Dachsman
Dachsman ist 21 Jahre alt. Er hat sich Sun, 15 Nov 2009 12:47:04 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1116 Filme bewertet und legendäre 533 Kommentare geschrieben. Coole Leute schicken zu Freundschaftsanfragen immer noch eine PN, oder hinterlassen einen Pinwandeintrag. Und du bist doch nicht uncool...? Mehr
| Alter | 21 |
|---|---|
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Atticus Finch und Jack Skellington |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Ralph Fiennes Johnny Depp, George Clooney, Scarlett Johansson, Colin Firth, Hugh Laurie, Brad Pitt, Joseph Gordon-Levitt |
| Ich bin Fan von: | Quentin Tarantino, Christopher Nolan, Tim Burton, Scarlett Johansson, Baz Luhrmann, Hugh Laurie, Joaquin Phoenix, Saoirse Ronan, Gregory Peck, Roger Corman, Marisa Tomei, Philip Seymour Hoffman, Kathy Bates, Julianne Moore, Ewan McGregor, Joseph Gordon-Levitt, Willem Dafoe, Giancarlo Esposito, Jane Lynch |
| Meine Lieblingsregisseure: | Tim Burton, Quentin Tarantino, Hayao Miyazaki, Henry Selick, Steven Spielberg, Sergio Leone, Paul Thomas Anderson, Guillermo del Toro |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Es gibt falsch, es gibt sehr falsch und es gibt das hier." -Sin City |
| Über mich | Coole Leute schicken zu Freundschaftsanfragen immer noch eine PN, oder hinterlassen einen Pinwandeintrag. Und du bist doch nicht uncool...? |
Rummst und knallt und rumpelt und scheppert an allen Ecken und Enden. Und das von Anfang bis zum Ende. Und das Ende kommt dann auch überraschend schnell, ohne, dass man sich gelangweilt hätte oder, dass es gehetzt wirken würde. Das Drehbuch ist zwar arg vorhersehbar und stellenweise reichlich zweckmäßig, aber geschenkt. Auch schauspielerisch gibt es - trotz der ein oder anderen käsigen Szene - nichts…
Rummst und knallt und rumpelt und scheppert an allen Ecken und Enden. Und das von Anfang bis zum Ende. Und das Ende kommt dann auch überraschend schnell, ohne, dass man sich gelangweilt hätte oder, dass es gehetzt wirken würde. Das Drehbuch ist zwar arg vorhersehbar und stellenweise reichlich zweckmäßig, aber geschenkt. Auch schauspielerisch gibt es - trotz der ein oder anderen käsigen Szene - nichts zu bemängeln. Mit der Jungspund-Crew der Enterprise kann ich zwar wenig anfangen, aber das kann man unter "Geschmackssache" abtun. Alles ziemlich schnörkellos. Und trotzdem, oder gerade deswegen, war mir das über weite Strecken dann doch ziemlich egal. Alles sicherlich gut gemacht, aber eben auch reichlich klinisch.
Und krankt am Ende, wie beispielsweise "Skyfall", auch ein wenig daran ein Franchise vorbereiten zu wollen, welches seit 50 Jahren etabliert ist.
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Kurono Mon, 20 May 2013 00:01:15 -0000
Antwort löschenKommentar trifft es ziemlich genau. Nur die Werdung scheint etwas zu hoch.
Dachsman Mon, 20 May 2013 14:04:22 -0000
Antwort löschenNee, nee. Die Wertung passt schon. Ist wirklich überraschend kurzweilig. Habe im Kino gesessen und die ganze Zeit gefürchtet "Hm, im Internet stand 130 Minuten, meine Güte, dann geht das jetzt bestimmt noch mindestens eine Stunde so weiter", aber dann kam das Ende genau da, wo es kommen sollte.
Ray Harryhausen
Dachsman Tue, 07 May 2013 21:02:20 -0000
http://cinemassacre.com/2012/08/22/ray-harryhausen-tribute/
Ein sehr schöner Kommentar von James Rolfe zu Harryhausens Tod.
Frei nach Tom Hanks: "The greatest film of all times? For me it's 'Jason and the Argonauts'."
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Kwyjibo Wed, 08 May 2013 16:08:55 -0000
Antwort löschenDas war aber nicht speziell zu Harryhausens Tod, sondern generell ein Tribut, den er bereits im letzten Jahr gemacht hat (August 22nd, 2012). ;)
Natürlich trotzdem gut!
Dachsman Thu, 09 May 2013 15:00:10 -0000
Antwort löschenHat er allerdings jetzt anlässlich des Todes nochmal prominenter auf der Seite hervorgehoben. ;)
[...] Auch wenn Ambitionen und Aufwand, die in diesem Film stecken, oft erkennbar sind, bleibt am Ende kaum mehr als eine große Enttäuschung übrig. „Metropia“ ist ein Stückwerk aus guten, wenn auch nicht immer originellen Ideen und Ansätzen, welche sich nicht zu einem homogenen Ganzen verbinden wollen. Da hilft dann auch der durchaus interessante Animationsstil nicht mehr.
http://www.filmfutter.com/metropia/
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jollyroger Sun, 05 May 2013 22:11:27 -0000
Antwort löschenLeider treffend. Und ich wollte den wirklich, wirklich mögen..
Dachsman Mon, 06 May 2013 13:00:50 -0000
Antwort löschenIch eigentlich auch, aber, nunja, anders ist eben nicht automatisch gut.
Wo rohe Kräfte sinnlos walten. So viel muss man dem neuen „Evil Dead“ zugestehen, wie hier die Figuren körperlich zerlegt werden ist handwerklich tadellos und weiß stellenweise schon zu schocken. Alles was sich jenseits davon bewegt ist aber allerdings eine ziemliche Enttäuschung.
Der Film weiß nichts mit seinen Figuren anzufangen, außer sie in zweifellos derben Splatter-Szenen zu Klum zu…
Wo rohe Kräfte sinnlos walten. So viel muss man dem neuen „Evil Dead“ zugestehen, wie hier die Figuren körperlich zerlegt werden ist handwerklich tadellos und weiß stellenweise schon zu schocken. Alles was sich jenseits davon bewegt ist aber allerdings eine ziemliche Enttäuschung.
Der Film weiß nichts mit seinen Figuren anzufangen, außer sie in zweifellos derben Splatter-Szenen zu Klum zu machen. Nur das nötigste wird an Hintergrundgeschichte serviert, die Motivationen und Einstellungen der Figuren drehen sich von einer Szene zur anderen um 180°(woher weiß der Protagonist, der bis weit nach der Hälfte des Filmes selbst die Existenz der Dämonen verneint hat, plötzlich wie man das System austricksen kann?). So verrückt es auch klingen mag: „Evil Dead 2013“ fehlt es an Story. Oder Charakteren. Oder Humor. Irgendwas, was das Rumgesplatter in einen Kontext setzen würde. Der Mittelteil für sich genommen mag unterhalten, einen Film trägt er allein keinesfalls. Ja, es wird ordentlich gestorben, Gliedmaßen werden amputiert, Sinnesorgane perforiert und die rote Suppe fließt in Strömen, aber wenn nach und nach die Figuren ohne weitere Konsequenzen abtreten, fragt man sich unweigerlich, wo der Film eigentlich hin will. So ganz schien das Regisseur Alvarez aber auch nicht zu wissen. Keine spaßig-überzogene Action, auch wenn die Kettensäge natürlich ihren unvermeidlichen Auftritt hat, kein Grusel oder Horror, auch wenn zahllose Jump-Scares und hysterisches Gekreische darauf abzielen. Gerade am psychischen Verfall der Figuren, der immerhin für einige der visuell besten Szenen der Vorgänger-Filme sorgte, interessiert sich hier niemand, genauso wenig wie das Übernatürlich der Bedrohung. Und spätestens wenn gegen Ende die christliche Symbolik mit der großen Kelle serviert wird und gleichzeitig beinah comichafte Ideen eingebracht werden, hat der Film einen verloren. Da hilft es dann auch nicht mehr, dass krampfhaft apokalyptische Bilder und Reminiszenzen herauf beschworen werden. Dass es schauspielerisch und musikalisch wirklich gar nichts zu holen gibt, versetzt „Evil Dead“ dann den finalen Todesstoß.
