Homeland - Kritik

US · 2011 · Thriller, Drama · 8 Staffeln · 73 Episoden
Du
  • 7 .5

    Homeland ist eine sehr gute Serie ,wobei man hier keine realitätsgetreue, informative, vielseitige Darstellung des Nahost- Konflikts erwarten sollte. Sieht man z. Bsp. an Staffel 2 : Iran, Al-Quaida 6 Hisbollah verbünden sich zu einer anti-amerikanischen Super-Allianz des Bösen. REALLY??: Jeder der auch nur ein bisschen was über den Nahost- Konflikt weiß, wird versichern, dass sich AL- Quaida & Hisbollah niemals zusammen tun würden, da sie praktisch aus religiöse & politsche Feinde/Kontrahenten sind( Googelt beide Organisationen, dann seht ihr die Wahrheit. Ansonsten ist die Serie ziemlich gut geschrieben mit zahlreichen Verweisen auf Terrorismus, Nahost- Konflikt und Geheimdienste. Vor allem Carrie ist sehr gut geschrieben, auch wenn ich mich frage wie die CIA es nicht herausfinden konnte , das sie eine bi-polare Stöung hatt( man muss sicherlich doch einen psychologischen Eignungstest bestehen, wenn bei der CIA anfängt) , aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Die Serie gefällt mir sehr gut, ist abwechslungsreich und voller Spannung, am besten gefallen mir Staffel 1 & 2. Bin gerade bei der 5. Staffel, die in Berlin spielt, wobei ich die schauspielerische Leistung der deutschen Schauspieler als mittel bis schlecht empfinde. Ein Beispiel: Nina Hoss als BND- Angestellte die in jeder Situation den gleichen Gesichtsausdruck zu haben scheint.
    Mein End- Fazit:
    gute, abwechslungsreiche Serie, weiter so

    • 8
      coconutkiss 10.04.2017, 22:25 Geändert 10.04.2017, 22:29

      Ich bin erst bei Staffel 3, kann aber bisher fast nur positives über Homeland sagen. Als Person, die schnell das Interesse an Filmen/Serien verliert, wenn sie mich nicht in ihren Bann ziehen, gehört Homeland zu den wenigen Serien, die das geschafft haben.
      Die Serie ist ab der ersten Folge unglaublich spannend, ohne das wirklich viel passieren muss. Besonders Brody schickt den Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle: Hat man jetzt Mitleid mit ihm oder ist er der Feind? Selbst jetzt in Staffel 3 bin ich mir nach wie vor nicht sicher...
      Die *Vorsicht SPOILER* Beziehung zwischen Carrie und Brody macht die Serie zu dem was sie ist: Der Zuschauer weiß einfach nicht, was er von den Protagonisten und ihrem Handeln halten soll. Besonders Carrie hat mich teils wirklich zum verzweifeln gebracht. Ihre Labilität und ständigen Heulattacken lassen schon Zweifel daran aufkommen, ob sie in ihrem Job wirklich richtig aufgehoben ist, geschweige denn, ob es auch nur im Ansatz realistisch ist, dass eine solche Person bei der CIA ist. Aber es handelt sich um eine fiktive Serie, daher bin ich da mal nicht so streng.

      Was mich jedoch wirklich an der Serie stört ist die Pauschalisierung aller Muslimen als mögliche Terroristen! Leider wird hier die Angst vieler Amerikaner vor dem Islam mehr als deutlich. Daher 2 Punkte Abzug.

      • 9

        Staffel 1 -> 10/10 -> unglaublich spannend; beste Staffel
        Staffel 2 -> 9,5/10 -> knüpft wunderbar an die erste Staffel an und ist ebenso
        spannend wie die erste. Etwas schwächer.
        Staffel 3 -> 7,5/10 -> für mich die schwächste Staffel; teilweise langweilig und für
        meinen Geschmack etwas zu dramatisch
        Staffel 4 -> 8,5/10 -> Besser als Staffel 3; Allerdings nicht ganz so gut wie
        Staffel 1 und 2
        Staffel 5 -> 9,5/10 -> Wieder unglaublich gut; fast so gut wie Staffel 1!
        Außerdem gutes Setting mit Berlin.

