Ein Woody Allen der seinen Charakteren Scheuklappen aufsetzte damit das Spektakel seinen dramatischen Lauf nehmen kann. Man möchte Chloes Naivität so wenig Glauben schenken wie den einfälltigen Lügen ihres Lebensgefährten Chris, der es einerseits bevorzugt Lust und Liebe mit der schönen Nola zu befriedigen, andererseits auf der Gattin Reichtum nicht verzichten will.
Ein etwas anderer Allen-Film der etwas mehr Allen hätte vertragen können. Allerdings ist die Wahl der Musik für den kleinen Mann nicht untypisch. Diesesmal werden die Szenen von tragischen Operstücken wie der La Traviata oder Macbeth begleitet.
Neuzig Minuten plätschert Match Point nichtspassierend aber anspruchsvoll vor sich hin. In den letzten dreißig Minuten kommt es dann doch noch zu etwas Bewegung begleitet von zwei Polizisten die lieber Frühstücken gehen als einen nicht allzu kniffligen Fall zu lösen. Tja, vielleicht hätte Allen die Rolle des Schnüfflers ja besser Peter Falk gegeben, der war in solchen Fällen hartnäckiger.
Sein oder Nichtsein; das steht hier außer Frage. Denn Franco Zeffirellis Hamlet war, ist und wird immer eine hochkarätige Shakespeare-Verfilmung sein. Von den Kostümen und Schauplätzen bis hin zu schauspielerischer Höchstleistung stimmt in diesem Stück einfach alles. Auch einer der erfolgreichsten Filmkomponisten (Ennio Morricone) hat es sich nicht nehmen lassen hier Hand anzulegen um zu einem Film beizutragen in dem einfach alles ineinander fließt.
Exzellente Schauspielkunst von Jean Reno, Gray Oldman und Natalie Portman. An diesem Streifen kommt kein Film-Fan vorbei. Mit Léon - Der Profi beiweist Luc Besson das keine tiefgehende Handlung und teure Spezialeffekte von Nöten sind um große Filmkust zu schaffen. Good killer, bad cop und ein Hauch Lolita. Einfach Klasse!
Bilder von träumerischen Landschaften begleitet von Paul Cantelons stilvoller und anrührender Musik erinnern an Jean-Pierre Jeunets Werk "Die fabelhafte Welt der Amélie". Isaac Liev Schreiber nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise von Odessa in den Norden nach Trachimbrod durch die grünen Lande der Ukraine. Alles ist Erleuchtet ist ein tiefgehender Film mit Witz, Charme und Schwermut den man immer wieder gerne anschaut.
Als Drehbuchautor hat Walter Hill, der unter anderem auch am Drehbuch für Alien 3 beteiligt war, erstklassige Arbeit geleistet. Kleine aber wichtige Details machen Arni erst zum russischen Kommandant der mit Igelfrisur und rollendem "R" etwas an Dolph Lundgren aus Rocky IV erinnert. Was den Film interessant macht ist die Mischung der Charaktere aus sowjetischen und amerikanischen Polizisten und Gangster aber auch Drehplätze sind prima gewählt.
James Belushis Witze sind nicht mehr zeitgemäss und die Filmmusik erinnert teilweise an das Phantom Kommando aus dem Jahre 1985. Schwarzenegger und Belushi? Bestimmt kein Dream-Team aber ein unterhaltsamer Blockbuster.
William Shakespears "Titus" ist ein grausames Theaterstück durchtränkt von Intrigen, Rache und Gewalt, eine politische Tragödie die dem Zuschauer keine Gelegenheit gibt aufzuatmen. Hasserfüllte Charakteren lassen sich anscheinend nur durch das Leid ihrer Widersacher zufriedenstellen. Schonungslos führt der Autor durch die wahnsinnige Welt des alten Rom.
Einfallsreich wurde Titus von Julie Taymore umgesetzt. In einem antigen Rom das ins zwanzigste Jahrhundert transportiert wurde lässt sie die Figuren aufeinander los. Ihre Verfilmung ist eine interesante Mischung aus Bild und Musik die von Elliot Goldenthal komponiert wurde.
Eine moderne Theaterverfilmung die durch gute Schaustellerei, hauptsächlich durch Anthony Hopkins, und eine zeitlose Inszenierung überzeugt. Für diejenigen die es etwas zünftiger mögen kann Titus durchaus noch als unterhaltsammer Trasher durchgehen.
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Bruce Lee
über Match Point 2009/08/15 01:13:23
Ein Woody Allen der seinen Charakteren Scheuklappen aufsetzte damit das Spektakel seinen dramatischen Lauf nehmen kann. Man möchte Chloes Naivität so wenig Glauben schenken wie den einfälltigen Lügen ihres Lebensgefährten Chris, der es einerseits bevorzugt Lust und Liebe mit der schönen Nola zu befriedigen, andererseits auf der Gattin Reichtum nicht verzichten will.
Ein etwas anderer Allen-Film der etwas mehr Allen hätte vertragen können. Allerdings ist die Wahl der Musik für den kleinen Mann nicht untypisch. Diesesmal werden die Szenen von tragischen Operstücken wie der La Traviata oder Macbeth begleitet.
Neuzig Minuten plätschert Match Point nichtspassierend aber anspruchsvoll vor sich hin. In den letzten dreißig Minuten kommt es dann doch noch zu etwas Bewegung begleitet von zwei Polizisten die lieber Frühstücken gehen als einen nicht allzu kniffligen Fall zu lösen. Tja, vielleicht hätte Allen die Rolle des Schnüfflers ja besser Peter Falk gegeben, der war in solchen Fällen hartnäckiger.
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Bruce Lee
über Hamlet 2009/08/13 00:22:04
Sein oder Nichtsein; das steht hier außer Frage. Denn Franco Zeffirellis Hamlet war, ist und wird immer eine hochkarätige Shakespeare-Verfilmung sein. Von den Kostümen und Schauplätzen bis hin zu schauspielerischer Höchstleistung stimmt in diesem Stück einfach alles. Auch einer der erfolgreichsten Filmkomponisten (Ennio Morricone) hat es sich nicht nehmen lassen hier Hand anzulegen um zu einem Film beizutragen in dem einfach alles ineinander fließt.
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Bruce Lee
über Léon - Der Profi 2009/08/11 04:04:18
Exzellente Schauspielkunst von Jean Reno, Gray Oldman und Natalie Portman. An diesem Streifen kommt kein Film-Fan vorbei. Mit Léon - Der Profi beiweist Luc Besson das keine tiefgehende Handlung und teure Spezialeffekte von Nöten sind um große Filmkust zu schaffen. Good killer, bad cop und ein Hauch Lolita. Einfach Klasse!
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Bruce Lee
über Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal 2009/08/10 04:09:26
Bilder von träumerischen Landschaften begleitet von Paul Cantelons stilvoller und anrührender Musik erinnern an Jean-Pierre Jeunets Werk "Die fabelhafte Welt der Amélie". Isaac Liev Schreiber nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise von Odessa in den Norden nach Trachimbrod durch die grünen Lande der Ukraine. Alles ist Erleuchtet ist ein tiefgehender Film mit Witz, Charme und Schwermut den man immer wieder gerne anschaut.
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Bruce Lee
über Red Heat 2009/08/03 10:07:01
Als Drehbuchautor hat Walter Hill, der unter anderem auch am Drehbuch für Alien 3 beteiligt war, erstklassige Arbeit geleistet. Kleine aber wichtige Details machen Arni erst zum russischen Kommandant der mit Igelfrisur und rollendem "R" etwas an Dolph Lundgren aus Rocky IV erinnert. Was den Film interessant macht ist die Mischung der Charaktere aus sowjetischen und amerikanischen Polizisten und Gangster aber auch Drehplätze sind prima gewählt.
James Belushis Witze sind nicht mehr zeitgemäss und die Filmmusik erinnert teilweise an das Phantom Kommando aus dem Jahre 1985. Schwarzenegger und Belushi? Bestimmt kein Dream-Team aber ein unterhaltsamer Blockbuster.
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Bruce Lee
über Titus 2009/08/03 00:44:50
William Shakespears "Titus" ist ein grausames Theaterstück durchtränkt von Intrigen, Rache und Gewalt, eine politische Tragödie die dem Zuschauer keine Gelegenheit gibt aufzuatmen. Hasserfüllte Charakteren lassen sich anscheinend nur durch das Leid ihrer Widersacher zufriedenstellen. Schonungslos führt der Autor durch die wahnsinnige Welt des alten Rom.
Einfallsreich wurde Titus von Julie Taymore umgesetzt. In einem antigen Rom das ins zwanzigste Jahrhundert transportiert wurde lässt sie die Figuren aufeinander los. Ihre Verfilmung ist eine interesante Mischung aus Bild und Musik die von Elliot Goldenthal komponiert wurde.
Eine moderne Theaterverfilmung die durch gute Schaustellerei, hauptsächlich durch Anthony Hopkins, und eine zeitlose Inszenierung überzeugt. Für diejenigen die es etwas zünftiger mögen kann Titus durchaus noch als unterhaltsammer Trasher durchgehen.
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