The Walking Dead Kommentare

Endzeitserie, Zombieserie, Horrorserie

  • 7

    Schöne Endzeitserie mit Zombies. Mich regt dennoch sehr auf, was sie aus der Storyline des Gouvernors gemacht haben. Oder ich hätte die Bücher nicht lesen sollen. Doch, eigentlich schon, aber das hätte ich zu gerne gesehen, hätte aus dieser Figur eine Großartige gemacht, so war diese Episode leider unterm Durchschnitt. Die neue Staffel fährt allerdings wieder sehr gute Storylines auf.
    Ich bin nun auf das große verlängerte Staffelfinale gespannt.

    Und natürlich auf den Start des "Spin offs".

    • 3 .5

      Ich wüsste gar nicht wo ich anfangen soll...dümmer gehts kaum. Nette Effekte udn Staffel 1 ist noch ganz gut, man hat die Hoffnung, sie ziehen weiter und weiter, um eine Lösung zu finden. Aber was passiert..das ganze wird zu GZSZ mit Zombies. Die allerdings, sind in etwa so gefährlich wie ein 5 Monate altes Baby..und haben natürlich den Großteil der Menschen getötet..können zwar keine Schnecke überholen, über Wurzeln steigen usw usf. aber irgendwie geht das schon..Sorry das ist einfach zu dumm. Selbst eine Serie wie Spongebob, wirkt dagegen hochgradig ausgereift und logisch.

      • 6 .5

        "Walking Dead ist die beste Zombieserie aller Zeiten ! - Wie viele Zombieserien gibt es denn ?"
        "Zwischen TWD und einer richtig guten Serie liegen keine Welten, sondern Lichtjahre !"
        "Ich fänds voll schön, wenn sich Rick und Michonne verlieben würden."
        "Carl nervt."

        Leute, ihr macht mich fertig.

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        • Ich verrate Euch mal ein Geheimnis. Es gibt tatsächlich Leute in diesem Land die der englischen Sprache nicht mächtig sind.Also könntet ihr BITTE damit aufhören die Zitate auf Englisch zu schreiben? Warum geht das nicht in deutsch!

          • 9 .5

            Geniale Serie mit vielen Höhen, aber halt auch einigen Tiefen.
            Besonders die Entwicklung der Charaktere (egal in welche Richtung ;) ) finde ich sehr schön mit anzusehen. Das Drama steht hier meist im Vordergrund.
            Die Ansicht, die "Zombies" wären zu ungefährlich, kann ich jetzt nicht teilen.
            Wenn jeder einzelne Beißer eine riesen Gefahr darstellen würde, wären wir schnell bei einem 08-15 hau die Köpfe ein.... wer sowas sehen will, sollte sich eine andere Serie suchen ;)

            • 8 .5

              Ich finde die Serie genial. Wobei mir am besten die dritte Staffel gefällt, da dort auch erstmals ein richtiger Gegenspieler auftritt, abgesehen von den Walkern versteht sich.

              • 8 .5

                Dass die Serie unglaublich fesselt und unterhaltsam ist, steht außer Frage. Ich möchte mich hier lediglich zu einem Punkt äußern. Ein negativer Aspekt der Serie, der mich seit der 1. folge regelrecht aufregt. Und zwar...

                diese ZOMBIES. Sie sehen ja sehr gut und authentisch aus und bewegen sich auch so.. aber: HÄTTEN DIE NICHT EIN BISSCHEN GEFÄHRLICHER SEIN KÖNNEN?

                Bei diesem Grad der Gefahr, der von diesen Viechern ausgeht, würde es niemals zu einer globalen beinahe Menschenvernichtung kommen. Jede Oma mit Rollator könnte einem der Gestalten locker eins rüber hauen mit ihrem Stock. Deshalb sind diverse Szenen, in denen "plötzlich" hinter einem Protagonisten ein Zombie auftaucht, und dieser sich dann ja total erschreckt, reiner QUATSCH. Die machen ja irgendwie durchgehend Geräusche, aber dann SCHLEICHEN die sich plötzlich an. Genau wie in einer Szene, in der ein BAUM von einem Kerl (Tyrese) mit einem Zombie ringt auf Leben und Tod, obwohl der ja rein gar nichts in der Weste hat, wie man eben in vielen anderen Szenen immer wieder sieht. Desweiteren ist es doch kein Problem ein Gebiet zu säubern. Aber nein: "Scheiße! Da sind 30 Zombies! Wir töten 10 Stück Problem- und Mühelos mit dem Messer, aber dann hauen wir ab von unserem sicheren Plätzchen hier".

