Die erstaunliche Erkenntnis wurde gelüftet, dass selbst in der französischen Jugend fleißig pubertiert wird, obwohl die Mutter Marceau heißt. Wo pubertiert wird, darf Sarkozy nicht fehlen. Er spielte auch mit in" LoL", geriet aber trotz seiner Körpergröße von 1,685 m (1685 mm!!!) nie ins Bild. Dennoch konnte auch das den Film nicht retten.
Marceau gefiel mir als böses Mädchen im Bond viel besser als hier, wo sie nur 2 Gesichtsausdrücke parat hat - einen für die Kinder und einen für den New Lover. No secrets. No desires.
Der Film ist irgendwie belanglos, uninspirierte Dialoge und Kamera - gute Musik, immerhin..
Vielleicht wäre er im Original besser, aber das Metropolis hat ihn schon abgesetzt. Armes Köln.
Wie kann man sich allen Ernstes als hochattraktive, blutjunge Dame von Welt in Daniel Brühl verlieben???
Wo man auch heutzutage im Kino hinschaut: Daniel ist schon da! Oder zumindest sein immergleiches Gesicht.
Mittlerweile ein Großschadensereignis par excellence.
Zum Film selbst: sehr morbide, wie die Liebe nun mal ist. Selbst tägliche Gesichtspflege mit Jungfrauenblut kann das bittere Ende der Gräfin nicht verhindern.
Die Story von Amazonas-Indianern, die ihr Reservat verlassen und sich an einer öden Landstraße niederlassen, unterläuft erfolgreich alle filmdramaturgisch ausgerichteten Erwartungen.
Ostfriesische Flachheit ist angesagt, visuell wie intellektuell. Völlig enttäuschend.
Russell Crowe kommt einem Korruptionsfall auf die Spur, der in höchsten politischen Kreisen endet. Leider nimmt man dem Gladiator die Rolle des ehrenwerten und denkenden Reporters nicht ab.
Und die Geschichte wird so unübersichtlich, dass man sich an die Finanzierung der Kölner Messe-Neubauten erinnert fühlt. Und auch die habe ich intellektuell echt nicht durchdringen können.
Ein Reigen von diversen miteinander verknüpften Franzosenschicksalen im gehobenen Bürgertum, an das sich die Schweingrippe noch nicht herangewagt hat.
Nett inszeniert, schauspielerisch gut und auch Gourmets kommen auf ihre Kosten - im Nachspann wird das legendäre polnische Rezept des Hauptdarstellers geoutet, welches so manchem schwer im Magen lag…
"Australia", dieses üble, leblose Machwerk mit Nicole in der Hauptrolle versetzte mich in nachhaltigen sprachlosen Schrecken.
Es reicht einfach nicht, zitierend Kinobilder nachzustellen, wenn es zwischen den Hauptdarstellern nicht prickelt oder gar funkt und die Story sich im Deja-vue erschöpft.
Die eiskalte Blondine mit den stahlblauen Augen und der schöne Cowboy mit dem längsten Revolver der Welt - eine glatte Fehlbesetzung.
Ähnelt unserem militärischen Engagement in Afghanistan. Wer hat eigentlich dort die Besetzungsliste erstellt??? Und warum fehlt dat Nicolle da? Oder steckt sie womöglich in einer Burka? ;P
"Ice Age 3" stellt eine Welt dar, in der das Gute siegt. Eine Welt, die zudem über eine funktionierende archäologische Zone verfügt. Im Souterrain tummeln sich nämlich lebendige Dinosaurier und sorgen für beste Unterhaltung.
Witzige Dialoge, perfekte Animation und manch liebevolles Filmzitat lassen das Werk in 3D zu einem Highlight des Kinosommers werden. Nix wie rein.
Auch wenn die Eichel, gefühlt und gesehen direkt vor der Besuchernase, nur eine Fiktion ist.
