Bob Loblaw

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Bob Loblaw aus Zürich ist 42 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 987 Filme bewertet und legendäre 302 Kommentare geschrieben. "Little bit of black, a little bit of blue. Some criss-cross strokes, or little x's, whatever you want to call them. Whatever. There you go." [Bob Ross] Mehr


 Ginger & Rosa
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Vier Schwestern
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The Impossible
The Impossible und 2 weitere ...

Bob Loblaw 7.0 "Sehenswert"

Kon-Tiki
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Die fantastische Welt von Oz
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Bob Loblaw 6.5 "Ganz gut"

Der Geschmack von Rost und Knochen
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Gravity
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New Girl
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Bob Loblaw 8.5 "Ausgezeichnet"

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang, wie so viele, ein bisschen von Zooey Deschanels seltsamer Art zu Reden genervt, oder sagen wir besser "überfordert" war und ich meistens nur kurz in die jeweiligen Folgen reingezappt habe, um dann wieder umzuschalten.

Irgendwann macht es aber dann "klick" und ich wurde mit der besten Fernsehserie der letzten Jahre ( viel besser als…

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Mimuschka

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sollte der serie wohl mal eine chance geben, dein text klang auf jeden fall ansprechend :-)


Bob Loblaw

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Mach das, Mimuschka ! Und Du solltest mindestens bis zur 4. Folge "Naked" durchhalten... das ist eine meiner Lieblingsfolgen.

Hier ist übrigens noch ein schöner Clip, wo die junge Jess die Eheprobleme ihrer Eltern löst:
http://www.youtube.com/watch?v=nj7o5y7hkG4


Gullivers Reisen - Da kommt was Großes auf uns zu
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Captain Future
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Bob Loblaw 8.0 "Ausgezeichnet"

Holy Motors
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Bob Loblaw 7.5 "Sehenswert"

Dallas
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Bob Loblaw 7.0 "Sehenswert"

Oblivion
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Bob Loblaw 7.5 "Sehenswert"

Shadow of the Vampire
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Bob Loblaw 6.0 "Ganz gut"

Alice's Restaurant
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Nackt
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Bob Loblaw 9.0 "Herausragend"

Knowing
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Bob Loblaw 5.5 "Geht so"

Der Staatsfeind Nr. 1
Der Staatsfeind Nr. 1

Bob Loblaw 7.0 "Sehenswert"

42
42

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Nowhere Boy
Nowhere Boy

Bob Loblaw 7.0 "Sehenswert"

Gästebuch

jp@movies

Wie könnte ich einem Celtic Frost Fan widerstehen? Ich leg mal grad Triptykon zur Feier des Tages auf...

Broda

Habe gerade gesehen das du Michael Bay magst, weshalb ich dir mal eine Anfrage schicken muss. :) D

Brentano

Hy Boblow, habe auch deine vorletzte message bei craax gelesen, die sogar mir einleuchtete, gut gesagt, .. nur weiter so!

craax

Lieber Bob_, guten Morgen. Ich liebe es, deine sanften, klugen und nachdrücklichen Gedanken an diesem wundervollen Sonnen-Tagesbeginn zu mir kommen zu lassen... danke dafür.

