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Der Redaktör aus Speyer heißt Joachim Kurz, ist 42 Jahre alt. Er hat sich 2008/08/16 10:08:53 auf moviepilot angemeldet und hat schon 204 Filme bewertet und legendäre 158 Kommentare geschrieben. Filmwissenschaftler, Filmkritiker (www.kino-zeit.de), Autor. Mehr
| Name | Joachim Kurz |
|---|---|
| Alter | 42 |
| Stadt | Speyer |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Harry aus Immer Ärger mit Harry / The Trouble with Harry von Alfred Hitchcock (1955) |
| Schreibt sonst für | kino-zeit.de |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Andreas Schmidt, Edward Norton |
| Meine Lieblingsregisseure: | Lars von Trier, Atom Egoyan, Alfred Hitchcock, David Fincher, Darren Aronofsky |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Nobody's perfect!" |
| Über mich | Filmwissenschaftler, Filmkritiker (www.kino-zeit.de), Autor. |
Up in the Air
Der Redaktör 9.0 "Herausragend" 2010/03/05 17:52:54
So sehr Jason Reitmans grandios geschriebene und inszenierte tiefsinnige und reichlich hinterlistige Tragikomödie an manchen Stellen auch an Fruttero & Luccentinis grandiosen Roman Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz und dann wieder an Filme w… — Mehr
So sehr Jason Reitmans grandios geschriebene und inszenierte tiefsinnige und reichlich hinterlistige Tragikomödie an manchen Stellen auch an Fruttero & Luccentinis grandiosen Roman Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz und dann wieder an Filme wie Die Reisen des Mr. Leary mit William Hurt in der Hauptrolle erinnert – mit seiner Mischung aus fein dosierter Gesellschaftskritik, treffender Gegenwartsbeschreibung der allzu realen wirtschaftlichen Krise und subtilem Humor ist dem Regisseur nach Filmen wie Thank You for Smoking und Juno endgültig der große Wurf gelungen. Geschickt verknüpft der Film verschiedene Ebenen miteinander; er funktioniert sowohl als Liebesgeschichte wie auch als treffsichere Parodie auf das moderne Business-Leben, ist dabei stets leicht und elegant und bietet dennoch genügend Anknüpfungspunkte, um einerseits prächtig zu amüsieren und andererseits angerührt zu werden von einer Geschichte, die vieles über unser modernes und gehetztes, allzu effizientes Leben verrät.
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Planet 51
Der Redaktör 6.5 "Ganz gut" 2009/12/03 16:47:23
Eigentlich ist es ja eine zutiefst charmante Idee, die uralten Klischees über Außerirdische und die Ideale des Fünfzigerjahre auf diese Art und Weise auf den Kopf zu stellen und umzukehren, wie dies in der spanisch-britischen Koproduktion Plane… — Mehr
Eigentlich ist es ja eine zutiefst charmante Idee, die uralten Klischees über Außerirdische und die Ideale des Fünfzigerjahre auf diese Art und Weise auf den Kopf zu stellen und umzukehren, wie dies in der spanisch-britischen Koproduktion Planet 51 gemacht wird. Allerdings gerät die Satire recht handzahm und ist niemals wirklich böse, wenn es um Intoleranz, Engstirnigkeit und Paranoia geht. Trotz zahlreicher Referenzen an Klassiker des Science-Fiction-Films, die wieder einmal vor allem auf die anwesenden Erziehungsberechtigten abzielen dürften, ist Planet 51 so nett und auch vorhersehbar geraten, dass hier vor allem kleinere Zuschauer ihren Spaß haben dürften, während Größere schnell ahnen, mit welchen Wendungen der Film aufzuwarten weiß.
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Pandoras Box
Der Redaktör 6.5 "Ganz gut" 2009/11/27 13:06:55
Wie im griechischen Mythos der Pandora spielt auch in Yesim Ustaoglus Film eine "Plage" eine wichtige Rolle, doch hier verhält es sich ein wenig anders als in der Titel gebenden Sage: Denn hier ist die Alzheimer-Erkrankung Nusrets berei… — Mehr
Wie im griechischen Mythos der Pandora spielt auch in Yesim Ustaoglus Film eine "Plage" eine wichtige Rolle, doch hier verhält es sich ein wenig anders als in der Titel gebenden Sage: Denn hier ist die Alzheimer-Erkrankung Nusrets bereits manifest und fungiert selbst als Katalysator, statt ihre Ursache woanders zu haben – es ist beinahe schon die Vertauschung von Ursache und (Aus)Wirkung. Was zwangsläufig die Krankheit als auslösendes Moment in den Hintergrund treten lässt. So werden die Symptome von Morbus Alzheimer zwar durchaus treffend beschrieben, der Fokus richtet sich aber eher auf allgemeinere Themen wie Entfremdung, erodierende Familienstrukturen und die (vornehmlich falschen) Entscheidungen im Laufe eines Lebens. Vor allem dank der sehenswerten Leistung von Tsilla Chelton ist Pandora's Box aller Tristesse zum Trotz ein Film geworden, der berührt, zu Herzen geht und neben aller Schwere auch zarten Optimismus verbreitet. Kein spektakuläres Kino, aber ein leiser und eindringlicher Film voller Weisheit und Sympathie für die Schrullen seiner Figuren.
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Allein in vier Wänden
Der Redaktör 7.5 "Sehenswert" 2009/11/27 13:05:54
Antworten vermag auch Allein in vier Wänden nicht zu geben. Immerhin aber hat es Alexandra Westmeier, die selbst ursprünglich aus Tscheljabinsk stammt, geschafft, dass sich diese Kinder vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben ausdrücken könne… — Mehr
Antworten vermag auch Allein in vier Wänden nicht zu geben. Immerhin aber hat es Alexandra Westmeier, die selbst ursprünglich aus Tscheljabinsk stammt, geschafft, dass sich diese Kinder vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben ausdrücken können. Die Regisseurin hat es verstanden, in einem ebenso beeindruckenden wie bedrückenden Film der Armut und der Gewalt, die das Leben vieler russischer Kinder prägt, ein Gesicht zu geben – und zwar eines, das man nicht so schnell wieder vergisst. Ebenso wie diesen Film, der es versteht, allein mit der Kraft seiner Bilder und seinem Zugang zu den Kindern eine Welt entstehen zu lassen, die wir verstehen und die uns zutiefst berührt.
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Joachim Kurz ist Kritiker für kino-zeit.de.
Joachim Kurz schreibt als Kritiker für kino-zeit.de.






Dass Blicke das spürbare Zentrum von Feo Aladags Inszenierung und den Bildfindungen der Kamerafrau Judith Kaufmann bilden, ist kein Zufall, sondern vielmehr Teil des Konzepts und der Botschaft dieses eindringlichen Films: Die Fremde ist vor allem… — Mehr
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)