Eastwoods Geschick erweist sich darin, dem Protagonisten weder Huldigung noch Abscheu zukommen zu lassen, sondern dessen charakterliche Attribute stets wertungsfrei mitzuteilen. Als Konsequenz ergibt sich hieraus ein Biopic ohne Höhen und Tiefen, ohne Durchbruch und ohne Finale. Es wird auf kein Ziel hinausgearbeitet, vielmehr das Wesen eines Mannes vorgestellt, dessen Ehrung und die Beurteilung der Fragwürdigkeit oder Wichtigkeit dem Zuschauer überlassen bleibt. Fixiert wird die Geschichte des J. Edgar an historisch bedeutsamen Ereignissen, obgleich sie nur erwähnt werden und nicht zum Verlauf beitragen.
Vielleicht jedoch ist das größte Problem von "J. Edgar", dass nicht die Entstehung und Geschichte des FBI erzählt wird, sondern eben einzig die Hauptfigur. Der Rahmen wird erwartungsgemäß zu Anfang gestellt, viele Informationen in kurzer Zeit, deren Aufnahme dem Beobachter durch Zeitsprünge erschwert wird. Und schließlich wird sich mehr und mehr vom geschichtlichen Geschehen entfernt, bis letztendlich allein Hoovers Selbstüberschätzungen sowie Minderwertigkeitskomplexe, seine Verlogenheit, sein Unbefriedigtsein und sein Stolz, vor allem aber seine Zwischenmenschlichkeiten und zu sehr seine Liebesgefühle zu beleuchten ersucht wird. So bleibt nicht der Dienst eines bedeutsamen Mannes im Vordergrund, sondern seine intimen Komplikationen mit sich selbst. Dass dadurch der Film keine große Begeisterung nach sich zieht, ist die Konsequenz dieser Schwerpunktsposition.
DiCaprio weiß zu überzeugen, ob mit oder ohne Schminkaufsatz: Auch den alten Hoover gibt er glaubwürdig. Störend ist eher Armie Hammer, der aufdringlich gleichgeschlechtlich interessiert daherkommt und mit (schlechter) Maske doch ziemlich Probleme bekommt. Mit diesem Eindruck erscheint auch der Abspann.
Ein Laden, no phones. Reingehen. Ein Riesenzoom aufs Handy. Ausschalten. Und - oh nein - Nicolas Cage verpasst wichtige Anrufe. Gemeine Untergrundorganisation mit tollem Motiv. Scheiß New Orleans aber auch. Dann jedoch, Nicolas Cage verliert sein Handy. Komm schon Zuschauer, lass dich schubsen, stolper schon drüber. Wooosh, draufzoomen. Ja, so ist es fein. Damit er wieder, oh nein, einen wichtigen Anruf verpasst. Seine Frau will eine Knarre. Warum muss sie laut Drehbuch eine bekommen? Jetzt aber nicht spoilern hier. Ob Nicolas Cage wohl überlebt? Und seine Frau? Tja, Zuschauer, wenn du aufmerksam bist, brauchst du den Film gar nicht gucken. Aber Nicolas Cage. Ein Film, den man gesehen haben muss. Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Cameron wird Intoleranz vorgeworfen und deswegen (und weil er weniger erfolgreich als Piit & Clooney ist) beleidigt. Will die neue Welt so überaus tolerant sein, muss sie auch Leute mit religiösen Ansichten und Meinungen akzeptieren oder aber Konzentrationslager bauen.
Das hast du sehr gut verstanden, das mit der Toleranz! Genau, Toleranz bedeutet, man akzeptiert alles und jeden, also auch Leute, die hetzerisch und menschenverachtend sind. Genau, das ist Toleranz, gut erkannt. Oder doch nicht? Hmm, vielleicht denkst du doch nochmal drüber nach...
Hm...Die naheliegendste Alternative zur Akzeptanz diskriminierender Meinungen ist also der Bau von KZ`s....? Alles klar...Was auch sonst...?
Wirklich amüsant oder doch eher einfältig diese immer wieder gern locker möchtegernprovokant aus dem Ärmel geschüttelten Bezüge zur NS-Zeit.
