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The Walking Dead - Staffel 4 2010 Endzeitserie, Zombieserie, Horrorserie

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7.6 Community
284 Bewertungen
Sehenswert
Diese Staffel bewerten

Die vierte Staffel der Zombie-Horror-Serie The Walking Dead konzentriert sich erneut auf das Überleben von Rick (Andrew Lincoln) und seiner Gruppe, die immer noch hinter den kalten Mauern des Gefängnisses verweilen. Doch nach dem Massaker des Governor (David Morrissey) ist nichts mehr, wie es zuvor einmal war.

Nach dem verheerenden Massaker des Governors hat sich dieser aus dem Staub gemacht und ist vorerst von der Bildoberfläche der Zombie-Apokalypse in The Walking Dead verschwunden. Rick und seine Gruppe nehmen die restlichen Überlebenden aus Woodbury im Gefängnis auf und versuchen gemeinsam hinter dem schützenden Zaun mit dem Zivilisationsaufbau zu beginnen. Während Daryl und ein paar Gefolgsleute aus Ricks Gruppe regelmäßig die Umgebung nach Verpflegungsvorräten und medizinischen Hilfsmitteln durchforsten, bahnt sich eine Katastrophe innerhalb der befestigten Mauern des Gefängnisses an. Ein Virus macht seine Runde und plötzlich erleidet die Belegschaft des sicher geglaubten Ortes eine verhängnisvolle Grippe. Besonders Maggie macht sich große Sorgen, da Glenn hilflos dem Virus ausgesetzt ist und Daryls Stoßtrupp nur selten mit brauchbaren Utensilien hinsichtlich der dringlichen Genesung zurückkehrt.

Zudem sorgen Beißer-Horden regelmäßig für Chaos und Panik, sodass Rick schließlich sogar die gesamte Schweinezucht opfern muss, um die lebenden Toten vom Gelände des Gefängnisses wegzulocken. Unterdessen verringert sich die Anzahl der Überlebenden jeden Tag beinahe um ein Mitglied. Doch dann ereilt Ricks Gruppe ein zusätzliches wie unerwartetes Übel: Der Governor kehrt aus seinem Exil zurück, gestärkt von einer neuen Armee untergebener Handlunger sowie einem Panzer, der die Tore des letzten Bollwerks der Gruppe innerhalb weniger Minuten durchbricht. Die finale Konfrontation mit dem ehemaligen Tyrann von Woodbury endet im Midseason-Finale in einem schicksalhaften Blutbad, das gleich mehrere Opfer fordert: So wird Hershel (mit Michonnes Katana) vom Governor getötet und der Governor selbst kommt kurz darauf ebenfalls ums Leben. Das Gefängnis als sicherer Rückzugsort hat ausgedient. Die Gruppe um Rick und Co. wird aufgesplittet. Die Überlebenden sind fortan in kleineren Gruppen unterwegs. (MH)

 

Recaps zu The Walking Dead – Staffel 4

Staffel 4, Folge 1: 30 Days Without An Accident
Staffel 4, Folge 2: Infected
Staffel 4, Folge 3: Isolation
Staffel 4, Folge 4: Indifference
Staffel 4, Folge 5: Internment
Staffel 4, Folge 6: Live Bait
Staffel 4, Folge 7: Dead Weight
Staffel 4, Folge 8: Too Far Gone (Mid-Seasonfinale)
Staffel 4, Folge 9: After
Staffel 4, Folge 10: Inmates
Staffel 4, Folge 11: Claimed
Staffel 4, Folge 12: Still
Staffel 4, Folge 13: Alone
Staffel 4, Folge 14: The Grove
Staffel 4, Folge 15: Us
Staffel 4, Folge 16: A

Episoden Staffel 4

Episode 1 - Season Premiere

Die Episode "Season Premiere" ist die Episode 1 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2013-10-13.
Erstausstrahlung:
13.10.2013
Regie:
Greg Nicotero
Drehbuch:
Scott M. Gimple

Episode 2 - Tod, überall Tod

Die Episode "Tod, überall Tod" ist die Episode 2 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2013-10-20. Regie führte Guy Ferland (nach einem Drehbuch von Angela Kang).
Erstausstrahlung:
20.10.2013
Regie:
Guy Ferland
Drehbuch:
Angela Kang

Episode 3 - Quarantäne

Die Episode "Quarantäne" ist die Episode 3 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2013-10-27. Regie führte Dan Sackheim (nach einem Drehbuch von Robert Kirkman).
Erstausstrahlung:
27.10.2013
Regie:
Dan Sackheim
Drehbuch:
Robert Kirkman

Episode 4 - Im Zweifel

Die Episode "Im Zweifel" ist die Episode 4 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2013-11-03. Regie führte Tricia Brock (nach einem Drehbuch von Matt Negrete).
Erstausstrahlung:
03.11.2013
Regie:
Tricia Brock
Drehbuch:
Matt Negrete

Episode 5 - Die Krankheit zum Tode

Die Episode "Die Krankheit zum Tode" ist die Episode 5 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2013-11-10. Regie führte David Boyd (nach einem Drehbuch von Channing Powell).
Erstausstrahlung:
10.11.2013
Regie:
David Boyd
Drehbuch:
Channing Powell

Episode 6 - Live Bait

Die Episode "Live Bait" ist die Episode 6 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2013-11-17. Regie führte Mike Uppendahl (nach einem Drehbuch von Nichole Beattie).
Erstausstrahlung:
17.11.2013
Regie:
Mike Uppendahl
Drehbuch:
Nichole Beattie

Episode 7 - Dead Weight

Die Episode "Dead Weight" ist die Episode 7 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2013-11-24. Regie führte Jeremy Podeswa (nach einem Drehbuch von Curtis Gwinn).
Erstausstrahlung:
24.11.2013
Regie:
Jeremy Podeswa
Drehbuch:
Curtis Gwinn

Episode 8 - Too Far Gone

Die Episode "Too Far Gone" ist die Episode 8 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2013-12-01. Regie führte Ernest Dickerson (nach einem Drehbuch von Seth Hoffman).
Erstausstrahlung:
01.12.2013
Regie:
Ernest Dickerson
Drehbuch:
Seth Hoffman

Episode 9 - Here We Remain

Die Episode "" ist die Episode 9 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead.
Erstausstrahlung:
09.02.2014

Episode 10 - 1

Die Episode "1" ist die Episode 10 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead.
Erstausstrahlung:
16.02.2014
Regie:
Tricia Brock

Episode 11 - Claimed

Die Episode "Claimed" ist die Episode 11 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2014-02-23. Regie führte Julius Ramsay
Erstausstrahlung:
23.02.2014
Regie:
Julius Ramsay

Episode 12 - Still

Die Episode "Still" ist die Episode 12 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2014-03-02. Regie führte Seith Mann
Erstausstrahlung:
02.03.2014
Regie:
Seith Mann

Episode 13 - Alone

Die Episode "Alone" ist die Episode 13 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2014-03-09. Regie führte Ernest Dickerson
Erstausstrahlung:
09.03.2014
Regie:
Ernest Dickerson

Episode 14 - The Grove

Die Episode "The Grove" ist die Episode 14 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2014-03-16. Regie führte Michael Satrazemis
Erstausstrahlung:
16.03.2014
Regie:
Michael Satrazemis

Episode 15 - Us

Die Episode "Us" ist die Episode 15 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2014-03-23. Regie führte David S. Goyer
Erstausstrahlung:
23.03.2014
Regie:
David S. Goyer

Episode 16 - A

Die Episode "A" ist die Episode 16 der Staffel 4 der Serie The Walking Dead. Die Erstaustrahlung erfolgte am 2014-03-30. Regie führte Michelle MacLaren
Erstausstrahlung:
30.03.2014
Regie:
Michelle MacLaren

Weitere Staffeln - The Walking Dead


Cast & Crew

Drehbuch

Deine Meinung zu The Walking Dead - Staffel 4


Kommentare

über The Walking Dead - Staffel 4

CarlGrimes

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10.0Herausragend

Mega

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BlondeBitch

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8.0Ausgezeichnet

Besser als Staffel 3 .
Freu mich auf Staffel 5

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sidney1612

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Eigentlich eine tolle Serie - es hat ja mal so gut angefangen. Aber leider enttäuschen mich die Drehbuchschreiber in Staffel 4, Episode 8. ACHTUNG, im Folgenden SPOILERGEFAHR: Wieso zieht Rick nicht friedlich vom Gefängnis ab? Er und seine Leute hätten dafür sogar Zeit bis Mitternacht. Stattdessen versucht er es mit Reden und das beim Governor? Der Typ ist eh gestört - das sollte Rick doch eigentlich besser wissen. Also passiert genau das, was der Zuschauer schon ahnt: Wegen Rick sterben gute Menschen und das Gefängnis ist am Ende trotzdem verloren. In solchen Momenten ärgere ich mich nur über so viel Dummheit - da hätten auch gern alle draufgehen können. Ist dann auch egal.

Zum Governor selbst:
Irgendwer hat hier die Frage gestellt, ob der Governor noch leben könnte. Lass mal kurz nachdenken... Antwort: Nein! Nehmen wir mal an, seine Geliebte hat ihn nicht erschossen, obwohl die Szene was anderes andeutet. Der Governor ist so oder so viel zu schwer verletzt und die "Beißer" sind schon da. Weglaufen mit der Verletzung ist definitiv ausgeschlossen. Zudem bin ich überzeugt, dass ein Mensch an einer solchen Verletzung innerhalb kürzester Zeit sterben würde. Michonne ist Profi und weiß das auch. Deshalb lässt sie den Governor liegen.

Hoffe jetzt nur, dass der Rest der Serie logischer und taktisch klüger verläuft.

In diesem Sinne - Euch allen weiterhin viel Spaß beim Walking Dead schauen.

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Chiefilein

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Ich liebe Walking Dead und freue mich schon, wenn es endlich weitergeht.
Suuuuper.

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WladyLP

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9.0Herausragend

Fand die Staffel einfach geil .

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FilmFreak2K13

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5.5Geht so

Ich finde die 4. Staffel sehr schwach. Nicht ganz so wie die 2. aber S4 kommt direkt nach S2.
Die ersten 8 Folgen sind eigentlich nur eine Verlängerung sowie das richtige Ende der S3 und von diesen 8 sind die ersten 5 sogar noch echt langweilig da nicht wirklich was passiert; Oh wow es bricht ne Grippe im Knast aus durch deren Symptome die Bewohner sterben und dann zu Beißern werden. Super Plot…….. nicht!!!
Erst ab Ep9 wird es dann interessant. Aber selbst die Geschichten die in diesen Episoden bis zum Finale erzählt werden reißen einem nicht vom Hocker und das Finale bzw. der Cliffhänger ist auch sehr vorhersehbar. Die Episoden 12 und 14 sind auf jeden fall die Höhepunkte, und das zu Recht. Vor allem Ep14 da mein größtes und Flehen und bitten endlich erhört wurde^^.

Nicht nur dass S4 wenige Highlight Episoden bot, nein, auch gab es dieses mal ziemlich viele Charaktere die, irgendwann, einfach nur noch nervten.
Als da wären: Rick (also seit seine Frau tot ist, ist mit dem Kerl echt nichts mehr anzufangen), Carol (die redet manchmal einen Stuss und denkt sie weiß alles besser), Tyrese (Viele Muskeln wenig Hirn, immerhin passt er später auf das Baby auf), Carl (oh Gott dieser Junge. Mister Großkotz, Mister ich kann alles, dann noch diese Synchronstimme. Sieht aus wie 12 klingt wie 22) und zum Schluss die nervigste Figur der ganzen Season; LIZZIE!!! Meine Fresse hat das Mädel mich genervt. Die ganze Art von der, wie die geguckt hat, ihre Argumente, einfach alles schrie TÖT MICH!!! Sobald sie den Mund aufgemacht hatte.

Positiv dafür waren; Klar Daryl und Michonne(ohne die beiden wäre TWD nur halb so unterhaltsam), Beth(auch wenn ihr letzte Handlung nicht ganz nachvollziehbar ist) Glen und Maggie (ich finde die beiden einfach sympathisch), Hershel (die gute Seele der Serie) Bob (ich weiß nicht genau warum, aber ich denke der Typ reißt noch was)
Der Rest war ganz ok und nicht weiter erwähnenswert.

Na dann hoffe ich mal das S5 wieder besser wird und die Geschichte dann vom Start weg wieder rasant weiter geht. Hoffentlich setzt sich dieses Muster nicht fort, sonst erwartet uns mit S6 wieder eine schwache Staffel.

War das eigentlich nur in der DT Synchro so oder wieso brechen die Macher ihr Universum und lassen die Beißer von dem Jungen in Ep1 Zombies nennen??? Laut den Machern wird der Begriff Zombies nicht verwendet da es im TWD Universum die Romero Filme nie gab und auch sonst der Begriff Zombies erwähnt wurde.


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werner-holt

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6.0Ganz gut

Die ersten Folgen der Staffel 4 waren sehr packend und spannend. Doch dann nach dem Sturm auf das Gefängnis wo sich in jeder Folge auf einen Protagonisten konzentriert flacht es sofort ab. Da war es ein durch quälen, ich war schon kurz vor dem aufgeben.
Die letzte Folge mit dem krassen Cliffhänger hat dann aber wieder Lust auf die 5 Staffel gemacht. Das sah schon sehr vielversprechend aus.

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FireDragonC

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7.5Sehenswert

Die erste Hälfte fand ich relativ zäh und hätte man an sich auch einfach in die 3te Staffel einabuen sollen. Mehr waren die ersten 7-8 Folgen eh nicht, sondern nur ein vernünftiges Ende der dritten Staffel. Nach der Winterpause legt die Staffel aber los und es sind stellenweise sehr gute Folgen bei rausgekommen. Folge 12 "Still" ist für mich eine der besten Folgen in der ganzen Serie gewesen. Auch gut nach der Winterpause war, dass viele früher eher stiefmütterlich behandelte Chraktere endlich mehr Screentime bekommen haben.
Schade finde ich leider wieder das Finale. Es hatte seine Momente und es macht Lust auf mehr. Aber so viele unbeantwortete Fragen und so ein offensichtlicher Cliffhänger wären nun wirklich nicht nötig gewesen. Staffel 1 und 2 haben es immer gut hinbekommen und die folgende Staffel nur leicht angeteast.
Mal schauen was also in der 5ten Staffel alles so kommt. Ich freue mich auf jeden fall, hoffe aber auch, dass Sie endlich mehr Mut zur Lücke haben, wichtige Figuren stärker in bedrängnis rücken oder auch hops gehen lassen und einfach mehr krasse und der Situation angepasste Themen aufgreifen und durchsetzen.

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JokerReviews

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6.0Ganz gut

Wie ich finde eine sehr enttäuschende Staffel mit wenig Licht aber viel Schatten. Das Problem deutete sich schon in Staffel 3 an. Die Serie tritt hier einfach auf der Stelle und verzichtet zum Großteil auf dramatische Höhepunkte. Sämtliche Ereignisse, bspw der weitere Konflikt mit dem Gouverneur, hätte man noch wunderbar in Staffel 3 packen können. Immerhin war das Mid Season Final einigermaßen spannend und auch dramatisch. Die zweite Hälfte der Staffel geht dann endlich ein wenig voran, es spielt wieder viel das Zwischenmenschliche eine Rolle. Allerdings sind auch hier viele Folgen ziemlich belanglos und auch langweilig inszeniert. Lichtblicke liefern wie immer Daryl, der die Serie fast schon am Leben erhält, Tyrese und Carol. Auch Beth bekommt endlich mehr Aufmerksamkeit auch wenn ihre Gesangseinlagen hin und wieder zu oft für meinen Geschmack kommen. Michone bleibt auf dem gleichen soliden Level. Alle anderen Charaktere sind mir inzwischen nicht mehr sympathisch, insbesondere Maggy und Glen zerrten gewaltig an meinen Nerven. Auch das Staffelfinale war leider etwas mau, obwohl es kleine spannende Momente gab. Doch letzten Endes erwarte ich von einem Staffelfinale wesentlich mehr Höhepunkte, im Grunde war alles was hier passierte ziemlich vorhersehbar. Für Staffel 5 wünsche ich mir wieder mehr Dramatik und natürlich mehr Daryl. Punkte für Staffel 4

6/10

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daniel-schauerte

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8.0Ausgezeichnet

SPOILER SPOILER SPOILER !!!!!!!!!

SPOILER SPOILER SPOILER !!!!!!!!!

Endlich geht es wieder auf die Straße um dann leider viel zu früh wieder in einem "Gefängnis" zu landen. Staffel 4 hat mich sehr überzeugt. Auch das Ende verspricht viel Spannung mit Terminus. Ich hoffe nur, dass es nicht zu einem zweiten Gefängnis wird, dass sich über mehr als eine Staffel erstreckt. Dann doch bitte lieber Richtung Washington.

Wie denkt ihr darüber? diskutiert mit hier im Forum!

http://www.moviepilot.de/serie/the-walking-dead--2/forum/spoiler-moglicher-handlungsverlauf-staffel-5

SPOILER SPOILER SPOILER !!!!!!!!!

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noekk

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8.0Ausgezeichnet

Ein wenig schade find ich, dass sich das Finale gar nicht wie ein solches anfühlt obwohl es eine sehr gute Episode ist. Ansonsten fand ich die Staffel solide. Die Haupterzählstränge: Epidemie, Ende des Gefängnisses und der Weg nach Terminus wurden spannend und bedrohlich erzählt. Unübertroffen und die Stärke der Serie, die Vielseitigkeit und Kreativität bei der Darstellung der Zombies bzw. Situationen mit diesen. Hier gibts auch nach rund 50 Episoden kaum Verschleisserscheinungen.

Diese haben sich meiner Ansicht nach aber auf der noch lebenden Seite eingeschlichen, dem Stagnieren der Hemmschwellen werden kaum noch neue Aspekte abgewonnen ausser immer gequältere Gesichtsausdrücke und ein Voranschreiten der Verrohung. Relativ eindimensional auch die noch Lebenden ausserhalb des Hauptcasts, dumm/naiv/gleich tod oder dumm/unsympatisch/später Tod. Da wäre grade in der 2ten Staffelhälfte mit den vielen Schauplätzen und Betrachtungen der Einzelschicksale mehr drinn gewesen.

Naja genug gejammert, TWD 4 ist beste Serienunterhaltung mit vielen Spannungsbögen und nur wenigen Längen - ich freu mich auf den Herbst

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shachath

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Die Staffel unterhält durch das gesplittete Gruppengefüge, was im Gegensatz zu den vorigen Staffeln eine Abwechslung darstellt. Auch wenn nicht alle Mitglieder dadurch die gleiche Sendezeit bekommen, so zeichnet sich diese Staffel für mich durch mentale Härte und einige heftige Entscheidungen aus. "I want you do wait.... she will come back...."
Vom Finale ganz zu schweigen. Gut gelöst und viel Stoff für die nächste seoson!

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Misfits_Films

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Das werde ich auch tun, beim Grillen an jene im Zug Wagon denken. Und alle die mich während des Grillen besuchen, herzlich willkommen heißen ;-)


shachath

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WELCOME TO MY BRBQ! THOSE WHO ARRIVE SURVIVE........


Schwabilicious

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9.5Herausragend

Die 4e Staffel fängt ordentlich an, fällt dann in ein ziemliches Loch, dreht dann aber nach etwa 2/3 der Staffel extrem auf. Ich war Mitte der 4en Staffel auch schon fast soweit zu sagen: "Okay, den Drehbuchautoren fällt nun wirklich nix mehr ein, not worth seein' this any more", aber gottverdammt: Ich habe selten eine so enorme Qualitätssteigerung bei einer Serie gesehn wie gegen Ende dieser 4en Staffel. Harter, fieser, schockender Scheiss. Gor for it.

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Pablo.CH

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Schau dir die Blumen an Kleines, schau die Blumen an.. HARTER TOBAK!

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Schwabilicious

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Look at the flowers, Lizzie. :X Die 2e Hälfte der 4en Staffel ist definitiv durchgehend 10/10.


daniel-schauerte

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@ Schwabilicious: Die zweite Häfte ist wirklich richtig gut.


ZombiesLittleSister.SuicideJunkiesQueen

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10.0Herausragend

Wieso so schlechte Bewertungen? Ich verstehe einfach die Leute nicht, was sie sich dabei denken. In dieser Serie spielen nicht nur die Zombies, das Metzeln, und was weis ich was ihr davon erhofft, eine Rolle. Dort ist auch das Zwischenmenschliche, die Story, die Handlung eine wichtige Rolle. Das ist kein Film, das ist einfach eine Super Serie, in der man es kaum erwarten kann, dass die endlich weiter geht. Da ist soviel Spannung, dass ich wünschte die würde niemals aufhören, und ich könnte einfach weiter schauen. Deshalb hab ich dem Film, weil er genau meinen Geschmack trifft, eine glatte 10 gegeben. Ihr könnt ja wieder zu euren Filmen zurückkehren, die anscheinend mehr Anspruch haben, als TWD. Anscheinend ist das nichts für euch, verstehe aber auch nicht wieso dann so schlechte Bewertungen, nur weil es euch zum Denken (vielleicht?) anregt, und ihr keine lust habt auf sowas. Naja, man kann es nur vermuten.... !

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FilmFreak2K13

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Entschuldige, aber nur weil du die S4 (warum auch immer) so grandios findest, musst du andere die nicht deiner Meinung sind, nicht nieder machen. Jedem seine Meinung, aber nur weil jemanden nicht Jurassic Park gefällt, unterstelle ich demjenigen auch nicht irgendwas.

Ich denke mal dass jeder der bei S4 von TWD angekommen ist weiß, dass es sich bei der Serie nicht um einen Zombie-Metzel Film dreht, sondern schon das Zwischenmenschliche mit im Vordergrund steht. Dies ist ja genau ein Punkt wieso die Serie von so vielen gesehen und gemocht wird.

Auch ich bin Fan von Anfang an, muss aber auch gestehen dass die ersten 5 Folgen der S4 einfach langweilig sind und die nachfolgenden 3 eigentlich am Ende der S3 hätten gebraucht werden können. Danach wird es zwar wieder besser und es kommen die Highlight Episoden 12 & 14 doch rettet dies die S4 nicht davor eher als mittelmäßig und recht spannungsarm durchzugehen.

Also nichts für Ungut, aber vielleicht solltest du mal deine Rosa-Rote Fangirlbrille absetzen und nicht jede schlechte Bewertung und/oder Kommentar so persönlich nehmen ;)


DanielW_88

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2.5Ärgerlich

Grauenhaft schlechte Staffel, zumindest die 2. Hälfte (bis jetzt).
Kann von mir aus nach fünf Staffeln abgesetzt werden.
Lieber die Telltale Episoden zocken.

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Shalashaska

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3.0Schwach

Ich hoffe das die Zombies demnächst eine größere Rolle einnehmen.
Entweder, indem endlich die riesige Horde auftaucht, oder die Viecher irgendwie mutieren...Charakterentwicklung hin oder her, ich will mehr Zombies!
Meinetewegen auch nen verrückten Wissenschaftler der Menschen verfüttert oder Zombies dressieren will.

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beast667

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da empfehle ich Dir Zombie 2, da wird ein Zombie dressiert.. ;-) Kritik ist aber berechtigt. Mir ist das stellenweise auch zuviel Probleme bearbeiten. Blah Blah Blah.


Shalashaska

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Der gute alte Bub^^


swissroland

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0.0Hassfilm

So nach 4 Staffeln und 12 Folgen wird es wirklich Zeit Bye zu sagen! Ist eigentlich schon lange überfällig. Zum Ausgleich gibts ja,True Dedektiv, Vikings und House of Cards.
Also bye

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Cherohborg

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2.5Ärgerlich

Hab jetzt die Vierte Staffel zur Hälfte durch, und ganz ehrlich...weiß nicht wann ich das letzte mal so genervt von einer Serie war...
Es macht einfach keinen Spaß mehr...
Die Charakter werden immer nerviger, uninteressanter...langsam ist Lindenstraße tiefsinniger und lustiger

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Cherohborg

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Und bitte...kann dieses nervige, schreckliche Kind namens Carl bitte mal "aus Versehen" den Zombies zum fraß fallen....?
Er nervt so unendlich...


erik.stein.12

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4.5Uninteressant

die vierte staffel befindet sich nach dem großartigen auftakt nunmehr im freien fall und wird aller voraussicht nach bald am boden der einfallslosigkeit zerschellen.

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fat_jacK

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8.0Ausgezeichnet

Normalerweise bleibe ich immer spoilerfrei, aber in diesem Fall komme ich nicht um hin. Nochmal zum mitschreiben: Vor SPOILERN sei ausgiebig gewarnt.

Staffel 4 fängt gut an und macht nach dem laschen Finale von Staffel 3 Lust auf mehr, wenn sie auch insgesamt etwas ruhiger ausfällt. Neue Bedrohungen und Charaktere werden eingeführt. Letztere oftmals allerdings nur als ausgiebiges Zombiefutter. Wenn dem mal nicht so ist, bleiben einem die neuen Charaktere rechtherzlisch Wurscht.

Ab Folge 6 nimmt das ganze dann etwas Fahrt auf, denn der alte Gegenspieler der Gefängnisinsassen, genannte der Governeur, tritt wieder auf. Man erfährt, wie er die Zeit nach seinem Quasiamoklauf aus Staffel 3 verbrachte und der Gute schafft es sogar, sowas wie Sympathien zu wecken, nur um dann im Midseasonfinale in alte Muster zu verfallen. Einer der Hauptcharaktere wird aufs Übelste von ihm hingerichtet. Wer wird an dieser Stelle nicht verraten. Das haben andere Leute schon zu genüge getan. Letztenendes kommt es in Folga 8 zu dem Finale, welches eigentlich Staffel 3 gebührt hätte. Auf den ersten Blick ein epischer Kampf, der bei genauerem Hinsehen aber einige Fragen aufwirft.

Warum dieses Finale erst jetzt zeigen und nicht schon in Staffel 4? Warum den Governeur nach 6 Folgen wieder zurück holen, nur um ihn hier sein Ende finden zu lassen? Apropos, bin ich der Einzige der glaubt zu meinen, der Governeur könnte eventuell noch leben? Es tendiert zwar alles zum Gegenteil, aber ausschliessen würde ich es nicht. So wirkt das alles unnötig in die Länge gezogen und hätte schon in der letzten Staffel abgearbeitet werden können.

Aber es wird auch Lust auf mehr gemacht. Das Gefängnis ist gefallen und die Gruppe in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Bisher würde ich Staffel 4 aber ganz klar vor der dritten ansetzen.

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jonas.grote.3

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10.0Herausragend

SPOILER-WARNUNG !!
Die Staffel hat wie ich finde sehr schwach angefangen, hat aber dann in der letzten Folge der ersten Hälfte einfach mal ein so episches Finale hingelegt, dass das die anfänglichen Schwierigkeiten locker wieder gut gemacht hat. Dass das Gefängnis zerstört und der Gouvernor tot ist, tut der Serien glaub ich sehr gut. Endlich kommt mal wieder etwas Abwechslung rein. Freu mich auf die zweite Hälfte!!

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jonas.grote.3

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wofür schreib ich den oben fett SPOILER-WARNUNG hin ?


J4KOB

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das muss man wissen


BenjaminMagdziak

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8.0Ausgezeichnet

bisher ist die staffel richtig gut. hoffe das wird noch besser in der zweiten hälfte. keine ahnung wieso manche sich aufregen. meckern kann man anscheinend über alles.
das einzige was mich tierisch stört und das seit beginn von staffel 3 ist die deutsche synchro ziemlich nachlässt.
die stimme des govorneurs ist ziemlich unpassend gewählt. die stimme passt eher zu kleinen fieslingen so wie gary oldman sie gern spielt.
dann die stimme von rick. redet er ruihg ist alles in ordnung und es passt, muss er aber emotionen zeigen ist die stimme grausam und hält sich nicht annährend an das original. wenn er weint sehe ich immer alan harper vor mir, dieses quängelige krächtsen, furchtbar.
die stimme von carl könnte emotionsloser nicht sein
tyresses stimme passt auch überhaupt nicht..
eig bin ich jemand der nichts gegen synchros hat im gegenteil finde sogar das viele synchros sehr gut sind. aber nicht bei dieser serie hier leider.

jedenfalls: serie top viele überaschungen, spannung und vielen interessanten charakteren.die bisher beste zombie story die es gibt da kann kein film mithalten.
nur an der deutschen synchro (alan) harperts.

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BenjaminMagdziak

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ich glaube das mit dem governor ist so eine sache. wenn man sich für den charakter interessiert, so wie ich, sind diese folgen sehr cool. ich hätte episode 8 zb nie so gut gefunden wären die beiden folgen davor nicht gewesen. ich fand viel mehr episode 2 bis 3 nicht gaaanz so interessant da dort wieder langatmiges gefängnis geplänkel war :D

findest du? ich fand eig das der schnitt sehr cool war da man erst dachte das daryl gebissen wird.
ich fand die erste hälfte jetzt auch nicht perfekt, wie du schon sagtest manches ist langatmig, aber schon sehr gut. an sich ist bisher ja nicht viel passiert.ich hoffe aber das sie jetzt nach dem gefängnis etwas mehr survival reinbringen und hoffe sie gehen nicht wieder in ein unterschlupf für 2 staffeln^^


SirStippl

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ja ich hoffe auch das sie sich nicht wieder ewig auf der Stelle drehen und sich einmüllmeln. Falls du mal ne andere Art von Zombie Serie sehen möchtest : The Returned aus Frankreich. Wow Hammer, aber ganz anders. Alles ruhig mehr an die Phsyche gehend. Und suuuuper Musik !!


Schlopsi

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5.5Geht so

SPOILER!!!!

Okay, so langsam wird es mir echt zu blöd. Ich bin ja durchaus bereit, über das eine oder andere größere Logikloch oder über eine unvernünftige Entscheidung in einer Serie hinwegzusehen, aber spätestens jetzt mit dem Midseasonfinale... ach du scheiße, was haben die denn geraucht?!

Jupp, ich mochte die Serie. Zumindest die ersten beiden Staffeln. Stand in der ersten noch die Zombieaction im Vordergrund, waren es in der zweiten die Charakterentwicklungen (s. http://www.moviepilot.de/serie/the-walking-dead--2/staffel/2/kritik/704261 ). Damit hatte ich echt kein Problem. Ab der dritten Staffel ging es dann jedoch zusehends bergab, war es doch die gesplittete Narrative und die Figur des Gouvernors an sich, die ich als vollkommen daneben empfand. Dazu das mehr als nur hirnlos hingerotzte Seasonfinale und schon beruhten alle Hoffnungen auf der 4. Staffel.
Dass es noch schlechter geht, hatte ich selbst nicht geglaubt, aber... Grundgütiger, wie kann man sowas als Produzent nur durchgehen lassen?! Da hatte ich letztens noch Darabonts Aussagen im Kopf wie "Da werden die einzelnen Charaktere sensibel aufgebaut und im nächsten Moment werfen die Macher eine Granate rein." und genau das passiert in der 4. Staffel so häufig, dass ich echt keinen Bock mehr habe.

In Staffel 3: Lori ignoriere ich mal, die mochte ich eh nicht (wer überhaupt?).
Dann Rick... ja, von Trauer gebeutelt, blabla, aber diese Wandlung war ja schon so furchtbar schlecht gemacht. Der ehrenwerte Anführer wird zum Waschlappen und zur absolut unerträglichen Nervensäge! Nicht mal sein Bengel Carl kommt da hinterher. Oh, und jetzt (S4) ist Rick natürlich Farmer. Er macht sein Ding, lebt im Knast, ansonsten ist ihm alles egal, hauptsache er kann farmen. Bitte was?! Sein Sohn, der in der dritten Staffel einen Jungen kaltblütig abgeknallt hat und somit zu einem Problemfall wird, ist plötzlich wie ein Lämmchen und erwachsen. Wenn in der zweiten Hälfte wieder auf diesen Moment in der dritten Staffel zurückgegriffen wird... dann gebt mir schon mal einen Eimer bitte...
Dann Glenn, der in der dritten Staffel eine starke Wandlung durchmachen durfte, ist kaum noch zu sehen. Oh, da war ja was, aber dazu später.
Tyrese… der „Oh, hier im Knast ist es toll! Aber nee, wir ziehen weiter. | Ohh, hier in Woodbury ist es super! Hier bleiben wir! | Oha, der Gouvernor ist ja ein mieses Schwein, wir sollten uns doch der Knastgruppe anschließen!“-Kerl nervt. So ein zweiter Rick, der dann vollkommen durchdreht. Hoffentlich fängt er sich wieder… aber *schnirch*…
Kommen wir zu Carol, neben Daryl meinem Lieblingscharakter. Sie wird von Staffel zu Staffel härter im nehmen, skrupelloser und kälter. Interessant, wenn auch ein wenig extrem. Aber sobald ihr eine Episode gewidmet wird und sie tiefer beleuchtet wird, entschließt sich Rick sie in die Walachei zu schicken. Peff, einfach weg. Scheiß drauf was die anderen sagen würden (der große Rat im Knast bspw.), Rick der fucking Farmer macht worauf er Bock hat. Spannender, sehenswerter Charakter: einfach weg.
Hershel: Genau das gleiche, nur eine Spur perfider. Ohnehin als ein supersympathisches Standbein der Gruppe bekannt, bekommt er eine Episode gewidmet und darf in der nächsten sogleich das Zeitliche segnen. Padabeng, wieder ein toller Charakter weg.

Ja, es ist ja nachvollziehbar, dass dem Zuschauer immer bewusst bleiben soll, dass sich keine Hauptfigur immer sicher fühlen darf, aber die Art und Weise ist nur so schwachsinnig verblödete Scheiße der Produzenten, da glaubt man an nichts mehr.

Kommen wir zum Governor: Mit der narrativen Splittung haben sich die kreativen Köpfe mMn schon in der dritten Staffel keinen großen Gefallen getan, zumal die Figur des Gouvernors einfach stinklangweilig ist. Nichts gegen Morrissey, aber sein Charakter ist einfach so blöd, klischéebeladen und dummdämlich, da hätte ich mir spätestens zum Staffelfinale seinen Tod gewünscht. Aber nein, das durfte ja nicht geschehen! Stattdessen macht der Gouvernor (oder jetzt Brian) eine 180° Wende, benimmt sich wie der letzte muffelige Heilige, bevor er zum Midseasonfinal wieder in alte Muster zurückfällt und wieder seine nervige "Ich mache euch alle platt, mir doch egal!"-Masche durchzieht. Dass er natürlich(!) wieder auf eine Frau mit Tochter trifft und sozusagen eine neue Familie findet und sich wie ein Heiliger benimmt durfte ja auch nicht fehlen... auch das was danach kommt *schnarch*
Und spätestens beim Halbfinale der Staffel werden sämtliche Vögel mit Kanonen abgeknallt. Dass meine Tischplatte mittlerweile eine tiefe Delle vom ganzen deskpalmen hat, muss ja nicht mehr erwähnt werden, aber das hält man ja nicht aus.

War die Grippe anfangs noch recht interessant, weil neu, wurde es mit der Zeit aber auch so langweilig wie der Knast als Setting, einfach weil der Gruppe sonst nichts neues passierte. Sie hing meistens im Knast ab und das war‘s. Hin und wieder kamen zwar der ein oder andere spannende Beutezug dazwischen, aber ansonsten… war es nur ein natürliches Ausdünnen der ohnehin viel zu großen Gruppe. So baut man einfach keine Spannung auf. Die Charakterentwicklung war dann mal da, aber zu welchem Unsinn es führte schrieb ich ja bereits.
Also, was macht man da? Natürlich: Der Gouvernor! Also musste der Schwenk zu Brian kommen, dessen Handlungsstrang ohnehin so verdammt beschissen an den Haaren herbeigezogen und einfach nur abgrundtief schlecht war. Dass das ohnehin enttäuschende Staffelfinale der 3. Staffel noch unterboten werden sollte, macht die ganze Sache noch trauriger.
Rick, der sonst fast immer nur das Beste für seine Leute wollte, lässt Hershel(!!!!, den Mann der ihm immer(!!!!!) als Stütze diente!) wie ein Stück Dreck links liegen. Ja, er hat noch andere zu beschützen, aber scheiße verdammt.
Entweder Rick oder der Gouvernor/Brian bekommt den Knast, und wie kommt es selbstverständlich? Brian macht mit einem verschissenen PANZER den Knast platt (und krepiert Gottseidank!). Dieses „entweder ich oder keiner“ ist seit S3 so eine ausgelutschte Thematik und absoluter Recyclingdreck… Wie war das mit Innovation? Achja, sobald was Neues kommt, wird es entweder solange ausgelutscht, bis auch der letzte Depp keinen Bock mehr hat, oder es verschwindet plötzlich ohne jegliche Spuren.

Interessantes Storytelling? Hier nicht mehr vorhanden!

Interessante Figuren? Ja, aber entweder sie stagnieren komplett (Daryl, Michonne) oder sie machen so erbärmlich schwache bescheuerte Entwicklungen durch oder werden schlichtweg raus gekickt.

Setting? Wem der Knast in Staffel 3 noch nicht zum Hals raushing, dann spätestens hier. Jetzt dürfte es hoffentlich endlich mal spannend werden (haha), auf der Suche nach einem neuen Camp.

Die Walker? Hahaha, dass ich nicht lache. Oh man, sie sollten noch bedrohlicher sein… Nope, irgendwie nicht. Ich bin ja echt leicht zu erschrecken, aber just… nope. Vllt. wurde es mal einen Tacken ekliger, aber bedrohlicher? Nee, nicht wirklich. Spannender? Oh mein Gott, nein verdammt. Die wurden hier eh wieder nur als Beiwerk garniert. Evt. sogar zu viele in zu kurzer Zeit, ohne dass sie jemals effektiv agieren zu dürfen. So wirkten sie als einzelne bedrohlich, vllt sogar hinter den Zäunen des Gefängnisses, aber wenn Rick zum Midseasonfinal ohnehin schon wie ein halbtoter durch eine Horde Walker laufen kann, oder dass er auch nur die Befürchtung haben muss… Nee, sorry.

Die Charaktere in die ich jetzt meine (schwindenden) Hoffnungen setze sind Daryl, Maggie, Beth und sogar Carl. Wobei die beiden Greenes jetzt auch einen Knick haben dürften… dann müsste Glenn erstmal wieder fit werden und mehr Screentime bekommen.
Rick kannst du ohnehin in die Tonne kloppen, mit seinen so erbärmlichen und theatralischen Charakterwendungen, und jetzt ist vorerst noch seine Tochter weg… da freue ich mich ja schon unheimlich drauf… nicht!

- Du hast bis hierher gelesen? Respekt. Dann hier mein Fazit:

Sorry, aber ich bin dermaßen enttäuscht von der anfangs so vielversprechend und hoch angepriesenen Staffel, da musste ich meinem Frust doch ein, zwei Worte verleihen. Und ich mochte die Serie mal. Wirklich. Aber hier sieht man perfekt, wie man mit unzählig vielen falschen und dämlichen Entscheidungen eine potenzielle Serie ordentlich in die Scheiße fahren kann.

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Schlopsi

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Realismus hin oder her, DARÜBER kann ich schon noch hinwegsehen ;D


ShayaNova

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ich nicht ;)


Lichtlady

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Recap: »Too Far Gone« (Episode 8) - Spoiler enthalten!

So sehr ich die Serie trotz ihrer Höhen und Tiefen auch mag, das mid season finale war bestenfalls Durchschnitt, auch wenn der Gov vermutlich sein Ende gefunden hat und Herschels Tod durchaus tragisch war.

Dass man bei einer solchen Serie nicht 100% Logik erwarten sollte, ist klar. Es muss auch definitiv nicht jede Handlung erklärt werden und ja, in solchen Situationen ist es schwer zu entscheiden, was wohl die angemessene Emotion bzw. Handlungsweise für die Protagonisten wäre.
Aber selbst wenn man all dies berücksichtigt, zeigt diese Folge doch auf, wie wenig Wert die Produzenten auch nur auf ein Minimum an Nachvollziehbarkeit legen.
Klar kann man darüber streiten ob ein Zombie, der Folgen zuvor noch als überaus brüchig beschrieben wurde, nun plötzlich als Schutzschild dienen kann oder warum Glenn im Gegenzug zu Sasha noch megakrank aussieht. Das sind Kleinigkeiten, die man angesichts einer guten Story und guter Action vernachlässigen kann und darf.

Vollkommen unglaubwürdig dagegen erscheinen mir dagegen zwei Dinge:

1. Der Gov und seine Camp-Truppe und ihr Feldzug gegen das Gefängnis.

Man hat sich ganze zwei Folgen Zeit gelassen, um sich mit dem Gov auseinanderzusetzen. Was auch durchaus etwas hatte, auch wenn es sich stellenweise zog und hätte man die Rede, welche er nun im Finale hält, in die vorhergegangene Folge eingebaut, ich hätte mich sogar damit anfreunden können. Sie wäre vielleicht sogar überzeugender rübergekommen. Allerdings hätte man dafür natürlich den Handlungsablauf von 04x07 und vielleicht sogar den von 04x06 ändern müssen.
Ich meine, da taucht aus dem Nichts ein neuer Typ mit Augenklappe auf, den der aktuelle Anführer Martinez zwar kennt, dem er aber auch wenn er ihn und seine neue Familie aufnimmt, anfangs doch sichtlich skeptisch gegenübersteht. Zumindest dem einen oder anderen Camper dürfte dieser Umstand nicht entgangen sein.
Dann verschwindet Martinez und der neue selbsternannte Boss Pete geht dann auch noch in Windeseile drauf. Der Typ, der nun in der Rangfolge das Heft in die Hand nehmen müsste, wird kurz mal bedroht und psychologisch analysiert und schon ist der Gov wieder Boss über eine neue Herde. Ganz zu schweigen davon, dass er es in Windeseile durch ein paar Halbwahrheiten und Gerede schafft, die Camper davon zu überzeugen andere Überlebende anzugreifen.
Würde das alles so easy funktionieren wäre Gysi längst Kanzler.

Wie gesagt, hätte man dies Entwicklung in die vorletzten Folgen eingebaut, sie wäre überzeugender erschienen, so kommt es einem vor als müsse der gute alte Phil nur kurz reden und die Menge folgt ihm wie die Lemminge.
Klar, da war seine neue Liebste, die kurz Bedenken äußerte, aber mehr auch nicht. Von der Dame war allerdings auch nichts zu erwarten, immerhin schafft sie es ja nicht einmal ihr Kind für kurze Zeit im Auge zu behalten. Da fragt man sich, wie die Familie so lange überleben konnte?

2. Rick, das nette Gespräch und die logische Konsequenz

Die nächste sehr unglaubwürdige Szene ist das Gespräch mit Rick. Hier zeigte sich einmal mehr, warum ich diesen Charakter inzwischen überhaupt nicht mehr mag.
Er ist vollkommen willkürlich geworden.
Einmal will er der Big Boss sein, dann wieder Farmer, Exekutive (Carol) und nun wieder Demokrat. Rick wirkt inzwischen instabiler als Shane seinerzeit. Dessen Aktionen ließen sich zumindest irgendwie nachvollziehen.
Nachdem es ihm ja problemlos möglich war die Entscheidung um Carol alleine zu treffen, will er sich hier galant aus der Affäre ziehen in dem er sich plötzlich auf den Rat beruft. Denkt man an die Szene, in der Carl ihm vorwirft, dass er den Gov hätte töten können seinerzeit, kann ich nicht umhin den Polizisten als das zu sehen was Shane ihm permanent vorgeworfen hat.
Auch der absolute Zusammenbruch des ehemaligen Polizisten am Ende zeigt, wie kaputt die Figur geworden ist. Dagegen wird mir wirklich Carl immer sympathischer.

Rick´s Rede bezüglich vergeben und vergessen und sich ändern können, klingt ja ganz gut, bringt allerdings nur Herschel zum lächeln und lässt die Camper allesamt doch wider Erwarten kalt. Hier hätte ich mir zumindest ein, zwei Reaktionen erhofft und nicht nur die, dass Tara plötzlich wirkt als hätte sie ihre Periode bekommen. Zumindest ein paar der Camper hätten jetzt und spätestens bei der Bedrohung Herschels irgendeine menschliche Reaktion zeigen müssen, um die Nummer glaubhaft zu machen. Doch in dieser Szene wirkt eigentlich nur Mitch logisch.

Und warum zum Geier das Gefängnis mit dem Panzer niedermachen? Wo liegt da der Sinn? Sicher, man könnte jetzt sagen, der Gov ist einfach irre, aber man hat zwei Folgen lang versucht uns zu zeigen, dass er nicht auf Rachefeldzug ist, sondern für seine neue Family eine sichere Bleibe sucht.

Rache verbunden mit dem Panzer hätte ich an dieser Stelle eher verstanden, aber dazu hätte er Michonne zumindest foltern müssen und die vorletzten Folgen wären dann irrelevant.

Auch hier wieder die Frage - warum reagiert keiner seiner Campkumpels irgendwie? Sie kennen den Gov nicht als den kranken Sadisten, bei dem man besser nicht sein Maul aufmachen sollte. Zumindest ein, zwei Leute hätten an dieser Stelle etwas sagen, tun können. Immerhin wirkt weder Rick noch der Rest der sichtbaren Leute im Gefängnis wirklich böse. Da sind die Greene-Mädchen, die ins Auge stechen, und dann ist da natürlich Herschel. Aber nope, die Gang reagiert noch abgestumpfter als Merle während der ganzen Serie.

Herschel´s Tod entscheidet dann natürlich alles und der Kampf geht los, der dann doch alles in allem u. a. vor allem Dank Daryl doch sehr unterhaltsam war.

Irgendwie stagniert die Serie in dieser Staffel extrem. Zugegeben, Staffel 2 hatte schon ihre Schwächen (die Sophia-Nummer!) und Staffel 3 war nicht in jeder Hinsicht perfekt, hatte aber durchaus ihre großartigen Momente (sieht man von der gesamten Rick-Story ab), aber diese Staffel ist irgendwie... ermüdend. Zwar verfügte sie anfangs über einiges an Potential und warf ein paar interessante Aspekte auf, verlor sich aber dann - zumindest bis jetzt - in unnötigen und unlogischen Szenen, die in ein fast schon absurdes mid-season-finale gipfelte.

Die "Hauptfigur", Rick, wird von Staffel zu Staffel für mich uninteressanter und unnötiger. In Staffel eins war er ja noch wirklich eine interessante Figur, aber danach... Sicher, im Comic mag es sich anders verhalten, aber in der Serie ist er inzwischen nur noch Ballast. Dagegen wäre es wesentlich faszinierender zu sehen, wie sich andere Charaktere entwickeln. Sogar Carl hat für mich inzwischen mehr Potential als sein Dad und dabei nervte der Kleine fast immer. Auch in puncto Michonne tritt man auf der Stelle, was schade ist.

Bleibt zu hoffen, dass man die zweite Hälfte für einen totalen Neuanfang nutzt. Sonst kann man sich eine 5. Staffel sparen.

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J.D.Rivers

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Scheiße nur, dass Merle hin ist. Das war echt mies.
Klasse Kommentar - wie immer Lady!


Polyphem

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Es ist doch klar, dass man um den großen Events des Plots einige Opfer auf den Wegen dazwischen nimmt. Hätte man ihm z.B. nicht direkt eine neue Herde gegeben, wäre er aufgeflogen mit seinem Wahnsinn, wäre er rausgeflogen und er wäre allein auf der Straße krepiert. Klingt für mich nicht nach einer tollen Story. Überhaupt hatte er sehr gute Argumente auf seiner Seite: Es geht ums Überleben. Nicht anders arguementieren große Präsidenten, wenn sie Krieg führen wollen. Sogar der Gegner wurde als Teufel hingestellt. In einer Ausnahmesituation, wie einer Zombieapokalypse, erwartet man auch keine endlosen Verhandlungen, denn jeder Tag könnte der letzte Sein. Auch das hat er in seiner Rede klar gemacht. Ich finde das an diesem Beispiel gesehen also überhaupt nicht so übel gemacht. Und jede Staffel von TWD ist einen Blick wert, weils nix besseres im Genre gibt. Punkt!


Altai

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7.0Sehenswert

Emily Kinney *_*

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ShayaNova

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3.0Schwach

puh ich bin raus. bei soviel dummheit muss man sich ja fragen, wie diese leute überhaupt durch die pubertät gekommen sind.

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gunslinger

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Das dachte ich mir schon seit der ersten Staffel.
"Oh guck mal ein Zombie. der sieht aber verwirrt und hungrig aus. ich geh mal hin und frag ihn ob alles ok ist."


ShayaNova

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haha XD


alex023

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4.5Uninteressant

Recap: »Too Far Gone« (Episode 8) - Spoiler enthalten!

Was zuvor passiert war: Der Governor a.k.a. Brian hat jetzt wieder eine Gruppe und schwingt sich rasch auch zu deren Anführer auf. Dass er dafür wieder über Leichen gehen muss, interessiert dann eher weniger. Sein Wandel ist einfach dahin, er ist wieder ganz der Alte. Tod, Blut, Hass, all das verbindet man wieder mit ihm. Der Bösewicht ist zurück.

Was nun passiert: Der Governor entführt Michonne und Hershel, um sie als Druckmittel gegen Rick & Co. im Gefängnis zu missbrauchen. Zusammengeschnitten ist diese Sequenz mit einer, die entweder davor oder danach - das ist unklar, aber auch unwichtig - stattfindet, in der er vor versammelter Mannschaft erklärt, dass die Gruppe ein neues Heim brauche, mit sicheren Wänden. Er kenne eins: das Gefängnis. Doch da lebt ja schon jemand, wirft er ein, aber er sagt auch, dass es ihnen wohl eher zusteht - da fragt man sich zurecht wieso, aber auch das weiß der nette Mann gleich zu beantworten: im Gefängnis wohnen ja bloß Diebe und Mörder. Die hätten ja im Zweifelsfall den Tod auch verdient, aber, jetzt kommt's, er hat ja eigentlich den Plan, sie friedlich zu vertreiben. Ich meine, sie haben ja einen Panzer, oder? Der ist doch allgemein ein Zeichen für friedliche Absichten. Michonne und Hershel sitzen gefesselt im Wohnwagen, Michonne erzählt mal wieder davon, dass sie den Governor umbringen wird usw., usf.; Hershel hingegen versucht, ganz auf seine diplomatische Art, die Situation noch zu retten und ein Friedensangebot zu machen. Man könne doch auch zusammenleben! (Das wäre doch mal schön: man borgt sich von den Brodys aus Homeland ein paar Fläschen Vitaminwasser und feiert so richtig schön Friede, Freude und Eierkuchen [wobei man auf letzteres wohl wahrscheinlich verzichten müsste]). Aber der Governor weiß: das wird nicht funktionieren. Er und Rick - das geht nicht. So geht' also schon los, ab zum Gefängnis.
Schnitt auf das Gefängnis und Glenn und Maggie bekommen endlich mal wieder ein bisschen Zeit zusammen, ganz süß, aber nichts Weltbewegendes, aber auch mal schön. Habe ich mir ja gewünscht. Daryl und Rick reden endlich miteinander, über Carol und die verbrannten Leichen, Daryl findet's nicht so super, dass Rick sie weggeschickt hat. Als sie es dann Tyreese sagen wollen und der ihnen was zeigen will, kommt das alles nicht zu stande, weil es plötzlich kracht und alle wie wild aufgescheucht hinausrennen. Der Governor und seine Untertanen sind da. Mit dem Panzer. Yippie.
Der Governor macht also wieder sein Friedensangebot, er verlangt den Auszug der Rick-Bande, dann wird niemand verletzt, sonst hat er noch seine Geiseln. Nach einem langen Hin und Her, einer emotionalen Ansprache von Rick ("Lasst uns alle eine Familie werden!"), flucht der Governor "Liar!" vor sich hin und eröffnet das Gemetzel.
Ein langes Gefecht beginnt, mit Verlusten auf beiden Seiten, alles wird in Schutt und Asche gelegt und am Ende verstreuen sich die Überlebenden in alle Richtungen, wir verabschieden uns (nach derzeitigem Stand) von zwei Hauptcharakteren und zurück bleibt die Ruine, die vormalig das Gefängnis war.

Wöchentliche Gedanken: Dass unser Diktator, äh Governor, oder wie hieß der noch gleich?, so tolle Reden halten kann, nun ja, das liegt wohl am Amt. Oder so. Dass dann sofort beschlossen wird, dass man das Gefängnis stürmt - liegt wohl an den unscheinbaren, unwichtigen Nebencharakteren.
Die Aussprache - langersehnt von allen - fällt dann so rasch, kurz, knapp und stupide aus, dass es schon wieder lustig ist. Und Tyreese findet irgendwas im Keller auch total interessant - der ist mittlerweile schon Paranoia in Person. Aber es geht danach ja auch ganz fix los.
Also, ich weiß nicht. Einerseits war es teilweise mal ganz erfrischend, gekonnte Slow-Motion-Einstellungen bringen beim Tod einer Hauptfigur ein wenig mehr Dramatik in das Geschehen, ein paar andere Schwenks und Angles sind auch ganz gut, das Bild vom blutüberströmten Rick, der Carl umklammert ist fast (!) schon herzzereißend. Andererseits muss man konstatieren: das kommt alles viel zu spät. DAS hätte das Finale von Season 3 sein sollen...dann hätte man sich den ganzen Quatsch mit dieser neuen Infektion sparen können.
Alles in allem kann man sagen, dass diese Folge ein Lichtblick war. Ja! Aber nur im relativistischen Kontext zum Rest der bisher schwachen Staffel. Da war es ein klitzekleines Highlight. Dennoch bleibt THE WALKING DEAD meilenweit entfernt vom Niveau der guten Serien. Im Angesicht des Quality-TV ist das gar nichts.

Was mich nervt:
- Möchtegern-Sheriff Carl. Wieso? Ist halt so.
- Michonne.
- Der Tod einer Hauptfigur. Der andere Abgang ist hingegen begrüßenswert.

Zitat der Folge: »I have a tank.«

So, das war's dann vorerst mal...im Februar geht's mit der zweiten Hälfte weiter. Ich sage jetzt mal nicht, dass ich auf Besserung hoffe, weil das wäre ein heilloses Unterfangen. An alle, die das trotzdem gefällt: freut mich für euch, dann bringt die Serie ja immerhin doch noch etwas! Demnach...

[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/12/recap-walking-dead-too-far-gone.html]

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alex023

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4.5Uninteressant

Recap: »Dead Weight« (Episode 7) - Spoiler enthalten!

Was zuvor passiert war: Wir bekamen zu sehen, wie der Governor, der sich jetzt Brian nennt, seine Zeit verbracht hat nach dem großen Massaker am Ende der dritten Season. Er fand eine neue Familie und am Ende ein neues Camp (wo er auf Martinez traf), trat somit wieder aus seiner depressiven Melancholie hervor und man konnte meinen, dass er sich geändert habe.

Was nun passiert: Neues Camp, neues Glück? So könnte der Folgentitel auch lauten. Der Governor a.k.a. Brian spielt erst mal den guten Soldaten, sollte er sich denn wirklich geändert haben? Martinez fragt ihn das auch noch, er bestätigt es ihm daraufhin. Doch lange lässt sich dies nicht aufrechterhalten, bei einer kleinen Partie Golf erschlägt Brian Martinez mit dem Schläger und wirft ihn den Walkern zum Fressen vor. Warum? Vermutlich will er nicht, dass seine neue Familie vom Woodbury-Massaker erfährt.
Ab hier versucht sich Brian wieder an die Spitze zu manövrieren, tötet den unfähigen und behäbigen Nachfolger Martinez und schließt mit einem der letzten Alpha-Tiere einen Pakt, sie herrschen nun über das Camp und wollen das Gefängnis attackieren.

Wöchentliche Gedanken: Eine unglaublich nichtssagende, handlungsarme und eintönige Episode. Der Governor ist also doch nicht der geläuterte Samariter - welch Wunder...
Wie schon in Woodbury tut er gewisse (brutale, tödliche) Dinge nicht nur einfach so, sondern um jemand anderen zu beschützen - oder sich selbst. Aber das rechtfertigt dies natürlich noch lange nicht. Die gut vierzig Minuten gingen diesmal wirklich rasch um, wobei man sich eben dann am Ende eher fragt: "Wie, das war's schon?"
Eigentlich passiert nämlich gar nicht so viel. Man kann sich auch nur stellenweise lustig machen über die Unfähigkeit der Serie, Momente dramatisch zu gestalten (Bsp.: Megan wird von einem Walker angefallen und der Governor rettet sie, in dem er aus sicherer Entfernung eine Kugel in den Kopf von jenem abfeuert; dabei steht er dort ganz dramatisch und nachdenklich, post so, als wolle er irgendwie die Coolness in Person sein - absolut unpassend und lächerlich...)

Was mich nervt: "Mid-Season-Finale" wird uns für die nächste Woche angekündigt. Ach, echt schon? Kann eigentlich nicht sein...es ist ja quasi bisher noch überhaupt nichts passiert seit dem letzten "Season-Finale". Kommt da noch einmal Bewegung hinein oder Entwicklung oder sowas? Das können die doch nicht ernst meinen...
Michonne nervt übrigens auch. Sie hat ja quasi einen Zwei-Sekunden-Auftritt, aber dieser Blick ist so unglaublich bescheuert...sie kann der Governor meinetwegen töten, das wär das erste Gute in dieser Staffel...

Zitat der Folge: »Am I bad?«

[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/11/recap-walking-dead-dead-weight.html]

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alex023

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4.5Uninteressant

Recap: »Life Bait« (Episode 6) - Spoiler enthalten!

Was zuvor passiert war: Sparen wir uns mal den ganzen Gefängnis-Kram, da der sowieso nichts mit der jetzigen Folge zu tun hat: am Ende der letzten Folge tauchte der Governor wieder vor den Pforten des Gefängnisses auf.

Was nun passiert: Wir erhalten nochmal einen Rückblick darauf, was der Governor zuletzt angestellt hatte (Massenmord und sowas Alltägliches), dann geht's auch schon ganz melancholisch los und wir sehen wir er zusammen mit Martinez zum Camper wird. Er sitzt am Feuer, hat gar kein Bock den Walker zu killen, der auf ihn zu kommt, das erledigt der gute Martinez für ihn. Dann ist dieser auf einmal weg (richtig logisch) und der Governor (sorry, "Brian"!) fährt nach Woodbury und brennt die Stadt nieder. Ein trauriger Abschluss mit der Vergangenheit. Dann steht er vor dem brennenden Gebäude, geschlagen und geknickt, aber dennoch entschlossen, zu Ben Nichols The Last Pale Light In The West.
Ein paar Momente später läuft er auch schon durch eine Straße, mit einem crazy Bart im Gesicht, entdeckt andere Überlebenden in einer Wohnung, macht sich auf zu ihnen und wird sogar - nach einiger Skepsis aufgenommen. Dort wird er recht schnell zu einer Art Ersatzvater, besorgt Sauerstoff-Tanks für den krebskranken Opi, freundet sich mit Töchterchen an und bringt ihr Schach spielen bei, ehe Opi dann doch stirbt. Keine der beiden Frauen (Töchter von Opi) weiß, dass jeder sich in einen Walker verwandelt, wenn er stirbt, weshalb sie ihn relativ komisch anstarren, als er den Opi mit einem Sauerstoff-Tank erschlägt. Nach raschem Begräbnis (da haben wir wieder das typische Gräber ausheben) entscheiden sich die drei Überlebenden, Brian (so heißt er ja angeblich) zu folgen, mit ihm zu fahren und er akzeptiert das, bis der Wagen seinen Geist aufgibt und sie zu Fuß weiter müssen. Doch auf Walker kreuzen ihren Weg (sehr überraschend) und so müssen sie flüchten. Auf der Flucht stürzt Brian mit dem kleinen Töchterchen auf dem Arm in eine Grube, in der erst mal ein paar Walker platt gemacht werden müssen. (Anmerkung: das Altenheim mit gespenstisch-alten Zombies war schon amüsant). Doch wer taucht da auf dem Nichts oben auf und begrüßt den Governor schelmisch grinsend? Martinez. Einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Wöchentliche Gedanken: Es hatte sich ja so oder so angekündigt und man muss nicht immer das Gegenteil vom Erwartbaren machen, um gut zu sein, denn vielleicht war nun eine Was-hat-denn-der-liebe-Massenmörder-äh-ich-meine-Governor-äh-wie-hieß-der-noch-gleich-Brian-gemacht-Episode dran. Wenn man denn nun unbedingt ihn wieder integrieren lassen muss. Okay, akzeptieren wir diesen Fakt einfach mal. Dann komme ich aber trotzdem nicht damit klar, wie lächerlich dieser Folgeneinstieg ist. Dramatik ist ja schön und gut, aber wenn der Governor dort vor dem brennenden Haus in Woodbury steht (siehe Bild) und dazu eben jener (oben genannter) Song läuft, dann ist das an Lächerlichkeit kaum zu überbieten; es wirkt so gewollt dramatisch und ist es dabei eben eigentlich nicht. Ich musste unwillkürlich lachen, was einfach nicht richtig sein kann.
Die anschließende Story mit der Familie und dem Versuch der Charakterentwicklung von Brian/Governor ist dann wirklich ein netter Versuch - letztlich aber eben nicht mehr. Am Ende bekommen wir eine zweite Gruppe präsentiert, die von Martinez angeführt wird. So geht's dann auch nächste Woche weiter...ob wir wieder einen Clash von zwei Gruppen brauchen? Wann lernen die Autoren eigentlich mal?
Witzig zu beobachten sind die unterschiedlichen Reaktionen der THE WALKING DEAD-Fans auf Facebook: die einen mögen die Folge nicht, weil sie "zu langweilig" war, die anderen lieben sie, weil ganz viel "Charakter- und Story-Entwicklung" vorgenommen wurde. Also ich kann mich beiden Meinungen nicht anschließen. Die Folge war keinesfalls langweilig und in dieser Serie sollte vor allem nicht die ganze Zeit ein einziges Zombie-Gemetzel gezeigt werden, das ist schon gut so, aber andererseits sehen wir eben auch die Entwicklung nicht wirklich, was die Folge dann doch wieder schlecht macht.
Ich könnte noch so viel darüber schreiben, aber es bleibt einfach dabei, dass die Autoren das ganze Potenzial dieser Serie einfach seit Staffel 1 verschwenden.

Was mich nervt: Die Anfangsszene mit dem Governor, ein sehr schematischer Verlauf der Episode, die Ausgangssituation für die nächste Woche. Muss das wieder sein? Gibt es mal irgendwas neues?

Zitat der Folge: »Nobody ever mentioned just how boring the end of the world was going to be.«

[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/11/recap-walking-dead-live-bait.html]

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nilswachter

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Endlich wieder einmal eine wirklich gute Folge. Spannungskino pur. Dramatisch, düster, gruselig und emotional. Genau so muss das sein. Das sind die Stärken der Serie.

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alex023

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4.5Uninteressant

Recap: »Internment« (Episode 5) - Spoiler enthalten!

Was zuvor passiert war: Carol hat die beiden Infizierten umgebracht und wurde von Rick fortgeschickt. Die Wir-holen-die-Medikamente-und-sind-super-Gruppe gerät in Streit. Zusätzlich: Zombies mit Tattoos auf den Beinen.

Was nun passiert: Diese Woche sind wir zurück im Gefängnis und kümmern uns - natürlich - wieder mal zu 99,9% nur um den Aspekt der Infizierten. Also dieser neue Infekt, nicht der Zombie-Virus. Schon klar. Hershel kümmert sich unter mithilfe von Sasha und Glenn, obwohl diese selbst beide erkrankt sind, um die Infizierten und versorgt sie, so gut es eben geht, bis die Medikamente eintreffen (sollen). Jedoch gerät es ein wenig außer Kontrolle, als ein paar der Leute sterben und sich in Walker verwandeln. Die Situation kann noch so einigermaßen gerettet werden, aber die Hilfe für Glenn kommt fast zu spät.
Währenddessen ist Rick zurückgekehrt und berichtet zunächst einmal bloß Maggie und Hershel von der Situation mit Carol, hat jedoch mit Carl zusammen später ein etwas größeres Walker-Problem zu lösen.
Am Ende der Folge erscheint auch endlich die Wir-holen-die-Medikamente-und-sind-super-Gruppe und bringt Heilmittel u.a. für Glenn, der damit am Leben bleibt. Bevor wir uns sicher sein können, das nun alles gemächlich zu Ende geht, taucht ein alter Bekannter vor den Toren des Gefängnisses auf. Markenzeichen: Augenklappe. Autsch.

Wöchentliche Gedanken: Das war ja quasi schon mehr als eine 180°-Wende zur vorherigen Woche. INTERNMENT ist für THE WALKING DEAD-Verhältnisse eine verdammt gute Folge: Intensiv, atmosphärisch top und endlich passiert auch mal etwas. Die Charaktere entwickeln sich natürlich weiter nur bedingt, aber zumindest wird hier ein guter Fokus auf Hershel gelegt, der etwas unterzugehen drohte. Dass es im Zellenblock mit den Infizierten dann (endlich) mal etwas eskalierte, war eben auch als positiv zu vermerken, da es eben unlogisch erschien, dass es ewig so weiter ging. Natürlich kann man sagen, dass es ein wenig konstruiert erscheint, dass Rick am Anfang der Folge wiederkommt (weil der muss ja in jeder Folge dauerhaft dabei sein) und die anderen erst am Ende wieder - aber darüber sehen wir einfach mal hinweg.
Positiv zu vermerken ist auf jeden Fall: Glenn und Maggie bekommen endlich mehr Screen-Time! Haben die Macher mir zugehört? Schön wär's!
Es scheint aber nun mal jetzt so zu sein, dass die Staffel vielleicht endlich mal Fahrt aufnimmt. Diese Woche bekamen wir eine schnucklige, ruhige, aber auch gefährliche Episode geboten - ab nächster Woche könnte es dann so richtig zur Sache gehen. Auf dem Niveau, auf dem sich diese Serie seit jeher befindet (was sich immer mehr gesenkt hat) ist das dann durchaus interessant und diese Folge als Erfolg zu verbuchen. Immer noch nicht zu vergleichen mit den wirklich guten Serien, aber immerhin.
Kleine Anekdote am Rande: wenn man selbst krank ist (wie ich gerade) und dann diese Folge sieht...es macht keinen Spaß, das kann ich nur sagen (zusätzlicher Tipp: niemals Danny Boyles Trainspotting in einem solchen Fall schauen, GANZ schlimm!).

Was mich nervt: Gar nicht so viel diese Woche. Michonne taucht bloß für wenige Augenblicke auf (na gut, reicht eigentlich schon) und selbst Carl wirkt ganz in Ordnung (auch wenn er mit seiner 'Thanksgiving'-Anekdote eigentlich Punkte liegen lässt - was soll denn der Quatsch?)
Mal sehen, wie das so weitergeht, aber dass diese Medikamente dann als Allheilmittel fungieren dürften, ist jetzt auch ein wenig arg konstruiert. Na ja, man muss ja auch irgendwie weiterkommen. Warum jetzt aber der Governor wieder dabei sein muss (ja, ich weiß, es war abzusehen), ist mir auch schleierhaft. Der Typ nervt einfach nur noch.
Achso: wieso bestehen alle Episodentitel jetzt nur noch aus einem Wort, das mit "I" anfängt, abgesehen von der ersten Folge?

Zitat der Folge: »I still think there's a reason for this.«

[http://planetofpictures.blogspot.de/2013/11/recap-walking-dead-internment.html]

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alex023

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4.5Uninteressant

Recap: »Indifference« (Episode 4) - Spoiler enthalten!

Was zuvor passiert war: Die Bewohner des Gefängnisses schlagen sich immer mehr mit den Folgen des neuen Virus herum und der Rat der Superschlauen schickt eine Gruppe in die weite Welt hinaus, um Antibiotika und Medikamente zu besorgen. Währenddessen wird auch die Frage geklärt, wer denn die beiden Kranken verkokelt hatte.

Was nun passiert: Daryl, Michonne, Tyreese und Ben sind immer noch auf dem Weg, die Medikamente aus dem College zu besorgen, müssen sich aber zuvor einen Wagen besorgen, was sie dann auch schaffen. Im College kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Daryl und Ben, da dieser fast den Walkern zum Opfer gefallen wäre, bloß um einen Flasche Schnaps zu retten (was er vorher im Gespräch noch bei sich selbst bemängelt hatte, weil es Zach das Leben gekostet habe).
Währenddessen machen sich Carol und Rick auf, um Essen zu besorgen, da die Vorräte allmählich zu Neige gehen. Dabei treffen sie auf ein junges Paar, was ihnen erzählt, wo sie Obst und Früchte finden könnten. Rick und Carol diskutieren die ganze Folge über Carols Geständnis des Mordes an den beiden Kranken. Jener ist dabei stets stumm und unentschlossen, gibt nicht seine eigene Meinung wieder, zumindest bis kurz vor Schluss, denn dort entscheidet er sich auf einmal, in die Offensive zu gehen und Carol die Meinung zu geigen. Ihre Wege trennen sich, weil er es nicht mehr aushält, mit einer Person, die so eine Tat begangen hat, zusammen zu leben.

Wöchentliche Gedanken: Hui, diese Frage spielt mal fast gar nicht im Gefängnis, was eigentlich eine willkommene Abwechslung sein sollte. Das Problem ist dann jedoch: es passiert einfach NICHTS! Folge vier ist der vorläufige Tiefpunkt einer miesen Staffel von einer durchwachsenen Serie. Wie kann man eigentlich so viel Potenzial verschenken? Kommen wir zunächst einmal zu der Daryl-Ben-Michonne-Tyreese-Story: positiv zu vermerken ist, dass Ben endlich etwas mehr Profil erhält. Das war es dann aber auch, denn jetzt geht's los: Michonne und Daryl unterhalten sich (schon wieder) über Michonnes Ausflüge, zunächst ohne an ein Ziel / zu einer Lösung zu gelangen, bis schließlich Michonne bloß stotternd einwirft (nachdem allerhand anderes passiert ist): »You're right!« - aha! Sehr gut, das nennen wir doch mal vernünftiges Auseinandersetzen mit einem Sachverhalten, gute Diskussion (oder eben auch nicht) führt zu simplem, sinnvollen Ende (oder doch nicht?). Dann unterhalten sich Daryl und Ben auch noch etwas ausführlicher. Hierbei sei anzumerken, dass es schon lässig (inszeniert) wirkt, wenn beide rauchend herumstehen und Daryl ein Auto fahrtüchtig macht. Man sollte bloß nicht zuhören, was die beiden erzählen! "I killed him" - "Bullshit" ...ja, aber natürlich hat Ben das getan, er ist verantwortlich. Da braucht man gar nicht um den heißen Brei herumreden. Aber okay, lass sie doch darüber reden. Wäre ja noch gerade im akzeptablen Bereich, wenn Ben denn nicht wider seiner Rede von zuvor wieder den gleichen "Fehler" begeht. Ausrasten von Daryl inklusive. Und so. Total clever geschrieben, bringt auch eben jeden Charakter voll weiter. Vor allem wenn man sich ansieht, wie Daryl sich entwickelt hat. Das hat nichts mehr mit dem aus der ersten Staffel zu tun. Sind die beiden jetzt wieder Freunde? Oder gibt's Zickenkrieg? Keiner weiß die Antwort.
Und dann kommen wir zu der Story mit Rick / Carol: war das jetzt ein genialer Kniff der Autoren, dass Carol irgendjemanden beschützt, der in Wahrheit den Doppelmord inklusive abfackeln der Leichen begangen hat? Gibt da ja ein paar Varianten: zu Anfang sieht man, wie sie mit ihrer Ziehtochter redet (wie hieß die noch? War doch so wichtig...), sie hat ein Messer im Hosenbund stecken, genau das, was fehlt, als Rick den Bestand kontrolliert. Das wäre jetzt natürlich offensichtlich (also genau prädestintiert für die TWD-Autoren). Oder, und das hab ich im Internet gelesen, sie würde Carl decken. Carl hätte also die Leute umgebracht. Klar, wilde Theorie von TWD-Fans (sehr glückliche und zufriedene Leute müssen das sein, da die wohl mit wenig zufrieden zu stellen sind), aber gar nicht so abwegig (für das Autoren-Team, was uns auch schon die genialste Szene ever beschert hat: Staffelfinale der 3., Andrea, Zombie, usw.? Brauche ich, denk ich, nicht weiter auszuführen...). Dann wäre es ja total fatal, wenn Rick sich jetzt von ihr losgesagt hat. Drama, Baby! Aber überhaupt...warum rede ich nochmal über bloß 2-3 Szenen? Richtig, der Rest war völlig ohne Relevanz.

Was mich nervt:
- Diese Folge.
- Carl nervt...nicht. Glück gehabt, war ja gar nicht dabei. Aber vielleicht bleibt er ja auch so ein bisschen wie letzte Woche. Da ging's ja gerade noch so. Fast.
- Michonne. Wieso? Ist halt Michonne, die nervt IMMER!
- Nun, ich hab ja unterbewusst angeprangert, dass immer alle Charakter in einer Folge beleuchtet werden und so weiter, man sich lieber auf wenige konzentrieren sollte. Top: die vierte Episode tut genau dies. Bloß geht's eben total in die Hose, aber nicht deshalb, sondern weil eben nix passiert, fast keine Charakterentwicklung. Dann kann man sich das auch schenken!
- Was ist mit Maggie und Glenn? Wie kann man die einzig guten Figuren SO verschenken???
- Was haben die Autoren vor? Story- / Charakterentwicklung? Schon mal gehört? Ne, oder?

Zitat der Folge: »Bullshit!« (Daryl beschreibt diese Folge passend)

[http://planetofpictures.blogspot.de/2013/11/recap-walking-dead-indifference.html]

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alex023

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4.5Uninteressant

Recap: »Isolation« (Episode 3) - Spoiler enthalten!

Was zuvor passiert war: Ein neues Virus war aufgetaucht, die Gruppe hatte ein paar Angehörige verloren, Carl hat seine Waffe wieder und wir sehen Glenn und Maggie immer noch bloß ein paar Augenblicke.

Was nun passiert: Immer mehr Bewohner werden vom neuen Virus angesteckt und daraufhin in die "Isolation" (Folgentitel) verfrachtet. Hershel will ihnen unbedingt helfen und spinnt zwei parallele Pläne: zunächst soll eine Gruppe um Daryl zu einem 50 Meilen entfernten College fahren, um die dortigen Medizin-Bestände aufzugreifen, die er immer noch dort vorrätig vermutet. Als nächstes braut er aus Kräutern aus dem Wald einen Tee, welchen er den Patienten, darunter nun auch Glenn und der neue Doc, verabreicht, wobei er riskiert, selbst angesteckt zu werden. Maggie und Rick wollten ihn noch davon abhalten...
Währenddessen dreht Tyreese (verständlicherweise) total durch, nachdem er die Leichen von Karen und David verbrannt gefunden hatte, prügelt sich mit Rick und beauftragt diesen, den Schuldigen zu finden. Wie der Zuschauer schon bald heraus findet, ist es Carol, die dafür verantwortlich ist. Sie würde nun mal alles tun, um die Bewohner zu beschützen, wie Rick ein wenig bestürzt feststellt.
In der Gruppe um Daryl findet sich dann neben Michonne und Ben auch der angeschlagene Tyreese wieder. Als sie auf eine riesige Masse an Walkern treffen, geht es drunter und drüber...

Wöchentliche Gedanken: Wer ist eigentlich dieser Ben? Irgendwie scheint der ja total wichtig zu sein oder so, jedenfalls wird er in jeder Folge immer irgendwie dazwischengequetscht. Wenn der nachher einfach so wegstirbt, dann bin ich aber richtig sauer! Carol hat also zwei zwar infizierte, aber lebendige Menschen verbrannt. Eh, ja, natürlich! Finde ich ein wenig unglaubwürdig, wenn sie alles tut, um die Bewohner zu beschützen, passt das dann einfach irgendwie auch nicht.
Bei Rick erkennt man leider derzeit keinerlei Richtung, in die er sich bewegen könnte. Anführer ist er nicht mehr, aber im Gefängnis regelt er trotzdem immer noch alles (Carl ist 'ne Wache, Hershel soll nicht zu den Kranken, Carol riskiert unnütz ihr Leben, Carol hat die beiden Infizierten getötet,...). Wo geht's denn nun mit ihm hin?
Generell frage ich mich, was die Macher ansonsten noch planen. Bin gespannt, ob wir da einen Fortschritt sehen, auch story-mäßig, dass man eventuell neue Leute findet und so etwas wie Woodbury aufbaut, bloß ohne so einen dämlichen Governor. Mal sehen, wie das funktionieren könnte.

Was mich nervt:
- Carl nervt...gar nicht. Was ist dem mit dem Burschen los? Plötzlich wirkt er wie ein ganz normaler Charakter (natürlich in der TWD-Welt, versteht sich...)
- Michonne nervt...so semi. Sie war halt dabei, das reicht schon, um zu nerven. Ihre Splatter-Moves im großen Zombie-Gemetzel sind dann aber immer wieder ansehnlich.
- Was genau soll das jetzt mit Maggie und Glenn? Erst gebt man denen keinerlei Screen-Time und dann lassen sie vielleicht den einen wegsterben wegen so eines doofen Virus? Seriously?
- Generell: das Virus. Ich frage mich mittlerweile, was denn die Autoren/Macher vorhaben. Wollen sie jetzt eine ganze Staffel damit verbringen, dass man gegen ein neues Virus ankämpft? Ich hoffe nicht. Klar, wir sind gerade mal bei Folge drei, aber irgendwann muss es auch mal eine Entwicklung geben. Damit will ich nicht sagen, dass es in Langeweile abdriftet, aber es wird schon irgendwie ein bisschen eintönig und öde. Da muss nun mal was kommen. Denn bei einer Zombie-Serie erwarte ich vor allem Weiterentwicklung und ein bisschen Spektakel kann auch nicht schaden (das große Gemetzel am Ende war dann schon mal was, was ganz gut war).

Zitat der Folge: »You can only choose what your risking it (your life) for.«

[http://planetofpictures.blogspot.de/2013/10/recap-walking-dead-isolation.html]

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alex023

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Naja, ist halt The Walking Dead, was will man da groß erwarten. ;-)


alex023

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Als montäglicher Trash manchmal ganz (absurd) amüsant. ;-)


J0J0

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30 days without an accident... endlich ein geordnetes Leben in relativer Sicherheit. Nach drei Staffeln haben die Charaktere angefangen, ökonomisch nachhaltig zu denken. Ein Bisschen Gemüseanbau, Arbeitsteilung, Literaturrecherche in verlassenen Nachbardörfern, story time für die Kinder. Die Erkenntnis ist durchgesickert, dass das Leben irgendwie weitergehen muss. Da sollte man doch meinen, dass jemand mal die Zeit findet, sich die Haare schneiden zu lassen? Diese rausgewachsenen Frisuren haben storytechnisch keine Rechtfertigung mehr.

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alex023

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4.5Uninteressant

Recap: »Infected« (Episode 2) - Spoiler enthalten!

Was zuvor passiert war: Wir sahen das einigermaßen geordnete Leben im Gefängnis und wie es auf einmal wieder (nach 30 Tagen ohne Zwischenfall) aus den Fugen gerät. Wieder Tote, Chaos, Trauer, Wut, Depression. Willkommen zurück im Paradies.

Was nun passiert: Carls Buddy ist zum Walker mutiert. Aber er wurde ja gar nicht gebissen, wie kann das denn sein? Eine neue Infektion treibt in der post-apokalyptischen Welt ihr Unwesen. Nach einem Kampf auf Leben und Tod im Zellenblock, in dem unwichtiger Nebendarsteller 27-31 ihr Leben verlieren, trifft sich der Rat der Entscheidungsführer (u.a. Glenn und Daryl), um über das weitere Vorgehen zu beraten. Man entschließt sich, diejenigen, die ebenfalls Anzeichen der neuen Krankheit zeigen, erst mal von den anderen zu isolieren.

Währenddessen bekommen es die Bewohner aber mit einem weitaus akuteren Problem zu tun: jemand fütterte nachts heimlich die Walker mit Ratten (wir sahen das zu Beginn der Folge). Nun ist die Anzahl derer, die gegen den Zaun anlaufen, rapide gestiegen und jener steht kurz davor, zusammenzubrechen. Daryl und Rick locken die Walker mit den scheinbar ebenfalls infizierten Schweinen vom Zaun weg.

Am Ende der Folge entdeckt Tyreese, dass seine neue Freundin - die ebenfalls zu den vom neuen Infekt Befallenen gehörte - gar nicht in ihrer Isolationszelle ist. Er folgt einer Blutspur auf dem Boden und entdeckt ihre und eine weitere verkohlte Leiche draußen vor der Tür.

Außerdem: Carl erzählt Rick vom Waffenunterricht durch Carol, bekommt seine Waffe zurück und Michonne hat ihren ersten emotionalen Moment, als sie Ricks Tochter in den Armen hält.

Wöchentliche Gedanken: Ich war ja mit ganz geringen Erwartungen an diese vierte Season von THE WALKING DEAD herangegangen, bisher wurden sie ein wenig übertroffen. »Infected« ist eine ganz angenehme Folge gewesen, natürlich nicht was den Inhalt betrifft, sondern in ihrer Position im Gesamtkonstrukt. Selbstverständlich wird hier wieder nicht die Qualität des Monats präsentiert, aber im Gegensatz zu den meisten Folgen wurde dem Zuschauer wenigstens ein paar Elemente geboten, die ich gerne öfter in der Serie sehen möchte. Der Soap-Anteil ist hier fast auf das nötige Minimum reduziert, die Bedrohung durch die Walker endlich mal wieder omnipräsent, was vor allem dadurch erreicht wird, dass man nun nicht mehr nur durch den Biss sofort mutieren kann, sondern weil eben auch die neue Krankheit umhergeht. Da die Staffel ja noch lang ist, möchte ich keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber so langsam sollte auch schon mal irgendwas passieren, also so wirklich. Man kann so eine Episode wie diese mal machen, aber ab nächster Woche erwarte ich dann mal eine Story-Entwicklung. Denn ewig auf der Stelle treten kann man eben nicht. Ich hatte mir ja am Anfang der Serie gewünscht, dass man irgendeine neuartige Ordnung herstellen kann - sowas wie dieser "Rat", den man dort auf die Beine gestellt hat, ist schon mal etwas vielversprechend.

Was mich nervt:

- Glenn und Maggie bekommen nachwievor nicht die Screentime, die sie verdienen. Man könnte sie viel stärker ausbauen, als Säulen der Geschichte installieren. Stattdessen konzentriert man sich weiterhin auf die nervige Michonne.
- Michonne nervt...unendlich. Oh, wie ich es hassse, wenn sie mal wieder so wehleidig in die Kamera schaut. Und nein, damit meine ich nicht die Szene, wo sie das Baby in den Armen hält. Ihre ständigen Blicke, da könnte man einfach...lassen wir das. Sehr hohes Nervpotenzial.
- Carl nervt...erstaunlicherweise gar nicht. Es hatte sich letzte Woche schon ein wenig angedeutet, aber nun wirkt er wahrlich reifer, gefasster und aufrichtiger. Er lügt seinen Vater nicht an und tut damit wohl im Endeffekt das Goldrichtige, da dieser auch das Geheimnis nicht weitererzählen wird. Und so erlangt er seine Waffe zurück.

Zitat der Folge: »Can I have my gun back?«

[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/10/recap-walking-dead-infected.html]

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Martin Jurgeluks

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9.0Herausragend

Erste Folge - Gänsehaut

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Martin Jurgeluks

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nicht? ok. der spannungsaufbau hinsichtlich zur nächsten folge ist trotzdem ziemlich gelungen


alex023

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hab meine meinung etwas weiter unten (ausführlich) dargestellt, wenn du magst^^


languid

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Ich finde es irgendwie nervig, ständig auf der dritten Staffel, die sicher einige Längen und fragewürdige Chrakterwandlungen mit dabei hatte, herumzureiten!

Fakt ist doch, dass 'The Walkind Dead' eine tolle Alternative zwischen all den anderen laufenden Serien ist und es einfach verdient hat, geguckt zu werden!

Die erste Folge von Staffel 4 war schon mal ein netter Anfang...

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alex023

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4.5Uninteressant

Kurze Einleitung: Die vierte Season der AMC-Erfolgsserie THE WALKING DEAD ist nun gestartet. Ob die Serie nach der eher miserablen dritten Season sich vielleicht wieder in höhere Gefilde aufschwingen kann, ist abzuwarten. Ich mag das Konzept der Serie, Zombie-Filme sind immer eigentlich ganz witzig und das ganze als ein Serienformat zu gestalten, hielt ich für eine wirklich gelungene Idee. Die erste Season war dann auch dementsprechend sehenswert, man tastete sich an die Geschichte und Figuren heran, war natürlich ein wenig in die Stereotypen dieses Genres abgetaucht, unterhielt aber gut und konnte das auch gut transportieren. Und auch wenn ich weiß, dass das alles auf den "Comics" / "Graphic Novels" basiert, schien den Autoren die Ideen auszugehen in der folgenden Season. Season 1 hatte einen sehr schönen Anfang geboten, wie es viele Serien haben, die zunächst ein Paket aus wenigen Episoden als Einführung bieten. Bei den meisten Serien geht es danach erst so richtig los und das ganze Potenzial wird entfaltet (letztes Beispiel bei einer Serie war Entourage). Aber Season 2 verschoss seine ganze Munition dann bereits in den ersten Folgen, endete in gähnender Leere und Langeweile, avancierte zu "The Talking Dead" (witzigerweise gibt es das ja auch als Talkshow-Format im Anschluss). Es ging gar nicht mehr um "Zombies" (bzw. "Walkers"), sondern bloß um zwischenmenschliche Probleme der Figuren. Das kann interessant sein, aber war es in dem Fall irgendwann nicht mehr. Ein solides Staffelfinale mit viel Action konnte das dann nicht wieder gutmachen, unterhielt aber noch ordentlich. Die dritte Season jedoch kann man bis auf wenige Ausnahmen einen einzigen Reinfall nennen. Hier gab es fast keinen Kampf mehr mit den Walkern, sondern einen Krieg mit dem Governor, dem Anführer einer Stadt für die Überlebenden, die sich als sehr exklusiv ansahen.

Spoiler enthalten (logisch, oder?).

Was zuvor passiert war: Der Governor wollte mit seinen Leuten das Gefängnis stürmen und die Bewohner töten, das gelang ihm jedoch nicht, da er in einen Hinterhalt geriet und nur mit Mühe fliehen konnte. Auf dem Rückweg tötete er fast alle überlebenden Soldaten seiner Seite in einem Wutanfall. Andrea erschoss sich selbst mit Ricks Waffe, nachdem sie von Milton gebissen worden war - ein Werk des Governors. Am Ende kehrten die Überlebenden ins Gefängnis zurück - mit ein paar neuen Bewohnern.

Was nun passiert: Rick hat sich von seinem Anführerposten zurückgezogen und macht einen auf Gärtner, entdeckt aber mit der weisen Hilfe Hershells, dass die Pflanzen scheinbar nutzlos sein. Sie pflanzen eine neue. Außerdem weist er Carl an, dem Schwein nicht einen Namen zu geben, da es bloß Essen ist und kein Haustier.
Michonne kehrt von einem Ausflug auf dem Pferd zurück und berichtet, dass sie "ihn" nicht gefunden hat.
Danach versammelt sich eine Gruppe um Daryl, u.a. Glenn, Tyreese und Beths neuer Lover Zach, um in einem Supermarkt nach Lebensmitteln und weiteren nützlichen Dingen zu suchen, was natürlich schief geht, da das Dach einbricht und Dutzende Walker hinabstürzen. In dem zerstörerischen Chaos wird Zach dabei gebissen, als er dem Neuen Bob - unter einem umgefallenen Alkohol-Regal liegend - retten wollte.
Währenddessen untersucht Rick die aufgestellten Fallen im Wald nach Fängen und stößt dabei auf eine mysteriöse Frau, die ihm um Hilfe bitte. Er, voller Empathie, kommt dem nach und lässt sich zu ihrem Lager führen, wo ihr Mann auf sie warten soll. Dort angekommen entdeckt Rick, dass der Mann ein Walker ist und er als Essen für ihn gedacht ist. Zuvor hatte er der Frau berichtet, er müsse ihnen drei wichtige Fragen stellen, bevor er sie mit ins Gefängnis nehmen könnte. Als er den Angriff der mysteriösen Frau abwehrt, ergibt sie sich und ersticht sich selbst mit dem Messer, was Rick ihr zuvor gegeben hatte. Sie wollte nun auch ein Walker sein. Als sie im Sterben liegt, fragt Rick sie die drei Fragen: »How many Walkers have you killed...how many people have you killed...why?«
Carl ist unterdessen gar nicht daran interessiert, der "Story-Time" beizuwohnen, da er es als etwas empfindet, was "for kids" ist. Er ist ja gar kein Kind mehr, war er nie, er war natürlich mit zehn schon ein reifer Erwachsener. Dabei entdeckt er aber, dass das Vorlesen von Geschichten für die Kinder durch Carol bloß ein Training für diese ist.
Maggie erzählt Glenn, dass sie doch nicht schwanger ist, es aber gerne wäre, wofür dieser kein Verständnis hat. Daryl berichtet Beth von Zachs Tod, woraufhin diese fast schon kalt reagiert und ihn bloß umarmt. Sie setzt den Zähler für "Days without an accident" auf 0.
Am Ende sehen wir einen Freund von Carl aufwachen, verschwitzt und blutend durch das Gebäude irren, bis er unter einer Dusche tot zusammenbricht. Die Folge endet mit dem Öffnen seiner Augen. Nun ist er ein Walker.

Wöchentliche Gedanken: Nach kurzer Überlegung kann man definitiv sagen, dass THE WALKING DEAD genau da ansetzt, wo die vorherige Season aufgehört hat. Nicht inhaltlich, sondern qualitativ. Inhaltlich sind wohl einige Monate vergangen und die Gruppe hat ein relativ funktionierendes System etabliert, in welchem jeder seinen Teil zum Wohlbefinden beitragen kann. Jedoch ist das nur der Schein der Idylle, da sich die Gruppe immer noch im (Zombie-)Paradies befindet. Ein Entkommen ist eigentlich nicht in Sicht.
Dass man erst mal eine Folge ohne den Beef mit dem Governor auskommen kann, ist an für sich ja wirklich in Ordnung. Ich mag es trotzdem nicht, dass diese Storyline nicht abgeschlossen ist, weil sie einfach so uninteressant geworden ist. Am Anfang war das Konzept einer Stadt, welche die Überlebenden beherbergt noch ein sehr interessantes, aber das alles verschwand schon bald, als man sich in aussichtslosen Kämpfen und Streitereien verfing. Es ging dann nicht mehr um das Grundthema der Serie.
Nun also ein wenig "back-to-the-roots": simples, nostalgisches Plündern eines Supermarktes. Sind denen die Lebensmittel ausgegangen? Vermutlich, sonst würde man nicht einfach sinnlos sich so einer Gefahr aussetzen.
Ich sehe derzeit nicht viel Hoffnung für diese Serie: diese erste Folge war einfach ein Sinnbildnis der Ödnis, welche sie schon seit sehr langer Zeit ausstrahlt. Natürlich, Hoffnung ist hier fehl am Platze, das ist in Ordnung - aber wo sind denn neue Ideen, Konzepte, welche auch wirklich greifen können? Von so etwas lebt ja nun mal eine Serie, wenn man keine stringente, vorgeplante Geschichte zu erzählen hat (weil diese dann schon eingebaut sind) - und das hat man hier, mit Verlaub, definitiv nicht.
Die einzigen Figuren, die mich interessieren, sind Glenn und Maggie. Das Problem hierbei ist: ihnen wird wieder mal zu wenig Screentime vergönnt. Sie können ihre Beziehung gar nicht weiterentwickeln, wenn sie zwei Mal zwei Minuten zusammen bekommen (grob geschätzt).

Was mich nervt:

- Carl. Dieses Kind (ja, Carl, KIND!) ist einfach nur schrecklich. Beendete er die letzte Season mit der Erschießung eines kapitulierenden Gegners, legt er hier wieder los und stellt sich über all die anderen, weil...ja, wieso eigentlich? Weil sein Daddy der Ex-Chef ist, weil er seine Mutter erschossen hat oder...?

- Diese Krankheit, die viele Serien mit sich bringen: es werden neue, möglicherweise interessante Charaktere eingeführt, aber man tötet sie dann sofort wieder. Was hatte das bitte für einen Sinn? Wie soll es den Zuschauer überhaupt interessieren? Gar nicht nämlich. Denn wenn man gar keine Beziehung zu den Figuren aufbauen kann, ist es mir doch egal, ob der sofort wieder abnippelt. Zum Glück haben sie den Neuen, Bob, nicht auch noch gleich sterben lassen. Wobei ich so das Gefühl habe, dass er die nächsten paar Folgen nicht überleben wird.

- Das habe ich schon etwas weiter oben angesprochen: die Einfallslosigkeit der Macher. Natürlich, ich warte erst mal ein paar weitere Folgen ab, bevor ich endgültig urteile, aber bisher ist da wirklich gar nichts in Sicht. Man kann natürlich hoffen, dass es nun besser wird, ich tu es aber vorsichtshalber mal nicht. Nach einem eher miserablen Auftakt wie diesem in 30 Days Without an Accident kann man gar nichts anderes machen.

Zitat der Folge: »Is he dead?...Okay.«

[http://planetofpictures.blogspot.com/2013/10/recap-walking-dead-30-days-without.html]

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Martin Jurgeluks

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ich denke einfach das das die ruhe vor dem sturm ist. und ich fand das mit der frau war sehr schmerzhaft . und irgendwie auch traurig dieses ausweg zu nehmen. ich warte mal die zweite folge ab, und lese dann deinen beitrag für folge zwei


Schlopsi

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5.5Geht so

Achja, hier der Comic-Con Teaser-Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=Dxg27QsaIEY

(Kann meinen Beitrag leider nicht editieren.)

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Amadeus Arkham

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9.0Herausragend

Der Trailer war richtig gut, ich hoff nur dass die vielen neue Charaktere sich nicht negativ auf die Serie auswirken. Gut dass man noch nichts von Governor gesehen hat, sodass man gespannt sein darf wie es mit ihm weiter geht :)

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Schlopsi

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Dann hol es unbedingt nach! Oder mach es wie ich und schau dir ein Walkthrough/Let's playvideo dazu an. Dafür bietet es sich geradezu an, weil es story- und dramatechnisch eine Wucht ist. Durch das Spiel bin ich erst ein Fan von TWD geworden ;)
Macon ist im Spiel die Heimatstadt des Hauptcharakters und dort sucht die seine Gruppe auch kurzzeitig Schutz und trifft dort auf eine andere Gruppe.
Vllt. kommt die Stimme aus dem Radio ja aus Macon? Spekulation über Spekulation...


Amadeus Arkham

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Ja ich glaub ich schau mal die Let's Play von dem Spiel an, vielleicht beeindrucken sie mich genauso wie die Serie. ;)


Schlopsi

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5.5Geht so

Habe gerade den Comic-Con Trailer zur 4. Season gesehen und das was ich bisher sehen durfte ist richtig schnafte! Vom ersten Eindruck her würde ich sogar behaupten, das TWD seinen im Vorfeld dieser Season gemachten Versprechungen durchaus nachkommen kann! Es wird düsterer, noch mehr Spannungen, interessante Location(s). Ich bin schon wahnsinnig gespannt drauf!

(Auch wenn ich das mulmige Gefühl habe, das einer meiner Lieblinge ins Gras beißen wird =/)

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Cap.Jack.Sparrow24

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6.0Ganz gut

gute start Zeitpunkt! Freu^^... bis zum Start der vierten Staffel kommt zum glück das Finale noch von Breaking Bad....

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swissroland

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0.0Hassfilm

9.8 COMMUNITY
16 BEWERTUNGEN
HERAUSRAGEND
Tolle Wertung für ne Staffel die noch ned mal gedreht wurde!!!!!!

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unknown identity

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Oha, jetzt sind's 70 Bewertungen und eine 9.5 - offenbar hat die (noch) imaginäre 4te Staffel nach den ersten Episoden nachgelassen :)


Cap.Jack.Sparrow24

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das ist nur die Erwartung der Community, aber ich selbst bewerte keine einzelne Staffel sonder nur die ganze Serie zusammen und ich denke für die die es tuen und sich nicht das versprechen was sie erhofften werden sie ihre Wertung bestimmt anpassen.


rogel

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ICH KANN ES KAUM ERWARTEN !!!!!!!!!!!!!!!!!!

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