Es gibt viele Mängelexemplare, die als Männer getarnt frei durch die Kinowelt laufen - aber das Früchtchen in "Alle anderen" schießt schon den Vogel ab. Dass hier der Gefährdungsmeldungsspezialdienst noch nicht vorstellig geworden ist, erstaunt in höchstem Maße: dieser sardinische Freilandversuch in Sachen Beziehungsdrama ist derart quälend und unerträglich subtil ausgefallen, dass Beratungsgespräche im ASD eine echte Alternative darstellen würden…
Ein junger, unentschlossener Architekt und seine vitale Gespielin (mit ernsthaften Absichten) sind während eines Sardinien-Urlaubs auf der vergeblichen Suche nach der wahren Gemeinsamkeit - und das leider überwiegend verbal.
Da kann doch nix bei rumkommen.
Immerhin bleiben sie zusammen, weil man schon mal drum rum geredet hat. Gute Grundlage für eine Eheschließung also.
"Zerrissene Umarmungen" handelt von einer rassigen, natürlich
spanischen Jung-Frau (High Heels, Rot und nochmals Rot,Perücken), der die Männer reihenweise verfallen. Diese Reihe besteht zwar nur aus zwei einschlägig vorgeprüften Exemplaren, lässt dafür aber an Intensität nichts vermissen.
Ein alternder Produzent und Wirtschaftsboss konkurriert mit einem arrivierten Regisseur, der sich auf der Zielgerade der werberelavanten Altersgruppe befindet, um der Schönen
Gunst - und gewinnt. Natürlich nicht umsonst. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Almodovars Film ist nicht so grell und schrill inszeniert wie seine früheren Werke. Altersmäßigung ist angesagt. Was hier von Vorteil ist. Die Personen gewinnen an Tiefe, der Film an Atmosphäre. Es gibt Momente, die eine derartige Wahrhaftigkeit und Lebendigkeit entfalten, dass man von kinohistorisch wegweisenden Sequenzen sprechen muß.
Grandios.
Empfehlen kann ich ausnahmsweise die untertitelte spanische Fassung. Denn auch die Originalstimmen der Schauspieler besitzen Offenbarungscharakter.
Da tut es letztlich nichts zur Sache, dass die Geschichte gegen Ende ein wenig zu konstruiert erscheint. So ist es halt, das Kino-Leben.
Das Resultat von Michael Manns neuem Film ist beschämend:
Sein blutleerer Dillinger wird die Zuschauer in Scharen aus dem Kino treiben. Ein Werk, elegant gefilmt, aber völlig inhaltsarm und von grandioser schauspielerischer Ödnis, die man Johnny Depp nicht zugetraut hätte.
Sein polizeilicher Widerpart Dark Knight Batman ist auch nicht viel besser, da kommt jeder Staubsaugervertreter expressiver rüber.
Insgesamt ist der Film ein Abziehbild der heutigen Welt: nur Schein, statt Sein, glatte, nichtssagende Oberfläche.Igitt.
Prädikat:für die Katz ,den Eintritt besser in Bier anlegen!
Ein sehenswertes Werk: Hier wird echte, stilistisch hochwertige Traumaarbeit geleistet.
Da können die FC-Recken mal rein, wenn sie die Champions-League-Quali vermasselt haben ;)
Woody Allens neuester Coup, angesiedelt in der mittleren Oberunterschicht Barcelonas und der USA, kommt seltsam gedämpft daher.
Es geht um Liebe, aber auf einem solch abstrakten Niveau (Freigegeben ab 12…), dass sich nur noch gepflegte Langeweile einstellen mag.
Wer warum an wem was findet - keine Ahnung.
Johansson wie immer völlig konturlos, Bardem so friedlich und unbedarft, dass es weh tut und ein lebloses Barcelona aus dem Prospekt.
Dieser Film ist auf jeden Fall gelungen.
Er klopft zwar nur dezent auf den Bush, aber immerhin - und verpackt ist die Story sehr spannend und vielschichtig.
Crowe als aufgeschwemmter, konturenloser Schreibtischtäter - muy bien! Und di Caprio fühlt sich im nahöstlichen, trüben Haifischbecken sichtlich wohl. Dass er von finstren Mächten als Köder mißbraucht wird, tut dem keinen Abbruch (Achtung Spoiler) - er überlebt es ja und wird in Zukunft viele kleine friedliche Palästinenser zeugen. Die selbst schaffen das ja nicht ;)
"Neulich in Belgien" ist ein wunderschöner kleiner Film über das Leben einer Vierzigerin, deren Mann fremdgeht, deren Kinder pubertieren und die sich den ernstgemeinten Avancen eines LKW-Fahrers gegenübersieht.
