Die Tatsache, dass solche Hosting Seiten einem in den Glauben lassen, dass ihre gestreamten Dateien vom Rechteinhaber abgesegnet wären. Ohne Erlaubnis der Rechteinhaber darf man an solchen Werken kein Geld verdienen. (zu deutsch: Sie wollen ein Stück vom Kuchen abhaben, oder besser noch die ganze Bäckerei)
Gothika beginnt als spannender Thriller mit "Buh"-Effekt und endet als traurig-flache Moralgeschichte mit ganz ganz bösen Menschen und einer Ende-gut-alles-gut-Stimmung. Robert Downey Jr. und Penelope Cruz gehen vollständig in der flachen Regiearbeit unter. Wer sich noch immer vor schreienden Geistern gruselt oder gruseln möchte, kann Gothika versuchen, wer einen intelligenten und zugleich unterhaltsamen Film erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen.
Unruhiger Film, der stark an den misslungenen Wargames-Sequel "Wargames 2" erinnert. Neben bekannten Action-Szenen wartet der Film leider mit einer nicht nachvollziehbaren Handlung und etlichen Detailfehlern auf. Als Popcorn-Action-Kino vielleicht zu genießen, doch auch da alles andere als Richtungs-weisend. Als Film über Verantwortung und Technikmoral undbrauchbar.
Skyline bringt weder Neues ins Science-Fiction-Genre, noch bereitet es Altes besonders auf: Flache Charaktere, deren Tod man als Zuschauer beiläufig mit einem Schulterzucken quittiert, schnelle Beats und Aliens, die nur zu sehr in ihrer Ästhetik an die organische Ästhetik der Maschinen in Matrix erinnern.
Die Aliens sind einfach ganz dolle böse, die Menschen ganz dolle Opfer und am Ende versuchen wir noch schnell ein etwas anderes Ende. Das kann nicht funktionieren und hat es auch nicht. Schade.
Eine gewisse Oberflächlichkeit hält in der gut recherchierten Dokumentation die Waage zwischen Faktenbericht, Portrait des sterbenden Weizenbaums und dem ambivalenten Verhältnis der Gesellschaft zu Robotern. Die geschickte Trivialität der Dokumentation zeichnet sich durch den Verzicht auf zu technische und philosophische Detail aus. Statt dessen arbeitet der Film gezielt mit ästhetischen Mitteln, um den Zuschauer zu ergreifen.
Trotz des breiten Spektrums an Meinungen ergreift “Plug and Pray” selbst Partei. Die spürbare Privatheit im Umfeld von Weizenbaums Wohnung im Berliner Nikolaiviertel legt bereits früh eine gewisse Vertrautheit von Filmemacher und skeptischem Protagonist dar. Doch auch auf rein formaler und inhaltlicher Ebene unterstreicht das wiederholte Einblenden von Texttafeln mit Technologie-kritischen Fakten, dass es den Machern mit dem Film nicht um eine bloße Reportage geht, sondern ein klarer Impuls zur weiteren Debatte über das Thema gegeben werden soll.
Seichter Disney-Schnick-Schnack, durch den Wortwitz im englischen Original aber leichtfüßiges Popcorn-Kino. Und einen Extrapunkt für die ausgiebige Tesla-Referenz.
Schade, dass man die Psychologin nun unbedingt durch eine Art... Psychologin ersetzen musste. Schon als sie nach dem Unfall aus dem Auto stieg dachte man sich: Ach nein, nicht wirklich, oder?
Der Tatort selbst war diesmal völlig überfrachtet mit Musik - manchmal wünsche ich mir einen Knopf, um die Hintergrundmusik ausschalten zu können.
Nachdem ich mich überwunden habe, das etwas misslungene Plakat und den Titel, die irgendwie eine schwülstige ZDF-Romanze vermuten ließen, zu ignorieren und meiner heimlichen Bewunderung für Henry Hübchen nachzugeben, hat mich "Lila, Lila" mehr als überrascht: Der Film ist eine intelligente filmische Reflektion über den Büchermarkt und die Tatsache, dass wir am liebsten Hören, was wir erwarten. Die Hauptdarsteller spielen durch die Bank mehr als überzeugend. Henry Hübchens Alkoholiker-Rolle gibt dem sonst leichtfüßigen Film in einigen Momenten eine Tiefe und Schwere, die ein rundes Gesamtpaket schnüren. Ich habe mich fast geärgert, den Film nur "mal nebenbei" gesehen zu haben...
Angenehm durch einige ruhige Sequenzen, die zwar an 2001 bei weitem nicht heranreichen, aber zumindest daran erinnern. Die Geschichte ist ... handelsüblich mit einem verkrampft offenen Ende.
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damokles
Kommentare 2011/06/08 20:58:40
Es heißt "mutmaßliche" Betreiber - Stichwort Unschuldsvermutung. Und was ist an Premiumzugängen "betrügerisch"?
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Darkwater78 2011/06/10 10:38:16
Antwort löschenDie Tatsache, dass solche Hosting Seiten einem in den Glauben lassen, dass ihre gestreamten Dateien vom Rechteinhaber abgesegnet wären. Ohne Erlaubnis der Rechteinhaber darf man an solchen Werken kein Geld verdienen. (zu deutsch: Sie wollen ein Stück vom Kuchen abhaben, oder besser noch die ganze Bäckerei)
damokles
über Gothika 2011/04/15 14:12:28
Gothika beginnt als spannender Thriller mit "Buh"-Effekt und endet als traurig-flache Moralgeschichte mit ganz ganz bösen Menschen und einer Ende-gut-alles-gut-Stimmung. Robert Downey Jr. und Penelope Cruz gehen vollständig in der flachen Regiearbeit unter. Wer sich noch immer vor schreienden Geistern gruselt oder gruseln möchte, kann Gothika versuchen, wer einen intelligenten und zugleich unterhaltsamen Film erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen.
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damokles
über Eagle Eye - Ausser Kontrolle 2011/04/15 12:27:54
Unruhiger Film, der stark an den misslungenen Wargames-Sequel "Wargames 2" erinnert. Neben bekannten Action-Szenen wartet der Film leider mit einer nicht nachvollziehbaren Handlung und etlichen Detailfehlern auf. Als Popcorn-Action-Kino vielleicht zu genießen, doch auch da alles andere als Richtungs-weisend. Als Film über Verantwortung und Technikmoral undbrauchbar.
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damokles
über Skyline 2010/12/21 13:54:03
Skyline bringt weder Neues ins Science-Fiction-Genre, noch bereitet es Altes besonders auf: Flache Charaktere, deren Tod man als Zuschauer beiläufig mit einem Schulterzucken quittiert, schnelle Beats und Aliens, die nur zu sehr in ihrer Ästhetik an die organische Ästhetik der Maschinen in Matrix erinnern.
Die Aliens sind einfach ganz dolle böse, die Menschen ganz dolle Opfer und am Ende versuchen wir noch schnell ein etwas anderes Ende. Das kann nicht funktionieren und hat es auch nicht. Schade.
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damokles
über Plug & Pray 2010/11/30 09:55:36
Eine gewisse Oberflächlichkeit hält in der gut recherchierten Dokumentation die Waage zwischen Faktenbericht, Portrait des sterbenden Weizenbaums und dem ambivalenten Verhältnis der Gesellschaft zu Robotern. Die geschickte Trivialität der Dokumentation zeichnet sich durch den Verzicht auf zu technische und philosophische Detail aus. Statt dessen arbeitet der Film gezielt mit ästhetischen Mitteln, um den Zuschauer zu ergreifen.
Trotz des breiten Spektrums an Meinungen ergreift “Plug and Pray” selbst Partei. Die spürbare Privatheit im Umfeld von Weizenbaums Wohnung im Berliner Nikolaiviertel legt bereits früh eine gewisse Vertrautheit von Filmemacher und skeptischem Protagonist dar. Doch auch auf rein formaler und inhaltlicher Ebene unterstreicht das wiederholte Einblenden von Texttafeln mit Technologie-kritischen Fakten, dass es den Machern mit dem Film nicht um eine bloße Reportage geht, sondern ein klarer Impuls zur weiteren Debatte über das Thema gegeben werden soll.
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damokles
über Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt 2010/11/15 22:15:06
Wenn es Anti-Filme gibt, ist das einer. Zusammenfassend kann ich sagen: HAHAHA.
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Marie Krolock 2010/11/15 22:23:33
Antwort löschenTolle Zusammenfassung! :D
dAJaro 2010/11/16 17:50:04
Antwort löschenUnter Anti-Film versteht man eigentlich eher so was hier:
http://www.youtube.com/watch?v=iw1DVtFAz64
Aber du hast Recht, soviel anders als Scott Pilgrim ist das auch nicht.
damokles
über Duell der Magier 2010/11/15 22:13:28
Seichter Disney-Schnick-Schnack, durch den Wortwitz im englischen Original aber leichtfüßiges Popcorn-Kino. Und einen Extrapunkt für die ausgiebige Tesla-Referenz.
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über Paranormal Activity 2010/10/25 14:13:43
Verschenkt auf den letzten Metern fast alles, da man doch noch ein bisschen rum-splattern musste. Schade.
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Kommentare 2010/10/25 09:18:12
Schade, dass man die Psychologin nun unbedingt durch eine Art... Psychologin ersetzen musste. Schon als sie nach dem Unfall aus dem Auto stieg dachte man sich: Ach nein, nicht wirklich, oder?
Der Tatort selbst war diesmal völlig überfrachtet mit Musik - manchmal wünsche ich mir einen Knopf, um die Hintergrundmusik ausschalten zu können.
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jannis 2010/10/26 00:45:10
Antwort löschenIch hab noch nie 'nen Tatort geguckt.
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Kommentare 2010/10/23 12:31:50
Was ist eigentlich eine "Vorab-Preview"? Ist die noch mehr pre als pre? :)
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Fuzzy Dunlop 2010/10/23 13:21:46
Antwort löschenSiehs einfach als schlechte Stilblüte der voranschreitenden Sprachhybridisierung.
damokles
über Lila, Lila 2010/10/20 08:29:13
Nachdem ich mich überwunden habe, das etwas misslungene Plakat und den Titel, die irgendwie eine schwülstige ZDF-Romanze vermuten ließen, zu ignorieren und meiner heimlichen Bewunderung für Henry Hübchen nachzugeben, hat mich "Lila, Lila" mehr als überrascht: Der Film ist eine intelligente filmische Reflektion über den Büchermarkt und die Tatsache, dass wir am liebsten Hören, was wir erwarten. Die Hauptdarsteller spielen durch die Bank mehr als überzeugend. Henry Hübchens Alkoholiker-Rolle gibt dem sonst leichtfüßigen Film in einigen Momenten eine Tiefe und Schwere, die ein rundes Gesamtpaket schnüren. Ich habe mich fast geärgert, den Film nur "mal nebenbei" gesehen zu haben...
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damokles
über Resident Evil: Afterlife 2010/10/12 10:11:31
Also wenn man wirklich überhaupt gar nichts zu tun hat und selbst das Telefonbuch ausgelesen ist, dann ist das tolle Unterhaltung.
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damokles
Kommentare 2010/10/09 11:41:12
Christina Aguilera sieht aus wie Miss Piggie mit diesen schlecht drangepappten Wimpern.
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damokles
Kommentare 2010/10/04 08:05:18
Nach langer Zeit ein rundum gelungener Tatort. Anneke Kim Sarnau würde ich gern öfters in öffentlich-rechtlichen Produktionen sehen.
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damokles
über Cargo - Da draußen bist du allein 2010/09/27 12:48:55
Angenehm durch einige ruhige Sequenzen, die zwar an 2001 bei weitem nicht heranreichen, aber zumindest daran erinnern. Die Geschichte ist ... handelsüblich mit einem verkrampft offenen Ende.
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damokles
über Tatort: Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen 2010/09/27 07:19:33
Ich war erstaunt, wie man konsequent die gesamte Besetzung affektiert spielen lassen kann. Das war diesmal kurz vor Schultheater.
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damokles
über Inside Man 2010/09/18 15:55:00
Clive Owen avanciert langsam aber sicher zu einem meinem Lieblingsschauspieler.
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damokles
über Wen du fürchtest 2010/09/10 21:52:29
Ruhiges Psychogramm, dass zum Ende hin leider etwas über die Stränge schlägt.
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damokles
über Das A-Team 2010/09/07 13:04:49
Naja. 5 Punkte Nostalgiewert.
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damokles
über Black Hawk Down 2010/08/31 10:52:11
Beklemmend.
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fseifert 2010/12/21 03:15:18
Antwort löschenging mir genauso. allerdings ausschließlich aus dem grund dass ich 142 min neopropaganda in mein hirn ließ.
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SenseForHumor? 2011/03/08 19:16:26
Antwort löschenDu sprichst mir aus der Seele fseifert!! :)
fseifert 2011/03/19 16:38:56
Antwort löschendanke dass ich da offensichtlich nicht der einzige bin... den kommentaren nach war ich mir nicht so sicher