Da ist ja einiges Holz drin (und Nützliches). Natürlich erst einmal mich mit meinen eigenen Waffen sanft zu schlagen , oder vielleicht eher zu dirigieren ; D ^ ^ . – Ich wünschte, ganz ehrlich und wirklich, ich könnte den Zitat-evolvierenden Film (SeriosM.) mit den deinen erfüllten Augen sehen,- denn ich bin mir völlig im Klaren darüber, das die Coens ernstzunehmend Beschäftigte sind. Gerade noch einmal (fange eben an, Zweitsichtungen vorzunehmen, bei Filmen wo mich das „irgendwie“ reizt, - und „Burn After Reading“ ist absolut LOHNEND und True Grit sowieso einer meiner echten Lieblinge, FARGO eine Suspense-Perle.... die machen also kein‘ Sch**. – ‘hab auch ernsthaft überlegt, ob ich die S.M.-Besprechung überhaupt reinnehme, weil – 1.Absprechendes sowieso nicht förderlich und 2.Verdachtsindizien der ausgedehnten persönlichen Geschmacks-Fehlleitung genügend vorhanden und hinweisen ... ich verstecke mich nun mal nicht oft,- und vertraue auch auf die Kraft der Provokation (im >Liebgemeinten<, da nirgendwo wegen Geschmack Anlaß zum Krieg zwischen entwickelten Persönlichkeiten) und siehe, es haut hin: deine Hinweise sind mir wertvoll. Ich bin überzeugt davon, das es zu diesem Werk einen Schlüssel gibt, einen Zugangscode, (den ich noch nicht entdeckt habe) und der einem, hat man ihn, den ganzen Eindruck umstülpt. Ich habe sogar den Verdacht, das der Titel (a SERIOUS man) den geben könnte, weil der (man) ja nun so gar nicht ernstzunehmen in seinem Lebensentwurf-wirklichkeitsgestalten ist,- also eine „Spießer“-Parodie... was mir wiederum schwer fällt, drauf einzusteigen, weil ich konkrete Menschen-Realitäten kaum je als solches Negativum („Spießer“) entgegennehmen- und werten mag...
Der Spießer ist als allgegenwärtiges gesellschaftlich bedeutsames (und verhängnisvolles) Konstrukt tatsächlich real ... im konkreten wahren Leben wiederum hat aber jeder Spießer noch eine tragische erklärende und (bemitleidenswerte) persönliche Hintergrundvariante in petto, die ihn zum (bedauernswerten, im manchem aber sogar mitunter heroischen) Menschen macht. Niemand ist gern (und freiwillig) Spießer. (Wie man hier, im Film, auch ausführlich demonstriert kriegt), und damit hat er bei mir schon Bonuspunkte... ich nehm den lieber als (leidenden) Menschen wahr,- und nicht als (vielleicht im Gesellschaftszusammenhang?) abscheuliches, abstruses und vielleicht sogar gefährliches Wesen (was er d a doch zweifellos ist). (Jedoch nicht von „sich“ aus, sondern weil er in einer gesellschaftlichen Machtstruktur-Verfassung auftaucht, wo er sich zu zerstörerischer Kapazität aufsummieren kann). Weißt, was ich meine? – Keine Ahnung, ob das (was die Coens wollten) in dieser Richtung zu lesen ist. Kann sein, das der Hebel (der Bewertungswahrnehmung dieses Films) damit komplett umgestellt wird.- Und dabei helfen mir Äußerungen wie deine: Hinweise von Menschen, die (wie die Coens) ich ernstnehme. Apropos, ernst nehmen: >crowdpleaser (die ich nicht ernstnehme), sind, Verzeihung (Verbeugung allgemein rundum), Sachen wie „Pirates of the Carribean“, die Comic-Buster (except Nolan), Transformers, X-men, Spencer-Hill,... StarWars(auajetzt)“Herr der Ringe“ (aber nicht Harry Potter) undSylvesterStallone. Das ist wirklich (i.m.A.) „crowd“,- nämlich purer Merkantilismus auf katholischeKirche-Bauernfang (die Bauern können nichts dafür, aber wohl die Institutionen, die da greifen). Und im g e s t a t t e t e n Zugriff werden aus Menschen-Bauern tatsächlich Crowd-Bauern, wo nicht mehr viel von Mensch, der zu achten wäre, stets und überall, sonst übrig bleibt). Da läßt die Herde sich vor sich hertreiben. Daß Die Verurteilten< so hoch rangieren: ist eher eine ver-wundervolle Erfahrungstatsache. Nun ja, der >David< oder Die Beatles oder Picasso oder GarciaMarquez haben ja auch eine unübersehbare Fangemeinde. Qualität muß nicht immer universell sein,- kann es aber. Allerdings hält sich diese >allgemeine< Legitimation nur dort auf ihrer Höhe, wo ihr auch d i e Menschen zustimmen (mögen), welche in der Lage sind, >kleine< dem Allgemeinbewußtsein versteckte und unkenntliche Perlen aufzuspüren, die schnell gern übersehen werden,- und doch kostbar sind: (was fällt mir fix ein? :) >Brügge sehen und sterben<, >AdamsÄpfel<, >Ein Einfacher Plan<, >Rango<, >Birdcage<, >WakingLife<, >Der eiskalte Engel<, >Talking Woodstock<.>AsphaltCowboy< (später noch).. Menge um Mengen. Die haben kein „großes“(ausgedehntes), eher esoterisches (aber kostbares) Publikum. Jedoch aus diesem (wahrgenommenen + „lebendigen“) Qualitätsfundament erwachsen und legitimieren die >weithin Sichtbaren< ihre universelle Gültigkeit. Sonst endet das wie bei den literarischen „Größen“ der Vergangenheit: Don Quijotte, Dantes „Hölle“, dem Decamerone, „Simplizissimus“, Moby Dick: wer LIEST („versteht“) die – allgemein- noch? (?!). –Schreckliches Schicksal. Reich, berühmt, wundervoll – und tot. Ungenutzt. Sicherer, als einige Klassen tiefer, geliebt, unvollkommen,- aber wahrgenommen.

