              • http://www.tagesspiegel.de/medien/homeland-ist-rassistisch-graffitikuenstler-jubeln-homeland-kritische-botschaften-unter/12456766.html

                so gut die Aktion

                8
                • 8

                  So, 10 Monate nach meiner Bewertung von Staffel 1 - 3 nun meine Meinung zu Staffel 4: Wie vermutet ist es eigentlich ein kompletter Reboot: Die Protagonisten sind zwar von vereinzelten Zu- und Abgängen abgesehen dieselben, aber die Handlung der ersten drei Staffeln wird nicht weiter geführt. Nach dem Iran sind der neue Feind nun - wenig überraschend - die Taliban.Die ersten 8 - 9 Folgen waren auch wirklich gut, aber die letzten drei naja. SPOILER: Zunächst wird die Handlung und Spannung wirklich gut aufgebaut. Carrie ist CIA-Chief in Islamabad und muss sich nicht nur mit den Taliban, sondern auch mit Teilen des ISI (Inlandsgeheimdienst Pakistan) auseinander setzen. Beeindruckend ist hier vor allem die Allgegenwart der Drohnen. Lustig ist eine Szene, in der Carrie eine Geburtstagstorte bekommt, auf der Sie als Drohnenkönigin tituliert wird. Die Konfrontation mit Chef-Taliba Haqqani eskaliert immer weiter. So weit so gut, aber das Ende der Staffel kann ich handlungsmässig so gar nicht mehr nach vollziehen, als die Amerikaner zweimal einer Geisel-Erpressung nachgeben und damit ihren Gegener stark und stärker machen. Ist natürlich alles Fiktion, aber so weit an der Realität vorbei sollte es dann nicht sein. War für mich extrem unrund und hat mich insofern irgendwie an die letzten Staffeln von 24 erinnnert. Die letzte Folge ist dann so eine Art Epilog auf eine noch gar nicht abgeschlossene Handlung, kein Cliffhanger oder so.

                  Vielleicht überzeugt mich Staffel 5 ja wieder.

                  • 6 .5

                    Plot spannend, Damian Lewis gut, gut gefilmt aber schauspielerisch im gesamten sosolala, die Arbeit der CIA völlig unrealistisch und klischeetriefend dargestellt und die ganzen Beziehungsgeschichten sollten wohl die weiblichen Zuschauer bei Laune halten und gehen mir ziemlich auf den Sender...

                    • 9
                      gertgebert 26.08.2015, 00:47 Geändert 27.08.2015, 12:33

                      Eine Serie ist kein Kinofilm.Muß daher auch nicht ganz so kompakt sein. Im Vergleich zu Breaking Bad etc. absolut gleichwertige Spitze! Wäre eine 10, wenn Brodys Töchterchen nicht die pubertierende Sehergruppe derart penetrant missmutig abdecken müsste.

                      • 9
                        BurningSeriesViewer 13.08.2015, 23:36 Geändert 13.08.2015, 23:36

                        Gerade was Spannung angeht eine der besten Serien die ich gesehen habe. Für mich war Homeland, im Gegensatz zu vielen anderen Serien, auch von Anfang an fesselnd. Die neuste Staffel 4 finde ich auch noch sehenswert, aber nicht so stak wie die ersten 3, was aber auch verständlich ist. Nach dem Ende der 3 Staffel war die 4. wahrscheinlich nur eine Übergangsstaffel.
                        Alles in Allem echt empfehlenswert, auch wenn Carrie einen manchmal echt nervt und auch nicht alles immer 100% realistisch ist.

                        • 8

                          Die letzte Folge war ja leider eher schwach.
                          Freu mich aber trotzdem schon sehr auf die neue (Berliner)Staffel.

                          • 3

                            Danes und Lewis skylern einfach zu hart.

                            2
                            • Habe jetzt die drei ersten Staffeln gesehen, und bin wirklich beeindruckt. Weit über den üblichen Standards für Serien, - schon eher ein in viele Teile gestückelter Thriller.

                              Klischees werden leider wirklich etwas überbeansprucht, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Sehr kurzweilig und auch in der dritten Staffel immer noch nicht zu verbraucht!

                              1
                              • 9

                                Eigener Stand in der Serie: bis Folge 3x12 !

                                Homeland zu bewerten ist extrem schwierig. Es gibt 3 Kritikpunkte:

                                - 1. sehr Klischee-überladen ! vor allem werden die typisch amerikanischen engstirnig oberflächlichen Klischees und Ansichten gegenüber dem Feindbild des islamischen Terroristen bedient.
                                - 2. fehlende Logik: Warum muss ausgerechnet Carrie als Top-Analystin der CIA eine bipolare Störung haben und darf trotz heftigster Rückfälle immer wieder lebensgefährliche und absolut stressige Einsätze absolvieren.
                                - 3. redundante Story-Elemente: Klar kann eine gewisse Portion Drama und Backstory/Nebenhandlung nicht schaden, aber stellenweise war mir das Nebengeplänkel um die Familien Brody und Mathison to much - Die Serie heißt ja "Homeland" und nicht "Meet the Brodys" oder "Meet the Mathisons".

                                Sieht man jedoch über diese Kritikpunkte hinweg bekommt man eine der spannendsten Spionage-/Politthrillerserien zu sehen, die zum einen nicht nur gut gespielt ist - und sich auch die Zeit nimmt die Handlung zu entwickeln ohne das Tempo rauszunehmen.

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                                • 8 .5
                                  DonHummert 07.06.2015, 14:57 Geändert 08.06.2015, 12:45

                                  (Kritik zur ersten Staffel)
                                  Homeland hat mich beeindruckt. Es ist eben eine von jenen Serien, die vor allem durch ihren Handlungsverlauf und dessen Inszenierung zu begeistern weiß. Über die gesamte erste Staffel hinweg baut sich eine ungeheuerliche Spannung auf, die den Zuschauer regelrecht fesselt. Auch die Hauptakteure tragen mit ihren wirklich starken Leistungen nicht unwesentlich dazu bei. Allen voran Claire Danes, die für ihre Verkörperung der CIA-Agentin Claire Danes zwei Golden Globes in Folge gewann, überzeugt mit ihrer zerrissenen und moralisch oft zwiespältigen Darstellung.

                                  Doch es ist äußerst wichtig auch die negativen Punkte kurz zu erläutern, die die Serie an manchen Stellen zu stark belasten. So wirken manche Charaktere in ihrer Darstellung zu statisch und undifferenziert (Bsp: Vize-Präsident). Es wirkt als wollten die Serien-Schöpfer den Zuschauern ein zu genaues Bild von bestimmten Personen vermitteln. Raum für eigene Einschätzungen und Deutungen über den Charakter und die Handlungshintergründe mancher Figuren bleibt nur selten und so ist die Rollenzuteilung an vielen Stellen zu eindeutig. Ein typisches Gut-Böse-Gefälle. Darüber hinaus kommt auch die Reflexion des Themas an vielen Stellen zu kurz. So wird die Situation des vermeintlich "umgedrehten" Nicholas Brody aus der psychologischen Perspektive nur sehr dürftig betrachtet. Das hat zur Folge, dass seine Figur in der gesamten ersten Staffel keine Möglichkeit zur Identifikation bildet, da sein Gemütszustand und seine Handlungsmotive oft nur sehr schwer nachvollziehbar sind. Der ewig gleiche Gesichtsausdruck von Nicholas Brody (Damian Lewis) trägt hierzu deutlich bei. Stellenweise ergreift einen das Gefühl, hinter seiner Fassade würde kein Mensch stecken, sondern ein emotionsloser Roboter. Doch es ist anzumerken, dass dieser Kritikpunkt auch durchaus mit Vorsicht zu betrachten ist, da in jener Unvorhersehbarkeit der Handlungen auch das gewisse Potential für die Erzeugung der anfangs gelobten Spannung steckt und die Serie eindeutig versucht den Zuschauer möglichst lang im Ungewissen zu halten. In den ersten Episoden funktioniert das noch recht ordentlich, nach der Lüftung des Geheimnisses umso weniger. Zu guter letzt bleibt zudem zu sagen, dass die Menschen unter euch, die allergisch auf US-amerikanische Propaganda reagieren, auch mit Homeland ihre Probleme haben werden. So wird die Rolle der USA und ihrer Handlungen hier nur vereinzelt hinterfragt und wenn das mal passiert dann nur äußerst oberflächlich. Es bleibt bei dem schon genannten typischen Gut-Böse-Gefälle. Amerikaner vs. Terroristen.

                                  Doch trotz allem ist Homeland jedoch wirklich zu empfehlen (gerade für solche, die das Thema Terrorismus auch nur ansatzweise interessiert), da die atemberaubende Spannung und die wirklich hohe Dichte an interessanten Ereignissen die negativen Punkte größtenteils wieder wettmacht.

                                  • 8 .5
                                    FilmKai 30.05.2015, 12:15 Geändert 30.05.2015, 12:25

                                    Bewertung nach Sichtung der 1. Staffel: 8,5 Punkte (Schulnote: 2+)
                                    Mir hat die erste Staffel ziemlich gut gefallen. Die "Terrorismus-Thematik" wurde spannend und unterhaltsam umgesetzt. Wer vor allem viel Aktion, Kämpfe, wilde Schießereien etc. erwartet, der ist bei "Homeland" (Staffel 1) an der falschen Adresse. "Homeland" ist für mich eher ein ruhiges Drama mit (Polit)Thriller-Elementen. Die Handlung entwickelt sich eher langsam im Verlauf der Staffel, trotzdem fand ich die erste Staffel durchaus fesselnd und mitreißend und wollte wissen wie es weitergeht. In die Handlung wurden auch geschickt einige "Überraschungsmomente" eingebaut, die einen zum Staunen bringen und einem das Schauen versüßen. Gut fand ich, dass in der Serie auch Selbstkritik an der amerikanischen Außenpolitik geübt wird. Ich bin schon gespannt wie es in Staffel 2 weitergeht und ob das hohe Niveau der 1. Staffel gehalten oder sogar übertroffen werden kann.
                                    Meine Favoriten (Top 15) sind bisher:
                                    1. Platz - Breaking Bad - 10/10
                                    2. Platz - Dexter - 10/10
                                    3. Platz - Sons of Anarchy - 9,5/10
                                    4. Platz - The Walking Dead - 9,5/10
                                    5. Platz - Fringe - 9,5/10
                                    6. Platz - Game of Thrones - 9,5/10
                                    7. Platz - Downton Abbey - 9,5/10
                                    8. Platz - House of Cards - 9/10
                                    9. Platz - Daredevil - 9/10
                                    10. Platz - Better Call Saul - 9/10
                                    11. Platz - Fargo - 9/10
                                    12. Platz - Mad Men - 8,5/10
                                    13. Platz - Homeland - 8,5/10
                                    14. Platz - Lost - 8,5/10
                                    15. Platz - Orange Is the New Black - 8/10

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                                    • 7

                                      Richtig gute Serie. Aber eben auch nicht ganz so gut wie sie von allen Seiten gehyped wird. Liegt vielleicht auch an dem ganzen Terrorismus-Thema, was nicht so ganz meins ist sondern mehr ein typisches Ami-Ding zu sein scheint.
                                      Von der Handlung an sich auf jeden Fall 8, wenn nicht sogar 8,5 Punkte wert (ganz so nervenzerfetzend spannend ist die Serie aber auch nicht). Ich habe aber ein extremes Problem mit den Charakteren, die ich fast alle nicht mag. Das liegt noch nicht mal so sehr an den Schauspielern. Damian Lewis kannte und mochte ich schon vorher total als Charlie Crews in Life. In Homeland zeigt er doch höchstens 2 Gesichtsausdrücke und wirkt eher unsympathisch. Auch der Kontrast zwischen der erotischen Companion und der biederen Hausfrau und Mutter ist für mich sehr störend. Am schlimmsten ist die Tochter, die total unwichtig, dafür aber doppelt miesgelaunt und motzig ist.

                                      • 3

                                        Warum so ne schlechte Bewertung? Damian Lewis ist schuld, der hat mir mit seinem bescheuerten immer gleichen Gesichtsausdruck die Serie vermiest. Zerstört für mich die Intention der Serie, wenn ich nur hoffe, dass sich einer der Hauptdarsteller entweder 1. endlich in die Luft sprengt oder 2. endlich gekillt wird..
                                        wird er??

                                        • 9 .5

                                          so, nochmal ein Kommentar zu Staffel 2 + 3. Kurz: genial !
                                          Es ist wirklich so, dass "Homeland" von Folge zu Folge besser wird oder zumindest das hohe Qualitätslevel hält. Und zwar in allen Bereichen: Schauspieler, Geschichte mit aktuellem Bezug, Spannung, wie sich die Dinge entwickeln und sich auflösen, es wird intelligenter, menschlicher, authentischer.

