der Suk - der Suks Kommentare zu Filmen

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der Suk
über Gangster No. 1

8.0Ausgezeichnet

Also, zeitweilig hat mich dieser Film in den Ohrensessel gepresst. So ein brutaler Irrer! Eiskalt und sadistisch diese Type; mein Deutschlehrer war nichts dagegen. Gerade wenn man sich in die Situation seiner Opfer versetzt, kopiert sich deren Angstschweiß auf die eigene Stirn. Malcolm McDowell schafft es, einem in den Glauben zu lassen, man hätte ihn den ganzen Film über gesehen bzw. gehasst; oder sollte man sagen, Paul Bettany schafft es zu vermitteln, er sei die ganze Zeit der junge McDowell gewesen. Hm... Fakt: Jung wie alt, nie ein Sympathieträger aber klasse gespielt.
Nichts für zarte Gemüter. Wer knallharte Unterhaltung mag und nicht in jedem Film eine Identifikationsfigur sucht (sollte hier schwer fallen), wird hier bestens bedient.

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der Suk
über Halloween II

0.5Schmerzhaft

Ich habe ja schon den ersten Teil nicht gemocht, was mir Rob Zombie aber jetzt als Hack aufs Brötchen legt, ist kaum noch zu unterbieten. Warum muss der Kerl alle Charaktere so umstricken, dass man überhaupt keinen mehr leiden kann? Laurie Strode als verfilzte Zicke bietet einem genauso wenig Identifikationsmöglichkeit wie der zum Kommerz-Spezial Dragee mutierten Dr. Loomis. Hier ist ja fast jeder ein Arschloch. Da knüppeln Bauern Uns Michael mutwillig das Stroh aus der Mütze und werden kurz darauf von uns Uns Michael zerpflückt. Ja und? Gleich und gleich zerlegt sich gern, oder wie heißt es so schön? Myers Mammi als Backmischung aus Weiße Frau und Corpse Bride mit Hottehü und Klein Michel im Gepäck sind für mich eine seelische Bildstörung und kommen so unnötig aufgezwungen daher, wie ein Zäpfchen gegen Halsschmerzen. Nun waren die alten Teile auch nicht gerade Geniestreiche, aber sie ließen wenigstens das Mysterium Michael Myers unangetatscht (Gut, abgesehen von der Sekten-Sache im 6. Teil, aber vergessen wir das.). Ihn als Fusselbart rumtappsen zu sehen und „Stirb“ sagen zu lasssen, tut schon weh. Für mich der größte Horror war aber, zu sehen wie alt Margot Kidder doch geworden ist. Ich überlegte gerade noch, warum Zombie die Rolle der Psychologin mit einem Schimpansen besetzt, als ihre Augen verrieten, wer sie wirklich ist...äh... war...äh...ist... war... ist ja auch egal. Oha! Und als am Ende der Song „Love hurts“ erklang, wäre ich fast an meinem Spülmaschinentab erstickt...
Ne! Das war nix! Kopf ab und Daumen runter!

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der Suk
über Jericho Mansions - Haus des Todes

5.5Geht so

Wenn man erstmal die unüberlegt draufgelegte Synchro verdaut hat, bekommt man ein durchaus akzeptables Filmchen vor die Linse. Knallbunt wie die Bonbons von Quality Street und mit Kamerafahrten zwischen Playstationoptik und Sam Raimi-Hommage wird hier eine Geschichte erzählt, hinter deren dunkles Geheimnis wir erst Schritt für Schritt mit unserem Hauptdarsteller kommen; und, ja, ich muss sagen, dieser Plot hat schon was. James Caan (mit „Toter-Fuchs-Toupet“) macht einen guten Job; also als Schauspieler, ob ich ihn als tüddeligen Hausmeister weiterempfehlen würde, ist eine andere Sache. Seine verlorenen Blicke überzeugen, und man weiß nie genau, was für ein Typ er wirklich ist. Er trägt den Film an vielen Stellen, während man die anderen Komparsen hingegen gerade noch erträgt. Die Drogentante nervt schon ziemlich und Jennifer Tillys Darstellungskunst liegt in diesem Film in einem weiten Dekolleté. Und mal im Ernst, ein Hammer im Kopp macht noch keinen Old Boy und zwei Augen in Großaufnahme noch lange keinen Leone, um hier mit mal die Onkels der DVD-Hüllen-Beschriftungszentrale zu rügen. Aber, wie gesagt, nicht schlecht. Nette Wendungen, interessante Perspektiven und im O-Ton sicher noch ein Ticken besser. Kein Muss aber ein kleines Och, komm.

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der Suk
über Naokos Lächeln

5.5Geht so

Naoko war für mich ein Halb-und-Halberlebnis. Die erste Dreiviertelstunde ließ ich mich berieseln von den ruhigen Momenten, den stillen Sätzen. Ich genoss den Regen, den Schnee, den Wind, fühlte mich, als würde ich den Traum eines anderen träumen. Ein leichtes Fieber lag auf den Bildern. Doch, Genuss. Aber die kommende Dreiviertelstunde ermüdete ich langsam, so als befände ich mich zu lange auf einer wunderbaren Ausstellung. Genug gesehen. Auch fand ich irgendwann die „Erlöserrolle“ Watanabes („Schlaf mit mir.“) etwas überzogen; ergänzt durch Stigmata an der Hand, einer Jungfrau und einer großen (räusper) Trockenheit. Meine Füße tippelten nervös wartend dem Ende entgegen, als nochmal eine kräftige Woge von ca. 5 Minuten den Film auffrischte. Die Szenen an der Küste haben eine unglaubliche Bild- und Tongewalt, dass mir fast der Atem stockte. Man glaubte, das Herz Watanabes im Leib zerreißen zu hören. Ganz große Kunst und für mich einer der besten Filmmomente seit Langem. Wirkte noch lange nach und ließ mich die restlichen 10 Minuten, die noch so nachblubberten, freundschaftlich durchwinken. Aber, wie gesagt, halb und halb. Ich habe es nicht bereut ihn zu sehen, aber ein zweites Mal steht in weiter Ferne...

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der Suk
über Andy Warhol's Dracula

5.0Geht so

My lovely Grave Digger. Warhols schwüles Häppchen zählt sicherlich zu den untypischsten Dracula-Verflimungen, die ich bis dato gesehen habe. Fast alle bekannten Landgrafs-Architekturen sprich Vampir-Regeln werden hier gnadenlos ignoriert. Dracula ist Vegetarier, nerviges Tageslicht wehrt er mit der bloßen Hand ab und er darf nur das Blut von Jungfrauen schlürfen. Tja, und da er in diesem Filmchen fast nur von Ludern umgeben ist, die ihm falsche Tatsachen auftischen, hängt er schon mal öfters kotzend über dem Badewannenrand. Überhaupt geht es dem Grafen auffällig oft grottenschlecht. Er ist hier mehr eine bedauernswerte Kreatur als ein Schreckensfürst, ein Opfer der modernen Zeit.
So bekommt er am Ende nicht nur einen Pflock durchs Herz (Ha! Die Regel zählt wenigstens noch), nein, er wird förmlich hingerichtet.Warhol als Splatterproduzent, wer hätte das gedacht? So kann man tatsächlich behaupten, sein Dracula hätte am Ende weder Hand noch Fuß. Doch hier in Deutschland bekommt man nur die gekürzte Version zu sehen. Der Fanclub des Roten Kreuzes sei hiermit gewarnt.
Roman Polanski hat übrigens einen kleinen Gastauftritt oder (Hust!) er hatte sich in den Kulissen seines eigenen Films Tanz der Vampire verlaufen, wer weiß.
Nun, man muss diesen Film nicht unbedingt gesehen haben. Für mich einer der blassesten Draculas, seit der Entdeckung der Mehlstauballergie…

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der Suk
über The Expendables

0.5Schmerzhaft

Nun, ich wurde groß mit Filmen wie „Rambo“ und „Phantom Kommando“. Das Wort „Anspruch“ schlummerte noch ganz tief in mir. Nein, ich schäme mich meiner Vergangenheit nicht, aber ich bin dennoch froh, mittlerweile andere Filme zu bevorzugen. Trotzdem schlug ich erfreut die Hanteln zusammen, als ich las, welche Action-Truppe Stallone für seinen neuen Film zusammen getrommelt hatte. Nostalgie greift halt aufs Althirn zurück. Ich wollte den Streifen sehen. Aber, ja aber, es funktionierte nicht mehr bei mir. Diese Ansammlung von seelenlosen Figuren griff echt meine Milz an. Die Dia- und Monologe waren so grob geschliffen, dass schon nach 5 Minuten mein Kopf voller Splitter war. Absurde Moral (Hunderte Leute platt schießen, aber bloß keinen „aufknüpfen“) und Lebensläufe zum weglaufen. Stathams „Beruf“ z. B. wäre eine harte Nuss für das Was-bin-ich-Team.Wenn man auf einem Basketballplatz böse Buben krankenhausreif schlägt und danach sagt: „So, jetzt weißt du, was ich beruflich mache.“, weiß man das dann auch wirklich? Wir haben nun die Auswahl zwischen Preisboxer, Türsteher oder Sportlehrer. Aber, alles falsch. Söldner macht er. Ach so. Mist!
Gut, die coolen Sprüche waren damals bestimmt auch nicht immer besser...hm...obwohl ich denke immer noch schmunzelnd an Arnies „mein linker Arm ist mein schwacher Arm“ zurück. Sein Cameo in den „Verzichtbaren“ war auch einer der wenigen Augenblicke, der meine Mundwinkel zucken ließ. Ansonsten zuckte nicht fiel. Doch, halt, ich gestehe, ich habe einmal vorgespult, und da kam für mich der Beweis, dass der Streifen als Daumenkino vollkommen ausgereicht hätte. Tja, viel scheint nicht mehr von dem Kind der 80er in mir zu stecken. Früher habe ich nach solchen Filmen immer das Bedürfnis gehabt Liegestützen zu machen, jetzt bin ich nach Filmende raus auf die Straße und verbrannte öffentlich meine Jogginghose.

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der Suk
über Pina

10.0Herausragend

Ich muss gestehen, dass das Wort „Tanz“ mich normalerweise nicht gerade ins Kino lockt; und den Namen Pina Bausch hatte ich zwar schon mal gehört, ihn auch mit Tanz in Verbindung bringen können, aber das machte die Sache für mich ja nicht besser. Also, bis jetzt! Nun habe ich PINA gesehen und bin hin und weg. Ja, ich vermisse sie sogar. Wim Wenders ist ein Meisterstück gelungen. Er bzw. Bauschs Schüler haben es geschafft, mir Pina Bausch so nah zu bringen, dass ich am Ende einen großen Verlust spürte. Doch nicht missverstehen, PINA ist kein Trauerspiel. Ich würde ihn auch nicht unbedingt als Dokumentarfilm bezeichnen. Er ist ein Gesamtkunstwerk, ein Mosaik voller wunderbarer Momente, Bildern, die ganz tief gehen; man kann sie kaum beschreiben, man muss sie sehen. Und dafür ist 3D gemacht! Optisch fühlbar, körperlich spürbar und den Tanz als Sprache verstanden. Ein Erlebnis, vorerst unvergleichlich...

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der Suk
über Tron Legacy

1.5Ärgerlich

Dieser Film ist ein einziger Irrtum. Ich glaubte, ihn sehen zu müssen. Glaubte vor allem, ihn im Kino sehen zu müssen. Wenn ein Film die 3D-Technik revolutionieren sollte, dann doch wohl dieser, oder? Und überhaupt. Jeff Bridges schiebt sich nach knapp 30 Jahren wieder auf die gleiche Festplatte. Hey! Die Sache musste doch irgendwie Substanz haben. Tja, glaubte ich. Aber das mit dem Glauben ist ja immer so eine Sache. Also dieses 3D, und ich meine genau dieses 3D, war in meinen Augen (wortwörtlich) ein einziger Fake. Ich konnte im Kino oft genug die Brille von der Nase lassen und mir ein identisches Bild anschauen. Diese paar Schultern oder Funken aus der dritten Dimension sehe ich auch, wenn ich mich in einem Konzert vor einen nostalgischen Altrocker stelle. Ja, schönes Design hatte der Film ohne Frage. Hat eine moderne Arztpraxis aber auch, und in dieser passiert sogar noch mehr. Denn was hier geboten wurde, war ungefähr so spannend, als wenn man seinem Nebenmann beim Playstation-spielen zuschaut. Und die Dialoge. Wer hat die denn geschrieben? Ist der namentlich bekannt? Bestimmt nicht. Die kann nur jemand auf einer Serviette in einem Schnell-Restaurant notiert und vergessen haben. Wenn man mir so die Sonne erklären würde, säße ich jetzt eingeölt vor einem stylischen Backofen. Mein Gott! Richtig. Der spielte ja auch mit. Was für eine Idee, aus dem Programmiermeister Flynn eine Backmischung aus Obi Wan und Vater-unser zu kneten. „Ja, fandest du denn wirklich alles Scheiße?“ fragt mich gerade mein rechtes Schulterpolster. Antwort: „Ja...fast.“ Der Club-Besitzer Zuse hatte was. Vor allem was von Ziggy Stardust, aber das war ja sicherlich auch gewollt. Genauso wie diese Lichtfliesen-Optik plus Esstisch in Papa Flynns Hütte eine Hommage an Bowmans letztes Stündlein aus „2001“ sein muss. Aber genug des Lobes (Hust!). Dieser Film ist ein stylisches Glas mit dem Nachgeschmack eines Bierzeltpappbechers. Ach, was kann ich mich aufregen. Aber so ist das nun mal, wenn aus Liebe Hass wird. Auch wenn im Tron-Original alle mit bemalten Jogging-Anzügen 80er Raster-Canasta spielten, hatte das ganze wesentlich mehr Her(t)z. Also bitte keinen dritten Teil! Bei mir ist FIN mit FLYNN.

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der Suk

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Hust! Der Vorspann ist mir durchaus vor die Augen geraten, und ich stehe nach wie vor dazu, dass mich DIESES 3D nicht überzeugt hat!


synthax

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Ja leider kommt der 3D Effekt grundsätzlich nicht gut rüber in normalen Kinos. In IMAX 3D sind die 3D Effekte dagegen echt beeindruckend. Hätte Tron Legacy auch lieber in IMAX gesehen, aber die entsprechenden Kinos sind ja leider sehr rar.


der Suk
über Superman Returns

2.5Ärgerlich

Superman kehrt zurück!!! Was hatte ich mich gefreut, Artikel verschlungen, in denen von Verwendung alter/damals nicht gezeigter Brando-Szenen berichtet wurde, die bekannte Filmmusik, Insider für Fans und und und.
Und?
Gut, ich muss zugeben als der gute alte Schriftzug in Begleitung eben genannter Musik an mir vorbeirauschte, zuckten meine Mundwinkel vor Entzückung. Später waren es meine Augen die zuckten, diesmal allerdings vor Müdigkeit.
Nenene... das war nichts.
Marlon Brando für ca 30 sec. einen Eisblock als Monitor mißbrauchend, war nur zu erahnen. Eine Optik wie durch eine Cola-Flasche. Da will man echt Pfand zurück.
Dann wurden stellenweise Sprüche 1:1 aus dem Original mit Reeves übernommen. Nett als Hommage, aber redeten nicht alle von einer Fortsetzung? Lex Luthor als Bösewicht...gähn. Im Comicuniversum gibt es so klasse Gegner. Warum wieder Lex?
Optisch hier und da schon klasse, aber da tut es ein gut gezeichnetes Comic auch. Oder halt die Filme mit Christopher Reeves, in denen war mehr Herz und Seele.

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der Suk
über Shopgirl

1.0Ärgerlich

Ich war gespannt. Steve Martin in leichter Komödie nach eigenem Roman. Aha! Der Film fängt an und mit ihm die bleischweren Geigen. Oha! Solche Komödien "liebe" ich ja schon, diese "Dramödien", diese halbschwangeren Dinger, die einem schon mal den Zwiebelring ins Bier fallen lassen.

Okay, Ansätze zu einer netten Komödie waren sicherlich gegeben, wurden aber nicht konsequent durchgezogen. Ein paar nette Gags, die sich aber in der Länge des Films verlieren. Das Ganze hatte einfach nicht den richtigen Anpack, war unentschlossen und mancher Biss ging in eine Schmalzstulle ohnegleichen. Die Erzählerstimme aus dem Off schwängert die Ohren mit so einem Groschenheft-Sülz, das es zeitweils schmerzt. Martins Altersweisheiten kommen auch altbacken rüber. Ja, und wenn schon Liebe, wo waren da die Gefühle? Nachvollziehen konnte man dieses Doppelgehoppel auch nicht. Ach zu viele Worte für einen ziemlich schwachen Film.

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der Suk
über Wächter der Nacht

2.0Ärgerlich

Nein, dieser Film war nichts für mich.
Wie Memory ohne doppelte Karten prasselte eine Bilderflut auf mich, dass ich danach dachte, Tai Chi lernen zu müssen.
Mir war das zu wirr.
Tageslicht, Zwielicht, Klolicht und was nicht noch alles.
Depri-graues Filmkonfetti aus Matrix, Herr der Ringe, Atlantic City USA und Brille Fielmann. Viel zu lang. Vorteil: man hat genug Zeit sich aufzuhängen, wenn man nicht vorher wegnickt.
Und jetzt noch ein unglaubliches Geständnis:
Den zweiten Teil (Wächter des Tages) habe ich tatsächlich auch noch gesehen!!!
Man hatte mich mit Alkohol gefügig gemacht oder hatte ich mich mit Alkohol verfügbar gemacht? Ich weiß es nicht mehr...
Freunde und Bekannte von mir lieben diese Filme. Irgendetwas ist da doch unrund im Universum, oder?

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C_C

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jo, der film war ziemlich hirnlos...


der Suk
über Satanas - Das Schloß der blutigen Bestie

8.0Ausgezeichnet

Sicher war es eine zeitlang Trend, jede Kurzgeschichte Poes mit der Dampfwalze platt zu fahren um etwas auf Filmlänge hinzubekommen, aber das muß man Roger Corman lassen, ihm sind schon kleine Meisterwürfe gelungen.

Einer dieser Würfe ist sicherlich Satanas. Und so kommen wir auch direkt schon auf den Bei-Titel zu sprechen: "Das Schloß der blutigen Bestie". Welche Lettermänner setzen sich da zusammen und basteln so einen bescheuerten Titel? Da wird ein Publikum angelockt, welches hinterher böse enttäuscht ist, da kein Blut und keine Bestie auftauchen. Hiermit ein paar Schläge mit dem Stopp-Schild auf den Hinterkopf der Titelgeber!
Ansonsten gibt es nix zu meckern...

Vincent Price ist wieder mal genial.
Und vom Ende, glaubt man fast, hat sich Beckett zu seinem "Quadrat"-Bühnenstück inspirieren lassen.
Kunstvoller Grusler. Den Knochendaumen rauf!

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der Suk
über Wild at Heart - Die Geschichte von Sailor und Lula

7.0Sehenswert

Ganz schön heavy, die Treppen-Szene, ziemlich zu Anfang des Films. Da haut Nicolas Cage einem Angreifer so oft den Schädel auf die Stufe, dass hinten das ganze Gulasch raus kommt. Ganz ehrlich…Ich mag die Szene nicht. Ich stehe sowieso nicht ganz hundertprozentig hinter Lynchs Roadmovie über Liebe bis der Notarzt kommt. Erstens mag ich Dauerdepri-Visage Nicolas Cage nicht so besonders... und Zweitens wird er auch noch von Lispel-Kokser Rolf Zacher gesprochen. Strampelbuchse Laura Dern nervt ebenfalls des Öfteren und macht noch nicht mal ihre eigene Kotze weg.
Pluspunkt ist definitiv der Part von Crispin Glover, besser bekannt als George McFly. Seine Kakerlaken-Performance zwingt sicher so manchen Halbperversen dazu, sie mit einer gefüllten Praline nachzuspielen. Ebenfalls erwähnenswert ist die Rolle von Dackelauge Harry Dean Stanton als bemitleidenswerter Detektiv
Und was wäre der Film ohne Bobby Peru gespielt von Willem Dafoe? So ein hinterhältiger fieser Kerl. Man glaubt seinen Mundgeruch durch den Fernseher wahrnehmen zu können.
Wenn er sich kurz vor Filmende den Pudel aus der Mütze schießt, ist man kurz davor zu applaudieren.
Eine Sache, die diesen Film aber auch wieder zu etwas Außergewöhnlichem macht, ist die schräge Hommage an den „Zauberer von Oz“. Ein Roadmovie mit böser Hexe und guter Fee. Mit so ner Idee im Gepäck an Hollywoods Bürotür zu klingeln…Hut ab.
Ob man nun den Film liebt oder hasst, vergessen tut man ihn jedenfalls nicht.

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der Suk
über Immer nie am Meer

7.5Sehenswert

Dieser Film wird von so manchem Kritiker auch schon mal gerne als „Alpen-Beckett“ bezeichnet. In dieser bitterbösen Groteske warten drei, in einem Auto eingesperrte Personen auf Rettung. Und wer Beckett kennt, weiß, was Warten heißen kann.
Für mich hat dieses Kammerspiel jedenfalls Kultfilmcharakter. Und wenn ich Heringssalat und Sekt mögen würde, könnte ich mir alle paar Monate eine schräge Filmparty im Rocky-Horror-Style vorstellen. Zwar nicht im Transen-Look, aber jeder würde wissen, wann er die Sektflasche zu öffnen oder ins Akkordeon zu greifen hätte.

Heinz Strunk, den einige sicherlich durch sein Erfolgsbuch "Fleisch ist mein Gemüse" kennen, gibt hier sein Schauspieldebüt. Seine Rolle als Baron von Nuttenteich, sorry, natürlich als Schwanenmeister, ist vereinzelt brüllend komisch. Doch Vorsicht, manchmal kippt der Humor knallhart weg und man verstummt, denn so lustig ist das Ganze auf einmal gar nicht mehr. Wir haben es hier mit einer Psycho-Komödie zu tun.

Der Film ist auf vielen Ebenen mutig. Fast einen ganzen Film lang, 3 Typen in einem Auto sitzen lassen, lockt nicht gerade die Massen ins Kino. Auch haben wir es hier nicht mit Superstars zu tun, die auf den Sitzen hin und her rutschen. Aber, gerade das macht für mich den Reiz des Films aus.

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emaka

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haha ich bin bei dem Kultfilmpartys dabei!


emaka

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bei den...


der Suk
über Wolfman

5.0Geht so

Also, einen Punkt gibt's schon mal für das Casting. Denn Del Toro hat fast das gleiche Fladenbrotgesicht wie Lon Chaney Jr., der Original-Wolfman. Auch das Spazierstöckchen mit der Silberkuppe (nicht mit der Goldkante) von damals meine ich hier wiederentdeckt zu haben. So was mag ich. Überhaupt, immer wenn es sympathisch nach Retro roch, nickte ich wohlwollend. Ich mochte auch den Part von Hugo Weaving, der eine leichte Gesichtsschwangerschaft eines Sam Neills mit sich trägt. Seine Rolle hatte Gewicht. Aber irgendetwas hinkte. Hopkins ist irgendwie... immer Hopkins, und den Aufritt von Geraldine Chaplin habe ich nicht verstanden, genauer, also, warum gerade SIE diese Rolle spielte, habe ich nicht verstanden. Austauschbar wie ein Bettlaken. Und ob mich nun jemand, der mich liebt, abknallt oder jemand, der mich nicht leiden kann, ist mir im Falle des eigenen Todes doch ziemlich schnuppe. Ja, ich mochte auch ein paar "Ratz-Fatz-Sequenzen", aber ehrlich gesagt, bin ich auch schon wieder kurz davor den Film zu vergessen...

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der Suk
über Halloween III

7.0Sehenswert

Ja, der böse Michael spielt nicht mit, aber ich habe es gewusst; ohne hellseherische Fähigkeiten, einfach durch Lesen der Inhaltsangabe auf der Rückseite der DVD-Hülle.
Zugegeben, hat es mich sogar gereizt eine andere Geschichte präsentiert zu bekommen. Obwohl nur von Carpenter produziert und musikalisch unterlegt, stellt sich gerade beim Vorspann ein "Carpenter-Feeling" ein. Diese C 64-Grafikpunkte die über den Bildschirm rattern und einem nach und nach die Konturen eines Kürbises zeigen, haben schon altbackenen Charme. Auch Schnittfolgen und Spannungsbögen kommen dem eines Carpenters sehr nahe. Ist auch die Frage inwiefern er die Finger im Spiel hatte.
Nun hatte ich auch das "Glück" die uncut Version zu sehen und muss schon sagen für einen Spät80er geht es da manchmal schon ruppig zur Sache. Da werden Augen bis aufs derbste eingedrückt, Köpfe abgerissen, Schädel aufgebohrt, wie man es persönlich nur von Dorfärzten kennt. Spezialeffektmäßig nicht immer ganz überzeugend aber nun denn.
Was stellenweise aber auch irritiert, ist die Synchro, aus dem Grund, sie ist nicht immer synchron. Nach manch gesprochenem Satz klappern die Lippen noch bis zu 2 Sekunden nach; schon sehr auffällig. Die "Dütdütdütdüt-Werbemelodie" ist nicht nur für die Opfer des Films ein Folterinstrument, weniger hätte auch gereicht.
Aber...irgendwie mag ich den Film. Da gibt es Atmospheren, die ich einfach toll finde und das Ende ist doch auch wieder Carpenter-like.
Also, wenn kaufen, dann uncut, aufhören nach Michael zu suchen, und einen kurzweiligen trashwürzigen 80er geniessen.

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der Suk
über Halloween

2.0Ärgerlich

Irgendwie war ich ja gespannt, aber auch im Vorfeld schon gespalten. Rob Zombie als Regisseur ließ mich krampfhaft zusammenzucken, Malcolm McDowell als Dr. Loomis ließ mich aufhorchen.

Zombie ist für mich der Blutwurstlieferant der MTV-Generation. McDowell ist für mich seit "Clockwork Orange" und "Gangster No. 1" die "Kulthackfresse" überhaupt. Nun denn, irgendwo las ich dann, dass Onkel Carpenter dem Projekt seinen Segen gegeben hätte. Ja dann, dachte ich mir, dann kann er ja nicht so übel sein. Rein da, möglichst an Halloween! Naja, es wurde dann doch der 1.November, aber egal.

Das Kino füllte sich langsam, und zu meinem Erschrecken fiel mir auf, dass der IQ mit steigender Zuschauerzahl in den Keller stürzte. Ein personalausweisfälschendes und nach Blut lechzendes I-Pödchen-Publikum knetete sich in die Sitze. Die Reihenfolge der Tatwaffen war den meisten schon vorab bekannt ("Jetzt kommt der Basi. Weiß ich aus'm Netz"), und wurde jemand zu Matsch geprügelt, hörte man ein "Boh, krass..." knapp am Szenenapplaus vorbei. Hm, aber daran bin ich wohl selbst schuld. Anspruchvolles Kino wurde mir ja auch nicht verprochen.
Was mich stört ist, dass man für Horrorfilme heutzutage eine Kotztüte mit ins Kino nehmen muss. Da wird Gewalt nicht dargestellt sondern schon fast zelebriert. Da hat sich ordentlich was geändert im Laufe der Zeit. Horror in den 80ern, okay, das war auch Blut und Gemetzel - aber jetzt? Die Schmerzgrenze wird einfach überschritten, finde ich.

Nun denn ... ich schweife aus. Was gibt's zum Film zu sagen?

Den etwas längeren Blick zurück in Michael Myers Kindheit fand ich einen netten Ansatz. Obwohl ich gehofft hatte, dass die Zeit in der Anstalt intensiver gehalten würde. Dr. Loomis' Gespräche und die endgültige Diagnose, also, das war mir zu schnell gebacken. Knapp aber gut gelöst fand ich das plötzliche "Stummschalten" von Michael. Auch seine Leidenschaft für Masken zähle ich zu den wenigen positiven Ergänzungen der Myers-Saga. Das war es dann aber auch schon. Ansonsten werden Logiklöcher mit Blut aufgefüllt und vergessene Klischees hühnerbrühwarm serviert.

UND: Malcolm McDowell spielt zu selten mit!

Ja, wenn die Mutter strippt und der Stiefvater säuft, Mensch, da muss man ja irre werden. Die Teens denken nur an das Eine, tun es auch, und der Wortschatz ist so knapp wie die meisten hier getragenen Slips. Der Rest ist eine Schlachtplatte. "Erschlagen zum Mitzählen" oder "Wieviel Liter Blut hat der menschliche Körper?". Wer diese Themen und Fragen als reizvoll empfindet bitte eintreten (Nein, nicht das Gesicht des Kassierers ...), jeder andere, insbesondere der Carpenter-Fan sei gewarnt. Zur Erinnerung: Im Original von Carpenter floss kaum ein Tropfen Blut und trotzdem war er spannend. Ach ja, manchmal vermisse ich die 80er, weil ... Ach, ich schweife wieder aus.

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der Suk
über Die Tiefseetaucher

9.0Herausragend

Dieser Film ist ein schleichender Hit.
Da sitzen mein Bruder, meine Freundin und ich auf dem Sofa...die Arme verschränkt, skeptisch dreinschauend...
Hm...Was wird uns dort gerade serviert?
Trash? Kunst?...
"Alternativ" darauf einigen wir uns schnell.
Nach 40 Minuten: "Diese roten Mützen..." sagt mein Bruder.
"Ja, die sowieso" sollte man antworten...doch ich sage nichts. Mir wächst fast ein Dauergrinsen ins Gesicht.
Immer kurz davor loszuprusten, doch es reicht nicht so ganz...vielleicht später...beim zweiten Anschauen.
"Komischer Film" sagt mein Bruder.
"Komisch...ja...aber nicht lustig" sagt meine Freundin und schmunzelt doch ein wenig.
"Ihr seid noch nicht so weit" sage ich...
Doch ehrlich gesagt, ich auch noch nicht...
Der Film ist aus.
"Der hatte was" heißt es auf einmal...Von allen.
Warum? Da reden wir in 10 Jahren noch mal drüber...

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Tyler

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Sehr schön gesagt (geschrieben)!


der Suk
über Lost Highway

10.0Herausragend

Diesem Film keinen Sinn zu geben, ergibt wiederum für mich keinen. Klar, habe ich nicht alles kapiert, aber ist es nicht auch schön, wenn das Geheimnis, das Geheimnis ist? Nun, das für mich Greifbare ist:
Ein eifersüchtiger Ehemann killt seine Frau, distanziert sich aber so sehr davon, dass er in seinem Kopf eine andere Gestalt annimmt. Doch dieses Geschehene verfolgt ihn bis in seine Schizo-Welt. Es wird nie ein Happy End haben können. HIER nicht und DA nicht. "Du wirst mich niemals besitzen" sagt seine erblondete Frau. Dazwischen liegen Symbolspielereien um Verdoppelung (Sein Schatten verlässt zweimal den Raum, wenn er in der ersten Filmhälfte seine Frau sucht) und innere Abgründe. Mein dato liebster Lynch, muss ich sagen.

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der Suk
über Gigante

3.0Schwach

Soso, einen silbernen Bären hat der Film also eingeheimst. Das passt gut zu meinem grauen Sack. Nein nein, er war nicht ganz schlecht. Er war aber auch nicht gut. Wenn 80 Minuten sich wie 120 anfühlen, hat das schon was von Rodeoreiten auf einer Schildkröte. Nun, ich mag hie und da schon mal einen langsam erzählten Film, aber dieser kam nahe einem Standbild. Leise Komödie? Ja, sehr leise, also ich hab fast nix gehört. Wachmann verliebt sich in Putzfrau, ja, ist ´ne süße Idee, aber da hätte man schon ein bisschen mehr draus machen können, irgendwie, ganz bestimmt. Vielleicht war ich auch einfach nicht in der richtigen Verfassung, obwohl ich mir alle Viertelstunde eine Thrombosespritze gesetzt habe. Ja, er hatte vereinzelt schöne Bilder (Ich meine die außerhalb der Überwachungskamera, Ihr Vögel), die Kantinenmomente hatten auch ihren Reiz und damit ist aber schon genug des Lobes, Mensch!

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