Es ist schon unglaublich, wie lebensnah der Film ist. Doch ist es umso unglaublicher, dass Filmemacher mit so einem klaren Blick nicht erkennen, dass die Thematik den Zuschauer erst dann wirklich berührt, wenn sie auch berührend vermittelt wird. Das muss nicht heißen, dass der Film total überstilisiert wird, wie viele Hollywood-Filme das sind. Aber der Mensch ist es gewohnt, den Alltag zu sehen, daher muss ein Film etwas entwickeln, das die Aufmerksamkeit der Zuschauer erweckt. Und genau das fehlt mir an "Der Junge mit dem Fahrrad" am meisten.
Wäre das gut umgesetzt worden, wäre eine Punktewertung von bis zu 8,0 Punkte drin gewesen – die Story und Thematik gibt leider mehr nicht her.
Filmemacher wie die Brüder Dardenne sind nicht angetreten um Filme "berührend zu vermitteln". Sie machen Filme, deren Figuren bei aller Zuspitzung ihrer Geschichten so nah am wirklichen Leben dran sind, dass der Zuschauer die Relevanz und Dramatik der Geschichte schon selbst erkennen muss.
Man könnte auch sagen, sie nehmen den Zuschauer ernst – und behandeln ihn nicht wie einen Fiffi, dem man sein Leckerli fast in die Nase drücken muss, damit er kapiert.
Wenn das deine, was dein gutes Recht ist, Sicht auf Kino ist, dann solltest du Filme der Dardennes von vornherein meiden. So ersparst du dir eine Enttäuschung und uns eine Kritik mit Schieflage.
Danke Brigittes, dass du mir meine eigene Sicht auf das Kino gewährst. Seltsam nur, dass du gleich im nächsten Satz dann sagst, dass meine Kritik keine Berechtigung hat. Wer hat denn bitteschön festgelegt, dass Kritiken nur dann nicht mit Schieflage sind, wenn sie deinem/eurem Verständnis von Kino entsprechen? Vor allem: du sagst selbst, dass ich solche Filme vermeiden sollte, um mir eine Enttäuschung zu ersparen. Aber woher soll ich den wissen, dass es sich um solch einen Film handelt, wenn es nirgendwo – auch in keiner Kritik – drin steht?
Falls ihr mir jetzt übrigens mit dem Argument der Mehrheit kommen wollt: die Mehrheit der Leute, mit denen ich den Film gesehen habe (es waren 12 Begleiterinnen und Begleiter), stimmen meiner Ansicht von Kino und folglich der Bewertung des Filmes zu. Nicht umsonst habe ich den Kommentar hier abgegeben (ich gebe nicht viele Kommentare ab).
Mein Name ist Helm, Brigittes Helm:-). Reg dich mal ab, ist so schönes Wetter heute. Mädels, warum seid ihr dann überhaupt in den Film gegangen, das ist der Punkt. Wenn ihr die Dardennes kennt, dann müsstet ihr doch wissen, was euch erwartet. Dann ist doch so eine Basis-Kritik am Stil des Films müßig. Oder hat euch nur der leicht rührselige Titel angelockt und ihr kennt die beiden gar nicht? Und es ist dann leider kein Herz-Schmerz-Filmchen a la francaise geworden? Könnte man fast annehmen.
Oh verzeih, Brigittes Helm, dass ich dich falsch genannt habe. Dafür hast du dich von meinem Bild täuschen lassen, ich bin nämlich kein Mädel.
Der Film ist uns in einer Sneak Preview vorgesetzt worden, ich wäre sicherlich nicht absichtlich mit einer so großen Truppe in (für mich) unbekanntes Territorium marschiert. ;)
Hatte ich mir gedacht, dass mit der Sneak Preview;-) Aber a) kann man gehen, wenn man merkt, es ist nicht mein Ding und b) diese Unkenntnis und das mit der SP fairerweise in der Kritik erwähnen, denke ich. So hat es ein Geschmäckle. Genau aus diesen Gründen hasse ich PVs, weil es oft in die Hose geht. Wenn ich zwangsweise in einem Film mit Daniel Craig sitzen müsste, würde ich auch sterben:-).
