BigH
BigH aus Stuttgart ist 39 Jahre alt. Er hat sich 2008/01/17 19:07:57 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 487 Filme bewertet und legendäre 335 Kommentare geschrieben. Mehr
| Alter | 39 |
|---|---|
| Stadt | Stuttgart |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsschauspieler: | George Clooney, Kevin Spacey, Sean Connery, Kate Beckinsale, Cate Blanchet, Edward James Olmos, Mary McDonnell |
| Ich bin Fan von: | |
| Meine Lieblingsregisseure: | David Fincher, Ridley Scott, Quentin Tarantino (bis "Kill Bill", danach kam nichts rechtes mehr...), Christopher Nolan |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Everybody be cool. You - be cool!" (George Clooney, der Inbegriff der coolen Sau, in "From Dusk till Dawn") |
Out for Blood - Fürchte jeden
BigH 4.5 "Uninteressant" 2012/01/31 14:59:15
Hab schon schlechteres in diesem Genre gesehen. Natürlich ist"Out for Blood" keine echte Perle des Vampirfilms, aber wenn man bedenkt, was es da sonst noch für Grütze gibt, kann man damit leben. Das Hauptproblem des Films ist neben dem wenig überzeugenden Make-up und der Tatsache, daß die Handlung so gut wie keine Überraschungen bereit hält, ganz klar Kevin Dillon, der anders als sein großer Bruder einfach Null Leinwandpräsenz hat und nicht mal imstande ist, einigermaßen überzeugend einen Revolver zu halten. Mit einem Hauptdarsteller mit etwas mehr Charisma und schauspielerischen Fähigkeiten hätte "Out for Blood" vielleicht sogar einen Punkt mehr bekommen.
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Game of Thrones
BigH 8.5 "Ausgezeichnet" 2012/01/31 10:56:36
Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit der Serie, weil es einfach eine Weile dauert, bis man sich im Meer der handelnden Figuren zurechtfindet und die Handlungsstränge und Intrigen ein wenig auseinanderdröseln kann. Aber wenn man sich da erstmal durchgeboxt hat, bekommt man eine der besten Serien der letzten Jahre, in denen man nicht einfach Figuren, sondern echte Charaktere hat, und…
Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit der Serie, weil es einfach eine Weile dauert, bis man sich im Meer der handelnden Figuren zurechtfindet und die Handlungsstränge und Intrigen ein wenig auseinanderdröseln kann. Aber wenn man sich da erstmal durchgeboxt hat, bekommt man eine der besten Serien der letzten Jahre, in denen man nicht einfach Figuren, sondern echte Charaktere hat, und die einen immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht (sofern man wie ich die Romanvorlage nicht kennt) und die durch eine großartige Schauspielerriege zu überzeugen weiß (allen voran Sean Bean und der fantastische Peter Dinklage). Ausstattung, Kostüme und der großartige Soundtrack von Ramin Djawadi tun das ihrige, um die Welt der sieben Königreiche zum Leben zu erwecken. Ich kann nur hoffen, daß die Serie so erfolgreich bleibt und HBO konsequent jedes der Bücher in den nächsten Jahren/Seasons umsetzt.
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Vampire Office - Büro mit Biss
BigH 5.5 "Geht so" 2012/01/31 10:45:23
Schade. Der Film ging gut los, und die Erzählweise fand ich wirklich originell. Aber dann verliert er irgendwie seinen roten Faden, und gegen Ende wird das Ganze einfach ein wenig konfus und wirkt hingeschludert. Da hätte man mehr draus machen können, denn die Grundidee ist gar nicht mal so schlecht.
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Strange Days
BigH 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/01/01 11:52:27
Einer dieser Filme, die mit jedem mal anschauen besser werden. Kathryn Bigelow versteht es, die Geschichte genau auf den Punkt zu bringen, keine unnötigen (oder gar langweiligen) Umschweife zu machen und spannend zu erzählen; von den 140 Minuten Laufzeit ist keine einzige überflüssig.
Neben der tollen Besetzung (vor allem Angela Bassett ist klasse!) beeindruckt vor allem die großartige…
Einer dieser Filme, die mit jedem mal anschauen besser werden. Kathryn Bigelow versteht es, die Geschichte genau auf den Punkt zu bringen, keine unnötigen (oder gar langweiligen) Umschweife zu machen und spannend zu erzählen; von den 140 Minuten Laufzeit ist keine einzige überflüssig.
Neben der tollen Besetzung (vor allem Angela Bassett ist klasse!) beeindruckt vor allem die großartige Kameraarbeit (Tipp: Special Edition DVD besorgen und die Featurette von Kathryn Bigelow anschauen, in der sie die Entstehung der Anfangsszene erklärt! Großartig!), die einen mitten ins Geschehen wirft, ohne aber so nervig zu sein wie heutige Wackelkamera-Filme (Bigelow scherzt in der oben erwähnten Featurette selbst, "die Leute hätten Kopfwehtabletten einwerfen müssen, wenn wir das so wackelig gedreht hätten"... Heute setzt man uns sowas andauernd vor. Aber das ist ein anderes Thema und soll an dieser Stelle nicht weiter diskutiert werden...).
"Strange Days" ist ein absolut sehenswerter Thriller, der, obwohl er um die Jahrtausendwende herum spielt, zeitlos ist. So, wie Bigelow den Film in Szene setzt, würde das Szenario auch ausgezeichnet in einen Cyberpunk-Film passen; die Welt von "Strange Days" erscheint ein wenig wie ein Ausläufer von William Gibsons "Neuromancer"-Trilogie. Vielleicht ist "Strange Days" keine große Nummer unter den SciFi-Filmen (wenn man ihn überhaupt in diese Kategorie stecken möchte), aber eine versteckte Perle ist er auf alle Fälle.
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Your Highness - Schwerter, Joints und scharfe Bräute
BigH 2.5 "Ärgerlich" 2012/01/01 08:53:16
Definitiv einer der schlechtesten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe! Es scheint, als seien - wie so oft bei miesen Komödien - alle einigermaßen guten Gags schon im Trailer verbraten worden, und was übrig bleibt ist eine derartige Anhäufung von zotigen Witzen und Sprüchen, daß es einem den Magen rumdreht. Da kann auch Natalie Portman nichts mehr retten, die sicher alles gäbe, wenn diese…
Definitiv einer der schlechtesten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe! Es scheint, als seien - wie so oft bei miesen Komödien - alle einigermaßen guten Gags schon im Trailer verbraten worden, und was übrig bleibt ist eine derartige Anhäufung von zotigen Witzen und Sprüchen, daß es einem den Magen rumdreht. Da kann auch Natalie Portman nichts mehr retten, die sicher alles gäbe, wenn diese Nullnummer von einem Film aus ihrer Filmographie gestrichen werden könnte (Jesus, hätte sie sich nicht einfach spitze Ohren ankleben und beim "Hobbit" anheuern können?!). Und beiden männlichen Hauptdarsteller James Franco und vor allem Danny McBride agieren hier so unsympathisch, daß man froh ist, wenn sie mal für einen Moment nicht auf der Leinwand/dem Bildschirm zu sehen sind.
"Your Highness" ging definitiv dahin, wohin auch die meisten "Gags" des Films abzielen: In die Hose.
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Monsters
BigH 5.5 "Geht so" 2012/01/01 08:42:09
Das Grundszenario ist interessant, und prinzipiell ist es auch absolut in Ordnung, einen Invasionsfilm zu drehen, bei dem man von der Invasion nur am Rande etwas mitbekommt; es spricht ja nichts dagegen, bei so einem Genre auch mal die Charaktere anstatt der Effekte in den Mittelpunkt zu stellen.
Dumm nur, daß die Charaktere eher uninteressant (fast schon unsympathisch) sind und die eigentliche…
Das Grundszenario ist interessant, und prinzipiell ist es auch absolut in Ordnung, einen Invasionsfilm zu drehen, bei dem man von der Invasion nur am Rande etwas mitbekommt; es spricht ja nichts dagegen, bei so einem Genre auch mal die Charaktere anstatt der Effekte in den Mittelpunkt zu stellen.
Dumm nur, daß die Charaktere eher uninteressant (fast schon unsympathisch) sind und die eigentliche Handlung zu sehr dahindümpelt. Es ist, als ob der Film einen permanent daran erinnert, daß man mehr aus der Geschichte hätte rausholen können. Zwischendrin blitzen ein paar wirklich gute und spannende Szenen auf, aber dann passiert einfach zu lange wieder nichts. Und das ziemlich abrupte Ende trägt auch nicht zu einem positiven Gesamtbild bei. Bei allen Qualitäten, die "Monsters" zweifelsohne hat, hätte ich mir - insbesondere nach all den Vorschußlorbeeren - deutlich mehr erwartet.
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The Losers
BigH 7.0 "Sehenswert" 2012/01/01 08:34:58
"The Losers" wirkt wie eine Mischung aus "A-Team" und "Mission:Impossible", wobei aber die besten Teile von beiden verwendet wurden. Ich kenne die Comic-Vorlage nicht ("noch nicht", müßte ich sagen, denn ich hab durch den Film wirklich Lust bekommen, mir die auch mal anzuschaffen), kann also nicht beurteilen, wie nah an der Vorlage der Film ist. Aber für…
"The Losers" wirkt wie eine Mischung aus "A-Team" und "Mission:Impossible", wobei aber die besten Teile von beiden verwendet wurden. Ich kenne die Comic-Vorlage nicht ("noch nicht", müßte ich sagen, denn ich hab durch den Film wirklich Lust bekommen, mir die auch mal anzuschaffen), kann also nicht beurteilen, wie nah an der Vorlage der Film ist. Aber für sich genommen macht "The Losers" auf alle Fälle Spaß, nicht zuletzt wegen der durchweg sympathischen Truppe, die von der ersten Szene bis zum Nachspann ausgezeichnet harmoniert und von der man gerne mehr sehen würde. Schade, daß "The Losers" im Schatten anderer - und vermeintlich besserer - Comic-Verfilmungen und/oder Action-Filme untergegangen ist, denn aufgrund seines miserablen Einspiels (der Film hat weltweit nicht einmal die wirklich moderaten Produktionskosten von 25 Mio$ eingespielt...) dürfte es wohl kaum zu einer Fortsetzung kommen.
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Mission:Impossible - Phantom Protokoll
BigH 7.5 "Sehenswert" 2012/01/01 08:23:12
Trotz gewisser kleinerer Schwächen ist das mit Sicherheit der stärkste der "M:I"-Filme. Daß ein Action Thriller spannend sein sollte, versteht sich natürlich von selbst. Aber Tom Cruise ist der absolute Star der Reihe, niemand würde im Ernst annehmen, daß er umkommt - und trotzdem stockt einem bei seinem Beinahe-Absturz in Dubai absolut der Atem. Das muß man erst mal hinbekommen…
Trotz gewisser kleinerer Schwächen ist das mit Sicherheit der stärkste der "M:I"-Filme. Daß ein Action Thriller spannend sein sollte, versteht sich natürlich von selbst. Aber Tom Cruise ist der absolute Star der Reihe, niemand würde im Ernst annehmen, daß er umkommt - und trotzdem stockt einem bei seinem Beinahe-Absturz in Dubai absolut der Atem. Das muß man erst mal hinbekommen! Wirklich klasse inszeniert.
Ansonsten lebt der Film aber vor allem von der Chemie des Teams, die diesmal wirklich stimmt (in dieser Besetzung würde ich mir gerne auch noch weitere Teile anschauen). "Phantom Protokoll" liefert wieder mal das alte M:I-Gefühl, jedes Mitglied des Teams ist wichtig und hat auch entsprechende Handlungsanteile, und das tut dem Film gut. Ich kann Jeremy Renner zwar immer noch nicht leiden, aber zumindest ist er hier nicht negativ aufgefallen, was ja schon mal ein Fortschritt ist.
Einen kleinen Abzug mache ich wegen der gelegentlich doch ein wenig unglaubwürdigen HiTech, mit der das Team ins Feld zieht. Klar, M:I lebt natürlich immer auch ein wenig davon, mit coolen Gerätschaften herumzufuchteln und absolut unmögliche Dinge damit zu tun. Aber hier ging mir manches doch ein klein wenig zu weit, das eine oder andere war nicht mehr mit Technik zu erklären und hätte James Bonds Waffenmeister Q glatt das Wasser in die Augen getrieben (ich meine, hallo? Eine spezielle Gerätschaft, nur um die Türschilder eines Hotels zu verändern? Also, die IMF ist ja wirklich auf alles vorbereitet...).
Sicher ist M:I 4 nicht der beste Film des Jahres. Aber diesen Anspruch hat er ja auch gar nicht. "Phantom Protokoll" will einfach nur gutes, spannendes und unterhaltsames Popcorn-Kino sein. Und diese Mission ist zweifelohne erfüllt.
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Diesen Film kann man nur eine ABM-Maßnahme für arbeitslose Schauspieler und Drehbuchautoren gewesen sein, sonst gibt es keine Erklärung für die Entstehung dieses Machwerks. Alter Schwede, soviele Nichtskönner muß man erst mal auf einen Haufen bekommen! Man kann noch nicht mal einen Aspekt hervorheben, "Cowboys & Vampires" ist durch die Bank grottig. Seien es die talentfreien…