                Sorry Leute, ich musste mir darüber einfach mal Luft machen. Wer es anders oder genauso sieht, immer raus damit. Das hat mich ja nicht abgehalten die Serie zu schauen oder sie gut zu finden. Aber da die Zombies ja nun mal ein Grobes Stück der Serie ausmachen, hätte ich es sehr viel schöner und vor allem nachvollziehbarer gefunden, wenn sie wenigstens ein wenig wie die aus "Dawn of the dead" oder "28 Days Later" gewesen wären. Ich versuche mir oft Logiklöcher zu füllen mit irgendwelchem Mist, aber hier hat es von Staffel 1-5 nicht geklappt. Z.b. warum können die nicht mal Laufen, wenn sie auch gehen können.

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                • 10

                  Einfach nur weltklasse,ich hoff es gibt noch eine 6.staffel.

                  • 9

                    Insgesamt finde ich TWD richtig gut, auch die viel kritisierte 2. Staffel, mir hat es einfach gefallen das die Charaktere durchleuchtet wurden und man sie kennen gelernt hat.
                    Im Moment fehlt mir das mysterische ein wenig, wie z.B. das alle infiziert sind aus Staffel 1.
                    Oder als dann der angebliche Wissenschaftler kam der vorgab, alles aufhalten könnte.
                    Solche Sachen machen das ganze meiner Meinung nach etwas spannender und man möchte einfach wissen wie es weiter geht, auch wenn man eigentlich schon erahnen kann wie es ausgeht.

                    Mir gefällt das es hier auch immer wieder um die Charaktere geht, man das Drama in den Vordergrund stellt.
                    Genau so besteht dann aber leider auch die Gefahr (wie Bauglir schon sagte), dass man irgendwann auf der Stelle tritt.

                    Was mich hingegen sehr stört ist, dass es viel zu viele Statistenrollen gibt, die einfach nur dafür dienen, dass jetzt irgendjemand stirbt.
                    Das ist viel zu vorraussehbar, auch das man diese Charaktere nie richtig kennenlernt führt dazu das es einen vollkommen kalt lässt, wenn dann mal wieder ein Statist der 2 Folgen mitgespielt hat um kommt.

                    Auch wenn es gute und schlechte Folgen gibt, mir manche Charaktere nicht so gut gefallen, ich mag TWD sehr. :)

                    • 7

                      In einem derartig dichotomen Setting, einem, das nur zwischen Leben und Tod unterscheidet, nutzt sich das "menschliche Drama" rasch ab. Aber gerade das wird bei "The walking Dead" über die letzten beiden Staffeln stark in den Vordergrund gestellt - die Serie läuft Gefahr, bald auf der Stelle zu treten.

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                      • 9 .5

                        Richtig spannend, actionreich und einfach die beste Zombie-Serie aller Zeiten.

                        • 8

                          Trotz teils nerviger Charaktere die derzeit beste Zombie-Serie !

                          • 8 .5

                            Seit der zweiten hälfte der vierten Staffel sehr Stark !!!

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                            • 9

                              Die Serie wird dem großen Hype voll und ganz gerecht. Spannend, actionreich, dramatisch und schön blutig. Hoffentlich gibts noch viele Jahre weitere Abenteuer von Daryl, Rick und co.

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                              • 4
                                JonesTexx 28.02.2015, 15:46 Geändert 28.02.2015, 21:38

                                Als riesen Horror Fan bin ich mit 'The Walking Dead' LEIDER sehr enttäuscht.
                                Hatte sehr viel erwartet nach den ganzen guten Bewertungen und ich kann beim besten Willen den großen Hype um die Serie nicht verstehen.
                                Mit Horror hat es leider gar nichts mehr zu tun.
                                Ich habe versucht TwD zu mögen und habe ihr so viele Chancen gegeben, wie keiner anderen Serie aber es sollte anscheinend nicht sein.
                                Ich habe mit dem Thema und der Story an sich keine Probleme, ganz im Gegenteil es ist sehr Interessant und auch die Zombies sind sehr gelungen.
                                Aber leider zerstört dieser extrem unsympathisch-schlechter Cast von "Schauspielern" das ganze Gesamtbild und die Serie trotz voll mit unrealistischen und teilweise auch klischeehaften Handlungen, Reaktionen einzelner Charaktere, wo ich nicht anders kann als mein Kopf zu schütteln.
                                Außerdem muss ich zugeben, dass die Serie in meinen Augen schon fast langweilig erscheint. (subjektive Meinung!!)
                                Ich bin ein Mensch der viel Geduld bei Filmen und Serien besitzt aber TwD hat so einige langatmige Folgen, dass mir den ganzen Spaß (TV zugucken) wegnimmt.

                                Und dieser ganze Aufstand über einen simplen Kuss zwischen zwei Männern, was soll das denn..Wo leben wir hier?? Ich weiß, dass vor allem diese pubertierenden Fans mit einem homosexuellen "Akzent" in ihrer brutalen Männer-Serie nicht klar kommen aber dass auch Erwachsene ähnlich reagieren hat mich geschockt.
                                Da kann ich nur eins sagen: GROW UP!!!

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                                • 7

                                  The Walking Dead macht mir inzwischen richtig Spaß und ich freue mich wenn neue Folgen kommen. Ich finde Splittung in zweimal 8 Episoden inzwischen gar nicht mal so verkehrt. Man hat dann auch auf was von der Serie, über das Jahr verteilt. Das Endzeit-Szenario ist gut dargestellt und es gibt viele What the Fuck Momente, weshalb ich die Serie gut gelungen finde. Abstriche mache ich aber bei der mäßigen ersten und vierten Staffel. Schade, da wäre mehr drin gewesen.
                                  Auch reicht es meiner Ansicht nach nicht zu einer ganz großen Serie. Die schauspielerische Leistung und Dialoge sind oft nur mittelmaß oder etwas drunter. Ab und an gibt es Glanzmomente aber viel zu wenige. Einen Emmy wird hier sicherlich keiner gewinnen. Muss aber auch nicht, solange die Serie sich treu bleibt. Da man aber nun auch schon viel gesehen und erlebt hat, fürchte ich hat man den Zemit bald erreicht. Ich bin gespannt, ob hier noch mehr aus der Geschichte rauszuholen ist. Ich wünsche es mir.

                                  • Hey leutz wo kann ich weitere folgen sehen ohne was zu zahlen? Auf der kinokiste ist bei der 5 Staffel 8 episode Schluss.

                                    • 10

                                      Manche Folgen sind etwas zäh und langatmig. Besonders in der 4. Staffel waren recht viele Folgen relativ schwach. Vielleicht wären 10 bis 13 Folgen pro Staffel besser gewesen (In der Kürze liegt die Würze ... ;)) als 16 Folgen ab der 3. Staffel. Insgesamt gesehen bietet diese Serie aber ein spannendes Endzeitszenario mit vielen dramatischen und fesselnden Momenten. Vielleicht hat die Serie die Höchstwertung nicht ganz verdient, aber das Gesamtkonstrukt von "The Walking Dead" ist etwas Besonderes im Seriengenre und hat mich zum Fan dieser Serie werden lassen. "The Walking Dead" hat mich insgesamt betrachtet dann doch so gut unterhalten und gefesselt, dass ich eine Folge nach der anderen sehen wollte bzw. musste.
                                      Meine Favoriten (Top 10) sind bisher:
                                      1. Platz - Breaking Bad - 10/10
                                      2. Platz - Dexter - 10/10
                                      3. Platz - The Walking Dead - 10/10
                                      4. Platz - Fringe - 10/10
                                      5. Platz - Game of Thrones - 9,5/10
                                      6. Platz - Downton Abbey - 9,5/10
                                      7. Platz - Better Call Saul - 9,5/10
                                      8. Platz - Fargo - 9/10
                                      9. Platz - Prison Break - 8,5/10
                                      10. Platz - Orange Is the New Black - 8/10

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                                      • 7 .5

                                        Ganz klar überhyped. Die ersten 2 Staffeln sind richtig genial, danach wurde die Serie jedoch eher zur Seifenoper statt zur Horrorserie. Die Spannung bleibt trotzdem grösstenteils, vorallem da man nicht weiss wer als Nächstes stirbt.
                                        Staffel 1: 9,6/10 Enorm spannend und fesselnd. Ohne diese Staffel versteht man die komplette folgende Serie weniger besser.
                                        Staffel 2: 9,5/10 Immer noch genial ,kaum Leistungsabfall
                                        Staffel 3: 8,6/10 Da fängts bereits an mit dem Leistungsabfall und verkommt eher zu einer durchschnittlichen Horrorseifenoper.
                                        Staffel 4: 4,9/10 Ganz schlecht. Der Ruf der Serie wird nunmehr eher missbraucht.
                                        Staffel 5: 5,3/10 Bisher etwas besser, jedoch langsam "ausgelutscht".

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                                        • 10

                                          Was soll ich großartig sagen. Als Horror und Splatterfan, mit jetzt fast 30jähriger Erfahrung, liebe ich diese Serie. Ich finde für eine Serie sind die Effekte echt super. Ok manchmal wird zu viel gequatscht, aber das haben Serien halt mal so an sich.

                                          • 4

                                            Romeros fokussierte Analyse über Gruppendynamiken im Angesicht des untoten Grauens von flinken Walkern auf Serienformat breitgelatscht und mit neumodischem Geschmodder aus dem Computer garniert. Die suggerierte menschliche Tragödie dabei stets im krassen Kontrast zum zynischen Austausch seiner Platzhalter-Charaktere und den ulkig-fiesen Comic-Reliefs (wunderbar grotesk: The Govenor). Faszinierend eigentlich nur, warum man für diesen Quatsch tatsächlich fünf Staffeln plus X veranschlagt (und ich gestehe: geguckt) hat.

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                                            • Murdoc1200 21.02.2015, 22:24 Geändert 21.02.2015, 22:25

                                              Naja, ganz nett, ne 3,9, allerhöchstens. Die Serie bietet hohes Potential was leider gar nicht ausgeschöpft wird. Die Story ist so la la, gewisse Handlungen sind absolut nicht nachvollziehbar und schlecht oder knapp durchdacht. Die Charaktere, absolut abgedroschen, der Alte, der Quotenarsch, der Skrupellose, den man einige Folgen auf der Reservebank sitzen lässt, die starke Frau an der Seite des Cops, der Cop und sein zwanghafter Wunsch jede auch noch so unwichtige Person zu retten, koste es was es wolle, und und und. Ich stehe noch ganz am Anfang Staffel 2 Ep. 4. Ich erwarte allerdings nicht dass die nächsten Staffeln das Kind wieder aus dem Brunnen holt. Alles in allem ist es eine nette, recht anspruchslose Abendserie, die momentan schlicht und einfach konkurrenzfrei durch unser Unterhaltungsangebot huscht. Und weil man so schön Geld verdient, findet man wohl auch nach Staffel 5 noch kein Ende und lässt die 30- 40 kreativen Köpfe noch weiter am Tisch hocken und geniale Ideen auf eine flip chart schreiben. Augenrollgarantie wenn man es zu ernst nimmt und wie bereits gesagt, ganz nett, weil momentan eh nicht viel Auswahl bleibt.