        2
        • 9
          SCMarv 03.01.2017, 12:54 Geändert 03.01.2017, 13:03

          Absolut super Serie! Spielt im Serienuniversum ganz vorne mit!
          Staffel 1 – 3 Top. Wobei die Handlung der ersten drei Staffeln autark ist und in der vierten Staffel nicht weitergeführt wird.
          Das Einzige was mich an Staffel 2 und 3 wirklich nervt ist das Teeniepärchen (Brodys Tochter mit Lover). Ihre Lovestory ist so unnötig wie ein Regenschirm in der Sahara und dient offensichtlich nur dazu die Serie unnötig zu strecken…ein echter Störfaktor. Das Gesülze dieser beiden Zahnspangenträger auf Twilightniveau ist einfach nur unerträglich.
          Nichtsdestotrotz geht es in Staffel 4 mit einem Großteil des bisherigen Casts mit neuem Plot weiter und das ohne auch nur einen Funken an Spannung zu verlieren. Einziger Wermutstropfen das enttäuschende Staffelende.
          Staffel 5 …für mich persönlich die schwächste Staffel. Sicherlich auch deshalb, weil sie in Deutschland spielt, das geht überhaupt nicht an mich. Erinnert mich zu oft einfach an eine Tatort-Folge…ok eine verdammt gute Tatort-Folge, aber das Deutsch-Flair ist mir einfach zu penetrant…ich will das in einer amerikanischen Serie einfach nicht haben.

          Alles in allem gehört Homeland mit zu den besten Serien. Unterhaltung auf hohem Niveau mit einem brillanten Cast, dichter Story, außergewöhnlichen Schauplätzen (bis auf Deutschland - ist aber nur mein persönliches Empfinden).

          Schade, dass es eine sechste Staffel gibt. Für mich gehört zu einer wirklich guten Serie das Gespür dafür, wann Schluss sein soll. Breaking Bad, meines Erachtens die beste und perfekteste Serie aller Zeiten, hat auch diesen Aspekt n i c h t außer Acht gelassen und dem Zuschauer ein knackiges Serienende nach Staffel 5 gegönnt ohne künstliches Streckmittel.
          Auch das gehört zu einer guten Serie, auch das macht eine Serie zu etwas Besonderen – zu wissen, wann Schluss ist!

          Eigentlich würde ich Homeland gerne mit 10 Punkten würdigen, aber aufgrund des nervigen Teenager-Lovestorygeschwurbels und der Tatsache, dass man auch hier die Kuh melken will ohne Unterlass und damit der Serie kein würdiges Ende bereitet, gibt`s nur 9 Punkte.

          • 10
            jens.wiehl 10.11.2016, 10:52 Geändert 13.11.2016, 10:31

            So, ich hab dann mal die 5. Staffel an einem Tag durchgesuchtet :)
            Nur wenige Serien schaffen es, mich so zu fesseln, dass ich nicht mehr aufhören kann sie zu schauen.
            Homeland schafft das, und zwar von der ersten bis zur 5.Staffel!
            Ich gebe aber gerne zu, dass ich nach der 3. Staffel und dem Ausstieg von Damian Lewis sehr skeptisch war, wie die Handlung sinnvoll weitergeführt werden kann.

            Die Macher haben es aber geschafft, eine von Staffel zu Staffel spannendere Geschichte zu entwickeln. Und zwar so spannend und gut, dass ich es kaum erwarten kann, die 6. Staffel zu sehen.
            So wie ich mich kenne wird das auch wieder an einem Tag Passieren :D

            2
            • 5

              Geht so. Damian Lewis ist ein echter Anti-Schauspieler, der immer nur ein möglichst verkniffenes Gesicht vorzeigen muss und der übrige Cast ist auch nicht viel besser. Die Serie wird nach dem Ausscheiden von Lewis ab der vierten Staffel deutlich besser, wozu auch die beeindruckenden Schauplätze im nahen Osten und die erschreckend aktuellen Themen beitragen. Am Ende der vierten Staffel kommt dann noch Nina Hoss dazu und in der fünften Staffel die sorgfältig gewählten Berliner Locations. Das machte streckenweise richtig Spaß. Nur leider ist die Handlung über weite Strecken total konstruiert und zutiefst unlogisch. Wozu auch gehört, dass die interessante Figur des Peter Quinn, beeindruckend gespielt von Rupert Friend, andauernd sterben muss, was immer mehr zu einem öden Running Gag verkommt. Nach der fünften Staffel ist für mich jedenfalls Schluss mit der aufgesetzten Nervosität von Claire Dames.