Für diesen rhetorisch doch eher schwachbrüstigen Kommentar bedarf es nun wirklich keiner Knüppel...Keine Sorge...Hier benötigt man eher gaaaanz viel Verständnis und Milde mit dem Verfasser....;)
Dies ist allerdings ein deutsches Phänomen, amerikanische Schauspieler sind davon nicht betroffen. Deutsche Kevins bringen es dagegen höchstens zum Profifußballer wie ein Herr Kuranyi, da hast du leider Pech gehabt^^
Und mit dem Namen Chantal fällt mir erst recht niemand ein..
Eine aneinandergereihte Reihe von Szenen. Das ist ungefähr so wie eine Einkaufsschlange. Da gibt es dann zwei. Eine ist 3 und die andere über 5 Stunden lang. Man wählt die kürzere und steht dann da und nur langsam bohren sich Beine in Leib und Finger in Nase. Ab und zu geht es dann einen großen Schritt nach vorne und immer so weiter. Was man da an der Kasse will, weiß man nicht, weil alles so grob verpackt ist und nur Rahmendaten ersichtlich dokumentiert sind. Eigentlich kennt man keine Sau aus der Schlange und keiner redet wirklich mit einem. Blödes Gefühl, aber man will es ja so. Im Grunde könnte man abbrechen, weil so toll ist das auch nicht, wofür man sich da entschieden hat. Aber der Kassierer, der Édgar Ramírez da, das steht auf seinem Namensschild, den kann man beobachten. Der hat es ganz schön drauf. Ach und dann bleibt man einfach da stehen und wartet bis man dran ist und dann geht man halt und gut ist.
Ohne die vein ferkörperten Bosse wäre der Film die Endtäuschung.
Leider jedoch sollen die gekillt werden und es geht dabei vielmehr um unglaubwürdigen Kinderkram als um die zu Tötenden. Trotz nicht vertehrker Grundidee und nettem Cast war ich irgendwie nicht Teil der Zielgruppe. Schade aber auch.
Ich versteh nicht, wieso die Gewinnspiele auf mp fast immer zu Rückfragen führen müssen. Es gibt keinen Einsendeschluss. Außerdem lässt die Frage viel zu verschiedene und somit unkonkrete Antworten zu, sodass man sich offensichtlich aussuchen muss, was gefragt ist.
Bei kleinen Gewinnen, wo man netterweise paar DVDs geschenkt bekommt, ist das ja alles kein Ding, aber wenn ich mir die Gewinne (und deren Wert) von der Aktion Lieblingsfilm oder dem letzten Adventsspiel in Anbetracht der jeweiligen Spielabläufe anschaue, finde ich das schon etwas seltsam und enttäuschend. Zumal ich es nicht sonderlich schwierig finde, im Vorfeld klare Regeln und Bedingungen aufzustellen, bekanntzugeben und sich daran zu halten.
Ich will hier nicht einfach mosern, mp hat mir nix getan und die Gewinnspiele sowie Seite ansich sind für mich sowieso nur Service, aber ihr wollt seriöser werden und fragt des öfteren nach Kritik - das hier ist sicherlich ein verbesserungswürdiger Punkt.
Wenn noch nicht einmal der Einsendeschluss veröffentlicht wird, dann wohl auch keine Gewinner. Demnächst werden auch keine Preise mehr veröffentlicht und irgendwann auch keine Fragen mehr zu Gewinnspielen. ;-)
Oben steht, dass bis zum 26.12. die Lösung eingeschickt werden kann, unten hingegen wird geschrieben, dass am 24.12. der Hauptpreis verlost wird.
Erklärung?
Was die Offenbarung des eigentlichen Feindes in Vietnam angeht, ist "Platoon" sehr viel direkter als es "Apocalypse Now" noch war. Deshalb geht es hier auch im Wesentlichen um Meinungsverschiedenheiten oder Ansichtsdifferenzen innerhalb des Platoons, die innere Kämpfe und Gruppierungen in den eigenen Reihen nach sich ziehen. So geht es in "Platoon" weniger um Kriegssinn oder Überlebenskampf, sondern eher um die Konsequenzen des eigenen Stolzes, die letztendlich dumme Selbstverstümmelung nach sich ziehen. Zwischen schwarz und weiß, Gras und Brutalität, Mut und Respekt sind es die Kontrahenten Willem Dafoe und Tom Berenger, die Charlie Sheens Charakter uninteressant machen. Überhaupt dient die Rolle des Chris Taylor lediglich als Auge, das dem Zuschauer den Einblick ins Geschehen ermöglicht. Daneben kann vor allem ein John C. McGinley überzeugen. Am Ende ist der Krieg und sein Übel nicht vorüber, man verlässt lediglich mit Chris Taylor das Schlachtfeld.