Wie kann man diese Grundgeschichte so dermaßen versauen ... also wirklich. Die Umsetzung lässt ja wohl jedem die Kinnlade runterklappen, der weiß, wie gut durchölt die Hollywood-Maschinerie eigentlich ist. Der Schnitt und das Schauspiel sind ja so dermaßen herzlos und amateurhaft getimed, dass jeder Versuch, das einer "künstlicherischen Absicht" zuzuschreiben, weil das Thema Zeit ist, völlig absurd erscheint.
Einen halben Punkt für die hübsche Hauptdarstellerin, die viel Bein zeigt (ich bin ein Kerl und Sex sells eben), einen halben für ganz ordentliche Nebenschauspieler (wie etwa Cillian Murthpy und Vincent Kartheiser), einen halben für die Idee der Zeitwährung und einen halben für die gesellschaftskritischen Ansätze im Drehbuch, die durch die schlechte Umsetzung leider kaum zur Geltung kamen.
Das ist einer der wenigen Filme, wo ich mir ein Remake von ganzem Herzen wünsche!
Einen gewissen Coolness-Faktor hat der Film durchaus, einige Dinge sind auch tatsächlich unerwartet und die Geschichte insgesamt durchaus interessant. Aber da ich hier mit der Erwartungshaltung reingegangen bin, dass ich gut unterhalten werde – und der Film eher interessant ist als unterhaltend – kann ich für das fehlende Etwas nur Punkte abziehen. Ich kann es nicht genau benennen, aber es baut hat einfach keine Bindung zu mir aufgebaut und keinen besonderen Sog gehabt, wie andere Filme seiner Art schon zuvor.
Wie erwartet, typischer Hollywood-Müll, der lediglich dazu da ist, einem das Bedürfnis zu erfüllen, ein anderes Leben zu leben, als das man hat. Jedoch ist nicht ein mal versucht worden, die innere Wandlung mit mehr zu beschreiben als mit Gefühlen gegenüber jeweils einer Frau, wodurch das Innere des Mannes degradiert wird zu einer Abhängigkeit von einer einzigen Person. Das ist erbärmlich, aus genau demselben Thema und denselben Schauspielern hätte man auch etwas deutlich Höherwertiges herauskitzeln können, zumal mich nicht einmal die Witze umgehauen haben – mehr als eine positive Grundstimmung und ein paar wenigen Lachern, die aber nicht super getimed waren (vom Schnitt) gab es nicht.
Fazit: Nicht einmal etwas für zwischendurch – der einzige sinnvolle Grund, diesen Film anzuschauen könnte der sein, dass man ein großer Fan von einer der zwei bzw. vier Hauptschauspielern ist.
Ein Film ohne jedweden Sinn. Die einzige vermittelte Botschaft wird gleich am Anfang des Filmes zitiert – das war's. Alles andere ist nur Müll. Wer seine Zeit mit Nichtstun verbringen möchte – bitte.
Bei mir hat er sogar 3 bekommen. Der war aber auch durchgehend öde. Und da waren immer so Bildausschnitte drin, wo ich mich gefragt hab, wozu das jetzt wichtig für die Story war.
Jonathan Rhys Meyers sah gut aus ;)
Evelyn Salt hat es schwer, sich als Ex-Russin in den Vereinigten Staaten einzugewöhnen und hat bei Ihrer Bewerbung bei der CIA – weil man sie sonst nicht genommen hätte – einige Details ihrer Vergangenheit verschwiegen. Daher kommt es auch dazu, dass alle daran glauben, dass sie die Schuldige ist. Weil sie für ihre große Liebe in die USA gekommen war, sucht sie nach ihm und versucht ihn zu schützen. Was sie nicht weiß ist, dass ihr Geliebter den amerikanischen Ermittlern ebenfalls Glauben schenkt (also sie für eine Lügnerin hält) und sie ihnen ausliefern will. Sie kann aus der bei der "Rettung ihres Mannes" gestellten Falle zwar fliehen, ist aber von ihrer vermeintlichen Liebe so enttäuscht, dass sie wieder zu den Russen überläuft. Dort bekommt sie tatsächlich den Auftrag, den amerikanischen Präsidenten zu töten – sie willigt nur ein, da sie weiß, dass sie so auch die Möglichkeit hat, ihren Mann zu töten (dieser arbeitet beim Secret Service) und sich somit zu rächen. In ihrer Wut erkennt sie nicht, dass hiermit der Plan der Russen vollständig aufzugehen scheint: der vermeintliche Überläufer, der Evelyn Salt vorgeworfen hatte, den Präsidenten ermorden zu wollen, war nur geschickt worden, damit sie abhaut und zu den Russen zurückkehrt. Dies geht natürlich nur dann, wenn auch der Mann mitspielt, da sie sonst nie so verzweifelt wäre. Dieser stellt sich als russischer Agent heraus, der den Präsidenten töten wollte und dazu die willkommene Gelegenheit nutzte, dass sich eine Geheimagentin in ihn verliebt. Dies alles findet Evelyn Salt im Showdown erst heraus, wo sie den Präsidenten und ihren Mann zu töten versucht, wobei ihr Mann stirbt und der Präsident sich in Evelyn Salt verliebt und ihr nach einem One-Night-Stand (wo sie ihn hätte locker töten können, wenn sie schuldig gewesen wäre) die Akten ihrer unschönen Vergangenheit vernichten lässt. Ende gut, alles gut!?
In einer letzten Sequenz – nachdem alles für Evelyn Salt in Lot gekommen scheint – sieht man, wie sie an einem abgelegenen Ort allein mit dem Präsidenten, wo der Präsident sich eigentlich von ihr verabschieden will, ein Messer versteckt in ihrer Hand hält und sich ebenfalls mit Worten vom Präsidenten verabschiedet. Man sieht noch wie ein Secret Service-Mann die beiden mit undeutbarem Blick beobachtet – extrem spannende Musik – und Black. Das Ende bleibt also mehr oder weniger offen.
Dass die 8. Staffel ausgesetzt wird stört mich überhaupt nicht, war ich doch nach Ende der 6. Staffel ausgestiegen, wegen der spannungstechnisch minderwertigen ersten Folgen der 7. Staffel (und dem recht langweiligen Übergangsfilms "24 Redemption").
Über einen Kinofilm jedoch, der genauso spannend, politisch, hart und realitätsnah gemacht ist wie die ersten Staffeln, würde ich mich sehr freuen! Fragt sich nur, ob das auch umgesetzt wird, oder ob die Macher das Franchise bloß ideenlos wirtschaftlich ausschaufeln wollen.
Ein etwas anderer Film, der in den ersten zwei Stunden auf ganz besondere Weise anspricht und zu überzeugen weiß. Leider wird dieses Niveau zum Schluss hin nicht mehr gehalten und der Film entgleitet gefühlt ins Absurde und Unverständliche. Dennoch, herausragendes Gesamtfeeling bleibt!
Gut und zum Buch passend inszeniert, die Verknpüfung von den einzelnen Sequenzen war teils genial und hat mir sehr zugesagt. Radcliffe dagegen hätte mehr rausholen können, schade, aber hinnehmbar. Insgesamt der bislang stimmigste Potter in Bild und Ton.
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CihatG91
über Der Junge mit dem Fahrrad 2012/01/17 01:31:03
Es ist schon unglaublich, wie lebensnah der Film ist. Doch ist es umso unglaublicher, dass Filmemacher mit so einem klaren Blick nicht erkennen, dass die Thematik den Zuschauer erst dann wirklich berührt, wenn sie auch berührend vermittelt wird. Das muss nicht heißen, dass der Film total überstilisiert wird, wie viele Hollywood-Filme das sind. Aber der Mensch ist es gewohnt, den Alltag zu sehen, daher muss ein Film etwas entwickeln, das die Aufmerksamkeit der Zuschauer erweckt. Und genau das fehlt mir an "Der Junge mit dem Fahrrad" am meisten.
Wäre das gut umgesetzt worden, wäre eine Punktewertung von bis zu 8,0 Punkte drin gewesen – die Story und Thematik gibt leider mehr nicht her.
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Sigmund 2012/01/30 10:20:02
Antwort löschenFilmemacher wie die Brüder Dardenne sind nicht angetreten um Filme "berührend zu vermitteln". Sie machen Filme, deren Figuren bei aller Zuspitzung ihrer Geschichten so nah am wirklichen Leben dran sind, dass der Zuschauer die Relevanz und Dramatik der Geschichte schon selbst erkennen muss.
Man könnte auch sagen, sie nehmen den Zuschauer ernst – und behandeln ihn nicht wie einen Fiffi, dem man sein Leckerli fast in die Nase drücken muss, damit er kapiert.
Brigittes Helm 2012/02/11 11:48:17
Antwort löschenWenn das deine, was dein gutes Recht ist, Sicht auf Kino ist, dann solltest du Filme der Dardennes von vornherein meiden. So ersparst du dir eine Enttäuschung und uns eine Kritik mit Schieflage.
CihatG91 2012/02/11 11:58:41
Antwort löschenDanke Brigittes, dass du mir meine eigene Sicht auf das Kino gewährst. Seltsam nur, dass du gleich im nächsten Satz dann sagst, dass meine Kritik keine Berechtigung hat. Wer hat denn bitteschön festgelegt, dass Kritiken nur dann nicht mit Schieflage sind, wenn sie deinem/eurem Verständnis von Kino entsprechen? Vor allem: du sagst selbst, dass ich solche Filme vermeiden sollte, um mir eine Enttäuschung zu ersparen. Aber woher soll ich den wissen, dass es sich um solch einen Film handelt, wenn es nirgendwo – auch in keiner Kritik – drin steht?
Falls ihr mir jetzt übrigens mit dem Argument der Mehrheit kommen wollt: die Mehrheit der Leute, mit denen ich den Film gesehen habe (es waren 12 Begleiterinnen und Begleiter), stimmen meiner Ansicht von Kino und folglich der Bewertung des Filmes zu. Nicht umsonst habe ich den Kommentar hier abgegeben (ich gebe nicht viele Kommentare ab).
Brigittes Helm 2012/02/11 12:38:29
Antwort löschenMein Name ist Helm, Brigittes Helm:-). Reg dich mal ab, ist so schönes Wetter heute. Mädels, warum seid ihr dann überhaupt in den Film gegangen, das ist der Punkt. Wenn ihr die Dardennes kennt, dann müsstet ihr doch wissen, was euch erwartet. Dann ist doch so eine Basis-Kritik am Stil des Films müßig. Oder hat euch nur der leicht rührselige Titel angelockt und ihr kennt die beiden gar nicht? Und es ist dann leider kein Herz-Schmerz-Filmchen a la francaise geworden? Könnte man fast annehmen.
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CihatG91 2012/02/11 12:42:21
Antwort löschenOh verzeih, Brigittes Helm, dass ich dich falsch genannt habe. Dafür hast du dich von meinem Bild täuschen lassen, ich bin nämlich kein Mädel.
Der Film ist uns in einer Sneak Preview vorgesetzt worden, ich wäre sicherlich nicht absichtlich mit einer so großen Truppe in (für mich) unbekanntes Territorium marschiert. ;)
Brigittes Helm 2012/02/11 15:28:36
Antwort löschenHatte ich mir gedacht, dass mit der Sneak Preview;-) Aber a) kann man gehen, wenn man merkt, es ist nicht mein Ding und b) diese Unkenntnis und das mit der SP fairerweise in der Kritik erwähnen, denke ich. So hat es ein Geschmäckle. Genau aus diesen Gründen hasse ich PVs, weil es oft in die Hose geht. Wenn ich zwangsweise in einem Film mit Daniel Craig sitzen müsste, würde ich auch sterben:-).
CihatG91
über In Time - Deine Zeit läuft ab 2012/01/03 13:17:59
Wie kann man diese Grundgeschichte so dermaßen versauen ... also wirklich. Die Umsetzung lässt ja wohl jedem die Kinnlade runterklappen, der weiß, wie gut durchölt die Hollywood-Maschinerie eigentlich ist. Der Schnitt und das Schauspiel sind ja so dermaßen herzlos und amateurhaft getimed, dass jeder Versuch, das einer "künstlicherischen Absicht" zuzuschreiben, weil das Thema Zeit ist, völlig absurd erscheint.