Natürlich wird das wieder zu lang. Es ist also schön, das es die Liebhaber für die kleinen verschlüsselten Perlen gibt, die auf >großen< Gestus, der eher ein lauter oder lärmmachender ist,- verzichten. Und nur, wer diese Qualität im >Kleinen< Bescheidenen wahr-nehmen kann,- kann durch seine ZUSÄTZLICH erfolgte und gern bewilligte Zustimmung auch zu dem, was die >Masse< (fürchterliche Denk-Kategorie) „liebt“/zustimmt (-ohne es genauer (bestimmen) zu >können<), diese Zustimmung zu >Großem< (allgemein legitimiert-Geliebten) auf Dauer erhalten. Und genau diese (eher unsichtbare) Wurzel-Basis darf das ‚Große‘ niemals verlieren – die Zustimmung der geheimen Kenner der Kleinigkeiten - dann stirbt es. Das kommt vor. Das ist das wahrlich bedauerliche Schicksal des wahrhaft Großen: von seinen Wurzeln abgeschnitten zu werden und stehend, lebend versteinern zu müssen. Dann lieber tot.

Ich werde wieder konkret(er). (Das Thema haben wir/du ja am Wickel. ). Cassavettes kenne ich wirklich noch nicht (Danke für jeden enthaltenen Tip) bin aber sorglos zuversichtlich (bin ja neu im Metier, wie auch die Kommentare bisher zumeist nach der Erstsichtung des Films entstehen) (und daher noch recht fehlbar, ungenau sind, vielleicht richtig vorausgespürt,- aber noch nicht – jedenfalls- „endgültig“). Ich „lerne“ ja gerade erst. – bin also sorglos zuversichtlich: das ich die genannten chronologischhistorisch bereits auf hintere Seiten abgerutschten Kostbarkeiten dennoch absehbar auf-stoßen werde. Historisches zu lesen macht kein Problem. Bin da hintergrunderfahren,- und eigentlich mehr ein Lebenswelt-Umgebener des Achtzehnten Jahrhunderts (merkt man‘s nicht, an Sprache z.B.) – als des zwanzigsten,- indem(zuweilen) ich mich wirklich nicht besonders gern wiederfinde. Ach doch. Es hat schon Vorteile. So manchen guten Film z.B.-, auf den sonst (vorausereignend) zu verzichten wäre. Und zu tun (lebensnotwendig) ist immer, drängend. Also – egal.

Du wirst hören, wenn ich bei diesen Perlen angelangt bin. Eins bin ich ja gerne, deutsch: gründlich. Und habe Hunger.

Und zum Abschluß: natürlich ist der Weg in die Welt biographisch gesegnet – gottseidank. Das heißt, wir sehen alles aufgrund unseres persönlichen Vorliebe-Werdegangs,- der sich allmählich in das Welt-Außen hineinbegibt, - und dort assimiliert, und immer mehr >Außen< wird,- >Wir-< zum -Außen, -Welt-Gültigkeit, werden. Aber: es sind immer noch w i r, und wo wir herkommen, der individuellste, speziellste, ur-eigenste Beginnens-Ort der Erde,- gelassen: des Universums. Am Anfang sind wir ganz speziell ‚Ich‘ : und das weitet sich,- darf sich aber unterwegs nicht verlieren,- und gestaltlos ersetzt werden. Viele verlieren diese Identität und werden zum >Man<. Bedauerlich. Sie zählen nicht länger, außer allgemein (Hitler brauchte auch Soldaten,- nun ganz negativ gewendet). So dicke schlimm kommt es bedankt nur selten: in der Regel ist das opportunistisch allgemein-Zugestimmte (noch) nicht derart unheilvoll,- sondern nur bedenklich potentiell gefährlich entartbar. Wer von dem allgemein-schwankend-Sicheren sich löst und allmählich in die, wirklich aus Eigenem, fest entdeckten, genau so sicher belegbaren >verborgenen< Kostbarkeiten vorstößt: erhebt s i c h : er wird eigenständig, seine Maßstäbe ver-sich-ert,- Kostbar-fähig,- wie er selber kostbarer wird,- und möglich, eigenständig zu urteilen, zu finden, zu SEIN: denn er selbst ist bereits, auf eigene Kosten und Stand-Fähigkeiten, das >Gute<, Wert-beständige. Und diesen Weg begonnen,- ergibt sich ein unabsehbar weiterer: in die Zukunft hinein. Diesen Weg (in die verborgene Kostbarkeit der Welt hinein, - wenn dir das nicht zu ‚diffus‘ ist)-,- ist nicht zu enden,- aber je weiter, erfahren, je köstlicher...
und man findet, mitunter, je mehr man eigen-fähiger wird, wenn man die Runde ins Eigene (der immer begrenzten Person, die sich auch zu Ende neigt) (die Welt nicht),- einmal umrundet hat, und sich versichert hat,- ziemlich oft auch: sich im Allgemeinen wieder,- oder wird des Ausgangspunktes, von dem man (unbewußt, unselbstständig) begonnen hat,- wieder zurück-einnehmend, nun aber anders :aus Eigenem: bewußt):
vom „akzeptierten“, übernommenen Allgemein-Guten,-
über das ganz-Eigene, Spezielle, bevorzugte ausgewählte (unvollständige) Gute, -
wieder zurück (aus Eigenem) in das übergeordnete Große, Legitimierte: aber dann aus eigener Kraft beglaubigte,: >überzeitlich< Gelungene. Dir mag das jetzt wie eine heimliche Rückkehr unter Mamas verquasten Rockzipfel erscheinen, und etwas enttäuschend. Ach was: Lassen wir das >Universelle< hiermit beiseite und überlassen wir uns in Zukunft vornehmlich dem gemeinsamen Wahrnehmen der geteilten Finder-Freude über die kleineren, genauso guten, nicht ganz so ‚diffus-allgemein‘ akzeptierten Perl-Kleinodien. Sei mir gerne beim Auffinden behilflich: wie gesagt, auf diesem speziellen Film-Gebiet der Kultur bin ich Neuling. Aber neugierig. Und wohl auch fleißig! – Das Leben ist so kurz – und ich habe noch soviel vor! – Mein Lieber,- ich hoffe, ich habe dich nicht zu brutal gegenstandslos vollgequatscht,- und mit Worten gegaukelt (das erhält dieser Tage neuen politischen Sinn). Wie gesagt, die Wahrheit ist konkret,- aber nicht nur. Eine zweite Eigenschaft kommt dazu: sie ist ganz,- und ungeteilt,- und umfassend. Im (wahren) Teil spiegelt sich das Ganze. Der Mensch ist immer Teil,- und er kann es so am besten vollenden: indem er T/teil nimmt. Schon wieder so ein Satz, aber ich laße ihn mal so da. Vielleicht erhebt er sich eines Tages.
Mein Lieber,- du gute sanfte Stimme: es tut gut, dich inhaltsvoll zu hören,- klu‘cher (das steckt in der Sanftmut) Bob_. Auf bald.
;) :).

Agent Smith93

Vielen Dank für die positive Kritik zu meinen James Bond-Rezensionen Bob Loblaw!
Es freut mich wirklich sehr, dass den Leuten hier (zumindest) meine Kommentare zu 007 so gut gefallen.
Das motiviert sehr:) Ich werde in nächster Zeit womöglich wirklich eine Liste mit den Bond-Filmen erstellen.
Die Filme selbst habe ich schon alle bewertet und mit einer Kritik versehen. (Auch die inoffiziellen Teile)
Ich werde mir deine Liste auch mal anschauen Bob.
Also dann, bis zum nächsten mal.

craax

:) Gattaca... will ich länger revisten. Hab eine gefühlte eher positive Erinnerung (aber nichts elementar Durchschlagendes) an den... werd ggf. dich hören lassen?

man selbst befindet sich ja (ich mich durch zunehmende Filmerfahrung) durchaus im Umwandlungsprozeß... und ich halte für möglich, das ich ihn (mittlerweile) wohlwollenderen Auges wahrnähme, wie meine Ansprüche durch ausgiebige Kenntnisnahme (notwendig) SINKEN ! (denn das wahrhaft exklusiv außerordentliche ist RAR!) - (-Musik, um deretwillen die Instrumente - -Filme, um deretwegen die Kamera hätte erfunden werden müssen -)
Es ist schon ein ziemliches Privileg, wenn einem -immer nur eine zeitvorübergehend lang - auf diesem Nieveau (absichtlich i) an Produkterzeugnissen ohne unvermeidbar einstellende Betriebsblindheit zu partizipieren vergönnt ist...

Uma Thurmann (erinnere mich recht?) ist auf jeden Fall eine meiner Göttinnen und öffnet stets Tür und Tor (auch wenn sie selbst, wie ähnlich Julia Roberts, 'nur' eine >akzeptierende< Schauspielerin ist, und selbst nichts beeinflußt (außer ihrer Rolle anteilig am jeweiligen Film von Fall zu Fall). (Gibt ja auch andere, die ihre Karrieren "aktiv" übergreifend lenken,- Jodie Forster zum Beispiel) (gibt es auch nur einen schlechten Film mit ihr?) (und anders, auch nur einen WIRKLICH guten mit Julia Roberts, die allein abgeschottet /selbst von ihren Filmen/ in IHRER Ausstrahlung lebt?) (MOment: >The Mexican< - ist wirklich gut). - . - Und A-movie -... stimmt eindeutig (soviel gibt die Erinnerung her).

craax

Bob_ mein Lieber, also erst einmal: im Prinzip ja, alles Soldatentum ist mir „faschistisch“. Solche Begriffe bedürfen dringend der Definition (das heißt des begrifflichen Erfassens = Nachdenkens darüber), will man sie gleichzeitig versachlichen wie verlebendigen.
Kann man die höchstpersönliche Entscheidung, in einer Situation zum Mörder der eigenen Menschen-Art zu werden,- in andere Hände legitim legen und delegieren? – wohl nur dann, wenn man nicht weiß noch wissen will (zu erfahren gedenkt), was ein Mensch ist,- oder wenn nicht ist: so doch sein könnte,- und zu werden vermag. Wer tötet, weiß nicht, was der Mensch (Kostbares) ist, weil er sich selbst nicht als kostbar erfährt. Wer sich selbst nicht kostbar ist, kann es auch anderen nicht zugestehen. Überlebenstriebinstinkte sind kein Gegenargument. Was ist >Faschismus<? – vermutlich (außerhalb der engen Historie): massenhafter Ersatz des >Ich< durch ein negativ fokussiertes (abgegrenztes und aggressives) >Man<,- eines Automatismus, der also eigenverantwortlich gemeinte Menschen zu funktionierenden abstrusen seelenlosen Robotern uminstrumentiert. Genau das (Letztere zumindest) ist das Wesensziel des Militärischen und kündet von daher von naher Verwandtschaft. Da das (entselbsten) nicht tunlich ist zuzugeben, werden überall auf der Welt Placebotugenden vorweislich eingepflanzt zum Auf Befehl (wie automatisch) hervorholen + herzeigen: Vaterlandsliebe<, Patriotismus<, Nationalismus<, Friede + Freiheit<, Demokratie<, Menschenrechte<, Pressefreiheit<, Gleichheit und Brüderlichkeit<, Nächstenliebe< tja Kreuzritter waren auch Soldaten (das vielleicht älteste Gewerbe der Welt, in naher Konkurrenz).

Es ist ganz einfach: um Soldat zu werden, brauchst du nur geboren zu sein ; um kostbares Menschentum erarbeitet zu haben, mußt du eine ganze Menge zuerst häßlicher,- dann aber zunehmend schöner besserer Dinge durch. Die üblen sind dabei nicht das Problem (aber Voraussetzung), mit den schöner fangen die e c h t e n Schwierigkeiten regelmäßig an (weil sie komplexer sind). Du mußt also komplex werden, um Schönheit zu erfahren (denn Schönheit ist komplex). Anders gesprochen: Schönes ist schwer, Dummes ist leicht. Daher ist es so viel eher wahrscheinlich, tausendmal leichter sich als Soldat denn als Dichter zu finden. Eine zugegeben elitäre Definition: aber so simpel brutal ist die grausame Wahrheit.
Wer nichts von sich fordert, wird es relativ leicht finden, sich in gewohnter Dummheit zu erhalten: denn sie gehört uns von Geburt, ganz selbstverständlich: das Wertvolle, an sich, muß mühsam erworben und künstlich hergestellt sein.
Deswegen braucht die Welt keine Sorge haben, das ihr je die Soldaten-, wohl aber, das ihr eines grauen Tages die Dichter ausgehen werden: denn die einen gebären stets fruchtbar begehrliche Bauchhöhlen, die andern nur der freie Geist, der Mühe heißt und bewillkommnet. Bäuche und die nichts anderes sein wollen müssen, gibt es aber täglich erneuert hungrig genug, unbesorgt; Geistmühe allerdings gerät zunehmend zur Bringfron, denn im historischen Wettrennen zwischen beiden war stets alles nur um den Bauch bekümmert und bemüht; um den Geist mochte sich darüber scheren wer wollte, wenn er sonst nichts Langweiligeres oder Nützlicheres zu tun hatte. Ein dummes Volk läßt sich besser reagieren, und eignet sich auch als einziges zur ferngesteuerten staatsprofitablen Waffenheeresautomatik. Wer selber denkt, wird sich die Entscheidung über Leben und Tod nicht aus der Hand,- genauer gesagt: dem Gehirn und seiner Geistseele, nehmen lassen. Wer auf Befehl von außen in der Lage ist zu töten : ist ferngesteuertes Fleisch, am Ende der Nervenbahn eines Fremd-Hirns, nicht Eigen-Selbst. Etwas gröblich, im Zeitalter globalen Söldnertums (hierzulande Abteilung Bundeswehr), aber so schlicht ähnlich verhält es sich. Frage dort herum und finde heraus: wer von denen hätte wohl (aus Eigenem) demokratische Tugend erfunden? -Aber den monatlichen Sold? -Wo ist das nahe Verwandtschaftsverhältnis affiner und glaubwürdiger?

Ab da kommen da noch jede Menge Sekundärtugenden ins Spiel: zum Beispiel Tapferkeit, oder Opferbereitschaft, Hilfeschutzgewähr, Kameradschaft, „Selbstlosigkeit“. Aber die ERSTE Tugend ist: richtig von falsch zu unterscheiden. Was nützte dem leidgeprüften deutschen (überlebenden) Landser die letztliche Erkenntnis, im Auftrag Hitlers unterwegs (gewesen) zu sein? – Etwas spät, solches Erkennen, wenn es je dazu kam. Also: es nützt nichts, von Verstand gibt es keine Erlösung, und keine Erlösung ohne Verstand. Und damit ist, genau genommen, der eigene, und kein anderer, gemeint. Sich auf den Verstand anderer zu verlassen, ist genau die Art Selbstlosigkeit, die alles andere als heroisch endet: nur verbrecherisch. Egal, wieviele Namen man dafür katalogisierend erfinden muß : weil zahlreich so,- wie heerscharen-viel,- und immer noch einmal: wieder -, und noch wieder -, und wieder einmal (auch zukünftig) neu (umbenannt). Bleiben wir einfach bei einem provokanten, prägnanten, markteingeführten, Namen, von hohem Wiedererkennungswert, von willenlosem Ausführen allerhand von außen bereits anordnenbarer ohne eigene innere Beteiligung (außer selbstbezogene)- Scheußlichkeit : faschistisch.

Ich lese deine zurückhaltenden, respektablen und freundlichoffenen Äußerungen immer gerne. Grüß dich :) crx

ready2fall

Danke für die Annahme, freut mich. :)
Also an deinem Alter sollst und kannst du ja nicht arbeiten.;)
Und was das wirr erscheinen deiner Ansichten betrifft liegt das ja möglicherweise eher an mir und meiner subjektiv eingeschrenkten Sichtweise. :P
Ich lese deine Ideen und Kommentare immer sehr gerne, sie wirken so offen und ungezwungen. Meine ich so ganz offen heraus.

ready2fall

Hi, Bob!
Ich mag deine Kommentare und unser Filmgeschmack ist sehr unähnlich. Von mir bekommst du eine Anfrage. :)

gabriel.rost.77

Wow! Hast dich bei deinen Tau ja richtig ins Zeug gelegt. Ich hätte wohl nie die Geduld dafür.
Der Film hört sich interessant an. Hab ihn mal vorgemerkt. Aber eigentlich meinte ich eher sowas wie einen richtigen Blockbuster, mit echten Schauspielern und sehr detaillierten Animationen. Der natürlich von jemandem gedreht werden müsste, der selbst Fan dieser Spiele ist. Aber im Grunde ist es schon ganz gut, dass die Games-Workshop-Rollenspiele in Hollywood unbekannt sind. Wenn plötzlich alle auf etwas abfahren, verliert es dann ja auch irgendwie ein bisschen von seinem Reiz für die alten Spieler.


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