Die Hauptdarstellerin überzeugt durch sensibles Spiel, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. So und ähnlich ist das Leben wirklich, wie sie es uns spiegelt.
Fritten gibt’s allerdings keine.
Ein Film über Frankreichs Friesen. Bei den Sch'tis gibt es Szenen, bei denen ich Tränen gelacht habe, wegen der geballt und gekonnt vorgetragenen Vorurteile.
Die Schauspieler sind alle klasse, nichts Plumpes haftet ihrem Vortrag an, stattdessen reine Lebens-und Lustfreude.
Endlich Respekt für die sogenannten Menschen in Frankreichs kaltem Norden, den sie sich verdient haben.
Der Film hält perfekt die Balance zwischen Klamauk und Ernsthaftigkeit. Ob die deutsche Fassung das 100% vermittelt, weiß ich allerdings nicht. Im Original war es der Fall.
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cinorbird
über LOL - Laughing Out Loud 2009/09/19 01:25:27
Die erstaunliche Erkenntnis wurde gelüftet, dass selbst in der französischen Jugend fleißig pubertiert wird, obwohl die Mutter Marceau heißt. Wo pubertiert wird, darf Sarkozy nicht fehlen. Er spielte auch mit in" LoL", geriet aber trotz seiner Körpergröße von 1,685 m (1685 mm!!!) nie ins Bild. Dennoch konnte auch das den Film nicht retten.
Marceau gefiel mir als böses Mädchen im Bond viel besser als hier, wo sie nur 2 Gesichtsausdrücke parat hat - einen für die Kinder und einen für den New Lover. No secrets. No desires.
Der Film ist irgendwie belanglos, uninspirierte Dialoge und Kamera - gute Musik, immerhin..
Vielleicht wäre er im Original besser, aber das Metropolis hat ihn schon abgesetzt. Armes Köln.
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cinorbird
über Die Gräfin 2009/09/19 01:21:49
Wie kann man sich allen Ernstes als hochattraktive, blutjunge Dame von Welt in Daniel Brühl verlieben???
Wo man auch heutzutage im Kino hinschaut: Daniel ist schon da! Oder zumindest sein immergleiches Gesicht.
Mittlerweile ein Großschadensereignis par excellence.
Zum Film selbst: sehr morbide, wie die Liebe nun mal ist. Selbst tägliche Gesichtspflege mit Jungfrauenblut kann das bittere Ende der Gräfin nicht verhindern.
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cinorbird
über C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben 2009/09/19 01:10:04
Wunderschöne, lebendige Geschichte über eine Familie in Frankreich.
Klasse gespielt und gefühlsechter als so manches Kondom amerikanischer Prägung.
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cinorbird
über BirdWatchers - das Land der Roten Menschen 2009/09/19 01:07:51
Die Story von Amazonas-Indianern, die ihr Reservat verlassen und sich an einer öden Landstraße niederlassen, unterläuft erfolgreich alle filmdramaturgisch ausgerichteten Erwartungen.
Ostfriesische Flachheit ist angesagt, visuell wie intellektuell. Völlig enttäuschend.
Prädikat: abwracken!
bedenklich? Kommentar gefällt mir 3 Antworten
JimiHendrix 2009/09/19 18:57:13
Antwort löschenecht so mieses machwerk?..ich wollte mir den eigentlich angucken...mhh
Alle 3 Antworten zeigen
AliMoPo 2010/01/29 15:41:56
Antwort löschenSagt das jetzt mehr über die Beschränktheit des Films oder jene von cinorbird aus?
cinorbird 2010/11/22 21:04:53
Antwort löschenWahrscheinlich über mich-habe dich jetzt verstanden...
cinorbird
über State of Play - Der Stand der Dinge 2009/09/19 01:05:51
Russell Crowe kommt einem Korruptionsfall auf die Spur, der in höchsten politischen Kreisen endet. Leider nimmt man dem Gladiator die Rolle des ehrenwerten und denkenden Reporters nicht ab.
Und die Geschichte wird so unübersichtlich, dass man sich an die Finanzierung der Kölner Messe-Neubauten erinnert fühlt. Und auch die habe ich intellektuell echt nicht durchdringen können.