Einen halben Punkt für die hübsche Hauptdarstellerin, die viel Bein zeigt (ich bin ein Kerl und Sex sells eben), einen halben für ganz ordentliche Nebenschauspieler (wie etwa Cillian Murthpy und Vincent Kartheiser), einen halben für die Idee der Zeitwährung und einen halben für die gesellschaftskritischen Ansätze im Drehbuch, die durch die schlechte Umsetzung leider kaum zur Geltung kamen.
Das ist einer der wenigen Filme, wo ich mir ein Remake von ganzem Herzen wünsche!
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CihatG91
Kommentare 2011/12/15 23:57:09
Kann mir bitte jemand den letzten Satz erklären? Blicke den einfach nicht ...
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CihatG91
über Snatch - Schweine und Diamanten 2011/12/04 11:48:47
Einen gewissen Coolness-Faktor hat der Film durchaus, einige Dinge sind auch tatsächlich unerwartet und die Geschichte insgesamt durchaus interessant. Aber da ich hier mit der Erwartungshaltung reingegangen bin, dass ich gut unterhalten werde – und der Film eher interessant ist als unterhaltend – kann ich für das fehlende Etwas nur Punkte abziehen. Ich kann es nicht genau benennen, aber es baut hat einfach keine Bindung zu mir aufgebaut und keinen besonderen Sog gehabt, wie andere Filme seiner Art schon zuvor.
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CihatG91
über Wie ausgewechselt 2011/12/04 11:45:56
Wie erwartet, typischer Hollywood-Müll, der lediglich dazu da ist, einem das Bedürfnis zu erfüllen, ein anderes Leben zu leben, als das man hat. Jedoch ist nicht ein mal versucht worden, die innere Wandlung mit mehr zu beschreiben als mit Gefühlen gegenüber jeweils einer Frau, wodurch das Innere des Mannes degradiert wird zu einer Abhängigkeit von einer einzigen Person. Das ist erbärmlich, aus genau demselben Thema und denselben Schauspielern hätte man auch etwas deutlich Höherwertiges herauskitzeln können, zumal mich nicht einmal die Witze umgehauen haben – mehr als eine positive Grundstimmung und ein paar wenigen Lachern, die aber nicht super getimed waren (vom Schnitt) gab es nicht.
Fazit: Nicht einmal etwas für zwischendurch – der einzige sinnvolle Grund, diesen Film anzuschauen könnte der sein, dass man ein großer Fan von einer der zwei bzw. vier Hauptschauspielern ist.
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CihatG91
über Match Point 2011/11/18 00:42:48
Ein Film ohne jedweden Sinn. Die einzige vermittelte Botschaft wird gleich am Anfang des Filmes zitiert – das war's. Alles andere ist nur Müll. Wer seine Zeit mit Nichtstun verbringen möchte – bitte.
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*frenzy_punk<3 2011/11/28 22:43:51
Antwort löschenIch bin am Ende eingeschlafen ;$
CihatG91 2011/11/28 22:50:21
Antwort löschenxD -- neiin, so schlimm war es bei mir auch wieder nicht. Hat ja immerhin 2,5 Punkte bekommen! :D
*frenzy_punk<3 2011/11/28 22:53:54
Antwort löschenBei mir hat er sogar 3 bekommen. Der war aber auch durchgehend öde. Und da waren immer so Bildausschnitte drin, wo ich mich gefragt hab, wozu das jetzt wichtig für die Story war.
Jonathan Rhys Meyers sah gut aus ;)
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CihatG91 2011/11/28 22:56:19
Antwort löschenHehe, ich war von Scarlett Johansson ziemlich angetan. ;)
Die 2,5 Punkte sind also vor allem Folge meiner Triebe. :D
*frenzy_punk<3 2011/12/04 09:13:04
Antwort löschenxD
CihatG91
über Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf 2010/12/06 19:04:46
WALL·E, die süßeste Verfilmung seit es Animationen gibt!
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CihatG91
Kommentare 2010/08/09 21:56:50
Evelyn Salt hat es schwer, sich als Ex-Russin in den Vereinigten Staaten einzugewöhnen und hat bei Ihrer Bewerbung bei der CIA – weil man sie sonst nicht genommen hätte – einige Details ihrer Vergangenheit verschwiegen. Daher kommt es auch dazu, dass alle daran glauben, dass sie die Schuldige ist. Weil sie für ihre große Liebe in die USA gekommen war, sucht sie nach ihm und versucht ihn zu schützen. Was sie nicht weiß ist, dass ihr Geliebter den amerikanischen Ermittlern ebenfalls Glauben schenkt (also sie für eine Lügnerin hält) und sie ihnen ausliefern will. Sie kann aus der bei der "Rettung ihres Mannes" gestellten Falle zwar fliehen, ist aber von ihrer vermeintlichen Liebe so enttäuscht, dass sie wieder zu den Russen überläuft. Dort bekommt sie tatsächlich den Auftrag, den amerikanischen Präsidenten zu töten – sie willigt nur ein, da sie weiß, dass sie so auch die Möglichkeit hat, ihren Mann zu töten (dieser arbeitet beim Secret Service) und sich somit zu rächen. In ihrer Wut erkennt sie nicht, dass hiermit der Plan der Russen vollständig aufzugehen scheint: der vermeintliche Überläufer, der Evelyn Salt vorgeworfen hatte, den Präsidenten ermorden zu wollen, war nur geschickt worden, damit sie abhaut und zu den Russen zurückkehrt. Dies geht natürlich nur dann, wenn auch der Mann mitspielt, da sie sonst nie so verzweifelt wäre. Dieser stellt sich als russischer Agent heraus, der den Präsidenten töten wollte und dazu die willkommene Gelegenheit nutzte, dass sich eine Geheimagentin in ihn verliebt. Dies alles findet Evelyn Salt im Showdown erst heraus, wo sie den Präsidenten und ihren Mann zu töten versucht, wobei ihr Mann stirbt und der Präsident sich in Evelyn Salt verliebt und ihr nach einem One-Night-Stand (wo sie ihn hätte locker töten können, wenn sie schuldig gewesen wäre) die Akten ihrer unschönen Vergangenheit vernichten lässt. Ende gut, alles gut!?
In einer letzten Sequenz – nachdem alles für Evelyn Salt in Lot gekommen scheint – sieht man, wie sie an einem abgelegenen Ort allein mit dem Präsidenten, wo der Präsident sich eigentlich von ihr verabschieden will, ein Messer versteckt in ihrer Hand hält und sich ebenfalls mit Worten vom Präsidenten verabschiedet. Man sieht noch wie ein Secret Service-Mann die beiden mit undeutbarem Blick beobachtet – extrem spannende Musik – und Black. Das Ende bleibt also mehr oder weniger offen.
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CihatG91
Kommentare 2010/04/19 15:09:41
Dass die 8. Staffel ausgesetzt wird stört mich überhaupt nicht, war ich doch nach Ende der 6. Staffel ausgestiegen, wegen der spannungstechnisch minderwertigen ersten Folgen der 7. Staffel (und dem recht langweiligen Übergangsfilms "24 Redemption").
Über einen Kinofilm jedoch, der genauso spannend, politisch, hart und realitätsnah gemacht ist wie die ersten Staffeln, würde ich mich sehr freuen! Fragt sich nur, ob das auch umgesetzt wird, oder ob die Macher das Franchise bloß ideenlos wirtschaftlich ausschaufeln wollen.
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CihatG91
über Love Exposure 2010/01/10 16:03:36
Ein etwas anderer Film, der in den ersten zwei Stunden auf ganz besondere Weise anspricht und zu überzeugen weiß. Leider wird dieses Niveau zum Schluss hin nicht mehr gehalten und der Film entgleitet gefühlt ins Absurde und Unverständliche. Dennoch, herausragendes Gesamtfeeling bleibt!
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PiTiM 2010/02/07 15:21:42
Antwort löschen*Spoilergefahr*
Hab genau die selbe Meinung. Das Ende passt nicht ganz in das Gesamtwerk: Wieso tötet er Menschen? Unnötig und unglaubwürdig.
Aber insgesamt ist es ein guter Film.
CihatG91
über Harry Potter und der Halbblutprinz 2010/01/10 15:59:12
Gut und zum Buch passend inszeniert, die Verknpüfung von den einzelnen Sequenzen war teils genial und hat mir sehr zugesagt. Radcliffe dagegen hätte mehr rausholen können, schade, aber hinnehmbar. Insgesamt der bislang stimmigste Potter in Bild und Ton.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten