BenCiu - BenCius Kommentare zu Filmen

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BenCiu
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Liebe Twilight-Community,
alle, die sich persönlich angegriffen fühlen, bitte ich um Verzeihung! Asche auf mein Haupt!

Aber zur journalitischen Arbeit bei Moviepilot gehört auch die Meinungsbildung. Eine neutral geschriebene Moviepilotnachricht wollen sicherlich die wenigsten Community-Mitglieder lesen. Es gibt doch nichts Schöneres, als durch eine Nachricht einen kleinen Diskurs anzuregen. Wir sind ja nun Mal eine Community und kein journalistisches Fachmagazin.

Im übrigen beschreibe ich in meinem Artikel sowohl gesellschaftliche Tendenzen der Twilighters, als auch die antagonistische Seite des ganzen Rummels. Einseitig würde ich den Text also nicht bezeichnen.

Es tut mir leid, dass sich die Twilight-Gemeinde nun mal in der Unterzahl befindet.

Ansonsten vielen Dank für die neuen Anregungen.

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BenCiu

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Ich verweise gerne auf den gestrigen Twilight-Artikel, der sich für meine Verhältnisse sehr neutral und diplomatisch mit den Harry Potter-Gemeinsamkeiten von Robert Pattinson und Jamie Campbell Bower auseinandergesetzt hat.

http://www.moviepilot.de/news/new-moon-stars-robert-pattinson-jamie-campbell-bower-mit-harry-potter-gemeinsamkeiten-103961


Tala

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Ich habe ja auch nicht gesagt, dass alle Artikel angreifend sind. Ich fühle mich auch nicht als ein "Twilighter" - ich bin eher ein Vampirfan im Allgemeinen. Ich finde Robert Pattinson als Schauspieler super - aber das eher für andere Rollen (auch, wenn man die zumeist umständlich als Importe bestellen muss). Aber wie Kris schon sagte - wenn die Artikel dann mit einer Tendenz geschrieben werden, dann ist es doch scheinbar immer die, sich über den Film, die Schauspieler oder die Fans lustig zu machen. Das finde ich unausgewogen.


BenCiu
über Long Weekend

1.0Ärgerlich

Mir fehlen noch immer die Worte und ich bin sauer, dass ich so einen Film am Sonntag Abend dem Blockbusterfilm von Pro Sieben vorgezogen habe. Der Titel Long Weekend ist mehr Programm als Name. Eigentlich habe ich die ganze Zeit das Gefühl gehabt, in einem Dokumentarfilm zu sitzen, welcher von der australischen Regierung subventioniert wurde. Für eine Image-Kampagne auf Eurosport reicht das Material auf jeden Fall. Mehr als Natur- und Tieraufnahmen hat der Film nicht zu bieten. Nach qualvollen 86 Minuten (wahrscheinlich wurden die tödlichen Riffs und Quallenpopulationen rausgeschnitten und zensiert) hat auch der letzte aversive Australien-Anarchist verstanden, dass die australischen Bäume grün-, das Wasser blau- und die Strände endlos gelbfarben sind. Nebenbei habe ich noch ein Tier-Zertifikat erhalten. Zu sehen bekommt man Coalabären, Vögel aller Coleur (nur das Ehepaar vögelt nicht) sowie lebende und blutig überfahrene Kängurus als kleine Farbakzente im Film. Das Highlight ist jedoch die fette See-Kuh, welche als Loch Ness oder weißer Hai vor der Küste sein Unwesen treibt und Schakal-artig vom Ehemann mit dem Scharfschützengewehr erledigt wird, als seine Frau ihm von dem Ungeheuer erzählt, welches ihm beim surfen verfolgt hat.

Ach so, die Story! Laut Klappentext und Plakat kündigt sich zumindest ein spannendes B-Movie mit Verfolgungsjagd im Urwald an. Da haben die Marketingstrategen ganze Arbeit geleistet. Die Geschichte ist so schlecht und langweilig, dass ich nicht auf sie eingehen werde, denn es passiert NICHTS. Kein böser Amok-Läufer und Mörder im Wald, stattdessen Urwald-Gedöns auf einer Pseudo-Meta-Ebene mit komischen Tier- und Naturgeräuschen als Spannungskulisse. Nicht mal der verlassene Campingwagen und eine tot aufgefundene Familie kann dazu benutzt werden, die Geschichte spannender zu gestalten. 86 Minuten lang wartet man vergeblich auf einen spannenden Moment. Nach 45 Minuten habe ich vor lauter Müdigkeit das Licht einschalten müssen, selbst die künstliche Gruselatmospähre hat nicht geholfen.

Zumindest erschießt der Ehemann am Ende des Films aus Versehen im Urwald-Wahn seine Noch-Ehefrau mit einer Harpune. Selbst Robin Hood hätte nicht besser geschossen: Mitten in den Hals, festgeschossen an einem Baumstamm! Schade, dass sie nur zu zweit unterwegs waren!

Und der Ehemann gespielt von James "Jesus" Caviezel? Der reiht sich am Ende in die Reihe der blutig überfahrenen Kängurus ein! Schade, ich hätte ihn lieber an einem Baum gesehen, gekreuzigt von Coalabären,Kängurus und See-Kühen in einer Co-Produktion.

Fazit: Schaut Euch nie wieder einen Film von Regisseur Jamie Blanks und Drehbuchautor Everett De Roche an! Das ist Versagen auf ganzer Linie! Nicht mal mehr B-Movie-Niveau...

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Werderdonna

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sehr aufschlussreicher und glaubwürdiger Kommentar, der meinen Verdacht nur bestätigt. Werd ihn mir nicht anschauen.


BenCiu
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Gerne würde ich sehen wollen, wie Katie Holmes als rote Kappe vom bösen Wolf James van der Beck aufgefressen wird. Dawsons's Creek Re-Union. Yeah! In der Nebenrolle sollte Hanelore Elsner als Oma zu sehen sein!

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BenCiu
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In aller Ausführlichkeit sind es für die eingefleischten Blade Runner Fans natürlich 5 Versionen! 4LOM, Du hast recht! Der Werdegang des Films reicht auf jeden Fall für eine Buchveröffentlichung. Das Thema hat auch heute noch nichts an Aktualität eingebüßt: Sobald die Produktionsgelder knapp werden, leidet zumeist die künstlerische Arbeit. Dieser Konflikt zwischen Regisseur und Produktion läuft aus Sicht der Produzenten haufig nach dem Optimunprinzip, welches nicht zugleich das künstlerische Optimun des Films fördert: Mit minimalen Input den maximalen Ertrag zu erzielen. Aber das ist ne ganz andere Geschichte!

Also vielen Dank für die "kleine" Zusatzinfo! :-)

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BenCiu
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Schade, dass Days of Summer bei uns erst in den Days of Autum startet!

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Kängufant

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Im Grunde stimm ich Dir da zu - aber das hat nix mit dem Trailer zu tun. "Sie will den Film sehen - Er weiß nicht warum er sollte" und dann als Aufforderung: Find's raus? Sorry, aber das muß der lahmste Versuch ever sein, Kerle in einen vermeintlichen Chickflick zu locken...