Es ist grundsätzlich unmöglich ein Buch detailgetreuer zu Verfilmen als es Game of Thrones getan hat. (Obwohl... hätten sie 2 von 3 Sexszenen ausgelassen wären sie näher am Buch gewesen. Haja, was solls.)
Die erste Staffel ist fantastisch und die zweite besser als die Vorlage. (Dünnes Eis, ich weiß. Aber das Buch war über weite Strecken dermaßen langweilig, dass man sich durchquälen musste. All diese übermäßig lang gezogenen Kapitel hat man in der Serie einfach geschnitten oder auf 1-2 Minuten gekürzt (allen voran bei Bran), sodass es spannend bleibt.) (Wobei ich bis jetzt nur für die ersten 5 Folgen sprechen kann.)
Leider kann ich nicht verstehen, dass man obwohl man so genau mit der Umsetzung war, man gleichzeitig so viel Sex einbauen musste? Zeitweise glaubt man wirklich, man wäre fälschlicherweise in einem Porno gelandet. Gerade weil die Kamera immer deutlich darauf bedacht ist soviel Brust wie möglich (im besten Fall in Nahaufnahme) zu zeigen.
Nicht dass ich grundsätzlich etwas dagegen hätte, aber häufig unterbricht das einfach vollkommen die eben aufgebaute Spannung.
@NikeRapid
Ob sich das lohnt hängt ganz davon ab, was du lesen möchtest. Die Geschichte an sich ist erzählt und obwohl gekürzt nahezu identisch zum Buch. Theoretisch könntest du nach der ersten Staffel problemlos mit dem zweiten Buch beginnen. (Englisch gesehen, in Deutschland ist jedes Buch in 2 Aufgeteilt. Damit umfasst die erste Staffel die ersten beiden deutschen Bücher und die zweite wird die Bücher 3&4 enthalten)
Es lohnt sich zu kaufen/lesen wenn du mehr über die Hintergründe der Charaktere erfahren möchtest und dich an fantastisch geschriebenen Dialogen erfreuen kannst. Diese sind in der Vorlage ausgezeichnet. Die Englische Ausgabe ist der deutschen natürlich bei weitem überlegen. ;)
Gut gefallen hat mir der Dialog zwischen Marion und Norman am Abendtisch, der einen sehr schönen Einblick in beide Charaktere gab und ebenso der innere Monolog Normans am ende des Films.
Der Rest hat mich irgendwie kalt gelassen. Bei mir gab es keine Gänsehaut. Keine Spannung. Traurigerweise war es mir einfach zu jedem Zeitpunkt absolut egal wie es weitergeht.
Will nicht bestreiten dass der Film gut ist und sehr schön geschriebene Dialoge hat, aber einfach nicht mein Fall.
Miserabel.
Die Vorlage ist mehr eine Art Fantasy-Horror-Krimi. Hier hat man Krampfhaft versucht noch Action und Komödie mit beizumischen, was einfach nicht funktioniert.
Überhaupt funktioniert nichts in diesem Film.
Eigentlich schade.
Auf der Kontra Seite:
- Das erste drittel des Films zieht sich ein wenig. Ich muss aber eingestehen, dass es den ersten Aufschwung, quasi die Sonnenseite der Thematik ganz nett aufzeigt.
- Viele Wiederholungen. Es nervte nach dem ~fünfzigsten mal immer wieder dieselben kurzen Schnitte zu sehen, wenn die Protagonisten zu Drogen greifen.
- Zu viel Sex. Sexszenen waren in der Regel zu lang und wirkten profan. Beispiel: Die Freundin von Tyrone. Sie existiert genau eine einzige Szene lang (abgesehen von diversen Telefongesprächen, in denen sie aber nie aktiv erscheint), in dieser Szene schläft sie knapp 2 (?) Minuten mit besagtem Freund und das wars dann auch schon. Kein Charakter, nichts was folgt. Einfach nur ein paar schöne Bilder ihrer Brüste. Hätte man gern wegschneiden können.
Auch die zunehmend harten Bilder gegen Ende des Films verloren ihre Wirkung nach sehr kurzer Zeit. Wo zu beginn noch Emotion dabei war, der Fokus auf dem Charakter lag und der eigentliche Akt Off-Screen geschah war das ganze zumindest für mich wesentlich intensiver. (Insbesondere wenn Sie sich gegen Mitte des Films "geld leihen" muss) Gegen Ende würde ich meine Gedanken wiefolgt ausdrücken: "Thanks for the titshot movie, can we go on with the story now?"
Auf der Pro Seite:
- Ein phänomenaler Soundtrack. eigentlich habe ich den Film nur gesehen WEIL ich den Soundtrack kannte und ihn ebenso wie viele andere für absolut genial halte. Einfach der HAMMER. Vermutlich einer der besten die es auf dieser Welt gibt. Ich glaube viele Szenen im Film funktionieren nur deshalb so gut, weil sie mit genau dieser(!) Musik unterlegt sind.
- Sehr gute visuelle Effekte. Besonders ins Auge sprangen dabei für mich die Alptraumartigen Trips der Mutter. Sehr intensiv und Eindrucksvoll. Wie auf der Kontraseite beschrieben, teilweise aber auch zu lang und mit wenig Inhalt.
- Sehr gute Dialoge und begabte Schauspieler. Hier spreche ich von der englisch-sprachigen Fassung, da ich die Übersetzung nicht gesehen habe. (Und wo gerade im Bereich der Dialoge sehr oft gepfuscht wird)
- Das Ende. Die letzten 20 Sekunden eines Films sind wichtig. In vielen Filmen gibt es ein grandioses Ende, ein Moment an dem man die Credits hätte einspielen können und den staunend und stumm zurücklassen. Und dann kommt bei vielen Filmen noch 2-5 Minuten irgendein Ausklang, der nichts mehr zum Film selbst dazu gibt und einen nur noch auf das Ende warten lässt. (Beispiel: Wenn in Kings Speech nach der Rede alle applaudieren. Das braucht niemand und verzögert das Ende des Films nur sinnlos. Der stärkste war mE genau eine Sekunde vor dem Applaus, mit dem letzten Wort der Rede. Lasst das Publikum applaudieren, statt eurer Statisten.)
Requiem for a Dream endet im richtigen Moment, lässt einen noch staunend und stumm ein bis zwei Minuten zurück, den verlauf der Credits anstarrend. Fand ich sehr gut.
Wie man an meiner Bewertung bereits sieht: Für mich überwiegen die Positiven Aspekte gegenüber den negativen deutlich. Insgesamt ein guter Film, der durch einen grandiosen Soundtrack deutlich an Stärke gewinnt.
Volle Empfehlung aber man sollte ihn nicht mit zu großen Erwartungen ansehen, denn wie alle Filme hat auch Requiem for A Dream seine schwächen.
Ich habe nur die englische Version gesehen, da fand ich die Synchronarbeit sehr gut ^^
Für mich reiht sich Megamind neben "Monsters Vs. Aliens" ein, und beide fand ich unglaublich witzig.
Storytechnisch kriegt man genau was man erwartet, gepaart mit einer Riesenladung Witz und Parodie aus dem Superheldenbereich.
Für mich einfach wahnsinnig gute Unterhaltung :)
Es bleibt nur eines zu dem Film zu sagen: Brigitte Helm spielt hervorragend ihre Doppelrolle.
Darüber hinaus kann ich über alles hinwegsehen, was an diesem Film nicht besonders gut sein mag. Allein dieser kranke Blick von ihr als Roboter ist Gold wert.
Jeder Sekunde dieses films sieht man an, dass er aus den 80ern kommt. Die Landschaft, die Charaktere, die Haare, die Kleidung, der Dialoge, die Musik... einfach alles. So wirkt der Film wenn man ihn heute sieht einfach irgendwie fehl am Platz, aber als Klassiker des Genres und dem großen Einfluss den er ausgeübt hat, dachte ich mir ich schaue ihn mir einmal an.
Und ich muss sagen: Nightmare ist vermutlich der beste des Genres (Sinnloser Teenie Slasher)
Die Bilder, die man zu Gesicht bekommt sind noch heute sehr packend. Aber das liegt wohl daran, dass man nicht mit CGI arbeiten konnte und stattdessen alles was man sehen kann "real" werden ließen. So haben sie für den ersten Mord tatsächlich den gesamten Raum gebaut, alle Gegenstände fest vertackert (inklusive der Person die da noch am Boden liegt) und das ganze Ding dann auf den Kopf gestellt um die Szene verwirklichen zu können.
Das gleiche Spiel wenn J. Depp von Freddy geholt wird. Die Szene sieht so real aus, weil die in einen umgedrehten Raum literweise Kunstblut haben rein fallen lassen.
Für mich steht Nightmare für Innovation im technischen Sinne, etwas das kein einziger der Nachfolger wieder gemacht hat. Aus Geldmangel hat man auf alle technischen Möglichkeiten, die zu der Zeit schon zur Verfügung standen, verzichtet und stattdessen alles was man im Film sieht tatsächlich genau so aufgebaut. Dadurch entstehen Bilder, die genau deshalb echt aussehen, weil sie es "quasi" sind.
Das Ende ist natürlich wahnsinnig kitschig und auch bei den von mir gerade eben gepriesenen Bildern gibt es Szenen die einfach dämlich aussehen, aber dennoch ist Nightmare on Elm Street ein guter Film. Ausnahmslos alle Nachfolger (mit einer Ausnahme die ich ganz gut fand, aber ich weiß nicht mehr welcher es war, ich glaube es war der fünfte, aber ich bin mir nicht sicher - ist auch eigentlich egal) sind miserabel auf größtenteils unterstem Niveau, aber aus reinem Spaß an Crap kann man sich die gern ansehen.
Ich liebe Nightmare before Christmas. Als ich ihn zum ersten mal vor einem Jahr gesehen habe (Der Film hat bei mir keinen Nostalgic Bonus ^^) hat er mich sofort in seine Skurrile Welt, die fantastischen Bilder und mitreißenden Lieder gezogen und gebannt.
Die Geschichte ist eher simpel, hat ein bisschen Märchenhaftes aber immer wieder schön zum ansehen (was bei mir ca. 1x die Woche ist).
Nolan macht genau das selbe wie in seinen anderen Filmen auch: Er kreiert einen Twist und hält uns die Informationen vor (oder gibt sie nur bruchstückhaft) die wir benötigen würden um das Ende vollständig zu entschlüsseln.
Es besteht kein Bedarf sich darüber zu streiten, man sollte es einfach wirken und noch einmal ganz genau Revue passieren lassen was man eigentlich gesehen und gehört hat.
Das Ende besagt eigentlich nur: "Trau nicht allem, was du in diesem Film gesehen hast."
Ich persönlich bin aber dennoch eher auf der Seite, dass Cobb noch immer im Limbus ist aufgrund seiner Kinder, die in allen Einstellungen des Filmes ebenso wie am Ende die selbe Haltung, das selbe Alter und die selbe Kleidung haben und da es eigenartigerweise nicht eine Einstellung nach seinem Erwachen im Flugzeug gibt, in der der Hintergrund scharf eingestellt ist. Der Kreisel fällt am Ende dennoch, ganz gleich ob nun Traum oder Realität, aber das Ende ist persönlicher. Cobb wartet erst gar nicht auf die Auflösung, sondern wendet sich vom Kreisel ab (so wie wir es auch tun sollten ;) ). Er hat seine Schuldgefühle und seine Trauer um seine Frau überwunden, die die wahren Gründe dafür waren, weshalb er nicht zu seinen Kindern konnte und kann nun endlich bei seiner Familie sein.
Dies gibt übrigens auch noch einen weiteren Interpretationsansatz der hier fehlt: Im Film handelt es sich um eine für Cobb ausgeführte Inception, seine Frau zu überwinden. Auch für diese ließen sich genug Gründe zusammentragen ^^
Aber wie gesagt, eigentlich ist es egal, denn Gewissheit wird es niemals geben. Das alles ist von Nolan so geplant. Viele Möglichkeiten, keine Gewissheiten.
Daher werde ich auch nicht abstimmen ;)
Als allererstes kommt da bei mir Memento. Der erste Nolan den ich je gesehen habe und der beste Film den ich kenne.
Danach Following, der schlicht und ergreifend der beste low-budget-Film dieser Welt ist.
Dahinter stehen für meine persönliche Rangliste Inception und danach The Dark Knight. Prestige habe ich bis jetzt nur einmal gesehen und fand ihn etwas schwächer als seine anderen Filme, aber ich denke ich müsste ihn noch einmal sehen um das genau zu entscheiden. Batman Begins gefiel mir persönlich am wenigsten seiner Filme, da der Villain einfach schwach ist und keine tiefe besitzt. Insomnia bewerte ich nicht auf dieser Liste, da ein Remake. Ich fand den Film allerdings dennoch toll.
Schlechte Filme wurden schon immer gedreht und schnell wieder vergessen. Nur wenige Werke überdauern die Zeit und können auch nach 50, 60 oder gar 80 Jahren begeistern. M ist einer dieser Filme und das vollkommen zurecht!
während sich das Organisierte Verbrechen ebenso wie die Polizei gleichzeitig auf die Jagd nach dem Kindermörder, dem "Chaotischen" machen lässt einen schon bald vergessen wie alt der Film ist und füllt den Zuschauer mit purer Spannung.
Sehr guter Kriminalfilm.
Nicht eine einzige Szene in diesem Film ergibt Sinn. Die Witze sind dermaßen plump, dass man erst über den Witz an sich lacht und danach über sich selbst, weil man sich fragt warum man das jetzt eigentlich lustig fand. Aber genau das ist der Charme von Komödien wie Hot Shots oder der nackten Kanone, die im 5-Sekunden-Takt entweder etwas völlig unpassendes im Hintergrund zeigen, einen fantastisch blödsinnigen Wortwitz loslassen, oder die filme ihrer Zeit parodieren. Es gibt nur sehr, sehr wenige Komödien über die ich ähnlich viel Lachen kann wie über Hot Shots 2 - daher 9 Punkte von mir. Der eine Minuspunkt kommt nur daher, da selbst mir der ein oder andere Witz einfach zu abstrus ist.
90% des dieser Komödie sind schlicht und ergreifend nicht lustig.
And und zu gibt es den ein oder anderen sehr netten Witz, aber die sind leider die Ausnahme.
Daher unterer Durchschnitt für mich.
Ein beinahe "typischer" Nolan. Der Grundaufbau ist eigentlich relativ einfach und solide - da haben wir die Gruppe von Spezialisten die in Mission Impossible Manier einen eigentlich unmöglichen Auftrag annehmen und ausführen, bei dem so allerhand schief geht und die Gruppe mehr als einmal extremen Situationen ausgesetzt ist.
Das ganze in einem faszinierenden Science-Fiction Setting, welches an Paprika, Matrix und schlussendlich noch Edgar Allen Poes Gedicht "A Dream within a Dream" erinnert.
Die Action ist sauber ausgeführt, wie wir sie bereits aus seinen Batman Verfilmungen kennen.
Visuell ist Inception beeindruckender als der "visuell ach so beeindruckende" Avatar aus zweierlei Gründen:
1.Wenn wir uns in einem Haus befinden, welches gerade einstürzt oder in das riesige Wassermassen quasi aus dem Nichts eindringen - sehen wir genau das! Es fühlt sich Atemberaubend echt an und nichts wünsche ich mir derzeit sehnlicher als die ein oder andere Szene in einem Making Of zu sehen. Das alles ist mehr, viel mehr als Bluescreen-Effekte und extrem teure Pixelfiguren.
2. Inception nimmt sich das bekannte und verwandelt es in etwas neuartig fantastisches. (Wie die sich aufrollende Stadt die man auch im Trailer sieht (will ja nicht zuviel spoilern ^^))
Und das ist zwar schön, macht aber noch keine 10 Punkte :)
Die Idee der Inception an sich und der Umsetzung dieser ist originell und unvorhersehbar. Hier möchte ich nicht spoilern, aber wie das "Subjekt" für die Ausführung genutzt wurde hat mich stark überrascht und den Film besser aussehen lassen als all die aufgezählten und nicht aufgezählten Filme, die dem oben genannten Konzept folgen.
Daneben ist die Idee und die Umsetzung schlichtweg brilliant, wie sich die einzelnen Ebenen gegenseitig beeinflussen - hier fühlte ich mich auf großartige Weise an Nolans erste Filme, Memento und Following, erinnert. (Die ich beide über alles schätze)
Auch für Drama sorgt der Film genug in Person von Cobbs ehemaliger Frau, deren Geschichte wahrhaft wunderschön und tragisch zugleich ist.
Sonst liegt die Genialität vor allem in vielen kleinen Details die ich hier im Rahmen der Spoilerlosigkeit nicht nennen möchte und den erstklassigen Dialogen. In bestimmten Szenen versagt die deutsche Synchronisation leider ein wenig, die aber ansonsten sehr gut ist. Originalsprache empfehle ich dennoch.
Je mehr ich über Inception nachdenke (und der Film regt zweifelsohne zum Nachdenken an) desto mehr gefällt er mir. Ich werde auf jeden Fall noch mehrfach im Kino sein. Inception ist ein Meisterwerk, nicht mein persönlicher Lieblingsfilm (diesen Platz übernimmt nach wie vor Nolans Memento) aber ein wahrhaft einzigartiges und empfehlenswertes Erlebnis.
Ich hatte mir sehr viel von Mr. Nobody versprochen, sehr viel sogar. Die Inhaltsangabe versprach einen interessanten Plot und der Trailer sah nicht schlecht aus, aber was ich zu Gesicht bekam war alles andere als auch nur Ansatzweise gut.
Nein, nicht ganz: Mir gefällt nach wie vor die Grundidee des Films und auch die Auflösung am Ende ist gut ausgedacht, aber alles positive, was ich dem Film anrechnen könnte, hat mir dieses Machwerk kaputt gemacht.
Ab HIER können Spoiler enthalten sein, auch wenn ich nicht auf den Plot Bezug nehme!
Es beginnt schon am Anfang, wenn wir sehen wie das ungeborene Kind sich seine Eltern aussucht. (Erinnerte mich unfreiwillig an "North") Grässlich! Und natürlich benötigt der Film ein Einhorn in dieser Szene! Was? Warum zur Hölle läuft ein Einhorn da durch die Gegend?
Danach werden wir von Nahaufnahmen der Mutter gequält, die nichts anderes macht als dem Kind schief etwas vorzusingen und "buuuhhh" zu rufen und schließlich beginnt irgendwann etwas, dass so ähnlich aussieht wie ein Plot. Dieser hätte interessant sein können, für manche Augenblicke ist er es sogar, aber die meiste Zeit hält sich der Film eher Flach, gewinnt einfach keine Charaktertiefe. Dazu gibt es im Laufe des Films unglaublich viele Szenen, die man einfach nicht braucht. Oder kann mir jemand erklären, was eine hässliche Nahaufnahme auf einen Regentropfen soll, den wir während seiner Reise zwischen Wolken und dem Blatt in der Hand des Protagonisten begleiten? Es regnet schlicht und ergreifend! Dieser, vermutlich sehr teure Effekt, war vollkommen nutzlos und diente ausschließlich dem Selbstzweck ohne der Geschichte irgendetwas hinzuzufügen. Ähnlich geht es leider vielen Szenen. Nein, er schläft nicht einfach auf einer Bank, sondern schwebt über ihr. Wow, ich bin beinahe beeindruckt!
Was dem Film gut getan hätte, wären 20 Millionen weniger Budget. Das hätte den Regisseur möglicherweise dazu veranlasst sich darauf zu konzentrieren, dass er hier eigentlich eine Geschichte erzählen will, anstatt sich an einer nutzlosen oder gar vollkommen abstrusen Szene nach der anderen aufzuhalten.
Mr. Nobody kann ich nicht mehr anders beschreiben als "Ärgerlich". Ich hatte mich gefreut ihn zu sehen, wünschte mir er wäre gut, aber am Ende ist dieser Film einfach nichts weiter gewesen als Müll. Nonsens zusammengeklebt mit einem Hauch von guten Ideen.
Warum mögen Leute diesem Film?
Weil er sehr poetisch ist (siehe Regentropfen) und eine Sichtweise auf die vielleicht wichtigste aller philosophischen Fragen "Was hat das Leben für einen Sinn?" anbietet. Aber das muss ja auch nicht jeden interessieren.
Ok, bei dem Einhorn dachte ich mir auch "och nö was soll das denn jetzt?"
Zu den anderen Sachen:
Das ständig Nahaufnahmen der Mutter gezeigt werden liegt daran, da diese Szenen aus der Sicht eines kleinen Kindes sind, und dieses seine Mutter eben so warnimmt.
Das wir den Regentropfen auf das Blatt begleiten verdeutlicht seine Wichtigkeit, schliesslich ist es dieser simple Regentropfen der dazu führt das er Anna erstmal wieder verliert.
Und das er nicht nur auf der Bank schläft sondern schwebt - den Schwebezustand träumt er, genauso das Anna auftaucht und am Wasser steht, ihn dann sieht. Ein Traum, deswegen malt er ja dann auch den Kreidekreis auf die Erde, in dem Anna dann später tatsächlich steht.
Avatar fand ich ganz gut im Kino, er ist wirklich nichts neues und alles andere als dramaturgische Höchstleistung, aber das war in dem Fall auch nicht mein Maßstab. Die Schlachten sehen auf jeden Fall ganz gut aus.
Warum dann nur 5 Punkte?
Schon beim zweiten Versuch den Film zu sehen war alle Luft raus und ich langweilte mich trotz der schönen Bilder zu Tode.
Der Film ist nett, aber auch nicht mehr. Warum er so erfolgreich ist bleibt mir rätselhaft. Einmal sehen langt vollkommen, für mehr gibt dieser Streifen einfach nichts her.
Einer der lustigsten Action Filme die ich kenne. Schräge Charaktere, einprägsame Dialoge, schöne Erzählweise (größtenteils nichts chronologisch).
Teilweise übertrieben oder unlogisch und der deutsche Titel ist bescheuert. "The Boondock Saints" hat einen so schönen Klang und ergibt so viel mehr Sinn als "Der Blutige Pfad Gottes". Natürlich ist der Film kein Original, aber er unterhält mich immer wieder wenn ich ihn sehe aufs neue.
Die Brücke nach Terabithia ist KEIN Fantasy Film! Höchstens ein Drama mit fantastischen Einflüssen. Ich kann nicht verstehen warum er überall als Fantasy ausgeschildert ist und selbst die Trailer so aussehen als wäre es Fantasy.
Aber egal, der Film ist fantastisch. Leslie zieht den Zuschauer sofort in ihren Bann mit ihrer grandiosen Fantasie, dem sonnigen Gemüt und der puren Lebensfreude die dieses Kind ausstrahlt. Während Jess im ewigen Zwiespalt zwischen den Vorwürfen seiner Eltern und seinen eigenen Wünschen lebt, eine Situation die viele vermutlich nachvollziehen können.
Als es dann zum Twist kommt, schnürt sich einem die Kehle zu. Mir auf jeden Fall blieb die Luft weg, so tragisch das ganze :(
Auf jeden Fall ein sehr gutes Drama(!)(KEIN Fantasy!)
Entschuldige aber bei "Aber egal, der Film ist fantastisch." musste ich einfach lachen :D
Ja, ich ging leider auch mit falschen Erwartungen an den Film heran, weshalb es dann auch nur zu einer 7/10 kam.
Ich habe den Film gesehen ohne jegliches Vorwissen, kannte nicht einmal das Genre oder eine Inhaltsangabe.
Es begann relativ interessant, wurde dann allerdings von Moment zu Moment blöder. Für einen Horrorfilm passiert viel zu lange gar nichts und die Schockelemente wirken einfallslos. Der Rest ist ganz normaler Kitsch nichts neues dabei, aber bis auf den Schluss nichts wirklich schlechtes. Das Ende jedoch ist selbst für diesen Film erbärmlich.
Fall 39 ist meiner Meinung nach ein langweiliger und schlechter Film.
Deine Kommentare
DasD.Ding
über die Serie Game of Thrones 2012/04/30 22:26:55
Es ist grundsätzlich unmöglich ein Buch detailgetreuer zu Verfilmen als es Game of Thrones getan hat. (Obwohl... hätten sie 2 von 3 Sexszenen ausgelassen wären sie näher am Buch gewesen. Haja, was solls.)
Die erste Staffel ist fantastisch und die zweite besser als die Vorlage. (Dünnes Eis, ich weiß. Aber das Buch war über weite Strecken dermaßen langweilig, dass man sich durchquälen musste. All diese übermäßig lang gezogenen Kapitel hat man in der Serie einfach geschnitten oder auf 1-2 Minuten gekürzt (allen voran bei Bran), sodass es spannend bleibt.) (Wobei ich bis jetzt nur für die ersten 5 Folgen sprechen kann.)
Leider kann ich nicht verstehen, dass man obwohl man so genau mit der Umsetzung war, man gleichzeitig so viel Sex einbauen musste? Zeitweise glaubt man wirklich, man wäre fälschlicherweise in einem Porno gelandet. Gerade weil die Kamera immer deutlich darauf bedacht ist soviel Brust wie möglich (im besten Fall in Nahaufnahme) zu zeigen.
Nicht dass ich grundsätzlich etwas dagegen hätte, aber häufig unterbricht das einfach vollkommen die eben aufgebaute Spannung.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
ragefist 2012/05/07 22:23:33
Antwort löschenWarte einfach ab bis ne Schauspielerin kommt die dir richtig gefällt. Dann willst du nur noch Brust sehen. Dann findest dus sicher auch ok. xD
NikeRapid 2012/05/09 13:13:29
Antwort löschenHey ich hätte eine wichtige Frage:
Ich habe die 1. Staffel schon gesehen und finde sie grandios. Zahlt es sich da noch aus das Buch zu kaufen? Oder wurde schon zu viel verraten?
Alle 4 Antworten zeigen
DasD.Ding 2012/05/09 16:57:47
Antwort löschen@NikeRapid
Ob sich das lohnt hängt ganz davon ab, was du lesen möchtest. Die Geschichte an sich ist erzählt und obwohl gekürzt nahezu identisch zum Buch. Theoretisch könntest du nach der ersten Staffel problemlos mit dem zweiten Buch beginnen. (Englisch gesehen, in Deutschland ist jedes Buch in 2 Aufgeteilt. Damit umfasst die erste Staffel die ersten beiden deutschen Bücher und die zweite wird die Bücher 3&4 enthalten)
Es lohnt sich zu kaufen/lesen wenn du mehr über die Hintergründe der Charaktere erfahren möchtest und dich an fantastisch geschriebenen Dialogen erfreuen kannst. Diese sind in der Vorlage ausgezeichnet. Die Englische Ausgabe ist der deutschen natürlich bei weitem überlegen. ;)
NikeRapid 2012/05/09 17:14:15
Antwort löschenDanke für die schnelle Antwort ;) Werd mir wohl das Buch besorgen.
DasD.Ding
über Psycho 2011/09/25 18:30:00
Gut gefallen hat mir der Dialog zwischen Marion und Norman am Abendtisch, der einen sehr schönen Einblick in beide Charaktere gab und ebenso der innere Monolog Normans am ende des Films.
Der Rest hat mich irgendwie kalt gelassen. Bei mir gab es keine Gänsehaut. Keine Spannung. Traurigerweise war es mir einfach zu jedem Zeitpunkt absolut egal wie es weitergeht.
Will nicht bestreiten dass der Film gut ist und sehr schön geschriebene Dialoge hat, aber einfach nicht mein Fall.
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DasD.Ding
über Wächter des Tages 2011/09/25 17:00:25
Der erste war schlecht.
Dieser hier ist einfach nur noch beleidigend.
Eine Qual von der ersten, bis zur letzten Minute.
Keine Empfehlung von mir.
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DasD.Ding
über Wächter der Nacht 2011/09/25 16:57:50
Miserabel.
Die Vorlage ist mehr eine Art Fantasy-Horror-Krimi. Hier hat man Krampfhaft versucht noch Action und Komödie mit beizumischen, was einfach nicht funktioniert.
Überhaupt funktioniert nichts in diesem Film.
Eigentlich schade.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
DasD.Ding
über Requiem for a Dream 2011/04/02 11:50:56
Auf der Kontra Seite:
- Das erste drittel des Films zieht sich ein wenig. Ich muss aber eingestehen, dass es den ersten Aufschwung, quasi die Sonnenseite der Thematik ganz nett aufzeigt.
- Viele Wiederholungen. Es nervte nach dem ~fünfzigsten mal immer wieder dieselben kurzen Schnitte zu sehen, wenn die Protagonisten zu Drogen greifen.
- Zu viel Sex. Sexszenen waren in der Regel zu lang und wirkten profan. Beispiel: Die Freundin von Tyrone. Sie existiert genau eine einzige Szene lang (abgesehen von diversen Telefongesprächen, in denen sie aber nie aktiv erscheint), in dieser Szene schläft sie knapp 2 (?) Minuten mit besagtem Freund und das wars dann auch schon. Kein Charakter, nichts was folgt. Einfach nur ein paar schöne Bilder ihrer Brüste. Hätte man gern wegschneiden können.
Auch die zunehmend harten Bilder gegen Ende des Films verloren ihre Wirkung nach sehr kurzer Zeit. Wo zu beginn noch Emotion dabei war, der Fokus auf dem Charakter lag und der eigentliche Akt Off-Screen geschah war das ganze zumindest für mich wesentlich intensiver. (Insbesondere wenn Sie sich gegen Mitte des Films "geld leihen" muss) Gegen Ende würde ich meine Gedanken wiefolgt ausdrücken: "Thanks for the titshot movie, can we go on with the story now?"
Auf der Pro Seite:
- Ein phänomenaler Soundtrack. eigentlich habe ich den Film nur gesehen WEIL ich den Soundtrack kannte und ihn ebenso wie viele andere für absolut genial halte. Einfach der HAMMER. Vermutlich einer der besten die es auf dieser Welt gibt. Ich glaube viele Szenen im Film funktionieren nur deshalb so gut, weil sie mit genau dieser(!) Musik unterlegt sind.
- Sehr gute visuelle Effekte. Besonders ins Auge sprangen dabei für mich die Alptraumartigen Trips der Mutter. Sehr intensiv und Eindrucksvoll. Wie auf der Kontraseite beschrieben, teilweise aber auch zu lang und mit wenig Inhalt.
- Sehr gute Dialoge und begabte Schauspieler. Hier spreche ich von der englisch-sprachigen Fassung, da ich die Übersetzung nicht gesehen habe. (Und wo gerade im Bereich der Dialoge sehr oft gepfuscht wird)
- Das Ende. Die letzten 20 Sekunden eines Films sind wichtig. In vielen Filmen gibt es ein grandioses Ende, ein Moment an dem man die Credits hätte einspielen können und den staunend und stumm zurücklassen. Und dann kommt bei vielen Filmen noch 2-5 Minuten irgendein Ausklang, der nichts mehr zum Film selbst dazu gibt und einen nur noch auf das Ende warten lässt. (Beispiel: Wenn in Kings Speech nach der Rede alle applaudieren. Das braucht niemand und verzögert das Ende des Films nur sinnlos. Der stärkste war mE genau eine Sekunde vor dem Applaus, mit dem letzten Wort der Rede. Lasst das Publikum applaudieren, statt eurer Statisten.)
Requiem for a Dream endet im richtigen Moment, lässt einen noch staunend und stumm ein bis zwei Minuten zurück, den verlauf der Credits anstarrend. Fand ich sehr gut.
Wie man an meiner Bewertung bereits sieht: Für mich überwiegen die Positiven Aspekte gegenüber den negativen deutlich. Insgesamt ein guter Film, der durch einen grandiosen Soundtrack deutlich an Stärke gewinnt.
Volle Empfehlung aber man sollte ihn nicht mit zu großen Erwartungen ansehen, denn wie alle Filme hat auch Requiem for A Dream seine schwächen.
DasD.Ding
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DasD.Ding
über Megamind 2010/12/04 12:12:26
Ich habe nur die englische Version gesehen, da fand ich die Synchronarbeit sehr gut ^^
Für mich reiht sich Megamind neben "Monsters Vs. Aliens" ein, und beide fand ich unglaublich witzig.
Storytechnisch kriegt man genau was man erwartet, gepaart mit einer Riesenladung Witz und Parodie aus dem Superheldenbereich.
Für mich einfach wahnsinnig gute Unterhaltung :)
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DasD.Ding
über Metropolis 2010/12/04 12:03:55
Es bleibt nur eines zu dem Film zu sagen: Brigitte Helm spielt hervorragend ihre Doppelrolle.
Darüber hinaus kann ich über alles hinwegsehen, was an diesem Film nicht besonders gut sein mag. Allein dieser kranke Blick von ihr als Roboter ist Gold wert.
Sehr euch den Film an! Es lohnt sich.
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DasD.Ding
über Nightmare - Mörderische Träume 2010/12/04 11:57:55
Jeder Sekunde dieses films sieht man an, dass er aus den 80ern kommt. Die Landschaft, die Charaktere, die Haare, die Kleidung, der Dialoge, die Musik... einfach alles. So wirkt der Film wenn man ihn heute sieht einfach irgendwie fehl am Platz, aber als Klassiker des Genres und dem großen Einfluss den er ausgeübt hat, dachte ich mir ich schaue ihn mir einmal an.
Und ich muss sagen: Nightmare ist vermutlich der beste des Genres (Sinnloser Teenie Slasher)
Die Bilder, die man zu Gesicht bekommt sind noch heute sehr packend. Aber das liegt wohl daran, dass man nicht mit CGI arbeiten konnte und stattdessen alles was man sehen kann "real" werden ließen. So haben sie für den ersten Mord tatsächlich den gesamten Raum gebaut, alle Gegenstände fest vertackert (inklusive der Person die da noch am Boden liegt) und das ganze Ding dann auf den Kopf gestellt um die Szene verwirklichen zu können.
Das gleiche Spiel wenn J. Depp von Freddy geholt wird. Die Szene sieht so real aus, weil die in einen umgedrehten Raum literweise Kunstblut haben rein fallen lassen.
Für mich steht Nightmare für Innovation im technischen Sinne, etwas das kein einziger der Nachfolger wieder gemacht hat. Aus Geldmangel hat man auf alle technischen Möglichkeiten, die zu der Zeit schon zur Verfügung standen, verzichtet und stattdessen alles was man im Film sieht tatsächlich genau so aufgebaut. Dadurch entstehen Bilder, die genau deshalb echt aussehen, weil sie es "quasi" sind.
Das Ende ist natürlich wahnsinnig kitschig und auch bei den von mir gerade eben gepriesenen Bildern gibt es Szenen die einfach dämlich aussehen, aber dennoch ist Nightmare on Elm Street ein guter Film. Ausnahmslos alle Nachfolger (mit einer Ausnahme die ich ganz gut fand, aber ich weiß nicht mehr welcher es war, ich glaube es war der fünfte, aber ich bin mir nicht sicher - ist auch eigentlich egal) sind miserabel auf größtenteils unterstem Niveau, aber aus reinem Spaß an Crap kann man sich die gern ansehen.
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DasD.Ding
über Nightmare Before Christmas 2010/08/06 12:01:49
Ich liebe Nightmare before Christmas. Als ich ihn zum ersten mal vor einem Jahr gesehen habe (Der Film hat bei mir keinen Nostalgic Bonus ^^) hat er mich sofort in seine Skurrile Welt, die fantastischen Bilder und mitreißenden Lieder gezogen und gebannt.
Die Geschichte ist eher simpel, hat ein bisschen Märchenhaftes aber immer wieder schön zum ansehen (was bei mir ca. 1x die Woche ist).
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DasD.Ding
Kommentare 2010/08/06 11:50:33
Nolan macht genau das selbe wie in seinen anderen Filmen auch: Er kreiert einen Twist und hält uns die Informationen vor (oder gibt sie nur bruchstückhaft) die wir benötigen würden um das Ende vollständig zu entschlüsseln.
Es besteht kein Bedarf sich darüber zu streiten, man sollte es einfach wirken und noch einmal ganz genau Revue passieren lassen was man eigentlich gesehen und gehört hat.
Das Ende besagt eigentlich nur: "Trau nicht allem, was du in diesem Film gesehen hast."
Ich persönlich bin aber dennoch eher auf der Seite, dass Cobb noch immer im Limbus ist aufgrund seiner Kinder, die in allen Einstellungen des Filmes ebenso wie am Ende die selbe Haltung, das selbe Alter und die selbe Kleidung haben und da es eigenartigerweise nicht eine Einstellung nach seinem Erwachen im Flugzeug gibt, in der der Hintergrund scharf eingestellt ist. Der Kreisel fällt am Ende dennoch, ganz gleich ob nun Traum oder Realität, aber das Ende ist persönlicher. Cobb wartet erst gar nicht auf die Auflösung, sondern wendet sich vom Kreisel ab (so wie wir es auch tun sollten ;) ). Er hat seine Schuldgefühle und seine Trauer um seine Frau überwunden, die die wahren Gründe dafür waren, weshalb er nicht zu seinen Kindern konnte und kann nun endlich bei seiner Familie sein.
Dies gibt übrigens auch noch einen weiteren Interpretationsansatz der hier fehlt: Im Film handelt es sich um eine für Cobb ausgeführte Inception, seine Frau zu überwinden. Auch für diese ließen sich genug Gründe zusammentragen ^^
Aber wie gesagt, eigentlich ist es egal, denn Gewissheit wird es niemals geben. Das alles ist von Nolan so geplant. Viele Möglichkeiten, keine Gewissheiten.
Daher werde ich auch nicht abstimmen ;)
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
DasD.Ding
Kommentare 2010/07/30 17:16:08
Als allererstes kommt da bei mir Memento. Der erste Nolan den ich je gesehen habe und der beste Film den ich kenne.
Danach Following, der schlicht und ergreifend der beste low-budget-Film dieser Welt ist.
Dahinter stehen für meine persönliche Rangliste Inception und danach The Dark Knight. Prestige habe ich bis jetzt nur einmal gesehen und fand ihn etwas schwächer als seine anderen Filme, aber ich denke ich müsste ihn noch einmal sehen um das genau zu entscheiden. Batman Begins gefiel mir persönlich am wenigsten seiner Filme, da der Villain einfach schwach ist und keine tiefe besitzt. Insomnia bewerte ich nicht auf dieser Liste, da ein Remake. Ich fand den Film allerdings dennoch toll.
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DasD.Ding
über M - Eine Stadt sucht einen Mörder 2010/07/29 20:58:33
Schlechte Filme wurden schon immer gedreht und schnell wieder vergessen. Nur wenige Werke überdauern die Zeit und können auch nach 50, 60 oder gar 80 Jahren begeistern. M ist einer dieser Filme und das vollkommen zurecht!
während sich das Organisierte Verbrechen ebenso wie die Polizei gleichzeitig auf die Jagd nach dem Kindermörder, dem "Chaotischen" machen lässt einen schon bald vergessen wie alt der Film ist und füllt den Zuschauer mit purer Spannung.
Sehr guter Kriminalfilm.
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DasD.Ding
über Hot Shots! - Der zweite Versuch 2010/07/29 20:50:21
Nicht eine einzige Szene in diesem Film ergibt Sinn. Die Witze sind dermaßen plump, dass man erst über den Witz an sich lacht und danach über sich selbst, weil man sich fragt warum man das jetzt eigentlich lustig fand. Aber genau das ist der Charme von Komödien wie Hot Shots oder der nackten Kanone, die im 5-Sekunden-Takt entweder etwas völlig unpassendes im Hintergrund zeigen, einen fantastisch blödsinnigen Wortwitz loslassen, oder die filme ihrer Zeit parodieren. Es gibt nur sehr, sehr wenige Komödien über die ich ähnlich viel Lachen kann wie über Hot Shots 2 - daher 9 Punkte von mir. Der eine Minuspunkt kommt nur daher, da selbst mir der ein oder andere Witz einfach zu abstrus ist.
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DasD.Ding
über Hangover 2010/07/29 20:41:09
90% des dieser Komödie sind schlicht und ergreifend nicht lustig.
And und zu gibt es den ein oder anderen sehr netten Witz, aber die sind leider die Ausnahme.
Daher unterer Durchschnitt für mich.
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xRoCkaBilLyx 2010/07/31 20:46:35
Antwort löschenOhja!
Alte Witze.
Durchgekaute Story.
Nicht wirklich gute Charaktere.
Wtf..?
DasD.Ding
über Inception 2010/07/29 19:30:19
Ein beinahe "typischer" Nolan. Der Grundaufbau ist eigentlich relativ einfach und solide - da haben wir die Gruppe von Spezialisten die in Mission Impossible Manier einen eigentlich unmöglichen Auftrag annehmen und ausführen, bei dem so allerhand schief geht und die Gruppe mehr als einmal extremen Situationen ausgesetzt ist.
Das ganze in einem faszinierenden Science-Fiction Setting, welches an Paprika, Matrix und schlussendlich noch Edgar Allen Poes Gedicht "A Dream within a Dream" erinnert.
Die Action ist sauber ausgeführt, wie wir sie bereits aus seinen Batman Verfilmungen kennen.
Visuell ist Inception beeindruckender als der "visuell ach so beeindruckende" Avatar aus zweierlei Gründen:
1.Wenn wir uns in einem Haus befinden, welches gerade einstürzt oder in das riesige Wassermassen quasi aus dem Nichts eindringen - sehen wir genau das! Es fühlt sich Atemberaubend echt an und nichts wünsche ich mir derzeit sehnlicher als die ein oder andere Szene in einem Making Of zu sehen. Das alles ist mehr, viel mehr als Bluescreen-Effekte und extrem teure Pixelfiguren.
2. Inception nimmt sich das bekannte und verwandelt es in etwas neuartig fantastisches. (Wie die sich aufrollende Stadt die man auch im Trailer sieht (will ja nicht zuviel spoilern ^^))
Und das ist zwar schön, macht aber noch keine 10 Punkte :)
Die Idee der Inception an sich und der Umsetzung dieser ist originell und unvorhersehbar. Hier möchte ich nicht spoilern, aber wie das "Subjekt" für die Ausführung genutzt wurde hat mich stark überrascht und den Film besser aussehen lassen als all die aufgezählten und nicht aufgezählten Filme, die dem oben genannten Konzept folgen.
Daneben ist die Idee und die Umsetzung schlichtweg brilliant, wie sich die einzelnen Ebenen gegenseitig beeinflussen - hier fühlte ich mich auf großartige Weise an Nolans erste Filme, Memento und Following, erinnert. (Die ich beide über alles schätze)
Auch für Drama sorgt der Film genug in Person von Cobbs ehemaliger Frau, deren Geschichte wahrhaft wunderschön und tragisch zugleich ist.
Sonst liegt die Genialität vor allem in vielen kleinen Details die ich hier im Rahmen der Spoilerlosigkeit nicht nennen möchte und den erstklassigen Dialogen. In bestimmten Szenen versagt die deutsche Synchronisation leider ein wenig, die aber ansonsten sehr gut ist. Originalsprache empfehle ich dennoch.
Je mehr ich über Inception nachdenke (und der Film regt zweifelsohne zum Nachdenken an) desto mehr gefällt er mir. Ich werde auf jeden Fall noch mehrfach im Kino sein. Inception ist ein Meisterwerk, nicht mein persönlicher Lieblingsfilm (diesen Platz übernimmt nach wie vor Nolans Memento) aber ein wahrhaft einzigartiges und empfehlenswertes Erlebnis.
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DasD.Ding
über Mr. Nobody 2010/07/28 10:47:04
Ich hatte mir sehr viel von Mr. Nobody versprochen, sehr viel sogar. Die Inhaltsangabe versprach einen interessanten Plot und der Trailer sah nicht schlecht aus, aber was ich zu Gesicht bekam war alles andere als auch nur Ansatzweise gut.
Nein, nicht ganz: Mir gefällt nach wie vor die Grundidee des Films und auch die Auflösung am Ende ist gut ausgedacht, aber alles positive, was ich dem Film anrechnen könnte, hat mir dieses Machwerk kaputt gemacht.
Ab HIER können Spoiler enthalten sein, auch wenn ich nicht auf den Plot Bezug nehme!
Es beginnt schon am Anfang, wenn wir sehen wie das ungeborene Kind sich seine Eltern aussucht. (Erinnerte mich unfreiwillig an "North") Grässlich! Und natürlich benötigt der Film ein Einhorn in dieser Szene! Was? Warum zur Hölle läuft ein Einhorn da durch die Gegend?
Danach werden wir von Nahaufnahmen der Mutter gequält, die nichts anderes macht als dem Kind schief etwas vorzusingen und "buuuhhh" zu rufen und schließlich beginnt irgendwann etwas, dass so ähnlich aussieht wie ein Plot. Dieser hätte interessant sein können, für manche Augenblicke ist er es sogar, aber die meiste Zeit hält sich der Film eher Flach, gewinnt einfach keine Charaktertiefe. Dazu gibt es im Laufe des Films unglaublich viele Szenen, die man einfach nicht braucht. Oder kann mir jemand erklären, was eine hässliche Nahaufnahme auf einen Regentropfen soll, den wir während seiner Reise zwischen Wolken und dem Blatt in der Hand des Protagonisten begleiten? Es regnet schlicht und ergreifend! Dieser, vermutlich sehr teure Effekt, war vollkommen nutzlos und diente ausschließlich dem Selbstzweck ohne der Geschichte irgendetwas hinzuzufügen. Ähnlich geht es leider vielen Szenen. Nein, er schläft nicht einfach auf einer Bank, sondern schwebt über ihr. Wow, ich bin beinahe beeindruckt!
Was dem Film gut getan hätte, wären 20 Millionen weniger Budget. Das hätte den Regisseur möglicherweise dazu veranlasst sich darauf zu konzentrieren, dass er hier eigentlich eine Geschichte erzählen will, anstatt sich an einer nutzlosen oder gar vollkommen abstrusen Szene nach der anderen aufzuhalten.
Mr. Nobody kann ich nicht mehr anders beschreiben als "Ärgerlich". Ich hatte mich gefreut ihn zu sehen, wünschte mir er wäre gut, aber am Ende ist dieser Film einfach nichts weiter gewesen als Müll. Nonsens zusammengeklebt mit einem Hauch von guten Ideen.
Warum mögen Leute diesem Film?
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Jane_Doe 2010/07/31 23:40:21
Antwort löschenWeil er sehr poetisch ist (siehe Regentropfen) und eine Sichtweise auf die vielleicht wichtigste aller philosophischen Fragen "Was hat das Leben für einen Sinn?" anbietet. Aber das muss ja auch nicht jeden interessieren.
Tyler 2010/08/05 11:24:31
Antwort löschenOk, bei dem Einhorn dachte ich mir auch "och nö was soll das denn jetzt?"
Zu den anderen Sachen:
Das ständig Nahaufnahmen der Mutter gezeigt werden liegt daran, da diese Szenen aus der Sicht eines kleinen Kindes sind, und dieses seine Mutter eben so warnimmt.
Das wir den Regentropfen auf das Blatt begleiten verdeutlicht seine Wichtigkeit, schliesslich ist es dieser simple Regentropfen der dazu führt das er Anna erstmal wieder verliert.
Und das er nicht nur auf der Bank schläft sondern schwebt - den Schwebezustand träumt er, genauso das Anna auftaucht und am Wasser steht, ihn dann sieht. Ein Traum, deswegen malt er ja dann auch den Kreidekreis auf die Erde, in dem Anna dann später tatsächlich steht.
DasD.Ding
über Avatar - Aufbruch nach Pandora 2010/07/26 21:32:25
Avatar fand ich ganz gut im Kino, er ist wirklich nichts neues und alles andere als dramaturgische Höchstleistung, aber das war in dem Fall auch nicht mein Maßstab. Die Schlachten sehen auf jeden Fall ganz gut aus.
Warum dann nur 5 Punkte?
Schon beim zweiten Versuch den Film zu sehen war alle Luft raus und ich langweilte mich trotz der schönen Bilder zu Tode.
Der Film ist nett, aber auch nicht mehr. Warum er so erfolgreich ist bleibt mir rätselhaft. Einmal sehen langt vollkommen, für mehr gibt dieser Streifen einfach nichts her.
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DasD.Ding
über Der blutige Pfad Gottes 2010/07/26 16:07:59
Einer der lustigsten Action Filme die ich kenne. Schräge Charaktere, einprägsame Dialoge, schöne Erzählweise (größtenteils nichts chronologisch).
Teilweise übertrieben oder unlogisch und der deutsche Titel ist bescheuert. "The Boondock Saints" hat einen so schönen Klang und ergibt so viel mehr Sinn als "Der Blutige Pfad Gottes". Natürlich ist der Film kein Original, aber er unterhält mich immer wieder wenn ich ihn sehe aufs neue.
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DasD.Ding
über Brücke nach Terabithia 2010/07/26 15:28:36
Die Brücke nach Terabithia ist KEIN Fantasy Film! Höchstens ein Drama mit fantastischen Einflüssen. Ich kann nicht verstehen warum er überall als Fantasy ausgeschildert ist und selbst die Trailer so aussehen als wäre es Fantasy.
Aber egal, der Film ist fantastisch. Leslie zieht den Zuschauer sofort in ihren Bann mit ihrer grandiosen Fantasie, dem sonnigen Gemüt und der puren Lebensfreude die dieses Kind ausstrahlt. Während Jess im ewigen Zwiespalt zwischen den Vorwürfen seiner Eltern und seinen eigenen Wünschen lebt, eine Situation die viele vermutlich nachvollziehen können.
Als es dann zum Twist kommt, schnürt sich einem die Kehle zu. Mir auf jeden Fall blieb die Luft weg, so tragisch das ganze :(
Auf jeden Fall ein sehr gutes Drama(!)(KEIN Fantasy!)
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samploo 2010/07/26 17:48:24
Antwort löschenEntschuldige aber bei "Aber egal, der Film ist fantastisch." musste ich einfach lachen :D
Ja, ich ging leider auch mit falschen Erwartungen an den Film heran, weshalb es dann auch nur zu einer 7/10 kam.
DasD.Ding
über Fall 39 2010/07/26 15:17:20
Ich habe den Film gesehen ohne jegliches Vorwissen, kannte nicht einmal das Genre oder eine Inhaltsangabe.
Es begann relativ interessant, wurde dann allerdings von Moment zu Moment blöder. Für einen Horrorfilm passiert viel zu lange gar nichts und die Schockelemente wirken einfallslos. Der Rest ist ganz normaler Kitsch nichts neues dabei, aber bis auf den Schluss nichts wirklich schlechtes. Das Ende jedoch ist selbst für diesen Film erbärmlich.
Fall 39 ist meiner Meinung nach ein langweiliger und schlechter Film.
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