The Walking Dead - Kritik

US · 2010 · Endzeitserie, Zombieserie, Horrorserie · 8 Staffeln · 101 Episoden
  • Keine Ähnlichkeit mehr zu den Staffeln 1-5. ..Kommentar zu diesem Schrott. Der Wahnsinn kennt keine Grenzen mehr. Bitte stellt die Serie ein

    • 8

      Geile Serie !!! ich habe alle 6 Staffeln auf Blu Ray zu Hause und alle anderen werden noch folgen

      • 1

        War mal gut, als es noch darum ging, Zombies zu töten und zu überleben, doch mittlerweile finde ich diese Serie einfach nur noch Menschen verachtend.Es geht nur noch darum, wer wen am brutalsten und abartigst umbringt. In den Staffeln geht es nur noch darum: Gruppe A gegen Gruppe B,dann kommt Gruppe C und greift B an. A wiederum verbündet sich dann mit B um gegen C zu kämpfen usw. Zwischendurch taucht dann ab und an mal ein Zombie auf. Ich weiß nicht, ich habe den Eindruck, die Menschen sollen immer mehr abstumpfen bei so viel Gewalt. Kein Wunder, dass nur noch bekloppte auf den Straßen rumrennen ...

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        • 9

          So ist das Leben heute. Man tötet oder stirbt, oder man stirbt und tötet dann.

          Der Governor :)

          • 9

            Ich habe die Serie erst mit 6,5 bewertet und habe nach Punkten zum Kritisieren gesucht .Ich habe jetzt aber am Anfang der 6. Staffel gemerkt, dass ich sie regelrecht verschlungen habe in den letzten Wochen. Ich muss meine Bewertung also ganz klar revidieren, auf eine 9.Warum ich aber keine 10 vergebe.Wegen der 3. Staffel (Gouverneur) und weil es zwischendurch Folgen gibt,wo die Macher überbrücken wollen (keine Ideen), so z.B. die Folge (Spoiler), in der es Tyrece erwischt und er mit den Geistern spricht.
            Außerdem ist es ganz schön frustrierend, dass immer so vieles zusammenkommt,was der Gruppe das Leben schwer macht.Ich leide dann im wahrsten Sinne mit und bin auch echt übel gelaunt. (Riesenhorde,Steinbruch, Angriff, Hupe usw.)

            • 6
              cherubium 14.02.2017, 12:37 Geändert 14.02.2017, 12:42

              Ich hatte TWD mal mit 9 bewertet. Doch irgendwann wurde es belanglos und immer langweiliger. Es geht nichts voran, man dreht sich im Kreis.
              Hab seit Ende der 5. Staffel aufgehört, die Serie zu verfolgen und irgendwie hab ich auch keinen bock mehr, obwohl meine letzte Folge schon über ein Jahr zurück liegt, wieder ein zu steigen.

              • 8

                Habe jetzt bin Staffel 7, Folge 8 geschaut. Die ersten Staffeln sind überragend, von der Bewertung her eine klare "10". Leider wird die Serie nun von Staffel zu Staffel immer langweiliger. Es gibt einfach keine großen neuen Ideen oder Twists mehr. Es ist immer und immer wieder dasselbe. Die Serie wird leider künstlich in die Länge gezogen, weil man mit ihr momentan gutes Geld machen kann, denke ich. Dieses "Schicksal" haben ja leider einige gute Serien (z.B. Dexter).

                • 9
                  allroundt 12.02.2017, 03:22 Geändert 12.02.2017, 21:36

                  Bin jetzt am Ende der vierten Staffel. Der Darsteller des Carl Charakters hat sich zu einem guten Schauspieler entwickelt. Was ich sonst noch zu den Schauspielern sagen kann ist,dass der des Rick Charakters der Volltreffer ist.Er spielt die Rolle perfekt und glaubwürdig. Diese Staffel gefällt mir viel besser als die Dritte.Sie ist abwechslungsreich dadurch, dass der Fokus in den jeweiligen Folgen immer auf verschiedene Personen der Gruppe gerichtet ist.Das ganze Gequatsche um Woodberry und den Gouverneur in der dritten Staffel nervte.
                  Dass man auch immer irgendwelche Nervtöter einbauen muss....Gemeint sind die 2 kleinen Gören.Carol war mir unsympathisch, weil sie die beiden ( Spoiler ) Kranken im Gefängnis getötet hat,aber als sie kurzen Prozess mit der unerträglichen Kleinen gemacht hat,wurde sie mir wieder sympathischer :)
                  Ich muss noch etwas loswerden nach der letzten Folge ,die ich gesehen habe.Enthält Spoiler.Nämlich, die Personen der Gruppe sind ja Helden,sie müssten sich also selber aus gefährlichen Situationen befreien können.Es kommt aber ziemlich oft vor,dass der Zufall oder das Glück ihnen weiter hilft.Das ist auf eine Art unbefriedigend. So geschah es in dieser speziellen Folge gleicb 2 mal. Einmal mit Glenn und Terra im Tunnel,und noch besser im Terminus.Gleich 2 mal war man davor ,Glenn den Schädel einzuschlagen ,aber wie es der Zufall so wollte.....Na ja,..?

                  • 9
                    Tobe_says 11.02.2017, 14:51 Geändert 11.02.2017, 14:51

                    Einige Folgen schwächeln ab und an aber das ist bei der ansonsten hervorragend umgesetzten Endzeit-Serie zu verschmerzen. Mir ist vor dem Fernseher jedenfalls selten so häufig die Kinnlade runtergeklappt wie bei The Walking Dead!

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                    • 10

                      Es gibt einfach nicht´s besseres im Zombie Genre !!! Number ONE !!! Beißer 4ever ;)

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                      • 9

                        Ich hole es nach, die Serie zu sehen.Ich sehe mir täglich 3,manchmal 4 Folgen an.Ich werde alle 10-15 Folgen mal einen Kommentar schreiben.
                        Ich bin jetzt am Ende des ersten Drittels der dritten Staffel angekommen. Mir ist aufgefallen, dass die Special Effects in dieser Staffel besser geworden sind.Ds wirkt wirklich sehr realistisch wenn die Protagonisten im Vorbeigehen den Zombies die Köpfe abschneiden in sie reinstechen.Was ich etwas komisch finde ist,dass es Quoten zu geben scheint bezüglich der Zusammensetzung der Gruppe.Spoiler! T Dog,der Schwarze stirbt,und in derselben Folge wird die Gruppe durch einen anderen Schwarzen bereichert.

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                        • 9

                          Eine Ergänzung zu meinem Kommentar, ANDREA 's Charakter sucks. (Spoiler)Erst mal die ständige Heulerei nach ihrer geliebten Knarre,und wie sie einen auf Cowboy (nicht Cowgirl) macht und sofort an vorderster Front ist,wenn's um's Ballern geht.

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                          • 6

                            Endlich bin ich dazu gekommen, die Serie zu beginnen. Am Stück die erste Staffel angesehn (Das lag jedoch nicht an der unübertreffbaren Spannung sondern meinem unübertreffbaren Kater). Ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht. Keine Folge hat mich wirklich gepackt und einge Längen hat die Serie allemal. Nicht, dass ich die Serie bisher schlecht finde, jedoch bin ich mit enormen Erwartungen ran gegangen, was wahrscheinlich mein Fehler war. Ob ich mir die weiteren Staffeln ansehen werde...ich denke schon...dann kann ich vll. eine genauere Bewertung abgeben und ein paar Pünktchen draufhauen.

                            • 9
                              allroundt 02.02.2017, 03:21 Geändert 04.02.2017, 01:49

                              Ich muss erst einmal sagen,dass ich eigentlich kein Serien Gucker bin,mich aber überwunden habe,diese hier zu sehen. Für den Anfang habe ich mir die ersten 3 Folgen angesehen und ich war positiv überrascht. Der Pilot ist sowieso klasse,grade für mich als Fan von Zombiefilmen. 30 Minuten mehr Laufzeit und eine etwas mehr in sich abgeschlossene Story hätten sogar einen guten Kinofilm daraus gemacht.
                              So,inzwischen habe ich einige Folgen gesehen. Natürlich kann das Niveau des Piloten nicht gehalten werden,was man auch erwarten konnte.
                              Mich stört, dass viele Geschehnisse nicht konsequent zu Ende erzählt werden.In der einen Situation sieht man,wie 2 in der Klemme stecken und vor den Streunern weglaufen, und kurz darauf sieht man dann nur noch ,wie einer zu den anderen zurückkehrt und ihnen nur erzählt ,was mit dem anderen passiert ist.Und was ist denn eigentlich mit dem Typen, der auf dem Dach in festgebunden zurück gelassen wurde.....
                              Was ich gesondert erwähnen muss ist,dass derJunge,der Carl spielt,meiner Meinung nach eine totale Fehlbesetzung ist und kaum schauspielerische Fähigkeiten hat.

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                              • 9 .5

                                Eine großartige Serie, die unglaublich spannend ist, mit immer neuen und überraschenden Wendungen aufwartet und über etliche, gut gezeichnete Charaktere verfügt, unter denen wohl jeder geneigte Zuschauer seine Identifikatkonsfiguren finden dürfte.
                                Ich hatte nach der dritten Staffel pausiert, weil mir die weniger gut gefallen hatte, aber dann riskierte ich einen Blick in Staffel Vier und war sofort wieder angefixt, was für das Suchtpotential dieser Serie spricht. Die einzigen Wermutstropfen sind die unsägliche Frise des wüst pubertierenden Carl, sein Scheiß Hut und seine unfassbar ätzende deutsche Synchronstimme. Und der Typ, der den ganzen Tag mit seinem albernen Stöckchen im Vorgarten herumfuchtelt und mit seinem fanatischen Pazifismuswahn ständig die Gemeinschaft gefährdet, nur weil er unter dem Kopfkissen ein Büchlein mit fernöstlichen Weisheiten für den Hausgebrauch liegen hat. Furchtbar!

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                                • 8

                                  Man muss sich durch ersten Folgen kämpfen. Ich hab relativ spät mit der Serie angefangen und die ersten Folgen waren von der Qualität und Aufmachung her meines Erachtens nach solala, was natürlich auch an der Zeit lag. Trotzdem muss ich sagen, dass ich viele Szenen zu lang gezogen und teilweise auch wirklich nervig fand. Aktuell ist die Serie wieder spannend und natürlich will man wissen, wie sie weitergeht. Aber als Lieblingsserie kann ich sie leider nicht bezeichnen.

                                  • 10

                                    Beste Serie in Sachen Untote und hier sind oft einfach die Menschen schlimmer als die Untoten. Einfach ne gute Storyline, meine Top 2 Serie ;)

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                                    • 10

                                      Nice One.... Sehr realistisch...

                                      11 von 10 Punkten

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                                      • 10

                                        Kleine Aufwertung um 0,5 Punkte, da mich die Serie nun seit Jahren fesselt und zu vielen wunderbaren Diskussionen im Freundeskreis geführt hat. Das Prädikat Lieblingsserie ist durchaus verdient!

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                                        • 8 .5

                                          Sehr gute Serie.

                                          Staffel 1 ist richtig gut, ein sehr spannendes Setting, krasse Atmosphäre und die Brutalität ist anfangs krass anzusehen, aber glaubt mir, man stumpft von Staffel zu Staffel ab, genau wie die Charaktere. Das wird auch zunehmend zum Problem.

                                          Die ersten drei Staffeln sind richtig klasse und für sich genommen 9 Punkte wert. Abzüge gibt es für teils dürftige Schauspieler (was ist denn mit Carl los?!) und miserable Synchronsprecher (ernsthaft, was stimmt nicht mit Carl?!).

                                          Ab Staffel 4 wirkt die Serie etwas ziel-/ und ideenlos. Natürlich, die Truppe hat wenig Zukunftsperspektiven und streift durch die Lande, allerdings führt das teilweise zu Ereignisarmut, die mit Hintergrundgeschichten der Figuren zu füllen versucht wird, was Charaktertiefe schafft, allerdings sind diese Folgen nicht sonderlich mitreißend. Hier wird Aufbauarbeit geleistet, vermutlich um das Ableben einiger Figuren zu späterem Zeitpunkt schmerzhafter und dramatischer zu machen.

                                          Das lohnt sich durchaus, allerdings gibt es einige Längen. In den folgenden Staffeln wird mit Cliffhangern und Todesvermutungen nur so um sich geschmissen und geht einem allmählich auf die Nerven. Dennoch geht das Interesse nicht verloren, weil man wissen möchte, was genau der Cliffhanger jetzt angeteasert hat und ob diese und jene Person doch noch lebt.

                                          Nur die Grundsubstanz der Serie geht verloren, die Beißer verlieren an Bedrohungswert, weshalb die Gegenspieler zunehmend menschlicher Natur sind. Waren es in Staffel 3 noch zwei große Bedrohungen, sind es zunehmend nur noch Menschen. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber andererseits auch notwendig.

                                          Mein größter Kritikpunkt gilt nur für die letzten Staffeln, wo man plötzlich damit beginnt, den Zuschauer mit immer krasseren Cliffhangern und brutalen Toden von Hauptcharakteren zu quälen. Jeder, der S06E16 und S07E01 gesehen hat, wird genau wissen, was ich meine. Das ist ein neues Level und ich wage zu behaupten, dagegen ist Game of Thrones noch harmlos.
                                          Es wird zwar konsequent fortgesetzt, was kontinuierlich von Staffel zu Staffel schon zugenommen hat, aber mus das in dieser Härte wirklich sein?! Lieber gescheite Geschichten erzählen als den Mangel an Ideen mit übertriebener Brutalität und Leid zu übertünchen. Aber vielleicht ist das auch bloß Geschmackssache. Zumal die Tode kaum mehr thematisiert werden, nach zwei Folgen ist die Sache abgehakt und an der nächsten Ecke kommt eine neue Figur angerannt.

                                          Sorry für den langen Kommentar, aber die Serie ist höchst diskutabel und somit egentlich genau das, was ABC erreichen wollte. Trotz oder gerade wegen aller Diskussionen, die teilweise höchst unterhaltsam sind, eine AAA-Serie.

                                          • https://www.youtube.com/watch?v=Cxncs4NvkGQ
                                            LOL!

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                                            • 2

                                              Nicht meine Serie. Finde die Schauspielerleistung unterirdisch bis mittelmäßig.
                                              Logikfehler und ...

                                              Nicht meine Serie.

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                                              • 9

                                                Ich nähere mich dem Ende der 4. Staffel, aber ich denke, es reicht schon für eine Meinung. Ich habe der Serie 9 Punkte gegeben, weil sie handwerklich verdammt gut gemacht ist und die Schauspieler wirklich sehr gut sind. Ich halte normalerweise nichts vom Zombie Genre, denn Zombies sind so ziemlich das unlogischste und dämlichste, was Autorenphantasie sich jemals ausdenken konnte - dagegen wirkt selbst der Osterhase plausibler (ich verzichte jetzt mal darauf, alle Punkte aufzuzählen, die Zombies, vor allem die in Walking Dead, völlig hirnrissig erscheinen lassen), aber hier geht es ja in erster Linie um die Chemie der Darsteller und... die Story. Und die lässt ab Staffel 2 enorm zu wünschen übrig.

                                                Zunächst mal: was soll das Ganze? Warum fragen sich die Charaktere so selten, wie es zu einer solchen Pandemie kommen konnte und vor allem: WARUM können Tote rumlaufen, warum müssen sie fressen, wo sie doch selbst im höchsten Verrottungszustand noch "leben" und so weiter. Das sind Fragen, die Actionfilme wie Resident Evil wenigstens teilweise beantworten. Filme wie Resident Evil haben auch eine klare Storyline, die deutlich auf ein Finale hinsteuert.

                                                Und das ist es, was ich in TWD vermisse: eine echte Storyline. Gut, Menschen im Überlebenskampf, das muss kein wirkliches Ziel haben, so wie das reale Leben ja auch kein echtes "Ziel" kennt. Alle diese Aussagen über "Dinge, die man zu lernen hat" etc, sind eh nur esoterisches Gewäsch. Aber Geschichten brauchen einen Plot und ein Plot braucht ein Ziel. Ausser, man schreibt halt eine Serie wie "Unsere Kleine Farm", die endlos in die Jahre gehen kann, ohne dass sich groß was entwickelt und sich halt Episode an Episode reiht, wie eine endlose Gebetskette.

                                                Das scheint mir hier leider der Fall zu sein. Man hastet von Fluchtpunkt zu Fluchtpunkt, stellt sich einem Bösewicht nach dem anderen, und jeder Bösewicht ist gemeiner, fieser und durchgeknallter als der vorige. Zwischendurch lassen wir regelmässig einen der Handlungsträger sterben und holen neue rein, die uns irgendwann mal egal werden. Sterben ja eh bald.

                                                Ich habe irgendwann angefangen, vorzuspulen, weil mir die endlosen Dialoge und das ewige Gesplatter auf die Nerven gingen, mich regelrecht langweilten. Auch mich treibt eigentlich nur noch reine Neugierde.

                                                Und trotzdem gibt es dann immer wieder mal Momente, die schockierend gut sind, die nah ans Herz gehen oder auch einfach nur nachdenklich machen. Für diese Augenblicke lohnt es sich, weiter auf Play zu drücken. Trotzdem sollten die Autoren langsam mal mit was Substantiellem rüberkommen, sonst werde ich mir weitere Staffeln sparen und schaue lieber was anderes. Designated Survivor zum Beispiel oder Travellers.

                                                • 8

                                                  Die 7te Staffel habe ich nunmehr hinter mir und so schlimm wie gedacht, war es dann doch nicht. Ich werde weiter dabei bleiben.

                                                  Allerdings frage ich mich seit 2 Staffeln, warum die ganzen Leute unbedingt und auf Teufel komm raus in Alexandria bleiben wollen? Es wäre für alle von Anfang an nichts einfacher gewesen, als woanders hin zu gehen...Negan hin oder her...
                                                  Nun hängen alle dort ab, meinen es gibt dort irgendwas Besonderes zu verteidigen, und das wäre nun der Nabel der Welt. Alexandria war ja von Anfang schon stressig für alle Beteiligten, und ich persönlich wäre schon ziemlich früh dort weggelaufen. Dann wären vielleicht auch Abraham und Glen noch am Leben. Am liebsten wäre ich allerdings mit Carol durchgebrannt.

                                                  Mich kann die Serie weiterhin trotzdem gut unterhalten. Irgendwohin muss es ja gehen und wer es noch nicht kennt, sollte mal der 1. Staffel eine Chance geben. So gehen gute Serien und darum gibt es auch viele Punkte für das Gesamtwerk.

                                                  • 6 .5

                                                    Ich habe es doch getan. Ich habe mir tatsächlich noch die 6. und 7. Staffel angesehen. Logischerweise letztere nur bis Folge 8, dem Midseason Finale. Es fällt mir schwer diese Endlos Serie zu bewerten. Das ist ein Auf und Ab und ein zähflüssiger Brei an Geschichte. Wo steuert das hin? Wo will es hin? Ich ahne es, aber gebe die Hoffnung nicht auf. Die Liebe zu der Serie habe ich verloren, aber die Neugier hat gesiegt. Der Kampf gegen etwas, was man nicht beeinflussen kann. STOP. Ich bin ein intelligentes Wesen. Warum schau ich mir das an? Warum interessiert es mich? Warum fresse ich zähflüssigen Brei? Weil es einen auf eine pawlowsche Art doch fesselt. Geb dem Zuschauer was und er wird darauf reagieren. Ich spule zurück.......... Moment. Ja jetzt. The Walking Dead hat im besten Romero Style die Zombie Apokalypse wieder auferstehen lassen. Das Ganze so gut, dass ich dachte ich bin mittendrin, statt nur dabei. Dann aber begann ein schleichender Prozess von Verfäuflnis. Ich baue Bösewichter ein. Einer schlimmer, als der andere. Grossartig waren die Figuren Sean Walsh oder Merle Dixon. Die Zerrissenheit in einer Gruppe aufzuzeigen war das, was Romero konnte, das konnte auch The Walking Dead am Anfang. VORSPULEN. Was dann kam ist eine Baseballschläger Attitüde, die so gar nicht passt. Da wird ein Oberbösewicht vom nächsten getoppt. Das ist nicht nur sehr einfallslos, sondern auch sehr einfach. Es wurden kurzerhand Figuren entfernt, welche die Serie mitgetragen haben. Was wurde eingebaut? Eine Horde Idioten, deren Schicksal völlig egal ist. Die Figurentiefe geht völlig ab, etwas was eine solche "Dauerserie" tragen sollte. Mir werden belanglose Charaktere aufgetischt, die es schaffen etablierte nutzlos dastehen zu lassen. Jeder Tod ist schrecklich, oder doch nicht? Ab Staffel 4, oder 5 war er mir völlig egal. Ist das das Ziel der Serie? Verrohung, Gefühllosigkeit? Wenn es das ist: Gute Nacht und Arbeit. Da sitze ich nun. In einer Dystopie. Ich bin nicht bewegt, ich starre still vor mich hin. Mir ist alles egal, gefangen in einer Zombie Apokalypse, die nichts weiter ist als ein endlos riechender, toter Furz. Und das schlimmste: Sie ist Realität. Dass der Mensch die schlimmste Bedrohung für sich selbst ist sollte eigentlich bekannt sein.
                                                    Zur Bewertung: Die Make up Artists sind genial, die Musik ist stimmig. Die Schauspieler passen. Das Drehbuch ist keines, sondern ein Groschenroman mit Zombies. Da war jedes Sinclair Heftchen gehaltvoller. So bleibt eines hängen: Nach 3-4 Staffeln hätte Schluss sein sollen. Was wäre das für eine Mini Serie geworden. So ist es nichts weiter als ein dahinsiechender Prozess. The Walking Dead. Der Name passt schonmal.

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