Bandrix - Bandrixs Kommentare zu Filmen

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Bandrix
über Ein gutes Jahr

7.0Sehenswert

Ridley Scott ist in so ziemlich jedem Genre zu Hause. Dennoch ist ein Liebesfilm das letzte, das von ihm erwartet werden würde.
Trotzdem hat sich der Altmeister auf nach Frankreich gemacht und eben jenen locker aus der Hüfte gefilmt. Denn, wie viele hier schon gesagt haben, mehr als eine Fingerübung ist das nicht.
Das dabei trotzdem ein so unglaublich unterhaltsamer und leichtfüßiger Film entstanden ist, zeugt von großem Können.
Denn „Ein gutes Jahr“ ist zwar zu keiner Zeit anspruchsvoll oder gar originell, doch er geht einfach ganz leicht die Kehle runter.
Scott zeigt Frankreich dazu natürlich in Idealvorstellung, das für jeden Romantiker das Paradies auf Erden darstellt. Die Kamera ist immer lebendig, das Bild perfekt ausgeleuchtet und die Farbfilter in ordentlicher Zahl vorhanden.
Russell Crowe überzeugt in der Rolle des geldorientierten Brookers, auch wenn seine Wandlung zum Gutmensch natürlich vorhersehbar ist. Aber mein Gott, anders soll es nun mal nicht sein. Ich hätte auch lieber einen Film im Stil der ersten 15 Minuten gesehen. Crowe dabei zuzusehen wie er amüsiert die ganze Börse an der Nase herumführt, ja, das hat schon einen gewissen Reiz.
Aber es kommt natürlich anders und unser charismatisches Arschloch kommt in die Provence, verliebt sich und sieht die Welt mit anderen Augen.
Klischeelastig? Auf jeden Fall. Aber in Anbetracht von „Ein gutes Jahr“ eben mit viel Witz, reichlich Vorurteilen und eingestreutem schwarzen Humor.
Außerdem ist Marion Cottilard mit von der Partie, wodurch jeder erdenkliche Film aufgewertet wird. Allein wenn die Kamera sie von unten beinahe erhaben darstellt, das Licht von hinten scheint und ihre Haare sanft im Wind wehen....da gerät man(n) einfach ins Schwärmen.

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Bandrix
über The Artist

7.5Sehenswert

Mit „The Artist“ ist dem Regisseur Michel Hazanavicius natürlich ein genialer Schachzug gelungen.
Gerade in Zeiten, in denen Hollywood von allen Seiten angegriffen wird, Ideenmangel herrscht und nur noch sichere Erfolge vermarktet werden, ist es an der Zeit dem zu huldigen, was früher einmal der Inbegriff von Kunst, Können und Glamour war.
Die goldenen Zeiten Hollywoods, die Zeit der unsterblichen Dramen in Form von Stummfilmen.
„The Artist“ spielt dabei genau am Wendepunkt der Zeiten, nämlich kurz vor und nach der Errungenschaft des Tonfilms.
Im Mittelpunkt steht der Stummfilmstar George Valentin, der mit Einführung des Tons rasch an Berühmtheit verliert.
Hauptdarsteller Jean Dujardin verkörpert Valentin derart überragend, dass einem Gary Oldman bei der diesjährigen Oscarverleihung nur leid tun kann. Dujardin legt all sein Können in Gestik und Mimik und schafft es augenscheinlich mit spielerischer Leichtigkeit Emotionen ohne Stimme zu transportieren. Seine Leistung ist unfassbar gut, genau wie die seines Co- Stars Berenice Bejo.
„The Artist“ ist bis in die Nebenrollen absolut glänzend besetzt.
Hier tummeln sich John Goodman(eine Wucht!), James Cromwell und Penelope Ann Miller.
Der heimliche Star des Films ist jedoch der Hund des Hauptdarstellers, dem wohl keiner dieser Mimen das Wasser reichen kann.
„The Artist“ bietet ein beträchtliches Maß an Komik. Er schafft es zu berühren, zu belustigen und sogar mitzureißen. Hazanavicius vermischt all das zusammen und kreiert eine liebevolle Hommage an das Kino der 20er Jahre.
Doch leider hat das Aussterben des Stummfilms auch seine berechtigten Gründe. Mit denselben Problemen, mit denen Filme damals kämpfen mussten, muss es auch „The Artist“ aufnehmen.
Es wirkt einfach befremdlich keine Stimmen zu hören, nur sich bewegende Münder zu sehen und hin und wieder dank Untertitel weitergeführt zu werden.
Emotionen brauchen somit deutlich länger um sich auf den Zuschauer zu übertragen. Dank der herausragenden Darsteller ist das aber kein großer Minuspunkt.
„The Artist“ ist im Kino eine Augenweide, spielt gekonnt mit den Gegebenheiten des Stummfilms (inklusive 4:3 Bildeinstellung), dürfte dieselbe Wirkung jedoch nicht im Heimkino entfalten.

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Bandrix
Kommentare

Da wäre zum einen "Once" - fantastischer Musikfilm, der die Musik nicht nur als Aufhänger nutzt, sondern auch durch sie lebt.
Völlig umgehauen hat mich dann noch "The Fountain". Berauschend.

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Bandrix
über Black Gold

7.5Sehenswert

Gesneaked.
„Black Gold“ hätte auf jeden Fall das Zeug zu einem großen Wüstenepos.
Er hätte aus seinen Gegebenheiten so einiges schneidern können, hätte großes erreichen und endlich mal wieder epochales Stück Kino sein können.
Ihr merkt es schon.
Hätte. Hätte. Hätte.
Regisseur Jean -Jacques Annaud hat auf jeden Fall alle Möglichkeiten.
Die ersten 90 Minuten scheint er auch wirklich aus dem Vollen zu schöpfen.
Da regnet es großartige Bilder, fremdartige Kulturen und Ideologien werden dem Zuschauer vorgestellt und „Romeo und Julia“ – Versatzstücke mit eingebaut.
Die Thematik behandelt einen Kampf zwischen zwei verfeindeten Stämmen in der Wüste, die Aufrechterhaltung des brüchigen Friedens und der weiße Mann, der mit seinem Geld Zerstörung über das Wüstenkaff bringt.
Der Aufwand hierfür ist wahrlich groß gewesen. Die Kulissen wirken fantastisch, Kostüme sind hervorragend und die darin agierenden Schauspieler eine Wucht.
Mark Strong und Antonio Banderas als verfeindete Anführer spielen absolut glaubhaft und vor allem Ersterer sorgt trotz geringer Screentime dafür, dass sich, sobald er den Raum betritt, alle Blicke auf ihn richten. Da hat Tahar Rahim, obwohl solide, als Hauptdarsteller absolut keine Chance.
Annaud präsentiert uns „Black Gold“ dabei überraschend blutig. Die Gefechte sind schonungslos realistisch und geizen nicht mit Blut und Schweiß. Zudem wirkt das Gezeigte authentisch und nicht hollywoodesk.
Allerdings nur die ersten 90 Minuten.
Dann werden plötzlich uralte Klischees ausgepackt, Ungereimtheiten schleichen sich ein und die Dialoge laden auf einmal zum Fremdschämen ein. Charaktere werden eingeführt, die überhaupt nichts auszusagen haben und ins nichts führen.
Der überaus positive und gar an ein Meisterwerk angrenzende Gesamteindruck schwindet zusehends.
Zwar ist der Showdown nett gemacht, hin und wieder schleicht sich auch ein guter Witz ins Geschehen ein, doch dank einiger Logiklöcher und der erwähnten Dialoge schmälert alles den Spaß.
So bleibt „Black Gold“ zwar überaus sehenswert, ein Meisterwerk ist er aber nicht. Dafür passieren Jean Jacques Annaud zu viele inhaltliche sowie formale Fehler gegen Ende hin.

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Bandrix
über Underworld Awakening

6.5Ganz gut

„Underworld: Awakening“ spielt ein paar Jährchen nach den Vorkommnissen von Teil zwei.
Die Macher versuchen der Reihe neues Leben einzuhauchen, indem nun der Kampf gegen den Menschen im Vordergrund steht.
So kommt es nun zum Krieg zwischen Untoten, Lykarnern und Menschen.
Hier bietet die Story jede Menge Potenzial und anfänglich sieht es auch danach aus, dass dieses genutzt wird.
Man wird doch wohl nicht etwas Tiefe in das Geschehen hinein bringen?
Diese Hoffnung wird allerdings zwischen umher fliegendem Blut, herausragenden Knochen, abgetrennten Köpfen, Lungen und Gehirnen zu einem nichtexistenten Vakuum zusammengepresst.
Dafür bekommt der Zuschauer jedoch eine Zeitlupenaufnahme nach der anderen geboten, die in 3D wirklich vortrefflich wirken. Außerdem sieht Kate Beckinsale in ihrem knallengen Latexoutfit immer noch zum anbeißen aus.
Die Story dient nur als schmückendes Beiwerk und wird im Vergleich zu den vorherigen Teilen sogar noch heruntergeschraubt.
Wer das nicht für möglich gehalten hat, muss sich schon selbst davon überzeugen. Auf dem berühmten Bierdeckel/Serviette/Taschentuch dürfte noch mindestens die Hälfte unbeschriftet sein.
Doch „Underworld: Awakening“ wäre nicht Teil des „Underwold“- Kosmos, wenn das nicht völlig egal wäre.
Hier werden Menschen mit Kugeln durchpflügt, Werwölfe in zwei Hälften gerissen und Vampire zerfleischt.
Sinn? Nicht vorhanden.
Spaß? Allerdings.
Man kann „Underworld: Awakening“ nicht als guten Film bezeichnen, jedoch kann ihm keinesfalls ein hoher Unterhaltungsfaktor abgesprochen werden.
Solange Kate also noch in ihr ikonisches Outfit passt, kann es gerne weiter gehen. Für Fortsetzungen weißt der Film selbst schließlich auch hin.
Man darf gespannt sein, inwieweit die Macher die Story weiter schrumpfen lassen und dafür das Aufgebot an verschiedenster Tötungsmethoden (in Slow Mo natürlich!) aufstocken...

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Bandrix
Kommentare

Wer ist denn der Gewinner des ersten Gewinnspiels?

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annaberlin

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Noch nicht gezogen!


Bandrix

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Achso, ok. :) Wann wird die beste Rede denn gekührt?


Bandrix
über Sex on the Beach

6.0Ganz gut

Gesneaked.
„Sex on the Beach“ unterscheidet sich nicht viel von herkömmlichen Teenieklamotten. Weiß man zudem nicht, dass dies der Film zu einer Serie ist, wirken Figuren noch einmal ein ganzes Stück flacher.
Die Gagdichte mag zwar relativ hoch sein, doch das heißt noch lange nicht, dass alle auch die Ziellinie überwinden und nicht als Rohrkrepierer enden.
Der Film traut sich etwas mehr als andere Vertreter, übertreibt in manchen Szenen bis zur Geschmacklosigkeit, hat aber hier und da doch einen Lacher zu bieten.
Die Story rund um ein paar Jungfrauen, die es nach der Schule mal so richtig wissen wollen, ist auch nichts weiter als filmgewordener Durchschnitt.
Keine Überraschungen, kein Versuch etwas Neues zu wagen und insgesamt alles schon mal da gewesen.
Insgesamt ist „Sex on the Beach“ zwar kein Totalausfall, aber wirklich gut macht ihn das nicht. Die Figuren sind teilweise arg unsympathisch, einzig und allein die Situationskomik rettet den Film über das Mittelmaß. Außerdem ist die Riege der weiblichen Darstellerinnen wirklich gekonnt gecastet. Sehr nett.
Die Tanzszenen sind allerdings Gold wert...

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Bandrix
über Tanz der Vampire

7.0Sehenswert

„The fearless Vampire Killers“ war seinerzeit bestimmt etwas völlig neuartiges, etwas originelles.
Doch heutzutage präsentiert sich dieser Klassiker reichlich angestaubt. Der Slapstick ist zu übertrieben, die Kampfszenen muten doch arg altertümlich an und richtiger Horror kommt auch nicht auf.
Allerdings ist „Tanz der Vampire“ trotzdem unterhaltsam, da er in seinen besten Momenten Vampire ziemlich treffend persifliert.
Was mich persönlich vom mitfiebern abhielt, ist der Umstand, dass ich das Musical schon gesehen habe. Das ist vom Storyverlauf leider beinahe 1:1, nur eben besser umgesetzt. Dementsprechend fällt es schwer sich auf diesen Film einzulassen, wenn dieses grandiose Musical schon alles vornweg genommen hat.
Die Schauspieler sind trotz dessen überzeugend, sogar Roman Polanski selbst gibt sich die Ehre. Allerdings ist es schon ein seltsames Gefühl seine spätere Ehefrau Sharon Tate brutal ermordet zu sehen und zu wissen, dass ihr dasselbe Schicksal auch im wirklichen Leben blühte...

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sweetForgiveness

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kann dir mal wieder nur zustimmen Bandrix. Gerade im Fall das man das Musical geseheh hat ist der Film etwas enttäuschend, da das Musical viel monumentaler ist. Deswegen geliche Meinung und gleiche Wertung!


Bandrix

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Ist ja Wahnsinn, wie oft wir die selbe Meinung haben! ;)


Bandrix
über Kung Fu Panda 2

7.5Sehenswert

„Kung Fu Panda 2“ erreicht vielleicht nicht die Klasse des Erstlings, kann aber immerhin wieder mit ordentlich Charme punkten.
Po ist wie gewohnt knuffig, hat seine Sprüche wieder im Gepäck und wird unterstützt von seinen zahlreichen Freunden.
Das diese jedoch weit hinter ihm zurückstecken müssen, sei mal dahingestellt. So ist der Panda, ähnlich wie Johnny Depp in „Fluch der Karibik“, Alleinunterhalter. Macht aber nicht sonderlich viel, denn sein Gegenspieler punktet dafür mit umso mehr Leinwandpräsenz.
Das ist es auch, was die Fortsetzung ausmacht. Deutlich düsterer geraten, wird hier Massenmord, Machtgier und die Auslöschung von Minderheiten zum Thema gemacht, ohne dass es reißerisch wirkt.
Die Animationen sind wie zu erwarten das Optimum des derzeit machbaren, schön sind auch die wechselnden Animationsstile. Flashbacks aus Pos Vergangenheit sind teilweise noch Zeichentrick, während die Geschichte des Bösewichts an chinesische Malereien erinnert.
Das sieht nicht nur schön aus, es sorgt auch gut für die wechselnden Stimmungen innerhalb des Filmes.
Der zweite Teil bleibt auch nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickelt den Charakter unseres Lieblingspandas weiter. Da gibt es noch genügend Stoff für einen dritten Teil. Bei dem Erfolg auch nicht anders zu erwarten...
Wirklich begeistern können jedoch die Kampfchoreographien, die so viele Lacher bieten, wie eine Jackie Chan- Komödie in ihren besten Zeiten. Alles wirklich originell und fantasiereich gestaltet, da freut sich mein kampfsportaffines Herz.
Zwar steckt „Kung Fu Panda 2“ hinter seinem Vorgänger und auch „Drachenzähmen leicht gemacht“ zurück. Sehenswert ist er aber allemal.

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Bandrix
über Ghostbusters - Die Geisterjäger

8.0Ausgezeichnet

„Who you gonna call?“
„Ghostbusters“ ist das, was man einen modernen Klassiker nennt.
Zwar ist der Film effektbedingt deutlich angestaubt, doch macht er immer noch einen Mordsspaß.
Allein das Dreiergespann bestehend aus Bill Murray, Dan Aykroyd und Harold Ramis sorgt für Unmengen an Lachern.
Das Trio sorgt für eine durchweg sympathische als auch urkomische Geisterhatz. Die denkwürdigen Effekte geben ihr restliches dazu, dass „Ghostbusters“ einen Charme versprüht, wie es aktuellen Komödien kaum gelingt. Hier ist das Herz noch am rechten Fleck, alle Beteiligten hatten großen Spaß und es ist kaum verwunderlich, dass jetzt noch einmal ein drittel Teil mit alter Crew nachgelegt werden soll. Wobei Murray da wohl anderer Meinung ist...
Regisseur Ivan Reitman sorgt für allerlei gute sowie originelle Ideen und beweist, dass er früher mal ein Könner war. Was er heutzutage fabriziert, ist meilenweit von seinen früheren Werken entfernt. Da könnte ein weiterer Ghostbustervertreter seiner Karriere den dringend benötigten Schub geben.
Detailverliebt, originell, spaßig, spannend und ausgestattet mit ziemlich abgefahrenen Ideen.
Marshmallows werden in eurem Leben nun eine ganz neue Bedeutung haben...

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Bandrix
Kommentare

Snake Plissken - Flair + Weltraum + Guy Pearce + kompromisslose Action + ordentliches Budget + kein 3D = Kinobesuch

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Copper

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Deine Zusammenstellung finde ich gut. Vor allem den letzen Punkt. Kein 3D !!!


Bandrix
Kommentare

Puh.
Naja, ich halte immer noch zu Tarsem Singh...

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Bandrix
über Der König der Löwen 2: Simbas Königreich

6.0Ganz gut

„Der König der Löwen 2: Simbas Königreich“ ist nicht die schlechteste Direct – to – DVD – Veröffentlichung aus dem Haus mit der Maus.
Aber, das ist wichtig, es wirkt wie ein „König der Löwen“ auf Sparflamme.
Weder die Story, die knallbunten Farben, die Vielfalt, noch die Gags sind auf einem Niveau des Erstlings.
Da fehlt die gewisse Spannung, die den Vorgänger so lebendig wirken lässt. Die Figuren sind zwar ganz charmant, hinken aber dem ersten Teil hinterher. Dass dies immer noch für eine überdurchschnittliche Wertung reicht, zeigt was für eine große Qualität „Der König der Löwen“ doch hat.
Insgesamt tut das Sequel niemandem weh, Fans des Erstlings werden natürlich auf ihre Kosten kommen und Disney kann weiter Geld scheffeln.
Das ist der Lauf der Welt.

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LittleQueen

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Das nehm ich dir immer noch übel! ;)


Bandrix
über The American

8.5Ausgezeichnet

Ich kann es niemandem übel nehmen „The American“ zu verschmähen. Er macht es einem ja auch wirklich nicht einfach.
Für einen Actionthriller passiert zu wenig, für ein Drama ist der Actionanteil dann doch zu hoch. So pendelt sich der Film irgendwo in der Mitte ein, während er hin und wieder beinahe zum Stillstand kommt.
Das gibt George Clooney natürlich Raum sein ganzes Können zu beweisen und diese Möglichkeit nutzt er auch ausgiebig. In „The American“ dürfte er wohl einer seiner besten Performances abliefern.
Regisseur Anton Corbijn versorgt seinen Film glücklicherweise mit der passenden Atmosphäre, die trotz der traumhaften Kulisse Italiens immer etwas unterkühlt und herzlos wirkt. Da beginnt sich ein Schlagabtausch erst eine gute Viertelstunde anzukündigen, bevor es dann richtig zur Sache geht. Unsichere Blicke auf umherlaufende Personen, Abkürzungen durch Nebengassen und schlussendlich die Konfrontation.
Für mich eine willkommene Abwechslung zum Schnitt- und Bildstackato der letzten Kinozeit. Dabei verfällt der Film der brutalen Gewalt niemals, sondern serviert einem die (kurzen) Kämpfe realistisch, schnell und unspektakulär. Doch ausnahmsweise ist dieser Umstand nicht negativ gemeint. Ein Actionfeuerwerk würde überhaupt nicht zur Atmosphäre von „The American“ passen. Es würde sie sogar zerstören und eindampfen.
So mischt sich dem Treiben noch eine ganze Menge Realismus bei, denn authentisch wirkt das Gezeigte sehr wohl. Da kann auch eine etwas klischeehafte Story nichts dran ändern.
Auftragskiller, die aufgrund einer gefundenen Liebe aussteigen wollen, gab es schon zu oft. Doch die Verpackung drum herum überzeugt und weiß (mich) zu unterhalten.
Für das männliche Auge wird auch noch etwas geboten, Clooneys Love Interest bewegt sich angenehm freizügig durch den Film.
Die größte Überraschung des Filmes dürfte allerdings der Soundtrack von Herbert Grönemeyer sein. Der ist nämlich so passend und perfekt genutzt, dass er überlegen sollte, seine Gesangskünste sein zu lassen und nur noch im Bereich Filmmusik tätig zu sein.
Wer also nichts gegen einen leisen, entschleunigten und seine Spannung allein aus seiner Atmosphäre ziehenden Film hat, macht mit „The American“ wenig falsch.

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Bandrix

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Wie gesagt, kann Kritik absolut nachvollziehen. Aber wenn man in der richtigen Stimmung ist, steht einem "Ausgezeichnet" nichts im Wege. Man muss sich nur drauf einlassen. ;)


hoffman587

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Ich werds so dann mal versuchen. Aber dann doch irgendwann. :)


Bandrix
Kommentare

Da ich in Aschaffenburg wohne, kann ich mich noch relativ glücklich schätzen. Wir haben ein Kinopolis und das Casino.
Ersteres ist Teil einer großen Kette, dementsprechend ist das Programm. Zweiteres jedoch ist unabhängig und zeigt auch sehr kleine Filme, unterstützt Kurzfilmer und hat einige Spezialitäten auf Lager. Es wird auch jedes Jahr mit Preisen für das beste Programm überhäuft. Allerdings ist es auch etwas teurer als das Kinopolis.

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Bandrix
über The Help

8.0Ausgezeichnet

Wie schon viele zuvor sagten, ist „The Help“ reines Oscarfutter und wird demnach auch bei den Verleihungen den einen oder anderen Goldmann einsammeln.
Schon wie bei „The Kings Speech“, der auch völlig auf die Statuette zugeschnitten war, funktioniert es wieder.
Die Geschichte rund um ein paar afroamerikanische Haushälterinnen bewegt und reißt stellenweise auch mit. Es schleicht sich keine einzige Länge ein, die Geschichte bleibt interessant und sehenswert.
Auch wenn hier und da offensichtlich auf die Tränendrüse gedrückt wird, so kümmert das nicht. Es ist eben erstaunlich, wie hinterwäldlerisch die Amerikaner zur damaligen Zeit waren und es teilweise immer noch sind.
Manch ein Schicksal lässt dem Zuschauer vor lauter Ungerechtigkeit tatsächlich ungläubig den Mund aufsperren.
Umso amüsanter ist es dann, wenn sich die Frauen entschließen es ihren ehemaligen Peinigern heimzuzahlen. Natürlich werden sie dazu erst einmal von einer Weißen verleitet, es muss ja auch einen Unschuldigen unter ihnen geben.
Herausgekommen ist ein sympathischer, ehrlicher und zuweilen auch berührender Film, der zur richtigen Zeit, die richtigen Knöpfe drückt und somit auf emotionaler Ebene anspricht.
Die Darsteller sind durch die Bank weg beeindruckend und Emma Stone dürfte hiermit in die Riege der ernstzunehmenden Darstellerinnen aufgenommen worden sein. Dringend oscarverdächtig sind jedoch die Leistungen der zwei Afroamerikanerinnen Viola Davis und vor allem Octavia Spencer. Beide spielen mit solchem Herzblut, dass sich die Bedeutung des Filmes für die Beiden auch auf den Zuschauer überträgt.
Insgesamt ist „The Help“ also in allem vorbildlich. Er vermeidet überwiegend Klischees, unterhält blendend und sorgt für viele angenehme Lacher. Die lange Laufzeit von 146 Minuten vergeht somit wie im Flug.

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JohnnyKee

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Fantastischer Film. Aber du hast Chastain vergessen, das geht nicht... ^^


Bandrix

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Stimmt, die war auch wirklich gut. Naja, die Acadamy hat sie zumindest nicht vergessen... ;)


Bandrix
über Chihiros Reise ins Zauberland

8.0Ausgezeichnet

Zwar ist „Chihiros Reise ins Zauberland“ Miyazakis bekanntester Film weltweit, sein Bester jedoch nicht.
Trotzdem nagt der Film am Status des Meisterwerks, deshalb ist die Kritik an ihm auch auf einem vergleichsweise hohen Niveau.
Die Welt, in der wir mit Chihiro eintauchen, ist fantastisch.
Bunt, vielschichtig, originell, irgendwie knuffig und absolut liebenswert.
Chihiro selbst ist, wie zu erwarten, grundsympathisch und in ihrer kindlichen Art einfach herrlich. Es ist schier unmöglich diesen Charakter nicht zu mögen.
Die Geschichte um Chihiro, die versucht ihre Eltern und sich selbst aus diesem Zauberland zu befreien, ist detailverliebt und im Großen und Ganzen mitreißend. Dennoch hat sie nicht die immense Wirkung auf mich, wie vergleichsweise „Mein Nachbar Totoro“.
Vielleicht fehlt mir einfach die tiefere Botschaft, die Miyazaki sonst immer in seine Filme einbaut. Die Natur spielt sonst ja immer eine gewisse Rolle in seinen Werken, hier jedoch ist sie nur Beiwerk.
So ist die Reise in das Zauberland zwar fantasiereich und alles andere als langweilig, jedoch ohne erkennbare bzw. sich wirklich durchsetzende Moral. Damit will ich keinesfalls sagen, dass nicht auch dieser Miyazaki absolut sehenswert und wunderschön ist. Das hohe Niveau vorheriger Filme wird nur nicht gänzlich eingehalten.
Trotzdem ist „Chihiros Reise ins Zauberland“ durchdrungen von einem kindlichen Charme, der einen in dieses Reich der Fantasie wunderbar eintauchen lässt. Das Design der Geister ist wie immer schrullig und skurril und sorgt für einige Schmunzler.
„Chihiros Reise ins Zauberland“ versöhnt schlussendlich doch und weiß zu gefallen. Auch mehrfach.
Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den kleinen Kohlemännchen. Ein Film mit diesen schwarzen Knäueln muss allein deshalb hervorragend bewertet werden.

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LokisSon

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Grundsätzlich habe ich an Miyazakis penetrantem Öko-Zeigefinger nichts auszusetzen, die Message passt und ist gut in die jeweiligen Geschichten eingebunden - jedoch bin ich auch nicht sonderlich enttäuscht, wenn dem einmal nicht so ist ;-)


Bandrix

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Das schon, ja. "Chihiros Reise ins Zauberland" ist ja auch immer noch ein ausgezeichneter Film! ;)
Aber für mich gehört dieser "Öko-Zeigefinger" eben zu Miyazakis Werken...


Bandrix
Kommentare

Mein Name wird aufgerufen.
Unter tosendem Applaus beginne ich mich auf die Bühne hin zu bewegen.
Doch ich gehe nicht, nein.
Mit meinem überaus modischen Lendenschurz krabbele ich auf allen Vieren nach vorne. Mein lichtes Haar fällt mir dabei ins Gesicht.
Mit unsicherem Blick, große böse Menschen verunsichern mich, steige ich die Stufen zur Bühne nach oben.
„Gib uns das, Olivia, meine Liebe!“
Olivia Wilde drückt mir den Oscar in die Hand und ist sichtlich angeekelt als ich ihr einen feuchten Knutscher auf die Wange drücke. Denn auf den Tisch kam heut ein Fisch. So saftig süß! Das, gemischt mit kürzlich gejagten Kaninchen (auf keinen Fall mit Töften!), verbreitet wohl doch einen ziemlich strengen Geruch. Dabei habe ich mich allein in meiner Höhle so gut vorbereitet. Habe Rätsel aufgesagt und mich mit einem nervigen kleinen Geschöpf gemessen.
Und verloren. Dafür nahm er mir mein Liebstes, meinen Schatz!
Aber heute bekomme ich es wieder.
Ich ziehe das Mikro langsam zu mir herunter.
„Hallo, mein Schatz!
Dummer fetter Hobbit hat ihn uns gestohlen! Er war verschwunden! Aber er ist zu mir gekommen.
Gollum! Gollum!
Könnt ihn uns nicht mehr nehmen. Könnt mir nicht mehr weh tun. Er ist meiner und meiner allein!
Ihr dreckigen kleinen Diebe. Ihr wollt ihn für euch. Ihr lügt und betrügt, aber Smeagol weiß es. Er ist mein, mein Eigen, mein Schatz!
Gollum! Gollum!
Ihr versucht ihn euch mit Gauklereien zu erkaufen. Erschreckt armen Smeagol mit 3D, wodurch er um seinen Schatz fürchten muss.
Aber wir haben euch durchschaut. Behaltet garstiges 3D!
Gebt uns die Filme lieber roh! Und echt und ungeschönt!
Gollum! Gollum!
Ihr braucht ihn, meinen Schatz. Smeagol sieht es in euren Augen. Liebe Filmemacher. Ihr werdet uns danach fragen, Smeagol weiß das! Aber auch die Auszeichnung mit meinem Schatz macht eure Filme nicht besser!
Versucht nicht, ihn uns zu stehlen. Sonst führen wir euch zur goldenen Himbeere! Denn sie ist immer hungrig. Und immer braucht sie.... Futter!“
Schnell werfe ich einen letzten Blick in die Menge und spüre, wie mein Schatz mich ruft.
„Müssen gehen. Keine Zeit!“, rufe ich in den Raum, bevor ich vorwärts springe und auf allen Vieren aus dem Saal verschwinde...

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Dox

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Viel Spaß mit den Blu-rays. ;)


Chigurgh

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Das ist nicht zu toppen,schade ich hätte auch gerne gewonnen...


Bandrix
über Die Kunst zu gewinnen - Moneyball

5.0Geht so

Gesneaked.
Da geht sie hin. Meine letzte Chance darauf, den hoch gelobten „Drive“ in der Sneak Preview zu sehen.
Seit über einem halben Jahr warte ich nun schon darauf, habe gebetet und gezittert, aber es hat einfach nicht sollen sein.
Da helfen auch Prognosen nichts, wenn das Kino in den letzten Wochen überwiegend Schrott zeigt, während in anderen Kinos die Oscaranwärter rauf und runter laufen.
Dabei ist „Moneyball“ schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.
Immerhin sackte der Film unheimlich viel Kritikerlob ein und beschäftigte sich mehr mit den Ränkespielchen neben dem Rasen, als dem eigentlichen Sport.
Dazu gibt es noch einen vortrefflichen Cast, der von Brad Pitt und Jonah Hill souverän angeführt wird.
Leider nutzen gute darstellerische Leistungen wenig, wenn die Story an sich vollkommen überladen wirkt und zu keiner Sekunde zu fesseln vermag.
Da werden nervige und völlig unnötige Sideplots eingefügt, dadurch der Film in die Länge gestreckt und die Langeweile im Zuschauer geweckt.
„Moneyball“ macht keinen Spaß, vermittelt in den seltensten Fällen die Faszination, die Baseball eigentlich ausmachen kann und weiß einfach nicht wohin.
Denn obwohl das Hauptaugenmerk auf die Geschehnisse neben dem Rasen gelenkt wird, sind es doch nur die Spiele die wirklich einen Funken Spannung erzeugen können.
Zumal sollte man sich etwas mit dem Sport befasst haben, sonst droht man unterzugehen.
So gesehen ein durch und durch amerikanischer Film, der hierzulande keinesfalls dieselbe Zugkraft entfalten dürfte.
Gelungene Momente gibt es. Allerdings sind diese nur dem Ensemble geschuldet. Die Chemie zwischen Pitt und Hill ist hervorragend, hier lässt sich so mancher Lacher finden. Die guten Ansätze sind auch vorhanden, können aber wenig zum Spannungsgehalt beifügen.
Interessante Thematik, aber auch dementsprechend umgesetzt?
Nein, eher nicht. Dafür ist der Film auch eine gute halbe Stunde zu lang.
Sportfilme haben bei mir seit jeher ein sicheres Stein im Brett, „Moneyball“ jedoch ist hiermit die erste große Enttäuschung im noch jungen Kinojahr 2012.

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Bandrix
über Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

7.0Sehenswert

„Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ lebt von seinen Charakteren und deren ausgestrahlter Sympathie.
Die Hauptfigur Makoto verhält sich wirklich verdammt menschlich. Trotz ihrer neu gewonnenen Möglichkeiten macht sie neuerliche Fehler. Das Korrigieren funktioniert nur bedingt und schlussendlich reitet sie sich immer weiter in das Schlammassel.
Das ein Mensch plötzlich die Fähigkeit zum „Zeitspringen“ hat, ist sicherlich nicht originell. Doch anstatt größere Kreise zu ziehen und Entscheidungen zu treffen, die die Welt beeinflussen, bleibt der Film im kleinen familiären Rahmen.
Das lässt, trotz zahlreicher Logikfehler, den Anime recht kurzweilig wirken. Hier geht es mehr um zerbrochene Freundschaften, aufkeimende Liebe und Alltägliches.
Denkt man zumindest.
Denn kurz vor Ende wird dem Film noch einmal eine Wendung gegeben, die nicht nur vollkommen abstrus ist, sondern auch völlig unpassend daherkommt. So versucht „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ mehr zu sein, als er eigentlich ist. Es wird versucht eine Tiefe zu erreichen, wie sie Genremeistewerke vorgeben.
Was natürlich deutlich misslingt. Dem gegenüber steht einfach die lockere Atmosphäre, die vorher zelebriert wurde mitsamt einem etwas naiven Humor. Der fällt jedoch nicht negativ auf, sondern ist durch und durch liebenswert.
Nichtsdestotrotz ist und bleibt der Film sehenswert. Das hat er aber auch nur seinen Figuren zu verdanken, die durch und durch menschlich wirken. Logik sollte der Betrachter allerdings nicht in jeder Ecke suchen. Auch die Zeichnungen sind ungewohnt detailarm, zumindest was Menschen angeht. Die Hintergründe jedoch sind erwartungsgemäß wunderschön umgesetzt.
Insgesamt fehlt es „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ also an Kontinuität. Er hält seine eingeschlagene Richtung nicht bei und versucht gegen Ende mehr Tiefe zu haben, als vorhanden ist. Trotzdem für jeden Fan empfehlenswert!

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