BigDi

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BigDi aus Marburg heißt Dmitrij Panov, ist 22 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 955 Filme bewertet und legendäre 955 Kommentare geschrieben. ---dmitrij-p.npage.de--- Er steht unter dem Pantoffel seiner Freundin und ändert daher seine viel zu selbstgefällige Profilbeschreibung. Sonst wird er nämlich gefesselt und ausgepeitscht und das möchte er nicht. (als ob) Mehr


 Ginger & Rosa
Ginger & Rosa und 2 weitere ...

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Das Schloß
Das Schloß

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Alexej Balabanow

BigDi

Möge er in Frieden ruhen. Der Regisseur meines liebsten "Cargo 200" und vieler anderer, eigenartiger, düsterer und doch so menschlicher Filme. Er hat eine große Spur in Russlands Filmkultur der letzten Jahrzehnte hinterlassen und ich fürchte, es wird sich so schnell keiner finden, der in seine Fußstapfen treten möchte. Vielleicht sollte das aber auch niemand. Eine wirklich traurige Nachricht…

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Supereule

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Hab von ihm zwar bisher nur BRUDER, OF FREAKS AND MEN und CARGO 200 gesehen, aber mich schon leicht in seine konsequenten Erzählstil und den düsteren Humor verliebt. Da wären wohl noch paar Klassiker gekommen.


Absurda.

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Zu empfehlen sei noch sein bildästhetisches Meisterwerk 'Happy Days'.


In einem Jahr mit 13 Monden
In einem Jahr mit 13 Monden

BigDi 8.0 "Ausgezeichnet"

Der Fluss war einst ein Mensch
Der Fluss war einst ein Mensch

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Happy People - Ein Jahr in der Taiga
Happy People - Ein Jahr in der Taiga

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A Chinese Ghost Story - Die Dämonenkrieger
A Chinese Ghost Story - Die Dämonenkrieger und 2 weitere ...

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Meine Blu-Ray-Sammlung

BigDi hat eine neue Liste angelegt.

Evangelion: 1.01 - You are (not) alone.
Evangelion: 1.01 - You are (not) alone. und 1 weitere ...

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Zeit des Erwachens
Zeit des Erwachens und 1 weitere ...

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World Apartment Horror
World Apartment Horror

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Die zwölf Geschworenen
Die zwölf Geschworenen

BigDi 8.0 "Ausgezeichnet"

Upstream Color
Upstream Color

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Bad Taste
Bad Taste

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Alphaville - Lemmy Caution gegen Alpha 60
Alphaville - Lemmy Caution gegen Alpha 60

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Gran Torino
Gran Torino

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John Dies at the End
John Dies at the End

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Elysium
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Marina Abramovic: The Artist Is Present
Marina Abramovic: The Artist Is Present

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Bruder 2
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BigDi 6.0 "Ganz gut"

Gästebuch

Muffin Man

Bei der Gewalt kommt es drauf an; die Schnittberichte zu zum Beispiel "Hostel" oder "Martyrs" reichen mir glaub. "Antichrist" hab ich aber problemlos überstanden, vielleicht, weil mich der Film so anödete.
Ich hab auch nur etwas gegen die Vorstellung, ein Land bestehe nur aus dreckigen Hinterhöfen (was ich Dir nicht attestiere, aber wie Du sagst, das gibt’s). Natürlich gibt es die in Serbien, aber auch sehr schöne Ort und orthodoxe Kirchen...
Dass Du knapp die Hälfte verstanden hast: Reife Leistung! Bevor ich (der ich Serbokroatisch als zweite Muttersprache bis jetzt auch nur in eingeschränktem Masse kann, weil ich nie in Serbien gelebt habe) mit Russisch lernen begonnen habe, hätte ich kaum irgendetwas verstanden. Die Vokalreduktion und freie Betonung im Russischen sind nämlich eine rechte Hürde.
Die Filme werde ich mir sicher mal anschauen, aber Untertitel brauche ich wohl doch. In St. Petersburg haben wir „Die Rückkehr“ geschaut mit russischen Untertiteln, das ging recht gut.