Die Knüppelkomödie. Vulgär statt realistisch, pervers statt witzig, penetrant statt innovativ. Und dann knüppelt sie auf dich ein, BAMM. Die behinderten, sexistischen Ausdrücke hier zu schreiben ist mir jetzt zu doof. Aber einer nach dem andern. BAMM. Und du sollst lachen. BAMM. Und der nächste endgeile Spruch. BAMM. Dazu die ganze Zeit die Kotzfresse Russell Brand. BAMM. Und witzige Drogen, BAMM. Asoziales Rumgehure, BAMM. Aber dann hält der Knüppel kurz inne und versucht dich zu streicheln. Weil du sollst ja nicht einfach lachen, sondern auch ein gutes Gefühl am Ende haben. Hachja, tolles Gefühl.
Das dürfte er wohl sein, der erste Multi-Story-Film, der mich überzeugt. Davon gibts ja so melodramatische und zuschauerabweisende Sachen wie "Powder Blue" oder "Crossing Over". "Bobby" nimmt sich den Vorteil ganz einfach, indem er alles was er zeigen will auf das Innenleben des Hotels projiziert. Da kann sich der Zuschauer wohlfühlen, er ist drinnen im Warmen und kann die einzelnen Leute beobachten. Tolle Leute zum Teil, wie den alten Hopkins. Während nun also die ganze Welt auf ein Hotel minimiert ist, schmeißt sich der Film nicht auf die einzelnen Schicksale seiner Figuren, sondern stützt sich kontinuierlich auf sein einziges, historisch sicher bedeutsames Thema. Hotelgäste, -mitarbeiter und Beobachter warten geweissermaßen auf das Kommen Kennedys. Letztendlich gibt's logischerweise kein Happy-End, aber tatsächlich auch kein kitschiges Weltverbesserungsgeschwurbel und kein übertriebenes Hervorrufen von Emotionen. Es bleibt bei den Fakten, bei Kennedys gesprochenen Worten und beim Hotel, bei der Geschichte und dem angemessenen, nicht nachjustierten Ernst. Wenn dann am Ende standesgemäß der Patriotismus - die amerikanische Flagge - abschließend durch den Wind weht, dann kann man da ja zum Glück drüber weg sehen, denn das ist man ja mitterweile schon viel zu gewohnt bei Solcherlei.
"Larry Crowne" erweckt auf ganzer Linie den Eindruck eines halbgaren Films. Höchstens. Suggeriert der Trailer noch eine Kitschcom über einen Volltrottel und seine Begegnung mit der Liebe, stellt sich im Film schnell heraus, dass der Protagonist diesmal gar nicht so ein Depp wie einst in "Terminal" ist. Er ist irgendwie undefinierbar, teilweise zwar nachvollziehbar in seinem Wesen, andererseits ebenso blöd wie die Handlung.
Schier aus dem Nichts hervorschießende zwischenmenschliche Verbindungen in Larrys Leben können den Zuschauer keineswegs miteinbeziehen. Da sein Schicksal und seine Entwicklung ohne wirklichen Witz und ohne jeden Ernst in Form von stumpf aneinandergereihten Szenen vorgeführt wird, bleibt das alles sehr schemenhaft und unnahbar. Beweggründe, Zielführung oder Schlüssigkeit müssen mangels Existenz gar nicht erst bewertet werden. So bleibt am Ende nichts weiter übrig als der sommerliche Fotoalbenlook. Hanks sympathisches, gutes Schauspiel und auch seine ordentliche Regie mit ein paar wenigen, netten Motiven bewahren Larry Crowne letztlich vor der Hassfilmattitüde.
Abigail Breslin darf hier eine nervig überzogene Rolle spielen: Die 11jährige Anna, die überintelligent daherstrotzt, deren Eigenständigkeit jegliche Realitätsnähe überschreitet, die Erwachsenen gegenüber souverän bleibt, die sich selbstständig einen prominenten Anwalt an Land zieht, die - so wird es dargestellt - reifer denn jede andere Figur im Film agiert und redet. Und diese fürs Filmgeschäft obligatorische Kindesfehldarstellung bringt hier zweifelsohne die größten Abzüge. Denn bei sämtlichen anderen Charakteren bleibt eine gewisse Bedecktheit, eine Vorsicht, die eher untypisch daherkommt - im positiven Sinne. Hier wird nämlich nicht die durchaus bemitleidenswerte Kranke in den Vordergrund projiziert, um so die Tränendrüse zu penetrieren, sondern die Familie samt ihren Umständen im Ganzen. Überhaupt überzeugt sowohl Sofia Vassilievas Rolle, als auch deren Schauspiel wesentlich besser als Breslins. Aber auch Cameron Diaz als liebende Mutter dürfte hier einen ihrer besten Auftritte haben. Letztlich ist es eine andersartige, schemalos nüchterne Erzählweise mit der nötigen Konsequenz ohne Überstrapazierung des Schicksals, um welches es hierbei geht, die doch großes, ja nahezu einzigartiges Gefühlskino hervorzubringen vermag. Und deshalb ist es sehenswert.
Schon traurig, dass wahrhaftig Leute so dumm sind und sich für solche Sendungen zur Verfügung stellen. Noch trauriger ist, dass der Großteil der Zuschauer dem Scheißdreck auch noch Reality abkauft. Traurig, dass Bohlen immer noch Superstars kreieren darf. Traurig, dass Deutschlands nächstes Topmodel [...] Schlimm, wie sich die BILD verkauft und verkaufen lässt. So traurig das alles auch ist, Mitleid gibt's von mir keins und für niemanden. Wenn dann für mich, wenn ich mich über sowas aufrege. Ja. Aber das tu ich nicht. Nein, tu ich nicht.
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Benchyl
über J. Edgar 2012/06/03 17:44:15
Eastwoods Geschick erweist sich darin, dem Protagonisten weder Huldigung noch Abscheu zukommen zu lassen, sondern dessen charakterliche Attribute stets wertungsfrei mitzuteilen. Als Konsequenz ergibt sich hieraus ein Biopic ohne Höhen und Tiefen, ohne Durchbruch und ohne Finale. Es wird auf kein Ziel hinausgearbeitet, vielmehr das Wesen eines Mannes vorgestellt, dessen Ehrung und die Beurteilung der Fragwürdigkeit oder Wichtigkeit dem Zuschauer überlassen bleibt. Fixiert wird die Geschichte des J. Edgar an historisch bedeutsamen Ereignissen, obgleich sie nur erwähnt werden und nicht zum Verlauf beitragen.
Vielleicht jedoch ist das größte Problem von "J. Edgar", dass nicht die Entstehung und Geschichte des FBI erzählt wird, sondern eben einzig die Hauptfigur. Der Rahmen wird erwartungsgemäß zu Anfang gestellt, viele Informationen in kurzer Zeit, deren Aufnahme dem Beobachter durch Zeitsprünge erschwert wird. Und schließlich wird sich mehr und mehr vom geschichtlichen Geschehen entfernt, bis letztendlich allein Hoovers Selbstüberschätzungen sowie Minderwertigkeitskomplexe, seine Verlogenheit, sein Unbefriedigtsein und sein Stolz, vor allem aber seine Zwischenmenschlichkeiten und zu sehr seine Liebesgefühle zu beleuchten ersucht wird. So bleibt nicht der Dienst eines bedeutsamen Mannes im Vordergrund, sondern seine intimen Komplikationen mit sich selbst. Dass dadurch der Film keine große Begeisterung nach sich zieht, ist die Konsequenz dieser Schwerpunktsposition.
DiCaprio weiß zu überzeugen, ob mit oder ohne Schminkaufsatz: Auch den alten Hoover gibt er glaubwürdig. Störend ist eher Armie Hammer, der aufdringlich gleichgeschlechtlich interessiert daherkommt und mit (schlechter) Maske doch ziemlich Probleme bekommt. Mit diesem Eindruck erscheint auch der Abspann.
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Benchyl
über Pakt der Rache 2012/05/17 15:05:19
Ein Laden, no phones. Reingehen. Ein Riesenzoom aufs Handy. Ausschalten. Und - oh nein - Nicolas Cage verpasst wichtige Anrufe. Gemeine Untergrundorganisation mit tollem Motiv. Scheiß New Orleans aber auch. Dann jedoch, Nicolas Cage verliert sein Handy. Komm schon Zuschauer, lass dich schubsen, stolper schon drüber. Wooosh, draufzoomen. Ja, so ist es fein. Damit er wieder, oh nein, einen wichtigen Anruf verpasst. Seine Frau will eine Knarre. Warum muss sie laut Drehbuch eine bekommen? Jetzt aber nicht spoilern hier. Ob Nicolas Cage wohl überlebt? Und seine Frau? Tja, Zuschauer, wenn du aufmerksam bist, brauchst du den Film gar nicht gucken. Aber Nicolas Cage. Ein Film, den man gesehen haben muss. Der frühe Vogel fängt den Wurm.
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Benchyl
über Die Tribute von Panem - The Hunger Games 2012/04/11 12:32:14
Wildwüchsige Wortspiele wagen Wiedergabe würdiger Wertung.
Holprige, hurtige Handkamera, hinzu hirnlose Hanebüchen-Handlung hindern haderloses Hinschauen.
Kalte, kahle, kategorische Charaktere können kein kurzweiliges Klima kreieren.
Scheußliche Schminke schmückt schwache, schematische Schauspieler.
Benchyl bedauert Bezahlung bewegter Bilder.
So, Sense. Synonyme suchen suckt.
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Benchyl
Kommentare 2012/03/22 23:18:37
Ich hätte gerne im oberen Drittel noch einen Balken, der mir sagt, dass ich mich mit google+ verbinden soll. Am besten mit Ton.
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Sonse 2012/03/23 12:54:52
Antwort löschenBe careful what you wish for:
http://moviepilot.uservoice.com ? ;)
Benchyl
Kommentare 2012/03/10 11:05:43
Cameron wird Intoleranz vorgeworfen und deswegen (und weil er weniger erfolgreich als Piit & Clooney ist) beleidigt. Will die neue Welt so überaus tolerant sein, muss sie auch Leute mit religiösen Ansichten und Meinungen akzeptieren oder aber Konzentrationslager bauen.
Und jetzt raus mit den Knüppeln!
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sharingwithoutschere 2012/03/10 18:32:17
Antwort löschenDas hast du sehr gut verstanden, das mit der Toleranz! Genau, Toleranz bedeutet, man akzeptiert alles und jeden, also auch Leute, die hetzerisch und menschenverachtend sind. Genau, das ist Toleranz, gut erkannt. Oder doch nicht? Hmm, vielleicht denkst du doch nochmal drüber nach...
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Dom699 2012/03/10 19:46:12
Antwort löschentoleranz für alle und jeden, AUSSER für intoleranz.
Andy78 2012/03/11 04:12:05
Antwort löschenHm...Die naheliegendste Alternative zur Akzeptanz diskriminierender Meinungen ist also der Bau von KZ`s....? Alles klar...Was auch sonst...?
Wirklich amüsant oder doch eher einfältig diese immer wieder gern locker möchtegernprovokant aus dem Ärmel geschüttelten Bezüge zur NS-Zeit.
Für diesen rhetorisch doch eher schwachbrüstigen Kommentar bedarf es nun wirklich keiner Knüppel...Keine Sorge...Hier benötigt man eher gaaaanz viel Verständnis und Milde mit dem Verfasser....;)
Benchyl
Kommentare 2012/03/07 22:45:29
"Chronicle - Wozu bist du fähig"
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Benchyl
Kommentare 2012/02/15 16:15:17
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Kevinismus ^^
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Mr.Film 2012/02/15 16:18:22
Antwort löschenHab nur drauf gewartet :)
Rukus 2012/02/15 17:02:16
Antwort löschenLOL
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Drogba11 2012/02/15 18:01:55
Antwort löschenDies ist allerdings ein deutsches Phänomen, amerikanische Schauspieler sind davon nicht betroffen. Deutsche Kevins bringen es dagegen höchstens zum Profifußballer wie ein Herr Kuranyi, da hast du leider Pech gehabt^^
Und mit dem Namen Chantal fällt mir erst recht niemand ein..
