Interessanter, packender Streifen - zumindest im Kontext der Geschichte. Jedenfalls waren cineastische Rachefeldzüge in der Vergangenheit schon deutlich öder.
OK, einige Szenen waren grenzwertig (das Telefon - HA!), aber - hey...
So weit, so gut. Leider entschieden sich die Macher (Drehbuch, Regie, Produzenten, werauchimmer) zu einem 'Hollywood-konformen' Ende und versauten dadurch letztlich den kompletten Film.
"I gonna bring the whole fuckin' diseased corrupt temple down on your heads. It's gonna be Biblical. "
Katharsis und Läuterung - DAS wäre ein angemessenes Finale gewesen.
Trotzdem noch 5 Punkte, weil ich nach gut der Hälfte des Streifens immer noch nicht recht wußte, wo das Ganze eigentlich hinführen sollte.
Moralphilosophische Wattwanderung - für uns durchschnittliche Doofmänner, denen sich der gesamte Interpretationsspielraum des Streifens nicht (auf Anhieb...) erschließt, eine eher anstrengende und zeitraubende Angelegenheit.
Die sympathischere Variante eines Blitzschlagopfers sehen wir übrigens mit Mrs. Stimler (welcher Film?)
Aber Spaß beiseite - wenn der Film wenigstens noch eine Pointe gehabt hätte...
Hartes, kompromißloses Gangsterdrama - Dank eines kurzen, geradlinigien Drehbuches ohne Längen. Die karge Atmosphäre wird durch einen Filter unterstrichen, der dem Streifen einen gewissen 'Retro-Touch' verleiht.
Am beeindruckendsten waren für mich jedoch die beiden Hauptdarsteller - Miguel Ferrer sowieso, der mit seiner sparsamen Mimik für solche Rollen geradezu prädestiniert ist. Überzeugend daneben Cuba Gooding Jr., der seine Rolle als tougher enforcer nahezu humorfrei sehr souverän runterspielt.
Eine Fehlbesetzung ist hingegen Harvey Keitel, der in so einem düsteren B-Movie mittlerweile deplatziert wirkt.
Fazit: echte Empfehlung für Leute, die Krimis ohne jeden Schmus mögen.
Hurt-me-plenty...oder anders gesagt: wenn alle Beteiligten (Darsteller, Regie, Produktion....) auf mit Speed verschnittenem Acid sind und alle Dämme brechen.
Dankenswerterweise war die Sky-Version erfreulich kurz. Trotzdem waren die 90 Minuten ganz hart an meiner persönlichen Schmerzgrenze.
Ein Film wie ein 7-Gänge-Menü bei McDonalds. Irgendwann wünscht man sich nur noch, daß es vorbei ist.
Drei Punkte für die Effekte. Ansonsten bleibt es ein Rätsel, wie sich einige hochkarätige Schauspieler für diesen Schwachsinn hergeben konnten. Kann eine Gage wirklich so hoch sein?
Auch dieser Streifen konnte dem 'Genre' (wenn man Teenie-Komödien als solches bezeichnen will) keine neuen Facetten abgewinnen. Ich will einräumen, daß es in dem Film, trotz des auch hier vorherrschenden Themas, nicht ganz so zotig zugeht, wie in vergleichbaren Machwerken. Andererseits rettet das den Streifen auch nicht.
Drei Punkte gibt es für ein, zwei witzige Gags und das schicke 69er LeMans Cabrio.
Kurzweiliger Krimi aus dem Genre 'typisch englisch'. Einige Deja-Vus (Sexy Beast, RocknRolla, usw.) sind dem Streifen nicht abträglich, zumal die Story (im Rahmen der Machart) eine Spur ernster ist.
Die vielen Wendungen und Pointen wirken mitunter etwas konstruiert - aber der Filmtitel ist halt Programm.
Cooler Streifen, ziemlich kultig - auch nach 17 Jahren immer noch sehenswert und kurzweilig, nicht zuletzt Dank rasanter Action und dem erfrischenden Pärchen Slater/Arquette.
Allen vornehmen Nonkonformisten, denen der Film viel zu gelackt ist (...dafür könnt' ich Dich wegpusten...), sei die politisch korrekte 'FSF 16'-Version empfohlen.
Kommentar hierzu seinerzeit von VOX:
"nochmal zur kurzen Erklärung: Die FSF hat den Film "True Romance" in der FSF-16 Fassung wohl so enden lassen, um Jugendlichen nicht die Botschaft zu übermitteln, dass kriminelles Verhalten am Ende noch mit einem Happy End "belohnt" wird."
