Traurig, traurig...war der erste noch ein extrem verstörender und an sich athmospärisch wirklich gelungener Schocker, wird all das im Nachfolger durch schlechtes CGI-Gewichse und Teenie Gekreische eingetauscht. Die Monster sind einfach nicht beängstigend, sehen sie doch immer viel zu glattgeleckt aus und der Endkampf...ach ich will das eigentlich nur noch verdrängen. Herbe Enttäuschung für jemanden der den ersten Teil mochte.
Sympathische kleine Produktion mit Mankos in der Charakterentwicklung und was wirklich neues sieht man auch nicht wirklich. Dafür sieht man hier wie eine guter, ich nenne es mal Teenieliebesfilm, funktionieren kann wenn auf Disney, eine ordentliche Portion Kitsch und standartisierte Handlungsabkläufe verzichtet. Insgesamt hätte dem Film eine halbe Stunde mehr Spielzeit gut getan, aber in der gegebenen Zeit überzeugt er durch sympathische Darsteller, deren Chemie einfach stimmt, so wie eine straffe Erzählweise. Definitiv einer der besseren Filme seiner Art.
Es kracht, knallt und ist total hohl...das kann doch nur GI Joe 2 sein! Nachdem die Darsteller des ersten Teils in einem Nebensatz entsorgt wurden, geht es unter der Führung von The Rock in die Nonstop-Action über. Und solange es auf der Leinwand ordentlich kracht, funktionert GI Joe durchaus: Da vergisst man dann, dass die Nebencharaktere absolut blass & banal sind und die Story eigentlich keine ist. Wenn man das Kino dann jedoch verlässt, meldet sich plötzlich das Gehirn zurück und bedankt sich für die knapp 2 Stunden Pause, die man ihm gegönnt hat. Das ist dann der Moment in dem man merkt, dass abgesehen von einem charismatischeren Hauptdarsteller (was nicht wirklich schwer war) alles beim alten geblieben ist: Ein stumpfer Eyecatcher ohne Sinn & Verstand. Wer damit leben kann, der kann sich die G.I.s getrost ein zweites mal in Aktion ansehen und wird es vermutlich auch nicht bereuen. Man kann es aber einfach sein lassen, verpassen tut man hier nichts.
Dan Psycho
Kommentare
Wed, 21 Nov 2012 12:25:35 -0000
Was Pflüge so alles können: Leute auseinander pflügen, Obst kann man damit von Bäume pflügen, vor kurzem hab ich ein paar Blumen gepflügt. Wenn die Meldung schon nicht interessant ist, dann guckt doch wenigstens, dass der Rest stimmt.
Lange nicht sowas dreistes erlebt. Hier wird Resteverwertung und Ideenklau im großen Stil betrieben. Angefangen mit den ersten 15 Minuten des Films, die eine endlos lange Zusammenfassung der vorherigen Teile sind und mehr wie ein interaktives DVD Menü anmuten. Was folgt ist eine Wiederverwertung des Settings aus Teil 4 oder der Klau bei anderen Filmen (Snyder's Dawn of the Dead lässt grüßen). Tote Charaktere werden mal eben wieder zum Leben erweckt und da deren Geschichte schon zu Ende war, sind die Guten plötzlich böse oder umgekehrt. Dann schnappt man sich noch nen Axtschwinger aus Silent Hill und klaut bei Dead Snow/Sucker Punch ein paar 1./2. Weltkriegs"zombies" und mixt sie mit Las Plagas Infizierten (Sind eigentlich keine Zombies, können deswegen schießen, Motorrad fahren, und ja, auch schwimmen - alles ganz korrekt an der Stelle, gibt ja schon genug Plotlöcher *SPOILER* z.B. wenn man zu sehen bekommt, wie die gute Jill und Kollegen von Wassermassen weggespült werden, dann in 5 Minuten aber mit nem U-Boot wieder auftauchen. Sind alle zufällig in die offene Luke gespült worden oder was? Und mit dem Wesker Debakel will ich gar nicht anfangen *SPOILERENDE* Was bleibt denn nun am Ende? Anderson rettet den Film vor dem Totalausfall damit, dass er nunmal was von Actionspektakeln versteht, bzw. davon, wie man diese optisch inszeniert. Das Auge freut sich, das Hirn weint vor sich hin.
Ich dachte ich wusste worauf ich mich einlasse. Ich dachte nach "Psychokill - Tod der Schmetterlinge" kann es eigentlich nichts schlimmeres mehr geben. Ich lag falsch. Ich lag sowas von falsch! Mir....mir fehlen echt die Worte...dieser Film hat sich angefühlt wie 4 Stunden pure Hirnfolter. Da war einfach gar nichts gut...wirklich GAR NICHTS! Schauspieler scheiße, Story schei...man kann das auch nicht wirklich Story und Schauspiel nennen. Dieser Film ist einfach eine Beleidigung für das gesamte Filmhandwerk. Der Film "Arsch" in Idiocracy: Ein Arthaus im Vergleich zu diesem Machwerk des absoluten Bösen. Tauberts einziges Ziel kann es gewesen sein, jeden mit der Sichtung des Fil....Werkes (ich kann das NICHT als Film bezeichnen) zu quälen. Ernsthaft, ich würde diesen Film nichtmal meinem schlimmsten Feind antun. Ich bin....mir fehlen die Worte...
Ja, Der Lorax ist wirklich ein quietschbunter, singsangfreudiger und total überzogener Film. Man kann nur vollstes Verständnis haben, wenn jemanden das nicht zusagt. Jedoch finde ich, dass der Film so sehr damit übertreibt, dass er sich selbst teilweise ad absurdum führt, was für mich als unfreiwillige Komik super funktionierte. Zusammen mit der guten, wenn auch stellenweise unlogischen Story, tadelloser Animationen und den liebenswerten Charakteren, komme ich nicht umhin ihn als einen der besten Bonbon-Kinderanimationsfilme seiner Art anzupreisen - allerdings sicher nicht jedermanns Fall.
