The Walking Dead Kommentare

Endzeitserie, Zombieserie, Horrorserie

  • 3
    marmic85 18.12.2014, 23:30 Geändert 18.12.2014, 23:30

    Nach anfänglicher Euphorie habe ich diese Serie vor allem aufgrund der teilweise unterirdischen Schauspielleistung nach gerade mal fünf Episoden wieder zur Seite gelegt... Beim Casting scheint da einiges falsch gelaufen zu sein, einige der Nebendarsteller wären als Zombies mehr in ihrem Element gewesen - "Shane" finde ich GRAUENVOLL!

    • 10

      Weltklasse. Muss man gesehen haben.

      1
      • 1 .5

        Das soll wirklich keine Beleidigung sein, sondern nur eine Warnung für den Fall, dass jemand der, so wie ich, bevor er einen Film oder eine Serie schaut, manchmal bei Moviepilot nachliest wie die Kritiken so sind.
        Man muss schon wirklich anspruchslos sein um diese Serie gut zu finden. Ich lasse mich sehr gerne in Endzeitwelten führen und die Serie schafft es auch zu Beginn Spannung zu erzeugen. Aber es werden mit der Zeit wirklich die konstruiertesten und absurdesten Konflikte geschaffen, um zum Einen die Story aufzubauen, und zum Anderen, um dem Zuschauer ganz einfach brutalste Grausamkeit zu präsentieren. Und damit meine ich noch nicht mal die "gerechtfertigte" Ermordung von Kindern oder einfach die Tatsache, dass alle paar Minuten einige Köpfe zertrümmert werden.
        Zombies und Endzeit sind spannende Fundamente eines Films, aber nicht wenn sie einfach nur die Grundlage bieten um Gewalt und animalisches Verhalten zu verbreiten.

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        • 8 .5

          Um den Durschnitt zu heben und den langweiligen Kritikern in den A**** zu treten gibts 8,5 . Die Serie lebt halt von ihrer Langlebigkeit, bzw dem Verwesungsstadium der Zombies.

          und das laestige Hinterfragen von diversen Verhaltensweisen und Logiklöchern habe ich mir abgewoehnt, ich denke es gibt genuegend Beispiele fuer menschliche Daemlichkeit und Fehlverhaltens in der realen Welt , dass man sich wohl denken kann das 90% oder mehr, genauso ,wenn nicht sogar fraglicher handeln wuerden in diversen Situationen.

          Obwohl ich scheinbar doch nicht Irre bin und dafuer in TWD viel Geld reingesteckt und gehypt wurde, bekommt aber die Trashserie
          "Z-Nation" den rebellischen +0,5 Zombieunterhaltungszuschlagsbonus

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          • don't read - spoiler inside

            zeit, bilanz zu ziehen: nachdem ich die ersten zwei staffeln nur unstrukturiert und teilweise auf deutsch gesehen habe, bin ich zunächst kaum mitgerissen worden. vor erscheinen der staffel fünf habe ich dann doch beschlossen, alles von vorne durchzusichten. gute wahl!

            bei der ersten staffel wurde sondiert, orientiert und eingefunden, in der zweiten uferte der plot in eine mexikanische telenovela aus und ab staffel drei differenzierte sich sicher, wenn auch langsam, dass die zombies ein weiterhin plagender beieffekt sind, jedoch die menschen das viel größere problem darstellen.

            und als rick endlich ein anständiger bart gewachsen ist, wurde es richtig schön! bedauerlich, der tod von shane... der arme mann! erst zombies, dann der verlust seiner nervigen liebe und dann noch sowas... entgegen der landläufigen meinung fand ich lori zwar ätzend, aber doch uninteressant genug, um sie zu übersehen. hingegen habe ich persönlich andrea gefressen. erst jedem ihre knarre unqualifiziert ins gesicht halten und einen auf tough machen und dann hat sie nicht die eier, den größten judas auszuschalten, den die welt gesehen hat! hättest du mal auf deine freundin gehört!!! (michonne - extremely badass!) ging gar nicht!

            und an und für sich - insb. nachdem in staffel zwei die charaktere tiefer wurden - haben wir hier ja eher eindimensionale figuren. jeder mit bestimmten idealen, wenigen eigenschaften... im verlauf wurde es etwas besser, ausgefeilter. die durchgangspsychose bei rick - sehr chick! und die nervtötende kleine, die alle zu zombies machen wollte - auch schön!

            aber kommen wir zu den besten! die dixon brothers. merle... was für ein cooler, vielschichtiger und unterhaltsamer charakter. ich habe sehr um ihn getrauert. und daryl! ...daryl... noch nicht einmal teil des original comics ist er jedermanns liebling. und wie könnte es auch anders sein? männer wollen sein wie er, die frauen wollen ihn. skills, eier, durchhaltevermögen - und das ohne ärmel! er tut immer das richtige, er ist furchtlos, er ist loyal, er prügelt und schießt wie ein gott und spricht mit bedacht. ich habe mir einen lebensgroßen pappaufsteller von ihm ins wohnzimmer gestellt - love it!

            sollte amc ihn umbringen, fahre ich persönlich hin und richte ein blutbad an. für hank shrader gleich mit (was hab ich geheult...) und dazu - aus prinzip, auch wenn sie nichts damit zu tun haben - für prince oberyn und dafür, dass ich seit einer ganzen staffel um tyrion bangen muss. fuck you hollywood!

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            • 9
              daniel.riot.35 11.12.2014, 00:16 Geändert 11.12.2014, 00:16

              Bekommt von mir nur keine 10, weil Breaking Bad einfach noch geiler war und weil es mir manchmal zu viele Ciffhänger in den Folgen sind.

              • 3 .5

                Monster-Horror-Zombieserie? Da ist jedes Wetten dass, mit dem Gotschalk der grösser Horror und Monster hat es auch deutlich mehr. Ich stehe auf Zombies, aber solche die auch eine Gefahr darstellen und nicht auf solche, die man einfach im vorbeigehen, wie lästige Fliegen, erledigt.
                Dieses ganze zwischenmenschlich Gelaber brauch ich hier nicht. Das gibt's doch im Marienhof, oder wie das heisst. Ich schau mir ab und zu einige Minuten an, oder wenn es mir mal ganz langweilig ist, lade ich mir mal ne Folge runter. Für mich sieht das immer gleich aus und zwar seit der ersten Staffel. Sie haben ein Hauptquartier, dass sie durch falsche Entscheidungen dieses Exbullen wieder verlieren. Dann geht es zum nächsten und es geschieht wieder das gleiche.
                Der Grossteil der Gruppe ist unsympathisch, oder lachhaft wie dieser Pfarrer, oder Priester. Was auch immer.
                Unterhaltungswert fast Null. Spannung Null, weil es eh jemanden unsympathisch trifft, also egal.
                Effekte und Masken genial.

                • 8 .5
                  SaskiaistTodescool 08.12.2014, 23:28 Geändert 08.12.2014, 23:28

                  Ich muss ehrlich sagen das ich am Anfang sehr enttäuscht war von der Serie.
                  Ich war damals ein riesen Zombie Fan und hab mich natürlich mega auf The Walking Dead gefreut, aber die ersten 2 Staffeln waren für mich so unglaublich uninteressant das ich aufhörte zu gucken. Irgendwie konnte mich das alles nicht fesseln. Auch nicht die Charaktere. Als RTL2 anfing alles auszustrahlen fing ich an die 3te Staffel zu schauen und es wurde richtig Spannend . Ich muss sagen es wird wirklich immer besser. Die 5te Staffel ist so fesselnd und es passieren so unerwartete dinge. Klasse was die sich noch so einfallen lassen ;)! Mein Fazit: Am Ende haben sie es echt aus meiner Sicht noch richtig rumgerissen und ich kann richtig schön mitleiden *haha*. Für mich einer der Besten Serien unserer Zeit. Aber lange nicht die Beste. (:

                  • 8 .5

                    Sehr gute Serien mit vielen unerwarteten Todesfällen. Staffel 1 war gut, Staffel zwei war eher weniger und danach immer besser

                    1
                    • 6 .5

                      Nach der Hälfte der fünften Staffel, die mich sehr enttäuscht hat, gehts mit meiner Bewertung wieder runter. Die Ideen scheinen den Autoren auszugehen. Keine Ahnung wie die die Serie auf die angekündigten 15 Staffeln treiben wollen. Bleibt es so belanglos und langweilig wie bisher, wird daraus wohl nichts werden. Einzig die Splattereffekte sind immer noch große Klasse. Besser und heftiger als mancher Möchtegern Horror Film. Nur die Story und ein Spannungsaufbau hinkt leider seit dem Ende der dritten Staffel den Ansprüchen hinterher.

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                      • 10

                        Hat sich gleich auf Platz.1 meiner Lieblings Serie Katapultiert.
                        Vom Anfang an fühlt man sich mitten drin, Story, Charaktere und Beißer (Zombies), alles Funktioniert und Überzeugt.

                        Wenn man einmal nach Rechts schaut. ( stand 07.12.2014 )

                        Serien-Charts

                        Platz 1 - Die besten Horrorserien
                        Platz 1 - Die besten Monsterserien
                        Platz 1 - Die besten Zombieserien
                        Platz 1 - Die besten Horrorserien aus USA
                        Platz 1 - Die besten Monsterserien aus USA
                        Platz 1 - Die besten Zombieserien aus USA

                        Für mich die voll 10.

                        hab vielen Freunden die Serie Empfohlen und allen Gefiel es,
                        manche die gar nicht gern so etwas anschauen ( Horror )
                        haben sich denn Ruck gegeben und Verschlangen die erste Staffel als wäre es ein frisch zubereitetes Lieblingsessen.

                        Freue mich (hoffentlich) auf noch viele Folgen dieser Spitzen Serie.

                        • 10

                          Ich bin absoluter Fan von The Walking Dead. Habe in kurzer Zeit die Episoden regelrecht verschlungen und warte gespannt darauf, was uns im Februar erwartet.

                          • 9

                            Einfach die beste Sendung die derzeit läuft. Ich fande das Konzept von Survival-Zombie Apokalypse von Anfang an durchaus interessant, obwohl es ab und zu eingie Schwachstellen gab/gibt und manchmal langeweile aufkam und mittlerweile die Zombies eher noch nebensächlich sind. Nur irgendwann fragt man sich worauf es alles hinauslaufen soll und wie man es aufklären will. So langsam beschleicht mich das gefühl, dass die Schreiber es selbst noch nicht genau wissen und wir uns noch über einige Staffeln erfreuen dürfen ..mir macht es jedenfalls nichts aus.
                            Aber mal im ernst ... muss man nach jedem halb -oder Staffelfinale jemanden killen, auf die dämlichste weise was bei manchen total unnötig war und anders hätte auflösen können... Ganz zuschweigen davon das erstmal bevor die Folge überhaupt ausgestrahlt wurde, zumal alle gespoilert wurden. Hoffentlich passt AMC da in Zukunft besser auf. Das fanden viele sicherlich nicht so lustig.
                            Aber sonst tolle Schauspieler auch wenn die dummheit mancher Charaktere manchmal ziemlich nervt. Auch die ganzen Fanboys die manchmal nicht von der fiktionalen und der realen Welt unterscheiden können, dass das nur SCHAUSPIELER sind und es ein Aufstand mit RIESEN gejammer gibt, wenn irgendetwas passiert was ihnen nicht in den kram passt!!
                            Ich fühle mich trotzdem nach wie vor sehr Unterhalten von der Sendung. Die 6. Staffel kann kommen.

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                            • 6
                              xarus 03.12.2014, 17:13 Geändert 04.12.2014, 11:23

                              Enthält Spoiler!
                              Diese strunzdämlichen Viecher sollen die Menschheit besiegt haben? So selten dämlich, dass ein einfacher Maschendrahtzaun ein unüberwindbares Hinderniss darstellt aber ganze Armeen keinen Stich sehen konnten?! -.-

                              Diese Serie wurde mir so empfohlen, dass ich dachte, Breaking Bad wurde mit World War Z gepaart und raus kam Walkind Dead. Stattdessen wurde Forrest Gump mit Shaun of the Dead gepaart. Die gescriptet anmutenden Szenen in der Spannung erzeugt wird, ist einzig der irrationalen und dümmlichen Aktionen seiner (blassen Haupt-)Charaktere, die in dieser Zombiewelt ohne wirklichen Schutz umherlaufen und sich wundern wenn aus der Mitte doch noch ein Zombie entspringt, zu verdanken. Aber keine Sorge, die Zombies laufen die 100m in vollem Sprint in ungefähr 2 Minuten. Kein Scherz, die Spannung baut sich einzig durch naiv unbekümmerte Taten der Charaktere in Verbindung mit dem Sound auf.

                              Es gab kaum eine Folge oder Szene in der ich mich gefragt habe, was wohl hinter dieser oder jenen Sache stecken mag. Gibt es etwas oder viele andere Hintergrundgeschichten die zusammen oder lose miteinander in Verbindung stehen und das große Ganze noch verdecken? Nein.

                              Am Anfang nimmt man es noch einigermaßen ab. Ok, sagt man sich, die finden sich noch in der Situation wieder. Aber nach dem zehnten mal in der die Charaktere wie Dummys vor die Zombies springen wirkt es arg aufgesetzt und nicht mehr ernst zu nehmen. Ich habe es versucht. Ehrlich.

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                              • Absolut geil! Wenn man sich einmal an das Blutgemetzel gewöhnt hat, sehr spannend und kurzweilig!!!!!

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                                • Graeca 23.11.2014, 03:37 Geändert 23.11.2014, 03:38

                                  Als jemand der zum einen nicht der große Serienfan ist und zum anderen auch Zombies nicht wirklich etwas abgewinnen kann, muss ich sagen, das mich The Walking Dead dennoch überzeugt.

                                  Da die Staffeln allerdings sehr unterschiedlich sind, halte ich es für notwendig diese auch separat zu bewerten:

                                  Staffel 1:
                                  Ein gut gemachter Einstieg (ohne den ich wohl gar nicht hängen geblieben wäre). Der Zuschauer wird alsbald auf den Wissensstand der Protagonisten gebracht, was das Geschehen angeht und findet sich so nach und nach in dieses Szenario hinein. Ein guter Mix aus Action und Drama und eine großartige Inszenierung der Apokalypse. Ich würde die Staffel mit einer 9 bewerten.

                                  Staffel 2:
                                  Die Staffel konzentriert sich primär auf die zur Gruppe zusammengefundenen Charaktere und vertieft deren persönliche Geschichte und Charakter. Für meinen Geschmack oft aber zu langatmig und das Verhalten einiger Charaktere empfinde ich als unlogisch bis nervig, so das ich bereits hoffe das bestimmte Charaktere den Zombies zum Opfer fallen. Die Staffel machte es mir nicht leicht, bei der Stange zu bleiben, um ehrlich zu sein, was aber vor allem an so manchen wirklich nervigen Charakteren lag. Daher beläuft sich meine Einschätzung lediglich auf eine 7.

                                  Staffel 3:
                                  Diese Staffel bringt neben weiteren Gruppenmitgliedern auch einen alternativen Handlungsort (die Stadt des Governors ins Spiel. Die Story wird wieder mehr vorangetrieben und trotz deutlich mehr Actionszenen, lernt man die alten und neueren Charaktere der Gruppe weiter kennen und entwickelt Sympathien, aber auch Antipathien.
                                  Die großen Highlights fehlen in dieser Staffel, wenngleich viel passiert - womöglich haben mich die Tode so mancher Gruppenmitglieder aber auch nur zu wenig getroffen, weil ich sie nicht sonderlich mochte oder als nicht sonderlich relevant empfand.
                                  Geschaut habe ich dennoch jede Folge und fühlte mich größtenteils gut unterhalten, daher eine solide 8.

                                  Staffel 4:
                                  In meinen Augen der Tiefpunkt der Serie. Hier fallen mir lediglich 2-3 Folgen ein, die ich wirklich spannend fand, durch andere Folgen musste ich mich tatsächlich schleppen.
                                  Im Zweiten Teil der Staffel fehlt mir größtenteils die Abwechslung.
                                  Man wartet die ganze Zeit darauf, das die Gruppe wieder zusammen findet und die Story weiter geht- stattdessen werden einem eine ganze Folge lang Carl und Rick + typischen Teenager-Zickereien vorgesetzt und selbst die Folge mit Daryl und Beth (ich mag beide), emfpand ich als relativ flach und habe gehofft das endlich jemand der anderen dazu stößt.
                                  Als aufreibend und damit extrem empfand ich das Ende der ersten Hälfte (der Angriff des Governors). Die wohl beste Folge der Staffel - und für mich sogar eine der besten Folgen der ganzen Serie. Leider bleibt es aber nahezu ausschließlich bei diesem Highlight in dieser Staffel, daher kommt meine Gesamteinschätzung kaum über eine 6 hinaus.

                                  Staffel 5:
                                  Könnte meine Lieblingsstaffel werden. Bisher empfinde ich die Mischung aus Action, Charakterentwicklung und Story als sehr angenehm. Ich warte förmlich darauf, das die Woche vergeht und endlich die nächste Folge da ist.
                                  Nachdem ich in Staffel 4 glaubte, die Serie hätte ihren Zenit überschritten, konnte Staffel 5 zumindest meine Begeisterung für TWD wieder wecken.
                                  Eine 9.5 somit für die bisherigen Folgen.

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                                  • 8

                                    Was soll ich sagen, finde die Thematik rund um die Zombieapokalypse sehr interessant und spannend weshalb ich mir diese Serie angeguckt habe. Und siehe da ich wurde nicht enttäuscht, eine spannende Serie mit sehr gut gemachten Zombies und starken Schauspielern. Desto mehr man allerdings von dieser Serie gesehen hat, desto "langweiliger" wird das ganze. Auch die Hauptcharaktere verlieren durch aus an Symphatie in der Serie, genauso wie die Zombies die irgendwann einfach nichtmehr gefährlich sondern eher lächerlich wirken. Trotzdem macht es durchaus Spaß die Serie zu gucken und ich bin gespannt wie es weitergeht!

                                    • 6
                                      Kallekowsky 20.11.2014, 12:41 Geändert 20.11.2014, 16:39

                                      S01 + 02 (8.0 - 8.5 Punkte):
                                      The Walking Dead beginnt in den ersten beiden Staffeln als gelungene Endzeit-Seifenoper: Okay, zugegeben, die Charaktere sind durch die Bank stereotypisch und agieren (storybedingt) regelmäßig saudumm, doch dank des Fokus' der Serie auf sein buntes Ensemble weiß letztlich jede Figur mit ihrem eigenen Charme zu polarisieren und sich zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Handlung steht der alltägliche Überlebenskampf gegen Mensch und "Beißer" und natürlich der Suche nach einer Lösung. Doch schafft es TWD auch immer wieder, interessante Fragen über Ethik und Menschlichkeit zu stellen und zeigt uns, wie Rick und seine Truppe versucht, sich diese angesichts der unumgänglichen Verrohung im Kampf ums Überleben zu bewahren. Ein klassische, aber kurzweilige "charakterdriven" Show in der Zombie-Apokalypse eben, die es mit guten Cliffhängern versteht, einen bei der Stange zu halten. Gutes Binge-Watch-Material. Erst im Stil eines Roadtrips, dann als besseres Spinoff von "Meine kleine Farm". Soweit. So gut.

                                      Doch leider leider...

                                      S03 (6.5 Punkte):
                                      Mit Anbruch der dritten Staffel beschlich mich allerdings der Eindruck, dass sich die Verantwortlichen einmal zu oft die Kritik einiger gore-gierender Actionfans zu Herzen nahmen. Mehr und mehr weichen Sowas-wie-Charaktertiefe zusammenhangslosen Splatterszenen, die dem Zombie jeglicher Bedrohlichkeit berauben und das Mitfiebern um Charaktere einem schockfreien Bingo-Spielchen um die Frage: Wen erwischts als Nächsten? Auch ein Umstand des ständig wachsenden und aus Ermangelung an Zeit folgedessen blasser werdenden Casts. Auch das Setting verliert an Farbe - die Grau-in-Grau-Monotonie im Gefängnis nervt.

                                      S04 (5 Punkte):
                                      Mit Staffel 4 befinden wir uns dann auf dem vorläufigen Tiefpunkt: Die Gruppe wird gesplittet, erlebt jedoch im Grunde von Folge zu Folge den gleichen, von sensationsgeilen Splatter geprägten Alltag. Natürlich im ultraschlechten Im-dutzend-billiger-CGI. "Cool!", könnte man denken, "...durch die Einzelbeleuchtung pro Folge erfahren wir wieder mehr über unsere alten Hasen, sowie die neuen Zugänge." - Fehlanzeige. Wir bekommen eine Flut an verkrampft kreativen Zombie-Toden und inhaltslosen Smalltalk, inklusive bedeutungsschwangerer-Phrase-der-Woche im Folgenintervall. Ich schalte auf Durchzug. Mittlerweile sind einem selbst die alteingesessenen Charaktere irgendwie schwuppe und man wünscht sich regelrecht, durch den Tod einer dieser aus der eigenen Lethargie wachgerüttelt zu werden. Auch der einzige Wehmutstropfen - der Auszug aus dem Gefängnis zurück auf die Straße - kann die Staffel nicht retten... Scheiße.

                                      Hach, aber so selten es auch vorkommt - hier und da blitzen sie doch noch durch: Die Wurzeln von TWD im Quality TV.

                                      S05 (Tendenz zur 7.0):
                                      Mein bisheriger Eindruck der fünften Staffel: Ich bin positiv überrascht! Endlich werden wieder ethische Fragen in den Raum gestellt, die Folgen gestalten sich wieder deutlich abwechslungsreicher, ohne sich in übermäßigen Längen zu verstricken. Zudem gefällt mir die Idee der verschiedenen Ideologien verschiedener Gruppen (u.a. im Krankenhaus) - würde man diese weniger Schwarz zeichnen, wäre man als Zuschauer vielleicht sogar versucht, trotz derer Abnorm mit ihnen zu sympathisieren. Die bedeutenste Änderung allerdings ist - und ich hätte es nicht mehr für möglich gehalten: Es wird endlich wieder "soapiger" - oder anders ausgedrückt: Charaktere, Motivationen und das gesprochene Wort bekommen wieder soetwas wie Bedeutung! Und das kommt back-to-the-roots-baby-gut! Weiter so TWD! :)

                                      • 8

                                        ....super start der serie, aber von staffel zu staffel ausgelutschter. jetzt bitte den schluss finden....aber wahrscheinlich gehts weiter oder ein spin-off...

                                        • 9 .5
                                          pietrie 13.11.2014, 15:07 Geändert 13.11.2014, 17:16

                                          Manchmal aber wirklich nur manchmal beschleicht mich der Gedanke, dass die Gruppe um Rick sich lieber nicht mehr von der Stelle rühren sollte und jeglichen Kontakt zu anderen Überlebenden, ob wohlgesinnt oder nicht, meiden sollte. Denn überall wo die auftauchen gibt es nur Blut, Gewalt und Tod. ;))
                                          Ach ich liebe es! Weiter so....

                                          • 10

                                            Innert kurzer zeit habe ich mir The Walking Dead angesehen. Von der ersten bis nun zur 5 Staffel. Die Serie ist wirklich mitreissend, es fiel mir oft schwer nicht weiter zu sehen.
                                            Es ist vorallem so spannend, weil man mit den verschiedenen Figuren mitfiebert und hofft das sie da noch heil raus kommen. Doch das ist oftmals nicht der Fall. Es ist oftmals sehr schockierend, dramatisch und unvorhersehbar.
                                            Welche Staffel mir am besten gefallen hat, weiss ich eigentlich gar nicht.. Mit der ersten begann alles, bei der zweiten wusste ich oft nicht, zu was die Figuren fähig sein könnten, die dritte hatte auch sehr spannende Folgen, die vierte hatte zum Teil Folgen dabei, bei denen einzelne Charakter viel mehr in einer Folgen von sich zeigen konnten. Und von der fünften habe ich erst eine Folge gesehen...Es ist eine Serie bei der ich oftmals bei einigen Szenen mit der Hand vor dem Mund vor dem Fernseher sass und mitfieberte...

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                                            • Ich kann immer noch nicht glauben, dass das der Typ aus "Tatsächlich...Liebe" ist

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                                                Serie auf deutsch senden viele Zuschauer können kein englisch

                                                • Spoiler? Ich persönlich verstehe überhaupt nicht, warum THE WALKING DEAD mit der ersten Staffel so populär wurde. Der Grund dafür liegt dort vergraben, wo Zuschauer eine durchschnittliche Community ausmachten. Gewalttätige Irre überall - und das soll wohl als nachvollziehbarer Querschnitt der Gesellschaft durchgehen. Ich habe die erste Staffel schon einmal kritisiert, bin aber mittlerweile kompetent, die Serie als Ganzes zu beäugen, weil das Schema sich kaum noch verändern wird. Und wie bei den meisten Serien kann man kein richtiges Urteil beschließen, weil sie dafür qualitativ zu inkonsequent sind. Letztendlich ist das Konzept "Seifenoper" hie noch immer die Basis, die so funktioniert, dass Ende und Anfang von Episoden das Interesse wecken sollen; was dazwischen passiert, ist meistens relativ ereignislos. Mein Hauptkritikpunkt ist allerdings, dass THE WALKING DEAD besser funktioniert, wenn sie aufhört sich mit der Apokalypse zu beschäftigen, und stattdessen die emotionalen Zustände der Hauptprotagonisten verhandelt. Da mögen manche jetzt eher applaudieren, aber wo frage ich dann, ist jetzt die Rechtfertigung für das Szenario? Die brillanten Episoden wie z.B. "Inmates+2" oder "Nebraska" usw. funktionieren, weil bestimmte Figuren, die interessant sind, miteinander agieren, und nicht weil sie auch nur ansatzweise etwas mit dem Thema zu tun haben. Ich will diesen Episoden nicht ihren Unterhaltungswert nehmen, allerdings befindet man sich so wieder einmal in einem Chaos, wo es darum geht, zu entscheiden, wen man mag und was man persönlich interessant findet. Alle wollen Norman Reedus sehen, dessen Figur nicht mal im Comic vorgesehen war, und keiner ist interessiert an X. Die Serie geht dann sogar so weit, uns mit drei Episoden über einen Quasi-Hitler zu belästigen, der im Prinzip absoluten Stillstand verheißt. Mal ehrlich, Andrew Lincoln hat eh in der Serie weitaus mehr geleistet als Norman Reedus, nur geht es nicht mehr darum, wer gut schauspielert, welche Episode wirklich Sinn ergibt oder wo sich eine nette Anekdote versteckt. Bei der Serie geht es nur noch darum, ob Norman Reedus wieder einmal jemanden rettet, ob Lincoln noch vollständig durchdreht oder Maggie und Dingsbums weiterhin verliebt sein dürfen (oder wo die kleine Beth ist). Ich will das Alles nicht komplett schlecht reden, nur fehlt es einfach an roter Linie. Ein Kritiker kommentierte, dass die Serie für eine Ewigkeit weitergehen könnte. Genau! I rest my case! THE WALKING DEAD hat Einiges über "western Gun-Play", hat etwas über Rednecks und Charakter zu erzählen, aber wenig über Dystopik, Organisation, Gesellschaftsverträge und Krieg. Damit geht sie aber die Hälfte der Zeit hausieren (inklusive Figuren, die zur Abtötung bereitstehen). In nahezu lächerlichen Gefechten zwischen finsteren Gangs und moralischen Endzeitphilosophen stößt die Serie auf technische und intellektuelle Probleme, für die sie einfach nicht klug genug ist. Es gibt ein paar Episoden, die sich vielleicht lohnen und TWD hat sicherlich teilweise eine enthusiastische Besetzung, aber letztendlich muss man akzeptieren, dass man die Lindenstraße mit Blut und Gemetzel guckt. Das is' ok! Ich finde nur verstörend, dass der Soap-Teil wirklich am besten funktioniert. Ich könnte eine weitere Staffel "Beth und Daryl" gucken, der Rest ginge mir am Arsch vorbei wie der letzte gekillte Zombie der und nächste ideologisch aufgepummte Gegenspieler.

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                                                    Habe dem auch nichts weiter hinzu zufügen, da er alles kurz und knackig auf den Punkt brachte
                                                    Danke tribo

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