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cinorbird
über Affären à la Carte 2009/09/19 01:03:34
Ein Reigen von diversen miteinander verknüpften Franzosenschicksalen im gehobenen Bürgertum, an das sich die Schweingrippe noch nicht herangewagt hat.
Nett inszeniert, schauspielerisch gut und auch Gourmets kommen auf ihre Kosten - im Nachspann wird das legendäre polnische Rezept des Hauptdarstellers geoutet, welches so manchem schwer im Magen lag…
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cinorbird
über Australia 2009/09/19 01:01:32
"Australia", dieses üble, leblose Machwerk mit Nicole in der Hauptrolle versetzte mich in nachhaltigen sprachlosen Schrecken.
Es reicht einfach nicht, zitierend Kinobilder nachzustellen, wenn es zwischen den Hauptdarstellern nicht prickelt oder gar funkt und die Story sich im Deja-vue erschöpft.
Die eiskalte Blondine mit den stahlblauen Augen und der schöne Cowboy mit dem längsten Revolver der Welt - eine glatte Fehlbesetzung.
Ähnelt unserem militärischen Engagement in Afghanistan. Wer hat eigentlich dort die Besetzungsliste erstellt??? Und warum fehlt dat Nicolle da? Oder steckt sie womöglich in einer Burka? ;P
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cinorbird
über Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los 2009/09/19 00:58:15
"Ice Age 3" stellt eine Welt dar, in der das Gute siegt. Eine Welt, die zudem über eine funktionierende archäologische Zone verfügt. Im Souterrain tummeln sich nämlich lebendige Dinosaurier und sorgen für beste Unterhaltung.
Witzige Dialoge, perfekte Animation und manch liebevolles Filmzitat lassen das Werk in 3D zu einem Highlight des Kinosommers werden. Nix wie rein.
Auch wenn die Eichel, gefühlt und gesehen direkt vor der Besuchernase, nur eine Fiktion ist.
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cinorbird
über Alle Anderen 2009/09/19 00:55:44
Es gibt viele Mängelexemplare, die als Männer getarnt frei durch die Kinowelt laufen - aber das Früchtchen in "Alle anderen" schießt schon den Vogel ab. Dass hier der Gefährdungsmeldungsspezialdienst noch nicht vorstellig geworden ist, erstaunt in höchstem Maße: dieser sardinische Freilandversuch in Sachen Beziehungsdrama ist derart quälend und unerträglich subtil ausgefallen, dass Beratungsgespräche im ASD eine echte Alternative darstellen würden…
Ein junger, unentschlossener Architekt und seine vitale Gespielin (mit ernsthaften Absichten) sind während eines Sardinien-Urlaubs auf der vergeblichen Suche nach der wahren Gemeinsamkeit - und das leider überwiegend verbal.
Da kann doch nix bei rumkommen.
Immerhin bleiben sie zusammen, weil man schon mal drum rum geredet hat. Gute Grundlage für eine Eheschließung also.
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cinorbird
über Zerrissene Umarmungen 2009/09/18 22:55:39
"Zerrissene Umarmungen" handelt von einer rassigen, natürlich
spanischen Jung-Frau (High Heels, Rot und nochmals Rot,Perücken), der die Männer reihenweise verfallen. Diese Reihe besteht zwar nur aus zwei einschlägig vorgeprüften Exemplaren, lässt dafür aber an Intensität nichts vermissen.
Ein alternder Produzent und Wirtschaftsboss konkurriert mit einem arrivierten Regisseur, der sich auf der Zielgerade der werberelavanten Altersgruppe befindet, um der Schönen
Gunst - und gewinnt. Natürlich nicht umsonst. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
Almodovars Film ist nicht so grell und schrill inszeniert wie seine früheren Werke. Altersmäßigung ist angesagt. Was hier von Vorteil ist. Die Personen gewinnen an Tiefe, der Film an Atmosphäre. Es gibt Momente, die eine derartige Wahrhaftigkeit und Lebendigkeit entfalten, dass man von kinohistorisch wegweisenden Sequenzen sprechen muß.
Grandios.
Empfehlen kann ich ausnahmsweise die untertitelte spanische Fassung. Denn auch die Originalstimmen der Schauspieler besitzen Offenbarungscharakter.
Da tut es letztlich nichts zur Sache, dass die Geschichte gegen Ende ein wenig zu konstruiert erscheint. So ist es halt, das Kino-Leben.
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cinorbird
über Public Enemies 2009/09/18 22:50:42
Das Resultat von Michael Manns neuem Film ist beschämend:
Sein blutleerer Dillinger wird die Zuschauer in Scharen aus dem Kino treiben. Ein Werk, elegant gefilmt, aber völlig inhaltsarm und von grandioser schauspielerischer Ödnis, die man Johnny Depp nicht zugetraut hätte.
Sein polizeilicher Widerpart Dark Knight Batman ist auch nicht viel besser, da kommt jeder Staubsaugervertreter expressiver rüber.
Insgesamt ist der Film ein Abziehbild der heutigen Welt: nur Schein, statt Sein, glatte, nichtssagende Oberfläche.Igitt.
Prädikat:für die Katz ,den Eintritt besser in Bier anlegen!
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cinorbird
über Coraline 2009/09/18 22:44:42
Ein sehr kreativer Film, der Kinderängste gut anspricht.
Ich hoffe, die Popcorn-Fraktion im Kino verbrachte eine schlaflose Nacht...
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cinorbird
über Waltz with Bashir 2009/09/18 22:40:37
Ein sehenswertes Werk: Hier wird echte, stilistisch hochwertige Traumaarbeit geleistet.
Da können die FC-Recken mal rein, wenn sie die Champions-League-Quali vermasselt haben ;)
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cinorbird
über Vicky Cristina Barcelona 2009/09/18 22:38:40
Woody Allens neuester Coup, angesiedelt in der mittleren Oberunterschicht Barcelonas und der USA, kommt seltsam gedämpft daher.
Es geht um Liebe, aber auf einem solch abstrakten Niveau (Freigegeben ab 12…), dass sich nur noch gepflegte Langeweile einstellen mag.
Wer warum an wem was findet - keine Ahnung.
Johansson wie immer völlig konturlos, Bardem so friedlich und unbedarft, dass es weh tut und ein lebloses Barcelona aus dem Prospekt.
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cinorbird
über Der Mann, der niemals lebte 2009/09/18 22:35:22
Dieser Film ist auf jeden Fall gelungen.
Er klopft zwar nur dezent auf den Bush, aber immerhin - und verpackt ist die Story sehr spannend und vielschichtig.
Crowe als aufgeschwemmter, konturenloser Schreibtischtäter - muy bien! Und di Caprio fühlt sich im nahöstlichen, trüben Haifischbecken sichtlich wohl. Dass er von finstren Mächten als Köder mißbraucht wird, tut dem keinen Abbruch (Achtung Spoiler) - er überlebt es ja und wird in Zukunft viele kleine friedliche Palästinenser zeugen. Die selbst schaffen das ja nicht ;)
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cinorbird
über Neulich in Belgien 2009/09/18 22:28:12
"Neulich in Belgien" ist ein wunderschöner kleiner Film über das Leben einer Vierzigerin, deren Mann fremdgeht, deren Kinder pubertieren und die sich den ernstgemeinten Avancen eines LKW-Fahrers gegenübersieht.
Die Hauptdarstellerin überzeugt durch sensibles Spiel, ohne die Bodenhaftung zu verlieren. So und ähnlich ist das Leben wirklich, wie sie es uns spiegelt.
Fritten gibt’s allerdings keine.
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cinorbird
über Willkommen bei den Sch'tis 2009/09/18 22:25:42
Ein Film über Frankreichs Friesen. Bei den Sch'tis gibt es Szenen, bei denen ich Tränen gelacht habe, wegen der geballt und gekonnt vorgetragenen Vorurteile.
Die Schauspieler sind alle klasse, nichts Plumpes haftet ihrem Vortrag an, stattdessen reine Lebens-und Lustfreude.
Endlich Respekt für die sogenannten Menschen in Frankreichs kaltem Norden, den sie sich verdient haben.
Der Film hält perfekt die Balance zwischen Klamauk und Ernsthaftigkeit. Ob die deutsche Fassung das 100% vermittelt, weiß ich allerdings nicht. Im Original war es der Fall.
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