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              • 10
                hottentottenhotte 25.10.2016, 16:38 Geändert 25.10.2016, 17:01

                Vorab eine Warnung: Ich spoilere einiges, weil ich mich eher an die wende die die Serie schon kennen und beschäftige mich fast ausschließlich mit der Hauptfigur. Wer also Carrie nervig findet und die Darstellerin für eine überschätzte Heulboje hält, der sollte den ganzen Sermon hier besser nicht lesen.

                Ich bin erst vor ca. zwei Wochen und eher widerwillig zu Homeland gekommen. Nachdem ich Anfang des Jahres durch "Die Brücke" überhaupt erst Interesse für Serien entwickelt, und meine Begeisterung mit "Borgen", "Breaking Bad", Komissarin Lund", dem unvermeidlichen und genialen "Game of Thrones" weiter gefüttert habe, wusste ich nach der zweiten Staffel von "Mr. Robot" nicht so recht weiter. Alle diese Serien hatten mich aufgrund ihrer sorgfältigen Charakterausarbeitungen und ihrer gut erzählten Geschichten gefangen genommen. Bei manchen fiel das Ausschalten extrem schwer.

                Da mir nichts besseres einfiel, habe ich ohne große Erwartungen mit "Homeland" angefangen. Was soll ich sagen: die Serie toppt alles was ich davor gesehen habe. In erster Linie weil ich mich in die hyperventilierende, völlig gestörte, permanent den Tränen nahe Carrie verliebt habe. Für mich eine der stärksten Film- bzw. Serienrollen die sich Drehbuchschreiber jemals ausgedacht haben. Und Claire Danes ist in dieser Rolle einfach unglaublich. Ihr "Cry-Face" scheint ja schon eine ganz eigene Rollengattung zu sein. Wie sie aber die in ihrer Figur brodelnden Emotionen immer wieder mit feinstem Minenspiel und Mut zur Häßlichkeit ausbreitet ist schon ganz großes Kino bzw. Serie. Allein dieses unkontrolliert zuckende Kinn vor dem nächsten Ausbruch oder die vielen kleinen Szenen in denen die Einsamkeit und Verzweiflung dieser Figur beleuchtet werden.

                Neben der spannenden, wendungsreichen, dabei aber niemals unglaubwürdigen Thrillergeschichte die bis in die kleinsten Nebenrollen hervorragend besetzt ist und jedem der Charaktere genügend Raum zur Entfaltung bietet, ist Homeland für mich insbesondere als große Tragödie einer hemmungslosen und unmöglichen Liebe so ergreifend. Was Carrie allein in der dritten Staffel auf sich nimmt, um den geliebten "Feind" zu rehabilitieren, wie sie dafür sprichwörtlich durch die Hölle geht, hat es mir jedes Mal schwer gemacht, nach drei, vier Folgen am Stück nicht die ganze Nacht durchzugucken. Und das obwohl man schon früh ahnt, dass diese Liebe kein gutes Ende nehmen wird. Tut sie ja dann auch nicht.

                Eigentlich hätte man damit am Ende der dritten Staffel auch Schluss machen können. Hat man aber nicht. Zu meinem großen Glück ;-) Denn auch die vierte Staffel, ist wieder grandios geworden. Weil Carries Geschichte auf einer neuen Ebene weitererzählt wird, die in vielen Bereichen noch verstörender ist, als in den drei Staffeln davor. Wie sie mit eiskalter Logik den Drohenangriff auf eine Hochzeit befiehlt und rechtfertigt, voller Berechnung einen noch nicht ganz erwachsenen Jungen verführt, um an seinen Onkel, einen brutalen Talibanführer heranzukommen, ihren Mentor und Freund Saul bei einem Drohnenangriff opfern will um besagten Taliban zu töten, Kollegen und Mitarbeiter rücksichtlos ausbeutet, das eigene Kind, zu dem sie keine Beziehung aufbauen kann, beinahe in der Wanne ertrinken lässt (eine der verstörendsten Szenen der ganzen Serie) – das alles sind schon keine Brüche einer Figur mehr, das würde anderen Filmen oder Serien reichen, um das absolut Böse darzustellen. Und trotzdem, oder gerade deswegen, kann ich nicht genug bekommen von dieser Carrie. Denn diese Brüche wirken nie wie draufgepfropft, um der Figur einen Anschein von Tiefe zu geben wie man es aus so vielen mittelmäßigen Serien mit Hang zum Kitsch kennt. Carrie bleibt in ihren ganzen Widersprüchen immer sie selbst und ich als Zuschauer bin ihr verfallen. Eine Szene gegen Ende der Staffel beleuchtet dann diesen Weg zur "dunklen Seite der Macht": Eine Geheimagentin des ISI hat ihre Schwachstelle mittels eines Verräters entdeckt und ausgenutzt, indem sie Carries dringend benötigten Medikamente gegen ein extrem starkes Haluzinogen ausgetauscht hat. Die Ahnungslose schluckt diese und irrt völlig derrangiert und haluzinierend durch Islamabad. Die Polizei ergreift sie und liefert sie beim Komandeten des ISI ab. In ihrem Wahn glaubt Carrie den geliebten Brody zu sehen und gesteht ihm unter Tränen wie einsam und verlassen sie sich ohne ihn fühlt.

