Christian von mehrfilm.de
Christian von mehrfilm.de aus Munster . Er hat sich Tue, 11 Jan 2011 08:52:44 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 409 Filme bewertet und hat schon 83 Kommentare geschrieben. Freier Journalist, schrieb für u.a. für die Cinema, das Handelsblatt, jetzt Redakteur mehrfilm.de, nadann... Wochenschau Münster, mehrtheater.de, Einblicke-Aktuell Mehr
| Stadt | Münster |
|---|---|
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Prof. Lawrence `Larry` Gopnik |
| Schreibt sonst für | Mehrfilm.de |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Juliette Binoche, Paulette Godard, Philip Seymour Hoffmann, Cary Grant, Tilda Swinton, Natalie Portman |
| Meine Lieblingsregisseure: | Gaspar Noé, Apichatpong Weerasethakul, Stanley Kubrick, Park Chan-Wook, Martin Scorsese, Pia Marais, Angela Schanelec, Thomas Arslan, Christoph Hochhäusler, Tom Tykwer, Tony Scott, Olivier Assayas |
| Über mich | Freier Journalist, schrieb für u.a. für die Cinema, das Handelsblatt, jetzt Redakteur mehrfilm.de, nadann... Wochenschau Münster, mehrtheater.de, Einblicke-Aktuell |
Iron Man 3 und 1 weitere ...
Christian von mehrfilm.de 7.5 "Sehenswert" Mon, 06 May 2013 16:09:12 -0000
Side Effects und 1 weitere ...
Christian von mehrfilm.de 3.5 "Schwach" Mon, 29 Apr 2013 19:12:34 -0000
Sie peitscht, sie kriecht, sie blutet, sie duldet, … für ihre Liebe zu Jesus Christus überschreitet Anna Maria die geläufigen katholischen Glaubensrituale jede Woche aufs Absurdeste. Für ihre Hingabe kann der Bußgürtel gar nicht eng und das Ave-Maria nicht lang genug sein. (..) Seidls zweiter Teil seiner Trilogie ist Dank der herausragenden Hauptdarstellerin Maria Hofstätter und einigen glänzend…
Sie peitscht, sie kriecht, sie blutet, sie duldet, … für ihre Liebe zu Jesus Christus überschreitet Anna Maria die geläufigen katholischen Glaubensrituale jede Woche aufs Absurdeste. Für ihre Hingabe kann der Bußgürtel gar nicht eng und das Ave-Maria nicht lang genug sein. (..) Seidls zweiter Teil seiner Trilogie ist Dank der herausragenden Hauptdarstellerin Maria Hofstätter und einigen glänzend besetzten (typischen Seidl-)Nebenfiguren eine zwar grandios gespielte aber doch schlimm zugespitzte Tour de Force. In quälend langen Einstellungen robbt sich beispielsweise der querschnittsgelähmte Nabil Saleh durch die Kellerflure, während Seidl im nächsten Moment auf ein Glaubensgemeinschafts-Beisammensein im Nebenraum schneidet. Mehr “Szenen einer Ehe” denn Glaubenskrieg, mehr gesellschaftliche Horror-Groteske denn ernsthafte Auseinandersetzung mit den Auswüchsen des religiösen Fundamentalismus.
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Ein ungleiches Duo, korrupte Polizisten, ein mit Leichen bepflasterter Rachefeldzug – unzählige Male sind diese Versatzstücke mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten bereits auf die Leinwände diverser Lichtspieltheater gespült worden. Auch “Bullet to the head” kann der angegrauten Rachegeschichte kein neues Outfit verpassen. Ganz im Gegenteil. Was den Film so sehenswert macht, ist die fast schon…
Ein ungleiches Duo, korrupte Polizisten, ein mit Leichen bepflasterter Rachefeldzug – unzählige Male sind diese Versatzstücke mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten bereits auf die Leinwände diverser Lichtspieltheater gespült worden. Auch “Bullet to the head” kann der angegrauten Rachegeschichte kein neues Outfit verpassen. Ganz im Gegenteil. Was den Film so sehenswert macht, ist die fast schon nostalgisch anmutende Inszenierung von Action-Spezialist Walter Hill (“Nur 48 Stunden”, “Red Heat”). Der mittlerweile 71-jährige Altmeister ignoriert stur die Entwicklungen der letzten Jahre und führt seine beiden Helden wie einst in den 80ern durch einen erfreulich CGI-freien, äußerst effizient inszenierten, altmodischen Actionthriller. Gespickt mit sehr unterhaltsamen One-Linern, tollen Blues-Riffs von der Tonspur und einem selbstironisch aufspielenden Sylvester Stallone als Jimmy Bobo lohnt sich der Gang ins Kino zur späten Stunde.
