Dachsman
Dachsman ist 20 Jahre alt. Er hat sich 2009/11/15 13:47:04 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 938 Filme bewertet und legendäre 309 Kommentare geschrieben. Coole Leute schicken zu Freundschaftsanfragen immer noch eine PN, oder hinterlassen einen Pinwandeintrag. Und du bist doch nicht uncool...? Mehr
| Alter | 20 |
|---|---|
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Atticus Finch und Jack Skellington |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Jack Nicholson, Johnny Depp, George Clooney, Scarlett Johansson, Colin Firth, Hugh Laurie, Brad Pitt, Ellen Page, Bill Murray, Joseph Gordon-Levitt |
| Ich bin Fan von: | Quentin Tarantino, Christopher Nolan, Tim Burton, Scarlett Johansson, Baz Luhrmann, Mélanie Laurent, Hugh Laurie, Joaquin Phoenix, Saoirse Ronan, Gregory Peck |
| Meine Lieblingsregisseure: | Tim Burton, Quentin Tarantino, Hayao Miyazaki, Henry Selick, Steven Spielberg, Sergio Leone, Paul Thomas Anderson, Guillermo del Toro |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Es gibt falsch, es gibt sehr falsch und es gibt das hier." -Sin City |
| Über mich | Coole Leute schicken zu Freundschaftsanfragen immer noch eine PN, oder hinterlassen einen Pinwandeintrag. Und du bist doch nicht uncool...? |
Das gibt Ärger
Dachsman kein Interesse 2012/01/29 01:54:52
Da mich der deutsche Titel immer an den Spruch von Team Rocket aus der deutschen Version des Pokemon-Anime erinnert:
Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen!
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The Artist
Dachsman 7.0 "Sehenswert" 2012/01/28 23:33:15
Da ist er nun also. Der, nach „The Dark Knight Rises“, wohl am meisten gehypte Film dieses Jahres. Mit Preisen überhäuft und sogar der große Favorit bei den diesjährigen Oscars, was also nicht nur Lob der Presse bedeutet, sondern auch erhöhte Aufmerksamkeit des Mainstreampublikmus. Dabei erfüllt „The Artist“ tatsächlich ja alle Voraussetzungen für einen anständigen Oscarkandidaten…
Da ist er nun also. Der, nach „The Dark Knight Rises“, wohl am meisten gehypte Film dieses Jahres. Mit Preisen überhäuft und sogar der große Favorit bei den diesjährigen Oscars, was also nicht nur Lob der Presse bedeutet, sondern auch erhöhte Aufmerksamkeit des Mainstreampublikmus. Dabei erfüllt „The Artist“ tatsächlich ja alle Voraussetzungen für einen anständigen Oscarkandidaten. Ein Außenseiter, den so niemand auf dem Plan hatte, der durch eine kreative Idee all den großen Filmen von etablierten Regisseuren mal zeigt wo der Hammer hängt. Der das Kino noch liebt (Liebt!, sage ich) und an die glorreiche alte Zeit erinnert. Die Stummfilmzeit. Die Ära von Chaplin, aus der auch Hitchcock hervorgegangen ist.
In eine Reihe mit diesen beiden kann sich „The Artist“ dann allerdings wirklich nicht stellen. Bei den Oscars allerdings dürfte er sehr gut aufgehoben sein. Nicht nur aus den oben genannten Gründen, sondern auch, weil seine Andersartigkeit, seine Abgrenzung von den anderen Kandidaten doch eher oberflächlicher Natur ist.
Die Handlung ist nämlich tatsächlich durch und durch konventionell. Seine außergewöhnliche Form nutzt Michel Hazanavicius nur selten um etwas wirklich relevantes, eigentlich, überhaupt etwas, zum Diskurs Ton-/Stummfilm beizutragen. Wie schade das ist, macht der Film selbst einem in den wenigen Szenen, in denen er dieses Potential ansatzweise ausschöpft, schmerzlich bewusst. Es sind nämlich einige seines besten Szenen.
Die Chancen verstreichen ungenutzt. Stattdessen wird der Zuschauer Zeuge einer im Grunde wirklich banalen Geschichte von Aufstieg und Fall eines alten, eitlen Starrkopfes und einer jungen Aufsteigerin, offen für Neues. Inklusive eines natürlich versöhnlichen Endes.
Die Enttäuschung über „The Artist“ kann man ihm nur zu Teilen selbst zuschreiben. Der große mediale Hype wurde von anderen erzeugt. Die Erwartungen, die dabei geschürt werden, kann eigentlich kein Film erfüllen. Und an dieser Stelle sei die Voraussage gemacht, dass das noch einige andere Filme erfahren werden müssen. Das lehrt schlicht die Erfahrung.
Ganz schuldlos wird „The Artist“ aber dadurch auch nicht. Das Potential, welches in ihm schlummert nutzt er zu keiner Zeit wirklich aus, was umso ärgerlicher ist, da man es wieder und wieder durchschimmern sieht.
Wenn Hauptdarsteller (gut: Jean Dujardin) zu Anfang des Filmes vor seiner eigenen, überlebensgroßen Abbildung auf der Leinwand steht, dann ist das ein tolles Bild (ob es jetzt was wirklich neues ist steht auf einem anderen Blatt). Auch das Spiel mit Licht und Schatten hat Kameramann Guillaume Schiffman gut im Griff. Kurz: „The Artist“ ist ja überhaupt kein schlechter Film. Er unterhält gut. Aber das ist auch gleich das Problem. Mehr als unterhalten tut er nun mal leider nicht.
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Red Dead Redemption
Dachsman 2012/01/27 14:34:30
Wird dann wohl zeitgleich mit der PC-Version erscheinen, richtig?
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Die Muppets
Dachsman 7.0 "Sehenswert" 2012/01/21 15:28:48
Es sind tatsächlich eher einzelne Szenen, Witze und Momente, die von der Rückkehr der Muppets im Gedächtnis bleiben. Die arg konventionelle Geschichte ist eher eine notdürftige Entschuldigung Gags, Musicaleinlagen und Cameoauftritte zu verbinden. Das scheint auch den Machern bewusst gewesen zu sein, wirklich viel Aufwand wird nicht auf sie verwendet. Die überladene Geschichte rund um ein Comeback,…
Es sind tatsächlich eher einzelne Szenen, Witze und Momente, die von der Rückkehr der Muppets im Gedächtnis bleiben. Die arg konventionelle Geschichte ist eher eine notdürftige Entschuldigung Gags, Musicaleinlagen und Cameoauftritte zu verbinden. Das scheint auch den Machern bewusst gewesen zu sein, wirklich viel Aufwand wird nicht auf sie verwendet. Die überladene Geschichte rund um ein Comeback, eine Theaterrettung, einen Ölmogul, Überläufer, Herzschmerz, Selbstverwirklichung und Identitätssuche wird zügig abgespult. Eh man merkt, dass man das alles ja irgendwie schon mal gesehen hat, ist der Film schon zwei Szenen und vier gute Gags weiter. Das ist es dann auch, was "Die Muppets" (der Film) zu einem doch zu einem Vergnügen macht. Die narrativen Schwächen werden von einem wohlig-nostalgischen Gefühl weggespült und das offensichtlich alle Beteiligten irrsinnig viel Spaß beim Dreh hatten tut sein übriges diese Freude auf den Zuschauer zu übertragen Es ist wohl nicht zu kühn zu behaupten, dass der Film etwas schafft, woran so manch ähnliches Projekt gescheitert ist: Er funktioniert generationsübergreifend. Nachwuchsmuppetsfreunde kommen ebenso auf ihre Kosten, wie alte Hasen, für die "Applaus, Applaus, Applaus" als Zeitmaschine in die eigene Kindheit funktioniert.
