The Walking Dead - Kritik

US · 2010 · Endzeitserie, Zombieserie, Horrorserie · 7 Staffeln · 84 Episoden
  • 5 .5

    Was noch spannend und interessant begann, ähnelt spätestens ab der 5. Staffel einer Version von GZSZ mit Zombies.

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    • 7 .5

      In den ersten Staffeln war die Geschichte wirklich unterhaltsam und interessant leider hat es glaube ich ab Staffel 4 angefangen, dass es nur noch um Konflikte zwischen verschiedenen Überlebensgruppen ging. Ich würde es besser finden wenn die Zombies wieder etwas mehr in den Vordergrund rücken würde.

      • durch den abgleich des trailers und dem bild der position der gefesselten wird negan wohl mit sehr großer warscheinlichkeit daryl umbringen. oder rechts neben ihm dann michonne. einer der beiden ist es auf jeden fall.

        hier verraet der trailer schon wieder zu viel

        • 3

          Nach richtig spannendem Auftakt (Staffel 1 und 2 zehn Punkte, S3 noch 9) hat man sich offenbar in der Führungsetage entschieden, weg vom Horror und vom blanken Überlebenskampf hin zur Seifenoper.

          Ich werde mir auch den Auftakt der neuen Staffel ansehen. Natürlich will auch ich wissen welch uninteressanter Charakter im Finale der letzten Staffel einen Scheitel mit der Keule von Negan gezogen bekam. Danach gebe ich wohl meinen Ausstand. Denn es steht zu befürchten das die Serie nicht mehr auf die Beine kommt.

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          • 8
            lhbmz 08.07.2016, 17:28 Geändert 08.07.2016, 17:33

            Eine sehr gut umgesetzte Zombieserie. Die Darsteller machen einen tollen Job, allen voran Daryl.
            Die Schauwerte sind überdurchschnittlich, weil man im Vergleich zu anderen Serien hier sehr auf´s Detail achtet;-).
            Leider sind die interessantesten Charaktere (Shane Walsh, The Governor) viel zu früh aus der Serie ausgeschieden.
            Dennoch sehr sehenswert.