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Gold - Du kannst mehr als du denkst
Christian von mehrfilm.de 7.5 "Sehenswert" Mon, 04 Mar 2013 17:10:22 -0000
145.000 Zuschauer wollten die Geschichte am Startwochenende in Deutschland sehen. Das Positive zuerst: Der Film macht wenig falsch. Eichinger/Toma vermieden penibel, dass es zu einer Dämonisierung des Täters kommt. Eichingers Wunschregisseurin Sherry Horman und Kamera(Ehe)mann Michael Ballhaus kleiden das Martyrium in karge, distanzierte Bilder. Das Erzähltempo ist ruhig und sorgt immer wieder für…
145.000 Zuschauer wollten die Geschichte am Startwochenende in Deutschland sehen. Das Positive zuerst: Der Film macht wenig falsch. Eichinger/Toma vermieden penibel, dass es zu einer Dämonisierung des Täters kommt. Eichingers Wunschregisseurin Sherry Horman und Kamera(Ehe)mann Michael Ballhaus kleiden das Martyrium in karge, distanzierte Bilder. Das Erzähltempo ist ruhig und sorgt immer wieder für Beklemmung. Hauptdarstellerin Antonia Campbell-Hughes verkörpert nicht nur physisch die Opferrolle sehr überzeugend. Auch auf jegliches Täter- oder Opfer-Pathos verzichtet das Ehepaar Horman/Ballhaus. Dadurch entsteht eine kühle, ja fast mutlose Nacherzählung, die zwar nichts verharmlost aber teilweise recht teilnahmslos wirkt. Und, die nicht zuletzt mit der letzten Szene zum Ärgernis wird. Am Schluss wirft der Film den Medien Hysterie vor. Eine Hysterie, die Natascha Kampusch selbst seit Jahren immer wieder befeuert. Und diese Anklage wirkt völlig deplatziert. Zudem sollten junge Eltern diesen Film unbedingt auslassen.
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Hänsel & Gretel: Hexenjäger
Christian von mehrfilm.de 4.5 "Uninteressant" Fri, 01 Mar 2013 17:46:00 -0000
Genre-Afficionados und Splatter-Fans, die der tarantinoesken Tötungswut des titelgebenden Paares vielleicht noch Einiges abgewinnen konnten, werden spätestens dann entnervt auf ihrem Kinosessel hin und herrutschen, wenn es zur finiten “Schlacht” gegen die dunklen Hexen kommt: Denn neben vielen kleinen Ärgernissen ist eines der größeren, dass sich Wirkola zwar lustvoll in Splatter-Horror-Gefilden…
Genre-Afficionados und Splatter-Fans, die der tarantinoesken Tötungswut des titelgebenden Paares vielleicht noch Einiges abgewinnen konnten, werden spätestens dann entnervt auf ihrem Kinosessel hin und herrutschen, wenn es zur finiten “Schlacht” gegen die dunklen Hexen kommt: Denn neben vielen kleinen Ärgernissen ist eines der größeren, dass sich Wirkola zwar lustvoll in Splatter-Horror-Gefilden bewegt, es ihm aber nie daran gelegen ist, dem Zuschauer den (märchenhaften) Grusel näher zu bringen. Von den überflüssigen Nebenfiguren bis hin zur wenig furchteinflößenden Ober-Hexe (Ex-Bond-Girl Famke Janssen), alles dient dem Zweck, den Hexen-Bodycount zu erhöhen und sich auf der großen Leinwand blutig auszutoben. Mit diesem falschen Schwerpunkt geht die Empathie für die Hauptdarsteller flöten, sie werden zu ansehnlichen Waffenträgern degradiert. So kann es Wirkola letztendlich nicht gelingen, dass sich der Zuschauer für die Schicksale seiner Titelhelden interessiert. Und diesen “Werdegang” hätten die Gebrüder Grimm für ihren Hänsel und ihre Gretel bestimmt so nicht gewollt.
