AncalimaAmrun - AncalimaAmruns Kommentare zu Filmen

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AncalimaAmrun
über Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

10.0Lieblingsfilm

Verleitet absolut zum Träumen - beim Sehen wurde geweint und gelacht.
Ein definitiv fantastischer Film (in zweifacher Hinsicht), voller wunderschöner Szenen, die einen zum Nachdenken anregen.
Dank an Tim Burton, für ein weiteres Meisterwerk!

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AncalimaAmrun
über Rock am Ring - der Film

5.0Geht so

Ist zwar ganz nett gemacht und wenn man noch nie auf RaR gewesen ist, hat man so vllt einen kleinen Eindruck. Jedoch kann er meiner Meinung nach das komplette Feeling und die Atmosphäre nicht richtig rüberbringen....schade!

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AncalimaAmrun
über Charlie und die Schokoladenfabrik

9.0Herausragend

Keiner ist wohl so berühmt wie für seine überdreht irrealen, detailverliebten und aufwendig inszenierten Filme wie Ewig-Kindskopf Tim Burton. Treffen Burton und Jonny Depp aufeinander, verspricht das eine Unterhaltung der besonderen Art. Bereits in "Edward mit den Scherenhänden" und "Sleepy Hollow" arbeiteten Regisseur und Schauspieler zusammen.
Mit der Verfilmung von Roald Dahls Bestseller "Charlie und die Schokoladenfabrik" verzaubert Burton aufs Neue die Zuschauer. Roald Dahl bietet mit der Handlung von "Charlie und die Schokoladenfabrik" wieder eine knallbunte Wundertüte an Fantasie, Kitsch, Spaß und schwarzem Humor.
Tim Burton zieht wirklich alle Register. Gerade weil der Regisseur computeranimierte oder Blue-Screen Effekte nur einsetzt, wenn es unbedingt nötig ist, und stattdessen viel lieber auf aufwenige Studioaufbauten zurückgreift, wirkt der Film noch farbenfroher und knalliger. Aus dem anfänglichen Märchen entwickelt sich mit der Zeit eine Satire auf bestimmte Sorten von Menschen - ob computersüchtig, verfressen, karrieregeil, geizig, geldgierig oder eingebildet - wer nicht ehrlich ist und nach den falschen Dingen strebt, dem ergeht es schlecht, wie der Rundgang durch Willy Wonkas Fabrik beweist. Jonny Depp als gummibehandschuhter, durchgeknallter Kinderabstinentler ist einfach wieder grandios anzusehen und die Songs der Umpa Lumpa tragen ihren abgedrehten Teil dazu bei.
Ein vollkommen anderer Film in bewährter Studio-Optik, knallig, farbenfroh, schrill, witzig garantiert der Film Unterhaltung für alle - auch für Erwachsene. Muss man einfach gesehen haben!

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AncalimaAmrun
über Chihiros Reise ins Zauberland

10.0Herausragend

Das besondere an diesem Film ist seine Intensität bezüglich der dargestellten Welt und ihrer Charaktere; als ich ihn das erste Mal im Kino sah, wusste ich nicht, dass Chihiro sich in ein Badehaus verirren würde - und tatsächlich fällt dieses Wort erst, als das kleine Mädchen vor der Besitzerin steht und um Arbeit bittet.
Und so wird "Chihiros Reise ins Zauberland", obwohl er scheinbar zum Ende hin abflacht, nie wirklich langweilig. Man entdeckt mindestens vier subjektive Höhepunkte, die allesamt die Story miteinander verbinden: die erste Begegnung mit der Hexe Yubaba, die Reinigung des Flussgottes, die Läuterung des Ohngesichts und die Befreiung Hakus. Diese Hot Spots sind genial miteinander verknüpft, man bekommt das Gefühl einer "runden Sache".
Überhaupt umfasst der Film mehrere wichtige und "erwachsene" Thematiken, weit ab vom Kitsch Disneys (von denen man behauptet, sie hätten die Romantik gekauft und ausgeschlachtet). So ist zum Beispiel die Problematik der Umweltverschmutzung ein wesentlicher Aspekt, aber auch und vor allem ist es die Faust-ähnliche Entgrenzung Chihiros, die den Hauptteil des Streifens einnimmt: anfangs ängstlich und tollpatschig, später immer mehr mutig und reif; anfangs die schützende Enge des Autos (gelenkt vom unvorsichtigen Vater), später die weite, weite Welt in einem Meer (Sinnbild für hunderte von Dingen in diesem Film) - eine Reise mit ungewissem Ziel; anfangs das Gefühl von Ungeliebtheit und Einsamkeit, am Ende die (fast schon erkämpfte) Liebe unterschiedlichster Wesen im "Labyrinth"-mäßigen Ausmaße.

