Unfreiwillig komische (Daniel Brühl ist als Priester wohl ohne Zweifel die Fehlbesetzung des Jahres) Mischung aus Gruselfilm und Psychodrama ohne Highlights, deren im Grunde interessante Geschichte niemals recht in Fahrt kommt. Clive Owen agiert zwar gewohnt souverän, kann den Film aber auch nicht vor der Bedeutungslosigkeit retten.
Atmosphärisches Thrillerdrama mit einem, wie eigentlich immer, grandiosen Ryan Gosling und einem nicht minder tollen Soundtrack. Dass die Spannung aufgrund der ruhigen, ja zeitweise sogar zäh und langatmig wirkenden Inszenierung zuweilen auf der Strecke bleibt, nehme ich dabei gerne in Kauf. Kein Meisterwerk, aber ein interessanter und durchaus sehenswerter Film.
Für einen Norris-Film bietet "Code Of Silence" relativ wenig Action und zu wenig Sprüche, dafür aber immerhin eine gar nicht so uninteressante Story. Insgesamt ist der Film leider etwas zu schnarchig und einfallslos inszeniert, um wirklich zu fesseln.
[...] Die Figuren sind so oberflächlich und uninteressant gezeichnet, dass die 80 Minuten dieser Pseudo-Doku zur Geduldsprobe werden. Und als wären uninteressante Charaktere und die daraus resultierende Langeweile nicht schon schlimm genug, wird der Film in so unscharfen und verwackelten Bildern erzählt, dass sich das Geschehen auf der Leinwand nur noch erahnen lässt. Was authentisch wirken und Atmosphäre erzeugen soll, nervt bereits nach kurzer Zeit und sorgt dafür, dass “Apollo 18” nicht nur zur Geduldsprobe, sondern zur Qual wird, die in einem erstaunlich unspektakulären Finale mündet. [...]
[...] Gut gespielter, äußerst ruhig inszenierter Seuchenfilm, dessen Genre sich nicht eindeutig bestimmen lässt. Wer einen zweiten “Outbreak” erwartet, könnte eventuell enttäuscht werden.
[...]Das Original “Fright Night – Die rabenschwarze Nacht” aus dem Jahr 1985 ist einer jener Filme, die ich als Jugendlicher geliebt habe, die mir auch heute noch unglaublich Spaß machen, die aber dennoch inzwischen ein wenig angestaubt wirken. Die 2011er-Version wirkt da natürlich um einiges frischer und unheimlicher. Und bringt neben der modernen Inszenierung zum Glück auch inhaltlich genug eigene Ideen mit ein, um dem Original erfolgreich die Stirn zu bieten. Dass Tom Holland, Regisseur des Originals, sich am Drehbuch des Remakes beteiligt hat, dürfte als großer Gewinn zu werten sein.[...]
[...]Das Wichtigste zuerst: Zoe Saldana ist heiß! Verdammt heiß! Und Regisseur Olivier Megaton weiß die Vorzüge seiner Hauptdarstellerin jederzeit in Szene zu setzen. Sei es in hautenger Catsuit, in hautenger Jeans oder gleich nur in Unterwäsche, Zoe Saldana ist immer für einen Blick gut. Dass sie nicht nur attraktiv, sondern auch eine gute Darstellerin ist, kommt hingegen weniger oft zur Geltung. Zu selten sind die Szenen, die Zoe Saldana genügend Spielraum lassen, um ihre Figur mit Leben zu füllen. Olivier Megaton, der bereits “Transporter 3” zu einem mittelmäßigen Film verkommen ließ, setzt eher auf die Action als auf seine Charaktere.[...]
[...]Dass “Green Lantern” letztlich nicht überzeugt, liegt an der oberflächlichen Geschichte und der unspektakulären Action. Ryan Reynolds Wandlung vom unsicheren Piloten Hal Jordan zum über sich hinaus wachsenden Superhelden Green Lantern wird ebenso wie das Training auf dem Planeten Oa viel zu kurz und dadurch unglaubwürdig abgespeist. Stattdessen wird viel Zeit in eine unnötige Liebesgeschichte investiert, die für die eigentliche Geschichte ohne große Bedeutung ist. Dass die Erde kurz vor der Vernichtung steht, geht im seichten Liebeswirrwarr beinahe unter. Von Dramatik oder gar Endzeitstimmung fehlt jede Spur, was der Spannungskurve, vorsichtig formuliert, nicht zu Gute kommt.[...]
[...]Um die Vergleichsfrage gleich zu Beginn zu klären: Nein, an “Poltergeist” reicht “Insidious” nicht heran. Zumindest qualitativ. Inhaltlich hingegen kommt der Film dem großen Vorbild beängstigend nahe. Spätestens wenn die verzweifelte Familie Unterstützung durch eine übersinnlich begabte Dame und deren beiden Assistenten erhält, nimmt die Ähnlichkeit schon beinahe gespenstische Ausmaße an. Diese Ähnlichkeit ist es dann auch, durch die der Film an Reiz verliert. Von zwei drei Ausnahmen abgesehen, bietet “Insidious” nämlich leider nichts, was nicht schon früher in dem einen oder anderen Film verarbeitet worden wäre.[...]
[...]Endlich mal wieder ein Vampirfilm ohne Teenager und schnulzige Liebesszenen, dafür aber mit nicht vollständig ausgelutschter Geschichte. Und auch wenn “Daybreakers” zuweilen etwas langatmig wirkt, bietet er solide Unterhaltung mit überdurchschnittlichem Tiefgang. Horrorfans dürfen, nein sollten einen Blick riskieren!
[...] Heiliger Ghostface, tut das gut! Endlich mal wieder ein, und das ist absolut positiv gemeint, altmodischer Horrorfilm, der ohne hektische Schnitte, wackelige Kameraführung oder künstliche Farbspielereien auskommt. “Scream 4” sieht in jeder Einstellung nach den guten alten Neunzigern aus und knüpft damit nahtlos an seine Vorgänger an. “Scream”-Veteranen werden sich dementsprechend sofort heimisch fühlen. [...]
[...]“Ocean’s Eleven” trifft auf “The Fast And The Furious”. Die Zeiten prolliger Raser- und Tuningaction sind vorbei. Zum Glück! “Fast & Furious Five” wagt den Schritt zum Action-Heist-Movie, in dem nicht mehr irgendwelche Rennen, sondern die Planung und Durchführung eines Coups im Vordergrund stehen. Der Film geht dabei sogar so weit, Rennen nur noch anzudeuten, sie aber nicht mehr zu zeigen. Diese Wandlung tut der Reihe unglaublich gut und sorgt für frischen Wind auf der inzwischen doch ziemlich angestaubten Straße.[...]
[...]Die Farrelly-Brüder sind zurück! Und auch wenn ihr aktueller Film nicht ganz an “Verrückt nach Mary” heranreicht, so ist ihnen mit “Alles erlaubt – eine Woche ohne Regeln” dennoch eine größtenteils brüllend komische Komödie gelungen. Sofern ihr … tja, sofern ihr über vulgäre Sprache und Situationen weit unterhalb der Gürtellinie lachen könnt.[...]
[...]Wer sich nicht innerhalb der ersten Minuten in Rapunzel verliebt, muss ein Herz aus Stein haben. Oder kein Interesse an Frauen. Doch selbst dann dürfte die lebensfrohe Rapunzel zumindest ganz schnell die neue beste Freundin werden. Ähnliches gilt für den charmanten Flynn, der mit seiner eingebildeten und doch liebenswerten Art voll ins Schwarze trifft. Überhaupt ist jede Figur so gut getroffen wie schon lange nicht mehr in einem Animationsfilm. Wobei besonders die tierischen Begleiter hervorstechen. Wer “Rapunzel – Neu verföhnt” gesehen hat, weiß, wieso das putzige Chamäleon Pascal und das aufgeweckte Pferd Maximus die heimlichen Stars des Films sind. Was umso positiver zu bewerten ist, wenn man bedenkt, dass beide Figuren ohne Sprache auskommen müssen.[...]
[...]Die Tatsache, dass “Otto’s Eleven” es schafft, nicht einen einzigen Schmunzler (geschweige denn Lacher) zu erzeugen, ist durchaus beeindruckend. Der Film erobert damit mühelos den ersten Platz meiner “Unlustigste Komödie aller Zeiten”-Rangliste.[...]
[...]Wohlwollend betrachtet, bekommt der Zuschauer genau das, was er nach all den Jahren erwartet: Kreative Fallen, über deren Umsetzbarkeit man sich besser keine Gedanken machen sollte. Unsympathische Figuren, deren Ableben einem am Allerwertesten vorbeigehen. Viel Gewalt. Null Spannung. Und einen Schlusstwist, der so dämlich ist und an den Haaren herbeigezogen wirkt, dass sich dem intelligenten Zuschauer die Fußnägel aufrollen. Oder kurz gesagt: Einen typischen “Saw”-Film.
Weil man diesen Streifen nicht wirklich mit den Vorgängern vergleichen kann. Klar, die Fallen sind nach wie vor gut durchdacht und der Film ist eher schlecht als Recht. Dennoch ist er ein Teil für sich und wirklich, wirklich schlecht und scheinbar ohne Motivation produziert.
Ich konnte ihn vergleichen...Und: Mir hat er durchaus gefallen. Die SAW-Reihe wurde schlüssig abgerundet ( Handlungsstränge, Figuren, Rückblenden, Look, Sound... ). Ein würdiges Finale - ohne sensationell überraschenden Schlusstwist - aber immerhin...Für eine x.te Erweiterung des bekannten Themas absolut ansehnlich...:)
An dieser Stelle breche ich die vermutlich aufkommende Diskussion über deinen Filmgeschmack und deine Meinung ab. Möchte deine Fanboy-Sicht nicht unnötig zerstören. Von daher, wenn er dir gefällt: SCHÖN! aber versuch nicht meine Meinung durch billige Argumentation zunichte zu machen ;)
Niemals würde ich als unwürdiger "Fanboy" (PS: Danke für den schmeichelhaften "Boy"...Woher wusstest du das? Hat mich meine naive Sicht auf die Dinge verraten? ;)) es wagen, mit meiner billigen Argumentation den selbst ernannten beinahe unfehlbaren Guru aller Kritiker zu erzürnen...
Noch dazu, wo du derart empathisch um mein Seelenheil besorgt bist.Das wäre mehr als undankbar von mir! :)
[...]Wie die meisten seiner Vorgänger krankt auch “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1” an einer Geschichte, die viel zu wenig zu erzählen hat. Und gibt es doch mal etwas zu erzählen, geschieht dies beiläufig in ein oder zwei Nebensätzen. Düstere Aspekte wie die Verfolgung unreiner Zauberer und tragische Erlebnisse wie der Verlust treuer Mitstreiter werden kurz erwähnt und dann beiseite gewischt. Statt näher auf interessante Ereignisse wie z.B. die Übernahme des Zaubereiministeriums durch Voldemorts Helfer einzugehen, verliert der Film sich in zähen und quälend langen Dialogen, welche die Geschichte in keiner Weise vorantreiben.[...]
Ein tiefgefrorener Megalodon (also ein ganz ganz großer Hai) und ein tiefgefrorener Oktopus (ebenfalls ganz ganz groß) tauen auf und legen die halbe Welt in Schutt und Asche. Mangels Budget ist davon freilich nicht viel zu sehen – und wenn doch mal etwas gezeigt wird, ist das so schlecht getrickst, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Der Film strotzt vor Logik- und Anschlussfehlern, die Dialoge lassen sich nur mit viel gutem Willen als solche bezeichnen und was die Darsteller beruflich machen, werden wir wohl nie erfahren. Von der Synchronisation, gegen die jede Pornovertonung natürlich klingt, möchte ich erst gar nicht anfangen. Wer glaubt, Uwe-Boll-Filme seien der absolute Tiefpunkt, kann sich hier eines Besseren belehren lassen.
[...]Fragen über Fragen, die Regisseur Will Gluck zwar nicht beantwortet, aus denen er aber eine herrlich freche Komödie mit pointierten Dialogen zaubert. Auch wenn er es leider nicht ganz vermeiden kann, sich dabei des einen oder anderen Klischees zu bedienen.
Unterstützt wird Gluck von einer hervorragend aufgelegten Besetzung. Emma Stone, jene junge Frau, welche uns bereits in “Zombieland” den Kopf verdrehte, beweist, dass sie ohne Zweifel zu den heißesten Newcomern Hollywoods gezählt werden darf.[...]
[...]Dass der Film nicht vollends in der Bedeutungslosigkeit versinkt, verdankt er der guten Chemie zwischen Jason Bateman und Filmsohn Thomas Robinson. Während Aniston und Bateman auf der Leinwand als Paar so gar nicht harmonieren und dementsprechend kalt lassen, sorgt das neurotische Vater-Sohn-Gespann durchaus für einige Lacher und die eine oder andere rührende Szene.[...]
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über Intruders 2012/02/04 21:20:08
Unfreiwillig komische (Daniel Brühl ist als Priester wohl ohne Zweifel die Fehlbesetzung des Jahres) Mischung aus Gruselfilm und Psychodrama ohne Highlights, deren im Grunde interessante Geschichte niemals recht in Fahrt kommt. Clive Owen agiert zwar gewohnt souverän, kann den Film aber auch nicht vor der Bedeutungslosigkeit retten.
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über Drive 2012/02/04 21:02:36
Atmosphärisches Thrillerdrama mit einem, wie eigentlich immer, grandiosen Ryan Gosling und einem nicht minder tollen Soundtrack. Dass die Spannung aufgrund der ruhigen, ja zeitweise sogar zäh und langatmig wirkenden Inszenierung zuweilen auf der Strecke bleibt, nehme ich dabei gerne in Kauf. Kein Meisterwerk, aber ein interessanter und durchaus sehenswerter Film.
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über Cusack - Der Schweigsame 2012/02/04 20:48:19
Für einen Norris-Film bietet "Code Of Silence" relativ wenig Action und zu wenig Sprüche, dafür aber immerhin eine gar nicht so uninteressante Story. Insgesamt ist der Film leider etwas zu schnarchig und einfallslos inszeniert, um wirklich zu fesseln.
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über Apollo 18 2011/11/05 12:37:13
[...] Die Figuren sind so oberflächlich und uninteressant gezeichnet, dass die 80 Minuten dieser Pseudo-Doku zur Geduldsprobe werden. Und als wären uninteressante Charaktere und die daraus resultierende Langeweile nicht schon schlimm genug, wird der Film in so unscharfen und verwackelten Bildern erzählt, dass sich das Geschehen auf der Leinwand nur noch erahnen lässt. Was authentisch wirken und Atmosphäre erzeugen soll, nervt bereits nach kurzer Zeit und sorgt dafür, dass “Apollo 18” nicht nur zur Geduldsprobe, sondern zur Qual wird, die in einem erstaunlich unspektakulären Finale mündet. [...]
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über Contagion 2011/10/25 17:37:40
[...] Gut gespielter, äußerst ruhig inszenierter Seuchenfilm, dessen Genre sich nicht eindeutig bestimmen lässt. Wer einen zweiten “Outbreak” erwartet, könnte eventuell enttäuscht werden.
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über Fright Night 2011/10/24 19:49:38
[...]Das Original “Fright Night – Die rabenschwarze Nacht” aus dem Jahr 1985 ist einer jener Filme, die ich als Jugendlicher geliebt habe, die mir auch heute noch unglaublich Spaß machen, die aber dennoch inzwischen ein wenig angestaubt wirken. Die 2011er-Version wirkt da natürlich um einiges frischer und unheimlicher. Und bringt neben der modernen Inszenierung zum Glück auch inhaltlich genug eigene Ideen mit ein, um dem Original erfolgreich die Stirn zu bieten. Dass Tom Holland, Regisseur des Originals, sich am Drehbuch des Remakes beteiligt hat, dürfte als großer Gewinn zu werten sein.[...]
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über Colombiana 2011/09/24 09:58:00
[...]Das Wichtigste zuerst: Zoe Saldana ist heiß! Verdammt heiß! Und Regisseur Olivier Megaton weiß die Vorzüge seiner Hauptdarstellerin jederzeit in Szene zu setzen. Sei es in hautenger Catsuit, in hautenger Jeans oder gleich nur in Unterwäsche, Zoe Saldana ist immer für einen Blick gut. Dass sie nicht nur attraktiv, sondern auch eine gute Darstellerin ist, kommt hingegen weniger oft zur Geltung. Zu selten sind die Szenen, die Zoe Saldana genügend Spielraum lassen, um ihre Figur mit Leben zu füllen. Olivier Megaton, der bereits “Transporter 3” zu einem mittelmäßigen Film verkommen ließ, setzt eher auf die Action als auf seine Charaktere.[...]
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über Green Lantern 2011/08/14 10:12:56
[...]Dass “Green Lantern” letztlich nicht überzeugt, liegt an der oberflächlichen Geschichte und der unspektakulären Action. Ryan Reynolds Wandlung vom unsicheren Piloten Hal Jordan zum über sich hinaus wachsenden Superhelden Green Lantern wird ebenso wie das Training auf dem Planeten Oa viel zu kurz und dadurch unglaubwürdig abgespeist. Stattdessen wird viel Zeit in eine unnötige Liebesgeschichte investiert, die für die eigentliche Geschichte ohne große Bedeutung ist. Dass die Erde kurz vor der Vernichtung steht, geht im seichten Liebeswirrwarr beinahe unter. Von Dramatik oder gar Endzeitstimmung fehlt jede Spur, was der Spannungskurve, vorsichtig formuliert, nicht zu Gute kommt.[...]
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über Insidious 2011/08/01 17:49:50
[...]Um die Vergleichsfrage gleich zu Beginn zu klären: Nein, an “Poltergeist” reicht “Insidious” nicht heran. Zumindest qualitativ. Inhaltlich hingegen kommt der Film dem großen Vorbild beängstigend nahe. Spätestens wenn die verzweifelte Familie Unterstützung durch eine übersinnlich begabte Dame und deren beiden Assistenten erhält, nimmt die Ähnlichkeit schon beinahe gespenstische Ausmaße an. Diese Ähnlichkeit ist es dann auch, durch die der Film an Reiz verliert. Von zwei drei Ausnahmen abgesehen, bietet “Insidious” nämlich leider nichts, was nicht schon früher in dem einen oder anderen Film verarbeitet worden wäre.[...]
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über Daybreakers 2011/06/12 18:10:31
[...]Endlich mal wieder ein Vampirfilm ohne Teenager und schnulzige Liebesszenen, dafür aber mit nicht vollständig ausgelutschter Geschichte. Und auch wenn “Daybreakers” zuweilen etwas langatmig wirkt, bietet er solide Unterhaltung mit überdurchschnittlichem Tiefgang. Horrorfans dürfen, nein sollten einen Blick riskieren!
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über Scream 4 2011/05/05 21:46:42
[...] Heiliger Ghostface, tut das gut! Endlich mal wieder ein, und das ist absolut positiv gemeint, altmodischer Horrorfilm, der ohne hektische Schnitte, wackelige Kameraführung oder künstliche Farbspielereien auskommt. “Scream 4” sieht in jeder Einstellung nach den guten alten Neunzigern aus und knüpft damit nahtlos an seine Vorgänger an. “Scream”-Veteranen werden sich dementsprechend sofort heimisch fühlen. [...]
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über Fast & Furious Five 2011/05/01 09:24:58
[...]“Ocean’s Eleven” trifft auf “The Fast And The Furious”. Die Zeiten prolliger Raser- und Tuningaction sind vorbei. Zum Glück! “Fast & Furious Five” wagt den Schritt zum Action-Heist-Movie, in dem nicht mehr irgendwelche Rennen, sondern die Planung und Durchführung eines Coups im Vordergrund stehen. Der Film geht dabei sogar so weit, Rennen nur noch anzudeuten, sie aber nicht mehr zu zeigen. Diese Wandlung tut der Reihe unglaublich gut und sorgt für frischen Wind auf der inzwischen doch ziemlich angestaubten Straße.[...]
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über Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln 2011/03/19 11:48:32
[...]Die Farrelly-Brüder sind zurück! Und auch wenn ihr aktueller Film nicht ganz an “Verrückt nach Mary” heranreicht, so ist ihnen mit “Alles erlaubt – eine Woche ohne Regeln” dennoch eine größtenteils brüllend komische Komödie gelungen. Sofern ihr … tja, sofern ihr über vulgäre Sprache und Situationen weit unterhalb der Gürtellinie lachen könnt.[...]
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Marco31 2011/06/09 23:47:40
Antwort löschenSoweit unterhalb der Gürtellinie war er nicht, Stellenweise brachial aber durchaus komisch.
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über Rapunzel - Neu verföhnt 2010/12/21 12:24:46
[...]Wer sich nicht innerhalb der ersten Minuten in Rapunzel verliebt, muss ein Herz aus Stein haben. Oder kein Interesse an Frauen. Doch selbst dann dürfte die lebensfrohe Rapunzel zumindest ganz schnell die neue beste Freundin werden. Ähnliches gilt für den charmanten Flynn, der mit seiner eingebildeten und doch liebenswerten Art voll ins Schwarze trifft. Überhaupt ist jede Figur so gut getroffen wie schon lange nicht mehr in einem Animationsfilm. Wobei besonders die tierischen Begleiter hervorstechen. Wer “Rapunzel – Neu verföhnt” gesehen hat, weiß, wieso das putzige Chamäleon Pascal und das aufgeweckte Pferd Maximus die heimlichen Stars des Films sind. Was umso positiver zu bewerten ist, wenn man bedenkt, dass beide Figuren ohne Sprache auskommen müssen.[...]
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über Otto's Eleven 2010/12/04 10:49:26
[...]Die Tatsache, dass “Otto’s Eleven” es schafft, nicht einen einzigen Schmunzler (geschweige denn Lacher) zu erzeugen, ist durchaus beeindruckend. Der Film erobert damit mühelos den ersten Platz meiner “Unlustigste Komödie aller Zeiten”-Rangliste.[...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
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über Saw VII - Vollendung 2010/12/01 17:57:44
[...]Wohlwollend betrachtet, bekommt der Zuschauer genau das, was er nach all den Jahren erwartet: Kreative Fallen, über deren Umsetzbarkeit man sich besser keine Gedanken machen sollte. Unsympathische Figuren, deren Ableben einem am Allerwertesten vorbeigehen. Viel Gewalt. Null Spannung. Und einen Schlusstwist, der so dämlich ist und an den Haaren herbeigezogen wirkt, dass sich dem intelligenten Zuschauer die Fußnägel aufrollen. Oder kurz gesagt: Einen typischen “Saw”-Film.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten
ihre-herrlichkeit 2010/12/27 13:48:23
Antwort löschenFür diese Kritik ist aber eine 6.0 äuuuußerst wohlwollend.
Lasse Laters 2010/12/28 22:47:33
Antwort löschenNuja, als wirklich Saw-Typisch würde ich diesen Streifen jetzt nicht bezeichnen.
Andy78 2011/01/09 06:05:56
Antwort löschenWarum nicht?...
Lasse Laters 2011/01/12 07:49:12
Antwort löschenWeil man diesen Streifen nicht wirklich mit den Vorgängern vergleichen kann. Klar, die Fallen sind nach wie vor gut durchdacht und der Film ist eher schlecht als Recht. Dennoch ist er ein Teil für sich und wirklich, wirklich schlecht und scheinbar ohne Motivation produziert.
Andy78 2011/01/16 04:50:00
Antwort löschenIch konnte ihn vergleichen...Und: Mir hat er durchaus gefallen. Die SAW-Reihe wurde schlüssig abgerundet ( Handlungsstränge, Figuren, Rückblenden, Look, Sound... ). Ein würdiges Finale - ohne sensationell überraschenden Schlusstwist - aber immerhin...Für eine x.te Erweiterung des bekannten Themas absolut ansehnlich...:)
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Lasse Laters 2011/01/16 19:09:44
Antwort löschenAn dieser Stelle breche ich die vermutlich aufkommende Diskussion über deinen Filmgeschmack und deine Meinung ab. Möchte deine Fanboy-Sicht nicht unnötig zerstören. Von daher, wenn er dir gefällt: SCHÖN! aber versuch nicht meine Meinung durch billige Argumentation zunichte zu machen ;)
Andy78 2011/01/16 20:41:35
Antwort löschenNiemals würde ich als unwürdiger "Fanboy" (PS: Danke für den schmeichelhaften "Boy"...Woher wusstest du das? Hat mich meine naive Sicht auf die Dinge verraten? ;)) es wagen, mit meiner billigen Argumentation den selbst ernannten beinahe unfehlbaren Guru aller Kritiker zu erzürnen...
Noch dazu, wo du derart empathisch um mein Seelenheil besorgt bist.Das wäre mehr als undankbar von mir! :)
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über HP 7: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 2010/11/23 20:03:21
[...]Wie die meisten seiner Vorgänger krankt auch “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1” an einer Geschichte, die viel zu wenig zu erzählen hat. Und gibt es doch mal etwas zu erzählen, geschieht dies beiläufig in ein oder zwei Nebensätzen. Düstere Aspekte wie die Verfolgung unreiner Zauberer und tragische Erlebnisse wie der Verlust treuer Mitstreiter werden kurz erwähnt und dann beiseite gewischt. Statt näher auf interessante Ereignisse wie z.B. die Übernahme des Zaubereiministeriums durch Voldemorts Helfer einzugehen, verliert der Film sich in zähen und quälend langen Dialogen, welche die Geschichte in keiner Weise vorantreiben.[...]
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über Mega Shark vs. Giant Octopus 2010/11/20 21:35:18
Ein tiefgefrorener Megalodon (also ein ganz ganz großer Hai) und ein tiefgefrorener Oktopus (ebenfalls ganz ganz groß) tauen auf und legen die halbe Welt in Schutt und Asche. Mangels Budget ist davon freilich nicht viel zu sehen – und wenn doch mal etwas gezeigt wird, ist das so schlecht getrickst, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Der Film strotzt vor Logik- und Anschlussfehlern, die Dialoge lassen sich nur mit viel gutem Willen als solche bezeichnen und was die Darsteller beruflich machen, werden wir wohl nie erfahren. Von der Synchronisation, gegen die jede Pornovertonung natürlich klingt, möchte ich erst gar nicht anfangen. Wer glaubt, Uwe-Boll-Filme seien der absolute Tiefpunkt, kann sich hier eines Besseren belehren lassen.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Alli 2011/02/19 13:47:58
Antwort löschenDas mit der Synchronisation hätte ich nicht besser formulieren können!
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über Einfach zu haben 2010/11/16 19:13:14
[...]Fragen über Fragen, die Regisseur Will Gluck zwar nicht beantwortet, aus denen er aber eine herrlich freche Komödie mit pointierten Dialogen zaubert. Auch wenn er es leider nicht ganz vermeiden kann, sich dabei des einen oder anderen Klischees zu bedienen.
Unterstützt wird Gluck von einer hervorragend aufgelegten Besetzung. Emma Stone, jene junge Frau, welche uns bereits in “Zombieland” den Kopf verdrehte, beweist, dass sie ohne Zweifel zu den heißesten Newcomern Hollywoods gezählt werden darf.[...]
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über Umständlich verliebt 2010/11/14 18:14:54
[...]Dass der Film nicht vollends in der Bedeutungslosigkeit versinkt, verdankt er der guten Chemie zwischen Jason Bateman und Filmsohn Thomas Robinson. Während Aniston und Bateman auf der Leinwand als Paar so gar nicht harmonieren und dementsprechend kalt lassen, sorgt das neurotische Vater-Sohn-Gespann durchaus für einige Lacher und die eine oder andere rührende Szene.[...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten