Christian H.
Christian H. aus Hannover heißt Christian H., ist 28 Jahre alt. Er hat sich Thu, 24 Apr 2008 22:37:46 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 740 Filme bewertet und legendäre 238 Kommentare geschrieben. Student und Hobby-Cineast Mehr
| Name | Christian H. |
|---|---|
| Alter | 28 |
| Stadt | Hannover |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Dean Corso |
| Schreibt sonst für | Kino, TV und Co, Wicked Vision, Manifest, Audiofilmkritik.de |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Robert De Niro, Al Pacino, Edward Norton, Johnny Depp, Scarlett Johansson, Cate Blanchett, Kate Winslet |
| Meine Lieblingsregisseure: | Stanley Kubrick, Quentin Tarantino, David Lynch, Clint Eastwood |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "It rains... You get wet" |
| Über mich | Student und Hobby-Cineast |
Es ist wirklich zum Schmunzeln, wenn man liest, dass Keanu Reeves für Regisseur Scott Derrickson die einzige Wahl für die Besetzung des außerirdischen Botschafters in „Der Tag, an dem die Erste still stand“ gewesen ist. Warum das so ist, erschließt sich, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass One Face Reeves immer dann gut ist, wenn er mit seinem einzigen stoischen Gesichtsausdruck durch den Film…
Es ist wirklich zum Schmunzeln, wenn man liest, dass Keanu Reeves für Regisseur Scott Derrickson die einzige Wahl für die Besetzung des außerirdischen Botschafters in „Der Tag, an dem die Erste still stand“ gewesen ist. Warum das so ist, erschließt sich, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass One Face Reeves immer dann gut ist, wenn er mit seinem einzigen stoischen Gesichtsausdruck durch den Film stiefeln darf. Leichtes Spiel für Reeves also. Aber auch ansonsten erweist sich das Remake des gleichnamigen Vorgängers aus den Fünfziger Jahren, hier nun natürlich von der Metaphorik des Kalten Krieges befreit, als solide Science-Fiction Unterhaltung. Insbesondere der flotte Beginn, der die Erdenbürger mit einem urplötzlichen, alles zerstörenden Einschlag eines unbekannten Objekts konfrontiert, erweist sich als überaus gelungen. Der weitere Verlauf kann allerdings nicht halten, was der erfrischende Auftakt verspricht. Die dem Film zu Grunde liegende Botschaft des Films – Trottel Mensch zerstört die Erde – wird dem Publikum in der Folge mit dem Holzhammer eingetrichtert. Übertroffen wird dies nur noch von der stereotypen Darstellung der amerikanischen Regierung, die in ihrem militärischen Aktionismus natürlich alles falsch macht, was es falsch zu machen gibt. Zu Gefallen wissen in diesem Film hingegen die Darsteller. Jaden Smith, einer der Sprösslinge von Will Smith, präsentiert sich auch ohne seinen Vater als überzeugender Jungdarsteller, während der kleine Auftritt von John Cleese sicherlich zu den gelungensten Momenten des Films gehört. Jennifer Connelly schließlich müht sich redlich ihrer recht eindimensionalen Rolle ein wenig Profil zu verleihen, was ihr glücklicherweise auch gelingt.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Brentano Wed, 06 Jun 2012 14:08:18 -0000
Antwort löschenEtwas anders als einen liebevoll verpackte rHozhammer ist bei vielen, weiter unbewusst "hirntot" agierenden flächigen Repräsentanten der Species Mensch oder deren zu Schau getragen Hüllen aber auch ernsthaft notwendig! Sich darüber zu beklagen schon verstörend utopische, affirmnative Ironie?
