Homeland Kommentare

Thriller, Drama

  • 3

    Danes und Lewis skylern einfach zu hart.

    • Habe jetzt die drei ersten Staffeln gesehen, und bin wirklich beeindruckt. Weit über den üblichen Standards für Serien, - schon eher ein in viele Teile gestückelter Thriller.

      Klischees werden leider wirklich etwas überbeansprucht, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Sehr kurzweilig und auch in der dritten Staffel immer noch nicht zu verbraucht!

      • 9

        Eigener Stand in der Serie: bis Folge 3x12 !

        Homeland zu bewerten ist extrem schwierig. Es gibt 3 Kritikpunkte:

        - 1. sehr Klischee-überladen ! vor allem werden die typisch amerikanischen engstirnig oberflächlichen Klischees und Ansichten gegenüber dem Feindbild des islamischen Terroristen bedient.
        - 2. fehlende Logik: Warum muss ausgerechnet Carrie als Top-Analystin der CIA eine bipolare Störung haben und darf trotz heftigster Rückfälle immer wieder lebensgefährliche und absolut stressige Einsätze absolvieren.
        - 3. redundante Story-Elemente: Klar kann eine gewisse Portion Drama und Backstory/Nebenhandlung nicht schaden, aber stellenweise war mir das Nebengeplänkel um die Familien Brody und Mathison to much - Die Serie heißt ja "Homeland" und nicht "Meet the Brodys" oder "Meet the Mathisons".

        Sieht man jedoch über diese Kritikpunkte hinweg bekommt man eine der spannendsten Spionage-/Politthrillerserien zu sehen, die zum einen nicht nur gut gespielt ist - und sich auch die Zeit nimmt die Handlung zu entwickeln ohne das Tempo rauszunehmen.

        2
        • 8 .5
          DonHummert 07.06.2015, 14:57 Geändert 08.06.2015, 12:45

          (Kritik zur ersten Staffel)
          Homeland hat mich beeindruckt. Es ist eben eine von jenen Serien, die vor allem durch ihren Handlungsverlauf und dessen Inszenierung zu begeistern weiß. Über die gesamte erste Staffel hinweg baut sich eine ungeheuerliche Spannung auf, die den Zuschauer regelrecht fesselt. Auch die Hauptakteure tragen mit ihren wirklich starken Leistungen nicht unwesentlich dazu bei. Allen voran Claire Danes, die für ihre Verkörperung der CIA-Agentin Claire Danes zwei Golden Globes in Folge gewann, überzeugt mit ihrer zerrissenen und moralisch oft zwiespältigen Darstellung.

          Doch es ist äußerst wichtig auch die negativen Punkte kurz zu erläutern, die die Serie an manchen Stellen zu stark belasten. So wirken manche Charaktere in ihrer Darstellung zu statisch und undifferenziert (Bsp: Vize-Präsident). Es wirkt als wollten die Serien-Schöpfer den Zuschauern ein zu genaues Bild von bestimmten Personen vermitteln. Raum für eigene Einschätzungen und Deutungen über den Charakter und die Handlungshintergründe mancher Figuren bleibt nur selten und so ist die Rollenzuteilung an vielen Stellen zu eindeutig. Ein typisches Gut-Böse-Gefälle. Darüber hinaus kommt auch die Reflexion des Themas an vielen Stellen zu kurz. So wird die Situation des vermeintlich "umgedrehten" Nicholas Brody aus der psychologischen Perspektive nur sehr dürftig betrachtet. Das hat zur Folge, dass seine Figur in der gesamten ersten Staffel keine Möglichkeit zur Identifikation bildet, da sein Gemütszustand und seine Handlungsmotive oft nur sehr schwer nachvollziehbar sind. Der ewig gleiche Gesichtsausdruck von Nicholas Brody (Damian Lewis) trägt hierzu deutlich bei. Stellenweise ergreift einen das Gefühl, hinter seiner Fassade würde kein Mensch stecken, sondern ein emotionsloser Roboter. Doch es ist anzumerken, dass dieser Kritikpunkt auch durchaus mit Vorsicht zu betrachten ist, da in jener Unvorhersehbarkeit der Handlungen auch das gewisse Potential für die Erzeugung der anfangs gelobten Spannung steckt und die Serie eindeutig versucht den Zuschauer möglichst lang im Ungewissen zu halten. In den ersten Episoden funktioniert das noch recht ordentlich, nach der Lüftung des Geheimnisses umso weniger. Zu guter letzt bleibt zudem zu sagen, dass die Menschen unter euch, die allergisch auf US-amerikanische Propaganda reagieren, auch mit Homeland ihre Probleme haben werden. So wird die Rolle der USA und ihrer Handlungen hier nur vereinzelt hinterfragt und wenn das mal passiert dann nur äußerst oberflächlich. Es bleibt bei dem schon genannten typischen Gut-Böse-Gefälle. Amerikaner vs. Terroristen.

          Doch trotz allem ist Homeland jedoch wirklich zu empfehlen (gerade für solche, die das Thema Terrorismus auch nur ansatzweise interessiert), da die atemberaubende Spannung und die wirklich hohe Dichte an interessanten Ereignissen die negativen Punkte größtenteils wieder wettmacht.

          • 8 .5
            FilmKai 30.05.2015, 12:15 Geändert 30.05.2015, 12:25

            Bewertung nach Sichtung der 1. Staffel: 8,5 Punkte (Schulnote: 2+)
            Mir hat die erste Staffel ziemlich gut gefallen. Die "Terrorismus-Thematik" wurde spannend und unterhaltsam umgesetzt. Wer vor allem viel Aktion, Kämpfe, wilde Schießereien etc. erwartet, der ist bei "Homeland" (Staffel 1) an der falschen Adresse. "Homeland" ist für mich eher ein ruhiges Drama mit (Polit)Thriller-Elementen. Die Handlung entwickelt sich eher langsam im Verlauf der Staffel, trotzdem fand ich die erste Staffel durchaus fesselnd und mitreißend und wollte wissen wie es weitergeht. In die Handlung wurden auch geschickt einige "Überraschungsmomente" eingebaut, die einen zum Staunen bringen und einem das Schauen versüßen. Gut fand ich, dass in der Serie auch Selbstkritik an der amerikanischen Außenpolitik geübt wird. Ich bin schon gespannt wie es in Staffel 2 weitergeht und ob das hohe Niveau der 1. Staffel gehalten oder sogar übertroffen werden kann.
            Meine Favoriten (Top 15) sind bisher:
            1. Platz - Breaking Bad - 10/10
            2. Platz - Dexter - 10/10
            3. Platz - Sons of Anarchy - 9,5/10
            4. Platz - The Walking Dead - 9,5/10
            5. Platz - Fringe - 9,5/10
            6. Platz - Game of Thrones - 9,5/10
            7. Platz - Downton Abbey - 9,5/10
            8. Platz - House of Cards - 9/10
            9. Platz - Daredevil - 9/10
            10. Platz - Better Call Saul - 9/10
            11. Platz - Fargo - 9/10
            12. Platz - Mad Men - 8,5/10
            13. Platz - Homeland - 8,5/10
            14. Platz - Lost - 8,5/10
            15. Platz - Orange Is the New Black - 8/10

            • 7

              Richtig gute Serie. Aber eben auch nicht ganz so gut wie sie von allen Seiten gehyped wird. Liegt vielleicht auch an dem ganzen Terrorismus-Thema, was nicht so ganz meins ist sondern mehr ein typisches Ami-Ding zu sein scheint.
              Von der Handlung an sich auf jeden Fall 8, wenn nicht sogar 8,5 Punkte wert (ganz so nervenzerfetzend spannend ist die Serie aber auch nicht). Ich habe aber ein extremes Problem mit den Charakteren, die ich fast alle nicht mag. Das liegt noch nicht mal so sehr an den Schauspielern. Damian Lewis kannte und mochte ich schon vorher total als Charlie Crews in Life. In Homeland zeigt er doch höchstens 2 Gesichtsausdrücke und wirkt eher unsympathisch. Auch der Kontrast zwischen der erotischen Companion und der biederen Hausfrau und Mutter ist für mich sehr störend. Am schlimmsten ist die Tochter, die total unwichtig, dafür aber doppelt miesgelaunt und motzig ist.

              • 3

                Warum so ne schlechte Bewertung? Damian Lewis ist schuld, der hat mir mit seinem bescheuerten immer gleichen Gesichtsausdruck die Serie vermiest. Zerstört für mich die Intention der Serie, wenn ich nur hoffe, dass sich einer der Hauptdarsteller entweder 1. endlich in die Luft sprengt oder 2. endlich gekillt wird..
                wird er??

                • 9 .5

                  so, nochmal ein Kommentar zu Staffel 2 + 3. Kurz: genial !
                  Es ist wirklich so, dass "Homeland" von Folge zu Folge besser wird oder zumindest das hohe Qualitätslevel hält. Und zwar in allen Bereichen: Schauspieler, Geschichte mit aktuellem Bezug, Spannung, wie sich die Dinge entwickeln und sich auflösen, es wird intelligenter, menschlicher, authentischer.

                  • 5 .5

                    Sichtung er 1. Staffel:
                    Joa, war ganz nett. Verstehe den großen Hype darum nun auch nicht wirklich. Ok, die Staffel bietet mit der Thematik des umgedrehten Soldaten der einen Anschlag was neues, aber gepackt hat sie mich nicht wirklich. Auch wirklich spannend war die Staffel eigentlich nicht wirklich.

                    Die ersten Folgen waren noch interessant und animierten einen zum weiter gucken. Aber als sich dann raus kristallisierte was wirklich los ist, war irgendwie der Schwung raus.

                    Im Gegensatz zu LOST, Breaking Bad, GoT, TwD, Boardwalk Empire, The Shield hatte nach der Sichtung einer Folge nie das Gefühl „Ok, jetzt MUSS noch eine weitere geguckt werden“.
                    Mal schauen ob ich mir die S2 auch anschauen werde. Aber reizen tut mich aktuell nichts daran.

                    Klar die Leistung der beiden Hauptdarsteller war durchgehend gelungen aber konnte die Staffel dann am Ende nicht vor der Mittelmäßigkeit retten.

                    1
                    • 8
                      robertpires27 08.02.2015, 03:26 Geändert 08.02.2015, 03:28

                      Selten eine derartige Leistungssteigerung einer Serie miterlebt ! Anfangs sehr begeistert, machte sich schon Ende der ersten Staffel Enttäuschung breit, die zweite Staffel zeigte dann schon "Jumping the Shark"-Elemente, dritte Staffel entledigte sich dieser aber und differenzierte mehr, vierte Staffel stellt alles vorhergehende in den Schatten, ambivalente Darstellungsweise, sehr ausgeklügelte und ausdifferenzierte Narration und hervorragende Charakterentwicklungen ! Eine patriotische und USA-verherrlichende Ausrichtung kann man Homeland in den ersten beiden Staffeln durchaus vorwerfen bzw. ist derartige Kritik nachvollziehbar, allerdings wandelt sich dies grundlegend mit Staffel 3 und vor allem Staffel 4 ! Auf jeden Fall greift meine Regel wieder: Niemals eine Serie vorschnell verurteilen, sondern das Gesamtkonzept beurteilen...

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                      • 8 .5

                        Nach der eher schwächeren dritten Staffel, hat Homeland mit Staffel 4 eindrucksvoll die "Kurve" gekriegt. Da passt einfach sehr vieles... Spannung, Wendungen - aber auch ruhige Momente. Carrie Mathison, Peter Quinn, Saul, Max und wie sie alle heißen. Tolle Figuren!

                        Besonders ins Herz geschlossen habe ich aber neuerdings Lockhart, gespielt von Tracy Letts, der mich mit seiner trockenen, sehr nüchternen und ironischen Art, ein paar zum Lachen gebracht hat. "fucking fuck".

                        Natürlich kann man jetzt rumjammern und sagen CIA-Glorifzierung, Gehirnwäsche, blablabla. Homeland ist in erster Linie erstklassige Thriller-Unterhaltung, die man sich definitiv geben kann.

                        R.I.P. James Rebhorn

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                        • 9 .5