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anderle1971 Mon, 29 Apr 2013 22:59:08 -0000
Antwort löschenalso so schlecht ist er nicht, man kann ihn sich anschaun und klar neues bietet er nicht,die baumscene ist mal schrott. abersost ok mia zumindest macht das gut
karin.voorhees Tue, 30 Apr 2013 14:06:56 -0000
Antwort löschendie musik hat mir doch recht gefallen ansonsten kann ich mich bei der kritik 100% anschließen
Der Vergleich mit der "Frau in Schwarz" aus dem vergangenen Jahr drängt sich unweigerlich auf. Und den verliert "Mama" dann leider haushoch. Statt altmodischem Grusel vor schaurig-schöner Kulisse, viele langhaarige Maulende-Myrte-Geister, ganz viele laute "Buh"-Effekte und wenig Überraschungen. Das macht den Film nicht schlecht und sorgt auch für einige nette Schauermomente, auch wenn das CGI-Finale hauptsächlich durch grausam schlecht Tricks auffällt. Aber ansonsten ist einfach wenig bemerkenswertes an "Mama".
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Der muntere Genrewechsel vom Depri-Drama zum Paranoia-Thriller hin zum verschlagenen Krimi macht vor allem deswegen so Spaß, weil sich Soderbergh nicht zu schade ist zum einen jedes Klischee genüßlich auszuschöpfen (Law tapeziert die Wände seiner Wohnung mit Zeitungsartikeln und gibt dann noch Verschwörungstheorien zu 9/11 zum Besten), zum anderen aber auch immer wieder clever falsche Fährten für…
Der muntere Genrewechsel vom Depri-Drama zum Paranoia-Thriller hin zum verschlagenen Krimi macht vor allem deswegen so Spaß, weil sich Soderbergh nicht zu schade ist zum einen jedes Klischee genüßlich auszuschöpfen (Law tapeziert die Wände seiner Wohnung mit Zeitungsartikeln und gibt dann noch Verschwörungstheorien zu 9/11 zum Besten), zum anderen aber auch immer wieder clever falsche Fährten für den Zuschauer legt. Aus dem, wie gewohnt, stargespickten Ensemble stechen vor allem Jude Law als mieser Mutterficker und Catherine Zeta-Jones als dralles Fetisch-Futter heraus. Einziger Wermutstropfen: Das an sich bittersüße Ende wird durch eine Portion "Heile Familie"-Schmalz etwas verklebt. Überhaupt ist die komplette Rolle von Vinessa Shaw absolut überflüssig. Handwerklich außerdem alles beim alten, keine wirklich bemerkenswerten Einstellungen, aber alle samt ausgesucht schön. Einzig der penetrante Einsatz von Tiefenunschärfe fällt schon nach den ersten fünf Minuten deutlich auf. Ob das jetzt alles tiefsinnig, sonderlich relevant oder gar ein bedeutender gesellschaftlicher Kommentar ist, darum soll sich halt das Feuilleton streiten. Das beiseite gelassen: "Side Effects" macht verdammt viel Spaß.
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[...] In Anbetracht dieser Stärken ist es umso bedauerlicher, dass „Und dann der Regen“ im letzten Drittel merklich abfällt. Um die Spannungsschraube anzuziehen, bedient sich das Drehbuch eines arg durchschaubaren, dramaturgischen Kniffs: Ein Kind muss gerettet werden. Also brausen Costa und eine flehende Mutter durch die von gewaltsamen Aufständen heimgesuchte Stadt, werden beschossen, bangen und kommen stets im letzten Moment an. [...] Den grundsätzlich positiven Gesamteindruck von „Und dann der Regen“ schmälert das schwache und unpassende Finale ein wenig. Das ist schade, sollte aber nicht von den restlichen Qualitäten des Filmes ablenken.[...]
http://www.filmfutter.com/und-dann-der-regen/
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Eine Anthologie mit 26 Episoden. Den Film als Ganzes zu bewerten ist schwierig, weil er dafür zu inhomogen ist (und, fairerweise, er wohl auch nicht auf diese Art der Rezeption ausgelegt ist). Daher, die Plätze 1 bis 26 im Schnelldurchlauf:
A: Selbst für einen Kurzfilm nervt dieser "Twist" gewaltig, weil er so überhaupt nicht funktioniert und die Nachvollziehbarkeit des Plotes vollkommen…
Eine Anthologie mit 26 Episoden. Den Film als Ganzes zu bewerten ist schwierig, weil er dafür zu inhomogen ist (und, fairerweise, er wohl auch nicht auf diese Art der Rezeption ausgelegt ist). Daher, die Plätze 1 bis 26 im Schnelldurchlauf:
A: Selbst für einen Kurzfilm nervt dieser "Twist" gewaltig, weil er so überhaupt nicht funktioniert und die Nachvollziehbarkeit des Plotes vollkommen torpediert.
B: Nett erzählte Gruselgeschichte (mit Gore und Titten), als Kurzfilm gut aufgehoben.
C: Die Idee ist nicht neu und man kann nur hoffen, dass Espinoza das auch bewusst war, immerhin aber kompetent umgesetzt.
D: Das erste und ein wenig gehypte Hilight. Nette Idee, nette Geschichte, netter Kniff. Die Umsetzung wirkt dennoch etwas selbstzweckhaft.
E: Selbst für einen Kurzfilm zu sehr in die Länge gezogen. Keine Überraschung und kein wirklich Grusel.
F: Über Humor lässt sich kaum streiten. Meiner ist das hier nicht.
G: Gute Idee, spaßige Umsetzung.
H: Spaßige Idee, gute Umsetzung.
I: Im Grunde uninteressant, aber recht kompetent umgesetzt.
J: Vielleicht überinterpretiere ich, aber die Idee scheint etwas mehr Substanz zu haben, als man meinen könnte. Dennoch anstrengend Anzuschauen.
K: Irgendwo zwischen Loriot, Brösel und Itchy&Scratchy. Einmal ganz lustig anzuschauen, mehr nicht.
L: Reichlich zusammengeklaut und pubertär auf Schockeffekte getrimmt. Ärgerlich.
M: Egal, was das werden sollte, aber das war gar nichts. Ist mir nicht mal ein "Totgeburt"-Wortspiel wert.
N: Die linke, obere Ecke der Witzseite des Mickey-Maus-Magazins mit Blut und Sex verfilmt. Schwach.
O: Einer der interessantesten und besten Beiträge. Aber: Thema verfehlt. Dennoch sehenswert.
P: Überraschend ernst, wenn auch überzeichnet. Dennoch einer der guten.
Q: Vorhersehbar und dennoch nicht wirklich witzig.
R: Wenn man was zu sagen hat, soll man es bitte direkt sagen. Meine Vermutung: Ich wäre gerne der nächste David Lynch!
S: Gute Sache, hätte aber eine längere Laufzeit vertragen können.
T: Der Gewinner. Zurecht.
U: Mischung aus der aktuell angesagten Found-Footage-Ästhetik und momentan angesagten Zombiefilmen a la "28 X Later". Ganz nett.
V: Müsste dieser Sci-Fi-Verschnitt gewesen sein. War nicht so toll.
W: Unkreativ.
X: Etwas plump, aber mit derbem Schocker gegen Ende.
Y: Hanebüchener Kokolores.
Z: Siehe "F".
In der Summe: Qualität vor Quantität. Einigen Beiträgen mehr Raum eingeräumt, viele andere raus, dann wäre "ABCs" eine Empfehlung. So reichts maximal zum Mittelmaß.
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Baumkopf Holzfaust Fri, 12 Apr 2013 22:51:47 -0000
Antwort löschenoch, klingt aber ganz interessant
lieber_tee Sat, 13 Apr 2013 00:34:17 -0000
Antwort löschenstimmt, klingt ziemlich abwechslungsreich.
Dachsman Sat, 13 Apr 2013 10:20:19 -0000
Antwort löschenAbwechslungsreich schon, das stimmt. Ich würde auch gar nicht mal sagen, dass der Film ein kompletter Griff ins Klo ist. Nochmal würde ich ihn mir, allein schon wegen der Länge, nicht anschauen, sondern nur vereinzelte Abschnitt (D, T, G, H, O) und einige fand ich mit Abstrichen gelungen (B, C, I, J, K, P, S, U, X), den Rest war weitestgehend für die Tonne, aber das muss jeder selbst entscheiden.
[...] Porco Rosso scheitert auf hohem Niveau und hauptsächlich an seinen eigenen Ambitionen. Die Mischung aus kindlichem Zeichenstil, albernem Slapstick und einer tieftragischen Geschichte will nicht ganz funktionieren. Allerdings ist es gerade diese Ambivalenz, die Porco Rosso so sehenswert macht. Es ist vielleicht einer er schwächeren Filme von Hayao Miyazaki, zugleich aber einer der interessantesten. Und selbst ein schwacher Miyazaki ist immer noch ein sehr guter Film.
http://www.filmfutter.com/porco-rosso/
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FlintPaper Fri, 12 Apr 2013 22:15:12 -0000
Antwort löschenSteckt viel drin. Ist - so finde ich - sogar einer von Miyazakis besten Filmen! :D
Dachsman Fri, 12 Apr 2013 22:36:07 -0000
Antwort löschenDas viel drin steckt würde ich sofort unterschreiben. Mir gefallen aber tendenziell, wie sage ich es mal, die meisten anderen ( XD ) Miyazakis besser. Dennoch aber, wie ja gesagt, auf gar keinen Fall ein schlechter Miyazaki, oder gar Film.
RoosterCogburn Sat, 13 Apr 2013 21:28:57 -0000
Antwort löschenDer Film sagt mir zwar gar nichts, aber bei dem Titel muß ich an meine Nachbarin denken. Die steht auf "Pornos mit Rocco".
Roger Ebert
Dachsman Thu, 04 Apr 2013 21:18:49 -0000
Your Death Sucks, But You Don't.
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Die Idee ist nicht neu. Wem die momentan außergewöhnlich erfolgreiche Vertigo-Comic-Reihe etwas sagt, der kennt den erwachsenen Hänsel als Hexen-Jäger. Und wer letztes Jahr im Kino war, dem ist nicht fremd, dass sich selbst U.S.-Präsident Abraham Lincoln mit übernatürlichen Kreaturen, nämlich Vampiren, rumgeschlagen hat. Und auf DVD durfte er sich mit Zombies keilen. Zombies sind eh ein gutes Stichwort:…
Die Idee ist nicht neu. Wem die momentan außergewöhnlich erfolgreiche Vertigo-Comic-Reihe etwas sagt, der kennt den erwachsenen Hänsel als Hexen-Jäger. Und wer letztes Jahr im Kino war, dem ist nicht fremd, dass sich selbst U.S.-Präsident Abraham Lincoln mit übernatürlichen Kreaturen, nämlich Vampiren, rumgeschlagen hat. Und auf DVD durfte er sich mit Zombies keilen. Zombies sind eh ein gutes Stichwort: Die enterten auch Jane Austens "Pride and Prejudice" worum ja auch seit jeher Gerüchte ranken, dass die Neuinterpretation auf der Leinwand landet. Sex, Gewalt und Schimpfwörter im Märchenland hauen also per se nicht vom Hocker. Der dazugehörige Film leider auch nicht. Zu wenig Story, was zu verkraften wäre; zu wenig Action, was schon schwere wiegt; das bisschen Action, was man zu sehen bekommt lahmt dann auch noch ganz arg, was den Film dann zu einer ziemlich schlappen Angelegenheit macht. Einige handwerkliche Mängel gesellen sich dazu und die Schauspieler schienen auch wenig Bock hierauf gehabt zu haben. Dass die Sets und Außenaufnahmen dann auch keine Bäume ausreißen und auch nicht wirklich nach Deutschland im 16. Jhd., fällt dann schon so gut wie gar nicht mehr ins Gewicht.
Im Grunde nichtmal wirklich schlecht. Aber eben ziemlich egal.
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In der Hauptrolle: Der weiße, amerikanische Mittelstand. Ehrlich, hart arbeitend, fürsorglicher Vater, treusorgender Ehemann; gegängelt von einem arroganten, vulgären und moralisch verkommenem Chef – einem „Horrible Boss“, wenn man so will – der sich selbst mit dicken Abfindung bedenkt, dafür aber keinen Finger krumm macht und seine Machtposition ausnutzt, um seine Angestellten zu demütigen und…
In der Hauptrolle: Der weiße, amerikanische Mittelstand. Ehrlich, hart arbeitend, fürsorglicher Vater, treusorgender Ehemann; gegängelt von einem arroganten, vulgären und moralisch verkommenem Chef – einem „Horrible Boss“, wenn man so will – der sich selbst mit dicken Abfindung bedenkt, dafür aber keinen Finger krumm macht und seine Machtposition ausnutzt, um seine Angestellten zu demütigen und zu gängeln. Daneben ein betont lustiger Nebencharakter, auf den ersten Blick natürlich vollkommen skurril, ein bisschen neben der Spur, aber im Grund mit einem Herz aus Gold. Im Grunde also das, was man erwarten würde, von einer zeitgenössischen, amerikanischen Mainstream-Komödie. Selbst das Personal dieser Filme ändert sich nur in Nuancen. Die Hauptrolle übernimmt Jason Bateman, der seinen „Arrested Development“ Credit langsam endgültig verspielt hat; ihm zur Seite steht Melissa McCarthy, spätestens seit „Brautalarm“ Hollywoods erste Wahl für die lustige und tough Dicke; auf dem Regiestuhl nimmt Seth Gordon Platz; in Nebenrollen diverse TV-Stars aus der zweiten Reihe (Amanda Peet, Morris Chestnut, Genesis Rodriguez) sowie der unvermeidbare Musiker in einem ersten Schauspielversuch (Rapper T.I.). Mit wenig Aufwand hat man damit die angepeilte, marketingfreundlich Zielgruppe abgesteckt. Das Ergebnis ist dementsprechend auch erwartbar formelhaft, kalkuliert und zusätzlich noch ätzend moralinsauer.
Lustig ist „Voll Abgezockt“ auch mal. Ganz selten. Aber die wirklich gelungenen Gags kann man während der Laufzeit an einer Hand abzählen. Viel zu oft driftet der Humor ins, leider ebenfalls bekannt, verklemmt-ärgerliche ab. Dianas Witz generiert sich hauptsächlich aus Äußerlichkeiten: Überschminkt und in schrillen Klamotten und dauernd laut am Plappern. „Die Dicke“ wird von Gordon als wandelndes Klischee inszeniert und von McCarthy auch so verkörpert. Tiefpunkt ist dann eine Sexszene zwischen Diana und einem, ebenfalls übergewichtigen, Verehrer. Dass Dicke Menschen Sex haben ist nämlich per se lustig und das sie sich dafür ausziehen müssen ebenfalls. Gordon inszeniert hier seine Figuren als Begaffungs- und Spottobjekte wie in einer Freakshow. Der Witz dieser Szenen wird auf ihre Körper und deren Beschaffenheit reduziert und zum Ziel des Spottes. Dick sein heißt anders sein, also lachen wir darüber. Am Ende wird die charakterliche Wandlung Dianas dann auch mit einer äußerlichen eingeleitet. Nach alledem überrascht es dann auch wenig, dass der „Witz“ an Batemans Charakter primär sein Name ist. Er heißt „Sandy“, was von diversen Figuren im Film entsprechend kommentiert wird: „Biste 'ne scheiß Tunte?“ Und den einzigen Lacher, den die weibliche Killerin zugestanden bekommt, zielt auf ihren Akzent ab.
„Kill the Boss“, Gordons Komödien-Erfolg von 2011, konnte wenigstens noch mit einigen herrlichen Auftritten von Kevin Spacey, Colin Farrell und Jennifer Aniston in den Rollen der titelgebenden Bosse punkte, „Voll Abgezockt“ bietet nichts dergleichen. Sowohl Bateman als auch McCarthy spulen altbekannte Rollen ab, in denen man sie so oder so ähnlich bereits in anderen Filmen gesehen hat. Das Drehbuch mischt unmotiviert und vorhersehbar Versatzstücke des Buddy- und Road-Movies und ersäuft seine wenigen Momente, in denen er sich seinen Figuren nähern will, in hoffnungslosem Kitsch. Und weder die Bilder noch die Musik haben irgendetwas bemerkenswertes an sich.
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RoosterCogburn Fri, 29 Mar 2013 22:32:08 -0000
Antwort löschenDanke für das Kommentar. Denn genau den Eindruck vermittelt mir allein der Trailer. Allein die Besetzung der Hauptrollen ist schon abstossend. Deshalb von mir "Kein Interesse".
Dachsman Sun, 31 Mar 2013 11:01:18 -0000
Antwort löschenEigentlich hatten wir uns auf eine schöne Sneak-Preview gefreut...
Aber danke für das Lob, schön zu wissen, dass meine Kommentar auch gelesen werden.^^
Wicker Man - Ritual des Bösen und 1 weitere ...
Dachsman 4.0 "Uninteressant" Fri, 29 Mar 2013 14:08:56 -0000
Etwas schleppend erzählt, gerade bei der Menge, die eigentlich passiert, und nicht immer überzeugend gespielt, im Grunde aber dennoch kompetent gemachtes Coming-of-Age aus Deutschland. Stellenweise doch etwas zu plump und versöhnlich, aber mit einigem visuellen und erzählerischen Einfaltsreichtum inszeniert. Wenn auch nicht frei von Fehlern, wie dem doch arg schmalzigem Ende, zumindest ehrlich. Schön.
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Über die Maßen zynisch, in seiner Mischung aus genüßlich ausgespielten Sadismen und pubertären "Tittöööön"-Momenten. Aber auch ansonsten nicht viel los: Munteres Verweisen auf bessere Filme, langweilig und ungelenk beim Mäandern zwischen dem Versuch so etwas wie eine Geschichte zu erzählen und am Ende dennoch nur platte Effekte aus zu sein.
Selbst für kompakte 90 Minuten zu wenig Momente, die irgendwie im Gedächtnis bleiben. Bestenfalls eine halbgare Mischung aus "Der weiße Hai" und "Gremlins", schlimmstenfalls unverdaulicher Fischabfall aus "Giantshark vs. Megaoctopus", "Girls Gone Wild" und "Hostel".
Gibt mir gar nichts.
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Gästebuch
RoosterCogburn Sun, 21 Apr 2013 18:37:43 -0000
Die Buchvorlage zu "Fleisch ist mein Gemüse" kenne ich nicht. Bei einem Vergleich kann ich dir also nicht wirklich helfen. Ich kann mich nur zur Verfilmung äußern. Aufgrund deiner Anfrage, habe ich ein kurzes Kommentar zum Film verfasst. Ich finde den Streifen immer noch schwach. Da kenne ich viel bessere Produktionen aus deutschen Landen.
SKURRIL Tue, 05 Mar 2013 02:49:58 -0000
Dein Bild gefällt mir! :D Und Daniel Der Zauberer... Bester Film aller Zeiten :) Daher die Anfrage!
kronenhummer Wed, 30 Jan 2013 18:26:29 -0000
Schön, dass du "Daniel - Der Zauberer" immer noch in deiner Lieblingsfilm-Liste hast ;)
RoosterCogburn Wed, 16 Jan 2013 18:44:02 -0000
Wird mal Zeit für 'ne Anfrage ...
Kann ich dich künftig zu meiner buddy-list zählen?
Auf meinen dashboard habe ich noch Platz für Dich ;)
Freidenker Thu, 03 Jan 2013 16:14:00 -0000
Bei 89 % Gemeinsamkeiten,muss ich einfach mal ne Anfrage stellen.
jollyroger Wed, 26 Dec 2012 15:04:15 -0000
Hervorragender Artikel zu den Kinostarts 2013 -> Freunde?
Agent Smith93 Sun, 23 Dec 2012 15:41:24 -0000
Guter Filmgeschmack, und dein Profilbild erinnert mich an die Zeiten, wo die Zeichentrickfilme noch wirklich Zeichentrickfilme waren:)
Schlegel Sat, 20 Oct 2012 11:07:52 -0000
Danke für die Blumem! Bin leider etwas weniger aktiv als früher, aber das kann sich ja wieder ändern.
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Ein Baz Luhrmann ist ein Baz Luhrmann ist ein Baz Luhrmann ist ein... und so weiter und so fort. Am Ende haben wir das bekommen, was die Trailer versprachen. Vom aktuell wohl talentiertesten visuellen Overkiller des Kinos. Dieser "große Gatsby" gehört allerdings auch zu großen Teilen Shawn "Jay Z" Carter, nicht nur auf Grund seiner Rolle aus Produzent, sondern natürlich auch…