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Findet Nemo 3D und 1 weitere ...
Christian von mehrfilm.de 6.5 "Ganz gut" Mon, 18 Feb 2013 10:53:50 -0000
Cirque du Soleil: Traumwelten und 2 weitere ...
Christian von mehrfilm.de 2.5 "Ärgerlich" Mon, 11 Feb 2013 15:22:55 -0000
Trauen die Verantwortlichen unseren Kindern zu wenig zu? Eindeutig Ja! Denn die schaurig-schönen Geschichten aus den Büchern und vielmehr von den deutschen Hörbüchern werden im deutschen Simplifizierungs-Wahn für das vorletzte Glied der Verwertungskette, der Kino-Auswertung, der Lächerlichkeit preisgegeben. Warum schafft es keine Produktionsfirma eine so hervorragende Umsetzung hinzubekommen wie…
Trauen die Verantwortlichen unseren Kindern zu wenig zu? Eindeutig Ja! Denn die schaurig-schönen Geschichten aus den Büchern und vielmehr von den deutschen Hörbüchern werden im deutschen Simplifizierungs-Wahn für das vorletzte Glied der Verwertungskette, der Kino-Auswertung, der Lächerlichkeit preisgegeben. Warum schafft es keine Produktionsfirma eine so hervorragende Umsetzung hinzubekommen wie die der britischen BBC-Serie "The Famous Five" (1979), die immer mal wieder den Geist der Blyton-Bücher exakt auf den Bildschirm brachte?
Denn bei allem Verständnis für die kindgerechte Aufarbeitung, wie schon im ersten Teil übertreibt es das Team um Peer Klehmet, Sebastian Wehlings (Drehbuch) und Regisseur Mike Marzuk gewaltig mit der Vereinfachung der Vorlage. Der klägliche Rest an Krimi-Atmosphäre wird von überambitionierten Darstellern schlichtweg "weggespielt". Vielleicht sagt diesen Darstellern mal jemand, dass der ganz jungen Zielgruppe durchaus mehr zugetraut bzw. zugemutet werden darf.
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Gästebuch
lieber_tee Tue, 04 Sep 2012 08:06:22 -0000
Über 80 % Übereinstimmung bei über 50zig Filmen. Das ist beeindruckend. Gern angenommen.
Oliver
InfantinMaja Thu, 08 Dec 2011 17:23:37 -0000
Leseratte ist wohl übertrieben, ich guck dann doch lieber Filme :-)
Ich bin halt der Ansicht, dass jemand, mit dem ich in Sachen Filmgeschmack zu 92% übereinstimme, unbedingt mein Freund sein sollte! Fühle mich hier bei Moviepilot wirklich gut aufgehoben und freue mich immer, wenn ich neue und interessante Filmtipps von anderen bekomme, die im Gegenzug auch ein bisschen Wert auf meinen "Senf" legen :-)
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Christian Gertz ist Kritiker für Mehrfilm.de.
Christian Gertz schreibt als Kritiker für Mehrfilm.de.




















Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Wilfried Meichtry und über 1000 Briefen des Ehepaares von Roten bebildert Regisseur Werner Schweizer die tragisch-romantische Ehegeschichte zwischen dem konservativen Politiker bzw. Querdenker und der freigeistigen Frauenrechtlerin anhand einer seltsam unfertig anmutenden Collage aus Dokumentar- und Spielfilm sowie Zeitzeugeninterviews. Gleich mit der ersten…