                          Bewertung Staffel 1, Folge 1-4, mein erster Eindruck, 6 pt

                          Leider wird der an sich sehr interessante Plot von Nieten durchlöchert.
                          Eine Niete, im Sinne von 0-Nummer, sauschlecht, unfähig ist gerade die Hauptdarstellerin. Ein typisches US-Blondchen, die so tun soll als wäre sie nicht die typische US-Barbie. Das schafft sie aber nicht. Ständig hat sie eine gekünstelt wirkende Mimik, kommt also völlig unglaubwürdig rüber. Dazu kommen die volldoof-riskanten Manöver von ihr bzw. der Regie. Jede Wette, dass sich niemals, never ever, jemals ein CIA- oder sonst ein Geheim-Agent, so dümmlich verhalten würde. Wenn ja, würde sie/er spätestens bei der Ausbildung als "ungeeignet" aussortiert werden. Klar arbeiten die in echt bestimmt auch mit unlauteren Mitteln und grenzwertigen Methoden; doch niemals so dämlich wie sich die Hauptdarstellerin anstellt, deren gestelztes Auftreten laienhaft alles was geheim und gelogen ist, verrät.
                          Eine zweite Niete ist die Frau vom Hauptdarsteller. Ihr fehlt es schlicht an Mimik. Sie hat nur einen einzigen Gesichtsausdruck, nämlich der der brünetten Schönen. Stets mit leicht geöffneten "Kuckt alle immer auf meine supertollen Schmoll-Lippen", egal in welcher Situation.
                          Dritte Niete sind die miserabel ausgearbeiteten Ideen. Es kommen Dinge zusammen, die eine Minute zuvor unmöglich waren. Einfach so, wird eine Wendung eingebaut, die keiner Begründung standhält. Sonst schlaue Personen verhalten sich, einfach so, plötzlich dumm. Das ist also schon stellenweise eine Beleidigung an den mitdenkenden, kritischen Zuschauer.
                          Schade, wie gesagt, denn ohne die Nieten wäre "Homeland" sicher eine gute bis sehr gute Serie.

                          Bewertung Staffel 1, Folge 5-12, 8,5 pt:

                          Die oben ausgeführten Nieten haben sich in den anschließenden Folgen immer mehr verdünnisiert. Der Hauptdarstellerin lässt sich eine gewisse Authentizität zusprechen. Die neuronalen Ausfälle, also unbegründet dummes Verhalten einer Top-Agentin, sind weniger geworden. Die verbleibenden Dummheiten stehen nun in einem akzeptablen Kontext, im Sinne von "sie ist ja auch nur ein Mensch, bzw. eine Frau".
                          Ebenso ergeht es der Frau vom Hauptdarsteller. Die Mimik ist zwar nur leicht besser geworden, aber das Verhalten umso mehr. Sie ist jetzt nicht mehr nur das eigentlich überflüssige Weibchen an seiner Seite. Nein, sie ist jetzt eine ernst zu nehmende Rolle mit zumindest durchschnittlicher Intelligenz.
                          Besonders gut gefallen jetzt die ausgereiften Ideen und Wendungen. Jetzt ist der Plot weitestgehend intelligent komplex und nachvollziehbar.

                          Bewertung komplette Staffel 1, 7,5 pt:

                          Wie schon oft geschrieben, stellt sich gerade zum Ende der ersten Staffel heraus, dass die Darstellung der Verantwortung für den Extremismus bei "Homeland" sehr gut umgesetzt ist.
                          Zusammengefasst ist die erste Staffel von "Homeland" eine spannende Serie, die jedoch insbesondere an die Charakter-Ausarbeitung von beispielsweise "House of Cards", "The Wire" oder "Mad Men" nicht heran reicht.

                          • 8

                            (Nur Staffel Eins).
                            Eigentlich wollte ich mir >Homeland< nicht anschauen. So wirklich überhaupt nicht, weil ich riesige Angst davor hatte, dass es so ein furchtbarer Pro-Amerika-Shit werden würde. Aber jeder hat mir gesagt, ich muss mir das angucken, also habe ich es getan und war geflasht. Nie und nimmer hätte ich erwartet, dass >Homeland< so eine gute Serie ist. Kaum eine andere derzeitige Serie zeigt die Paranoia der CIA und der US-Regierung im Kampf gegen den >Terrorismus< so gut wie Homeland.
                            Und vorallem eins muss ich noch sagen: Clair Danes als bipolare Carrie Mathison und Damien Lewis als Sgt. Nicholas Brody sind einfach brillant. Man wird niemals schlau aus Brody, und Carrie geht einem zwar auf den Sack und am liebsten würde man sie in irgendein Erdloch eingraben, so eine Wut hat man manchmal auf sie, aber man kann nicht aufhören zu schauen, man will wissen wie es allgemein, aber auch zwischen den beiden weitergeht.
                            Und da kommt das allergrößte Plus der Serie zum Vorschein: Sie ist ultraspannend. Man will gar nicht aufhören, am liebsten würde man alle Folgen hintereinander gucken, um endlich alles verstehen zu können.
                            Fazit: Tolle, untypische US-Serie mit großartigen Schauspielern.

                            • 8
                              Nebelung 08.01.2015, 18:33 Geändert 08.01.2015, 21:15

                              Homeland hat seine Ecken und Kanten und wirkt oft unbequem. Die Protagonistin ist ein komplizierter Charakter mit menschlichen und sogar gesundheitlichen Schwächen, der manchmal anstrengend wirkt - doch all das, selbst manche Durststrecken, die es von den Handlungssträngen über die Staffeln auch gibt, dienen der eigenwilligen fiebrigen Inszenierung einer der besten Agententhriller-Serien, die je produziert worden sind. Am Ende der schwächelnden 3. Staffel wird ein Schlußstrich gezogen und eine ziemlich starker Neustart vorgenommen, der derGeschichte unter veränderten Bedingen sehr gut tut.

                              Zur Darstellung. Homeland ist eine US-amerikanische Unterhaltungsserie, in deren Mittelpunkt mehr oder weniger eine CIA-Agentin steht. Die Serie nimmt dabei von vorne bis hinten die amerikanische bzw. CIA-Perspektive ein. Was verständlich ist, weil man ja keine Topagenten sehen will, die unglaubwürdigerweise ständig ihr Tun in Frage stellen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass die Protagonisten und die Terroristen in Homeland bloße Abziehbilder ohne Widersprüche sind; der Focus der Serie liegt bloß weniger auf ewige moralische und philosophische Diskussionen als auf den nervenaufreibenden Schattenkrieg nach der Post-9/11-Ära und seine massiven Auswirkungen auf (vor allem zu Beginn der Serie) die amerikanische Gesellschaft und die Agency. Erstklassige Unterhaltung bietet dabei eine Story voller Täuschung, Gefahr, Verrat und spannenden Wendungen, die einem - am Besten sogar gleich nach einer etwas lahmen Folge (die es , wie gesagt, auch gibt) - schlichtweg überwältigen und schockieren.

                              Qualitativ befindet sich die Serie vom ungewöhnlichen, aber stilvollen Vorspann bis zum traditionellen Cliffhanger einer Folge auf befriedigenden bis sehr guten Niveau, auch wenn es über die Staffeln verteilt so manchen Dödeldialog gibt. Aber die Schwächen von Homeland kann man gut verschmerzen, entfaltet sich ja zur Freude des Zuschauers eine wahre Thriller-Maschinerie mit glaubwürdigen Schauspielern, das sich mit Breaking Bad, Dexter und Game of Thrones vergleichen kann.
                              Wenn man sich also auf die Eigenwilligkeiten einlässt, erwartet einem nervenaufreibende Achterbahnfahrt der Gefühle gewürzt mit überzeugendem Schauspiel.

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                              • 7 .5

                                Also irgendwie bietet Homeland von der Mainstory her mMn eig. garkeinen Spielraum für weitere Staffeln. Ich finde, dass der Plot nach der ersten Staffel bereits ausgeschöpft war und keinen Spielraum für weitere Folgen bietet. So fühlt sich das auch in den zwei weiteren Staffeln die ich gesehen habe an, trotzdem bleibt Homeland streckenweise spannend und sorgt hier und da auch mal für eine Überraschung. Von daher ist Homeland noch relativ gut im Rennen. :)

                                • 0

                                  Ich kann mit der Serie einfach nichts anfangen. Wahrscheinlich liegt das auch einfach daran, das es hier um Terroristen geht und ich dieses Wort einfach nicht mehr hören kann. Allerdings fand ich auch die wenigen Folgen die ich bisher gesehen habe einfach nur langweilig.

                                  • 3

                                    Kann mir einer erklären warum dieser rassistische Müll so gefeiert wird?

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                                    • 10
                                      DrSatisfy 15.12.2014, 06:19 Geändert 15.12.2014, 06:40

                                      Selten etwas spannenderes gesehen, als die vierte Staffel von Homeland. Claire Danes ist einfach der absolute Wahnsinn und für mich auch dieses Jahr Top-Anwärterin auf den Emmy-Award, zurecht! Auch Rupert Friend und Mandy Patinkin überzeugen mit gewohnt starken Leistungen...
                                      Absolut empfehlenswerte Serie, aber ja auch schon lange kein Geheimtip mehr ;) Der mittelsmäßig-gute Ruf in Deutschland ist der mieserablen Synchro geschuldet. Auf jeden fall auf Englisch ansehen!

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                                      • 8

                                        Und auch ich bin aus gutem Grund nach dem Piloten der 4. Staffel raus.

                                        • 9
                                          natedb 25.11.2014, 00:27 Geändert 25.11.2014, 00:32

                                          Ich bin schlichtweg begeistert. "Homeland" ist perfekt konstruiert, perfekt geschrieben und wartet mit einer Überraschung nach der Nächsten auf, selbst fürs geübte Auge. Die Figur der Carrie Mathison ist eine der Besten, die je ihren Weg auf Film fanden - Claire Danes als bipolare CIA-Agentin zwischen Genie und Wahnsinn ist schier bombastisch. Eigentlich hadere ich immer mit solchen politischen Thematiken, doch auch wenn die Serie eine klare Perspektive einnimmt, wird hier in meinen Augen nicht schwarz/weiß gemalt. Der spektakuläre Showdown in Staffel 2 unterstreicht für mich nur noch, was bereits nach wenigen Folgen klar war: "Homeland" ist unfassbar gut. Hoffe, das hohe Niveau hält sich in den folgenden Staffeln... Jo, ich bin jetzt Fanboy und befehle jedem, der es noch nicht getan hat, wenigstens mal einen Blick hierauf zu werfen!

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                                          • Habe gestern Staffel 3 finalisiert. War ein echt gelungener Abschluß der bisherigen Handlung. Eigentlich gibt es kaum noch Handlungsstränge, die in in Staffel 4 wieder aufgenommen werden können. Da bin dann mal gespannt. Insbesondere Carrie macht für mich einen Großteil der Spannung aus, da sie der Handlung Tiefe gibt: (SPOILER) Sich mit einer bipolaren (=manisch-depressiv) Störung in die geschlossene Psychatrie einweisen zu lassen und vorher freiwillig die Medikamente dagegen abzusetzen ist der brutalstmögliche Einsatz, um sich als Köder anzubieten (SÜPOILER ENDE). Leider sind bipolare Menschen auch wenn Sie medikamentös eingestellt sind eben oft nervig bis unerträglich und Claire Daines spielt das meiner Meinung nach sehr gut. Gefällt natürlich nicht jedem wie man an einigen Kommentaren sehen kann.

                                            Freue mich auf Staffel 4!!

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                                            • 7 .5

                                              Staffel 1

                                              [...]

                                              Aber was macht die erste Staffel von „Homeland“ so gut? Ich persönlich fand es einfach fantastisch, wie die Serie mit den Erwartungen des Zuschauers spielt und diese dann immer wieder täuscht. Und das so einfach und nicht einmal versteckt. Das ist echt klasse. Immer wenn ich denke, jetzt hab ich raus, wie es eigentlich ist, dann gibt‘s eine Wendung, mit der ich nie gerechnet hätte und, schwupps, seh‘ ich den oder einen anderen Charakter in einem ganz anderen Licht. Dadurch wird dann ein unheimlicher Spannungssog entfacht, der einen immer neugieriger macht, wie es denn weitergeht. Man kann einfach nicht mehr aufhören. Und genau das ist es doch, was eine Serie erreichen muss. Man muss als Zuschauer unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht und das über eine lange, lange Zeit.

                                              [...]

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                                              • 4

                                                3 Folgen der vierten Staffel gesehen. Ich bin raus. Die Dramaturgie gibt es einfach nicht her das ich mir das weiter ansehe. Weckt mich wenn es vorbei ist.

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                                                • 7

                                                  Das erste Drittel der neuen Staffel ist vorüber. Ohne Lewis ist die Serie leider nur noch Mittelmaß.

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                                                    Das soll ja wohl ein WItz sein! Diese Person soll eine extrem wichtige CIA Geheimdienstagentin sein?
                                                    Allein schon das Carrie Mathison so extrem gezeichnet wurde, als Charakter, macht es mir unmöglch die weiteren Staffeln zu schauen. Es wirkt unrealistisch, extrem aufgesetzt, und nervig ohne Ende.
                                                    Der restliche Cast kann überzeugen und 1 oder 2 Folgen fand ich auch einigermaßen spannend aber alles wirkt trotzdem irgendwie ausgelutscht(junge Beamtin mit altem Mentor, blablabla....)

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