                                          • 5 .5

                                            Sichtung er 1. Staffel:
                                            Joa, war ganz nett. Verstehe den großen Hype darum nun auch nicht wirklich. Ok, die Staffel bietet mit der Thematik des umgedrehten Soldaten der einen Anschlag was neues, aber gepackt hat sie mich nicht wirklich. Auch wirklich spannend war die Staffel eigentlich nicht wirklich.

                                            Die ersten Folgen waren noch interessant und animierten einen zum weiter gucken. Aber als sich dann raus kristallisierte was wirklich los ist, war irgendwie der Schwung raus.

                                            Im Gegensatz zu LOST, Breaking Bad, GoT, TwD, Boardwalk Empire, The Shield hatte nach der Sichtung einer Folge nie das Gefühl „Ok, jetzt MUSS noch eine weitere geguckt werden“.
                                            Mal schauen ob ich mir die S2 auch anschauen werde. Aber reizen tut mich aktuell nichts daran.

                                            Klar die Leistung der beiden Hauptdarsteller war durchgehend gelungen aber konnte die Staffel dann am Ende nicht vor der Mittelmäßigkeit retten.

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                                            • 8
                                              robertpires27 08.02.2015, 03:26 Geändert 08.02.2015, 03:28

                                              Selten eine derartige Leistungssteigerung einer Serie miterlebt ! Anfangs sehr begeistert, machte sich schon Ende der ersten Staffel Enttäuschung breit, die zweite Staffel zeigte dann schon "Jumping the Shark"-Elemente, dritte Staffel entledigte sich dieser aber und differenzierte mehr, vierte Staffel stellt alles vorhergehende in den Schatten, ambivalente Darstellungsweise, sehr ausgeklügelte und ausdifferenzierte Narration und hervorragende Charakterentwicklungen ! Eine patriotische und USA-verherrlichende Ausrichtung kann man Homeland in den ersten beiden Staffeln durchaus vorwerfen bzw. ist derartige Kritik nachvollziehbar, allerdings wandelt sich dies grundlegend mit Staffel 3 und vor allem Staffel 4 ! Auf jeden Fall greift meine Regel wieder: Niemals eine Serie vorschnell verurteilen, sondern das Gesamtkonzept beurteilen...

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                                              • 8 .5

                                                Nach der eher schwächeren dritten Staffel, hat Homeland mit Staffel 4 eindrucksvoll die "Kurve" gekriegt. Da passt einfach sehr vieles... Spannung, Wendungen - aber auch ruhige Momente. Carrie Mathison, Peter Quinn, Saul, Max und wie sie alle heißen. Tolle Figuren!

                                                Besonders ins Herz geschlossen habe ich aber neuerdings Lockhart, gespielt von Tracy Letts, der mich mit seiner trockenen, sehr nüchternen und ironischen Art, ein paar zum Lachen gebracht hat. "fucking fuck".

                                                Natürlich kann man jetzt rumjammern und sagen CIA-Glorifzierung, Gehirnwäsche, blablabla. Homeland ist in erster Linie erstklassige Thriller-Unterhaltung, die man sich definitiv geben kann.

                                                R.I.P. James Rebhorn

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                                                • 9 .5

                                                  Bewertung Staffel 1, Folge 1-4, mein erster Eindruck, 6 pt

                                                  Leider wird der an sich sehr interessante Plot von Nieten durchlöchert.
                                                  Eine Niete, im Sinne von 0-Nummer, sauschlecht, unfähig ist gerade die Hauptdarstellerin. Ein typisches US-Blondchen, die so tun soll als wäre sie nicht die typische US-Barbie. Das schafft sie aber nicht. Ständig hat sie eine gekünstelt wirkende Mimik, kommt also völlig unglaubwürdig rüber. Dazu kommen die volldoof-riskanten Manöver von ihr bzw. der Regie. Jede Wette, dass sich niemals, never ever, jemals ein CIA- oder sonst ein Geheim-Agent, so dümmlich verhalten würde. Wenn ja, würde sie/er spätestens bei der Ausbildung als "ungeeignet" aussortiert werden. Klar arbeiten die in echt bestimmt auch mit unlauteren Mitteln und grenzwertigen Methoden; doch niemals so dämlich wie sich die Hauptdarstellerin anstellt, deren gestelztes Auftreten laienhaft alles was geheim und gelogen ist, verrät.
                                                  Eine zweite Niete ist die Frau vom Hauptdarsteller. Ihr fehlt es schlicht an Mimik. Sie hat nur einen einzigen Gesichtsausdruck, nämlich der der brünetten Schönen. Stets mit leicht geöffneten "Kuckt alle immer auf meine supertollen Schmoll-Lippen", egal in welcher Situation.
                                                  Dritte Niete sind die miserabel ausgearbeiteten Ideen. Es kommen Dinge zusammen, die eine Minute zuvor unmöglich waren. Einfach so, wird eine Wendung eingebaut, die keiner Begründung standhält. Sonst schlaue Personen verhalten sich, einfach so, plötzlich dumm. Das ist also schon stellenweise eine Beleidigung an den mitdenkenden, kritischen Zuschauer.
                                                  Schade, wie gesagt, denn ohne die Nieten wäre "Homeland" sicher eine gute bis sehr gute Serie.

                                                  Bewertung Staffel 1, Folge 5-12, 8,5 pt:

                                                  Die oben ausgeführten Nieten haben sich in den anschließenden Folgen immer mehr verdünnisiert. Der Hauptdarstellerin lässt sich eine gewisse Authentizität zusprechen. Die neuronalen Ausfälle, also unbegründet dummes Verhalten einer Top-Agentin, sind weniger geworden. Die verbleibenden Dummheiten stehen nun in einem akzeptablen Kontext, im Sinne von "sie ist ja auch nur ein Mensch, bzw. eine Frau".
                                                  Ebenso ergeht es der Frau vom Hauptdarsteller. Die Mimik ist zwar nur leicht besser geworden, aber das Verhalten umso mehr. Sie ist jetzt nicht mehr nur das eigentlich überflüssige Weibchen an seiner Seite. Nein, sie ist jetzt eine ernst zu nehmende Rolle mit zumindest durchschnittlicher Intelligenz.
                                                  Besonders gut gefallen jetzt die ausgereiften Ideen und Wendungen. Jetzt ist der Plot weitestgehend intelligent komplex und nachvollziehbar.

                                                  Bewertung komplette Staffel 1, 7,5 pt:

                                                  Wie schon oft geschrieben, stellt sich gerade zum Ende der ersten Staffel heraus, dass die Darstellung der Verantwortung für den Extremismus bei "Homeland" sehr gut umgesetzt ist.
                                                  Zusammengefasst ist die erste Staffel von "Homeland" eine spannende Serie, die jedoch insbesondere an die Charakter-Ausarbeitung von beispielsweise "House of Cards", "The Wire" oder "Mad Men" nicht heran reicht.

                                                  • 8

                                                    (Nur Staffel Eins).
                                                    Eigentlich wollte ich mir >Homeland< nicht anschauen. So wirklich überhaupt nicht, weil ich riesige Angst davor hatte, dass es so ein furchtbarer Pro-Amerika-Shit werden würde. Aber jeder hat mir gesagt, ich muss mir das angucken, also habe ich es getan und war geflasht. Nie und nimmer hätte ich erwartet, dass >Homeland< so eine gute Serie ist. Kaum eine andere derzeitige Serie zeigt die Paranoia der CIA und der US-Regierung im Kampf gegen den >Terrorismus< so gut wie Homeland.
                                                    Und vorallem eins muss ich noch sagen: Clair Danes als bipolare Carrie Mathison und Damien Lewis als Sgt. Nicholas Brody sind einfach brillant. Man wird niemals schlau aus Brody, und Carrie geht einem zwar auf den Sack und am liebsten würde man sie in irgendein Erdloch eingraben, so eine Wut hat man manchmal auf sie, aber man kann nicht aufhören zu schauen, man will wissen wie es allgemein, aber auch zwischen den beiden weitergeht.
                                                    Und da kommt das allergrößte Plus der Serie zum Vorschein: Sie ist ultraspannend. Man will gar nicht aufhören, am liebsten würde man alle Folgen hintereinander gucken, um endlich alles verstehen zu können.
                                                    Fazit: Tolle, untypische US-Serie mit großartigen Schauspielern.