Dan Psycho
Kommentare
Wed, 21 Mar 2012 13:29:37 -0000
Mir fällt dazu noch City of Ember ein: Großartige Buchreihe und, zumindest meiner Meinung nach, auch ein großartiger Film mit viel Liebe zum Detail. Schade, dass er so gefloppt ist. Ach und in Zeile 6 fehlt ein "d" bei Jugen(d)buch :P
Bis jetzt habe ich 2 Filme von Richard Kelly gesehen: Donnie Darko und das noch schlimmere Southland Tales. Beide Filme verbindet das Selbe. Eine Pseudo-futuristische Geschichte, an der nach dem leidlichen Entwirren kaum noch ein gutes Haar dran bleibt. Wenn man komplexe physikalische Themen bzw. Theorien in seine Filme einarbeitet ist das immer gut, aber dann bitte nur wenn man diese selbst auch verstanden hat. Ich bin es Leid, dass Kelly mir Theorien um den Kopf wirft, die er nicht vernünftig präsentieren will oder gar kann, denn ab einem bestimmten Punkt der Auseinandersetzung wird es leider offensichtlich, dass er das Erzählte selbst nicht durchblickt. Vermutlich weiß er sogar, dass dem so ist und versucht deshalb durch ein krude Präsentation des Ganzen, die riesigem Plotfehler zu kaschieren - was ihm auch teils ganz gut gelingt. Umso enttäuschender für diejenigen die sich die Mühe machen sein Gebilde zu entwirren. Ich werde mir demnächst noch The Box ansehen und wenn dieser ähnlich ärgerlich ist wandert Kelly für mich endgültig in den Giftschrank. Wie dem auch sei: Der Cast gibt sich redlich Mühe und ab und zu blitzt ein angenehm schwarzer Humor durch, deswegen und wegen dem passenden Einsatz des Killers Song sind es am Ende dann doch noch 3 Punkte.
Dann kram ich hier auch mal eine ältere Rezension von mir zu dem Film aus:
Story:
Die Geschichte folgt dem, sich selbst aus dem Off als kreatives Genie bezeichnenden, Octave Parango, welcher bei der Werbefirma Ross & Witchcraft arbeitet und seine Freizeit mit Nutten ficken und koksen verbringt. Von Anfang an als Antiheld konzipiert, entwickelt selbiger im Verlauf der Geschichte einen Hass gegen sich selbst und das, was er tut und projiziert diesen auf seine Arbeit, indem er beginnt sie von innen heraus zu sabotieren. Leider wird die Geschichte von Anfang bis Ende stellenweise so überdreht und –trieben dargestellt, dass es ihr insgesamt an Glaubwürdigkeit mangelt.
1/2 BE
Spiel:
Der ganze Film wird fast ausschließlich von dem Hauptdarsteller Jean Dujardin getragen, der hier zeigt, dass er doch mehr kann als die Scheiße, die er regelmäßig mit seinen OSS 117 Filmen verzapft. Zwar neigt er hier und da zum Overacting, doch tut dies dem ohnehin sehr schrillen Film keinen Abbruch. Schlussendlich passt er durch seine Ähnlichkeit zu Beigbeder doch ganz gut in die Rolle. Der Rest des Casts befindet sich hingegen auf einem durchschnittlichen Niveau.
1.5/2 BE
Unterhaltung:
Der Film schlägt meiner Meinung nach eindeutig in Richtung einer skurrilen schwarzen Tragikomödie. Das französische Filme grundsätzlich etwas skurril sind, sollte ja bekannt sein. Schwarzer Humor hingegen gehört eigentlich nicht ins angestammte Metier der Franzmänner. Trotzdem schlägt sich der Film hier doch recht gut, wenn auch nicht überragend. Dafür braucht er einfach zu lange, bis er in Fahrt kommt.
1/1.5 BE
Visualisierung:
Optisch macht der Film wirklich was her: Er ist bunt, schnell und erinnert stellenweise selbst an einen Werbefilm, passend zum Thema also. Über Bildcollagen, Morph Animations, Comiceinschnitte und gelungene Zeitlupeneinstellungen ist hier alles dabei. Etwas zu überladen, aber ich will nicht immer nur meckern. Hier wurde wirklich das Maximum aus dem Budget rausgeholt.
1.5/1.5 BE
Audio:
Gute Soundeffekte, eine anständige Synchro und The Eggs “Walking Away” als Filmmusik. Hier stimmt alles.
1.5/1.5 BE
Kreativität:
Wie man aus der visuellen Bewertung schon entnehmen konnte, war hier einiges an Kreativität vorhanden. Vor allem die Werbefilme, welche die Kapitel einleiteten, waren erfrischend, ohne aus dem Gesamtkonzept herauszubrechen.
0.5/0.5 BE
Ende:
Ein schlechtes Ende kann einen Film nach oben und unten reißen und bei diesem Film ist es mir aufgrund der 2 Alternativenden hintereinander, die zum Glück doch keine waren, schwergefallen zu einem eindeutigen Ergebnis zu kommen. Ich will nicht zu viel verraten, deswegen kann ich das leider nicht ausführen, aber insgesamt war das Ende dann doch stimmig zum Rest des Films, wenn auch unnötig in die Länge gezogen.
0.5/1 BE
Gesamteindruck:
Ich bin kein Freund von Drogenexzessen in Filmen und halte es für einen billigen Weg um seine optische Filmdarstellung zu begründen, nichtsdestotrotz war es in diesem speziellen Fall ebenjene optische Darstellung, die der Film dringend gebraucht hat, um einen positiven Gesamteindruck bei mir zu hinterlassen.
Bonus 0.5/0.5 BE
Fazit:
Trotz seiner Schwächen ist 99 Francs ein guter Film, der vor allem abseits hiesiger Hollywood Konventionen agiert und dadurch zu überzeugen weiß. Bissig, böse, manchmal abseits jeglicher Moral und manchmal mit erhobenen Zeigefinger steht er da. Vielleicht nicht als die Abrechnung mit der Werbewelt, die er gerne wäre, aber als die Abrechnung mit dem Arschloch in jedem von uns.
Cineasten Regel #47:
Um schlechte, beschämende, niederträchtige und/oder bemitleidenswert erbärmliche Machwerke zu vermeiden, halten Sie sich fern von Covern mit einem GROßEN ROTEN SCHRIFTZUG!!!
Beispiele: Fantastic Movie, Date Movie, Big Momma's House 2, Familie Klumps und der verrückte Professor, Leg dich nicht mit Zohan an, Sind wir schon da, Norbit, Disaster Movie, Der Kindergartendaddy 1+2...
is mir nie aufgefallen...aber du hast sowas von recht O.O. das sind alles diese filme mit kindlichen erwachsenen, angeblich lustigen kindern und bescheuerter angeblich aus dem alltag stammender story, schlimm!
Dan Psycho
Kommentare
Sun, 04 Sep 2011 00:06:51 -0000
Was ist mit sämtlichen Frisuren der Bewohner von Whoville aus der Grinch? Die hätten unbedingt reingehört
Durch und durch kurzlebige Durchschnittskost die nichts zeigt, was man nicht irgendwo schon einmal gesehen hat. Einzig eine Botschaft des Films schockierte mich in meinen Grundfesten: Wirfst du ein Butterbrot auf den Boden und es landet auf der bestrichenen Seite...dann ist der Teufel in der Nähe! Nachdem die Anwesenheit des Teufels ja glücklicherweise so leicht festzustellen ist, möchte ich demnächst umfangreiche Studien zu dem Thema anstellen. Dazu suche ich auf der ganzen Welt Testpersonen, die zur selben Zeit Brote fallen lassen, um die Position des Teufels exakt zu orten. Oder (noch schlimmer) um herauszufinden ob er an mehreren Orten gleichzeitig sein kann. Freiwillige melden sich bitte auf www.butterbrotteufelstudie.com/ichbinsoblödundwilldenlinktesten.html
Der Film zeigt meiner Meinung nach sehr gut die Einfältigkeit und Durchtriebenheit des typischen weiblichen Verhaltens und setzt das ganze in einen interessanten Kontext moralischen Verfalls. Der Film hält sich trotz abweichendem Schluss insgesamt sehr nah an die Buchvorlage "Mit geschlossenen Augen". Die Gruppensexszene aus der Vorlage fehlte (leider?) auch.
Während die Story von Anfang schon recht unrealistisch ist und der Film recht seicht vor sich hin kriecht, versaut es das erzwungen wirkende Happy End dermaßen und lässt den Zuschauer mit einem riesigen Plot Hole alleine, das jeden, der schon mal etwas von Relativitätstheorie oder Zeitparadoxon gehört hat, sofort in sein Popkorn kotzen lässt.
Es geht hier nicht um Parallelgalaxien oder Tangentenuniversen sondern schlichtweg um Zeitreisen. Um die Zukunft ändern zu können, muss sich der gute Jake in der Vergangenheit befinden. Eine Veränderung in einem Tangentenuniversum hätte keinerlei Auswirkungen auf die Geschehnisse in der "realen" Welt, zumindest definitiv nicht wie hier beschrieben. Dadurch wird klar, dass es sich im Film um Zeitreisen handelt oder genauer gesagt im Film: Die Öffnung eines Zeitfenster von 8 Minuten. Hierbei geht Rutledge zwar davon aus, dass das erlebte lediglich eine beeinflussbare Erinnerung ist, welche jedoch keinerlei Auswirkungen mehr hat (spricht für ein Tangentenuniversum). Im Laufe des Filmes findet Jake jedoch nun heraus, dass es doch möglich ist mit dem Source Code den Verlauf der Zukunft zu ändern, was er ja auch tut indem er den Anschlag verhindert und alle sind glücklich und blablabla(spricht für das Zeitreisen). Genau in diesem Schluss liegt nun das Problem bzw. das Paradoxon. Das ganze ist an einem recht einfachen Beispiel zu erklären. Nehmen wir an du hast die Möglichkeit in der Zeit zurück zu reisen und eine Technologie zu verkaufen. Sagen wir: Du reist in die Zeit zurück und verkaufst für einen Arsch voll Geld eine Terabyte Festplatte in den 80er Jahren an Microsoft. Nun könnte man kurz gedacht davon ausgehen, dass wenn du zurück reist, du ein reicher Mann bist. Und hier liegt das Problem. Wenn es diese Technologie nun bereits in den 80er Jahren gibt (und man darf davon ausgehen, sie wurde in 30 Jahren weiterentwickelt) gibt es für dein Alter Ego in der Jetztzeit keinen Grund mehr mit einer nun völlig veralteten Technologie (Der Terabyte Festplatte) zurück zu reisen. Du hättest folglich anders bzw. gar nicht so gehandelt. Das ganze Problem lässt sich nicht lösen und wird daher als Paradoxon bezeichnet. Und der selbe Fehler wird hier auch gemacht. In dem Moment, indem Jake den Anschlag verhindert, gibt es für die Army keinen Grund mehr den Source Code zu benutzen. Folglich kann er den Anschlag nicht mehr verhindern (er wird ja nicht mit den Source Code zurückgeschickt), was wiederum dazu führt, dass der Anschlag doch stattfinden müsste(wenn er nicht zurückgeschickt wird kann er auch ncihts verhindern). Die einzige Möglichkeit, dieses Problem zu lösen wäre ihn exakt das selbe machen zu lassen, obwohl er den Anschlag schon verhindert hat, da er ihn trotzdem noch verhindern muss. Dies geschieht jedoch nicht. Von daher ist der Film auch nicht logisch, sondern macht am Ende einfach einen riesen Handlungsfehler, nur um noch ein Happy End hinzubekommen.
Es geht nicht um Zeitreisen... jedes mal wenn sie das Programm starten wird ein alternatives Universum erstellt in dem alles anders verlaufen ist. Das wurde aber am Ende des Films erklärt. Mir scheint es so als hättest du die letzten 10 Minuten einfach verschlafen. Das Zeitreisen paradox sind hätte man auch kürzer erklären können, aber wie gesagt darum ging es in dem Film nicht. Niemand ist die Vergangenheit gereist und niemand hat die Gegenwart/Zukunft im aktuellen Universum verändert. Man hätte nur mal besser hinhören müssen dann hätte man auch mehr verstanden.
Schade, dass Filme schlechte Bewertungen kriegen, weil Leute ihn nicht verstehen oder missverstehen. Das Großvaterparadoxon trifft hier doch gar nicht zu.
Man kann den Film natürlich auch so verstehen wie es in Wikipedia steht, mit der alternate Timeline und nicht selber über Sinn oder Unsinn nachdenken bzw. vielleicht auch überhaupt nicht nachdenken. Auch wenn Rutledge noch os oft von einem parallelen Erlebnisstrang redet, entbehrt dieser, wie er im Film dargestellt wird, jeglicher Logik und ist meiner Meinung nach nur eine Ausrede um zum einen die logischerweise sonst auftredenden Plotfehler zu umgehen und zum anderen um den Film mit einem positiven Beigeschmack enden zu lassen (Happy End als träumender Fleischklumpen siehe Bollundus). Und zu der Bewertung: Bei der Bewertung eines Films spielt bei mir wesentlich mehr mit rein, als nur Sinn oder Unsinn der Story beziehungsweise etwaige Fehler dieser. Angenommen ich würde für einen Moment von dem Ende so ausgehen, wie es viele hier verstanden haben wollen, ändert dies nichts an meiner Bewertung, denn: Jake Gyllenhaal spielt die Hauptrolle alles andere als gut. Den Film auf seiner Person aufzubauen ist einer der Hauptfehler des Films, denn man nimmt ihm weder den Soldaten ab, noch bin ich der Meinung ist er generell ein Schauspieler der einen ganzen Film tragen kann (aber das ist nur meine persönliche Meinung). Nun lassen wir auch einmal den Parallelwelten/Zeitreisen Mist kurz weg. Dann bleibt ein "Wer ist der Täter" gepaart mit Groundhog Day und das ist alles andere als einfallsreich. Also zusammengefasst: Nicht überzeugende/r (Haupt)Darsteller gepaart mit Standard "Attentat/Anschlag verhindern" Story gibt gleich einen gerade so ausreichenden den Film, den man sich meiner Meinung nach erstens nicht anschauen braucht, da er nichts zeigt, was man nicht so oder so ähnlich schon mal irgendwo gesehen hat oder dies zumindest besser macht und zweitens, und das ist wesentlich gravierender, weit hinter den Erwartungen geschürt von dem sehr guten Moon von Duncan Jones zurückbleibt.
Mit Endhiran ist Shankar eine modern frische indische Liebeskomödie gelungen, die das typische Bollywoodkino hinter sich lässt. Ja, es wird immer noch gesungen, aber mit 4 Tänzen in 2,5 Stunden hält sich das Ganze im Rahmen. Gefallen tun vor allem die Slapstickeinlagen und die besonders zum Ende hin einfach wahnsinnigen, völlig übertrieben bescheuerten Spezialeffekte. Volksheld Rajinikanth brilliert hier in einer Doppelrolle und spielt wirklich alle anderen Darsteller an die Wand. Vor allem sein Robo-Acting ist brilliant. Leider ist der Film mit 2,5 Stunden etwas zu lang geraten, vor allem deswegen weil er sich sehr viel Zeit lässt, bis die eigentliche Story überhaupt loslegt. An sich aber ein Film der selbst Leuten, die mit Bollywood Filmen überhaupt nichts anfangen können (wie mir) überraschend gefallen dürfte.
Deine Kommentare
Dan Psycho
über Silent Hill: Revelation Sun, 19 May 2013 20:14:56 -0000
Traurig, traurig...war der erste noch ein extrem verstörender und an sich athmospärisch wirklich gelungener Schocker, wird all das im Nachfolger durch schlechtes CGI-Gewichse und Teenie Gekreische eingetauscht. Die Monster sind einfach nicht beängstigend, sehen sie doch immer viel zu glattgeleckt aus und der Endkampf...ach ich will das eigentlich nur noch verdrängen. Herbe Enttäuschung für jemanden der den ersten Teil mochte.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über The First Time Sat, 18 May 2013 14:11:14 -0000
Sympathische kleine Produktion mit Mankos in der Charakterentwicklung und was wirklich neues sieht man auch nicht wirklich. Dafür sieht man hier wie eine guter, ich nenne es mal Teenieliebesfilm, funktionieren kann wenn auf Disney, eine ordentliche Portion Kitsch und standartisierte Handlungsabkläufe verzichtet. Insgesamt hätte dem Film eine halbe Stunde mehr Spielzeit gut getan, aber in der gegebenen Zeit überzeugt er durch sympathische Darsteller, deren Chemie einfach stimmt, so wie eine straffe Erzählweise. Definitiv einer der besseren Filme seiner Art.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über G.I. Joe 3D: Die Abrechnung Thu, 28 Mar 2013 19:31:39 -0000
Es kracht, knallt und ist total hohl...das kann doch nur GI Joe 2 sein! Nachdem die Darsteller des ersten Teils in einem Nebensatz entsorgt wurden, geht es unter der Führung von The Rock in die Nonstop-Action über. Und solange es auf der Leinwand ordentlich kracht, funktionert GI Joe durchaus: Da vergisst man dann, dass die Nebencharaktere absolut blass & banal sind und die Story eigentlich keine ist. Wenn man das Kino dann jedoch verlässt, meldet sich plötzlich das Gehirn zurück und bedankt sich für die knapp 2 Stunden Pause, die man ihm gegönnt hat. Das ist dann der Moment in dem man merkt, dass abgesehen von einem charismatischeren Hauptdarsteller (was nicht wirklich schwer war) alles beim alten geblieben ist: Ein stumpfer Eyecatcher ohne Sinn & Verstand. Wer damit leben kann, der kann sich die G.I.s getrost ein zweites mal in Aktion ansehen und wird es vermutlich auch nicht bereuen. Man kann es aber einfach sein lassen, verpassen tut man hier nichts.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
Kommentare Wed, 21 Nov 2012 12:25:35 -0000
Was Pflüge so alles können: Leute auseinander pflügen, Obst kann man damit von Bäume pflügen, vor kurzem hab ich ein paar Blumen gepflügt. Wenn die Meldung schon nicht interessant ist, dann guckt doch wenigstens, dass der Rest stimmt.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Ben Kenobi Wed, 21 Nov 2012 22:11:57 -0000
Antwort löschenAm Ende fliegt muss auch noch der arme Robert Sanders von Bord gehen, obwohl ja sein Stiefbruder Rupert den Mist gebaut hat.
Ben Kenobi Wed, 21 Nov 2012 22:13:01 -0000
Antwort löschen(Da hat der Typo-Teufel mich selbst erwischt: Man streiche natürlich "fliegt".)
Dan Psycho
über Resident Evil 5: Retribution Thu, 20 Sep 2012 02:39:59 -0000
Lange nicht sowas dreistes erlebt. Hier wird Resteverwertung und Ideenklau im großen Stil betrieben. Angefangen mit den ersten 15 Minuten des Films, die eine endlos lange Zusammenfassung der vorherigen Teile sind und mehr wie ein interaktives DVD Menü anmuten. Was folgt ist eine Wiederverwertung des Settings aus Teil 4 oder der Klau bei anderen Filmen (Snyder's Dawn of the Dead lässt grüßen). Tote Charaktere werden mal eben wieder zum Leben erweckt und da deren Geschichte schon zu Ende war, sind die Guten plötzlich böse oder umgekehrt. Dann schnappt man sich noch nen Axtschwinger aus Silent Hill und klaut bei Dead Snow/Sucker Punch ein paar 1./2. Weltkriegs"zombies" und mixt sie mit Las Plagas Infizierten (Sind eigentlich keine Zombies, können deswegen schießen, Motorrad fahren, und ja, auch schwimmen - alles ganz korrekt an der Stelle, gibt ja schon genug Plotlöcher *SPOILER* z.B. wenn man zu sehen bekommt, wie die gute Jill und Kollegen von Wassermassen weggespült werden, dann in 5 Minuten aber mit nem U-Boot wieder auftauchen. Sind alle zufällig in die offene Luke gespült worden oder was? Und mit dem Wesker Debakel will ich gar nicht anfangen *SPOILERENDE* Was bleibt denn nun am Ende? Anderson rettet den Film vor dem Totalausfall damit, dass er nunmal was von Actionspektakeln versteht, bzw. davon, wie man diese optisch inszeniert. Das Auge freut sich, das Hirn weint vor sich hin.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
Kommentare Sat, 15 Sep 2012 17:14:36 -0000
Bei der Storybeschreibung habt ihr aber ein bisschen was durcheinander geworfen, ist es nicht Dr.House der die Affäre hat?
bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten
syrbal Sun, 16 Sep 2012 10:25:10 -0000
Antwort löschenja, da kam wohl etwas durcheinander. wurde mittlerweile korrigiert. danke für den hinweis!
Dan Psycho
über Ich piss' auf deinen Kadaver Tue, 11 Sep 2012 23:55:00 -0000
Ich dachte ich wusste worauf ich mich einlasse. Ich dachte nach "Psychokill - Tod der Schmetterlinge" kann es eigentlich nichts schlimmeres mehr geben. Ich lag falsch. Ich lag sowas von falsch! Mir....mir fehlen echt die Worte...dieser Film hat sich angefühlt wie 4 Stunden pure Hirnfolter. Da war einfach gar nichts gut...wirklich GAR NICHTS! Schauspieler scheiße, Story schei...man kann das auch nicht wirklich Story und Schauspiel nennen. Dieser Film ist einfach eine Beleidigung für das gesamte Filmhandwerk. Der Film "Arsch" in Idiocracy: Ein Arthaus im Vergleich zu diesem Machwerk des absoluten Bösen. Tauberts einziges Ziel kann es gewesen sein, jeden mit der Sichtung des Fil....Werkes (ich kann das NICHT als Film bezeichnen) zu quälen. Ernsthaft, ich würde diesen Film nichtmal meinem schlimmsten Feind antun. Ich bin....mir fehlen die Worte...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über Der Lorax Fri, 31 Aug 2012 15:36:23 -0000
Ja, Der Lorax ist wirklich ein quietschbunter, singsangfreudiger und total überzogener Film. Man kann nur vollstes Verständnis haben, wenn jemanden das nicht zusagt. Jedoch finde ich, dass der Film so sehr damit übertreibt, dass er sich selbst teilweise ad absurdum führt, was für mich als unfreiwillige Komik super funktionierte. Zusammen mit der guten, wenn auch stellenweise unlogischen Story, tadelloser Animationen und den liebenswerten Charakteren, komme ich nicht umhin ihn als einen der besten Bonbon-Kinderanimationsfilme seiner Art anzupreisen - allerdings sicher nicht jedermanns Fall.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
Kommentare Wed, 21 Mar 2012 13:29:37 -0000
Mir fällt dazu noch City of Ember ein: Großartige Buchreihe und, zumindest meiner Meinung nach, auch ein großartiger Film mit viel Liebe zum Detail. Schade, dass er so gefloppt ist. Ach und in Zeile 6 fehlt ein "d" bei Jugen(d)buch :P
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über Super - Shut up, Crime! Sat, 25 Feb 2012 16:00:04 -0000
Wer auf bitterbösen schwarzen Humor steht, wird diesen Film definitiv lieben!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über Southland Tales Sat, 25 Feb 2012 15:41:30 -0000
Bis jetzt habe ich 2 Filme von Richard Kelly gesehen: Donnie Darko und das noch schlimmere Southland Tales. Beide Filme verbindet das Selbe. Eine Pseudo-futuristische Geschichte, an der nach dem leidlichen Entwirren kaum noch ein gutes Haar dran bleibt. Wenn man komplexe physikalische Themen bzw. Theorien in seine Filme einarbeitet ist das immer gut, aber dann bitte nur wenn man diese selbst auch verstanden hat. Ich bin es Leid, dass Kelly mir Theorien um den Kopf wirft, die er nicht vernünftig präsentieren will oder gar kann, denn ab einem bestimmten Punkt der Auseinandersetzung wird es leider offensichtlich, dass er das Erzählte selbst nicht durchblickt. Vermutlich weiß er sogar, dass dem so ist und versucht deshalb durch ein krude Präsentation des Ganzen, die riesigem Plotfehler zu kaschieren - was ihm auch teils ganz gut gelingt. Umso enttäuschender für diejenigen die sich die Mühe machen sein Gebilde zu entwirren. Ich werde mir demnächst noch The Box ansehen und wenn dieser ähnlich ärgerlich ist wandert Kelly für mich endgültig in den Giftschrank. Wie dem auch sei: Der Cast gibt sich redlich Mühe und ab und zu blitzt ein angenehm schwarzer Humor durch, deswegen und wegen dem passenden Einsatz des Killers Song sind es am Ende dann doch noch 3 Punkte.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dan Psycho
über 39,90 Sat, 25 Feb 2012 13:25:48 -0000
Dann kram ich hier auch mal eine ältere Rezension von mir zu dem Film aus:
Story:
Die Geschichte folgt dem, sich selbst aus dem Off als kreatives Genie bezeichnenden, Octave Parango, welcher bei der Werbefirma Ross & Witchcraft arbeitet und seine Freizeit mit Nutten ficken und koksen verbringt. Von Anfang an als Antiheld konzipiert, entwickelt selbiger im Verlauf der Geschichte einen Hass gegen sich selbst und das, was er tut und projiziert diesen auf seine Arbeit, indem er beginnt sie von innen heraus zu sabotieren. Leider wird die Geschichte von Anfang bis Ende stellenweise so überdreht und –trieben dargestellt, dass es ihr insgesamt an Glaubwürdigkeit mangelt.
1/2 BE
Spiel:
Der ganze Film wird fast ausschließlich von dem Hauptdarsteller Jean Dujardin getragen, der hier zeigt, dass er doch mehr kann als die Scheiße, die er regelmäßig mit seinen OSS 117 Filmen verzapft. Zwar neigt er hier und da zum Overacting, doch tut dies dem ohnehin sehr schrillen Film keinen Abbruch. Schlussendlich passt er durch seine Ähnlichkeit zu Beigbeder doch ganz gut in die Rolle. Der Rest des Casts befindet sich hingegen auf einem durchschnittlichen Niveau.
1.5/2 BE
Unterhaltung:
Der Film schlägt meiner Meinung nach eindeutig in Richtung einer skurrilen schwarzen Tragikomödie. Das französische Filme grundsätzlich etwas skurril sind, sollte ja bekannt sein. Schwarzer Humor hingegen gehört eigentlich nicht ins angestammte Metier der Franzmänner. Trotzdem schlägt sich der Film hier doch recht gut, wenn auch nicht überragend. Dafür braucht er einfach zu lange, bis er in Fahrt kommt.
1/1.5 BE
Visualisierung:
Optisch macht der Film wirklich was her: Er ist bunt, schnell und erinnert stellenweise selbst an einen Werbefilm, passend zum Thema also. Über Bildcollagen, Morph Animations, Comiceinschnitte und gelungene Zeitlupeneinstellungen ist hier alles dabei. Etwas zu überladen, aber ich will nicht immer nur meckern. Hier wurde wirklich das Maximum aus dem Budget rausgeholt.
1.5/1.5 BE
Audio:
Gute Soundeffekte, eine anständige Synchro und The Eggs “Walking Away” als Filmmusik. Hier stimmt alles.
1.5/1.5 BE
Kreativität:
Wie man aus der visuellen Bewertung schon entnehmen konnte, war hier einiges an Kreativität vorhanden. Vor allem die Werbefilme, welche die Kapitel einleiteten, waren erfrischend, ohne aus dem Gesamtkonzept herauszubrechen.
0.5/0.5 BE
Ende:
Ein schlechtes Ende kann einen Film nach oben und unten reißen und bei diesem Film ist es mir aufgrund der 2 Alternativenden hintereinander, die zum Glück doch keine waren, schwergefallen zu einem eindeutigen Ergebnis zu kommen. Ich will nicht zu viel verraten, deswegen kann ich das leider nicht ausführen, aber insgesamt war das Ende dann doch stimmig zum Rest des Films, wenn auch unnötig in die Länge gezogen.
0.5/1 BE
Gesamteindruck:
Ich bin kein Freund von Drogenexzessen in Filmen und halte es für einen billigen Weg um seine optische Filmdarstellung zu begründen, nichtsdestotrotz war es in diesem speziellen Fall ebenjene optische Darstellung, die der Film dringend gebraucht hat, um einen positiven Gesamteindruck bei mir zu hinterlassen.
Bonus 0.5/0.5 BE
Fazit:
Trotz seiner Schwächen ist 99 Francs ein guter Film, der vor allem abseits hiesiger Hollywood Konventionen agiert und dadurch zu überzeugen weiß. Bissig, böse, manchmal abseits jeglicher Moral und manchmal mit erhobenen Zeigefinger steht er da. Vielleicht nicht als die Abrechnung mit der Werbewelt, die er gerne wäre, aber als die Abrechnung mit dem Arschloch in jedem von uns.
Endwertung: 8/10 BE „Gut“
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
Kommentare Tue, 31 Jan 2012 09:54:02 -0000
Erinnert mich vom Grundkonzept des gewalttätigen Auftretens gegen dem moralische Verfall sehr an Muxmäuschenstill - was aber nur Gutes heißen kann :)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über Fantastic Movie Sun, 23 Oct 2011 04:55:09 -0000
Cineasten Regel #47:
Um schlechte, beschämende, niederträchtige und/oder bemitleidenswert erbärmliche Machwerke zu vermeiden, halten Sie sich fern von Covern mit einem GROßEN ROTEN SCHRIFTZUG!!!
Beispiele: Fantastic Movie, Date Movie, Big Momma's House 2, Familie Klumps und der verrückte Professor, Leg dich nicht mit Zohan an, Sind wir schon da, Norbit, Disaster Movie, Der Kindergartendaddy 1+2...
bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten
moe66205 Fri, 28 Oct 2011 18:06:23 -0000
Antwort löschenis mir nie aufgefallen...aber du hast sowas von recht O.O. das sind alles diese filme mit kindlichen erwachsenen, angeblich lustigen kindern und bescheuerter angeblich aus dem alltag stammender story, schlimm!
Dan Psycho
Kommentare Sun, 04 Sep 2011 00:06:51 -0000
Was ist mit sämtlichen Frisuren der Bewohner von Whoville aus der Grinch? Die hätten unbedingt reingehört
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über Devil Sat, 16 Jul 2011 02:54:56 -0000
Durch und durch kurzlebige Durchschnittskost die nichts zeigt, was man nicht irgendwo schon einmal gesehen hat. Einzig eine Botschaft des Films schockierte mich in meinen Grundfesten: Wirfst du ein Butterbrot auf den Boden und es landet auf der bestrichenen Seite...dann ist der Teufel in der Nähe! Nachdem die Anwesenheit des Teufels ja glücklicherweise so leicht festzustellen ist, möchte ich demnächst umfangreiche Studien zu dem Thema anstellen. Dazu suche ich auf der ganzen Welt Testpersonen, die zur selben Zeit Brote fallen lassen, um die Position des Teufels exakt zu orten. Oder (noch schlimmer) um herauszufinden ob er an mehreren Orten gleichzeitig sein kann. Freiwillige melden sich bitte auf www.butterbrotteufelstudie.com/ichbinsoblödundwilldenlinktesten.html
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über Melissa P. - Mit geschlossenen Augen Sat, 09 Jul 2011 13:29:13 -0000
Der Film zeigt meiner Meinung nach sehr gut die Einfältigkeit und Durchtriebenheit des typischen weiblichen Verhaltens und setzt das ganze in einen interessanten Kontext moralischen Verfalls. Der Film hält sich trotz abweichendem Schluss insgesamt sehr nah an die Buchvorlage "Mit geschlossenen Augen". Die Gruppensexszene aus der Vorlage fehlte (leider?) auch.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dan Psycho
über Source Code Sat, 09 Jul 2011 13:00:20 -0000
Während die Story von Anfang schon recht unrealistisch ist und der Film recht seicht vor sich hin kriecht, versaut es das erzwungen wirkende Happy End dermaßen und lässt den Zuschauer mit einem riesigen Plot Hole alleine, das jeden, der schon mal etwas von Relativitätstheorie oder Zeitparadoxon gehört hat, sofort in sein Popkorn kotzen lässt.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
Dan Psycho Mon, 11 Jul 2011 12:14:39 -0000
Antwort löschenEs geht hier nicht um Parallelgalaxien oder Tangentenuniversen sondern schlichtweg um Zeitreisen. Um die Zukunft ändern zu können, muss sich der gute Jake in der Vergangenheit befinden. Eine Veränderung in einem Tangentenuniversum hätte keinerlei Auswirkungen auf die Geschehnisse in der "realen" Welt, zumindest definitiv nicht wie hier beschrieben. Dadurch wird klar, dass es sich im Film um Zeitreisen handelt oder genauer gesagt im Film: Die Öffnung eines Zeitfenster von 8 Minuten. Hierbei geht Rutledge zwar davon aus, dass das erlebte lediglich eine beeinflussbare Erinnerung ist, welche jedoch keinerlei Auswirkungen mehr hat (spricht für ein Tangentenuniversum). Im Laufe des Filmes findet Jake jedoch nun heraus, dass es doch möglich ist mit dem Source Code den Verlauf der Zukunft zu ändern, was er ja auch tut indem er den Anschlag verhindert und alle sind glücklich und blablabla(spricht für das Zeitreisen). Genau in diesem Schluss liegt nun das Problem bzw. das Paradoxon. Das ganze ist an einem recht einfachen Beispiel zu erklären. Nehmen wir an du hast die Möglichkeit in der Zeit zurück zu reisen und eine Technologie zu verkaufen. Sagen wir: Du reist in die Zeit zurück und verkaufst für einen Arsch voll Geld eine Terabyte Festplatte in den 80er Jahren an Microsoft. Nun könnte man kurz gedacht davon ausgehen, dass wenn du zurück reist, du ein reicher Mann bist. Und hier liegt das Problem. Wenn es diese Technologie nun bereits in den 80er Jahren gibt (und man darf davon ausgehen, sie wurde in 30 Jahren weiterentwickelt) gibt es für dein Alter Ego in der Jetztzeit keinen Grund mehr mit einer nun völlig veralteten Technologie (Der Terabyte Festplatte) zurück zu reisen. Du hättest folglich anders bzw. gar nicht so gehandelt. Das ganze Problem lässt sich nicht lösen und wird daher als Paradoxon bezeichnet. Und der selbe Fehler wird hier auch gemacht. In dem Moment, indem Jake den Anschlag verhindert, gibt es für die Army keinen Grund mehr den Source Code zu benutzen. Folglich kann er den Anschlag nicht mehr verhindern (er wird ja nicht mit den Source Code zurückgeschickt), was wiederum dazu führt, dass der Anschlag doch stattfinden müsste(wenn er nicht zurückgeschickt wird kann er auch ncihts verhindern). Die einzige Möglichkeit, dieses Problem zu lösen wäre ihn exakt das selbe machen zu lassen, obwohl er den Anschlag schon verhindert hat, da er ihn trotzdem noch verhindern muss. Dies geschieht jedoch nicht. Von daher ist der Film auch nicht logisch, sondern macht am Ende einfach einen riesen Handlungsfehler, nur um noch ein Happy End hinzubekommen.
Bollundus Sun, 17 Jul 2011 00:45:09 -0000
Antwort löschenHappy End als träumender Fleischklumpen?
Eisteelord Thu, 21 Jul 2011 16:40:23 -0000
Antwort löschenEs geht nicht um Zeitreisen... jedes mal wenn sie das Programm starten wird ein alternatives Universum erstellt in dem alles anders verlaufen ist. Das wurde aber am Ende des Films erklärt. Mir scheint es so als hättest du die letzten 10 Minuten einfach verschlafen. Das Zeitreisen paradox sind hätte man auch kürzer erklären können, aber wie gesagt darum ging es in dem Film nicht. Niemand ist die Vergangenheit gereist und niemand hat die Gegenwart/Zukunft im aktuellen Universum verändert. Man hätte nur mal besser hinhören müssen dann hätte man auch mehr verstanden.
Akira_L Wed, 03 Aug 2011 23:35:17 -0000
Antwort löschenSchade, dass Filme schlechte Bewertungen kriegen, weil Leute ihn nicht verstehen oder missverstehen. Das Großvaterparadoxon trifft hier doch gar nicht zu.
Alle 6 Antworten zeigen
Dan Psycho Sun, 07 Aug 2011 18:06:29 -0000
Antwort löschenMan kann den Film natürlich auch so verstehen wie es in Wikipedia steht, mit der alternate Timeline und nicht selber über Sinn oder Unsinn nachdenken bzw. vielleicht auch überhaupt nicht nachdenken. Auch wenn Rutledge noch os oft von einem parallelen Erlebnisstrang redet, entbehrt dieser, wie er im Film dargestellt wird, jeglicher Logik und ist meiner Meinung nach nur eine Ausrede um zum einen die logischerweise sonst auftredenden Plotfehler zu umgehen und zum anderen um den Film mit einem positiven Beigeschmack enden zu lassen (Happy End als träumender Fleischklumpen siehe Bollundus). Und zu der Bewertung: Bei der Bewertung eines Films spielt bei mir wesentlich mehr mit rein, als nur Sinn oder Unsinn der Story beziehungsweise etwaige Fehler dieser. Angenommen ich würde für einen Moment von dem Ende so ausgehen, wie es viele hier verstanden haben wollen, ändert dies nichts an meiner Bewertung, denn: Jake Gyllenhaal spielt die Hauptrolle alles andere als gut. Den Film auf seiner Person aufzubauen ist einer der Hauptfehler des Films, denn man nimmt ihm weder den Soldaten ab, noch bin ich der Meinung ist er generell ein Schauspieler der einen ganzen Film tragen kann (aber das ist nur meine persönliche Meinung). Nun lassen wir auch einmal den Parallelwelten/Zeitreisen Mist kurz weg. Dann bleibt ein "Wer ist der Täter" gepaart mit Groundhog Day und das ist alles andere als einfallsreich. Also zusammengefasst: Nicht überzeugende/r (Haupt)Darsteller gepaart mit Standard "Attentat/Anschlag verhindern" Story gibt gleich einen gerade so ausreichenden den Film, den man sich meiner Meinung nach erstens nicht anschauen braucht, da er nichts zeigt, was man nicht so oder so ähnlich schon mal irgendwo gesehen hat oder dies zumindest besser macht und zweitens, und das ist wesentlich gravierender, weit hinter den Erwartungen geschürt von dem sehr guten Moon von Duncan Jones zurückbleibt.
Akira_L Sun, 07 Aug 2011 21:36:21 -0000
Antwort löschenTut mir leid, diese Kritik ist nachvollziehbar.
Dan Psycho
Kommentare Fri, 08 Jul 2011 22:01:18 -0000
Ein Scherz...bitte....bitte lass es einen Scherz sein....
bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten
MA_RiO Fri, 08 Jul 2011 23:47:58 -0000
Antwort löschenApril, April
Dan Psycho
über The Robot Sat, 28 May 2011 23:21:54 -0000
Mit Endhiran ist Shankar eine modern frische indische Liebeskomödie gelungen, die das typische Bollywoodkino hinter sich lässt. Ja, es wird immer noch gesungen, aber mit 4 Tänzen in 2,5 Stunden hält sich das Ganze im Rahmen. Gefallen tun vor allem die Slapstickeinlagen und die besonders zum Ende hin einfach wahnsinnigen, völlig übertrieben bescheuerten Spezialeffekte. Volksheld Rajinikanth brilliert hier in einer Doppelrolle und spielt wirklich alle anderen Darsteller an die Wand. Vor allem sein Robo-Acting ist brilliant. Leider ist der Film mit 2,5 Stunden etwas zu lang geraten, vor allem deswegen weil er sich sehr viel Zeit lässt, bis die eigentliche Story überhaupt loslegt. An sich aber ein Film der selbst Leuten, die mit Bollywood Filmen überhaupt nichts anfangen können (wie mir) überraschend gefallen dürfte.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten