KDD - Kriminaldauerdienst

Polizeifilm, Drama

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8.8Ausgezeichnet 48 Bewertungen

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“Das Leben ist das, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben”, hat Henry Miller einmal gesagt. Was das heißen kann, zeigen wir mit unserer neuen Serie “KDD – Kriminaldauerdienst”. “KDD” ist eine Serie über das Leben. Über das Leben von sechs oder sieben Leuten in einer Berufsbeziehung; in einem Job, der an Grenzen führt &...

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Handlung

Die Serie KDD – Kriminaldauerdienst spielt im Berlin-Kreuzberg der Gegenwart. Eine Polizeistation wird zum Mittelpunkt für die Handlung der Serie über die dort im Kriminaldauerdienst arbeitenden Beamten.

Die Beamten des KDD- Kriminaldauerdienstes sind die ersten Beamten am Tatort, Tag und Nacht. Sie leiten erste Ermittlungen oder Fahndungen ein und geben den Fall dann an die Kollegen der Fachkommissariate im Tagesdienst weiter. Ob der Fall gelöst werden kann, eine Festnahme Bestand haben wird, das Opfer überlebt – das alles darf sie nach ein paar Stunden nicht mehr interessieren. Sie sind nur die Vorhut; diejenigen, die die Leichen zuerst sehen, mit entsetzten Eltern verschwundener Kinder sprechen, den Tätern nachsetzen, wenn sie noch in der Nähe sind. Sie legen keine Akten an, sie halten ihren Körper hin. Im internen Jargon werden sie Ausrücker genannt. Sie sind die universell einsatzfähigen Soldaten des Gesetzes, die Feuerwehr der Kriminalpolizei.

Hauptcharakter

Helmut Enders

Helmut Enders (Götz Schubert) ist Dienstgruppenleiter und Kriminalhauptkommissar Als ständig rückfälliger Alkoholiker wird er zum Risiko für die gesamte Abteilung. Seine privaten Probleme um sein zerrüttetes Verhältnis zu seiner Tochter erleichtern die Situation keines Falls.

Kristin Bender

Kristin Bender ( Saskia Vester) ist Wachdienstführerin der Wache. Sie wird von privaten Hintergründen beeinflusst. Verzweifelt versucht sie ihre Homosexualität vor den Kollegen zu verbergen, auch als sie von ihrer Partnerin verlassen wird und sich darum bemüht, einen obdachlosen Jungen zu adoptieren.

Sylvia Henke

Sylvia Henke (Melika Foroutan) ist eine schöne, ehrgeizige Kriminalkommissarin. Zu Beginn wirkt sie noch berechnend und intrigant, bekommt aber im Serienverlauf durch ihre Backstory als alleinerziehende Mutter und Opfer eines Triebtäters eine deutlich menschlichere Seite.

Hintergrund

Der ersten Staffel von 2007 folgte 2008 die zweite. Trotz miserabler Einschaltquoten gab das ZDF eine dritte Staffel in Auftrag, die im Januar 2010 auf Arte Premiere haben wird.

KDD- Kriminaldauerdienst ist ein absoluter Kritikierliebling.

Auszeichnungen

2007

Bayerischer Fernsehpreis an Saskia Vester in der Kategorie Beste Schauspielerin
Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie Beste Serie

2008

Adolf-Grimme-Preis im Bereich Fiktion an Autor Orkun Ertener, Produzentin Kathrin Breininger und das Darstellerteam

2009

Bayerischer Fernsehpreis an Manfred Zapatka als bester Schauspieler in der Kategorie Serien und Reihen


Cast & Crew


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Kommentare

über KDD - Kriminaldauerdienst
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kidhan

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9.0Herausragend

Die mit Abstand beste deutsche Serie der letzten Jahre. Jede Folge ist wie ein Schlag in die Magengrube. Sehr gute Darsteller, Dialoge und Konflikte. Eine Schande, dass man eine innovative Serie wie KDD nach 3 Staffeln absetzt, während parallel der inhaltslose soap-einheitsbrei Jahrzehntelang läuft.

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Wongi

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7.5Sehenswert

hab´s leider zu selten gesehen (auf Arte) aber was ich gesehen habe fand ich gut ... kein CSI quark ;)

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Jonni

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10.0Herausragend

KDD hat im Alleingang den Glaube an die deutsche Serie gerettet. Die Machart ist zur Messlatte geworden an der sich jeder Polizeiruf und jeder Tatort in Zukunft messen lassen müssen. Die an amerikanischen Sehgewohnheiten geschulte Bildsprache hat das geriatrische ZDF Hauptabendfernsehen nachhaltig verstört und so manche Tür für junge deutsche Serien geöffnet. Am Ende gewinnt aber doch das Altersheim. KDD wird nach drei Staffeln trotz Preisregen eingestellt. Und der Freitagabend gehört im ZDF wieder den Heizdecken.

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Genre
Polizeifilm, Drama
Zielgruppen
Frauenfilm, Männerfilm, Familienfilm
Zeit
Gegenwart, 2000er Jahre