                Kann das wirklich so banal sein? Gegenfrage: Sind das nicht die meisten Tragödien? In ihrem Kern einfach und banal? Nach meiner Erfahrung ja und es war für mich an keiner Stelle unglaubwürdig oder aufgesetzt, sondern wie so oft in dieser grandiosen Serie, einfach nur ergreifend. Berücksichtigt man, wie tief die Psyche dieser so komplexen Figur schon drei Staffeln zuvor ausgearbeitet wurde, die Opfer die sie bereit war für Brodys Rehabilitierung zu bringen und ihre totale Einsamkeit ohne ihn, so erscheint mir das alles andere als banal, vielmehr vollkommen logisch und stringent. Entscheidend dabei: Sie wird an keiner Stelle zum hilflosen Weibchen, dem der starker Beschützer fehlt, sondern bleibt immer diese selbstbestimmte, aber in sich widersprüchliche und verletzliche Persönlichkeit. Wer die ersten drei Staffeln kennt, weiß dass die Konstellation zwischen Carrie und Brody extrem komplex war. Der sinistre, traumatisierte und von widerstreitenden Gefühlen und Loyalitätetn geplagte Brody war ihr Spiegelbild, Ergänzung, Counterpart. Das legten die Überschneidungen beider Schicksale gerade in der dritten Staffel auch betont nahe: Brody in im Slum von Caracass unter Drogen, Carrie in der Psychatrie unter Beruhigungsmedikamenten ruhig gestellt. Diese Kongruenz beider Schicksale wurde geradezu herausgestellt - ein Umstand der bei den ansonsten sehr subtilen Charakterisierungen dieser Serie schon beinahe plump anmutete. Nur mit Brody und durch ihn fühlte sie sich verstanden und angenommen in einer vollkommen wahnsinnigen Welt. Oder wie Peter Quinn es in der zweiten Staffel nach verweigerter Exekutierung gegenüber seinem Auftraggeber Estes auf den Punkt bringt: "Sie ist die beste Geheimagentin die ich kenne, ihn (Brody) zu töten würde sie zerstören. Das ist alles andere als gut. Und ich töte nicht die Guten."

                Dieser dann doch eingetretenen Zerstörung konnte man in Staffel vier über zwölf Teile folgen. Das ist alles andere als locker-leichte Freizeitunterhaltung, übt auf mich aber einen ähnlich unwiderstehlichen Sog aus wie die großen Erzählungen eines Dostojewski, Joseph Conrad oder Cormac McCarthy.

                Was habe ich ein Glück, dass ich noch Staffel fünf vor mir habe ;-)

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                • 10
                  Bruno Morbitzer 02.09.2016, 09:44 Geändert 02.09.2016, 14:25

                  Eine der besten Serien, die ich je gesehen habe, und das sind viele.
                  Menschen mit Suchtveranlagung sollten sich einen Toilettenstuhl vor den Fernseher stellen und ausreichend Lebensmittel, - das lässt einen nicht mehr los.
                  Nur die zweite Staffel schwächelt ein wenig. Diese ständige Vögelei ist nervig und darüberhinaus so erotisch wie Hundekot im Briefkasten. Aber zum Ende hin wird wieder ordentlich aufgedreht.
                  Das Einzige, was intermittierend auf den Sack geht, ist die hyperaktiv-hysterische Hauptdarstellerin, die ständig steil geht, auch wenn in China ein Sack Reis platzt. Und auch der unterbelichtete Brody jr. ist eine veritable Nervensäge, wenn er grenzdebil grinsend alles cool findet. Aber das wird glücklicherweise durch die anderen Protagonisten und das geniale Skript abgefedert.
                  Also unbedingt sehenswert!

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                  • 5 .5
                    zwurbelkurbel 09.08.2016, 16:05 Geändert 11.08.2016, 18:11

                    Schon irgendwie sehenswert aber auch mega anstrengend zu schauen, weil sie so stressig ist und die love-story so deplaziert. Und auch wenn die Serie "amerika-kritisch" ist (man erfährt nichts neues...), ist es eine amerikanische Serie und ich schätze der Islam kommt viel schlechter weg. Es wird sich aber bemüht zwei Seiten zu beleuchten im Guten wie im Schlechten und man wird auf jeden Fall extrem gepackt. Trotzdem nach der zweiten Staffel aufgehört zu schauen.

                    • 10

                      Sehr gut und spannend gemacht.
                      Kann die sechste Staffel kaum erwarten.

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                      • 10
                        spassmagnet 28.07.2016, 22:48 Geändert 28.07.2016, 22:50

                        da gerade Quantico anläuft, wollte ich zum krassen Gegenteil Homeland auch noch meine Meinung kundtun.

                        denn diese Serie ist so wie ich Action mag: gute Ideen gut umgesetzt, es wird nie langweilig und Logiklöcher halten sich absolut im Hintergrund - man kann sie ohne schlechtes Gewissen ignorieren.

                        die Schauspieler sind top - Claire Danes fand ich sowieso immer schon ne gute Schauspielerin. Damian Lewis war recht neu für mich, aber überzeugt einfach auf Anhieb.
                        die Rolle vom CIA Chef Saul Berenson ist eine der genialsten meiner Meinung - einfach toll gespielt.
                        die zwischenmenschlichen storys fügen sich perfekt ein - so werden auch die Romantik-Szenen gut in die story integriert....

                        klar es geht um Terror und das wird natürlich aus US-Sicht erzählt -- wer damit nicht klar kommt, muss es halt sein lassen. davon abgesehen werden viele brisante Vorbilder aus der Realität mit aufgenommen - von Drohnenangriffen in bis zur Pakistan-Problematik.

                        die Serie ist einfach ein Genuss!

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                        • 2 .5

                          Habe nur Staffel 1 gesehen und es war eine Qual die ausufernde Liebesstory anzusehen. Die Grundidee hat ja Potential, aber da wird viel verschenkt durch diese 0815 Romanze. Ärgerlich!

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                          • Die ersten beiden Staffel haben mich wirklich begeistert. Nach jeder Folge wollte ich sofort weiterschauen. Staffel 3 fand ich dagegen etwas langweilig. Staffel 4 war meiner Meinung nach dann wieder deutlich besser. Aber der absolute Höhepunkt ist für mich Staffel 5!

                            Ich habe bislang jede Folge auf englisch gesehen. Und das lohnt sich wirklich!

                            Die Hauptdarstellerin ist in der Tat sehr anstrengend, aber gleichzeitig fühlt man ständig mit ihr mit. Was mir besonders gefällt: Die Schauspielerin wird nicht ständig äußerlich "schön" dargestellt. Wenn Carrie erschöpft oder besonders emotional ist, dann wird sie auch äußerlich so dargestellt. Das vermisse ich in manchen Serien. In der Realität sieht doch beim weinen niemand schön aus.

                            Super Serie. Jeder, der zwischendurch den Bezug verloren hat, sollte wieder einsteigen und unbedingt Staffel 5 schauen!!!

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                            • 7 .5

                              Die erste Staffel wow ... Absolut großartig. Man braucht zwar ein paar Folgen um sich zurecht zu finden, aber absolut fenomenaler Spannungsbogen und die schauspielerische Leistung war einfach großartig. Allerdings ging mir Carry Folge für Folge ziemlich auf den Sack. Die Rolle war schon sehr überspitzt und hat teilweise echt genervt.

                              Staffel 2 War dann im Vergleich zwar schon noch spannend, aber eben nicht mehr so intensiv.

                              Staffel 3 war fast langweilig und die eigentliche Thematik der Serie ist quasi verschwunden und im Endeffekt war es dann nur noch ne langweilige Kriegsserie.
                              Für mich war dann nach Staffel 3 auch Schluß.

                              Mir jetzt noch weitere Folgen zu geben bei denen es garnicht mehr um das eigentliche Thema geht und Carry an sich nen stressiger Charakter ist war für mich dann zu viel des Guten.

                              Fazit:

                              Staffel 1 - 3 Geht schon klar und kann man sich gut anschauen, aber sobald der Knoten aus Staffel 1 geplatz war, hat die Serie immer mehr an Intensivität verloren und wurde dadurch leider von einer Top Serie zu mittelmäßigen Standard.

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                              • 8

                                Staffel 1 & 2 waren durch aus nice, die dritte fand ich etwas langweilig. Gut gemacht is das alles natürlich.

                                Warum jetzt Fiktion direkt als Rassismus abgestempelt wird versteh ich nicht? Das alles entspricht ja nicht der Wahrheit oder wird als "Based on a true story" geliefert. Oder habe ich etwas nicht mitbekommen?

                                • 9
                                  Foxx87 03.01.2016, 05:08 Geändert 03.01.2016, 05:31

                                  Serien wie House of Cards, BB, Fargo, True Detective etc. bestimmten meine Sehgewohnheiten und ich stellte mir die Frage, was nun? Aufgrund der medialen Resonanz ist mir sofort Homeland eingefallen! In den letzten Tagen habe ich es bis zur 3ten Staffel geschafft und kann nur sagen das diese Serie sich nicht vor den o.g. verstecken muss! Mit einem Thema das nicht aktueller sein könnte hat mich Homeland mit einer Geschichte eines aus der irakischen Gefangenschaft zurückgekehrten US Marines gefesselt der daraufhin verdächtigt wird von Terroristen umgedreht worden zu sein und von der CIA überwacht wird. Die Darsteller passen perfekt in Ihre Rollen und Claire Daines als CIA Agentin Carrie Mathision spielt Sie alle an die Wand! Dieser Charakter hat mich mitfiebern lassen und auch zum Teil mit Ihrer (unorthodoxen) Art aufgeregt, wo ich mir wirklich gesagt habe "das ist nicht ihr fucking ernst"!!! Dies kann mit der Zeit auch mal zuviel werden aber der Charakter ist bewusst als polarisierender Dreh und Angelpunkt gewählt. Staffel 1 war bereits sehr beeindruckend aber wurde meiner Meinung nach von Staffel 2 nochmals getoppt gerade auch wegen dem unglaublich krassen Finale. Staffel 3 war zu Beginn etwas schwach hat aber qualitativ enorm zur Mitte-Ende der Staffel zugelegt. *Spoiler* Als Nicholas Brody zum Ende der Staffel im Iran erhängt wurde habe ich sehr mitgefühlt, obwohl er vorher ein Terrorist war hat er sich während der Serie in eine andere Richtung entwickelt und dadurch viel Sympathie/Mitgefühl verdient*Spoiler Ende*
                                  Generell lebt Homeland enorm von den spannenden Dialogen und Wendungen. Man bekommt auch einen sehr guten Einblick wie Geheimdienstarbeit funktionieren könnte. Alles in allem bin ich beeindruckt und gespannt was in der 4 Staffel passieren wird, da man die 3 Staffel durchaus als einen Abschluss bzw Ende der Serie sehen könnte.

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                                  • 7 .5

                                    Auf der Suche nach guten Serien Teil 1688. Da Sherlock ja auf sich warten lässt, House of Cards ebenso in einer Warteschleife steckt und Poirot das beste!!! Schlafmittel der jüngeren Seriengeschichte ist habe ich mir mal Homeland zu den Augen geführt. Hochbrisant, sehr aktuell und überraschend kommt die Serie daher. Ich würde glatt sagen: Ich bin selten so gut an einem Neujahrstag unterhalten worden. Und das soll was heissen. Normalerweise liege ich jammernd im Bett, unfähig auch nur irgend etwas zu konsumieren. Ausser einen Konter Whisky. Staffel 1 bekommt mal 8,5 Punkte. Frohes neues Jahr Leute. So nebenbei.

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                                    • 10

                                      Absolute spannend,fesselnd,mitreißend, und aktueller denn je !!

                                      Hatt mich in den Bann gezogen die Serie!!
                                      Gerade Staffel 2 fertig mit nem sehr geilen Cliffhanger am Ende :D

                                      Ich liebe die Serie!!

                                      Wer 24 mochte wird Homeland ebenfalls lieben !!!!

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                                      • 9 .5

                                        Homeland ist einfach etwas für serienliebhaber, hoher spannungsfaktor im erzählstil, ausgefallene protagonistenprofile. Allerdings eignet sie sich in zeiten wie diesen nicht unbedingt für jeden geist, denn der muss sich auf divergenten ebenen bewegen können, um sich nicht beirren zu lassen.

                                        Darüber wie sich die usa gewöhnlich ausgesprochen gerne selber feiert, irritieren hier bildgewaltige, und mitreißende erzählabschnitte aus fernen ländern und kulturen hinweg. Dass man es einfach nicht fertigbringt seine gespaltenen sympathien in ordnung zu bringen, macht es für mich erst zu einem meisterwerk. Die protagonistin nervt höllisch, behält aber dennoch stets meine volle aufmerksamkeit. Hier bekommt man im grunde keine möglichkeit partei zu ergreifen- man folgt der geschichte nicht weil man sich ab einem gewissen punkt zuhause fühlt, weil man sich identifiziert hat, meistens fühlt sich die geschichte an als würde man den boden unter den füßen verlieren...aber man muss einfach wissen wie es weitergeht!...

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                                        • 10

                                          Super spannend, und am Hauptbahnhof Berlin getroffen, wo sie gerade die neue Staffel Homeland drehten, man war ich aus den Socken... Bei den Rolltreppen stand sie auch noch neben mir, und hab es null gecheckt, erst wie mich meine Schwester drauf aufmerksam machte...

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                                          • 8 .5

                                            Spannend

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                                            • http://www.tagesspiegel.de/medien/homeland-ist-rassistisch-graffitikuenstler-jubeln-homeland-kritische-botschaften-unter/12456766.html

                                              so gut die Aktion

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                                              • 8

                                                So, 10 Monate nach meiner Bewertung von Staffel 1 - 3 nun meine Meinung zu Staffel 4: Wie vermutet ist es eigentlich ein kompletter Reboot: Die Protagonisten sind zwar von vereinzelten Zu- und Abgängen abgesehen dieselben, aber die Handlung der ersten drei Staffeln wird nicht weiter geführt. Nach dem Iran sind der neue Feind nun - wenig überraschend - die Taliban.Die ersten 8 - 9 Folgen waren auch wirklich gut, aber die letzten drei naja. SPOILER: Zunächst wird die Handlung und Spannung wirklich gut aufgebaut. Carrie ist CIA-Chief in Islamabad und muss sich nicht nur mit den Taliban, sondern auch mit Teilen des ISI (Inlandsgeheimdienst Pakistan) auseinander setzen. Beeindruckend ist hier vor allem die Allgegenwart der Drohnen. Lustig ist eine Szene, in der Carrie eine Geburtstagstorte bekommt, auf der Sie als Drohnenkönigin tituliert wird. Die Konfrontation mit Chef-Taliba Haqqani eskaliert immer weiter. So weit so gut, aber das Ende der Staffel kann ich handlungsmässig so gar nicht mehr nach vollziehen, als die Amerikaner zweimal einer Geisel-Erpressung nachgeben und damit ihren Gegener stark und stärker machen. Ist natürlich alles Fiktion, aber so weit an der Realität vorbei sollte es dann nicht sein. War für mich extrem unrund und hat mich insofern irgendwie an die letzten Staffeln von 24 erinnnert. Die letzte Folge ist dann so eine Art Epilog auf eine noch gar nicht abgeschlossene Handlung, kein Cliffhanger oder so.

                                                Vielleicht überzeugt mich Staffel 5 ja wieder.

                                                • 6 .5

                                                  Plot spannend, Damian Lewis gut, gut gefilmt aber schauspielerisch im gesamten sosolala, die Arbeit der CIA völlig unrealistisch und klischeetriefend dargestellt und die ganzen Beziehungsgeschichten sollten wohl die weiblichen Zuschauer bei Laune halten und gehen mir ziemlich auf den Sender...

                                                  • 9
                                                    gertgebert 26.08.2015, 00:47 Geändert 27.08.2015, 12:33

                                                    Eine Serie ist kein Kinofilm.Muß daher auch nicht ganz so kompakt sein. Im Vergleich zu Breaking Bad etc. absolut gleichwertige Spitze! Wäre eine 10, wenn Brodys Töchterchen nicht die pubertierende Sehergruppe derart penetrant missmutig abdecken müsste.

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