Hier ist jeder Beteiligte zu 110% dabei. Die menschlichen Akteure verblassen dabei nie neben den eigentlichen Stars des Films, genau so wenig, wie die Gaststars die Puppen überschatten würden. Besonders hervorsticht die perfekt besetzte Amy Adams, die ihre Rolle immer mit genau der richtige Mischung aus Ernst und Parodie spielt.
Es sind Kleinigkeiten, die man an "Die Muppets" kritisieren könnte (abgesehen von den Schwächen der Geschichte). Die Cameos sind wunderbar in den Film eingebunden. Eine längst vergessene Tugend, dass sich Gaststars zurückhalten und teils nur für den aufmerksamen Zuschauer zu entdecken sind (Dave Grohl, klasse!).
Die deutsche Synchronisation geht über weite Strecken schon in Ordnung. Das der ein oder andere Wortwitz (gerade in den Songs) verloren geht, damit muss man leben. Ansonsten gibt es aber, gerade bei den deutschen Liedern, wenig zu beanstanden. Auch auf deutschen sind die Musicalnummern großartig und gehen sofort in Ohr und Bein.
Im Großen und Ganzen also, ist der neue Muppets-Film absolut empfehlenswert, sowohl für Kenner, als auch für Neulinge.
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Midnight in Paris
Dachsman 7.0 "Sehenswert" 2012/01/17 17:11:01
Owen Wilson schlendert verträumt durch die unterschiedlichen Epochen Paris', trifft sich auf ein Schwätzchen mit den Großen der Kunstgeschichte und findet so, ganz nebenbei, seinen Platz im Leben. Wirklich tiefsinnig wird es, trotz der offensichtlichen Steilvorlagen, dabei leider nie. Zu oft werden Botschaften ausbuchstabiert, zu sehr sind die Nebenfiguren (Hemmingway bis Dali) als Karikaturen zu erkennen. Auch wenn die Prämisse eher nach Fanfiction klingt ist Allen mit diesem Film eine locker-leichte Komödie gelungen.
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300
Dachsman 7.0 "Sehenswert" 2012/01/16 12:48:21
Seit seinem Erscheinen hängt ein Topos über der Rezeption, bzw. Rezension dieses Filmes wie ein Damoklesschwert: Ist der Film ein faschistisches Manifest? Die Diskussion ist an sich sicherlich berechtigt, da man die Frage allerdings recht einfach beantworten kann, ist sie, in ihrer unermüdlichen Wiederholung, langsam lästig.
Natürlich ist das Weltbild was Zack Snyder hier stellvertretend…
Seit seinem Erscheinen hängt ein Topos über der Rezeption, bzw. Rezension dieses Filmes wie ein Damoklesschwert: Ist der Film ein faschistisches Manifest? Die Diskussion ist an sich sicherlich berechtigt, da man die Frage allerdings recht einfach beantworten kann, ist sie, in ihrer unermüdlichen Wiederholung, langsam lästig.
Natürlich ist das Weltbild was Zack Snyder hier stellvertretend für Frank Miller auftischt rein faschistisch, von vorne bis hinten. Wer sollte das abstreiten?
Dennoch, allzu sehr über Wert sollte man die "Gefahr", die von diesem überästhetisierten Fantasygeschnetzel ausgeht, auch nicht. Ernst nehmen kann man den Film ab der (mittlerweile durch zahllose Parodien noch ulkigere) "Das ist Sparta"-Szene nicht mehr und das unfassbar pathetische Geseier hätte, wenn es wirklich als Propaganda funktionieren sollte, besser von einer Figur vorgetragen werden sollen, deren Aussehen nicht irgendwo zwischen Papa Schumpf und Osama Bin Laden liegt.
Betrachten wir den Film also nüchtern und los gelöst von seinem Subtext. "300" ist ein überästhetisiertes Schlachtfest, welches sich selbst durch seinen langweiligen Politik-Subplot stets einiges an Tempo raubt. Das was von dem Film wohl am ehsten im Gedächtnis bleibt, ist, wie gerne Snyder durchtrainierte Männer in Aktion zeigt (also beim Penetrieren von irgendwas, wahlweise mit Schwert oder Dödel). Wenn es dann allerdings mal losgeht kann man sich nicht beklagen.
Von einem dürftigen Plot zusammen gehaltene, grandiose Einzelsequenzen, Style over Substance in Reinform und Schauspieler, die sichtlich Spaß daran haben jede ihrer Dialogzeilen einfach nur wütend schreiend abliefern zu müssen.
Sollte man nicht ernst nehmen (wenn man es, s.o., überhaupt kann), ansonsten ganz nettes Sandalengekloppe.
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Nyarlathotep68 2012/01/25 10:06:32
Antwort löschenDer Film ist ein spartiatisches Manifest. Wenn der Faschismus einige Versatzstücke des Selbstverständnisses dieser antiken Polis übernommen hat, dann ist das nicht Snyders Problem sondern das der Kritiker, die sehen, was sie sehen wollen.
Dachsman 2012/01/26 18:51:10
Antwort löschen"300" ist keine Dokumentatin, ganz im Gegenteil.
Und selbst bei einer Dokumentation gibt es immer noch einen Unterschied zwischen "darstellen" und "glorifizieren".
Monsieur Verdoux - Der Frauenmörder von Paris und 1 weitere Filme ...
Dachsman vorgemerkt 2012/01/13 01:51:35
Sherlock
Dachsman 2012/01/13 01:18:01
Eine absolute Unverschämtheit den großartigen, amerikanischen Film von 2009 ein Jahr später schon wieder geremaked zu haben, nur halt mit anderen Schauspielern und anderem Stil und Ansatz. Pfui, sage ich da! Pfui!
Und das alles nur, weil die versnobten Briten keine amerikanischen Produktionen ansehen wollen...
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duffy 2012/01/13 01:21:11
Antwort löschenDas haben so ziemlich alle vor dir wesentlich geschickter hinbekommen. Glatte 6.
Dachsman 2012/01/13 01:25:07
Antwort löschenZwei Minuten nur, konnte meine Stopuhr ja gar nicht zücken.
Ich seh den Unterschied, btw., aber trotzdem nicht...
Gästebuch
David "Noodles" Aaronson 2011/12/30 00:34:28
Danke schön. Hoffentlich war's ein hübsches Fest für dich.
Und ein gutes neues Jahr.
Filmkenner77 2011/12/27 15:57:08
Danke für die Annahme. Da Weihnachten schon vorbei ist, wünsche ich dir einen guten Rutsch ins neue Jahr.
LG
Ezra 2011/12/27 12:18:07
Danke! :)
Für mich ist die Chance jetzt vorbei, deshalb mach ich es wie ein paar Leute unter mir und wünsche dir schon mal, einen guten Rutsch ins neue Jahr. ;)
LokisSon 2011/12/27 09:42:26
Vielen lieben Dank! Ich wünsch dir schon einmal ein paar erholsame Tage bis Silvester und einen guten Rutsch :-)
Timo K. 2011/12/27 00:45:55
Besser spät(er) als nie(mals). ;) Danke sehr. Wollte ich dir auch noch wünschen. :D
stuforcedyou 2011/12/27 00:04:03
Schade, das besinnliche Fest ist seit 3 Minuten vorbei... na dann wüsnch ich dir einfach jetzt schon nen guten Rutsch :)
LG stu
BlueSquirrel 2011/12/26 23:59:05
(DD) Danke Dachsman. Ich wünsch Dir auch alles Gute und bedanke mich für Deine vielen freundlichen Worte in diesem Jahr. :)
Squirrel
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Die amerikanische Außenpolitik, unter anderem auch ihr Umgang mit der Kultur anderer Völker, stand in den letzten Jahren unübersehbar in der Kritik. Ob es jetzt das nachdrehen von europäischen Filmen, oder der Einmarsch in den Irak war, so wirklich gemocht, hat das niemand. Diese Ressentiments sind allerdings sicher nicht unbegründet. Daher ist es letztendlich auch nur verständlich, dass David…