Eine dunkle Begierde ist kein Film für Jedermann und Cronenbergs Fans, die einen weiteren Genre-Film erwarten, könnten von dem prestigeträchtigen Kostümfilm etwas enttäuscht werden.
Bis kurz vor dem Ende macht der Film sehr viel Spaß und man hat das Gefühl, gerade etwas Besonderes gesehen zu haben. Die Brüder Duplass haben es wie die Alexander Paynes und Wes Andersons geschafft, sich von den Obskuritäten der typischen Indie-Filme zu lösen und Mainstream-Filme zu machen, ohne dabei ihre Ideale zu verraten oder das charakterzentrierte Storytelling zu opfern.
Betäubend langweilig und unlustig. "Kiss & Kill" weiß nicht, was er sein will, also schmeißt der Film einfach einen Haufen Dinge zusammen auf die Leinwand, die nicht unbedingt zusammen funktionieren. Dabei wird gehofft, dass die Kinozuschauer zu dumm sind, sich darüber Gedanken zu machen.
Die zwei Stunden Spielzeit wirken etwas zu lang, aber dank der vier absolut verrückten Action-Szenen, die perfekt platziert sind, wird er nie langweilig.
[...] Im Großen und Ganzen versucht „Das A-Team“ etwas zu sehr, den Fans der Original-Serie zu gefallen. Aber der Film ist genau die Art von realitätsfernem Spaß, den wir diesen Sommer brauchen.
Die hohen Erwartungen aus dem ersten Teil mögen beim zweiten Teil irgendwas fehlen lassen. Es gibt aber auch hier genug großartige Momente auf der Leinwand, von denen man ebenfalls noch mehr haben möchte.
[...]
Sicher verströmt Duchovny durchwegs Charme und Humor, und nahezu er allein zieht den Stoff hier auf, dessen Genre gewöhnlicherweise ziemlich flach ist.
[…]
Regisseur Martin Campbell, der auch bei der Miniserie Regie führte, hat sich mit der Stimmung und dem Look des Films selbst übertroffen, indem er einen sauberen, düsteren, modern aussehenden Streifen schuf, der die Dunkelheit des klassischen Film Noir und den Realismus der Verschwörungsthriller aus dem 70ern beibehält. Es ist ein solider Nachfolger zu Casino Royale, der ihm erlaubt, sein Händchen für Action auf einer etwas kleineren Skala auszuleben, dabei die Gewalt aber mit überraschend viel Herz auszugleichen.
Regisseur Hoffman hat sicherlich Tolstois letzte Tage in eine unterhaltsame Tragikomödie verwandelt, und trotz einiger Probleme mit der Stimmung im Film ist Christopher Plummer einfach fantastisch, und allein der beste Grund, die zwei Stunden Laufzeit dieses Streifens auf sich zu nehmen.
Obwohl es schwer ist, dem Film eine uneingeschränkte Empfehlung zu geben, ist Legion doch besser als es hätte sein müssen – und es spricht für Regisseur Stewart, dass er sich über ähnliche Genre-Ware erhebt. Diejenigen, die nur auf der Suche nach einem Action-Kracher randvoll mit blutigen Kampszenen sind, werden vielleicht nicht geduldig genug sein, um Stewarts Versuche anzuerkennen, den Streifen eben nicht zu einem glorifizierten Videospiel zu machen, dass lediglich als Anfang einer Franchise dient. Trotzdem ist es nicht im Entferntesten überraschend, dass das Studio Stewart bereits einen neuen, besser profilierten Job angeboten hat.
Dwayne Johnson wurde schon einmal als der nächste Arnold Schwarzenegger ausgerufen, und das macht diesen Film zu seinem „Kindergarten Cop“, nur ist er leider bei weitem nicht so witzig. Der Streifen ist ungefähr auf dem Level von „Der Kaufhaus Cop“, dem ein wirklich witziger Hauptdarsteller als Anker fehlt, und der Streifen ist ungefähr genauso schlecht, wie er aussieht. Der Film wird die Geduld eines jeden Erwachsenen strapazieren, der diesen Film für Unterhaltung seiner Kinder über sich ergehen lassen muss.
Es ist toll, einen solch einfachen, aber gut gemachten Film zu sehen, der so früh im Jahr als Alternative zu der üblichen Studio-Ware erscheint und uns daran erinnert, dass es da draußen wirklich junge Frauen wie Mia gibt, die tatsächlich lebensverändernde Erfahrungen durchmachen, wie diese; Andrea Arnold hat eine Art, den Dingen ein offenes, aber hoffnungsvolles Ende zu belassen.
Regisseur Oliver Parker hat ein beeindruckendes Charakterportrait geschaffen, welches interssante Themen untersucht, wie den Preis, den man für schlechte Taten zu zahlen hat; und welches Aspekte der Original-Geschichte erweitert, wie beispielsweise die Beziehung zwischen dem Maler und seinem Sujet. Es ist bei weitem kein perfekter Film, aber es ist eine gute Arbeit über Wilde's Geschichte, die sich mehr auf die Interaktion zwischen den Charakteren konzentriert, ale es eine Hollywood-Version des Films getan hätte.
Weder gutes Produktions-Design, noch coole Action-Szenen können die schwache und schablonenhafte Geschichte sowie die stereotypen Charaktere, die wir so schon viel zu oft gesehen haben, wett machen. Es gibt zusätzlich noch einen lächerlichen Twist in der Story, der einfach nur ärgerlich ist.
Das große Problem ist, dass der Film sehr vorhersehbar ist, nicht nur durch das Genre, welches keine anderen Ergebnisse in bestimmten Situationen erlaubt, aber auch durch die Trailer und Werbung, welche so viele Sachen schon verraten. Die Zuschauer aus der Zielgruppe haben sicher schon viele Filme dieser Art gesehen, daher wird es wenige Aspekte geben, die sich neu anfühlen – obwohl es doch so manche Überraschung zu entdecken gibt.
Eigentlich sagt der Film nicht mehr, als dass das Leben einem Steine in den Weg legt und viele Dinge sich irgendwann von alleine erledigen – und das ist ein tolles Gefühl, das man beim Verlassen eines Films haben kann. Jedenfalls ist das Werk außergewöhnlich klug, wieder einmal ein Beispiel von den Coen-Brüder, wie man eine wirklich originelle Geschichte subtil realistisch und brilliant erzählt, ohne dabei den Unterhaltungswert für die Zuschauern aus den Augen zu verlieren.
"..., als dass das Leben einem Steine in den Weg legt und viele Dinge sich irgendwann von alleine erledigen – und das ist ein tolles Gefühl, das man beim Verlassen eines Films haben kann. "
Hallo lieber Filmfreund! Waren wir in unterschiedlichen Filmen? Oder haben Sie das Ende nicht mehr gesehen?
Also mir hat der Film etwas völlig anderes gesagt: Das Leben legt einem Steine in den Weg, die sich von alleine erledigen können und wenn man dann gelaubt hat, daß man es geschafft habe, legt einem das Leben noch größere Steine (Tornado, schwere krankheit) in den Weg, die möglicherweise nicht mehr aus dem weg geräumt werden können...
Also ich bin mit einem ziemlich mulmigen Gefühl aus dem Kino gegangen!
Der Film sieht Dank seiner atemberaubenden Landschaften, die von Regisseur Hillcoat entweder gefilmt oder durch seine talentierten Computerexperten und Set-Designer kreiert wurden, einfach beeindruckend aus. Selbst wenn man als Zuschauer das absichtlich langsame Voranschreiten der Story als problematisch empfindet, entwickelt der Film eine hypnotische Anziehungskraft, die ihre Auswirkungen auch lange nach der Vorstellung entfaltet. Man stellt sich die Frage, ob man selbst in einer solchen Welt überleben könnte, und was man im Namen des eigenen Überlebens bereit wäre, zu tun. In diesem Sinn ist der Film ein immenser Erfolg, und ein unglaublich starkes Beispiel für dramatische Erzählkraft.
Ein ambitionierter und zumeist erfolgreicher Versuch, die Visualität des japanischen Manga und die des asiatischen Martial Arts Films einzufangen. Der Film leidet aber an der Tatsache, das hierbei zu gleichen Teilen schauspielerische Arbeit und Action gefragt sind – der Streifen aber nur an einer Front die Erwartungen erfüllen kann. Leider ist „Ninja Assassin“ ein klassisches Beispiel für einen Film, der nur so lange funktioniert, wie sich gegenseitig zerhackende Ninjas auf der Leinwand zu sehen sind – nicht aber, sobald jemand den Mund für ein paar Zeilen Dialog öffnet.
Es fühlt sich an, als ob dies ein ganz ungewöhnlicher Film für Linklater ist, hauptsächlich wegen der historischen Prämisse. Er nutzt aber die Gelegenheit, das erste Mal mit dem wunderbaren Richard Pope zu drehen, um einen visuell großartigen Film zu schaffen. Darüber hinaus besitzt der Film eine Romantik, die wir so nicht von Linklater kennen, als er in den letzten Jahre Sci-Fi oder das Fast-Food-Geschäft erforschte. Dies hier erinnert an seine früheren Filme „Before Sunrise“ und „Before Sunset“, und es ist einfach ein herzlicher, unterhaltsamer Film, der hoffentlich seine verdiente Zuschauerschaft finden wird.
Warum sollte man es sehen: Seit Irwin Allen war kein Filmemacher besser bei der Darstellung von Katastrophen und Zerstörung als Roland Emmerich. Warum nicht sehen: Das beinhaltet auch ein katastrophales Drehbuch und schlechte Schauspielerei... und bei zwei Stunden und 40 Minuten werden viele Zuschauer hoffen, dass die Welt endet bevor der Film vorbei ist.
Der Film ist wenigstens etwas kohärenter als Andersons letzte Werke, und vermutlich gibt es genug Bewegung um kleine Zuschauer bei der Stange zu halten. Dennoch erreicht Anderson nie ganz das, was er wollte... was auch immer das sein mag. Am Ende ist es so wie mit Spike Jonzes „Wo die Wilden Kerle wohnen“: hier versucht ein Filmemacher, den Geist seiner eigenen Kindheit wiederzubeleben, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was jüngere Zuschauer für ihre Unterhaltung brauchen.
Ist es etwa der primäre Sinn und Zweck eines Films, die Zuschauer zu unterhalten? Also wirklich! Durch derartiges Gedankengut entsteht platter, zurechtgeschnittener, am Fließband produzierter, nichtsaussagender Unterhaltungsbrei a la Hollywood!
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Eine dunkle Begierde 2011/10/21 15:59:08
Eine dunkle Begierde ist kein Film für Jedermann und Cronenbergs Fans, die einen weiteren Genre-Film erwarten, könnten von dem prestigeträchtigen Kostümfilm etwas enttäuscht werden.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Cyrus 2010/06/18 15:56:10
Bis kurz vor dem Ende macht der Film sehr viel Spaß und man hat das Gefühl, gerade etwas Besonderes gesehen zu haben. Die Brüder Duplass haben es wie die Alexander Paynes und Wes Andersons geschafft, sich von den Obskuritäten der typischen Indie-Filme zu lösen und Mainstream-Filme zu machen, ohne dabei ihre Ideale zu verraten oder das charakterzentrierte Storytelling zu opfern.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Kiss & Kill 2010/06/17 18:03:37
Betäubend langweilig und unlustig. "Kiss & Kill" weiß nicht, was er sein will, also schmeißt der Film einfach einen Haufen Dinge zusammen auf die Leinwand, die nicht unbedingt zusammen funktionieren. Dabei wird gehofft, dass die Kinozuschauer zu dumm sind, sich darüber Gedanken zu machen.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Das A-Team 2010/06/10 17:55:58
Die zwei Stunden Spielzeit wirken etwas zu lang, aber dank der vier absolut verrückten Action-Szenen, die perfekt platziert sind, wird er nie langweilig.
[...] Im Großen und Ganzen versucht „Das A-Team“ etwas zu sehr, den Fans der Original-Serie zu gefallen. Aber der Film ist genau die Art von realitätsfernem Spaß, den wir diesen Sommer brauchen.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Iron Man 2 2010/05/03 17:13:49
Die hohen Erwartungen aus dem ersten Teil mögen beim zweiten Teil irgendwas fehlen lassen. Es gibt aber auch hier genug großartige Momente auf der Leinwand, von denen man ebenfalls noch mehr haben möchte.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über The Joneses - Verraten und verkauft 2010/04/16 18:36:43
[...]
Sicher verströmt Duchovny durchwegs Charme und Humor, und nahezu er allein zieht den Stoff hier auf, dessen Genre gewöhnlicherweise ziemlich flach ist.
[…]
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Auftrag Rache 2010/02/01 15:57:45
Regisseur Martin Campbell, der auch bei der Miniserie Regie führte, hat sich mit der Stimmung und dem Look des Films selbst übertroffen, indem er einen sauberen, düsteren, modern aussehenden Streifen schuf, der die Dunkelheit des klassischen Film Noir und den Realismus der Verschwörungsthriller aus dem 70ern beibehält. Es ist ein solider Nachfolger zu Casino Royale, der ihm erlaubt, sein Händchen für Action auf einer etwas kleineren Skala auszuleben, dabei die Gewalt aber mit überraschend viel Herz auszugleichen.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Ein russischer Sommer 2010/02/01 15:57:11
Regisseur Hoffman hat sicherlich Tolstois letzte Tage in eine unterhaltsame Tragikomödie verwandelt, und trotz einiger Probleme mit der Stimmung im Film ist Christopher Plummer einfach fantastisch, und allein der beste Grund, die zwei Stunden Laufzeit dieses Streifens auf sich zu nehmen.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Legion 2010/02/01 15:56:21
Obwohl es schwer ist, dem Film eine uneingeschränkte Empfehlung zu geben, ist Legion doch besser als es hätte sein müssen – und es spricht für Regisseur Stewart, dass er sich über ähnliche Genre-Ware erhebt. Diejenigen, die nur auf der Suche nach einem Action-Kracher randvoll mit blutigen Kampszenen sind, werden vielleicht nicht geduldig genug sein, um Stewarts Versuche anzuerkennen, den Streifen eben nicht zu einem glorifizierten Videospiel zu machen, dass lediglich als Anfang einer Franchise dient. Trotzdem ist es nicht im Entferntesten überraschend, dass das Studio Stewart bereits einen neuen, besser profilierten Job angeboten hat.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Zahnfee auf Bewährung 2010/01/25 17:40:59
Dwayne Johnson wurde schon einmal als der nächste Arnold Schwarzenegger ausgerufen, und das macht diesen Film zu seinem „Kindergarten Cop“, nur ist er leider bei weitem nicht so witzig. Der Streifen ist ungefähr auf dem Level von „Der Kaufhaus Cop“, dem ein wirklich witziger Hauptdarsteller als Anker fehlt, und der Streifen ist ungefähr genauso schlecht, wie er aussieht. Der Film wird die Geduld eines jeden Erwachsenen strapazieren, der diesen Film für Unterhaltung seiner Kinder über sich ergehen lassen muss.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Fish Tank 2010/01/20 18:54:56
Es ist toll, einen solch einfachen, aber gut gemachten Film zu sehen, der so früh im Jahr als Alternative zu der üblichen Studio-Ware erscheint und uns daran erinnert, dass es da draußen wirklich junge Frauen wie Mia gibt, die tatsächlich lebensverändernde Erfahrungen durchmachen, wie diese; Andrea Arnold hat eine Art, den Dingen ein offenes, aber hoffnungsvolles Ende zu belassen.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Das Bildnis des Dorian Gray 2010/01/20 18:52:36
Regisseur Oliver Parker hat ein beeindruckendes Charakterportrait geschaffen, welches interssante Themen untersucht, wie den Preis, den man für schlechte Taten zu zahlen hat; und welches Aspekte der Original-Geschichte erweitert, wie beispielsweise die Beziehung zwischen dem Maler und seinem Sujet. Es ist bei weitem kein perfekter Film, aber es ist eine gute Arbeit über Wilde's Geschichte, die sich mehr auf die Interaktion zwischen den Charakteren konzentriert, ale es eine Hollywood-Version des Films getan hätte.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über The Book of Eli 2010/01/20 18:49:04
Weder gutes Produktions-Design, noch coole Action-Szenen können die schwache und schablonenhafte Geschichte sowie die stereotypen Charaktere, die wir so schon viel zu oft gesehen haben, wett machen. Es gibt zusätzlich noch einen lächerlichen Twist in der Story, der einfach nur ärgerlich ist.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Armored 2009/12/11 12:59:07
Das große Problem ist, dass der Film sehr vorhersehbar ist, nicht nur durch das Genre, welches keine anderen Ergebnisse in bestimmten Situationen erlaubt, aber auch durch die Trailer und Werbung, welche so viele Sachen schon verraten. Die Zuschauer aus der Zielgruppe haben sicher schon viele Filme dieser Art gesehen, daher wird es wenige Aspekte geben, die sich neu anfühlen – obwohl es doch so manche Überraschung zu entdecken gibt.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über A Serious Man 2009/12/02 15:59:01
Eigentlich sagt der Film nicht mehr, als dass das Leben einem Steine in den Weg legt und viele Dinge sich irgendwann von alleine erledigen – und das ist ein tolles Gefühl, das man beim Verlassen eines Films haben kann. Jedenfalls ist das Werk außergewöhnlich klug, wieder einmal ein Beispiel von den Coen-Brüder, wie man eine wirklich originelle Geschichte subtil realistisch und brilliant erzählt, ohne dabei den Unterhaltungswert für die Zuschauern aus den Augen zu verlieren.
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Dugena56 2010/02/03 21:56:36
Antwort löschen"..., als dass das Leben einem Steine in den Weg legt und viele Dinge sich irgendwann von alleine erledigen – und das ist ein tolles Gefühl, das man beim Verlassen eines Films haben kann. "
Hallo lieber Filmfreund! Waren wir in unterschiedlichen Filmen? Oder haben Sie das Ende nicht mehr gesehen?
Also mir hat der Film etwas völlig anderes gesagt: Das Leben legt einem Steine in den Weg, die sich von alleine erledigen können und wenn man dann gelaubt hat, daß man es geschafft habe, legt einem das Leben noch größere Steine (Tornado, schwere krankheit) in den Weg, die möglicherweise nicht mehr aus dem weg geräumt werden können...
Also ich bin mit einem ziemlich mulmigen Gefühl aus dem Kino gegangen!
ComingSoon.net (Edward Douglas)
über The Road 2009/11/30 18:35:52
Der Film sieht Dank seiner atemberaubenden Landschaften, die von Regisseur Hillcoat entweder gefilmt oder durch seine talentierten Computerexperten und Set-Designer kreiert wurden, einfach beeindruckend aus. Selbst wenn man als Zuschauer das absichtlich langsame Voranschreiten der Story als problematisch empfindet, entwickelt der Film eine hypnotische Anziehungskraft, die ihre Auswirkungen auch lange nach der Vorstellung entfaltet. Man stellt sich die Frage, ob man selbst in einer solchen Welt überleben könnte, und was man im Namen des eigenen Überlebens bereit wäre, zu tun. In diesem Sinn ist der Film ein immenser Erfolg, und ein unglaublich starkes Beispiel für dramatische Erzählkraft.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Ninja Assassin 2009/11/30 18:35:05
Ein ambitionierter und zumeist erfolgreicher Versuch, die Visualität des japanischen Manga und die des asiatischen Martial Arts Films einzufangen. Der Film leidet aber an der Tatsache, das hierbei zu gleichen Teilen schauspielerische Arbeit und Action gefragt sind – der Streifen aber nur an einer Front die Erwartungen erfüllen kann. Leider ist „Ninja Assassin“ ein klassisches Beispiel für einen Film, der nur so lange funktioniert, wie sich gegenseitig zerhackende Ninjas auf der Leinwand zu sehen sind – nicht aber, sobald jemand den Mund für ein paar Zeilen Dialog öffnet.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Ich & Orson Welles 2009/11/30 18:34:25
Es fühlt sich an, als ob dies ein ganz ungewöhnlicher Film für Linklater ist, hauptsächlich wegen der historischen Prämisse. Er nutzt aber die Gelegenheit, das erste Mal mit dem wunderbaren Richard Pope zu drehen, um einen visuell großartigen Film zu schaffen. Darüber hinaus besitzt der Film eine Romantik, die wir so nicht von Linklater kennen, als er in den letzten Jahre Sci-Fi oder das Fast-Food-Geschäft erforschte. Dies hier erinnert an seine früheren Filme „Before Sunrise“ und „Before Sunset“, und es ist einfach ein herzlicher, unterhaltsamer Film, der hoffentlich seine verdiente Zuschauerschaft finden wird.
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ComingSoon.net (Edward Douglas)
über 2012 2009/11/13 18:38:55
Warum sollte man es sehen: Seit Irwin Allen war kein Filmemacher besser bei der Darstellung von Katastrophen und Zerstörung als Roland Emmerich. Warum nicht sehen: Das beinhaltet auch ein katastrophales Drehbuch und schlechte Schauspielerei... und bei zwei Stunden und 40 Minuten werden viele Zuschauer hoffen, dass die Welt endet bevor der Film vorbei ist.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
ComingSoon.net (Edward Douglas)
über Der fantastische Mr. Fox 2009/11/13 18:38:18
Der Film ist wenigstens etwas kohärenter als Andersons letzte Werke, und vermutlich gibt es genug Bewegung um kleine Zuschauer bei der Stange zu halten. Dennoch erreicht Anderson nie ganz das, was er wollte... was auch immer das sein mag. Am Ende ist es so wie mit Spike Jonzes „Wo die Wilden Kerle wohnen“: hier versucht ein Filmemacher, den Geist seiner eigenen Kindheit wiederzubeleben, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was jüngere Zuschauer für ihre Unterhaltung brauchen.
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Oskarius 2010/05/30 13:45:20
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