Mr.Film 2012/02/15 18:07:43
Antwort löschenNa zum Glück darf ich mich dann nur als halbdeutsch bezeichnen, was ;) Schonmal nur halb so doof.
Benchyl
über Carlos - Der Schakal 2012/01/09 18:47:42
Eine aneinandergereihte Reihe von Szenen. Das ist ungefähr so wie eine Einkaufsschlange. Da gibt es dann zwei. Eine ist 3 und die andere über 5 Stunden lang. Man wählt die kürzere und steht dann da und nur langsam bohren sich Beine in Leib und Finger in Nase. Ab und zu geht es dann einen großen Schritt nach vorne und immer so weiter. Was man da an der Kasse will, weiß man nicht, weil alles so grob verpackt ist und nur Rahmendaten ersichtlich dokumentiert sind. Eigentlich kennt man keine Sau aus der Schlange und keiner redet wirklich mit einem. Blödes Gefühl, aber man will es ja so. Im Grunde könnte man abbrechen, weil so toll ist das auch nicht, wofür man sich da entschieden hat. Aber der Kassierer, der Édgar Ramírez da, das steht auf seinem Namensschild, den kann man beobachten. Der hat es ganz schön drauf. Ach und dann bleibt man einfach da stehen und wartet bis man dran ist und dann geht man halt und gut ist.
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Benchyl
Kommentare 2012/01/08 14:11:30
Und wieder fehlen Angaben bei einem Gewinnspiel... das kann doch wahrlich nicht so schwer sein.
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Picknicker 2012/01/08 15:41:21
Antwort löschenmea culpa! könnt ihr dem neuen praktikanten nochmal verzeihen?!?
Alle 3 Antworten zeigen
f-rex 2012/01/08 16:18:43
Antwort löschenSetzten, Sechs! ;-)
linderich 2012/01/08 19:04:49
Antwort löschenAch, lass dich blos nicht verrückt machen, Picknicker, das wird schon!!!!!!!
Benchyl
über Hangover 2 2012/01/06 12:59:31
Einmaliges geht nicht zweimal.
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Benchyl
über Kill the Boss 2012/01/06 11:11:54
Ohne die vein ferkörperten Bosse wäre der Film die Endtäuschung.
Leider jedoch sollen die gekillt werden und es geht dabei vielmehr um unglaubwürdigen Kinderkram als um die zu Tötenden. Trotz nicht vertehrker Grundidee und nettem Cast war ich irgendwie nicht Teil der Zielgruppe. Schade aber auch.
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Benchyl
Kommentare 2012/01/05 13:05:24
Ich versteh nicht, wieso die Gewinnspiele auf mp fast immer zu Rückfragen führen müssen. Es gibt keinen Einsendeschluss. Außerdem lässt die Frage viel zu verschiedene und somit unkonkrete Antworten zu, sodass man sich offensichtlich aussuchen muss, was gefragt ist.
Bei kleinen Gewinnen, wo man netterweise paar DVDs geschenkt bekommt, ist das ja alles kein Ding, aber wenn ich mir die Gewinne (und deren Wert) von der Aktion Lieblingsfilm oder dem letzten Adventsspiel in Anbetracht der jeweiligen Spielabläufe anschaue, finde ich das schon etwas seltsam und enttäuschend. Zumal ich es nicht sonderlich schwierig finde, im Vorfeld klare Regeln und Bedingungen aufzustellen, bekanntzugeben und sich daran zu halten.
Ich will hier nicht einfach mosern, mp hat mir nix getan und die Gewinnspiele sowie Seite ansich sind für mich sowieso nur Service, aber ihr wollt seriöser werden und fragt des öfteren nach Kritik - das hier ist sicherlich ein verbesserungswürdiger Punkt.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Jujji 2012/01/15 22:01:04
Antwort löschenund Gewinner werden auch nicht mehr veröffentlicht, wenn ich das richtig sehe?
Filmkenner77 2012/01/16 16:29:45
Antwort löschenWenn noch nicht einmal der Einsendeschluss veröffentlicht wird, dann wohl auch keine Gewinner. Demnächst werden auch keine Preise mehr veröffentlicht und irgendwann auch keine Fragen mehr zu Gewinnspielen. ;-)
Benchyl
Kommentare 2011/12/24 12:26:59
Oben steht, dass bis zum 26.12. die Lösung eingeschickt werden kann, unten hingegen wird geschrieben, dass am 24.12. der Hauptpreis verlost wird.
Erklärung?
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Ines Walk 2011/12/24 13:24:38
Antwort löschenSorry, Fehler unsererseits: Heute endet das Rätsel. Am 27. geben wir den Gewinner bekannt.
MovieMonster 2011/12/27 09:13:03
Antwort löschenAlso heute. Bin ja gespannt wie ein Flitzebogen. ;D
Benchyl
über Platoon 2011/12/15 11:51:57
Was die Offenbarung des eigentlichen Feindes in Vietnam angeht, ist "Platoon" sehr viel direkter als es "Apocalypse Now" noch war. Deshalb geht es hier auch im Wesentlichen um Meinungsverschiedenheiten oder Ansichtsdifferenzen innerhalb des Platoons, die innere Kämpfe und Gruppierungen in den eigenen Reihen nach sich ziehen. So geht es in "Platoon" weniger um Kriegssinn oder Überlebenskampf, sondern eher um die Konsequenzen des eigenen Stolzes, die letztendlich dumme Selbstverstümmelung nach sich ziehen. Zwischen schwarz und weiß, Gras und Brutalität, Mut und Respekt sind es die Kontrahenten Willem Dafoe und Tom Berenger, die Charlie Sheens Charakter uninteressant machen. Überhaupt dient die Rolle des Chris Taylor lediglich als Auge, das dem Zuschauer den Einblick ins Geschehen ermöglicht. Daneben kann vor allem ein John C. McGinley überzeugen. Am Ende ist der Krieg und sein Übel nicht vorüber, man verlässt lediglich mit Chris Taylor das Schlachtfeld.
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Benchyl
über Männertrip 2011/12/13 13:35:02
Die Knüppelkomödie. Vulgär statt realistisch, pervers statt witzig, penetrant statt innovativ. Und dann knüppelt sie auf dich ein, BAMM. Die behinderten, sexistischen Ausdrücke hier zu schreiben ist mir jetzt zu doof. Aber einer nach dem andern. BAMM. Und du sollst lachen. BAMM. Und der nächste endgeile Spruch. BAMM. Dazu die ganze Zeit die Kotzfresse Russell Brand. BAMM. Und witzige Drogen, BAMM. Asoziales Rumgehure, BAMM. Aber dann hält der Knüppel kurz inne und versucht dich zu streicheln. Weil du sollst ja nicht einfach lachen, sondern auch ein gutes Gefühl am Ende haben. Hachja, tolles Gefühl.
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SpiceWeasel 2011/12/13 16:54:28
Antwort löschenVulgäre Typen die "behindert" als Schimpfwort benutzen sind mir BAMM auch zu doof! ;-)
Benchyl 2011/12/14 00:10:48
Antwort löschenBAMM, jetzt haste mich erwischt.
Benchyl
über Bobby 2011/12/13 13:14:05
Das dürfte er wohl sein, der erste Multi-Story-Film, der mich überzeugt. Davon gibts ja so melodramatische und zuschauerabweisende Sachen wie "Powder Blue" oder "Crossing Over". "Bobby" nimmt sich den Vorteil ganz einfach, indem er alles was er zeigen will auf das Innenleben des Hotels projiziert. Da kann sich der Zuschauer wohlfühlen, er ist drinnen im Warmen und kann die einzelnen Leute beobachten. Tolle Leute zum Teil, wie den alten Hopkins. Während nun also die ganze Welt auf ein Hotel minimiert ist, schmeißt sich der Film nicht auf die einzelnen Schicksale seiner Figuren, sondern stützt sich kontinuierlich auf sein einziges, historisch sicher bedeutsames Thema. Hotelgäste, -mitarbeiter und Beobachter warten geweissermaßen auf das Kommen Kennedys. Letztendlich gibt's logischerweise kein Happy-End, aber tatsächlich auch kein kitschiges Weltverbesserungsgeschwurbel und kein übertriebenes Hervorrufen von Emotionen. Es bleibt bei den Fakten, bei Kennedys gesprochenen Worten und beim Hotel, bei der Geschichte und dem angemessenen, nicht nachjustierten Ernst. Wenn dann am Ende standesgemäß der Patriotismus - die amerikanische Flagge - abschließend durch den Wind weht, dann kann man da ja zum Glück drüber weg sehen, denn das ist man ja mitterweile schon viel zu gewohnt bei Solcherlei.
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Benchyl
über Larry Crowne 2011/12/10 22:14:32
"Larry Crowne" erweckt auf ganzer Linie den Eindruck eines halbgaren Films. Höchstens. Suggeriert der Trailer noch eine Kitschcom über einen Volltrottel und seine Begegnung mit der Liebe, stellt sich im Film schnell heraus, dass der Protagonist diesmal gar nicht so ein Depp wie einst in "Terminal" ist. Er ist irgendwie undefinierbar, teilweise zwar nachvollziehbar in seinem Wesen, andererseits ebenso blöd wie die Handlung.
Schier aus dem Nichts hervorschießende zwischenmenschliche Verbindungen in Larrys Leben können den Zuschauer keineswegs miteinbeziehen. Da sein Schicksal und seine Entwicklung ohne wirklichen Witz und ohne jeden Ernst in Form von stumpf aneinandergereihten Szenen vorgeführt wird, bleibt das alles sehr schemenhaft und unnahbar. Beweggründe, Zielführung oder Schlüssigkeit müssen mangels Existenz gar nicht erst bewertet werden. So bleibt am Ende nichts weiter übrig als der sommerliche Fotoalbenlook. Hanks sympathisches, gutes Schauspiel und auch seine ordentliche Regie mit ein paar wenigen, netten Motiven bewahren Larry Crowne letztlich vor der Hassfilmattitüde.
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Benchyl
über Beim Leben meiner Schwester 2011/12/05 18:54:28
Abigail Breslin darf hier eine nervig überzogene Rolle spielen: Die 11jährige Anna, die überintelligent daherstrotzt, deren Eigenständigkeit jegliche Realitätsnähe überschreitet, die Erwachsenen gegenüber souverän bleibt, die sich selbstständig einen prominenten Anwalt an Land zieht, die - so wird es dargestellt - reifer denn jede andere Figur im Film agiert und redet. Und diese fürs Filmgeschäft obligatorische Kindesfehldarstellung bringt hier zweifelsohne die größten Abzüge. Denn bei sämtlichen anderen Charakteren bleibt eine gewisse Bedecktheit, eine Vorsicht, die eher untypisch daherkommt - im positiven Sinne. Hier wird nämlich nicht die durchaus bemitleidenswerte Kranke in den Vordergrund projiziert, um so die Tränendrüse zu penetrieren, sondern die Familie samt ihren Umständen im Ganzen. Überhaupt überzeugt sowohl Sofia Vassilievas Rolle, als auch deren Schauspiel wesentlich besser als Breslins. Aber auch Cameron Diaz als liebende Mutter dürfte hier einen ihrer besten Auftritte haben. Letztlich ist es eine andersartige, schemalos nüchterne Erzählweise mit der nötigen Konsequenz ohne Überstrapazierung des Schicksals, um welches es hierbei geht, die doch großes, ja nahezu einzigartiges Gefühlskino hervorzubringen vermag. Und deshalb ist es sehenswert.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Benchyl
Kommentare 2011/12/03 21:17:55
Schon traurig, dass wahrhaftig Leute so dumm sind und sich für solche Sendungen zur Verfügung stellen. Noch trauriger ist, dass der Großteil der Zuschauer dem Scheißdreck auch noch Reality abkauft. Traurig, dass Bohlen immer noch Superstars kreieren darf. Traurig, dass Deutschlands nächstes Topmodel [...] Schlimm, wie sich die BILD verkauft und verkaufen lässt. So traurig das alles auch ist, Mitleid gibt's von mir keins und für niemanden. Wenn dann für mich, wenn ich mich über sowas aufrege. Ja. Aber das tu ich nicht. Nein, tu ich nicht.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Benchyl
Kommentare 2011/11/23 16:44:52
Zu leihen ist der Film übrigens schon seit 14 Tagen.
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