bibi_kiddo
bibi_kiddo aus Berlin . Sie hat sich 2009/11/06 16:28:47 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 415 Filme bewertet und hat schon 36 Kommentare geschrieben. ich liebe gute filme. eigentl. spielt das genre dabei keine Rolle, aber since fiction kann mich leider gar nicht überzeugen.. mein bevorzugtes genre ist drama, müsste ich mich entscheiden. aber mein herz schlägt ebenso für gute trash oder fantasy movies. horror oder splatter sind auch regelmäßig im programm, bin aber meist enttäuscht von dem was so angeboten wird. ein sehr schwierigs gebiet auf dem man mich kaum überzeugen kann. Mehr
| Stadt | berlin |
|---|---|
| Geschlecht | weiblich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | würde ich mich selbst in meinem leben spielen |
| Meine Lieblingsschauspieler: | jibt et nich |
| Meine Lieblingsregisseure: | puh, schwer! clint eastwood quentin tarantino david fincher->ab und an xD ich gebe aber wniger acht auf solche dinge, wenn der film gut ist, ist er gut und das kann manchmal sehr unerwartet kommen. |
| Über mich | ich liebe gute filme. eigentl. spielt das genre dabei keine Rolle, aber since fiction kann mich leider gar nicht überzeugen.. mein bevorzugtes genre ist drama, müsste ich mich entscheiden. aber mein herz schlägt ebenso für gute trash oder fantasy movies. horror oder splatter sind auch regelmäßig im programm, bin aber meist enttäuscht von dem was so angeboten wird. ein sehr schwierigs gebiet auf dem man mich kaum überzeugen kann. |
Harry Potter 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2
bibi_kiddo 5.5 "Geht so" 2012/01/12 01:45:37
Hobo with a Shotgun
bibi_kiddo 7.0 "Sehenswert" 2011/12/10 00:24:55
eigentlich trifft der film genau meinen geschmack, hat mich dann aber in der letzten halben stunde enttaeuscht. deshalb nur sieben von zehn, was ja auch nicht schlecht ist.
sehr schoene kamera, ein mehr als ueberzeugender hauptdarsteller und kontrovers grenzenueberschreitend, wie ich's gern habe.
die perfekte mischung aus ironie, splatter, comedy, einer geballten ladung hass auf den abschaum des menschlichen abgrunds und vielen boesewichten und helden in einer schowkulisse eines blutruenstigen maerchens fuer erwachsene.
beide daumen senkrecht nach oben.
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Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt und 1 weitere Filme ...
bibi_kiddo 7.5 "Sehenswert" 2011/12/09 07:21:20
In ihren Augen
bibi_kiddo 7.0 "Sehenswert" 2011/12/09 07:14:25
manchmal sieht man einen film und hat das gefuehl, die welt koennte draussen stehen bleiben und man wuerde es nicht bemerken..
ein klein bisschen war es hier auch so.
nach ein paar anfaenglichen schwierigkeiten entwickelte dieser film sich ganz leise und vorsichtig und bot drei sagenhafte hoehepunkte, die einen bewegten, bis zum ende hin zu sehen.
gut, es gab vllt. ein paar kleinere…
manchmal sieht man einen film und hat das gefuehl, die welt koennte draussen stehen bleiben und man wuerde es nicht bemerken..
ein klein bisschen war es hier auch so.
nach ein paar anfaenglichen schwierigkeiten entwickelte dieser film sich ganz leise und vorsichtig und bot drei sagenhafte hoehepunkte, die einen bewegten, bis zum ende hin zu sehen.
gut, es gab vllt. ein paar kleinere logikfehler und das ende war dann nicht mehr all zu sehr ueberraschend, als er seinen alten bekannten nach 25 jahren wieder trifft, aber waere man dem verlauf nicht aufmerksam gefolgt, haette sich das voraussehen als durchaus schwierig gestalten koennen.
da die geschichte immer genau dort weiter erzaehlt wurde, wo die meisten aufhoeren, hatte man schoene spannungsmomente und minuten, in denen man sich fragte, was wohl noch alles auf einen zukommen mag.
ich mochte das zusammenspiel der protagonisten, den humor, der ab und durchblitzte, die etwas steife lovestory, ja selbst die war angenehm, (auch wenn ich kein fan solcher bin) und die seichte und zugleich bedrueckende weise, wie dieser film erzaehlt wird.
mit dem hintergrund einen roman zu schreiben allerdings, um diese sicht zu erklaeren, konnte ich weniger anfangen, da fehlte es mir eindeutig an kreativitaet.
vllt. liegt es an der spaeten stunde, oder an der sentimentalen weihnachtszeit, aber mir gefiel dieser film gut und bekommt somit sieben punkte.
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Red State
bibi_kiddo 8.0 "Ausgezeichnet" 2011/12/09 04:22:32
da blieb mir doch, nach ende des films, wirklich fast zehn minuten lang die spucke weg!
dieser film schafft es, alle, aber auch wirklich alle erdenklichen genres in sagenhafte 83 min. unterzubringen und laesst dabei nichts aus.
komoedie, thriller, geiseldrama, familiendrama, politthriller, ein bisschen "fantasy", der wilde westen meets kriegsfilm und zum guten schluss noch ein paar blutige verkohlte leichen. bÄm!
der film ist ( und an dieser stelle entschuldigt bitte meine ausdrucksweise, aber es trifft einfach den nagel auf den kopf ) mitten in die fresse!
liebt ihn oder hasst ihn. ich war unfassbar gut und kurzweilig unterhalten.
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I'm not a F**king Princess
bibi_kiddo 6.5 "Ganz gut" 2011/12/09 02:50:47
zu schnell, zu viel und auch zu wenig.
das faellt mir als erstes ein, muesste ich den film in einem satz beschreiben.
gott sei's gedankt, dass ich hier ein wenig weiter ausholen darf.
die thematik, spitze. eine aufarbeitung der jugend.
kontrovers, provozierend, da die kleine hauptdarstellerin zu beginn der dreharbeiten selbst gerade einmal zehn jahre alt war und teilweise…
zu schnell, zu viel und auch zu wenig.
das faellt mir als erstes ein, muesste ich den film in einem satz beschreiben.
gott sei's gedankt, dass ich hier ein wenig weiter ausholen darf.
die thematik, spitze. eine aufarbeitung der jugend.
kontrovers, provozierend, da die kleine hauptdarstellerin zu beginn der dreharbeiten selbst gerade einmal zehn jahre alt war und teilweise habe ich mir gewunescht, sie waere es im film auch geblieben.
ein wenig zu ueberzogen, ein bisschen zu wenig kunst, und viel zu schell zum ende gekommen.
ein bisschen wie schlechter sex mit einem tollen mann.
der film weist eindeutig potential auf, zeigt sich teilweise ungeschoent und echt und doch widerum teilweise zu kitschik und klischeebehaftet.
die kunstszene ist voll von drogenabhaengigen kinderschaendern, die die ganze zeit von kunst reden, ihre eigene jedoch nicht mit einer beschreibung/begruendung rechtfertigen koennen und zudem noch an nichts weiter als an geld interessiert ist. hmm, nein. so kann und will ich das nicht stehen lassen.
das ende kam abrupt, sinnlos und voellig aus dem zusammenhang gerissen.
die deutsche synchronisation ist absolut fail! und nimmt dem film sicher einiges an charakter.
schade, soviel potential und nur halb ausgeschoepft. trotzdem gab es ein paar hoehepunkte und szenen, die ergreifendund absolut anders waren, deshalb 6,5 von 10.
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Taxi Driver
bibi_kiddo 5.0 "Geht so" 2011/12/08 11:29:42
ich moechte ja mal behaupten, dass es mir eigentlich nicht an tiefgang und verstaendnis fuer das etwas andere kinoprogramm fehlt, dennoch muss ich sagen, taxi driver hat in mir nicht viel geruettelt.
es tut mir fast ein wenig weh, da ich mir diesen "kultfilm" lange aufgehoben habe und mit grossen erwartungen ran gegangen bin, zu gross, wie sich nun heraus stellte.
was gibt…
/p>ich moechte ja mal behaupten, dass es mir eigentlich nicht an tiefgang und verstaendnis fuer das etwas andere kinoprogramm fehlt, dennoch muss ich sagen, taxi driver hat in mir nicht viel geruettelt.
es tut mir fast ein wenig weh, da ich mir diesen "kultfilm" lange aufgehoben habe und mit grossen erwartungen ran gegangen bin, zu gross, wie sich nun heraus stellte.
was gibt es zu sagen, schauspielerisch, gar keine frage, ausgezeichnet, ach was sage ich, absolute perfektion!
das fremdschaemgefuehl des armen taxi fahrers, der sich zu mehr berufen fuehlte, als nur hinterm lenkgrad zu sitzen und dies durch mehr oder minder dumme kommentare versuchte zu unterstreichen, ueberkam mich des oefteren.
man hatte mitleid, so plump und psychotisch, wie er sich anstellte und wahrscheinlich, zumindest anfangs, keine boese absicht dahinter steckte.
da er aber dennoch ziemlich einseitig fuhr und vor lauter klischee den wald, in diesem falle die welt, nicht mehr sah, die eben mehr als nur schwarz oder weiß ist, hielt sich dann auch mein mitleid in grenzen.
gedrueckte stimmung, schoene szenerie, aber story? na ja, mehr als platt und fuer meine begriffe zu einfach.
zumal ich ihn in keiner sekunde als held wahrnehmen konnte.
er knallt ein paar leute ab, statt sich um die wurzel allen uebels gedanken zu machen. er verachtet zuhaelter und nutten, die freiwillig anschaffen, guckt aber gern pornofilme und unterstuezt somit nichts anderes als kaeufliche liebe. das kleine, arme maedchen, welches er zum schluss vor der boesen welt rettete, saß schon einmal in seinem wagen, da hat er aber keinen finger geruehrt. ehrenhaft?! hmm..
er mag maenner nicht, die druck ausueben, tut aber genau dasselbe bei seiner anfaenglichen bekannten.
ich weiss nicht so recht, aber ausser dass seine frisur zum schluss der wahnsinn war, und er vor dem spiegel abgeht wie john wayne, ist er mir mehr als suspekt und unsympathisch.
alles in allem, maximal mittelmaß.
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WaaayneTrain 2011/12/17 23:42:07
Antwort löschenNachvollziehbar, doch: klischee? Wo? Und es war definitiv nicht die absicht, travis als helden darzustellen.
Gentleman Jack 2011/12/21 16:46:01
Antwort löschenDu nimmst mir die Worte aus dem Mund, Kiddo: Der abstoßende Charakter des Hauptdarstellers mit seinem nervigen Geschwafel und seiner Doppelmoral machen das Anschauen des Filmes leider zu einer Tortour. Die Tatsache, dass genau diese Fokussierung auf einen Antihelden das damals geradezu revolutionäre in Hollywood war, macht es leider auch nicht erträglicher und auch nicht die brilliante schauspielerische Leistung. Klar: der Film wollte schocken, dem konservativen Amerika seine Doppelmoral vor Augen führen, mit diesem personifizierten "psychotischen Kollateralschaden" des Vietnamkrieges, dennoch finde ich auch gerade die Glorifizierung von Selbstjustiz im Film sehr erschreckend. Ich stimme dir soweit zu, finde es jedoch etwas verstörend, wie du Menschenhandel/Prostitution - und insbesondere hier: Prostitution einer Minderjährigen - mit Pornofilmen gleichsetzt.
Außerdem würde ich den Film schon wegen seiner Bedeutung für - und seinen massiven Einfluss auf - die Entwicklung der Filmindustrie schon als "sehenwert" einstufen. Ich persönlich war jedoch nach dem Anschauen auch maßlos enttäuscht.
bibi_kiddo 2012/01/10 01:14:21
Antwort löschenalso, ich stelle klar:
die tatsache, mit einer frau zum ersten date in ein pornokino zu gehen, sich darueber aufzuregen, dass sie es verstoert, aber gleichzeitig ueber prostitution im allgemeinen, (nutten, usw. wurden sie betitelt) als abschaum, der beseitigt werden muss, zu bezeichnen, ist fuer mich, entschudligung unfassbar widerspruechlich und alles andere als revolutionaer.
ich denke auch nicht, dass ich den film falsch verstanden habe, ich habe ihn vllt. mit anderen augen gesehen und sehr kritisch beaeugt. ich denke, auch mir steht ein urteil zu, auch wenn ich nicht die meinung der masse teile, ohne unterstellt zu bekommen, ich haette ihn nicht verstanden. danke.
Gentleman Jack 2012/01/11 17:02:58
Antwort löschenJa, genau das ist die Szene, die Travis Bickle eindeutig als kranken Soziopath zeigen soll: er sieht seinen Fehler nichteinmal ein, geschweige denn, dass er kapiert, dass man eine Frau beim ersten Date nicht in ein Pornokino ausführt. Die Szene war im prüden Amerika der 80er Jahre noch ein viel größerer Aufreger, als sie es jetzt für dich noch ist: was das angeht, liegst du also vollkommen auf der Linie der "Masse", deswegen funktioniert sie ja auch, um ihn definitiv als Antihelden zu etablieren.
Jedoch waren bis dahin SÄMTLICHE Hauptfiguren in Hollywoodfilmen nachamenswerte, moralische gesellschaftskonforme Helden. Und das revolutionäre ist eben NICHT, sein Verhalten/Charakter selbst, sondern eben diese simple Tatsache. Das hätte also auch sämtliche andere Aktion sein können, die sagt: "was ist das für ein kranker Arsch??" Ohne Taxi Driver hätte es wohl viele spätere Werke mit Antihelden im Fokus - so ziemlich jeden Tarrantinofilm also - nicht gegeben. Deshalb gebe ich dafür 2,5 Bonuspunkte zum Mittelmaß: der Film und die folgenden Debatten über ihn hatten einen direkte verändernde Auswirkung auf die Gesellschaft.
Dessen ungeachtet: genau diese Szene hat den Film für mich auch in der Folge unerträglich gemacht und das ist eine Frage von Gefühlen beim anschauen und nicht des "Verstehens". Deswegen ist es auch keine Frage, über die sich diskutieren lässt. Dessen ungeachtet sind viele hohe Noten hier definitiv eine Folge von "Herdentrieb" und "Kultfilm"-Status.
bibi_kiddo 2012/01/12 19:53:18
Antwort löschenes ging mir hierbei nicht um die szene an sich (und was die szene bewirken sollte, ist mir durchaus bewusst), sondern um die doppelmoral die stoert. wie kann es sein, dass so ein wunderwerk an film, sich solche logischen patzer leistet?
der antiheld status meines erachtens voellig fehl verliehen. da gibt es weitaus bessere filme, die ebenfalls alt sind und nicht konventionell, siehe "el topo", der und das nur nebenbei, sechs jahre frueher erschien. das nenne ich mal einen film! und nicht solch langweilige, moechtegern schocker.
ich habe auch keine lust, mich hier weiter erklaeren zu muessen. falls jetzt immer noch fragen zu bereits erwaehnten aeusserungen offen sein sollten, muss ich leider sagen, kommentar falsch verstanden.
Gentleman Jack 2012/01/13 00:19:08
Antwort löschenEs wird erwähnt, dass Bickle bei den Marines - sprich in Vietnam - war. Man weiß heute, dass Soldaten nach Kriegen meist an einer sog. Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden und tlw. kaum zu resozialisieren sind, aufgrund der Grausamkeiten, die sie gesehen und begangen haben. Bickle zeigt sämtliche Symptome, die diese psychische Krankheit ausmachen. Dazu gehört z.B. die emotionale Abgestumpftheit, die sich u.a. in seiner offensichtlichen Doppelmoral zeigt, Aggressivität, Stimmungsschwankungen und vor allem die Schlafstörungen. Damals war diese Krankheit selbstverständlich nicht offiziell anerkannt, dann hätte der Staat seinen "Helden" ja Geld zahlen müssen. Deswegen war dieser Film - ob er einem nun gefällt oder nicht - wichtig. Die Bundeswehr tut sich heute noch schwer, kranke Soldaten zu entschädigen. Es ist also kein logischer Patzer: im Gegenteil. Diese objektive Tatsache hat aber nichts damit zu tun, ob du den Film nun subjektiv magst oder nicht.
Danke für den Tip: der Film hört sich interessant an und ich nehme stark an, dass er die Vertreter von "New Hollywood" auch stark beeinflusst hat und somit indirekt auf die Gesellschaft gewirkt hat. Ich bezweifle jedoch, dass ein mexikanischer Film direkt groß wahrgenommen wurde und deshalb - leider - wiedereinmal "die Großen" den Ruhm für Veränderung gerntet haben.
Gästebuch
Hanno Jones 2012/01/30 12:42:54
ich lass mal eine anfrage da ;)
gerade wegen der geringen übereinstimmung ... vll öffnest du mir ja die augen für filme, die ich sonst niemals angesehen hätte ;)
Scottie Ferguson 2011/02/28 15:01:52
Danke dir für die Annahme!
Dein Kommentar zu Winter's Bone macht mir noch mehr Laune, den Film zu sehen ;)
bohnes 2010/04/19 19:27:27
Ähhh, bin auch ein großer Freund von Filmen, aber Star Wars hab ich auch nie geschafft zu gucken, soooooo langweilig. Ich verstehe weniger die schlechte Bewertung für Room 1408, den ich für sehr gut gemacht halte.
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zugegeben, lange weile kam bei diesen film nicht auf.
ganz nette kameraarbeit, eine ordentliche besetzung und die story war ok, wenn auch nicht brilliant.
letzteres lag wohl an der tatsache, dass die drehbuchautoren leider versaeumt haben, sich mal eine NZT zu werfen.
geschadet haette es sicher nicht, denn ueber den ein oder anderen intelligenten handlungsstrang haette ich mich durchaus gefreut.