dmtjdc
dmtjdc aus Leipzig ist 32 Jahre alt. Er hat sich Wed, 28 Nov 2012 14:27:17 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1516 Filme bewertet und legendäre 366 Kommentare geschrieben. Mehr
„Wir sind nicht gemacht um ewig zu leben, wir sind nicht gemacht für die Ewigkit.“
Zwischen 2010 und 2012 erreichten drei Science-Fiction-Filme die Lichtspielhäuser und Player dieser Welt, die eine Menge gemeinsam haben. Die Rede ist von Christopher Nolans "Inception", Rian Johnsons "Looper" und Andrew Niccols "In Time". Die wichtigsten Gemeinsamkeiten: Alle…
„Wir sind nicht gemacht um ewig zu leben, wir sind nicht gemacht für die Ewigkit.“
Zwischen 2010 und 2012 erreichten drei Science-Fiction-Filme die Lichtspielhäuser und Player dieser Welt, die eine Menge gemeinsam haben. Die Rede ist von Christopher Nolans "Inception", Rian Johnsons "Looper" und Andrew Niccols "In Time". Die wichtigsten Gemeinsamkeiten: Alle drei Filme spielen in einer nahen Zukunft, alle drei Filme sind dystopischer Natur, in allen drei Fällen schrieb der Regisseur auch das Drehbuch. Und: In allen drei Filmen existiert eine singuläre Technologie, welche die fiktive Welt grundlegend von der heutigen unterscheidet.
In "In Time" ist es die Annahme, dass der Alterungsprozess eines jeden Menschen im Alter von 25 Jahren endet. Die vielen Armen können das ewige Leben aber nicht recht genießen, da ihre Lebenszeit nur durch stetige Arbeit knapp über der tödlichen Null-Sekunden-Marke gehalten werden kann. Zeit ist hier also nicht nur Geld, sondern auch das Leben selbst. Weiterhin spielt in allen drei Filmen ein Mann um die 30 die Hauptrolle, der entweder schon von Anfang an ein Verbrecher ist, oder im Laufe der Handlung zu einem wird. In allen drei Filmen geht es um die Beziehung dieses jungen Mannes zu einer Frau, welche alles verändern wird oder verändert hat. Wiederum wird in allen drei Filmen
nicht nur ordentlich Action geboten, es spielen teilweise auch die gleichen Leute mit (Joseph Gordon-Levitt in "Inception" und "Looper"; Cillian Murphy in "Inception" und "In Time"). Alle drei Filme verfügten über hohe Budgets, kommen optisch aber teils stark reduziert daher, steckten ihr Geld in Gegensatz zu Mega-Krachern wie "Das 5.Element", "Minority Report" oder "Total Recall" nicht in detailreiche CGI-Wandgemälde, in denen jedes Detail eindrucksvoll ins andere greift, sondern augenscheinlich in alle anderen Abteilungen, was auch mal eine gute Sache ist.
Anspruch & Realismus:
Man kann sich darüber streiten, ob nun das knallharte "Looper" oder das glamouröse "In Time" die unrealistischste der drei Fantasien ist. Beide Settings sind exotisch, haben von Anfang an mit massiven
Glaubwürdigkeitsproblemen zu kämpfen.
Das erste und größte Problem an "In Time" ist die Abgefahrenheit der Idee, Menschen mit einem stetig ablaufenden "Verfallsdatum" auszustatten. Der Film orientiert sich hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Genre-Klassiker "Flucht ins 21.Jahrhundert", in dem die Menschen, die ansonsten in einer Art Utopie leben, nach Ablauf des 25 Lebensjahrs getötet werden, um den anderen im Alter nicht zur Last zu fallen. Was damals vielleicht ein Symbol für elternlose Generationen und Jugendwahn war, steht im Falle von "In Time" auch noch für einiges anderes, z.B. für die Gnadenlosigkeit des modernen Kapitalismus und den daraus resultierenden Aufstieg eines prinzipiell feudalistischen Systems, in dem die Superreichen mit fast göttlicher Macht herrschen. But power is nothing without control. In der Fiktion wird das korrupte System von den sogenannten "Zeitwächtern" kontrolliert. Regisseur und Drehbuchautor Andrew Niccols spielt mit diesen und anderen Ideen, wie die Telekineten aus "Looper" mit ihren Münzen. Wie diese, präsentiert jedoch auch er letztlich nur simple Zaubertricks. "In Time" ist wenig mehr als eine weitere archetypische Heldenreise, einfach gestrickt, mit einem oberflächlichen Gut-Böse-Schema und den dazu passenden Darstellern versehen. Die beiden anderen Filme sind da schon wesentlich anspruchsvoller.
Eine Frage des Stils
Von wegen Darsteller: Ob Leonardo Di Caprio als Traumreisender, Joseph Gordon-Levitt als Looper oder Justin Timberlake als Rebell gegen den Zeitgeist: In der nahen Zukunft sind Langhaarmatten weitgehend out. Suit and Tie, das ist der neue Style, und genauso stilvoll gehen die Welten dann auch zugrunde.
Analog zu seinen beiden Kollegen ist auch Justin Timberlake im Film die meiste Zeit ziemlich overdressed unterwegs. Allerdings passt dies nicht nur zu seiner schillernden Persönlichkeit, sondern auch zu seiner Rolle. Will Salas steigt nun einmal kurzfristig vom einfachen Zeitarbeiter zum Mitglied des Forever Young-Clubs auf, und muss sich dann auch dementsprechend kleiden. Passend dazu, sind in dieser Zukunftsversion ohnehin alle und alles stets sauber und glatt. Der ebenso glatte Score, untermalt die Szenen, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Versprach Timberlake als Sänger vor ein paar Jahren noch wilden "Future Sex", so handelt es sich hier nur um ein gepflegtes Standard-Nümmerchen, nach dem Meeting und vor dem Studio. Einloggen, ausloggen, dabei immer die Uhr im Blick.
Von wegen Sex: Wie ist das mit dem Love-Interest?
Auch wenn die drei Filme sich (mit Ausnahme der Faktoren Reduktion und Storybasis) formal nur wenig gleichen - die Girls der tragischen Anti-Helden kommen alle ähnlich archetypisch daher, passen im Gegensatz zu den Jungs problemlos in feste Schubladen: Die Nutte, das arme reiche Mädchen, die leidende Ehefrau, die kämpferische Mutter... mehr Tiefgang ist der holden Weiblichkeit in solchen SF-Filmen dieser Tage anscheinend nicht gegeben. Das in Sachen Beziehung simpelste Bild liefert uns dabei "In Time". Die Figuren sind oberflächlich gezeichnet, also kann auch die Beziehung zweier solcher Figuren nur oberflächlich verlaufen. Allerdings kann man schon sagen, dass diese simple "Boy meets Girl"- Story ("Ääääyyyy.... heute Klappneigd?";
"Ja, Schnalle! Aber wir haben nicht viel Zeit!") besser wirkt, als die psychologisch nachvollziehbarere Romanze in "Looper". Das liegt vor allem daran, das die Beziehung hier (wie auch in "Inception"), ein zentrales Storyelement darstellt. "In Time"erzählt in gewohnter Art und Weise die Liebesgeschichte zweier Individuen, die verschiedenen Klassen angehören, und dann auch noch in harten Zeiten bzw. prekären Situationen aufeinandertreffen. Eine emotionale Skizze, hingeworfen wie das Leben selbst, laberlaber... es funktioniert. Justin & Amanda sind voll das süße Pärchen.
Reduktion der Mittel:
Alle drei Filme bedienen sich desselben, ebenso einfachen wie wirkungsvollen Tricks, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf das Wesentliche zu fokussieren und das Budget des Films im Normbereich zu halten: Reduktion. "In Time" zeigt uns eine zu perfekt ausgeleuchtete Zukunftswelt. Das Niccols diesen artifiziellen Stil für seine Filme bevorzugt, war unter anderem bereits in seiner Showbiz-Satire "S1mone" zu begutachten. Hier ist es ein klares Zuviel am zu wenig. Timberlake und seine Gegner rennen durch eine Stadt, die seltsam leb- und zeitlos wirkt und in der selbst die Reichen am endlosen Leben keinen echten Spaß haben. Obwohl das kameratechnisch gut in Szene gesetzt, und phasenweise auch spannend ist, bleibt die Distanz zum Zuschauer immer bestehen. "In Time" ist - ähnlich dem 70er-Jahre-Klassiker "Rollerball" - eher als Allegorie, als Märchen aus einer Parallelwelt zu verstehen; ein Märchen, welches eben in der Zukunft spielen muss. So wirkt der ziemlich komplexe philosophische Überbau im Zusammenspiel mit dem hektischen Geschehen auf dem Monitor auch unstimmig, als hätten sich die Macher nicht zwischen Anspruch und Mainstream entscheiden können oder dürfen. Insgesamt ist diese Welt leider nur ein unangenehm blasser Hintergrund.
Kein Cast für die Ewigkeit
Justin Timberlake hat sich schauspielerisch deutlich gesteigert, seit er zu Beginn seiner Karriere mit dem dumpfen Thriller "Edison" sang- und klanglos unterging. Den Auftritten in kantigen Filmen wie "Black Snake Moan" und "Alpha Dog" folgten dann Rollen in größeren Produktionen wie "Bad Teacher", "The Social Network" und eben diesem hier. An seiner Seite: Amanda Seyfried. Die ist okay, aber als Schauspielerin eben nur eine unter vielen. Immerhin meistert sie die Rolle des reichen Mädchens auf Abwegen ohne Probleme. Einziger Minuspunkt: Cillian Murphy. In "Inception" und "Red Eye" war der immer nervös wirkende Mann Weltklasse, hier hätte ich mir lieber einen coolen Rächer der Reichen gewünscht, der terminatormäßig seinen Weg geht und alles plattmacht ("Your time is up!"). So weit, so gut. Kommen wir nun zur finalen Abrechnung. Für wen lohnt sich welcher Film?
"In Time" ist klar für die Samstag-Abend-Film-gehen-wir-danach-noch-was-trinken-Fraktion gedacht, die Science-Fiction-Freaks nimmt er ob der Thematik ohnehin mit. Für dieses Publikum dürfte der Film halbwegs funktionieren. Denn wenn auch eine Menge fehlt: Unterhaltsam ist es irgendwie schon. Nur Action-Fans dürften enttäuscht sein.
Subjektiv: 5,0; Objektiv: 6,0
Die können dann aber wiederum bei "Looper" abfeiern, einem anspruchsvollen Sci-Fi-Thriller, der straight nach vorne marschiert und etwaige Zweifel an seiner Prämisse mit großer Selbstverständlichkeit vom Tisch wischt ("Dieser ganze Zeitreisescheiß verbrutzelt einem nur das Gehirn. Wenn wir einmal damit angefangen haben, hören wir den ganzen Abend nicht mehr auf, und am Ende legen wir Diagramme aus Streichhölzern!"). Besonders gut haben mir der düstere Stil und die Kompaktheit des Gesamtwerks gefallen. Ich hoffe auf mehr solche Filme von Rian Johnson. Carpe Diem!
Subjektiv: 8,5; Objektiv: 7,5
"Inception" ist elitäres Kopfkino für die Massen. Die Grundidee ist toll geklaut, das Darsteller-Aufgebot eine Klasse für sich, der Soundtrack ganz furchtbar und präsentiert wird das Ganze Nolan-typisch praktisch ohne jeden Humor. Außerdem hat der Brite die unbegrenzten Möglichkeiten der Traummanipulation zugunsten konventioneller Action und tiefgründiger Symbolik einfach links liegen lassen. Der Zug und die Tricks in der Stadt der Liebe, wären für andere Regisseure nur der Anfang gewesen. Schade. Trotzdem gilt: Anstrengendes Filmerlebnis, aber es lohnt sich durchaus.
Subjektiv: 7; Objektiv: 8,5
Und hier noch ein Joke, den ich leider nicht im Text unterbringen konnte: Justin Time! Huahuahua! So sorry...
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"What is the most resilient parasite? An idea. Once an idea has taken hold of the brain it`s almost impossible to eradicate. An idea is like an virus, resilient, highly contagiuos. The smallest seed of an idea can grow. It can grow to define or destroy you."
Zwischen 2010 und 2012 erreichten drei Science-Fiction-Filme die Lichtspielhäuser und Player dieser Welt, die eine Menge gemeinsam…
"What is the most resilient parasite? An idea. Once an idea has taken hold of the brain it`s almost impossible to eradicate. An idea is like an virus, resilient, highly contagiuos. The smallest seed of an idea can grow. It can grow to define or destroy you."
Zwischen 2010 und 2012 erreichten drei Science-Fiction-Filme die Lichtspielhäuser und Player dieser Welt, die eine Menge gemeinsam haben. Die Rede ist von Christopher Nolans "Inception", Rian Johnsons "Looper" und Andrew Niccols "In Time". Die wichtigsten Gemeinsamkeiten: Alle drei Filme spielen in einer nahen Zukunft, alle drei Filme sind dystopischer Natur, in allen drei Fällen schrieb der Regisseur auch das Drehbuch. Und: In allen drei Filmen existiert eine singuläre Technologie, welche die fiktive Welt grundlegend von der heutigen unterscheidet.
In "Inception" gilt die Annahme, dass es möglich ist, in fremde Träume einzudringen und den Schläfer so zu manipulieren, dass er vertrauliche Informationen preisgibt. So was nennt man dann "Extraction". Im titelgebendem Fall versuchen die Industriespione jedoch sogar noch einen Schritt weiterzugehen, und dem Träumer eine unterbewusste Direktive einzuimpfen, die dieser nach dem Aufwachen für seinen eigene Idee hält. Im Gegensatz zu Zeitreisen, Telekinese oder genetisch programmierten Massenmord, wirkt so etwas beinahe glaubhaft.
Weiterhin spielt in allen drei Filmen ein Mann um die 30 die Hauptrolle, der entweder schon von Anfang an ein Verbrecher ist, oder im Laufe der Handlung zu einem wird. In allen drei Filmen geht es um die Beziehung dieses jungen Mannes zu einer Frau, welche alles verändern wird oder verändert hat. Wiederum wird in allen drei Filmen nicht nur ordentlich Action geboten, es spielen teilweise auch die gleichen Leute mit (Joseph Gordon-Levitt in "Inception" und "Looper"; Cillian Murphy in "Inception" und "In Time"). Alle drei Filme verfügten über hohe Budgets, kommen optisch aber teils stark reduziert daher, steckten ihr Geld in Gegensatz zu Mega-Krachern wie "Das 5.Element", "Minority Report" oder "Total Recall" nicht in detailreiche CGI-Wandgemälde,
in denen jedes Detail eindrucksvoll ins andere greift, sondern augenscheinlich in alle anderen Abteilungen, was auch mal eine gute Sache ist.
Anspruch & Realismus:
Von allen drei Fantasien ist "Inception", wie schon erwähnt, noch die am realistischsten anmutende. In Träumen ist immerhin alles möglich und auch heute schon basteln die Neurologen an Geräten, welche unsere Hirnströme in einfache Bilder rückübersetzen. Der Film spinnt solcherlei Gedanken weiter, bedient sich auch großzügig bei bekannten ("The Cell"; "Matrix") und weniger bekannten ("Dreamscape";) Filmen, denen eine ähnliche Thematik zugrunde lag. Vom Stil her eher anspruchsvolles Gedankenspiel als Actionorgie, profitiert der Film von seinem auch in der Breite qualitativ hochwertigem Cast. Darsteller wie Michael Caine, Ellen Page, Marion Cotillard, Cillian Murphy, Leonardo Di Caprio und Joseph Gordon-Levitt waren die Box-Office-Lebensversicherung für schwere Kinokost wie diese. Und tatsächlich ging der Plan auf: Mit einem Einspielergebnis von 825 Millionen US-Dollar ist "Inception" einer der 40 erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
Eine Frage des Stils
Von wegen Darsteller: Ob Leonardo Di Caprio als Traumreisender, Joseph Gordon-Levitt als Looper oder Justin Timberlake als Rebell gegen den Zeitgeist: In der nahen Zukunft sind Langhaarmatten weitgehend out. Suit and Tie, das ist der neue Style, und genauso stilvoll gehen die Welten dann auch zugrunde.
Leonardo Di Caprio trägt den ganzen Film lang nur einen Anzug und einen gequälten Gesichtsausdruck zur Schau, seine halblangen Haare sind fest mit Gel fixiert. Ein Mann, der die Form zu wahren weiß, aber in seinen Leben größere Probleme hat, als gut auszusehen. Probleme, die sich knapp unter der Oberfläche spiegeln, aber durchaus Einfluss auf die reale Welt und ihre Träume haben. Dies spiegelt sich auch im orchestral und elektronisch geprägten Score wieder, der größtenteils aus den für Laien ziemlich distonal klingenden Kompositionen des Masterminds Hans Zimmer besteht, welche alle grundlegend auf Edith Piafs "Non, je ne regrette rien" beruhen. Zimmer, der laut eigener Aussage nicht mehr an heroischen, gewaltigen Einspielungen interessiert ist, sondern lieber "zwei, drei oder vier Noten zu einer komplexen emotionalen Struktur machen" will, war von Anfang an in die extrem aufwändige Pre-Production involviert. Sein Ziel hat er wohl erreicht. Der stetig vor sich hin wummernde Anti-Soundtrack ist emotional komplex, künstlerisch wertvoll und grauenhaft anzuhören. Die 160 Millionen Dollar teure Produktion gibt sich überhaupt offensiv elitär und intellektuell, und wurde dann ob ihrer Qualitäten auch von Cineasten auf der ganzen Welt frenetisch bejubelt. Allein der deutsche Wikipedia-Eintrag zu "Inception" ist 19 Seiten stark und bietet 94 Einzelnachweise auf.
In diesem Traum kann man sich - so man dementsprechend veranlagt ist - also für lange, lange, lange Zeit verlieren.
Und was ist mit Sex?
Auch wenn die drei Filme sich (mit Ausnahme der Faktoren Reduktion und Storybasis) formal nur wenig gleichen - die Girls der tragischen Anti-Helden kommen alle ähnlich archetypisch daher, passen im Gegensatz zu den Jungs problemlos in feste Schubladen: Die Nutte, das arme reiche Mädchen, die leidende Ehefrau, die kämpferische Mutter... mehr Tiefgang ist der holden Weiblichkeit in solchen SF-Filmen dieser Tage anscheinend nicht gegeben.
In "Inception" ist das Partnerschaftskonstrukt immerhin interessanter, als in den anderen beiden Fällen, da die Ehe nicht etwa nur noch auf dem Papier, sondern offensichtlich nur noch in der Erinnerung des Hauptprotagonisten besteht. Die tiefe Liebe zu seiner Frau, die Schuld, die Cobb auf sich geladen hat, die Unmöglichkeit das Vergangene zu ändern oder zu vergessen; all das kulminiert in Szenen, die so stark sind, dass sie nicht mal der von Nolan gern überschwänglich eingesetzte Pathos zu brechen vermag. Richtig leidenschaftlich wirkt das jedoch nie, eher rein episch und tragisch, wie eine griechische Tragödie. Man fühlt mit, aber da ist keine Liebe mehr, sondern nur noch grenzenlose Verzweiflung.
Reduktion der Mittel:
Alle drei Filme bedienen sich desselben, ebenso einfachen wie wirkungsvollen Tricks, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf das Wesentliche zu fokussieren und das Budget des Films im Normbereich zu halten: Reduktion.
"Inception" zeigt uns ein Zugabteil, ein Hausdach, eine Universität, einen orientalischen Marktplatz, verwirrende Traumtreppen, Alpenpanoramen, und einiges mehr, aber nie die Zukunft im Großen und Ganzen. Eher eine Version der Zukunft, die wie unsere Gegenwart (im Noir-Stil) aussieht. Dass die Traumarchitektin Ariadne die Illusion des heutigen Paris für real hält, könnte man noch damit erklären, dass man in Träumen bereit ist, fast alles zu akzeptieren. Erst beim Aufwachen bemerkt man, dass viele Sachen nicht der Realität entsprochen haben. Es steht aber zu vermuten, dass sich Nolans Zukunftswelt nur derartig marginal von der unseren unterscheidet, dass das Geschehen gar nicht einmal notwendigerweise in der Zukunft spielen muss, da abgesehen von der Traumtechnologie keinerlei futuristische Devices zu existieren scheinen. "Inception" ist ein europäisch anmutender Film. Das wird nicht nur in den nüchternen Action-Sequenzen deutlich, auch ließ Nolan ein weiteres Mal einen farbarmen, wuchtigen Look kreieren, der prinzipiell eher an die Welt der Vergangenheit, als an jene der Zukunft erinnert. Die Darsteller spielen ebenfalls zurückgenommen.
Ein traumhafter Cast
Ohne jetzt wieder einzelne Namen droppen zu wollen: Der von Nolan auch anderweitig fast in gleicher Kombination besetzte Super-Cast tut nicht nur vornehm, diese exklusive Grüppchen ist tatsächlich über jeden Zweifel erhaben. Besonders hervorzuheben ist wirklich niemand, alle werden zu einem Teil des großen Puzzles. Grandioses Spiel.
So weit, so gut. Kommen wir nun zur finalen Abrechnung. Für wen lohnt sich welcher Film?
"In Time" ist klar für die Samstag-Abend-Film-gehen-wir-danach-noch-was-trinken-Fraktion gedacht, die Science-Fiction-Freaks nimmt er ob der Thematik ohnehin mit. Für dieses Publikum dürfte der Film halbwegs funktionieren. Denn wenn auch eine Menge fehlt: Unterhaltsam ist es irgendwie schon. Nur Action-Fans dürften enttäuscht sein.
Subjektiv: 5,0; Objektiv: 6,0
Die können dann aber wiederum bei "Looper" abfeiern, einem anspruchsvollen Sci-Fi-Thriller, der straight nach vorne marschiert und etwaige Zweifel an seiner Prämisse mit großer Selbstverständlichkeit vom Tisch wischt ("Dieser ganze Zeitreisescheiß verbrutzelt einem nur das Gehirn. Wenn wir einmal damit angefangen haben, hören wir den ganzen Abend nicht mehr auf, und am Ende legen wir Diagramme aus Streichhölzern!"). Besonders gut haben mir der düstere Stil und die Kompaktheit des Gesamtwerks gefallen. Ich hoffe auf mehr solche Filme von Rian Johnson. Carpe Diem!
Subjektiv: 8,5; Objektiv: 7,5
"Inception" ist elitäres Kopfkino für die Massen. Die Grundidee ist toll geklaut, das Darsteller-Aufgebot eine Klasse für sich, der Soundtrack ganz furchtbar und präsentiert wird das Ganze Nolan-typisch praktisch ohne jeden Humor. Außerdem hat der Brite die unbegrenzten Möglichkeiten der Traummanipulation zugunsten konventioneller Action und tiefgründiger Symbolik einfach links liegen lassen. Der Zug und die Tricks in der Stadt der Liebe, wären für andere Regisseure nur der Anfang gewesen. Schade. Trotzdem gilt: Anstrengendes Filmerlebnis, aber es lohnt sich durchaus.
Subjektiv: 7; Objektiv: 8,5
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Baumkopf Holzfaust Thu, 09 May 2013 16:32:07 -0000
Antwort löschenhttp://www.pottwalblog.ch/wp-content/upload/inception1-450x747.jpg
Reese Witherspoon
dmtjdc Mon, 22 Apr 2013 14:56:06 -0000
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! :-)
http://www.smash247.com/star/news/details/video-reese-witherspoon-erster-oeffentlicher-auftritt-nach-verhaftung-03618/
Bleibe aber dennoch ein großer Fan von ihr.
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Der unbeugsame Texaner langt hin, ist der Rambo des wilden Westens. Einer der wenigen Eastwood-Filme, die mir gefallen haben, auch wenn die unrealistischen Actionszenen im etwas zu starken Kontrast zur Geschichte und zum Look des Film stehen.
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Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn
dmtjdc 7.0 "Sehenswert" Mon, 22 Apr 2013 14:23:14 -0000
Gut gedacht und umgesetzt, besonders angesichts des trockenen Themas. Ähnlich wie bei "A Beautiful Mind" bleibt der numerische Aspekt allerdings weit im Hintergrund, man braucht keinen Mathe-LK besucht zu haben, um der Handlung folgen zu können. Gwyneth Paltrow und Anthony Hopkins haben eine gute Chemie, auch der Rest stimmt. Das starke Stück stammt aus der Feder von David Auburn, der schon mit "Girl in the Park" eine derartig berührende Story erdachte, dass ich ihm inwischen auch das "Haus am See" vergeben habe.
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Emergency Room - Die Notaufnahme
dmtjdc 8.0 "Ausgezeichnet" Thu, 18 Apr 2013 08:12:10 -0000
Beste und gleichzeitig realistischste Krankehaus-Serie aller Zeiten. Startetet 1994, lief bis 2009, war mit 15 Staffeln also ein echter Dauerbrenner. Basiert auf einer Idee von Michael Crichton, der seine eigenen Erfahrungen als Mediziner und Spitzenrechercheur einbringen konnte. Karrieresprungbrett für den spätberufenen Superstar George Clooney. Fast alle Stories basierten auf echten Krankheits-…
Beste und gleichzeitig realistischste Krankehaus-Serie aller Zeiten. Startetet 1994, lief bis 2009, war mit 15 Staffeln also ein echter Dauerbrenner. Basiert auf einer Idee von Michael Crichton, der seine eigenen Erfahrungen als Mediziner und Spitzenrechercheur einbringen konnte. Karrieresprungbrett für den spätberufenen Superstar George Clooney. Fast alle Stories basierten auf echten Krankheits- bzw. Unfällen. Setzte das Schlaglicht auch immer wieder auch sehr ernsthafte Themen, was in den 90ern im Mainstreamfernsehen noch ungewöhnlich war. Weitgehend glaubwürdige Entwicklung der Figuren, enorme Experimentierfreude der Drehbuchautoren, die das Format immer wieder durch die verschiedensten Tricks und Erzähltechniken auflockerten. Irgendwann war dann aber doch die Luft raus, die Serie hatte ihren Zenit überschritten. Trotzdem Hall of Fame.
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Velly Thu, 18 Apr 2013 08:42:47 -0000
Antwort löschenNeben Akte X damals meine absolute Lieblingsserie.
Lexx - The Darkzone
dmtjdc 6.5 "Ganz gut" Wed, 17 Apr 2013 12:53:53 -0000
Mit so eines der ungewöhnlichsten Serien-Formate überhaupt. Kanadisch-britisch-deutsche Produktion. Sehr strange, sehr abgespaced, sagenhaft viele verrückte Ideen. Da war nur z.B. die an die industrielle Revolution erinnernde Lustklavinnen-Manufaktur, in die neben einer menschlichen Frau so eine Killerbestie geriet, und damit unfreiwillig die sexy-aggressive Heldin erschuf. Der Rest der Besetzung:…
Mit so eines der ungewöhnlichsten Serien-Formate überhaupt. Kanadisch-britisch-deutsche Produktion. Sehr strange, sehr abgespaced, sagenhaft viele verrückte Ideen. Da war nur z.B. die an die industrielle Revolution erinnernde Lustklavinnen-Manufaktur, in die neben einer menschlichen Frau so eine Killerbestie geriet, und damit unfreiwillig die sexy-aggressive Heldin erschuf. Der Rest der Besetzung: Ein in diese Echsenbraut verliebter Roboterkopf, ein Auftragsmörder und natürlich der feige Putzmann Stan. Gemeinsam reisten sie in einem lebendigen Raumschiff von Planet zu Planet, immer auf der Flucht vor dem Herrn der Schatten und dessen Bürokratie. Die Spezialeffekte waren nicht das Glanzstück der Show, versprühten aber zweifellos Charme. Besonders bizarr: Eva Haberman und später Xenia Seeberg in der Hauptrolle. Unmöglich zu sagen, was da eigentlich los war, vermutlich alle besoffen, auf bewusstseinserweiternden Drogen oder eine Wette verloren. Brachte es auf unglaubliche vier Staffeln, habe aber nur die ersten anderthalb gesehen, deswegen gibt es keine Bewertung. Möchte nur darauf hinweisen, dass es diese Serie gegen alle Wahrscheinlichkeit tatsächlich mal gegeben hat.
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Justin Timberlake
dmtjdc Wed, 17 Apr 2013 12:23:51 -0000
Der Ryan Gosling seiner Generation.
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dmtjdc Wed, 17 Apr 2013 12:57:42 -0000
Antwort löschenNicht wahr? Mir ist heute langweilig und die Sonne scheint. Pass auf: Doppel D. Kapiert?
Alexis Dziena
dmtjdc Wed, 17 Apr 2013 12:18:55 -0000
Gemma Honeycutt! ♥ Und sie macht diesen Rollennamen auch alle Ehre. Dieses Fräulein ist so süss, dass es schon weh tut. Auf meiner To-Do-Liste. Also ihre Filme und Serienauftritte. Alles andere wird leider nur ein schöner Traum bleiben. Niedlich.
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Curryman1312 Wed, 17 Apr 2013 12:28:16 -0000
Antwort löschenAuf meiner To-Do-Liste... :D
Hab sie eben erst in Entourage gesehen, lustiger Zufall. Niedlich triffts.
Klasse Idee(n), bescheidene Umsetzung. Regisseur und Drehbuchautor Mike Judge ist wie Seth McFarlane, zieht in all seinen Formaten das immergleiche Schema gnadenlos durch - und hat damit auch öfter mal Erfolg. Besser wird der Film deswegen nicht.
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Nicht mehr ganz so geil wie Teil 1, aber immer noch solide Alienkost. Härter als der Vorgänger. Michael Madsen hatte sichtlich keinen Bock auf diesen Film, Forest Whitaker scheinbar auch nicht, der war dann aber wenigstens konsequent und somit abwesend. Die Story geht so. Ein paar Szenen kommen zwar smart daher, das Finale ist dann aber nur brutaler B-Movie-Standard. Teil 3 und 4 stehen in der Sichtung noch aus, vermutlich liegt der Fokus aber auch hier nicht auf interstellarer Integrationsproblematik, sondern auf Sex, Gewalt und der großflächigen Verteilung von allerlei Körperflüssigkeiten.
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Sie ist jung, anmutig und nicht von dieser Welt. And all that she wants is another baby. Die Swimmingpool-Szene toppt sogar jene aus "Showgirls" und "Wild Things". Auch wird die Story überraschend gut erzählt. Dieser Film hat einfach das gewisse Etwas. Der Trash-Faktor ist nicht gänzlich zu verleugnen, insgesamt überwiegt aber die Düsternis und die Rasanz des Augenblicks. Betörender Mix aus Sex und Gewalt.
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Luke Wilson
dmtjdc Wed, 17 Apr 2013 11:11:41 -0000
Der interessantere der bekannten Wilson-Brüder, wobei beide die Filmwelt ungemein bereichern. Wirkt wie ein netter Kerl. Startet dieses Jahr mit gleich sechs Filmen durch.
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Vince Vaughn
dmtjdc Wed, 17 Apr 2013 11:01:17 -0000
Guter Schauspieler, großartiger Comedian, unglaubliche Labertasche. Die Jahrgänge 2009-2012 waren für seine Verhältnisse bemerkenwert mies. In ernsten Rollen ist er schon aufgrund seiner Physis sehr überzeugend. Würde ihn gerne öfter in der Rolle des Antagonisten sehen.
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Ryan Gosling
dmtjdc Wed, 17 Apr 2013 10:46:45 -0000
Seine Serienheldentaten werden oft verschwiegen:
http://www.dvd-forum.at/img/uploaded/55828_2cf30006911bc68055bf503bc1c8f0d0_1.jpg
Besonders cool finde ich, wie er - auch an einer Klippe hängend - noch seinen coolen Gesichtsausdruck aufrechterhält.
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Der Trailer erweckt den Eindruck, für einen Episodenfilm à la "Short Cuts", "L.A. Crash" oder "Magnolia" zu werben. Tatsächlich handelt es sich bei "American Breakdown" um eine Kurzfilm-Compilation. Die Gemeinsamkeiten der zum Teil schon etwas älteren Shorties:
- Sie spielen alle in den USA.
- In jedem Kurzfilm spielt mindestens ein Promi mit…
Der Trailer erweckt den Eindruck, für einen Episodenfilm à la "Short Cuts", "L.A. Crash" oder "Magnolia" zu werben. Tatsächlich handelt es sich bei "American Breakdown" um eine Kurzfilm-Compilation. Die Gemeinsamkeiten der zum Teil schon etwas älteren Shorties:
- Sie spielen alle in den USA.
- In jedem Kurzfilm spielt mindestens ein Promi mit.
- In jedem Film kommt mindestens einmal eine Strasse vor.
Die Qualität der Beiträge schwankt stark, hier mal ein grober Überblick:
- James Gandolfini und Louis Gosset Jr. in einer mystischen Pub-Geschichte aus dem
Herzen Hollywoods: 6
- Steve Carell in einer stummen, aber schreiend komischen John Woo-Hommage: 6
- Paris Hilton als Nebendarstellerin eines überflüssigen Beitrags, dessen originell
gestaltete Credits die 3,5 gerade noch so retten.
- Josh Hartnetts abartiger Monolog, der leider etwas zu lange dauert : 7,5
- Eine Mogelpackung von einem Kurzfilm. Paul Walker und Scott Caan laufen sprichwörtlich
nur einmal kurz durchs Bild: 2
- Ioan Gruffudd und ein noch halbwegs bekanntes Gesicht als suizidgefährdetes Pärchen in
einer "Ich mach jetzt mal Schluß (mit diesem öden Scheiß-Job)!"- Groteske: 6
Im Prinzip ganz nett, aber wohl eher für Filmstudenten und Hardcore-Fans bestimmter Darsteller interessant.
Gibt`s auf Clipfish im Gratis-Stream.
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Gästebuch
__Andie Tue, 23 Apr 2013 16:55:15 -0000
Hab mich gerade durch deine Abhandlungen von Inception, Looper und In Time gelesen und bin begeistert. Ist immer schön zu sehen wenn einander duellierende Filme in einen Kontext gestellt werden, und ist mir auch definitiv eine Anfrage wert. :)
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 09:41:42 -0000
"Dreidimensionale" Leute solltem meine Freunde werden! ;)
Ich lasse mal eine Anfrage da.
Beste Grüße
Andi
Spielberg_Fan Tue, 19 Mar 2013 19:09:10 -0000
Wenn ich mich hier so umschaue, ist das mir glatt ne Anfrage wert:)
Hfonda15 Mon, 25 Feb 2013 21:07:14 -0000
Ich mags immer gerne wenn Leute viele Kommentare schreiben und 271 in 2 Monaten... Respekt!
Würde mich freuen die in Zukunft auch bei mir auf dem Dashboard sehen zu können :)
Mr. K R I T I K Sat, 16 Feb 2013 13:50:52 -0000
Nicht schlecht was ich hier alles sehe... Noch viel Erfolg beim bewerten, sei auch ebenfalls willkommen auf meinem Dashboard!!!
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"In 30 Jahren wird es gestern gewesen sein. Ich erinnere mich."
Zwischen 2010 und 2012 erreichten drei Science-Fiction-Filme die Lichtspielhäuser und Player dieser Welt, die eine Menge gemeinsam haben. Die Rede ist von Christopher Nolans "Inception", Rian Johnsons "Looper" und Andrew Niccols "In Time".
Die wichtigsten Gemeinsamkeiten: Alle drei…