David "Noodles" Aaronson
David "Noodles" Aaronson aus Halle heißt Felix , ist 27 Jahre alt. Er hat sich Mon, 20 Jun 2011 23:31:28 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 857 Filme bewertet und legendäre 363 Kommentare geschrieben. Ich interessiere mich für Film, Musik, rumgammelei (ohne Erfolg dafür mit Passion). Betreibe hobbymäßig desweiteren Psychoanalyse, Kellnerei (eher Zwang) und Gitarrenmusik. Ich bin liebenswert, entspannt und tolerant – besonderst mir selbst gegenüber. Ab und an lese ich auch mal etwas, leider bin ich trotzdem ein kleiner Legastheniker (groß bin ich in der Tat, mit 1,93) – ich bitte also um Nachsicht. Mehr
| Name | Felix |
|---|---|
| Alter | 27 |
| Stadt | Halle |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | ♥♥Polizist 663 (Chungking Express)♥♥, ♥♥Guido Anslemi (8 ½ )♥♥, Der Tramp, Indiana Jones, Donald Duck, James Bond aka 007, Batman, Tom Hagen & Pentangeli (Der Pate II), Chow Mo-wan (Days of Being Wild, In the Mood for Love, 2046), Butters & Eric Cartman (South Park TV), Al Bundy (Married with Children TV), Joes Vater (Johnny zieht in den Krieg), Gelsomina (La Strada), L (Death Note - Anime) |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Robert De Niro, Tony Leung ("Little Tony"), Marcello Mastroianni, Leslie Cheung, Javier Bardem |
| Meine Lieblingsregisseure: | sehr: ♥♥Wong Kar-wai♥♥, ♥♥Federico Fellini♥♥, Rainer Werner Fassbinder, Stanley Kubrick -------- Hayao Miyazaki, Park Chan-wook, Martin Scorsese, Andrei Tarkovskij, François Truffaut, P. T. Anderson, Sergio Leone, Terrence Malick, Christopher Nolan, Fatih Akin, Charles Chaplin, Ang Lee, Johnnie To ---------In Teilen: David Fincher, Steven Spielberg, Francis Ford Coppola, Ridley Scott, Alejandro González Iñárritu, Oliver Stone, Werner Herzog ---------In Aussicht: Kieslowski und Louis Malle |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Sie werden Shakespeare erst richtig genießen, wenn sie ihn im klingonischen Original lesen". --Oder "You haven't heard Shakespeare until you've heard it in the original Klingon". Aus Star Trek VI: The Undiscovered Country |
| Über mich | Ich interessiere mich für Film, Musik, rumgammelei (ohne Erfolg dafür mit Passion). Betreibe hobbymäßig desweiteren Psychoanalyse, Kellnerei (eher Zwang) und Gitarrenmusik. Ich bin liebenswert, entspannt und tolerant – besonderst mir selbst gegenüber. Ab und an lese ich auch mal etwas, leider bin ich trotzdem ein kleiner Legastheniker (groß bin ich in der Tat, mit 1,93) – ich bitte also um Nachsicht. |
Der Geschmack der Kirsche und 1 weitere ...
David "Noodles" Aaronson vorgemerkt Fri, 17 May 2013 03:51:04 -0000
In the Mood for Love - Der Klang der Liebe
David "Noodles" Aaronson 10.0 "Lieblingsfilm" Fri, 17 May 2013 03:50:49 -0000
Der Irony Man ist der Rambo des 21. Jahrhunderts. Kaum einer anderen Comicfigur nimmt man die Philanthropie so wenig ab wie Tony Stark, sein Glück dass er - neben als seinen coolen Sprüchen, den glänzenden Autos & einer alles killenden War-Machine/Iron Patriot - zumindest einmal den Planeten gerettet hat (in "Avengers"). Ansonsten gibt es bedingsloses töten & grenzenloses herumalbern…
Der Irony Man ist der Rambo des 21. Jahrhunderts. Kaum einer anderen Comicfigur nimmt man die Philanthropie so wenig ab wie Tony Stark, sein Glück dass er - neben als seinen coolen Sprüchen, den glänzenden Autos & einer alles killenden War-Machine/Iron Patriot - zumindest einmal den Planeten gerettet hat (in "Avengers"). Ansonsten gibt es bedingsloses töten & grenzenloses herumalbern.
Demnach alles beim alten, wie fein. Heißt hier: etwas lahme Schurken, wohl dosierte Action (mit zu viel CGI & zu viel von zu viel im Finale), Robert Downey jr. als großer Fixstern & eine Pepper die man am liebsten in die Wüste schicken würde (ob sie dort den Mandarin, den Iran Man, trifft?).
Die Story selbst hat gleich 3 schnucklige Wendungen. Die große Überraschung ist ganz gelungen, die beiden kleineren sind einmal vorhersehbar & das andere mal total Banane. Wenn es einmal hackt dann nicht an der Logik der Naturwissenschaften, denn die ist nach "Iron Man 1" mit seinem in der Wüste gebauten Anzug eh hinfällig. Was manchmal stört ist eine eher unelegante Erzählweise, welche sich auch noch erblödet einige langweilig abgedroschene Standart-Szenen hinzuzufügen z.b. 'ich finde den Schurken mit Hilfe geiler Laptop-Action, alle anderen schaffen dies natürlich nicht'. Natürlich, solangeTony den von sich selbst überzeugten Chefmacker raushängen darf, ist alles in der Film- wie Zuschauerwelt in Ordnung.
Unbedingt erwähnen muss ich noch Tony Starks Traumata, Ängste & sonstige Probleme. Diese kommen wirklich durchgehend bis zum letzten drittel des Filmes vor. Allerdings werden sie spätestens nach 30 Sekunden mit 'nem flotten (meist sehr witzigen) Spruch weggeredet – Tony verdrängt also, der kleine Schuft. Das ist insofern von Bedeutung da wirklich alle(!) solcher Szenen, die ja durchausrecht häufig sind, so aufgelöst werden. Obwohl "Iron Man 3" ständig ernsthafte Szenarien heraufbeschwört, weigert sich der Film in einer solchen Konsequenz sich wirklich ernsthaft mit seinen Figuren auseinander zusetzten, wie ich es so wirklich noch nie in einem Sommerblockbuster gesehen habe. Also Shane Black zieht diese Linie komplett bis zum Ende durch!
Joar, finde ich saucool :)
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Der Schrei nach Freiheit von der Herren Gustave de Kervern & Benoît Delépine in Form einer ziemlich witzigen Anarchokomödie gestaltet.
Im drögen aber ruhigen Verkäuferalltag von Jean-Pierre Bonzini kommt der Tag an den alles schief geht, sein punkiger Bruder, welcher sich selber Not nennt, nimmt ihn auf & fortan ziehen die beiden Asseln frei durch dass Land. Aus Bonzinis Namen wird…
Der Schrei nach Freiheit von der Herren Gustave de Kervern & Benoît Delépine in Form einer ziemlich witzigen Anarchokomödie gestaltet.
Im drögen aber ruhigen Verkäuferalltag von Jean-Pierre Bonzini kommt der Tag an den alles schief geht, sein punkiger Bruder, welcher sich selber Not nennt, nimmt ihn auf & fortan ziehen die beiden Asseln frei durch dass Land. Aus Bonzinis Namen wird dann einfach nur noch Dead.
Die Botschaft ist klar: We Are Not Dead. Nicht so wie die Eltern die Tag ein Tag aus (zwar in skurrilen Szenen) immer den gleichen Trot fahren.
Mag sein dass die Betrachtung des Pennerdaseins unkritisch & (wie alle anderen Thematiken) auch viel zu lasch - zu amüsant etc. - dargestellt ist. Es gibt dennoch einiges was den Film hervorhebt, sein Wille ohne ein Fazit auszukommen, die einmalige Darstellung eines Bettlers/Punks ohne wirkliche negative Aspekte, es gibt somit auch keine 'reinigende Dialektik' am Ende zwischen bürgerlicher Welt & dem Schattenleben (nein nicht einmal im Ansatz – wie oft kommt so etwas schon in Filmen vor?)
Sein großes Plus ist der Schrei nach Freiheit, aus dem rotzigen Mundwerk eines Menschen den wir liebevoll Assi nennen würden, er formuliert ein unstillbares Verlangen aus, nämlich das zu tun was wir wirklich wollen ohne Grenzen, Zwänge oder Konventionen– auch wenn dies Nichtstun & sogar Leid bedeuteten würde. Ein kleiner dreckiger Spiegel der uns da zudem vorgehalten wird; nein viel eher ins Gesicht gedrückt wird, & ja der Spiegel ist berotzt.
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Almanya - Willkommen in Deutschland
David "Noodles" Aaronson 7.0 "Sehenswert" Thu, 02 May 2013 22:39:51 -0000
Der Geist des Bienenstocks
David "Noodles" Aaronson 8.0 "Ausgezeichnet" Tue, 30 Apr 2013 00:29:31 -0000
Victor Erice beschwört, mit ruhiger Meisterhand, den Geist der Kindheit herauf, behutsam, brüchig & widersprüchlich. In Spanien kurz nach dem Bürgerkrieg leben die Menschen mehr oder weniger abgeschottet voneinander, in eigenen Bienenstöcken zwar, aber ohne wirklichen menschlichen Kontakt. Wie sollten da zwei kleine Mädchen – ein gutes & ein nur scheinbar fieses – nicht versuchen mit eigenen…
Victor Erice beschwört, mit ruhiger Meisterhand, den Geist der Kindheit herauf, behutsam, brüchig & widersprüchlich. In Spanien kurz nach dem Bürgerkrieg leben die Menschen mehr oder weniger abgeschottet voneinander, in eigenen Bienenstöcken zwar, aber ohne wirklichen menschlichen Kontakt. Wie sollten da zwei kleine Mädchen – ein gutes & ein nur scheinbar fieses – nicht versuchen mit eigenen selbst erschaffenen Geistern zu reden bzw. an deren Kräfte zu glauben.
Doch dies taten wir alle irgendwann (oder immer noch!).
Es kommt wohl darauf an wie wir alle selbst unsere eigenen Spirits/Hausgeister ausgestalten, sie zu formen wissen; immer nach unserem Ebenbild freilich. Doch tut der Geist nun gutes, schlechtes oder beides zugleich? Nur wie kann man überhaupt wissen was gut oder schlecht ist, wenn man den Bienenstock nie verlässt, also nicht frei in der Welt herumfliegt? (ja, ja das ist schwülstig :)
Zitat:
Jemand, dem ich kürzlich in meinem Bienenstock gezeigt habe, wie sich das Rad dreht, so sichtbar wie das Hauptrad einer Uhr
… das ewige Treiben das rätselhafte Durcheinander… das unruhige gerenne
… Wer all dies beobachtet hat, wird nach der anfänglichen Verwunderung den Blick abwenden mit einem Ausdruck von Traurigkeit und unbeschreiblichen Entsetzen
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So happy together
--Imagine me and you, I do
I think about you day and night, it's only right--
Wong Kar-wai wagt sich mit Tony Leung & Leslie Cheung nach Argentinien, wo beide als Lai & Ho die höhen wie tiefen der gemeinsamen Zweisamkeit durchleben.
'Las es uns noch einmal probieren': nach beendeter Beziehung der Lieblingsspruch von Ho (L. Cheung)…
So happy together
--Imagine me and you, I do
I think about you day and night, it's only right--
Wong Kar-wai wagt sich mit Tony Leung & Leslie Cheung nach Argentinien, wo beide als Lai & Ho die höhen wie tiefen der gemeinsamen Zweisamkeit durchleben.
'Las es uns noch einmal probieren': nach beendeter Beziehung der Lieblingsspruch von Ho (L. Cheung). Wer kennt solche Worte nicht, oder hat zumindest nicht einmal gleichartiges gedacht? So muss es auch (?vielleicht/sicher?) Wong Kar-wai schon ergangen sein, der Sechste Film unter seiner Regie ist zweifelsohne der am meisten auf dem Boden der Tatsachen verwurzelte. Kaum flirrende Bilder oder überästhetische Einstellungen, keine Figuren die einer reinen Autorenfeder entsprungen scheinen – nur einmal bringt er mit Chang eine typische Wong'sche Figur (der dann auch prompt für eine der genialsten Szenen verantwortlich ist. Tonbandgerät!!).
Woher der plötzliche Drang nach körnig, kalten Handkamera Bildern kommt (natürlich ist das ganze immer noch recht artifiziell), wer weiß es schon? Die Charaktere wirken jedenfalls hautnaher, kommen emotionaler rüber, so nahe dass es schon unangenehm werden kann. Direkt eben, ungekünstelt. So erreicht auch die an sich durchaus 'manisch-getriebene' Abhängigkeit der beiden voneinander, ein Höchstmass an Authentizität.
Ohne oder mit Kulturbarriere, es ist problemlos zu verstehen. Ein Gefühl wie Liebe ist halt universell, wahrscheinlich ist sie wirklich die stärkste aller menschlichen Regungen. Deshalb ist der Fall auch umso tiefer! Und ein jeder fällt mit seinen ihm eigenen charakterlichen Eigenheiten. Demnach bedeutet dies auf Ho bezogen die von ihm erzwungene Rückkehr zu Lai; sowie von Lais Seite aus, die Erduldung des nunmehr zurückgekehrten. Wieso das ganze noch einmal? Na aus Liebe! Wegen ganz viel Liebe & auch ein wenig Hass! Ewige Annäherung & ewige Abstoßung, wie beim (im Film zu hörenden) Tango.
Nun denn: 'Las es uns noch einmal probieren'
--Me and you and you and me
No matter how they toss the dice, it has to be
The only one for me is you, and you for me
So happy together--
**Anbei. Ich komme nicht umhin es noch hinzu zu tippsen. Die Darstellung eines homosexuellen Paares wurde - zumindest von einem wirklich etablierten, angesehenen Regisseur - selten so unprätentiös gezeigt wie hier(ohne irgendeine auf gender & oder sex ausgerichtete Agenda). Möglich dass der Film mir auch deshalb so gut gefällt. Eigentlich fällt mir diesbezüglich, auf die schnelle vergleichbar, nur Fassbinders "Faustrecht der Freiheit" ein…
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Hooded Justice Fri, 19 Apr 2013 13:20:52 -0000
Antwort löschenToll. Ich glaube du überbietest mich langsam als größter Wong Kar Wai-Fan.
David "Noodles" Aaronson Fri, 19 Apr 2013 14:49:58 -0000
Antwort löschenDas will ich doch stark hoffen :)
Früher einmal einer meiner Lieblingsfilme, danach immer noch sehr gerne gesehen & nun nach der ersten Besichtigung seit mind. 2 Jahren ins Mittelfeld abgerutscht.
Ein verführerischer todtrauriger Audiovisueller Rausch - war er einmal. Am besten ist "The Fountain" wenn er Hugh Jackman durch das Universum treiben & den mittelamerikanischen Dschungel hetzen lässt. Die buchstäbliche…
Früher einmal einer meiner Lieblingsfilme, danach immer noch sehr gerne gesehen & nun nach der ersten Besichtigung seit mind. 2 Jahren ins Mittelfeld abgerutscht.
Ein verführerischer todtrauriger Audiovisueller Rausch - war er einmal. Am besten ist "The Fountain" wenn er Hugh Jackman durch das Universum treiben & den mittelamerikanischen Dschungel hetzen lässt. Die buchstäbliche Erdung läuft leider aus dem Ruder. Die Geschichte um Liebe, Tod, Leben machen & Leiden ertragen, mag vllt. mit zahlreichen Bedeutungsebenen unterfüttert sein, hängen bleibt jedoch ein Mann der dem Tod eins auswischen will, letztlich - natürlich - scheitert, dafür aber begreift (das er nur scheitern kann; somit das unvermeidliche akzeptiert). Mit endlos gleichen Szenen wird dies zum Ausdruck gebracht. Im Grunde formuliert sich der Film in seiner Handlung (die im Jahre 2000) ständig selbst aus, Tom bekommt es von jedem im Film an den Kopf geschmissen, dass seine Suche nach Heilung vergeblich ist & er doch bitte versuchen soll loszulassen – von jedem, mehrfach. Das immergleiche, ohne wirkliche Variation oder ohne einen neuen Aspekt, irgendwie nervig, so wirkt auch die 'Trauerarbeit' der Figuren deplaziert.
Der Film funktioniert teilweise zwar immer noch auf einer rein emotionalen Ebene, seine Unterfütterung & seltsame dramaturgische Ideenarmut ist jedoch eine kleine Katastrophe.
Nebenbei: Was Jackman & die Weisz hier den Film über für Fressen ziehen müssen, sagenhaft.
Rein optisch finde ich golden bis bronzen angehauchte Ausleuchtung mittlerweile eher abtörnend, kann der Film nix für, macht ihn aber auch nicht besser. Die Bildgestaltung eh eine Sache für sich, jedes runde Ding wird mit einem anderen runden etwas überblendet, daneben immer wieder gerade Linien, die immer gerader & gerader werden – naja…
Aber scheiße noch mal, die Zukunftsszenen waren wirklich toll & 2 Tränen vergossen!!
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Rainhard Sat, 20 Apr 2013 20:30:54 -0000
Antwort löschenUnd jetzt gibst Du 5.5? Wieviel hast Du "damals" vergeben und warum kommst Du zu dieser völlig neuen Sichtweise? Hast Du plötzlich angefangen irgendwas in diese Richtung zu studieren und durch neuerliche Analyse fallen dir diese Dinge auf? Der Rest ist doch nicht so unterirdisch das man ihn nur auf rein emotionaler Ebene mit der höchsten Punktzahl bewerten kann...
Zudem schreibst Du die Tränen die Du vergossen hast...ich verstehe deine Kritik ehrlich gesagt nicht.
David "Noodles" Aaronson Tue, 23 Apr 2013 15:02:16 -0000
Antwort löschenZu erst war er einer meiner Lieblingsfilme, danach nur 'normal gut' & jetzt (3 Jahre später) eben nur Mittelmaß.
Hat mich auch überrascht, aber die Thematiken Liebe/Tod werden schon arg strapazierend in den Dialogen wiedergegeben. Eigentlich drehen sich alle Szenen, in der jetzigen Zeit darum; keine Variation sondern nur ein ewiges Vorkauen der gleichen Thematik (loslassen müssen sowie Leben kann nicht verlängert werden), eine einfache Botschaft seltsam verkompliziert vorgetragen (obwohl inhaltlich vllt. noch mit weiteren bedeutungsebenen aufgeladen). Ermüdent wie ich finde, zudem bremst es das eigentliche Drama auch noch aus, da sich die Trauer im Film ja an der Thematik entlanghangelt & so keine weiteren/besseren/realeren Szenen zu lässt. Funktionieren tut es natürlich schon noch, nur eben nicht mehr so gut wie ich es in Erinnerung hatte. Keine Ahnung, es fühlt sich eben breitgetreten an.
Mein Bezug zur Optik hat sich in der Zeit durchaus verändert.
Quo Vadis und 1 weitere ...
David "Noodles" Aaronson 7.0 "Sehenswert" Mon, 08 Apr 2013 00:26:24 -0000
Wong Kar-wai die Sonne meines Filmuniversums, mit "Chungking Express" als einen der am hellsten leuchtenden Sterne. Nicht zu nahe heranfliegen sonst verbrennt ihr euch noch. Um den Planeten kreisen: zwei von der Liebe enttäuschte Polizisten, Ananasdosen, eine Frau in blonder Perücke, die Kamera von Christopher Doyle sowie einer der großartigsten Soundtracks aller Zeiten.
Dieser…
Wong Kar-wai die Sonne meines Filmuniversums, mit "Chungking Express" als einen der am hellsten leuchtenden Sterne. Nicht zu nahe heranfliegen sonst verbrennt ihr euch noch. Um den Planeten kreisen: zwei von der Liebe enttäuschte Polizisten, Ananasdosen, eine Frau in blonder Perücke, die Kamera von Christopher Doyle sowie einer der großartigsten Soundtracks aller Zeiten.
Dieser Planet ist sicher nicht Hongkong, auch nicht die Chungking Mansion & erst recht nicht unsere lustige Kugel, die Erde. Es ist ein Wong Kar-wai Planet. Ein unfassbar melancholisches & zugleich hoffnungslos romantisches Fleckchen im Weltall, während alles herum bei minus 270 Grad Celsius in Gefühlskälte erstarrt, suchen die Helden des Planeten ein bisschen Wärme. Es sind ganz bestimmt Helden, denn es ist ein Großstadtmärchen was erzählt wird. Ein Wong Kar-wai Großstadtmärchen. Das Großstadtmärchen!!
Aber halt! Ich dachte immer dass "Oldboy" der eigentliche moderne Großstadtfilm ist? Ja sicher, aber der nicht minder schlechtere "Oldboy" tötet dich, macht dich fertig, hinterlässt ein schwarzes Loch in deinem Herzen, treibt dich zum Licht aber verwandelt dich in eine, nun bald sterbende, Motte. "Chungking Express" dagegen ist & bleibt der unverrückbare wärmende Gegenpol. Ein Film der Wohnungen weinen lässt, der mir zeigte das Polizisten auch nur Menschen wie du & ich sind, dass Frauen die Füße wehtun wenn sie mit Stöckelschuhen ins Bett gehen & dass nichts normaler ist als ein wenig durchgedreht zu sein.
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P.S.
So sieht der Midnight Express (der Imbiss) heute wohl aus http://www.cantoneyes.com/wp-content/uploads/2010/05/Where-Midnight-Express-was.jpg
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Brust oder Keule und 4 weitere ...
David "Noodles" Aaronson 7.0 "Sehenswert" Sun, 07 Apr 2013 18:51:57 -0000
Beyond The Black Rainbow und 3 weitere ...
David "Noodles" Aaronson vorgemerkt Tue, 02 Apr 2013 22:04:30 -0000
Gästebuch
styx.canomo Sat, 20 Oct 2012 23:39:53 -0000
hallo, ich hab dir ne anfrage geschickt, weil ich deine kommentare sehr ansprechend finde^^
TheRubiCube Tue, 09 Oct 2012 21:45:31 -0000
Anfrage versendet!
Ich weiß auch nicht.. sympathieträgerprofil.. lieblingsregisseure gefallen.. lieblingsfilme auch.. am meisten aber die Rezensionen! :P
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 18:55:38 -0000
Jup, umbenennen geht aber leider nicht und löschen und wieder anmelden kommt nicht in Frage. :D
nerdkiller Thu, 27 Sep 2012 17:47:16 -0000
Seit ein paar Wochen. hoffman hat neues Personal gesucht, mich gefragt und ich hab zugesagt. Mal sehen wie's läuft. ;) Schreib dort als "MacReady", da ich meinen mp Namen bescheuert finde.
ProsperDune Tue, 04 Sep 2012 20:30:39 -0000
Vielen Dank für die Annahme! Das Video aus "Happy Together" schaue ich mir lieber nicht an. Habe irgendwie Angst, mir den Film zu verderben, also Angst vor Spoilern. Ich will die Kar-Wai-Momente erleben, wenn ich den ganzen Film schaue. Die DVD habe ich jedenfalls seit heute...
ProsperDune Mon, 03 Sep 2012 13:39:58 -0000
Da ich mich aschon jetzt als angehender Wong Kar-Wai-'Verehrer' sehe ("Chungking Express" und "In The Mood For Love" habe ich bereits gesehen), würde ich dir gerne eine Freundschaftsanfrage schicken.
Gruß, Prosper Dune
hoffman587 Thu, 30 Aug 2012 10:31:37 -0000
Ich kenne ja deine Vorliebe für solche Tierchen, obgleich ich da jetzt aberr auch eher einen Hasen erwartet hatte. Aber ich versteh dich schon. ;) Und nein, ich geh höchstens noch in den Scotty, wenn Nolan eine faire Behandlung erfahren will - überhaupt in Ansätzen - dann heißt es jetzt warten. :)
hoffman587 Wed, 29 Aug 2012 16:50:18 -0000
Mit solchen Bildern willst du mich doch echt fertig machen oder?;-D
hoffman587 Fri, 17 Aug 2012 12:56:01 -0000
Ne pass auf, das ist ein Scottfilm, den heb ich wieder in den Himmel!^^
hoffman587 Fri, 10 Aug 2012 17:38:22 -0000
Wue gesagt erstere Aussage finde ich legitim. :) Andererseits, ja ich gebe zu für einen Blockbuster hat Inception seine Stärken, auch gut: Geschundene Melodramatik, die du ja teils erwähntest. Oder der Aspekt der Frau. Hingegen dann aber, dass das Nolan seinen Film teils entmystifiziert. Statt Bilder wirken zu lassen und da fangen die Probleme für mich an. Ich mag ihn (als Blockbuster) trotzdem.
Ud wehe du versprichst hier zu viel, ich warne dich. Laste ich alles dem Film an. ;)
Memento mocht ich nie so, da der einzig auf der Idee beruht und daraufhin eine konventionelle Rahestory spinnt, die Bindung zum Protagonisten ist gut, aber für mich auch nicht das wahre. Könnte man sich wieder streiten. Für Pretige kriegst du meine Unterschrift, auch wenn die Johansson ne relativ blasse Figur bekommen hat. Aber David Bowie!:)
Und Prometheus mögen, hoffe ich doch. :p Viel Spaß bei allem zumindest, naja ob das bei Irrlicht passt ist ne andere Frage. ;)
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In the Mood for Wong Kar-wai
Momentan höre ich wieder den Soundtrack, gerne auch abwechselnd mit den "2046" & "Ashes of Time: Redux" Score, gerade frage ich mich auch wieso bei mir noch kein Filmposter von ihm hängt. Der Fall ist also klar: bedinglose Zuneigung zum Leib, Magen & ♥ Herzchen Regisseur.
Keine Ahnung warum dies so ist. Möglicherweise hat es…