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E. Knörer aus Berlin heißt Ekkehard Knörer, ist 39 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon 102 Filme bewertet und legendäre 101 Kommentare geschrieben. Habe Englisch, Deutsch, Philosophie und Kulturwissenschaften studiert. Promotion zu "Witz und Ingenium in Rhetorik und Poetik des 17. und 18. Jahrhunderts", danach Postdoktorand am Graduiertenkolleg "Figur des Dritten" in Konstanz; ist Kulturwissenschaftler, Film- und DVD-Kritiker. Mehr


Filmplakat von Submarino
Submarino

E. Knörer 1.5 "Ärgerlich"

Der Film ist eine Zumutung, was noch kein Werturteil ist. Aber er ist mächtig stolz darauf, eine Zumutung zu sein, darauf, seine Figuren und seine Zuschauer so richtig tief in die Scheiße tunken zu können. Und dieser Stolz ist zum Kotzen. Dieser Stolz, und mehr noch die Tatsache, dass er dem Film aus jeder Pore entströmt, machen diese Geschichte zweier Brüder, denen "das Leben" (in Wahrheit natürlich das Drehbuch) nichts erspart, zum Miserabilismusporno erster Kajüte.

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Filmplakat von Howl
Howl

E. Knörer 3.0 "Schwach"

. Quellenfetischismus, Geschichtsdummheit. In jeder Sekunde des Vorspanns der TV-Serie Mad Men steckt mehr Intelligenz und Stilgefühl als in diesen Sequenzen. [...] Wo Mad Men zum überzeugenden Zeitbild wird durch wunderbar tarierte Unterdeutlichkeit, da schreit Howl heraus, was eh keinen interessiert. Wär’s nicht so traurig, müsste man lachen, dass der ganze dumme Literatur-muss-erlebt-sein-Quatsch, auf dem der Film reitet, justament dieser Tage in Feuilletons Urstände feiert.

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Filmplakat von She, A Chinese
She, A Chinese

E. Knörer 7.5 "Sehenswert"

Vergewaltigung, Triadengangsterei, Scheinehe, dann sogar noch Begegnung mit einem Proto-Islamisten. Ein wenig wird hier auch ein Themenkatalog abgehakt. Dass der Film daran nicht schweren Schaden nimmt, liegt aber genau daran, dass es ihm auf das … Mehr

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Filmplakat von Up in the Air
Up in the Air

E. Knörer 5.0 "Geht so"

Allerdings ist Jason Reitman, das hat man schon bei "Juno" gesehen, ein konservativer Regisseur, wenngleich ganz flott stets auf der Höhe der Zeit. [...] Zwei törichte Geschichten erzählt dann, von hier aus, der Romanvorlage Walter Ki… Mehr

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Filmplakat von Das Kabinett des Dr. Parnassus
Das Kabinett des Dr. Parnassus

E. Knörer 4.5 "Uninteressant"

Ein großer Aufwand zergeht in dieser Konstruktion in nichts, ohne Witz. Mit vielen Worten hat "Das Kabinett des Dr. Parnassus" wenig zu sagen. Heterogen ist das Material, das Gilliam zusammenbringt, aber die Heterogenität hat keine Methode, sondern ist nur Ausweis eines fehlenden Bands, das die auseinanderfallenden Einzelteile zu einem sinnvollen Ganzen vereinte.

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Filmplakat von Gamer
Gamer

E. Knörer 6.5 "Ganz gut"

"Gamer" tut videospielkritisch. Niemand nimmt dem Film und seinen Machern, dem Regie- und Autorenteam Mark Neveldine und Brian Taylor das ab; was keine Kritik sein soll, denn das Manöver ist für jeden durchschaubar. [...] Die Lust, die… Mehr

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Filmplakat von Gamer
Gamer

E. Knörer 6.5 "Ganz gut"

Filmplakat von Das Vaterspiel
Das Vaterspiel

E. Knörer 7.0 "Sehenswert"

Überhaupt ist es gerade dieser Eindruck des zeitweiligen Kontrollverlusts, der den versammelten Trivialitäten das Haarsträubende nimmt. Beziehungsweise wird das Haarsträubende als genuin interessantes Verstörungsmoment so erst produktiv. Zuer… Mehr

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Filmplakat von Whatever Works - Liebe sich wer kann
Whatever Works - Liebe sich wer kann

E. Knörer 3.5 "Schwach"

Und so wird man insgesamt auf den Quatschcharakter des Ganzen allzu aufmerksam: Südstaatler werden zu sexueller Freiheit bekehrt, nicht weil irgendeine Plausibilität, sondern nur, weil der Autor auf seiner Jagd nach Pointen es will. Dass man per… Mehr

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Filmplakat von Tulpan
Tulpan

E. Knörer 7.0 "Sehenswert"

Eigentümlich ist die Art und Weise, in der Regisseur Sergej Dvortsevoy nicht nur seine Figuren, sondern auch uns, die wir ihnen zusehen, in die Steppe versetzt. "Tulpan" ist Dvortsevoys Spielfilmdebüt, zuvor aber hat er, ein geduldiger… Mehr

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Filmplakat von Ganz nah bei Dir
Ganz nah bei Dir

E. Knörer 3.5 "Schwach"

"Ganz nah bei dir" könnte man getrost ignorieren, wäre er nicht Teil eines Syndroms. Von deutschen Filmen nämlich, die nichts wissen wollen über irgendeine Realität. Die aus dem Drehbuchchemiebaukasten zusammengerührt sind und dann… Mehr

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Envy You

Mir scheint, E. Knörer saß im falschen Film... Muss jedes Kinowerk die Zuschauer bierernst mit der Nase in die Konflikte stoßen, um "gesellschaftlich wirklich" zu sein? Den Drehbuchchemiebaukasten möchte ich sehen, mit dem die Zutaten nach Formel zusammengemixt werden können, um einen so eigensinnigen und in sich stimmigen Film zu mischen oder legieren. Mit einem Lakmuspapier und einem Thermometer kann man kaum Stimmung oder Herzenswärme messen.
Ich könnte mir den Kritiker fast vorstellen, angesäuert sitzend in einem kühl gestalteten Apartment, mit nur einer Schildkröte als Gesellschaft...


Polakkenkarl

Zu dem finde ich es für einen "Kritiker" ziemlich abgedroschen und flach, "deutsche Filme" durch die Bank weg als schlecht und von der Stange zu bezeichnen...ich glaub mal nicht dass E.Knörer erstens alle deutschen Filme schon kennt und man diese zweitens alle über einen Kamm scheren und als oberflächlich bezeichnen kann!


Filmplakat von Die Fast Vergessene Welt
Die Fast Vergessene Welt

E. Knörer 7.0 "Sehenswert"

Wenn der verschluckte Held vom Dinosaurier ausgeschissen wird und damit dessen Verstopfung kuriert und so des Dinosauriers ewiger Dankbarkeit sicher ist: dann muss es eine Will-Ferrell-Komödie sein. Da gehen die Komik und die Liebe durch den Darm. Die heitere Verwirrung, mit der man als Betrachter durch den unbedingt liebenswerten "Die fast vergessene Welt" taumelt, ist eine Genre-Verwirrung.

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