Meiner Meinung nach auch eindeutig ein Film, der auch jeden gefallen kann, die sonst eher nicht das Anime-Genre mögen!!!

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AncalimaAmrun
über Requiem for a Dream

8.5Ausgezeichnet

Aronofskys zweiter Film handelt von Sucht, Hoffnung, Resignation. Mit einer bisher nie dagewesener Intensität werden 4 Existenzen, anfangs noch voll von Hoffnungen aber auch Leid, bis zu ihrem Ende begleitet.
Eine alternde, einsame Witwe, die wieder jemand sein will und ihr abhängiger Sohn, der mit seiner Freundin und seinem Kumpel vom großen Glück träumt, geraten dabei in Strudel der schlimmsten Drogensucht und den damit verbundenen Folgen.

Der Film gliedert sich in drei Akte: Sommer, Herbst und Winter. Ist der erste Akt noch "normal" und teilweise mit ironischem sozialkritischen Humor versetzt, so verschlimmert sich die Situation der Protagonisten zusehends, aber qualvoll langsam im "Herbst". Der Winter markiert den unerträglich konsequent durchgezogenen Endpunkt der Tragödie.
Ich will nicht zu viel verraten, aber der Film wird viele schockieren und nachdenklich machen. Er ist zu intensiv, als dass man ihn vergessen könnte. Selbst wenn ich heute an ihn denke, oder ihn mir nochmal anschaue bekomme ich wieder eine Gänsehaut. Nicht nur weil er so schockierend ist, sondern vor allem, weil er so MENSCHLICH und REAL ist.

Unbedingt ernsthaft, konzentriert anschauen - die deutsche Übersetzung ist sehr gelungen und nahezu genauso stimmungsvoll wie das Original!

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AncalimaAmrun
über Ronja Räubertochter

10.0Herausragend

Ronja Räubertochter - egal, ob als Buch oder Film - war von klein auf schon immer meine Lieblingsgeschichte! Die Idylle, aber auch Gefahr im Mattiswald, die Herzlichkeit und der Zusammenhalt in der Räuberbande, die starken Gefühle zwischen Ronja und ihrem Vater, die trotz Konflikten doch immer bestehen bleiben, die tiefe und unzerstörbare Freundschaft zwischen der mutigen und selbstbewussten Ronja und dem treuen Birk - einfach eine schöne Geschichte, untermalt von mittelalterlich-mitreißenden Räubergesängen und -tänzen!
Witz, Gefühl, Spannung, Romantik - von allem ist etwas dabei und nicht nur Kinder werden diesen Film lieben!

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AncalimaAmrun
über Dracula

9.0Herausragend

An diesen Film darf man keineswegs mit den Erwartungen an tolle Effekte und grandiose Kulissen rangehn, schließlich ist hat er schon einiges Jährchen auf dem Buckel^^ Also wer nur auf Filme à la 2012 steht der ist mit diesem ersten der Dracula-Filme eindeutig an der falschen Adresse.
Wer jedoch auch bei Special-Effects gerne einige Abstriche macht, der sollte sich diesen Film auf jeden Fall ansehen! Ich meine, kein Blut, keine Vampirzähne und nicht einmal Ratten durften gezeigt werden (es sind Gürteltiere im Film).
Aber Bela Lugosi hat es trotz dieser wenigen Möglichkeiten eindeutig geschafft, Spannung und Grusel in diesen Film zu bringen. Mit seiner eleganten Erscheinung, seinem besonderen, ungarischen Akzent (englische Urfassung gucken!) und seinem berühmten hypnotischen und eindringlichen Blick hat er alles richtig gemacht!
Natürlich darf man keine einschüchternde und beängstigende Dracula-Story erwarten, weil dazu einfach die Mittel fehlten, aber es ist trotzdem ein Meisterwerk der Filmgeschichte...

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