Sehr guter Artikel, deutlich besser als der "Top 7 Philosophie-Kracher"-Mumpitz! "2001" ist einfach nur der Inbegriff des Kinos; ein Werk, wie man es unglaublich selten sieht.
Selbstverständlich will ich hiermit nicht behaupten, es würde überhaupt keine schlechten Synchronisationen geben, aber ihr übertreibt alle maßlos. Synchronisationen (zumindest Deutsche) sind deutlich besser, als sie hier dargestellt werden. Das "Künsterlische Eingriff in das Original"-Argument ist schon ziemlich gut, dennoch verbessert das Schauen eines Filmes mit dem Originalton nur dann das Erlebnis gegenüber einer synchronisierten Fassung, wenn man die entsprechende Sprache versteht. Untertitel zu lesen lenkt vom Bild ab, weiterhin fällt es sehr vielen Leuten (unter anderem auch mir) schwerer, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, wenn man eben diese nicht verstehen kann.
Ich will damit sagen das man nicht mehr die Untertiel fixiert und sie dennoch liest. Sprich man kann sich auf alles konzentrieren ohne das die Untertitel stören. Es ist im Grunde ein einfacher Lernprozess.
Das sagst du. Aber auch sowas empfindet jeder anders. Ich habe früher viele Animes OmU geschaut. Und auch Starsky & Hutch (die Serie) als auch DS9 hab ich mir mal im Original angetan. Klar kommen viele Sachen im Original besser. Aber Untertitel lenken immer (ein Wenig) vom Bild ab. Das ist zumindest bei mir so.
Am schlimmsten ist es wenn ich das Original mit deutschen Untertiteln schaue. Da konzentriere ich mich fast nur noch aufs lesen und höre kaum noch was die sagen. Dann lieber mit englischen Untertiteln. So hab ichs bei Starsky & Hutch gemacht.
Das trifft aber leider nicht auf alle zu :T Ich für meinen Teil habe nach wie vor leider Probleme die Untertitel schnell genug zu lesen und verpasse hin und wieder mal ein paar Wörter (mag an der Geschwindigkeit der SUBs liegen oder an meine Lesekompetenz). Hab früher Filme so gut wie immer OmU gesehen, bis es mir irgendwann dann doch auf den Zeiger ging, vor allem, weil viele Synchros IMO fern von schlecht sind D:
Ich gebe FilmeKenner aber bei allen seinen Argumenten recht. Angenommen wir könnten kein Englisch (oder von mir aus Vietnamesisch) und würden uns jetzt einen Piratenfilm á là "Fluch der Karibik" anschauen. Der Film glänzt durch seine ganzen wundervollen Akzente / Dialekte, aber wenn man die nicht versteht bzw. erkennt, wo ist dann der Sinn das alles in OmU zu sehen? D: OmU verbessert bei solch einem Fall nicht das Sehvergnügen (mal ausgenommen die Synchro ist wirklich GROTTENschlecht á là pornoschlecht).
Zur Untertitel-Diskussion: In dem Bruchteil einer Sekunde (bei vielen auch länger, bei niemandem kürzer), in dem man sich auf die Untertitel konzentrieren muss, um sie lesen zu können, kann man sich nicht auf das Bild konzentrieren, weswegen man einen Bruchteil einer Sekunde des Bildes verpasst. Das zu leugnen, wäre gelogen. Weiterhin verdecken die Untertitel Teile des Bildes.
Stimmt! Ich habe gar nicht mehr daran gedacht, dass sie Teile des Bildes verdecken! Das mag jetzt irgendwo etwas bescheuert klingen, einfach weil Untertitel ja eigentlich nur einen kleinen Teil des Bildes ausmachen. Aber ich hab mal versucht Harry Potter mit englischen Untertiteln anzugucken, einfach weil ich Angst hatte, die Akzente nicht ganz zu verstehen. Aber nach kurzer Zeit habe ich die Untertitel wieder weggemacht, einfach weil sie so sehr gestört haben und vor allem deutlich heller waren als das eigentliche Bild (war ein bisschen wie als würde immer ein kleines Licht aufleuchten). Ging dann zum Glück auch ohne Untertitel gut XD
Ich würde vorschlagen, wir Benutzer verbreiten diese Nachrichten überall, wo es nur geht, um den Erfolg dieser Aktion zu steigern und somit der Einstellung derartiger Retroperspektiven in Deutschland aufgrund zu niedrigen Erfolges vorzubeugen.
Kein Quatsch, sondern geballte Weisheit, vergleichbar mit den Aufsätzen Kants oder der Karotte links unten am Bildschirmrand. Du darfst mich jedoch gerne vom Gegenteil überzeugen.
Es ist halt die Frage, was du mit "modernes Asiakino" genau meinst. Geht es ab den 80ern los bis heute oder doch eher ab den 90ern oder dem 21. Jahrhundert? Und mit "überbewertet" hast du vermutlich ein paar bestimmte Filme im Kopf gehabt, oder? Wäre super, wenn du dich da etwas genauer ausdrücken könntest, da deine Aussage doch schon sehr ins Auge piekst.
Auch wenn ich nicht mehr ganz auf dem aktuellsten Stand bin, so kann ich dennoch von mir behaupten ein paar sehr gute und tolle Perlen gesehen zu haben. Ich kann aber absolut verstehen, wenn einigen Leuten mancher asiatische Stil überhaupt nicht anspricht (Park Chan Wook's Stil beispielsweise ist für manche "westliche Augen" sehr sehr ungewohnt, wenn nicht sogar zu bizarr) und vielleicht sogar meinen, dass asiatische Filme etwas zu hoch geprisen werden ("The Host" zum Beispiel).
Gerne doch: In den 1980ern hat Kurosawa noch gelebt, und den mag ich ja. Den Beginn hätte ich eher Anfang oder Mitter der 1990er angesetzt. Bisher ist mir aufgefallen, dass bei vielen hochgelobten Filmen aus diesen Ländern und dieser Zeit einige bis alle Elemente im Grunde nichts Besonderes an sich haben und bei einem Einsatz in nicht-asiatischen Filmen wohl kaum so positive Rezensionen erhalten hätten. Es liegt übrigens nicht immer am Stil. Selbstverständlich kann ich dabei nur bestimmte Filme im Kopf haben, nämlich die, die ich auch gesehen habe.
Da gebe ich dir recht. Es gibt durchaus z.B. HK-Filme, die an sich nicht besonders sind, aber dennoch hochgelobt werden. Vielleicht liegt es einfach nur am Geschmack, aber mir persönlich hat z.B. "Infernal Affairs" überhaupt nicht zugesagt, oder epische Spektakel wie "Der Fluch der Goldenen Blume" (fand ich sogar grottenschlecht). Allerdings haben mich einige Wuxia Filme sehr beeindrucken können, darunter auch "Hero", der durchaus sehr nennenswert ist und eher ungewöhnliche Methoden verwendet (ein Film der über die Laufzeit zunehmend and Komplexität und Tiefe gewinnt und sehr mit Farben experimentiert. Dieser Film kann auch mit seiner Handlung nur als asiatischer Film funktionieren). Auch Rachedramen wie "Oldboy" oder "Bittersweet Life" sind aus meiner Sicht sehr besonders, da sie oft relativ ruhig, aber gleichzeitig so wahnsinnig verstörend sind (hinzu kommen die außergewöhnlichen Stile von Park Chan Wook und Kim Jee-woon), und bieten Elemente, die man sonst nirgendwo sieht. Etwas was ich an "modernen" asiatischen Filmen aber allgemein wirklich sehr zu schätzen weiß, ist die Tatsache, dass viele Filme mittlerweile eine Kitanoeske ruhige Atmosphäre verwenden ("Bin Jip", "Last Life in the Universe" etc.), und damit nicht mehr die Dialoge die Charaktere beschreiben, sondern wirklich nur noch die Bilder und Geschehenisse. Das kann zwar auch sehr ausarten, aber genauso gut zu fantastischen Filmen wie die von Kim Ki Duk führen.
Ich glaube, dass es hier sehr schwer ist zu behaupten, dass moderne asiatische Filme allgemein stark überbewertet sind. Natürlich, einige Filme werden definitiv überbewertet und gehypt, aber das Gleiche gilt auch für Hollywoodproduktionen. Das Interessante ist, dass es zwar asiatische Filme gibt, die sich in ihrer Machart und im Kern kaum unterscheiden, aber dann wieder welche, die so anders sind, dass man darüber nachdenken muss, was das asiatische Kino genau definiert und ausmacht.
An Star Wars habe ich mich wegen dem Spoiler immer noch nicht getraut.
Übrigens stelle ich mir Immer Ärger mit Harry sogar noch lustiger vor, wenn man das Ende kennt.
Habe mich schon gewundert, dass Star Wars hier bisher gar nicht vorkam. Habe die ganze Reihe erst mit 20 gesehen, wer da wessen Vater ist wusste ich damals aber bestimmt schon mindestens 10 jahre...
Die Emanzipation ist bereits in viele Bereiche eingedrungen und ich möchte wirklich nicht behaupten, dass das schlecht wäre - lasst uns Männern aber bitte wenigstens noch die Western! :)
Deine Kommentare
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/10/22 00:53:23
So lange auf den Trailer gewartet, und dann doch eher eine Enttäuschung.
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DerFilmeKenner
Kommentare 2011/10/18 19:09:07
>>Filme machen ist besser als Toiletten zu putzen<< - Wahre Worte, wahre Worte...
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DerFilmeKenner
Kommentare 2011/10/14 15:39:49
Sehr guter Artikel, deutlich besser als der "Top 7 Philosophie-Kracher"-Mumpitz! "2001" ist einfach nur der Inbegriff des Kinos; ein Werk, wie man es unglaublich selten sieht.
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AlArenal 2011/10/14 18:22:23
Antwort löschenJa, da hat Katrin es jetzt doch noch herausgerissen ;)
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/10/04 19:43:52
Der Link oben verlinkt auf das falsche "Twilight Zone". Das hier müsste http://www.moviepilot.de/serie/twilight-zone--2 das Richtige sein.
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DerFilmeKenner
Kommentare 2011/09/30 13:27:39
"Homer Simsons"?
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DerFilmeKenner 2011/09/30 15:06:05
Antwort löschenSchon wieder? Dieses Mal bemängele ich die Rechtschreibung in Homer Simsons und die liebenswürdigerweise von dir sofort erwähnte Kadse.
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/09/26 18:51:58
Selbstverständlich will ich hiermit nicht behaupten, es würde überhaupt keine schlechten Synchronisationen geben, aber ihr übertreibt alle maßlos. Synchronisationen (zumindest Deutsche) sind deutlich besser, als sie hier dargestellt werden. Das "Künsterlische Eingriff in das Original"-Argument ist schon ziemlich gut, dennoch verbessert das Schauen eines Filmes mit dem Originalton nur dann das Erlebnis gegenüber einer synchronisierten Fassung, wenn man die entsprechende Sprache versteht. Untertitel zu lesen lenkt vom Bild ab, weiterhin fällt es sehr vielen Leuten (unter anderem auch mir) schwerer, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, wenn man eben diese nicht verstehen kann.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten
Smoover 2011/09/26 19:15:02
Antwort löschenWenn man oft genug mit Untertitel guckt sind die Sinne irgendwann so geschärft, dass man die Untertitel nicht mehr wahrnimmt.
>MARVEL< 2011/09/26 19:18:17
Antwort löschenWenn man die Untertitel nicht mehr wahrnimmt kann man sie aber auch nicht lesen, oder? ;)
Smoover 2011/09/26 19:24:28
Antwort löschenIch will damit sagen das man nicht mehr die Untertiel fixiert und sie dennoch liest. Sprich man kann sich auf alles konzentrieren ohne das die Untertitel stören. Es ist im Grunde ein einfacher Lernprozess.
>MARVEL< 2011/09/26 19:43:55
Antwort löschenDas sagst du. Aber auch sowas empfindet jeder anders. Ich habe früher viele Animes OmU geschaut. Und auch Starsky & Hutch (die Serie) als auch DS9 hab ich mir mal im Original angetan. Klar kommen viele Sachen im Original besser. Aber Untertitel lenken immer (ein Wenig) vom Bild ab. Das ist zumindest bei mir so.
Am schlimmsten ist es wenn ich das Original mit deutschen Untertiteln schaue. Da konzentriere ich mich fast nur noch aufs lesen und höre kaum noch was die sagen. Dann lieber mit englischen Untertiteln. So hab ichs bei Starsky & Hutch gemacht.
Hoang-Thach-Vu 2011/09/26 20:09:19
Antwort löschen@Smoover
Das trifft aber leider nicht auf alle zu :T Ich für meinen Teil habe nach wie vor leider Probleme die Untertitel schnell genug zu lesen und verpasse hin und wieder mal ein paar Wörter (mag an der Geschwindigkeit der SUBs liegen oder an meine Lesekompetenz). Hab früher Filme so gut wie immer OmU gesehen, bis es mir irgendwann dann doch auf den Zeiger ging, vor allem, weil viele Synchros IMO fern von schlecht sind D:
Ich gebe FilmeKenner aber bei allen seinen Argumenten recht. Angenommen wir könnten kein Englisch (oder von mir aus Vietnamesisch) und würden uns jetzt einen Piratenfilm á là "Fluch der Karibik" anschauen. Der Film glänzt durch seine ganzen wundervollen Akzente / Dialekte, aber wenn man die nicht versteht bzw. erkennt, wo ist dann der Sinn das alles in OmU zu sehen? D: OmU verbessert bei solch einem Fall nicht das Sehvergnügen (mal ausgenommen die Synchro ist wirklich GROTTENschlecht á là pornoschlecht).
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DerFilmeKenner 2011/09/26 20:38:01
Antwort löschenZur Untertitel-Diskussion: In dem Bruchteil einer Sekunde (bei vielen auch länger, bei niemandem kürzer), in dem man sich auf die Untertitel konzentrieren muss, um sie lesen zu können, kann man sich nicht auf das Bild konzentrieren, weswegen man einen Bruchteil einer Sekunde des Bildes verpasst. Das zu leugnen, wäre gelogen. Weiterhin verdecken die Untertitel Teile des Bildes.
Hoang-Thach-Vu 2011/09/26 20:56:42
Antwort löschenStimmt! Ich habe gar nicht mehr daran gedacht, dass sie Teile des Bildes verdecken! Das mag jetzt irgendwo etwas bescheuert klingen, einfach weil Untertitel ja eigentlich nur einen kleinen Teil des Bildes ausmachen. Aber ich hab mal versucht Harry Potter mit englischen Untertiteln anzugucken, einfach weil ich Angst hatte, die Akzente nicht ganz zu verstehen. Aber nach kurzer Zeit habe ich die Untertitel wieder weggemacht, einfach weil sie so sehr gestört haben und vor allem deutlich heller waren als das eigentliche Bild (war ein bisschen wie als würde immer ein kleines Licht aufleuchten). Ging dann zum Glück auch ohne Untertitel gut XD
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/09/24 18:25:50
Ich würde vorschlagen, wir Benutzer verbreiten diese Nachrichten überall, wo es nur geht, um den Erfolg dieser Aktion zu steigern und somit der Einstellung derartiger Retroperspektiven in Deutschland aufgrund zu niedrigen Erfolges vorzubeugen.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/09/14 18:33:00
"Das Cabinet des Dr. Caligari". Gottverdammt, ist das lange her.
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DerFilmeKenner
über Louise Brooks 2011/09/12 01:57:41
Ich dahingegen verachte sie.