Я то знаю, в прошлом году был в Хорватии со своим классом, и последним вечером я был очень удрученный, потому что был влюбленный, но у нее уже был друг. Поэтому мой товарищ мне сказал: «Ты должен пить! Пить помогает». Я сказал «хорошо, если ты так думаешь», и напился пивом, водкей и чем-нибудь, и потом пьян блуждал по селу. Но я должен сказать, что алкоголь в самом деле помог ;)
Я услышал, что иностранцы часто говорят, что русские редко улыбаются, но до сейчас не понял, почему то что-то особенного. В Швейцарии или в Германии люди всегда улыбаются когда ходят по улицам? (Я должен сказать, что, на самом деле, когда встретился с русскими девушками и когда они меня увидели, они всегда улыбались! ^^)

Muffin Man

Привет, Дмитрий, как дела?
Ты уже был в Петербурге? Я летом там был четыре недели, изучал язык в университете. Прекрасный город! (Хотя я не очень люблю Невский Проспект.) Иногда я смотрел телевизор, и что показывают в этих русских сериалах и ужасно и смешно: В одной сцене человек, который выходит из комнаты, и женщина, которая сидет на полу, плакает и кричает «Я ненавижу тебя! Я ненавижу тебя!» Клево! ;) Когда-то мне было скучно, нашел бутылку водки в холодильнике, пил, включил телевизор и увидел это: http://www.youtube.com/watch?v=6z0pkAT_sxg Можешь сказать что хочешь, но мне нравится^^

Zurück auf Deutsch: Hab gerade Deinen „Srpski Film“ Kommentar überflogen. Klingt für mich als (nicht gebürtigen) Serben besonders interessant, aber allzu drastische Gewaltszenen halte ich nicht aus. Mal schauen. Ansonsten hoffe ich, dass sich Vorstellungen von dreckigen Hinterhöfen und besonders von latenter Gewalt irgendwann revidieren. Von (ex)jugoslawischem Kino habe ich bisher noch nicht so viel gesehen (das Osteuroparegal in der Videothek des Vertrauens ist aber beeindruckend, wenn ich bloss mehr Zeit hätte…), aber wenn Du Dich dafür interessierst, kann ich Dir „Gori Vatra“ und „Kaži Zašto Me Ostavi“ (gleichnamiges Lied: http://www.youtube.com/watch?v=Hcwv3bwOUY0) empfehlen.

filmfan90

Hi BigDi,
in der Tat bin ich ziemlich enttäuscht von „A Serbian Film“. Als ich mir den Film ansah, spielte ich bei zwei bestimmten Szenen mit dem Gedanken, den Fernseher auszumachen, kämpfte mich aber dann doch bis zum Ende durch, weil ich den Eindruck hatte, der Film verfolge eine achtenswertere Intention als die bloße Darstellung von Gewalt. Bevor ich mir ein vorschnelles Urteil bildete, wartete ich die Nachwirkung ab und machte mir Gedanken über die Absichten der Macher: Will der Film die politischen und gesellschaftlichen Zustände in Serbien kritisieren? Dazu erscheinen mir die Ansätze zu vage. Zwar arbeitete Vukmir im Staatsdienst, Milos‘ Bruder ist Polizist (und damit Träger der Exekutive) und an mancher Stelle wird auf das Misstrauen und die Ängste innerhalb der serbischen Gesellschaft verwiesen, doch werden diese bloßen Ansätze m.E. nicht konsequent genug weitergeführt und zu einer eindeutigen Aussage geformt.
Stellt „A Serbian Film“ eine an die westliche Gesellschaft, in deren Kollektivbewusstsein osteuropäische Länder oftmals mit Gewalt und Korruption assoziiert werden, gerichtete Provokation dar, indem das aus Filmen wie „Hostel“ bekannte Motiv des „Folterpornos“ ad absurdum geführt wird (der Film ist ja auch durchgehend mit schwärzestem Humor durchzogen)? Diese Interpretation erscheint mir doch schon schlüssiger, da man den Titel als ironischen Verweis, dass dieser Film die Lebenswirklichkeit der Serben spiegle, verstehen kann; das westliche Bild über Länder wie Serbien soll also zerstört werden, indem es (im wahrsten Sinne des Wortes) bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus persifliert wird. Ich bezweifle jedoch, dass „A Serbian Film“ von den meisten Zuschauern dergestalt rezipiert wird, da er wohl insbesondere durch seine heftige Gewaltdarstellung für Aufsehen sorgt, daher ein bestimmtes Publikum anspricht und (wie ich befürchte) von den meisten Zuschauern wohl auch auf seine Brutalität reduziert wird. Außerdem muss ich mir keine derart schrecklichen Szenarien ansehen, um meine Meinung über Osteuropa zu revidieren; andererseits würde ein Film, der die Schönheit Serbiens preist, keinerlei Beachtung in der Öffentlichkeit erfahren… .
„A Serbian Film“ als Mediensatire aufzufassen erschien mir zu einem gewissen Grad ebenfalls als plausibel, da gerade das Ende die Rücksichts- und Hemmungslosigkeit der Verantwortlichen darstellt- obwohl eine ganze Familie durch das „Projekt“ auf grausamste Weise in den Tod getrieben wurde, soll einfach „weitergemacht“ werden. Doch sind die Initiatoren des Snuff- Films zweifellos nicht gleichzustellen mit den Medienmagnaten.
Ich will also nicht bestreiten, dass Spasojevics Film einen gewissen Tiefgang besitzt und (um deine Wortwahl aufzugreifen) deutlich „reifer“ als beispielsweise „Martyrs“ daherkommt, doch sind die oftmals guten Ansätze nicht kohärent genug zu Ende gedacht; des Weiteren weist der Film (für meinen Geschmack) in puncto Gewalt und Zynismus zu viel des Guten auf. Insofern sind „0“ Punkte zwar nicht unbedingt gerechtfertigt (auch auf Grund der guten Darsteller und des fesselnden Scores), doch handelt es sich bei „A Serbian Film“ tatsächlich für mich um einen „Hassfilm“, da er mir oft das Gefühl gab und gibt, die Beachtung, die ich seiner Interpretation schenke, nicht verdient zu haben… .
Eine ganz andere Frage: Du scheinst ja ein großer Tarkovskij- Fan und -Kenner zu sein. Ich arbeite mich gerade durch die Filmografie von Robert Bresson und würde danach gerne meine Bildungslücken in Sachen Tarkovskij schließen. Kannst du vielleicht einen „Einstiegsfilm“ empfehlen?

PS: Danke für deine Buchempfehlung zu „Fear and Loathing in Las Vegas“ !

Beste Grüße

ff90

fabel

Jaja, erst den Löffelkiller bis heute aufschieben und dann mich noch verbessern....buuuuuuhhhhhh :D:D:D

mal im Ernst:
Wirklich mehr als genial und geil. Einfach nur lustig.

fabel

sag mal nix, du hast den Löffelkiller bis heute noch nicht gesehen :D- das ist noch vieeeeeel schlimmer :D

Dolly Zoom

Vorwort

Ich beabsichtige nicht, deine vormalige Schreibleistung zu übertreffen, sehr wohl aber deinen Namen gegebenenfalls korrekt zu schreiben, dessen Versäumnis mich zu tiefst peinlich berührt hat.

Der Einfluss des Marienbads

Das Gedicht, sofern du das noch nicht herausgefunden hast, heißt „Aus einer Sturmnacht“ (V.) und wurde von Rainer Maria Rilke verfasst. http://www.textlog.de/17685.html

Das letzte Jahr selbst haben wir nun zur Genüge aufgearbeitet; ich werde mir aber vermutlich noch die besagte DVD-Ausgabe zulegen, um die Dokumentation und eine synchronisierte Fassung genießen zu können, die Übersetzungstitel unterhalb der französischen Sprachfassung lenken mich teils von Details ab, von denen ja bei diesem Film ein kleinstes das Verständnis des ganzen Films umzuwerfen vermag.

Nolan selbst leugnete nicht den Einfluss von Marienbad auf Inception; in einem Interview meinte er, dass er (mehr oder weniger unbewusst) bei den Filmen gestohlen hat, die Marienbad bestohlen haben. Gleichfalls brachte er die Ernüchterung über scheinbar innovative Ideen zum Ausdruck nachdem man erfahren musste, dass diese längst von anderen gedacht wurden. Letztlich lässt sich die Spur einer Inspiration nicht immer zurückverfolgen.

Meine Erinnerungen hatten mehr den (surrealistischen) Stil als die Prämisse von 8 ½ mit dem Marienbad verknüpft (Atmosphäre, die Kamerafahrten...). Eigentlich wollte ich auf mein Unverständnis hinaus, dass allgemein akzeptierte Klassiker bei vielen (meist professionell rezensierenden) Leuten anderen Bewertungsmaßstäben unterzogen werden, die das kritische Denken aussetzen lassen; sie sollen ja nicht zwangsläufig den bleibenden Wert in Abrede stellen, wohl aber (respektvoll) die Perfektion in Frage – was mMn viel zu selten geschieht.

Deswegen empfand ich deinen Kommentar zum andalusischen Hund auch sehr interessant, deine Enttäuschung hatte ich schon fast befürchtet. Für mich war aber gerade die verschlüsselte Konstruktion zwecks Ausschluss jedweder rationalen Herangehensweise derart faszinierend, weil mein Hirn von allen interpretativen Gedanken bereinigt nur Bild und Ton erfasste; sozusagen ein Filmerlebnis in einer puren Form. Das war mir dann doch 9 Punkte wert – überhaupt sollte ich wohl zugeben, dass die sogenannten Klassiker bei mir meist sehr gut wegkommen^^.

Welche Filme haben dich denn zum Weiterdenken ihrer Geschichte gebracht?
Mir fallen spontan für mich nur Fight Club (das Ende haben wir ja bereits diskutiert), Shutter Island und die letzten beiden Batman-Filme ein.

Im Prinzip bieten doch alle Filme Unterhaltung, Menschen haben nur unterschiedliche Vorstellungen davon ;-)

Das Gefängnis der Konventionen

Unsere Deutschlehrerin meinte, dass alle unsere damaligen Lektüren auf die Formel Individuum vs. Gesellschaft abstrahiert werden könnten. Mit diesem Thema wird schließlich jeder im Verlauf seines Lebens konfrontiert; als Teil eines Entwicklungsprozesses, um seine Individualität gegenüber der Masse zu behaupten; du kennst auch bestimmt einige, die betonen, dass sie doch sooo sehr anders als die anderen wären. Und jeder fühlt sich dadurch in gewissem Momenten den anderen überlegen. Gerade wer sich abgrenzt (immer diese rebellischen Subkulturen) fühlt sich am meisten der Allgemeinheit gleich und daher ein Stück weit wertlos, während andere sich sich so ihrer Individualität bewusst sind, dass sie diese nicht mehr für die anderen proklamieren brauchen.

Na, immerhin hast du meine Sorgen bezüglich deiner Zukunft ausgeräumt. Du wirst bestimmt ein guter Psychologe^^. Wenn du schon zum studentischen Studienberater gehst, verirre dich doch danach noch in eine Vorlesung (erfordert ein bisschen Planung); ist zugegebenermaßen während der Schulzeit etwas schwierig.

Viele gute Regisseure waren niemals auf einer Filmhochschule: Ich habe auch nicht von ungefähr ein entsprechendes Zitat von Tarantino im Profil stehen ;-)
Heutzutage ist es dank Internet viel einfacher mit einem herausragenden Film aufzufallen - den herausragenden Haken an der Sache muss ich ja wohl nicht weiter erläutern ;-)
Das Geld sollte man deswegen eher in dieses Filmprojekt als in die Ausbildung investieren.

Donnie Darko

Wirkt auf mich eher gewollt als gekonnt; die offizielle Auflösung ignoriere ich, weil sie das Filmerlebnis vollends zerstören würde; selbst mein eigenes Bedürfnis nach einer Erlärung hielt sich in Grenzen. Weiter habe ich nicht das Gefühl, dass der Film diesbezüglich ergiebig sein dürfte, aber näher habe ich mich damit nun auch wieder nicht beschäftigt.

Inception

Die Pointe müsstest du in der Tat nachbessern, denn die meisten werden mehr von deinem Rausch mitgerissen sein als dass ihnen das aufgefallen wäre, so behaupte ich, der Ignorant. Wie du schon mal bemerkt hattest: Die Rezipienten machen sich eben nicht so viele Gedanken wie ein Verfasser.

Mit den drei Kinobesuchen habe ich dann auch eine persönliche Bestleistung aufgestellt, weil einige Freunde(skreise) sich nicht synchronisieren ließen. Und nachdem ich mir auch das Shooting Script beschafft habe (wo der Kreisel am Ende NICHT ins Trudeln gerät; andererseits setzt sich der Score der letzten Szene angeblich aus einem remember reality Motiv und dem dream Motiv zusammen, sodass ein spontanes unterbewusstes Signal provoziert wird; wäre krass, wenn das stimmen würde) und noch weitere Analysen aufgestöbern konnte, muss ich nochmal eine erste Erkenntnis hervorheben: Inception bieten einem jeden den Film, den er verdient. Nur ist sein Hauptproblem, dass er ein Blockbuster ist.
Was ich noch als besonders interessant empfand war der Gebrauch der Phrase „take a leap of faith“ an signifikanten Schlüsselstellen; von Saito bei der Unterbreitung des Angebots an Cobb, von Mal bei der Suizidszene, am Ende von Cobb im Limbus, die Übersetzung „blind vertrauen“ ist mir zuvor nicht aufgefallen. Ich schließe einen Zufall aus, weil es andere, geläufigere Formulierungen gibt, die Nolan andernfalls gebraucht hätte - doch warum weiß Saito von der emotionalen Bedeutung dieses Ausdrucks für Cobb? Hat Mal ihm das bei ihrer anfänglichen Kooperation erzählt, damit er Cobb manipulieren kann? Oder spricht das mehr dafür, dass sich alles in Cobbs Verstand abspielt? Der Film als ewiges Rätsel, so verschlüsselt, dass man es als solches kaum bemerkt...

Batman

Ich mit einer affirmativen Einstellung gegenüber der Comicfigur kann man den Burtonfilmen nicht so viel anfangen (seinen ersten habe ich gar nach der Sichtung von Metropolis abgewertet, weil mir die Zitate mehr wie Plagiate erschienen).

Filmmusik

Ich habe bei jedem Film einen Moment, wo ich gezielt auf die Musik achte; habe ich mir antrainiert.

Heavy Rain

Da ich mich bisher reichlich kurz gehalten habe, kann ich jetzt noch Heavy Rain ins Spiel bringen: Ich würde es nicht weniger als Prototyp des Spiels der Zukunft beschreiben. Falls du oder einer deiner Freunde über eine PS3 verfügen, leih dir das Spiel für ein Wochenende aus (bei videobuster.de) und quartiere dich ggf. für diese Zeit ein. Wir haben an zwei Abenden je ca. 5 Stunden (insgesamt einmal) durchgespielt, nach jedem Kapitel (15-30 min) den Spieler gewechselt; teils hingen wir bei den Quick Time Events zu viert am Controller – ein etwas anderer Mehrspielermodus ;-)
Sowohl die Szenarien, Charakter oder die Handlung sind keineswegs revolutionär – es sind die Gefühle, die das Spiel über seine zahlreichen Klischees hinaus für die Spieler zum Leben erwecken. Man kümmert sich mehr um die Figuren, weil man ihren Alltag miterlebt; wie sie Orangensaft schütteln, bevor sie ihn trinken, wie sie husten, wenn sie zu viel zu schnell davon getrunken haben; wie sie ihrem Sohn eine Pizza in der Mikrowelle warm machen; wie sie sich schminken. Es ist die Freiheit auf vorgegebenen Wegen entscheiden zu können, wie man diese begeht.
Diese intensive Immersion äußerte sich dann in ebenso emotionalen Kommentaren unsererseits überSpielverlauf, als etwa eine Verfolgungsjagd besonders knapp war, als eine Figur durch Verschulden eines Spielers gestorben ist, als man einen Striptease durchgeführt hat („Zieh das auch noch aus!“) oder als man abwägen sollte, wie weit ein Rachefeldzug gehen sollte. Die spannendste Stelle für mich (vermutlich in einem Videospiel überhaupt) war eine Szene, in der man eine Demenzkranke verhört hat (wir standen allesamt erhoben und haben sie angebrüllt, sich endlich zu erinnern!).

Nachwort

Auch wenn ich einige deiner Aspekte nicht aufgegriffen habe, so sein dir gewiss, dass ich sie zur Kenntnis genommen habe, wohl aber in ihnen keine weitere Diskussionsgrundlage finden konnte, die deine Zeit weiterhin verschwendet hätten ;-)

fabel

Etwa durch mich auf den Geschmack gekommen ?
Überall stand das wär nen Thriller gewesen, aber am Ende ists mir dann auch aufgefallen das der Film nicht ganz Ernst gemeint gewesen ist. :D
Viel Spass dabei. Den wirst du haben. ;)

So, "The Flock" ist sofort endlich mal vorbei. Der ist ja mal mega krass (negativ gemeint).

fabel

Ich bin wirklich stolz auf dich. ;)
Hast ja deinen Diktator noch gesehen. ;) Wirklich schön. Man, darauf trink ich mir nachher einen. :D

fabel

Will ich auch hoffen, sonst wird dein Fabel sauer. (oh, das klang wieder gay :D)

Ne, ich bin schon die ganze Woche drauf und dran endlich mal mich von 300 berieseln zu lassen. Aber komme einfach nich dazu. :(

fabel

Was hast du für böse Gedanken....^^
Obwohl ich würd eine so aussehende auch nicht unbedingt verstoßen....
zu THE ESCAPIST:
Nettes Ende- sonst ein wenig mau. Aber doch noch recht ansehnlich.
Jetzt hast du es mir auch versprochen, dass du den Diktator siehst. ;) ^^


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