Ein Film, der mich als Zuschauer von Beginn an in eine schwummrig verstörte Stimmung versetzte. Bis zum Ende hin zeigt Black Swan kaum Schwächen und ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Natalie Portman ist - wie so oft - grandios und weiß nicht nur optisch die Zerbrechlichkeit der Hauptfigur zu vermitteln.
Ein hervorragender Film, der weit über dem Klischee eines typischen Animes triumphiert. Hervorragend animiert, wunderschöne Story - einfach ein Erlebnis.
Dieser Film ist weder anspruchsvoll, realistisch noch tiefgründig, unterhaltsam aber allemal. Das liegt an der sympathischen Crew, die zwar keine Höchstleistungen vollbringen muss, aber zum Wohlfühl-Faktor beiträgt. Der Untergang der Welt ist visuell durchweg beeindruckend in Szene gesetzt.
Zum Glück baut Emmerich die Spannung an mehreren Punkten der Geschichte wirksam auf, so dass man sich nicht danach sehnt, "endlich" den Untergang auf der Leinwand geboten zu bekommen.
Was 2012 vielleicht fehlt ist die Fähigkeit ein Gefühl der Beklemmung hervor zu rufen. Es ist ein Spektakel, das keine Furcht auslöst.
Ein wunderschöner Animationsfilm, der gekonnt die Techniken aus handwerklicher Stop-Motion Animation mit neueren Computertechnologien verbindet. Aber all das dient nur, um eine wunderschön grauselig-bizarre Geschichte zu erzählen.
Obgleich ich Dan Brown als Literaten nicht wirklich schätze, so hat er zumindest die Vorlage zu diesem durchaus unterhaltenden Streifen geschaffen. War "Sakrileg" noch ein grauenvoll langwieriger Film, der besser nur ein Buch geblieben wäre, so wird bei "Illuminati" das Tempo durchweg auf einem angenehmen Niveau gehalten. Kein Überfilm, aber immerhin ein guter Vertreter, der nach ähnlichen Prinzipien wie die "Vermächtnis"-Filme funktioniert.
Haha ^^ Ich finde es ulkig, wie dieser Mann die Menschen gegen sich aufbringen kann :) Ich finde seine Filme auch wirklich grottig, aber sie wären ohne ihn auch nicht besser geworden. Und mal ganz ehrlich, schlechter als das, was mein Jugendheld George Lucas mit seiner Star Wars-Saga in jüngster Zeit angerichtet hat, sind Uwe Bolls Werke auch nicht.
Ok. Mit Til Schweiger unterbietet Boll selbst das Niveau eines George Lucas...
Also das 'Ring' Remake fand ich sehr gut. Ich fand sogar, dass es dem Original überlegen war.
'The Grudge' ist technisch solide und lebt von seiner düsteren Soundkulisse und von seinen verschreckenden Bildern.
Und doch ist dieser Film so unglaublich langweilig und unmysteriös, dass man beinahe glaubt, man sähe ein 90minütiges 'Buffy'-Special.
Der Film leidet deutlich am - durch die Star Wars Prequel-Trilogie ins Leben gerufenen - Trailer-Syndrom. Er funktioniert eben nur als solcher, und füllt die Zeit zwischen denen im hungrig machenden Trailer gezeigten Szenen mit belanglosem Füllmaterial.
'Truman Show' ist eigentlich keine düstere Fiktion, sondern hat angesicht abscheulicher 'Big Brother'-Realitäten schon fast dokumentarischen Charakter. Im Gegensatz zur Containercrew auf RTL2 wirkt 'Truman Show' eigentlich schon fast bieder.
Die Geschichte stößt eigentlich in eine ähnliche Kerbe wie 'Matrix' oder auch 'The Game', geht dabei jedoch völlig andere - eher bodenständigere Wege.
Der Pseudo-Dokumentationsfilm gefällt - auch wenn man sich bewusst ist, dass Michael Moore sehr einseitig argumentiert und es sich hier um Propaganda mit guten Absichten handelt.
'Shiver' beeindruckte mich vor allem optisch, da das spanisch-ländliche Flair in einigen sehr schönen Bildern eingefangen wurde.
Abseits davon bietet Shiver leichte Horrorkost, die man irgendwie in abgewandelter Form schon sehr oft gesehen hat. Wieder mal haben wir es mit einem Außenseiter-Teenager zu tun, wieder mal ist ein gruseliges, zotteliges, die Augen verdrehendes Mädchen die Verkörperung des Bösen.
Schön, dass der Protagonist anfangs etwas in die Vampirecke gerückt wird, nur um diese Idee dann anschließend nicht wieder aufzugreifen. Dieses - wohl absichtliche - Verwirrspiel hat gut funktioniert.
Shiver ist ein 'angenehmer' Horrorfilm, der ein bisschen gruselig, ein bisschen mysteriös und ein bisschen überraschend ist.
Man kann George Lucas einfach nicht eindeutig beurteilen. Er hat sich mit seiner klassischen 'Star Wars'-Saga unsterblich gemacht und war zu Beginn seiner Karriere ein wahrer Revolutionär im festgefahrenen Film-Business. Filme wie 'THX 1138' zeugen von einem von allen Zwängen befreiten Geist, der einst unvorhersehbar in seinem Schaffen war.
Punkt. Albert Einstein hat sich nach der Relativitätstheorie auch nicht mehr übertreffen können - aber er hat es auch nicht so krampfhaft versucht!
Vielleicht war es der Druck der Fans oder ein vernachlässigtes Ego, dass ihn dazu brachte, in jüngerer Vergangenheit seine frühen Meisterwerke durch unnötige, uninspirierte und schlecht durchdachte Ergänzungen wie die Star Wars-Prequels zu verschandeln.
George Lucas hat vor allem gezeigt, dass er sich ein Film-Imperium geschaffen hat, dass ihn anscheinend mehr in seinem Schaffen einschränkt, als er es jemals von den Hollywood Studios befürchtet hatte.
Bei ihm ist's tatsächlich schwer zu sagen. Größenwahnsinniger geldgeiler Patriarch oder doch einer, der sich einfach nur hoffnungslos in den Höhen seiner Kreativität verrannt hat und aufgrund des Sauerstoffmangels da oben nicht mehr klar denken kann, aber es im Grunde nur gut meint. Aber spätestens die "Clone Wars"-Animationsgurke lässt zweifeln, dass da wirklich noch etwas in seinem Kopf ist, das unbedingt befreit gehört...
George Lucas mit Einstein zu vergleichen, ist natürlich schon fast ein Sakrileg. Einstein hat immerhin einen Nobelpreis bekommen und hätte für seine Relativitätstheorie einen zweiten verdient. Immerhin hat der man unser Denken bis heute beeinflusst.
George Lucas hat die Visual Effects revolutioniert. Aber heute wird kaum noch eine seiner berühmten Techniken verwendet (nach viel kürzerer Zeit). Darüber hinaus war George Lucas nie ein Regisseur, er war immer Geschäftsmann. Schließlich spricht man heute nicht über die schauspielerischen Leistungen in Star Wars, sondern eher über Motion Control usw. Sein größter Coup war nicht Star Wars, sondern ILM.
Und man bedenke den einen Kommentar von ihm. Er sagte vor ein paar Jahren, dass er das geworden sei, was er immer bekämpft hätte. In den 70ern hatte er nur das unverschämte Glück, etwas zu finden, was die Leute wollten, aber noch nicht sahen. Es ist wie beim iPod. Apple erfand nicht den Music-Player, aber einen Music-Player, der beeindruckte. Heute ist er längst überholt, wird aber noch immer gekauft. Schon mit 2001 waren die Dämme zu tollen Effekten gerbrochen, aber George Lucas war es, der das Loch fand und durchschritt.
Heute surft er noch immer auf dieser ersten Welle dahin, der ersten Welle, die sich hartnäckig halten will.
Der Film 'Schule' gefällt mir wesentlich besser, als ich ihn objektiv wohl beurteilen würde.
Dabei sind es nicht die Gags, die kaum über das Niveau derer deutscher Durchschnittskomödien reichen, sondern es ist einzig und allein die Tatsache, dass der Film mich all zu sehr an das Ende meiner eigenen Schulzeit und den damit verbundenen Abschied eines Lebensabschnitts mitsamt seiner Gefährten erinnert.
Er erzeugt abseits von seiner wohl rein unterhaltenden Intention ein mehr oder weniger wohliges Gefühl von Wehmut und das rechne ich diesem Werk hoch an.
Und beim Schreiben dieser Zeilen merke ich, dass ich ins Bett gehen sollte, da ich zu einem doch eher seichten Film viel zu nachdenkliche Zeilen verfasse ;)
'Fanboys' funktioniert nur, wenn man etwas für 'Star Wars' und das ganze Drumherum übrig hat. Das macht den Film für die wahren Fans der Sternensaga zu einem Kleinod, da er viele Remiszenzen an die klassische Filmtrilogie bietet. Die Story, die dem durchaus unterhaltenden Film zu Grunde liegt, gerät sehr schnell in den Hintergrund, weil sie nur in wenigen Momenten wirklich weiter erzählt wird.
Eigentlich wartet man stets nur auf den nächsten der sich häufenden Gags, die eigentlich keine solchen sind, sondern lediglich nur Momente, die bekannte Star Wars Szenen zitieren.
Nun, als Star Wars-Fan ist man ja Leiden gewöhnt und so stellt sich die Frage, ob die furchtbare 'Episode I' des Weltraummärchens die Mühen und Strapazen der Protagonisten nicht eher ins tragische, als ins komische Element rückt.
'Robocop' ist ein Film, den man als plumpen Actionstreifen der 80er in Erinnerung hat, der sich aber beim erneuten Betrachten als eine doch nicht so plumpe Satire auf übermächtige Konzerne, Technikwahn und die metropolisierte Gesellschaft herausstellt.
Als 'Offenbarung' für eine ignorant gewordene Menschheit würde ich den Film allerdings nicht bezeichnen. Am Ende überwiegt dann doch der Action-Anteil und die Tatsache, dass die Fortsetzungen und Umsetzungen verschiedenster Art lediglich die Action-Komponente fortgeführt haben.
Als ich 'Underworld' zum ersten Mal sah, war ich zwar nicht überwältigt - aber immerhin angenehm berührt.
Aber mit Filmen verhält es sich oft so wie mit der Sexualität. Wenn man lange ausgehungert ist, kann ein bisschen Fummeln etwas ganz Tolles sein.
'Underworld' schien also nach einer langen Durststrecke in Sachen düsterer Fantasyfilme eine erfrischende Offenbarung darzustellen. Aber mit etwas zeitlicher Distanz und dazu gewonnener Objektivität wirkt der Film doch ein bisschen wie der Versuch 'so etwas ähnliches wie Matrix mit Vampiren und Werwölfen' zu machen - nur ohne vergleichbares Budget. Und so bleibt neben den mehr oder minder gelungenen Actionszenen eine recht dünne Story um Lycaner und Vampire.
Die Fortsetzungen hätten es richten können. Das haben sie. Hingerichtet.
'The Hills have Eyes' ist einer dieser Horrorfilme, von denen man viel hört, den man für seinen nächsten Horror-DVD-Abend-unter-Freunden ausleiht, nur um dann festzustellen, dass man ein paar zusätzliche Chipstüten und Brettspiele hervorkramen sollte, um die durch den film verursachte Langeweile wieder gut zu machen.
Da gruselt so mancher C-Horror-Movie diverser Laienfilmproduzenten mehr.
Naja. Also seinerzeit war ich 13 und natürlich vom Hype um diesen Film, wie vom Film selbst tief beeindruckt. Mit 13 Jahren Distanz wird mir klar, dass es sich dann doch eher um einen dieser oberflächlichen 90er Jahre Kassenschlager handelt, der außer seinen durchaus gelungenen Spezialeffekten lediglich eine ausgelutschte Thematik und flache Charaktere bietet.
Will Smith ist mir zwar durchaus sympathisch, aber spielt er doch in fast all seinen Filmen ein und dieselbe Rolle mit marginalsten Abwandlungen. Das liegt wohl mehr an den Rollen, als am Schauspieler selbst und zu Zeiten von Independence Day fiel dies glücklicherweise noch nicht übermäßig auf.
Der dritte Teil der Prequel-Trilogie ist definitiv ihr bester, aber kann er die qualitative Kluft zwischen der alten und der neuen Trilogie nur marginal verkleinern.
Mir gefällt die düstere Stimmung von Episode III, die insgesamt sehr an 'Episode V - Das Imperium schlägt zurück' erinnert. Gerade in den düsteren Momenten zeigen sich die stärken dieses Films.
Die Verwandlung des Anakin Skywalkers in den dunklen Sithlord Darth Vader geschieht dann aber doch sehr plötzlich. George Lucas hatte drei abendfüllende Filme Zeit, den langsamen aber stetigen Wandel Skywalkers Charakters auf die Leinwand zu bannen, verwendet dafür aber tatsächlich nur wenige Minuten in einem nie enden wollenden Special-Effects-Spektakel. Das ist schade, ist der Übergang Skywalkers zur dunklen Seite der Macht doch der neuen Trilogie einzige Daseinsberechtigung.
Gewürzt wird Episode III von bereits aus den beiden Vorgängern bekannten dümmlichen Dialogen, die oft unbeabsichtigte Schmunzler bei mir hervorriefen.
Schauspielerisch glänzt in diesem dritten Akt lediglich Ewan McGregor, sofern die überwältigende Effektfülle ihm die Gelegenheit für kurze Augenblicke lässt.
Hayden Christensens Verkörperung des Darth Vader ist immer wieder Anlass zur Kritik. Ihm fehlt wohl die schauspielerische Erfahrung, um so einen komplexen Charakter überzeugend darzustellen. Um den inneren Wandel und die seelische Zerrissenheit eines der größten Bösewichte der Filmgeschichte nach außen zu tragen, bedarf es mehr als den sich immer wiederholenden Blick eines bösen, beleidigten Schuljungen mit kajalverschmierten Augen. George Lucas oberflächliche Vorgaben über die Entwicklung des Padawans leisten wohl ihr übriges dazu.
Am Ende bleibt leider der Eindruck, bei der Prequel Trilogie handelt es sich um eine aufwendig produzierte Aneinanderreihung von Fanfilmen, wobei diese mit der unsterblichen Sternensage oft respektvoller umgehen, als ihr eigener Schöpfer.
Hm. Das passiert wohl, wenn man zuerst die Punkte vergibt und dann beim Schreiben merkt, wie viel man dann doch an dem Film auszusetzen hat - und diesen Zorn dann anschließend nicht im Wertungsspiegel korrigiert :)
Ganz ehrlich - ich habe keine befriedigende Antwort für Dich und habe meine Bewertung im Nachhinein schon auf 5.0 herunter geschraubt, auch wenn dies im Kommentar wohl nicht aktualisiert wird.
Das Ding ist halt, dass Episode III so viel besser als die beiden Vorgänger und dennoch ziemlich mies ist. Das wertet nicht diesen Film auf, sondern Teil I und II sogar noch deutlich ab...
Hahaaaaaaa... das werd ich dann mal sofort machen ;)
Ich hab mich auch gar nicht 'korrigiert' gefühlt, sondern bin Dir dankbar, dass Du mich auf diesen komischen Unterschied zwischen Text und Punktezahl aufmerksam gemacht hast!
Außerdem ist über Filme und Musik streiten eines der interessantesten und emotionalsten Hobbies überhaupt :)
Vor der Premiere dieses Films sind die 'verbissenen' Twilight-Romane trotz meiner Begeisterung für Vampirstories unbemerkt an mir vorbei gerauscht. Ich habe sie bis heute nicht gelesen, deshalb möchte ich mir kein Urteil über die literarische Vorlage erlauben. Vielleicht sind sie sogar sehr gut, denn auch 'Harry Potter' habe ich aufgrund der Filmumsetzung zunächst belächelt, nur um fest zu stellen, dass die zugrunde liegenden Bücher durchaus faszinieren können.
'Twilight' ist eine biedere, auf Teeniefilm-Niveau reduzierte Vampir-Romanze. Ich kann und werde den Hype um den Film wohl nie verstehen. Ihm fehlt jegliche Leidenschaft. Die Liebe zwischen den beiden Protagonisten dümpelt einfach so dahin. Man spürt weder ihr Gedeihen, noch eine Steigerung, eine Intensivierung der Gefühle. Und das scheint durchaus ein Problem der Vorlage zu sein. Dieses Umschiffen jeglicher erotischen Spannung, welches Angesicht der Leidenschaft, die man mit Vampiren gemeinhin verbindet, total unangebracht wirkt, raubt dem Film und seinem Kern jegliche Substanz.
Ich bin womöglich der Zielgruppe eines 'Twilight' entwachsen, deshalb kann er mich wohl so gar nicht begeistern.
Deine Kommentare
Beejay
über Black Swan 2011/03/18 09:20:51
Ein Film, der mich als Zuschauer von Beginn an in eine schwummrig verstörte Stimmung versetzte. Bis zum Ende hin zeigt Black Swan kaum Schwächen und ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Natalie Portman ist - wie so oft - grandios und weiß nicht nur optisch die Zerbrechlichkeit der Hauptfigur zu vermitteln.
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Beejay
über Das wandelnde Schloss 2010/05/05 22:08:48
Ein hervorragender Film, der weit über dem Klischee eines typischen Animes triumphiert. Hervorragend animiert, wunderschöne Story - einfach ein Erlebnis.
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Beejay
über 2012 2009/11/23 13:25:28
Dieser Film ist weder anspruchsvoll, realistisch noch tiefgründig, unterhaltsam aber allemal. Das liegt an der sympathischen Crew, die zwar keine Höchstleistungen vollbringen muss, aber zum Wohlfühl-Faktor beiträgt. Der Untergang der Welt ist visuell durchweg beeindruckend in Szene gesetzt.
Zum Glück baut Emmerich die Spannung an mehreren Punkten der Geschichte wirksam auf, so dass man sich nicht danach sehnt, "endlich" den Untergang auf der Leinwand geboten zu bekommen.
Was 2012 vielleicht fehlt ist die Fähigkeit ein Gefühl der Beklemmung hervor zu rufen. Es ist ein Spektakel, das keine Furcht auslöst.
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Beejay
über Coraline 2009/11/23 11:56:04
Ein wunderschöner Animationsfilm, der gekonnt die Techniken aus handwerklicher Stop-Motion Animation mit neueren Computertechnologien verbindet. Aber all das dient nur, um eine wunderschön grauselig-bizarre Geschichte zu erzählen.
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Beejay
über Illuminati 2009/11/23 11:51:09
Obgleich ich Dan Brown als Literaten nicht wirklich schätze, so hat er zumindest die Vorlage zu diesem durchaus unterhaltenden Streifen geschaffen. War "Sakrileg" noch ein grauenvoll langwieriger Film, der besser nur ein Buch geblieben wäre, so wird bei "Illuminati" das Tempo durchweg auf einem angenehmen Niveau gehalten. Kein Überfilm, aber immerhin ein guter Vertreter, der nach ähnlichen Prinzipien wie die "Vermächtnis"-Filme funktioniert.
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Beejay
über Uwe Boll 2009/08/05 12:59:55
Haha ^^ Ich finde es ulkig, wie dieser Mann die Menschen gegen sich aufbringen kann :) Ich finde seine Filme auch wirklich grottig, aber sie wären ohne ihn auch nicht besser geworden. Und mal ganz ehrlich, schlechter als das, was mein Jugendheld George Lucas mit seiner Star Wars-Saga in jüngster Zeit angerichtet hat, sind Uwe Bolls Werke auch nicht.
Ok. Mit Til Schweiger unterbietet Boll selbst das Niveau eines George Lucas...
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Flibbo 2009/11/15 01:59:31
Antwort löschenEpisode III ist doch großartig!
Beejay
Kommentare 2009/08/05 11:01:06
Wow. Ich kann mir vorstellen, dass es ein umwerfender Film wird. Und wenn, dann ist Mark Wahlberg wohl rehabilitiert :)
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Beejay
über The Grudge - Der Fluch 2009/08/05 08:25:09
Also das 'Ring' Remake fand ich sehr gut. Ich fand sogar, dass es dem Original überlegen war.
'The Grudge' ist technisch solide und lebt von seiner düsteren Soundkulisse und von seinen verschreckenden Bildern.
Und doch ist dieser Film so unglaublich langweilig und unmysteriös, dass man beinahe glaubt, man sähe ein 90minütiges 'Buffy'-Special.
Der Film leidet deutlich am - durch die Star Wars Prequel-Trilogie ins Leben gerufenen - Trailer-Syndrom. Er funktioniert eben nur als solcher, und füllt die Zeit zwischen denen im hungrig machenden Trailer gezeigten Szenen mit belanglosem Füllmaterial.
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Beejay
über Truman Show 2009/08/05 08:03:59
'Truman Show' ist eigentlich keine düstere Fiktion, sondern hat angesicht abscheulicher 'Big Brother'-Realitäten schon fast dokumentarischen Charakter. Im Gegensatz zur Containercrew auf RTL2 wirkt 'Truman Show' eigentlich schon fast bieder.
Die Geschichte stößt eigentlich in eine ähnliche Kerbe wie 'Matrix' oder auch 'The Game', geht dabei jedoch völlig andere - eher bodenständigere Wege.
Jim Carrey spielt hier eine seiner besten Rollen.
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Beejay
über Bowling for Columbine 2009/08/05 07:48:21
Der Pseudo-Dokumentationsfilm gefällt - auch wenn man sich bewusst ist, dass Michael Moore sehr einseitig argumentiert und es sich hier um Propaganda mit guten Absichten handelt.
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Beejay
über Shiver - Die düsteren Schatten der Angst 2009/08/05 07:30:20
'Shiver' beeindruckte mich vor allem optisch, da das spanisch-ländliche Flair in einigen sehr schönen Bildern eingefangen wurde.
Abseits davon bietet Shiver leichte Horrorkost, die man irgendwie in abgewandelter Form schon sehr oft gesehen hat. Wieder mal haben wir es mit einem Außenseiter-Teenager zu tun, wieder mal ist ein gruseliges, zotteliges, die Augen verdrehendes Mädchen die Verkörperung des Bösen.
Schön, dass der Protagonist anfangs etwas in die Vampirecke gerückt wird, nur um diese Idee dann anschließend nicht wieder aufzugreifen. Dieses - wohl absichtliche - Verwirrspiel hat gut funktioniert.
Shiver ist ein 'angenehmer' Horrorfilm, der ein bisschen gruselig, ein bisschen mysteriös und ein bisschen überraschend ist.
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Beejay
über George Lucas 2009/08/04 23:09:35
Man kann George Lucas einfach nicht eindeutig beurteilen. Er hat sich mit seiner klassischen 'Star Wars'-Saga unsterblich gemacht und war zu Beginn seiner Karriere ein wahrer Revolutionär im festgefahrenen Film-Business. Filme wie 'THX 1138' zeugen von einem von allen Zwängen befreiten Geist, der einst unvorhersehbar in seinem Schaffen war.
Punkt. Albert Einstein hat sich nach der Relativitätstheorie auch nicht mehr übertreffen können - aber er hat es auch nicht so krampfhaft versucht!
Vielleicht war es der Druck der Fans oder ein vernachlässigtes Ego, dass ihn dazu brachte, in jüngerer Vergangenheit seine frühen Meisterwerke durch unnötige, uninspirierte und schlecht durchdachte Ergänzungen wie die Star Wars-Prequels zu verschandeln.
George Lucas hat vor allem gezeigt, dass er sich ein Film-Imperium geschaffen hat, dass ihn anscheinend mehr in seinem Schaffen einschränkt, als er es jemals von den Hollywood Studios befürchtet hatte.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
ChristiansFoyer 2009/08/05 20:00:12
Antwort löschenBei ihm ist's tatsächlich schwer zu sagen. Größenwahnsinniger geldgeiler Patriarch oder doch einer, der sich einfach nur hoffnungslos in den Höhen seiner Kreativität verrannt hat und aufgrund des Sauerstoffmangels da oben nicht mehr klar denken kann, aber es im Grunde nur gut meint. Aber spätestens die "Clone Wars"-Animationsgurke lässt zweifeln, dass da wirklich noch etwas in seinem Kopf ist, das unbedingt befreit gehört...
Brennegan 2009/10/26 03:07:07
Antwort löschenGeorge Lucas mit Einstein zu vergleichen, ist natürlich schon fast ein Sakrileg. Einstein hat immerhin einen Nobelpreis bekommen und hätte für seine Relativitätstheorie einen zweiten verdient. Immerhin hat der man unser Denken bis heute beeinflusst.
George Lucas hat die Visual Effects revolutioniert. Aber heute wird kaum noch eine seiner berühmten Techniken verwendet (nach viel kürzerer Zeit). Darüber hinaus war George Lucas nie ein Regisseur, er war immer Geschäftsmann. Schließlich spricht man heute nicht über die schauspielerischen Leistungen in Star Wars, sondern eher über Motion Control usw. Sein größter Coup war nicht Star Wars, sondern ILM.
Und man bedenke den einen Kommentar von ihm. Er sagte vor ein paar Jahren, dass er das geworden sei, was er immer bekämpft hätte. In den 70ern hatte er nur das unverschämte Glück, etwas zu finden, was die Leute wollten, aber noch nicht sahen. Es ist wie beim iPod. Apple erfand nicht den Music-Player, aber einen Music-Player, der beeindruckte. Heute ist er längst überholt, wird aber noch immer gekauft. Schon mit 2001 waren die Dämme zu tollen Effekten gerbrochen, aber George Lucas war es, der das Loch fand und durchschritt.
Heute surft er noch immer auf dieser ersten Welle dahin, der ersten Welle, die sich hartnäckig halten will.
Beejay
über Schule 2009/08/04 22:49:03
Der Film 'Schule' gefällt mir wesentlich besser, als ich ihn objektiv wohl beurteilen würde.
Dabei sind es nicht die Gags, die kaum über das Niveau derer deutscher Durchschnittskomödien reichen, sondern es ist einzig und allein die Tatsache, dass der Film mich all zu sehr an das Ende meiner eigenen Schulzeit und den damit verbundenen Abschied eines Lebensabschnitts mitsamt seiner Gefährten erinnert.
Er erzeugt abseits von seiner wohl rein unterhaltenden Intention ein mehr oder weniger wohliges Gefühl von Wehmut und das rechne ich diesem Werk hoch an.
Und beim Schreiben dieser Zeilen merke ich, dass ich ins Bett gehen sollte, da ich zu einem doch eher seichten Film viel zu nachdenkliche Zeilen verfasse ;)
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Beejay
über Fanboys 2009/08/04 22:38:04
'Fanboys' funktioniert nur, wenn man etwas für 'Star Wars' und das ganze Drumherum übrig hat. Das macht den Film für die wahren Fans der Sternensaga zu einem Kleinod, da er viele Remiszenzen an die klassische Filmtrilogie bietet. Die Story, die dem durchaus unterhaltenden Film zu Grunde liegt, gerät sehr schnell in den Hintergrund, weil sie nur in wenigen Momenten wirklich weiter erzählt wird.
Eigentlich wartet man stets nur auf den nächsten der sich häufenden Gags, die eigentlich keine solchen sind, sondern lediglich nur Momente, die bekannte Star Wars Szenen zitieren.
Nun, als Star Wars-Fan ist man ja Leiden gewöhnt und so stellt sich die Frage, ob die furchtbare 'Episode I' des Weltraummärchens die Mühen und Strapazen der Protagonisten nicht eher ins tragische, als ins komische Element rückt.
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Beejay
über RoboCop 2009/08/04 22:15:46
'Robocop' ist ein Film, den man als plumpen Actionstreifen der 80er in Erinnerung hat, der sich aber beim erneuten Betrachten als eine doch nicht so plumpe Satire auf übermächtige Konzerne, Technikwahn und die metropolisierte Gesellschaft herausstellt.
Als 'Offenbarung' für eine ignorant gewordene Menschheit würde ich den Film allerdings nicht bezeichnen. Am Ende überwiegt dann doch der Action-Anteil und die Tatsache, dass die Fortsetzungen und Umsetzungen verschiedenster Art lediglich die Action-Komponente fortgeführt haben.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Bradbury 2009/08/20 21:31:04
Antwort löschenNaja, Verhoeven's satirische Einlagen kommen schon recht plump daher. Ansonsten: Jawoll!
Beejay
über Underworld 2009/08/04 21:54:48
Als ich 'Underworld' zum ersten Mal sah, war ich zwar nicht überwältigt - aber immerhin angenehm berührt.
Aber mit Filmen verhält es sich oft so wie mit der Sexualität. Wenn man lange ausgehungert ist, kann ein bisschen Fummeln etwas ganz Tolles sein.
'Underworld' schien also nach einer langen Durststrecke in Sachen düsterer Fantasyfilme eine erfrischende Offenbarung darzustellen. Aber mit etwas zeitlicher Distanz und dazu gewonnener Objektivität wirkt der Film doch ein bisschen wie der Versuch 'so etwas ähnliches wie Matrix mit Vampiren und Werwölfen' zu machen - nur ohne vergleichbares Budget. Und so bleibt neben den mehr oder minder gelungenen Actionszenen eine recht dünne Story um Lycaner und Vampire.
Die Fortsetzungen hätten es richten können. Das haben sie. Hingerichtet.
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Beejay
über The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen 2009/08/04 21:43:53
'The Hills have Eyes' ist einer dieser Horrorfilme, von denen man viel hört, den man für seinen nächsten Horror-DVD-Abend-unter-Freunden ausleiht, nur um dann festzustellen, dass man ein paar zusätzliche Chipstüten und Brettspiele hervorkramen sollte, um die durch den film verursachte Langeweile wieder gut zu machen.
Da gruselt so mancher C-Horror-Movie diverser Laienfilmproduzenten mehr.
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Beejay
über Independence Day 2009/08/04 20:32:17
Naja. Also seinerzeit war ich 13 und natürlich vom Hype um diesen Film, wie vom Film selbst tief beeindruckt. Mit 13 Jahren Distanz wird mir klar, dass es sich dann doch eher um einen dieser oberflächlichen 90er Jahre Kassenschlager handelt, der außer seinen durchaus gelungenen Spezialeffekten lediglich eine ausgelutschte Thematik und flache Charaktere bietet.
Will Smith ist mir zwar durchaus sympathisch, aber spielt er doch in fast all seinen Filmen ein und dieselbe Rolle mit marginalsten Abwandlungen. Das liegt wohl mehr an den Rollen, als am Schauspieler selbst und zu Zeiten von Independence Day fiel dies glücklicherweise noch nicht übermäßig auf.
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MrMo 2010/07/27 07:21:44
Antwort löschenGenau die selbe kritik wollte ich schreiben ;)
Stimme dem absolut zu. Ich war auch mit 13 mitgerissen vom hype um den film und war auch im kino.
Deswegen: Für Kinder und Jugendliche ein wirklich toller film :) Für erwachsene mit Hirn eher nerviger, u.s. patriotischer klischee scheiss.
Beejay
über Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith 2009/08/04 20:13:56
Der dritte Teil der Prequel-Trilogie ist definitiv ihr bester, aber kann er die qualitative Kluft zwischen der alten und der neuen Trilogie nur marginal verkleinern.
Mir gefällt die düstere Stimmung von Episode III, die insgesamt sehr an 'Episode V - Das Imperium schlägt zurück' erinnert. Gerade in den düsteren Momenten zeigen sich die stärken dieses Films.
Die Verwandlung des Anakin Skywalkers in den dunklen Sithlord Darth Vader geschieht dann aber doch sehr plötzlich. George Lucas hatte drei abendfüllende Filme Zeit, den langsamen aber stetigen Wandel Skywalkers Charakters auf die Leinwand zu bannen, verwendet dafür aber tatsächlich nur wenige Minuten in einem nie enden wollenden Special-Effects-Spektakel. Das ist schade, ist der Übergang Skywalkers zur dunklen Seite der Macht doch der neuen Trilogie einzige Daseinsberechtigung.
Gewürzt wird Episode III von bereits aus den beiden Vorgängern bekannten dümmlichen Dialogen, die oft unbeabsichtigte Schmunzler bei mir hervorriefen.
Schauspielerisch glänzt in diesem dritten Akt lediglich Ewan McGregor, sofern die überwältigende Effektfülle ihm die Gelegenheit für kurze Augenblicke lässt.
Hayden Christensens Verkörperung des Darth Vader ist immer wieder Anlass zur Kritik. Ihm fehlt wohl die schauspielerische Erfahrung, um so einen komplexen Charakter überzeugend darzustellen. Um den inneren Wandel und die seelische Zerrissenheit eines der größten Bösewichte der Filmgeschichte nach außen zu tragen, bedarf es mehr als den sich immer wiederholenden Blick eines bösen, beleidigten Schuljungen mit kajalverschmierten Augen. George Lucas oberflächliche Vorgaben über die Entwicklung des Padawans leisten wohl ihr übriges dazu.
Am Ende bleibt leider der Eindruck, bei der Prequel Trilogie handelt es sich um eine aufwendig produzierte Aneinanderreihung von Fanfilmen, wobei diese mit der unsterblichen Sternensage oft respektvoller umgehen, als ihr eigener Schöpfer.
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Beejay 2009/08/04 20:54:30
Antwort löschenHm. Das passiert wohl, wenn man zuerst die Punkte vergibt und dann beim Schreiben merkt, wie viel man dann doch an dem Film auszusetzen hat - und diesen Zorn dann anschließend nicht im Wertungsspiegel korrigiert :)
Ganz ehrlich - ich habe keine befriedigende Antwort für Dich und habe meine Bewertung im Nachhinein schon auf 5.0 herunter geschraubt, auch wenn dies im Kommentar wohl nicht aktualisiert wird.
Das Ding ist halt, dass Episode III so viel besser als die beiden Vorgänger und dennoch ziemlich mies ist. Das wertet nicht diesen Film auf, sondern Teil I und II sogar noch deutlich ab...
Alle 3 Antworten zeigen
Beejay 2009/08/04 21:24:00
Antwort löschenHahaaaaaaa... das werd ich dann mal sofort machen ;)
Ich hab mich auch gar nicht 'korrigiert' gefühlt, sondern bin Dir dankbar, dass Du mich auf diesen komischen Unterschied zwischen Text und Punktezahl aufmerksam gemacht hast!
Außerdem ist über Filme und Musik streiten eines der interessantesten und emotionalsten Hobbies überhaupt :)
Chev Chelios 2009/09/27 14:54:47
Antwort löschenDer beste der Sechs Teile.
Beejay
über Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen 2009/08/04 19:11:56
Vor der Premiere dieses Films sind die 'verbissenen' Twilight-Romane trotz meiner Begeisterung für Vampirstories unbemerkt an mir vorbei gerauscht. Ich habe sie bis heute nicht gelesen, deshalb möchte ich mir kein Urteil über die literarische Vorlage erlauben. Vielleicht sind sie sogar sehr gut, denn auch 'Harry Potter' habe ich aufgrund der Filmumsetzung zunächst belächelt, nur um fest zu stellen, dass die zugrunde liegenden Bücher durchaus faszinieren können.
'Twilight' ist eine biedere, auf Teeniefilm-Niveau reduzierte Vampir-Romanze. Ich kann und werde den Hype um den Film wohl nie verstehen. Ihm fehlt jegliche Leidenschaft. Die Liebe zwischen den beiden Protagonisten dümpelt einfach so dahin. Man spürt weder ihr Gedeihen, noch eine Steigerung, eine Intensivierung der Gefühle. Und das scheint durchaus ein Problem der Vorlage zu sein. Dieses Umschiffen jeglicher erotischen Spannung, welches Angesicht der Leidenschaft, die man mit Vampiren gemeinhin verbindet, total unangebracht wirkt, raubt dem Film und seinem Kern jegliche Substanz.
Ich bin womöglich der Zielgruppe eines 'Twilight' entwachsen, deshalb kann er mich wohl so gar nicht begeistern.
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