[...]Richard Kelly entwirft in „Southland Tales“ ein Bild seiner Heimat, wie es desaströser und hoffnungsloser kaum sein könnte. Der amerikanische Traum, so es ihn je gegeben hat, wird auf eine abgeschmackte Phrase reduziert. Es ist eine laute, bunte und knallige Anklage, die Kelly da entwirft, frei von Konventionen, frei von Kompromissen. Seine Methode ist die der Überzeichnung der gegenwärtigen…
[...]Richard Kelly entwirft in „Southland Tales“ ein Bild seiner Heimat, wie es desaströser und hoffnungsloser kaum sein könnte. Der amerikanische Traum, so es ihn je gegeben hat, wird auf eine abgeschmackte Phrase reduziert. Es ist eine laute, bunte und knallige Anklage, die Kelly da entwirft, frei von Konventionen, frei von Kompromissen. Seine Methode ist die der Überzeichnung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Probleme der USA, die in „Southland Tales“ radikal zu ihrer Reinform ausgeschält werden, um dann humoristisch vorgeführt zu werden: Dabei beschränkt sich Kelly keineswegs auf die konservative Rechte, die in ihrer Skizzierung klar auf die Ägide Bush gemünzt ist, sondern zieht auch das andere Extrem ins Lächerliche. Der neomarxistische Untergrund ist der liberale Gegenentwurf zu radikalen Rechten, und beide Extreme tragen dazu bei die USA und Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen. Kelly gelingt es hier die virulenten Probleme der heutigen, nicht nur amerikanischen, Gesellschaft, nämlich das Bedürfnis nach Sicherheit bei gleich bleibender Freiheit, satirisch zu bündeln und auf den Punkt zu verdichten. Seiner Vision einer alles überwachenden USA ist dabei natürlich keine reine Fiktion, sondern nur Übertreibung und somit eine gar nicht mal so subtile Warnung, wohin der Weg führen könnte: Zu einem überwachten Venice Beach nämlich, auf dem missliebige Dissidenten von der Allmacht der staatlichen Exekutive zwischen lauter Touristen per Scharfschütze einfach liquidiert werden. Doch zeigt Kelly auch die anderen Seite, die verblendete Kritik an staatlichen Systemen, welche sich in ihrem äußerst pejorativen Anspruch nicht zu Schade ist, jene Methoden anzuwenden, die sie doch ursprünglich anprangern wollten.[...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
„Face/Off - Im Körper des Feindes", unter der Regie des Action Spezialisten John Woo, gehört ohne Zweifel zu den besten Action-Filmen der neunziger Jahre, und hätte auch gute Chancen in jedem Ranking der besten Actioner überhaupt gelistet zu werden. „Face/Off“ ist aber auch der Film, in dem Nicolas Cage, der im selben Jahr auch in „Con Air“ „brillieren“ durfte, in einem Action-Film beweist, dass er dazu fähig ist, einem Charakter Tiefe zu verleihen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gästebuch
DTokarsky Sat, 04 Sep 2010 23:37:13 -0000
Wußte ich ja gar nicht, das es bald nen neuen Aranofsky gibt :D
Bin auch sehr gespannt !
DTokarsky Fri, 03 Sep 2010 23:17:59 -0000
Zu deinen Lieblingsregisseuren gehört nicht Darren Aronofsky ?
Obwohl du doch beinah jeden Film von ihm eine Bewertung von 10.0 gegeben hast...
Ziad Sun, 15 Aug 2010 16:10:16 -0000
Deine "Kritik" oder besser gesagt Interpretation zu Eyes Wide Shut ist die beste die ich je gelesen habe!
Trevedas Wed, 25 Feb 2009 19:16:56 -0000
Perfekter Filmgeschmack, so muss das bei Hannoveranern sein. ;-)
Und nebenbei ein großes Lob für die Mulholland Drive Analyse in deinem Blog. Zwar sehr anstregend, aber gerade für einen Lynch Fan wie mich ungeheuer interessant. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine ähnlich ausführliche Analyse zu "Lost Highway" ;)
(In meinen Augen ja der bessere von beiden) Gruß Trevedas
TheCorey Tue, 16 Sep 2008 20:10:58 -0000
Hey ho, Christian. Vielleicht kennst du ja Wicked-Vision, ich verlink die gelegentlich bei mir, wenn ich für die eine Filmbesprechung mach. Mein Chefredakteur hätte Interesse an deiner "Wanted"-Kritik, da mein Verriß sich ja 1. nicht mit der geläufigen Meinung deckt (*g*) und 2. ich da ohnehin zu viel Kinokritiken verfasse. Wenn er die Kritik verwenden kann, kannst mir ja per Mail oder Nachricht Bescheid geben, dann ließe sich da sicherlich evtl. auch was festeres draus machen (von wegen PV und so, da ich demnächst kaum noch zu welchen können kann).
Flibbo Sat, 23 Aug 2008 13:12:03 -0000
Hi!
Hat bei dir das angeben des Links zur kompletten Kritik bei deiner Dark Knight Kritik auch nicht funktioniert?
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Nachdem Carnahan die reichlich ungelenke Exposition der ganzen Chose erst einmal hinter sich gebracht hat, kennt „Smokin' Aces“ nur noch eine Richtung. Mit Vollgas voraus in den Untergang. Was sich als Handlung tarnt, und sich tatsächlich erdreistet gegen Ende auf einmal einen auf Moral und Ernst machen zu wollen – der Gipfel der Lächerlichkeit – ist reine Staffage, um die auf cool getrimmten,…