            • 8 .5

              Ich glaub es wird mal Zeit, ein kleines Kommentar zu einer meiner Lieblingsserein zu schreiben.
              Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen, die The Walking Dead von der ersten Minute an verfolgen und bei jeder Episode mitfiebern, recht ähnlich ergeht - Diese Serie ist eine Hassliebe.
              Warum? Weil Walking Dead oft brlliant ist und leider manchmal auch weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Das Niveau schwankt zwischen den Staffel und den einzelnen Folgen recht stark. So gibt es Folgen, die ich mit 10 Punkten bewerten würde und andere, denen ich nur 3-4 Punkte geben würde.
              Aber erstmal zum Positiven und zu den Gründen, warum ich mich in diese Serie verliebt habe. Für mich ist The Walking Dead die mit Abstand beste Endzeit- und Zombie Serie, welche es derzeit im Fernsehen zu betrachtet gibt. Der Look ist überragend. Es wurde eine Welt geschaffen, in die man sofort eintauchen kann, welche realistisch wirkt und für eine perfekte Stimmung innerhalb der Serie sorgt. Auch die Zombies sehen einfach grandios aus und es gibt in sehr vielen Folgen, immer wieder unglaublich tolle, kreative Einfälle in ihrer Darstellung, welche meistens für starke Schockmomente sorgen. Somit liegt schonmal das perfekte Fundament für eine starke Serie vor. Sie sieht extrem wertig aus und schafft die genau richtige Atmosphäre zu erzeugen.
              Dann die Schauspieler. Diese sind immer sehr stark, besonders die Hauptcharaktere wurden gut besetzt und ihnen wurde die Möglichkeit gegeben tolle und interessante Entwicklung in der Serie zu durchlaufen, siehe Carol oder Daryl. Über allen Schauspielern ragt aber Andrew Lincoln als Rick Grimes heraus. Mit ihm steht und fällt die Serie. Er ist in jeder Folge präsent, verkörpert die Entwicklung, die Rick in der Serie durchmacht richtig stark und wird somit in jeder Folge/Staffel besser, unabhängig vom Niveau der Folgen. Somit kann man über das Schauspiel nicht viel schlechtes aussagen.
              Und zum Schluss die Story. The Walking Dead nutzt die 1. Staffel, mit ihren nur 6 Folgen, sehr gut, um die die neue Situation und die Hauptcharaktere zu etablieren. Sie ist somit nicht so spektakulär wie andere Staffeln, sorgt aber für einen tollen Einstieg. In den Folgenden Staffeln entwickelt sich die Story dann konstant weiter und zieht besonders in der 3. Staffel mit dem Tempo stark an. Hier beginnt die Serie ihren Wandeln, der sich besonders in den weiteren Staffeln immer stärker ausprägt. Nachdem die neue Welt akzeptiert wurde, werden nun langsam die Menschen zur größere Gefahr. Ich erinnere mich gern an eine Stelle, wo es im Wald raschelt und alle angespannt sind und zusammenzucken, nur um erleichtert zu reagieren, als ein Zombie zum Vorschein kommt. Dies ist eine Szene die viel über den Wandel der Serie aussagt. Hierzu tragen natürlich auch die "Bösewichte" bei. Besonders die Geschichte um den Gouvener ist sehr spannend, genauso wie ich die, wenn auch nur wenigen, Folgen rund um die Bewohner von Terminus grandios fande.
              Und obwohl ich die Serie somit immer mit viel Freude und Aufregung verfolge, schaffen ich es dennoch nicht, die Schwächen auszublenden, welche die Serie einfach leider hat.
              Wie gesagt The Walking Dead macht vieles richtig, hat nen tollen Look und tolle Darsteller, nur leider hier und dar schwächen die richtige Balance zu finden. Es gibt extrem actionreiche Folgen und sehr Ruhige. Beides ist wichtig, nur gelingt manchmal die Mischung nicht perfekt. Ja auch ich muss zugeben, manchmal ist es mir auch zu langatmig, allerdings nur, wenn uninteressante Charaktere in den Vordergrund rücken. Und hier gibt es ein weiteres Problem, das für mich allerdings erst in der 6. Staffel richtig schlimm wurde. Es gibt teilweise zu viele Charaktere. Kann ich hier noch in den Staffeln 1-5 hinwegsehen, geht dies in der 6. Satffel einfach nicht mehr. Genauso ist es leider auch mit den anderen Probleme. Für mich ist die 6. Staffel die mit Abstand schlechteste in der gesammten Serie und hat mich wirklich enttäscht. Gab es vorher 2-3 Handelstränge die immer noch sehr interessant waren, gibt es nun viele Kleine, weil die Charaktere getrennt waren. Es werden sehr viele Charaktere eingeführt die uninteressant sind, weil es gar nicht die Zeit gibt sie zu etablieren. Somit sind einem diese dann am Ende leider auch egal und man freut sich schon fast wenn sie tot sind, weil man sich dann wieder den spannenden Charakteren witmen kann. Auch hatte ich teilweise das Gefühl, hey, dass habe ich doch alles schonmal gesehen, weil man hier wieder Charaktere hat, welche sich in der Selben Situation befinden, wie die Hauptcharaktere in den ersten Staffeln. Für mich waren die Folgen der 6. Staffel, bis auf 1-2 Außnahmen, einfach schlecht geschrieben und unharmonisch. Ich hoffe einfach, dass man sich in der 7. Staffel wieder auf seine Stärken besinnt.
              Probleme gibt es in der Serie, aber eben auch besonders in der 6.Staffel, leider auch mit dem Sterben der Charaktere. Machmal wird mann schockiert zurückgelassen, oft deutet sich der Tod einer Figur aber leider schon stark an. Man rückt diese kurz davor für ein paar Folgen in den Mittelpunkt, lässt sie vllt. ihre Ängste überwinden, nur um sie dann umzubringen. Dieses Muster gibt es leider zu oft in der Serie.
              So schlagen am Ende immer wenn ich über The Walking Dead nachdenke, 2 Herzen in meiner Brust, wobei meine Liebe zu dieser Serie trd. überwiegt. Man merkt ja schon, dass sich meine Kritik zum Größten Teil auf die 6. Staffel bezieht. In den Staffeln vorher, gab es zwar auch kleinere Schwächen und es war nicht immer alles ganz harmonisch, aber trd. haben mich diese immer gefesselt. Ich hoffe einfach, dass die Macher der Serie nicht nochmal einen so großen Fehler machen, wie den Cliffhanger rund um Glenn in der 6. Staffel, welcher für mich einfach die schlechteste Idee in der gesammten Serie war. Mit Negan ist jetzt ja ein toller Charakter dazugekommen, welcher mich wirklich auf eine tolle 7. Staffel hoffen lässt.
              Am Ende kann ich nur sagen, dass ich die Serie trotz ihrer Schwächen liebe und ich einfach dankbar bin, dass es The Walking Dead gibt und dass mich diese Serie schon so lange begleitet. Ob sie es irgendwann schafft, zu einem guten und runden Abschluss zu kommen, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen, aber ich hoffe es und bis dahin, werde ich einfach jede weiter Folge/Staffel genießen und bin mir sicher, dass ich noch viel Spaß mit der Serie haben werde.

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              • 10

                Stellt euch mal vor die erste Folge der 7. Staffel würde sich einzig und allein um Morgan und Carol drehen!!!! Also ohne Auflösung des Cliffhangers...

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                • 10

                  nur noch 3 Monate! ♥

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                  • 10

                    Die ein oder andere Folge ist auch mal nicht so Interessant, aber der Rest must see!!!

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                    • 10

                      Bleibt trotz allen Höhen und tiefen definitiv meine Lieblingsserie. Kann die neue Staffel kaum erwarten!!!

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                      • 10

                        Selten eine solch komplexe Serie genießen dürfen. Slasher Momente stehen weder langen Dialogen welche im Rahmen gruppendynamischer Prozesse geführt werden, noch authentischer, greifbarer Verfilmung solch komplizierter Themen wie z. b. dem Posttraumatischen Belastungssyndrom, im Weg.
                        Übrigens denke ich das Aaron mit Lucille Bekanntschaft gemacht hat...

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                        • 8 .5

                          Beste Zombie-Serie.

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                          • 6

                            Hodor

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                            • 9

                              Eine sehr spannende Serie, die nur so vor Brutalität strotzt! Köpfe rollen, Machete in den Kopf, explodierende Köpfe und Körper usw usw.

                              Hier geht es um das Überleben und um nichts anderes!
                              Jeden Tag wird ums nackte Überleben gekämpft, ohne dabei auch Gefühle zu zeigen.

                              Ich habe mir die erste Folge angesehen und dachte mir: Naja, nichts weltbewegendes, aber ich gebe der Serie noch eine Chance und sehe mir noch 22 Folgen an.

                              Und Gott sei Dank war das die richtige Entscheidung, den erst da geht es erst wirklich los!

                              Muss man gesehen haben, auch wenn man nicht auf Zombies steht!

                              Und by the Way, ich hätte nie gedacht dass eine Frau gibt, dir mir mehr auf die Eier geht als Skyler White von Breaking Bad, aber Andrea ( Laurie Holden ) übertrifft sie bei weitem!

                              Selten so eine nervige Frau gesehen!

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                              • eine super Tolle Serie schade nur das ich nicht alle
                                sehen konnte nun weiß ich leider nicht ob das Neue wirklich die
                                nach folger Episode ist

                                • 9 .5
                                  HanniDoll 03.06.2016, 21:22 Geändert 03.06.2016, 21:23

                                  gehn oder sterben...ist eine frage wenn man noch keine beine hat. aber warte warte noch nicht zu ende denn gehn oder sterben das ist hier die frage aller fragen!! ich nehm das taxi. LÄUFT. viva la cornflakes.

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                                  • Mrvin 01.06.2016, 00:35 Geändert 01.06.2016, 01:14

                                    Habe jetzt die erste Staffel geschaut und kann hier höchstens 6 Punkte vergeben.
                                    Hätte ich mich doch lieber mit dem Morgenprogramm von RTL aufgewärmt.

                                    Edit:
                                    Ok. Leute, das kann nicht euer Ernst sein. Nach der ersten Staffel und einer halben weiteren Folge konnte ich diesen Zombie nun endlich töten. Habe ihm ständig in den Kopf geschossen, bis ich gemerkt habe, dass nur ein Schuss ins Herz ihn friedlich stimmen kann ...

                                    • 10

                                      DIE SERIE!!! mehr muss man nicht sagen

                                      • kid charlemagne 27.05.2016, 02:54 Geändert 13.07.2016, 14:03

                                        Ich habe nur zweieinhalb Folgen der letzten Staffel mir so gerade noch antun können. Also, ich habe keine vorherige Staffel gesehen. Ich weiß, jetzt sollte ich gefälligst den Mund halten.
                                        Ich dachte mir, irgendwas muss ja dran sein, an einer Serie, die so erfolgreich Daily Soaps mit Zombies kombiniert. Aber ich war auch schon vor Jahren so satt mit Zombies in allen Variationen. Die Serie DEAD-SET und natürlich SHAUN OF THE DEAD und der Film ZOMBIE DIARIES schienen mir das Letzte, was mich noch
                                        zum Gruseln, Nachdenken oder Lachen bringen konnte.
                                        Bei den paar Folgen, die ich von TWD gesehen habe, kamen mir die Charaktere, die Dialoge, die ganze Athmo und die Musik aber so bieder und durchgeorgelt vor, dass ich das Gefühl hatte, dass diese Gruppe von Überlebenden dort, nur eines noch mehr fürchtete als die Zombies und den Untergang der Menschheit, nämlich mangelnden Patriotismus.

                                        Vor allem aber fiel mir hier auf MP auf, dass sich die vorherrschend begeisterten Kommentare oft in etwa so anhörten : "Staffel 1 war noch nicht so dolle, außer Folge 3, Staffel 2 bis 4 war aber dann genomänal, Staffel 5 war mau, Staffel 6
                                        haute aber wieder voll rein". Okääi, so kann man Filme auch beschreiben. Die wenigen kritischen Stimmen, die sich zu Wort meldeten, wurden aber, selbst wenn sie ihre Kritik sachlich begründeten, abgebügelt und angemacht, im Stile von : Warum schaust du es dir an, wenn du es nicht magst, der Ausschaltknopf ist rechts oben auf deiner Fernbedienung !! Erstmal muss man eine Serie komplett geschaut haben, um sich ein Urteil erlauben zu können. Aber wenn man sich das antut, aus was für Gründen auch immer, und nicht zu einer positiven Bewertung kommt, wird man auch wieder abgemeiert. Diese Fans wollen wohl unter sich bleiben. Ähnlich wie bei einer Sekte.
                                        Einer verstieg sich sogar zu der Behauptung : Es gibt eben immer Fans und Pöbler. Das war in etwa so intelligent, wie zu sagen : Es gibt nun mal Leute mit Ahnung und Leute mit ohne Ahnung.
                                        So eine Auseinandersetzung gibt nicht nur Aufschluss darüber, wessen Geistes Kind, so viele Fans sind, sondern wirft auch ein Licht auf diese Serie an sich.

                                        Auffallend ist wirklich, dass es auf MP gerade bei Serien, soviel aggromäßige, unreife Leute gibt, viel mehr als bei Filmen, die echt nicht damit klar kommen, dass Leute, eine von ihrer Gruppe, abweichende Meinung haben. Trifft man diese Leute aber mal, zufällig, außerhalb ihres Terrariums, sind sie ganz zahm.
                                        Liegt wohl am Alter. Hoffentlich !

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                                        • 8

                                          Ein so ziemlich Spoiler freier Kommentar für meinen Buddy Expendable87:

                                          Bislang habe ich noch keine Serien kommentiert, obwohl ich mittlerweile wirklich schon eine Menge gesehen habe.
                                          Man kommt ja auch kaum noch drum herum. Was da so in jüngster Zeit produziert wurde, ist wirklich schon erstaunlich.
                                          Aus zwei Gründen werde ich nun meinen ersten Serienkommentar verfassen.
                                          Zum einen bat mich mein sehr geschätzter Buddy Expendable87 einen Kommentar zu Walking Dead zu hinterlassen, diesen Wunsch erfülle ich ihm natürlich gerne. Zum anderen habe ich die letzten Wochen so viel Zeit damit verbracht Serien zu schauen, dass ich so gut wie nichts kommentiert habe. Wie schon geschrieben, kommentiere ich normalerweise nur Filme.
                                          Nach nun 6 Staffeln Zombieapokalypse denke ich kann man ruhig mal ein persönliches Fazit ziehen.

                                          Also los:

                                          The Walking Dead und ich.

                                          Als Horrorfanatiker fieberte ich natürlich dem Serienstart von TWD entgegen. Eine Zombie Serie FSK 18, so etwas hatte mir noch gefehlt.
                                          Genial! Die Comics kannte/kenne ich nicht. Also war/bin ich vollkommen
                                          unvoreingenommen.
                                          TWD und ich entwickelte sich im Verlauf der 6 Staffeln zu einer Art Hassliebe. Die Rahmenhandlung ist natürlich leicht gestrickt. Eine Gruppe
                                          Überlebender versucht den Beissern von Folge zu Folge zu entkommen und zu überleben. Bei nun mehr so vielen Staffeln und Folgen muss ich ganz
                                          klar sagen, dass diese Serie für mich sehr von Höhen und Tiefen geprägt ist. Zwischenzeitlich habe ich sogar aufgehört die Serie zu schauen, weil
                                          sie mir nichts Neues bieten konnte, und ich für mich zu viele Längen empfunden habe. Die Luft war raus. Vergessen konnte ich die Serie allerdings
                                          nie, und so kam es natürlich, dass ich wieder eingestiegen bin und mittlerwele auf dem aktuellen Stand bin.
                                          Neben den allgemeinen Faktoren, die einen Horrorliebhaber glücklich machen, wie z.B. gute Effekte mit verwesten und zersplatterten Körperteilen,
                                          jeder Menge Spannung und guten Actionszenen, hat TWD für mich noch einen Aspekt der mir sehr gefällt. Im Prinzip gibt es hier kein (wenig) gut
                                          und böse. Wie es so oft bei Comics der Fall ist, verläuft nur ein sehr schmaler Grat zwischen Freund und Feind, zwischen Held und Schuft. Im
                                          Prinzip spiegelt genau das die Menschlichkeit wider. Während so oft in Geschichten/Comics/Filmen relativ klar dargestellt wird für wen eine
                                          Figur Held oder Schuft ist, eben für eine bestimmte Gruppe der(die) Gute(n) und für eine andere Gruppe der(die) Böse(n), verschwimmt die Grenze
                                          zwischen diesen beiden Eigenschaften bei TWD mehr als bei anderen Werken. Hier verändert sich die Empfindung zwischen gut und böse für den
                                          einzelnen Betrachter (mich) immer mal wieder in die eine oder andere Richtung. Oftmals wirft es dann die Frage auf, ob es meiner Ansicht nach
                                          richtig oder falsch ist, wie sich die Protagonisten verhalten. Sind sie nun gut oder böse? Dieser Umstand macht die Serie für mich sehr interessant
                                          und sehenswert. Hier gibt es offensichtlich keine klare Linie, die unterstreicht wer gut und wer böse ist. Im Laufe der Folgen, verändert sich der
                                          Eindruck von einzelnen Figuren immer wieder, was nicht zuletzt auch für Spannung sorgt. Eine Art ungewissheit, die dazu beiträgt den Suchtfaktor
                                          hochzuhalten.
                                          Allgemein betrachtet hat TWD für mich durchaus seine langweiligeren und langgezogenen Passagen, mit einem Handlungsstrang der so manches Mal etwas
                                          vorhersehbar ist und sich in leicht abgewandelter Form auch wiederholt. Trotzallem schaffen es die Drehbuchautoren die Spannung (meist auch mit
                                          einfachen Mitteln, die aber durchaus ihre Wirkung zeigen) hoch zu halten. Wie es sich für eine gute Serie gehört, will man als Zuschauer eben doch
                                          immer wissen wie es weiter geht. Mit teils extrem offenem Ende von Episoden und Staffeln, wird man quasi gezwungen wieder einzuschalten, um seine
                                          Neugier zu befriedigen.

                                          Wie gesagt hat TWD für mich seine Höhen und Tiefen. So gehört es sich ja auch für eine Hassliebe. Vielleicht trage ich in diesem Bezug eine leicht
                                          masochistische Neigung in mir. Es ist nämlich so, dass trotz den Tiefen und dem Hass (Hass ist ein wirklich starkes Wort, aber Liebe ja auch. Also
                                          gleicht es sich hoffentlich wieder aus) die Höhen und die Liebe überwiegt und ich trotz den für mich wahrgenommenen Schwächen dieser Serie eine
                                          hohe Bewertung gebe.
                                          Denn unterm Strich fesselt mich diese Comic Adaption doch schon überdurchschnittlich und mehr als ein Großteil anderer vor allem so langer Serien.
                                          Im Zusammenhang mit den für mich durchaus gut gelungenen und schön anzusehenden Effekten, dem Grusel und Ekel, sowie der Spannung und den fesselnden
                                          Actionszenen bekommt TWD von mir bis hier hin (6.Staffel) eine 8 Punkte Wertung.

                                          Um noch einmal auf meinen Buddy Expendable87 zurückzukommen und ihm diesen Kommentar auch abschließend zu widmen, nochmal in seinen Worten:

                                          8 von 10 abgetrennte, verrottete Gliedmaßen und angefressende Gesichter.

                                          9
                                          • 10

                                            Diese Serie ist einfach der Hammer. Für mich war das ganze eine Achterbahn der Gefühle, mal waren lustige Szenen, mal traurige wo ich sogar geweint habe, ab und zu gab es auch Szenen wo ich nur am schimpfen war. Das ist der Grund wieso die Serie so besonders ist für mich, es ist irgendwie alles dabei

                                            • 8 .5

                                              Etwas über die untoten Beißer plaudern, gleichzeitig eine kleine Vorschau und ein größerer Blick zurück.
                                              ACHTUNG: Ein SPOILER der bis einschließelich!!! 5x16 (ENDE FÜNFTE STAFFEL) geht lässt sich nicht vermeiden. Dazwischen wird auch gespoilert, dass sich die Zombies biegen.
                                              -------------------------------####---------------------------------

                                              Neugierig bin ich ja schon auf die kommende Staffel S6. Ob sie tatsächlich ein schwächeres Niveau hat wie zu lesen war... Dank MP und dieser unsäglichen Politik, verräterische Spoiler in Bild und Text so zu platzieren wo man nicht ausweichen kann, weiß ich schon mehr als mir lieb ist. Und ich kenne das Argument, dass von denen die es anders sehen gebracht wird: ...Dann bleib Moviepilot und dem Internet fern wenn du sowas nicht wissen willst... Jaja schon klar.
                                              Die Frage die sich stellt ist, wie Morgan in das ganze integriert wird. In bislang drei Folgen ist er richtig aufgetaucht, 1x01, Mitte von S3 und in 5x16. Hoffentlich hält er jetzt auch mindestens eine Staffel durch. Alleine dieser Blick am Ende zum Ricktator, der außer Rand und Band war.
                                              Morgi kam mir in S5 nach dem Tod seines Sohnes Dwayne wie ein Shaolin-Mönch oder etwas ähnliches vor. Ganz ruhig, ganz unaufgeregt und er weiß, wie man mit einem Stock umgeht.

                                              Auf einem Bild zu S5, wo alle posieren, ist mir aufgefallen, dass es da ganz schön voll drauf ist. Wird also bald wieder Zeit, dass der/die ein oder andere als leckere Mahlzeit dient.
                                              Und ob Carol wieder Kekse backt? Die hat sich sehr gut entwickelt. Vom blassen Hausmütterchen mit schrecklicher Männerfrisur und von häuslicher Gewalt gezeichnet zum Zombie - und Kinderschreck mit einer ansehnlichen Kurzhaarfrisur, die Anzeichen eines Actionhelden aus vergangenen Jahrzehnten zeigt. Ich sehe sie noch vor mir, wo sie mehr schlecht als recht versucht hat, in S2 eine Horde Beißer abzuwehren. Bei ihr hat gezwungenermaßen ein Umdenken stattgefunden nach der Sache mit Sophia. Hätte ja nie gedacht, dass sich das getraut wird. War die ganze S2 überzeugt, dass sich das Mädchen irgendwo versteckt. Hat sie ja irgendwie, wenn auch auf andere Art und Weise. Als das Scheunentor aufging konnte/wollte ich es nicht glauben.

                                              Inzwischen hab ich meine Gesamtbewertung von 8,0 auf 8,5 Bisse hochgestuft und den wandelnden Toten sogar ein Herzchen (= Lieblingsserie) gegeben. Sicher werden jetzt manche meiner Kollegen hier mit dem Kopf schütteln nach dem Motto: „Ist der denn deppert, wie kann er nur. Es wird doch immer schlechter“. Ich denke da z.B. an ElvisTwentyfour oder Das Mekridi, sofern sie hier überhaupt mitlesen. Von beiden ist mir mit fortlaufender Dauer eine negative Einstellung zu TWD bekannt. Hallo Freunde, seid gegrüsst.

                                              Mir ist durchaus bewusst, dass die Serie Schwächen hat. Es fängt z.B. schon in 1x01 an: Ricky fragt niemanden was überhaupt passiert ist oder wie die ganze Apokalypse geschehen konnte. Mit dem Pferd reitet er an zig (gepanzerten) Fahrzeugen vorbei. Und im Panzer drin versucht er nicht einmal, den Motor zu starten.... Über sehr vieles - aber nicht alles - kann ich drüber hinwegsehen. Es weiß halt keiner, wie man sich selbst in so einer Situation verhalten würde.

                                              Welcher der Verstorbenen fehlt mir immer noch: Am meisten Hershel, bei seinem Tod war ich extrem traurig. Und seine Freunde inklusive seiner beiden Töchter mussten vom Zaun alles mit ansehen.
                                              Dann Dale und sein fahrbarer Untersatz. Über ihn hab ich geschimpft, weil er leichtsinnig - er war in Gedanken versunken - in der Nacht alleine weit draußen über das Gelände läuft. Konsequent war es nur, dass kurze Zeit später auch sein kultiges Dalemobil von Walkern überrannt und damit unbrauchbar wurde.
                                              Dass es MC Hammer Tyreese erwischt hat war für mich der traurige Moment in S5. Auch er schien mir zu unvorsichtig zu sein in der scheinbar verlassenen Wohnung.
                                              Merle Dixon (von der Dixie Mafia?) hätte auch gerne länger dabei sein sollen, aber als er dieses Himmelfahrtskommando geplant hat, war relativ klar, dass er da nicht rauskommt. Bruder Daryl die Armbrust meinte: Keiner bringt Merle um ausser Merle selbst. Hat sich ja dann auch bewahrheitet.

                                              In diversen Kommentaren war zu lesen, dass Lori Grimes gehasst wird. Kann ich nicht unbedingt bestätigen. Möglicherweise hat sie genervt, aber aus meiner Sicht hat es sich im Rahmen gehalten.
                                              Alles rund um die Geburt in S3 war natürlich brutalst, in der darauffolgenden Folge war ich teilweise paralysiert. Mein Hass-Charakter war ab S2 Blondi Andrea. Als es mit ihr irgendwann zuende ging war die Reaktion wirklich nur: Na endlich! Möglicherweise wäre sie umgänglicher gewesen, wenn ihre kindliche Schwester Amy noch gelebt hätte.

                                              Und es kann von meiner Seite auch nicht bestätigt werden, dass es immer schlechter wird. Denn S5 war eine Steigerung gegenüber der Vorgängerstaffel. In S4 hat mir nicht gefallen, dass ohne auf die Gruppe zu gucken in mindestens zwei Folgen nur die Augen bzw. das Auge auf den Govenor A*sch gerichtet wird. Dann schafft er es tatsächlich wieder, eine Horde Lemminge hinter sich zu bringen.
                                              Und ab 4x09 haben mir die ganzen Einzelfolgen nicht gefallen. Von der Gruppe auf die ich am neugierigsten war, wurde nur zweimal was gezeigt. Gemeint ist die Gruppe von Actionhausfrau Carol Pelletier (Nachname könnte falsch geschrieben sein), dem hammerschwingenden Hünen Tyreese mit Baby Judith auf dem Arm und den beiden Psychokindern die sich wahrscheinlich auch in einer Neuauflage von Shining gut machen würden.

                                              Und beim erneuten schauen von S1 - geht ja schnell mit nur 6 Folgen - hatte ich eine Art Rückvorschaublick. In S5 ging es ja erstmals wieder nach Atlanta in die verlassenen Häuscherschluchten hinein. Hatte so gehofft, dass die Vatos um Guillermo, Felipe + seine Abuelita nochmal auftauchen. Aber leider wurde nichts daraus. Die Auflösung um die Mexikaner in 1x04 fand ich bescheuert lustig. Und Guillermo ist ja in der Zwischenzeit lieber unter dem Namen DJ Yella nach Compton, CA gezogen. Was man dank imdb alles so rausfindet.

                                              Hab jetzt nicht alles und jeden erwähnt, habe bestimmt auch was vergessen was ich erwähnen wollte. Meine Intention war einfach nur mal wieder ein paar Gedanken zu dieser - aller berechtigten Kritik zum Trotz - populären Serie zu „Papier“ zu bringen. Guten Abend.

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                                              • 4 .5

                                                Fazit nach 6.Staffeln,ermüdend.Carl sollte statt des lächerlichen Hut ein Brett vor der Stirn tragen auf dem steht:"Schlag mich".Wer zum Teufel hat diesem armen Kerl zusätzlich diese schlimme Synchronstimme ins Gesicht gedrückt?Sein Daddy namens Rick,alles Andere als ein erfolgreicher Cast.Alle übrigen"Familienmitglieder"versuchen das Beste und hacken sich mit Samuraischwert,Pistolen,Armbrust und was es sonst noch gibt,durch umherwanderndes totes Fleisch.Eine Horde Untoter bricht durch denZaun oder Mauer o.ä.und das zum wiederholten Male.Na und, das lockt keinen genreerfahrenen Junkie aus der Reserve.Irgendwann resigniert man und fragt sich:"Wo bleibt der verdammte Spannungsbogen".Da hätten max. 3Staffeln ausgereicht.Man muß schon Vince Gilligan heißen,um die erfolgreichste Serie der letzten 10 Jahre erschaffen zu haben,unzählige Emmys zu kassieren,wiederholt übrigens.Wer "Breaking Bad"gesehen hat und ich kann es nur emphehlen,der weiß was ein exzellentes Autorenteam bedeutet u. eine exzellente Auswahl der Darsteller.Es gibt nun mal schlichte und anspruchsvolle Gemüter.Zu welcher Kategorie zählst Du Dich. :)

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                                                • 9 .5

                                                  Solide Serie mit Höhen und Tiefen. Glücklicherweise sind die meisten meiner Hass Charaktere schon tot um so besser. Manchmal erscheinen gewisse Handlungen, Dialoge und Szenen unrealistisch, bzw. verursachen Kopfschüttel trotzdem ist die Serie im grossen und ganzen sehr gut.

                                                  • 9 .5

                                                    Alles perfekt, jedoch bin ich neidisch gegenüber den Amerikanern. Sie dürfen die Serie 2 Tage davor sehen. Und die Wartezeit für die neuen Folgen sind unerträglich!

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