Darbon
Darbon aus Berlin . Er hat sich 2008/03/10 18:56:56 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 2303 Filme bewertet und legendäre 411 Kommentare geschrieben. Mehr
| Alter | |
|---|---|
| Stadt | Berlin |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Ghislain/Alphonse Doinel-Darbon, das Kind von Tuffauts "Kindern" Antoine (J.P.Léaud) und Christine (Claude Jade) |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Claude Jade, Françoise Dorléac, Jean-Pierre Cassel, Donald Sutherland, Inger Stevens, María Casarès, Maggie Smith, Jens Albinus, Angela Lansbury, Christopher Eccleston, Meryl Streep, Brigitte Fossey, Brenda Blethyn, Paul Newman, Robert Downey jr., Geneviève Bujold, Michael und Vanessa Redgrave, Gena Rowlands, Burt Lancaster, Marcello Mastroianni, Gérard Philipe, Giulietta Masina, Anna Magnani, Susan Sarandon, Doris Day ... im deutschsprachigen Raum: Senta Berger, Maria Simon, Silke Bodenbender, Martin Lindow, Sandra Borgmann ... |
| Ich bin Fan von: | Claude Jade, François Truffaut, Françoise Dorléac, Inger Stevens, Burt Lancaster, Deborah Kaufmann, Molière, Maggie Smith, Jon Finch, Angela Lansbury, Katharine Ross, Lee Remick, Silke Bodenbender, Lee Grant, Hannah Herzsprung, Uwe Kockisch, Danny Dyer, Ryan Gosling, Marcello Mastroianni, Ulrike C. Tscharre, Geneviève Bujold, David Morse, Don Stroud, Jenny Agutter, Michael Callan, Marie Dubois, Montgomery Clift, Richard Berry, Dominique Sanda, Terence Stamp, Sam Elliott, Maja Maranow |
| Meine Lieblingsregisseure: | François Truffaut, Jacques Demy, Ernst Lubitsch, Costa-Gavras, Alfred Hitchcock, Federico Fellini, P.J.Hogan, Anders Thomas Jensen, Ingmar Bergman ... |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Du bist meine kleine Schwester, meine Tochter, meine Mutter." "Ich wär auch gern deine Frau gewesen." (Antoine und Christine Doinel in "Domicile conjugal") ----- "Herr Lohse, Sie wollen mir wohl meinen Schuh stibitzen. Gott, wie süß" (Gertrud Mielke in "Pappa ante Portas") ---- "Schau nur, es dreht sich, es dreht sich" - "Ja, es dreht sich, wenn man es dreht" (vergnügte alte Schachtel und Landru in "Landru - Der Frauenmörder von Paris") ----- "Ein Orden fehlt Ihnen noch: Das vergoldete Arschloch an der Nabelschnur" (Pippo zum mit Orden behängten Kriegshelden in "Ginger und Fred") |
| Über mich |
Daylight
Darbon 2.5 "Ärgerlich" 2012/02/02 02:38:32
Meriten als Reanimation des 70er-Katastrophenfilms erringt das in Roms Vorort Cinecittà entstande Homevideo nicht. Trash-Ikone Stallone, laut Ex-Frau Nielsen "ein Sitzriese mit Schrumpfhoden", wurde zurecht für die Goldene Himbeere nominiert, der Ton aus dem Piscina zu Unrecht für den A-Award. Selbst das Film-Lied "Whenever there is Love" errang keine Himbeere. Von Liebe…
Meriten als Reanimation des 70er-Katastrophenfilms erringt das in Roms Vorort Cinecittà entstande Homevideo nicht. Trash-Ikone Stallone, laut Ex-Frau Nielsen "ein Sitzriese mit Schrumpfhoden", wurde zurecht für die Goldene Himbeere nominiert, der Ton aus dem Piscina zu Unrecht für den A-Award. Selbst das Film-Lied "Whenever there is Love" errang keine Himbeere. Von Liebe ist eh nix zu erspüren im Werk Rob Cohens, dem Spezialisten für Rammstein-Videos und Jahrmarktsnummern mit dem Hau-den-Lukas-Zwerg ("The Fast and the Furious", "Triple X")
In "Flammendes Inferno" gab es die durch einen tiefen Fall verlorene Liebe zwischen Fred Astaire und Jennifer Jones. Klasse zeigen in den Vorbildern neben den großen Stars ihrer Epochen (Lancaster, Bisset, Newman, Bujold, Gardner und McQueen in Klischee-Rollen)Helen Hayes an Bord von "Airport", Shelley Winters auf der "Poseidon". Die Liste wäre endlos, hätte sie nicht 1974 ein Ende gefunden. Genre-Wiederbelebung in den 80ern scheitertet. Ein Jahr vor "Daylight" gibt es den gelungenen "Twister" mit Helen Hunt. Der Tornado hatte aber keine Eier gelegt, jene Fortsetzungsbiester, bei denen aus kleinen Furzen Hurrikans entstehen könnten. Für Rob Cohen: Ran an den Speck! Und wenn schon nicht mit Nicky Kim Coppola, wie das Studio es wollte, dann mit dem Ex von der Nielsen.
Burdas TV Spielfilm macht "Daylight" zum Tip des Tages; Arte hat mit "L.A. Confidential" das Nachsehen. D'accord, denn die imdb nennt Claire Bloom aus Chaplins "Limelight" als einzig legendären Schauspielstar. Und die ist derzeit im Fernsehen seltener zu sehen als ihr Namensvetter Orlando. Ja, das Fernsehen gehört seit Mitte der 80er-Epoche wie zuvor das Kino (Steven Spielberg) den 14jährigen und den Dummen (Symbiose beider Gruppen: Helmut Thoma).
Nun zur Liebe: Ein Polizist im Tunnel macht seine Liebste am Polizei-Monitor an. Er hat ihre Armbanduhr im Bettlaken gefunden und wedelt damit, als sei sie sein Schwengel. Als der Prahlhans durch einen Rumms im Tunnel eingeschlossen ist, weiß die Angebetete zum Tunnel-Klettermaxe Stallone nur eines zu sagen "Ich will [von diesem Mistkerl*] meine Armanduhr zurück". Und die findet nun immerfort Erwähnung und Bebilderung, bis zum lächerlichen Ende.
Zwischen dem Verlangen nach der Armbanduhr und Erhalt derselben vergeht humorfreie und spannungsarme Zeit. Hysterisch kreischen die Leute im Tunnel, zielgruppengerecht vor allem mit jungen Asozialen in orangen Knastkitteln besetzt. Die haben trotz Überlänge keinen Raum, um über sich oder die erzählerische Einfalt hinauszuwachsen.
Nicht zum Lachen, doch zum Fremdschämen komisch sind die idiotischen Tode einiger der üblichen Katastrophenfilm-Opfer. Einer bleibt suizidal liegen, weil das Rückgrat zerstört ist oder weil Stallone sich, verlogene Traurigkeit heuchelnd, über ihn beugt; eine andere entschwebt aus Kummer und Gram um den verloren geglaubten Kindersatz, einen Hund, der dann doch das Frauchen (ja, das war's für Claire Bloom) überlebt. Für Tierfreunde: Amy Brenneman, sonst passabel, muss Ratten als "Scheiße auf Beinen" beschimpfen und folgt dann doch den possierlichen Tieren aus dem Tunnel.
*neudeutsch seit Spielbergs Eleven und Thomas Managern für "den Mann, den ich liebe"
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David "Noodles" Aaronson 2012/02/02 03:28:49
Antwort löschenSpielbergs Eleven??
Na Egal. Toller Comment. Fein so etwas tief in der Nacht zu lesen.
Mit Stallone sollte man nachsichtig sein...
Muchi 2012/02/02 11:53:01
Antwort löschenEleven ist hier der Plural eines alten Synonyms für Schüler.
Und ja: Mit Stallone sollte man nachsichtig sein. :-D
Blutiger Freitag
Darbon 1.0 "Ärgerlich" 2012/01/09 03:01:33
Olsen schuf für das Deutschkino in Komplizerei mit der Pornoschmiede Lisa-Film, heute die Degeto-Macher für MDR und ARD, Werke wie "Ein Kaktus ist kein Lutschbonbon", "Ekstase - Prozeß gegen die Satansmädchen", "Unsere Tante ist das Letzte", "Rasthaus der grausamen Puppen" und "Die türkischen Gurken", alle fast irgendwie mit Heinz Erhardt aus…
Olsen schuf für das Deutschkino in Komplizerei mit der Pornoschmiede Lisa-Film, heute die Degeto-Macher für MDR und ARD, Werke wie "Ein Kaktus ist kein Lutschbonbon", "Ekstase - Prozeß gegen die Satansmädchen", "Unsere Tante ist das Letzte", "Rasthaus der grausamen Puppen" und "Die türkischen Gurken", alle fast irgendwie mit Heinz Erhardt aus dem Olsen-Werk "Das kann doch unsren Willi nicht erschüttern". Hier nun kommt das chef-d'œuvre auf DVD: "Raimund Harmstorf in seiner härtesten Rolle".
Harmstorf, zuletzt bei Lisa-Film in "Klinik unter Palmen", bleibt Kult, auch wenn wir weder im "Seewolf" noch in "Blutiger Freitag" seine Stimme hören werden. So bubenhaft die Kehle, so untenrum kerlig die Stehle. Olsen sah den Harmstorfschen Riemen ("Siegfried und das sagenhafte Liebesleben der Niblungen") und packte den Prachtkerl samt XXL-Anhängsel in sein Tortureporn "Blutiger Freitag".
Olsens Kameramann liebkost den Hammer von Harmstorf, in einer engen schwarzen Lederhos stramm verpackt, mehr als genug: im Close-up oder wenn er mit seinem Lunch-Paket vor Daniela Giordano rumwuchtet. Es möge fast ein Spoiler sein, wenn der Harmstorf die Daniela nach dem Beischlaf totschlagen könnt. Wenn der Verleih "hart" spoilert, gibt's politische Einfalt. Was als Trash in Ordnung ginge, verdirbt an gesteltzten Dialogen und geheuchelter Sozialkritik. Olsen lädt Passanten ein, über die Todessatrafe zu palavern: Umfrage à la Schulmädchenreport mit einem euphemistischen Toch vom niedlichen "Jena-Trio" - Verbrecher waren ja immer nur drei und nie das Volk. Da wird's dann eklig, so 25 Jahre nach "Die Mörder sind unter uns".
Dass Olsen für den Epilog seiner filmischen Pest Bonaparte zitiert, fügt sich passend ins Œuvre eines Preisträgers der "Goldenen Leinwand".
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Die lange Welle hinterm Kiel
Darbon 2012/01/05 00:59:32
Wenn Maschmeyer ein Buch schreibt, das ihm Wulff nun mit 42.731 € Anzeigenhilfe "als Freund" promotieren muss und eben jener Wulff den Kohout-Schmonzett-Abend um 20 Minuten Rumgenöle verschiebt, nölt ab 20:35 Maschmeyers dürres Flitt ("Ich war immer die Fettes") betroffen an der Reling von "Das Traumschiff: Jakarta" (AT).
Sujet: Die Hörbigerin will in der…
Wenn Maschmeyer ein Buch schreibt, das ihm Wulff nun mit 42.731 € Anzeigenhilfe "als Freund" promotieren muss und eben jener Wulff den Kohout-Schmonzett-Abend um 20 Minuten Rumgenöle verschiebt, nölt ab 20:35 Maschmeyers dürres Flitt ("Ich war immer die Fettes") betroffen an der Reling von "Das Traumschiff: Jakarta" (AT).
Sujet: Die Hörbigerin will in der gewohnt blasierten Art, dass ihre "scheene Leich" von der Schiffsschraube portioniert wird. Spielt sie doch eine alte Nazi-Matrone, die sich im Tode mit einem alten Widerstandskämpfer (Adorf) versöhnt. Und die Ferres darf der Hörbigerin den Neffen verführen.
Auch wenn deutsche TV-Fime oft gehaltvoller als deutsches Kino sind, orakelt Mario Adorf: "Aus Erfahrung wissen wir, wie so etwas beim Fernsehen konsumiert wird. Das ist ja noch oberflächlicher als im Kino." :-D
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Hilde
Darbon 1.0 "Ärgerlich" 2011/12/30 02:44:53
Johanna Gastdorf spielt die Knef, das will ich sehen. Sie spielt zwar die Knef, doch nur Hildchens Mutter, die lediglich in der Totalen agieren darf. Dann halt die junge und talentierte Makatsch. Die singt viel zu oft zu lieblich, bleibt im Finale 1968 noch immer blütenjung; das ist geschenkt, weil sie ja nur ein 2009er Hildchen in der Tradition von Verdrängungskitsch sein soll - in der Verantwortung…
Johanna Gastdorf spielt die Knef, das will ich sehen. Sie spielt zwar die Knef, doch nur Hildchens Mutter, die lediglich in der Totalen agieren darf. Dann halt die junge und talentierte Makatsch. Die singt viel zu oft zu lieblich, bleibt im Finale 1968 noch immer blütenjung; das ist geschenkt, weil sie ja nur ein 2009er Hildchen in der Tradition von Verdrängungskitsch sein soll - in der Verantwortung der Macher, die den Mistfilm sieben Jahren nach dem Tod der Hilde stemmten - ganz ohne Erlaubnis von Irmgard Knef (Ulrich Michal Heissig).
Mit "HILDE" kommt ein Pseudo-Biopic durch verniedlichende Ausschmückung und bewusste Auslassung durchweg als Geschichtsklitterung verlogen daher und gerät bei einem Leben wie dem der Knef sträflich unpolitisch, dass es eine Schande ist: "Eine Schande für Deutschland", darf dann eine Edelkomparsin fluchen wie heute das Merkel, wenn der niedliche Euphemismus vom "Nazi-Trio" 2011 ganz ohne 20:15-Brennpunkt ans Licht kommt. Die baren Knef-Brüste in der dünnen Peinlichkeit "Die Sünderin" lassen die Tätergeneration Empörung heucheln, ein Weilchen nach dem Totalen Krieg, den dereinst wohl weitaus mehr Menschen wollten, als ein Guido Knopp so manchen im "HILDE"-Sender ZDF weismachen will.
Hildchens erste echte Filmrolle im DEFA-Film "Die Mörder sind unter uns" empörte jene Generation 1946 weitaus heftiger und war mehr "Schande" für die Betrachter als ihr blanker Busen. In der Sowjetischen Zone uraufgeführt, war dieser Film der Start zu Hildes Schauspielkarriere, doch das verschweigt das Schmonzett "HILDE" und erfindet einen Ami als Besetzer, wo doch Wolfang Staudte sie am Schlosspartheater entdeckt hatte und Hilde hernach in der DDR sowjetische Filme synchronisierte.
"HILDE" montiert in jene "Die Mörder sind unter uns"-Premiere vom 15. Oktober die Hinrichtung von Ewald von Demandowsky am 7. Oktober - von Wolfgang Staudtes Film, der gerade jenes "Ein Mann sieht rot"-Procedere aus dem Orignialtitel "Der Mann, den ich töten werde" und dem Script tilgte, erfährt man im Kintopp und im ZDF nichts (Der Film lief ja auch erst 1971 erstmals in der BRD).
Die erbärmlich geratene Schmonzette lässt ohnehin alles aus, was die Schauspielerin Knef berührt: "Film ohne Titel" brachte ihr 1948 in Locarno einen Schauspielpreis, doch "HILDE" will ein Lieschen-Müller-Film sein: ein Nazi-Flittscherl mit Chuzpe findet sich wieder in einem Hollywood des güldenen Farbfilters. 2009 entsteht für die deutsche Vertretung von Warner Home Video genau das, was in den 1950er Jahren in Deutschland beliebt war: eine Verdrängungslüge. Einziger - und wirklich einziger - Lichtblick als Empfehlung ist die Mitwirkung von Dan Stevens ("Dowton Abbey")
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Tödliche Weihnachten
Darbon 2.5 "Ärgerlich" 2011/12/28 02:47:26
Witzig soll sie sein, die Eröffnung um eine dauergrinsende Frau in Amnesie, die nicht ahnt, dass sie nur ein herzloser Killerklon ist. Nach diesem vom Handlungsverlauf und Mrs Harlin in Karnevalskostümen voll vergeigtem Witz ist die Weihnachtsgurke in keiner Einstellung glaubwürdig und auch das lasche Ende fällt neben viel Blech vom logikfreien Himmel.
Witz und Spannung muss ein billiger…
Witzig soll sie sein, die Eröffnung um eine dauergrinsende Frau in Amnesie, die nicht ahnt, dass sie nur ein herzloser Killerklon ist. Nach diesem vom Handlungsverlauf und Mrs Harlin in Karnevalskostümen voll vergeigtem Witz ist die Weihnachtsgurke in keiner Einstellung glaubwürdig und auch das lasche Ende fällt neben viel Blech vom logikfreien Himmel.
Witz und Spannung muss ein billiger Actionkracher aus den 90ern nicht haben, auch eine Handlung nicht, da er immer nur zur einschaltschwachen Weihnachtszeit läuft. Dafür gibt es zusammenhangslose Gewaltexzesse, getragen von Harlins Flintenweib. Wahre Meriten hat der geistesschwache Flop immerhin 1997 eingefahren: Das Gör der Killerbiene, das der Grace aus der Sitcom "Die Nanny" so ähnelt, weil es Madeline Zimas Schwester ist, erhielt für sein Wimmern, das am Ende prompt soldatischem Nussknackercharme weicht, eine "Young Artist Award"-Nominierung. Herzig.
Heute zählt, dass hier zwei Größen wie Brian Cox und David Morse als Kanonenfutter kurz und - unterhaltsam eingebettet - wirkungsvoll auftreten. Der Rest des spannungslosen Weihnachtskawumms verpufft in bemühten Witzen um vollgepisste Jungshosen und Semmjl Jacksons mieser Titten-Analyse; von der angegeilten Tittenträgerin Mrs Harlin anerkennend bejohlt. Würde Jackson nun ein Bier auf ihrem Haupte abstellen, wär's fast ein echter Männerfilm. Aber nein, den mitsehenden Frauen zuliebe lehnt er - etwas später - Sex mit der rollig balzenden Kindsmutter ab: "Du hast eine Tochter!"
Weil's ein Weihnachtsfilmmist ist, was Lobendes zum Schluss: Wenn im Hintergund kurz einige Hunde "Jingle Bells" jaulen, ist das immerhin 1 netter Einfall für ganze 116 Minuten. Chapeau, Mr Harlin, chapeau!
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Goodbye Lover
Darbon 7.0 "Sehenswert" 2011/12/09 01:23:47
"Es ist doch immer schön, wenn guten Menschen Gutes widerfährt", verabschiedet uns Ray McKinnon als Nathaniel am Ende der Jeder-betrügt-jeden-Nummer.
"Trau keinem über zehn, der 'The Sound of Music' hört", warnt Sergeant Rita Pompano (Ellen DeGeneres) ihr Mündel Nathaniel. Denn aus der starbesetzten Mörderbande ist eine besonders verdächtig: Patricia Arquette…
"Es ist doch immer schön, wenn guten Menschen Gutes widerfährt", verabschiedet uns Ray McKinnon als Nathaniel am Ende der Jeder-betrügt-jeden-Nummer.
"Trau keinem über zehn, der 'The Sound of Music' hört", warnt Sergeant Rita Pompano (Ellen DeGeneres) ihr Mündel Nathaniel. Denn aus der starbesetzten Mörderbande ist eine besonders verdächtig: Patricia Arquette trällert immerfort Lieder aus dem "meistgehenen Film aller Zeiten", einem heiteren Musikantenstadel für Geschichtsrevisionisten. Das war nun fast ein Euphemismus.
( http://www.moviepilot.de/movies/meine-lieder-meine-traeume ).
Aber unter diesem Kontext hören wir dem aparten Bubikopf Arquette gern beim Trällern zu.
Zur Überraschung gibt es nach all den Verwirrspielchen und dem Ableben der meisten Schurken zudem einen Cameo-Star als Auftragsmörder.
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Muchi 2011/12/11 02:04:10
Antwort löschenDanke, hatte ein formidables Krimikomödienerlebnis.
Miss Arquette im Film-Noir-Stil abgelichtet, DeGeneres als sarkastische Ermittlerin und ein Haufen Star-Leichen. Selbst der PETA-Mann aus San Juan, dem der gut proportionierte Ständer in Chloë Sevignys Schlund aus "Brown Bunny" gehört, ist adabei. Obgleich J.P. unkreditiert ist, gilt das jetzt nicht als Spoiler-Fehler, oder?
:-D
Gästebuch
Sigrun 2011/06/20 22:55:27
9,5 für Resnais' "On connaît la chanson". Okay, das passt! Und viele Grüße :)
P.S. Sehe grade, das ich den noch gar nicht bewertet habe. Und von dieser absoluten Übereinstimmung abgesehen, bin ich ja sowieso eigentlich auch deshalb hier, um soviele Meinungen wie möglich zu lesen - meine eigene kenne ich bereits :D
mistral36 2011/04/29 12:03:33
Recht vielen Dank für die Anfrage, und bei deinen "Truffauts" und werthen Filmkommentaren gerne angenommen. ;-)
Brennegan 2011/04/26 21:23:30
Herzlichen Dank. Wie komme ich zu der Freude? Naja gut, 78% sind schon ein Grund :D
Scottie Ferguson 2010/10/18 17:54:42
Charade, die beste Hitchcockkopie von allen. In der Hitze der Nacht als Lieblingsfilm, ungewöhnlich. Ist aber auch ein toller Film.
Bradbury 2010/08/03 14:36:50
Überhaupt finde ich: Der Pat und du, ihr solltet vor die Kamera treten und euch wie Karasek und Reich-Ranicki verbal duellieren, Das filmische Duo, oder so. Denkt mal bitte drüber nach!
belmondo 2009/04/24 22:09:21
Ein Faible für französisches Kino- sehr schön. Aber eher Truffaut als Godard- nicht so dein Ding oder einfach noch zu wenige gesehen? ICh liebe die Dialoge in Une femme est une femme und Masculin–Féminin. Und Bande à part ist doch auch super. Viele Grüße und deiner Kinoauswahl scheinst du ja gleich um die Ecke zu wohnen. Dann bis dennächst im FaF! Gruß, Marco
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„Und wenn Sie nicht sehen, worin das Genie von Abel Gance besteht, dann haben Sie und ich nicht dieselbe Vorstellung vom Kino, wobei meine selbstverständlich die richtige ist.“ - François Truffaut