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DerFilmeKenner
Kommentare 2011/09/10 11:21:10
Das moderne asiatische Kino, sowohl aus Nah- als auch Fernost, wird zur Zeit sowieso stark überbewertet.
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DerFilmeKenner 2011/09/10 20:48:38
Antwort löschenKein Quatsch, sondern geballte Weisheit, vergleichbar mit den Aufsätzen Kants oder der Karotte links unten am Bildschirmrand. Du darfst mich jedoch gerne vom Gegenteil überzeugen.
Hoang-Thach-Vu 2011/09/11 10:49:45
Antwort löschenEs ist halt die Frage, was du mit "modernes Asiakino" genau meinst. Geht es ab den 80ern los bis heute oder doch eher ab den 90ern oder dem 21. Jahrhundert? Und mit "überbewertet" hast du vermutlich ein paar bestimmte Filme im Kopf gehabt, oder? Wäre super, wenn du dich da etwas genauer ausdrücken könntest, da deine Aussage doch schon sehr ins Auge piekst.
Auch wenn ich nicht mehr ganz auf dem aktuellsten Stand bin, so kann ich dennoch von mir behaupten ein paar sehr gute und tolle Perlen gesehen zu haben. Ich kann aber absolut verstehen, wenn einigen Leuten mancher asiatische Stil überhaupt nicht anspricht (Park Chan Wook's Stil beispielsweise ist für manche "westliche Augen" sehr sehr ungewohnt, wenn nicht sogar zu bizarr) und vielleicht sogar meinen, dass asiatische Filme etwas zu hoch geprisen werden ("The Host" zum Beispiel).
Alle 4 Antworten zeigen
DerFilmeKenner 2011/09/11 17:43:53
Antwort löschenGerne doch: In den 1980ern hat Kurosawa noch gelebt, und den mag ich ja. Den Beginn hätte ich eher Anfang oder Mitter der 1990er angesetzt. Bisher ist mir aufgefallen, dass bei vielen hochgelobten Filmen aus diesen Ländern und dieser Zeit einige bis alle Elemente im Grunde nichts Besonderes an sich haben und bei einem Einsatz in nicht-asiatischen Filmen wohl kaum so positive Rezensionen erhalten hätten. Es liegt übrigens nicht immer am Stil. Selbstverständlich kann ich dabei nur bestimmte Filme im Kopf haben, nämlich die, die ich auch gesehen habe.
Hoang-Thach-Vu 2011/09/11 18:34:10
Antwort löschenDa gebe ich dir recht. Es gibt durchaus z.B. HK-Filme, die an sich nicht besonders sind, aber dennoch hochgelobt werden. Vielleicht liegt es einfach nur am Geschmack, aber mir persönlich hat z.B. "Infernal Affairs" überhaupt nicht zugesagt, oder epische Spektakel wie "Der Fluch der Goldenen Blume" (fand ich sogar grottenschlecht). Allerdings haben mich einige Wuxia Filme sehr beeindrucken können, darunter auch "Hero", der durchaus sehr nennenswert ist und eher ungewöhnliche Methoden verwendet (ein Film der über die Laufzeit zunehmend and Komplexität und Tiefe gewinnt und sehr mit Farben experimentiert. Dieser Film kann auch mit seiner Handlung nur als asiatischer Film funktionieren). Auch Rachedramen wie "Oldboy" oder "Bittersweet Life" sind aus meiner Sicht sehr besonders, da sie oft relativ ruhig, aber gleichzeitig so wahnsinnig verstörend sind (hinzu kommen die außergewöhnlichen Stile von Park Chan Wook und Kim Jee-woon), und bieten Elemente, die man sonst nirgendwo sieht. Etwas was ich an "modernen" asiatischen Filmen aber allgemein wirklich sehr zu schätzen weiß, ist die Tatsache, dass viele Filme mittlerweile eine Kitanoeske ruhige Atmosphäre verwenden ("Bin Jip", "Last Life in the Universe" etc.), und damit nicht mehr die Dialoge die Charaktere beschreiben, sondern wirklich nur noch die Bilder und Geschehenisse. Das kann zwar auch sehr ausarten, aber genauso gut zu fantastischen Filmen wie die von Kim Ki Duk führen.
Ich glaube, dass es hier sehr schwer ist zu behaupten, dass moderne asiatische Filme allgemein stark überbewertet sind. Natürlich, einige Filme werden definitiv überbewertet und gehypt, aber das Gleiche gilt auch für Hollywoodproduktionen. Das Interessante ist, dass es zwar asiatische Filme gibt, die sich in ihrer Machart und im Kern kaum unterscheiden, aber dann wieder welche, die so anders sind, dass man darüber nachdenken muss, was das asiatische Kino genau definiert und ausmacht.
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/09/09 14:49:24
Also ich finde "Zwei glorreiche Halunken" besser.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/08/30 09:48:22
Platz 2: "Der Pate 2" wurde schamlos übergegangen.
Kritiker: 8,6
Community: 8,1
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DerFilmeKenner
Kommentare 2011/08/30 09:39:56
Sehr charismatische Schauspielerin. Leider sind die 5 Fakten dieses Mal ziemlich uninteressant.
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C4Rn1f3x 2011/08/30 13:23:03
Antwort löschenDas mit dem Hasen find' ich am interessantesten. ;)
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/08/29 14:06:18
Da fällt mir noch gleich "Jahr 2022... die überleben wollen" (unglaublicher deutscher Titel) ein.
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DerFilmeKenner
Kommentare 2011/08/29 09:49:09
"Immer Ärger mit Harry", "The Sixth Sense", "Departed" und, wie bei vielen anderen wahrscheinlich auch, "Das Imperium schlägt zurück".
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Drogba11 2011/08/29 13:15:31
Antwort löschenAn Star Wars habe ich mich wegen dem Spoiler immer noch nicht getraut.
Übrigens stelle ich mir Immer Ärger mit Harry sogar noch lustiger vor, wenn man das Ende kennt.
neongelbgruen 2011/08/29 14:07:10
Antwort löschenHabe mich schon gewundert, dass Star Wars hier bisher gar nicht vorkam. Habe die ganze Reihe erst mit 20 gesehen, wer da wessen Vater ist wusste ich damals aber bestimmt schon mindestens 10 jahre...
DerFilmeKenner
über Gangs of New York 2011/08/25 16:03:48
Inszenatorisch gesehen gehört "Gangs of New York" zu den bildgewaltigsten Filmen aller Zeiten. Schade, dass er auf so vielen anderen Ebenen versagt.
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romaaan 2011/10/08 10:21:49
Antwort löschenTief im Herzen warte ich ja immernoch auf den Directors Cut, auch wenn er vermutlich nie kommen wird..
DerFilmeKenner
Kommentare 2011/08/25 10:38:28
Die Emanzipation ist bereits in viele Bereiche eingedrungen und ich möchte wirklich nicht behaupten, dass das schlecht wäre - lasst uns Männern aber bitte wenigstens noch die Western! :)
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DerFilmeKenner
Kommentare 2011/08/24 09:48:17
Zuerst die Gesehenen, nach Qualität (aufsteigend) geordnet, dann die Ungesehenen, nach Vorfreude (absteigend) geordnet.
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Le Samourai 2011/08/24 10:03:25
Antwort löschenhaha
muke1a 2011/08/30 18:48:46
Antwort löschen:-D
DerFilmeKenner
über Steamboat Bill, Jr. 2011/08/23 22:28:03
Wenn man von dem zugegebenermaßen doch recht furios-beeindruckenden Finale absieht, hat dieser Film auf eigentlich allen Eben relativ wenig zu bieten.
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DerFilmeKenner
Kommentare 2011/08/22 09:42:38
Mir fehlen Richard Sammel als Moeller in "OSS 117 - Der Spion, der sich liebte" und Kenneth Mars als Franz Liebkind in "Frühling für Hitler".
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