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                                              • 8

                                                Damit, dass die Serieso der Oberhammer wird, habe ich tatsächlich nicht gerechnet.
                                                Nachdem ich so viel Gutes über die Serie gehört habe, wollte ich mich davon auch selbst mal überzeugen und ich bin absolut begeistert.
                                                Die einzelnen Folgen sind unheimlich spannend und unvorhersehbar, sie sparen auch nicht am Blutgehalt, ohne dabei billig zu wirken.
                                                Die Charaktere sind überraschend originell, besitzen jede Menge Tiefe und sind von wunderbar spielenden Darstellern besetzt.
                                                Die Zombies sind vom Layout her großartig und differenzieren sich so schön, in beinahe jeder Episode bekommt man eine andere Art von Zombies präsentiert.
                                                Zudem besitzt die Serie kaum schwache Folgen, stattdessen bleiben diese komplett auf einem Niveau.
                                                Das Szenario ist im Allgemeinen recht simpel, wird jedoch vom Plot her nie langweilig, stattdessen kommen immer neue interessante Plot-Points hinzu, die für den nötigen und nachhaltigen Biss der Serie sorgen.
                                                Die Setting rund um Atlanta sind grandios und bieten genau die richtige Atmosphäre für solch ein apokalyptisches Szenario.
                                                Der Soundtrack ist auch super und schafft es Emotionen und Spannung aus jedem einzelnen Moment zu kitzeln.
                                                Die Dialoge sind größtenteils solide, bieten teilweise aber auch überraschen viel Tiefe, gerade am Ende der ersten Staffel, wenn Hoffnung zu einem zentralen Motiv wird.

                                                Unterm Strich betrachtet kann ich auch gar nicht viel mehr dazu sagen: Schauspieler und Charaktere: Top!
                                                Plot und Inszenierung: Top!
                                                Musik: Top!
                                                Design: Top!
                                                Und so weiter...
                                                Ich habe kaum etwas zu beanstanden, schließlich hat die Serie nicht mal Längen, sondern legt ein dauerhaft rasantes Tempo vor und hält dieses ein.

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                                                • 0

                                                  Wer die Serie für für genial hält, ist selbst ein Zombie! Das ist Kabel 1-Niiveau!

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                                                    LumberJack23 18.02.2015, 20:39 Geändert 18.02.2015, 23:20

                                                    Stell dir vor, du wachst in einem Krankenhaus auf, weißt aber nicht wie du in ebendiesem gelandet bist. Du siehst dich um, alles scheint normal, jedoch ist nirgendwo eine Schwester, ein Arzt, geschweige denn ein anderer Patient. Wenn du aus dem Fenster deines Krankenzimmers schaust, siehst du nichts außer Chaos. Verwaiste Stadteile, von Fahrzeugen verstopfte Straßen... und keine Menschenseele weit und breit. Was denkst du?

                                                    Ähnlich ging es wahrscheinlich auch dem Hauptdarsteller der Erfolgsserie "The Walking Dead" Rick Grimes, als er (aus Gründen, die ich hier nicht nennen will) in einem Krankenhaus erwacht. Er weiß nicht welcher Tag ist, wo seine Familie oder Freunde sich befinden, ja was überhaupt geschehen ist. Schnell wird klar, es muss etwas passieren. Rick muss einen Weg aus der Stadt und zu anderen Menschen, vorrausgesetzt es existieren überhaupt noch welche, finden.

                                                    Die ersten Minuten von TWD haben mich schon fasziniert. Natürlich ist die "Ich wache im Krankenhaus auf und weiß nicht was geschehen ist"-Nummer schon ziemlich oft erzählt worden ("Resident Evil", "28 Days Later" usw.) Man hätte die Geschichte auch gleich zu Anfang spannender und gnadenloser erzählen können. Der Übergang von einer 'normalen' Welt in eine menschenfeindliche Apokalypse funktioniert auch actiongeladener. ("I am Legend", "The Last of Us" haben uns gezeigt wie es geht.)
                                                    Die Handlung nimmt relativ schnell fahrt auf und dem Zuschauer stellen sich schon zu Beginn einige Fragen. (Die wichtigste natürlich: Wo kommt diese 'Zombie... oh, pardon 'Walkerseuche' eigendlich her?)
                                                    Man lernt verschiedene Figuren kennen, lieben und hassen. So wie sich das gehört. Man fängt schnell an sich mit einzelnen Personen zu identifizieren und die Serie nimmt sich die Zeit auch Details zu betrachten und auszuschmücken. (Darauf gehe ich weiter unten noch einmal ein)
                                                    Außerdem wird schnell klar, dass die 'Beißer' nicht die einzige Bedrohung in dieser neuen, unwirtlichen Welt sind.

                                                    Ich kann die Serie jedem ans Herz legen, der sich für postapokalyptische Filme und Geschichten interessiert. Die oft angesprochene schwache Handlung kann ich nicht nachvollziehen. Die Charaktere entwickeln sich (oder auch nicht, je nachdem wie hungrig die Walker sind... höhöhö) und kaum ist ein Problem gelöst, steht ein neues vor der Tür. (und dabei geht es nicht immer unbedingt um den Kampf gegen eine übermächtige Zombiehorde sondern auch mal um ganz einfache Sachen wie: Wo schlafen wir heute? Wo bekommen wir etwas Essbares her?)

                                                    Spannung ist ein ganz großer Punkt bei der Serie. Die Macher überschreiten manchmal auch die Grenzen der Brutalität, was aber nicht verkehrt, sonder z.T. auch mal ganz ENTspannend sein kann!

                                                    +++SPOILER+++SPOILER+++SPOILER+++

                                                    Wie schon erwähnt möchte ich hier nochmal den Kritikpunkt: "Es passiert einfach nichts spannendes!", anprechen.
                                                    Was erwartet ihr??? Resident Evil ist 'zu flach', 'zu actionlastig', 'total übertrieben' und TWD, eine Serie, in der nicht das Schlachten von Zombies im Mittelpunkt steht, sondern das Überleben einer Gruppe unterschiedlichster Menschen, ist 'nicht spannend', 'gäähn', 'man sieht ja kaum Zombies'...
                                                    Manche Personen machen es einen aber auch nicht einfach.
                                                    Die Zombies sind, meiner Meinung nach, nur schmückendes Beiwerk. Die Geschichte hätte auch mit einem Killervirus erzählt werden können, an dem die Menschen einfach sterben... und tot bleiben. Versteift euch nicht so auf die wandelnden Toten. (obwohl die Serie so heißt, ja Herrgott, ich weiß! ;D )
                                                    Die größte Gefahr geht in der Serie von anderen Menschen aus. Was wollen die? Freunde oder Feinde? Und diejenigen unter euch, die regelmäßig Nachrichten schauen und im Geschichtsunterricht aufgepasst haben, wissen was Menschen Menschen antun können. Gerade in einem rechtsfreien Raum (wie beispielsweise einer Zombieapokalypse) in dem das Überleben an erster Stelle steht, sinkt die Hemmschwelle extrem schnell. Die Resultate sind Mord, Folter, Kannibalismus usw.
                                                    Es ist extrem wichtig, was man anstellen muss, um zu überleben, wie man seine Gruppe zusammenhalten kann. All das wird, meiner Meinung nach, bei TWD geboten. Die Charaktere, anfangs noch freundlich zu jedem Fremden gestimmt, merken schnell, dass nicht alle Überlebenden auf Handel und Frieden aus sind. Wie weit geht man selbst um zu überleben? Jeder der die Serie kennt, der kennt auch Ricks Credo: "Wir töten keine Lebenden!"... nun, wie lange hält sich die Gruppe daran? Spätestens nach dem Governor, aber aller spätestens seit Terminus, wissen die Hauptdarsteller, dass vor einem freundlichen Händedruck erst einmal die Waffe entsichert werden muss.
                                                    Die Hauptdarsteller entwickeln sich so extrem (Maggie, Glenn, CAROL, Rick aber auch der harte Bursche Daryl, der selbst merkt, dass er ohne die Gruppe nicht überleben kann), dass ich mich ständig frage, sobald ich ein Kommentar a la 'Die Hauptdarsteller sind voll langweilig' lese, sehen der Typ und ich überhaupt die gleiche Serie?

                                                    Das gefährlichste in der Welt von TWD sind nicht die Walker, sondern die anderen Überlebenden und du selbst! Wie weit gehst du um zu überleben, welche Grenzen überschreitest du, wenn du erst einmal damit anfängst Grenzen zu überschreiten. Wie sehr fährst du eigene Emotionen wie Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Liebe und Trauer herunter, ohne Gefahr zu laufen selbst ein lebender "wandelnder Toter" zu werden.

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