(...)
OK, Kinder - Verbrechen lohnt sich also nicht. In diesem Sinne: keine Macht den Drogen...
P.S.: hat jemand mal den Streifen 'The Mack' gesehen?
Dieses reißerisch-künstliche 'Label' hätte mir gleich zu Denken geben sollen...
Kurz und knapp: ein Pärchen unternimmt einen Wochenend-Trip in die Wildnis und arbeitet sich abwechselnd aneinander und an der Natur ab. Das böse Ende ist unter diesen Bedingungen absehbar...
Selten einen Streifen mit einem dermaßen grauenhaften Drehbuch gesehen. Aufgesetzte und vorhersehbare Handlung, extrem quälende Dialoge - und sogar die (in solchen Machwerken unvermeidliche) 'Schlußpointe' war unglaublich lahm.
Lange Rede: diesen Schwachsinn bis zum Ende durchzustehen, war in etwa so angenehm, wie der Besuch bei einem Proktologen.
Den halben Punkt gibt es für die z.T. recht hübschen Landschafts- und Naturaufnahmen.
Auf die hätte ich in Anbetracht dieser totalen Zeitverschwendung jedoch gern verzichtet.
Harter, düsterer Krimi um einen kompromißlosen Gangster, der mit einem letzten großen Coup seinen Ausstieg plant.
Nach heutigen Maßstäben vielleicht etwas verhalten, fast schon spröde - nicht untypisch für die 80er Jahre. Aber trotzdem ein spannender Streifen, nicht zuletzt Dank der guten Schauspieler - wobei James Caan mal wieder die perfekte Besetzung für einen unbequemen Einzelgänger ist, der jedoch auch eine sehr menschliche, emotionale Seite hat.
Michael Manns erster Kinofilm, der schon gewisse Parallelen zu 'Heat' aufweist und damit die Handschrift des Regisseurs früh erkennen läßt.
'Kleiner, fieser Horrorstreifen...' - OK, hatten wir schon, aber was soll's.
Splinter ist also ein kfHs, dessen z.T. recht unappetitlichen Effekte leider nicht über die nicht sonderlich originelle Story, die (buchstäblich) blassen Hauptdarsteller (da die Geschichte die meiste Zeit in einer neonbeleuchteten Tanke am AdW spielt) und die tranige Dialogregie 'hinwegschocken' kann.
Lange Rede: so (oder so ähnlich) schon x-mal besser, aber zugegebenermaßen auch schon schlechter gesehen. Dafür drei Punkte. Und noch einen halben Extrapunkt, weil der Film gnädigerweise nur 85 Minuten lang ist.
Die 'Zyklen' sind leider etwas zu weit gefasst. Spontan hätte ich mich sonst für 'Rocky' entschieden, der m.E. schon heute ein Klassiker des amerikanischen Kinos ist.
Aber auch 'First Blood' ist ein besonderer Film, der meines Erachtens in jede 'Cinemathek' gehört.
Jung-modern-erfolgreiche Bürgerlichkeit trifft vor (moderat) idyllischer Kulisse auf die sozial verwahrloste Parallelwelt der Chavs. Revierstreitigkeiten, Männlichkeitsrituale und ein toter Hund lassen den Konflikt schnell bis auf's Äußerste eskalieren.
Kennen wir? Klar, schon etliche Male so (oder so ähnlich) gesehen. Leider beläßt es 'Eden Lake' nicht dabei, den geneigten Zuschauer mit einer weitestgehend sinnbefreiten Aneinanderreihung von Gewaltszenen zu unterhalten. Stattdessen wird man mit dermaßen platten Klischees genervt, daß es irgendwann nur noch anstrengend ist.
Die Ideen sind ist hierbei durchaus reizvoll - Zusammenprall der Kulturen, Gruppendynamik, scheinbar unerklärlicher Hass und Gewaltbereitschaft - aber das zusammengestrickte Drehbuch macht daraus leider keine stimmige Geschichte.
Letztlich ist es immer eine extreme Gratwanderung, reale gesellschaftliche Mißstände in diesem Genre unterzubringen, ohne daß es aufgesetzt und völlig unglaubwürdig wirkt.
Auch dem Regisseur von 'Eden Lake' ist dieses Kunststück nicht gelungen.
Ganz besonders innovative Story: eine Gruppe junger Menschen langweilt sich im Urlaub und unternimmt deshalb einen spontanen Trip in den nahegelegenen Dschungel. Erwartungsgemäß lauert dort der Horror...
Dann folgt das übliche 'zehn kleine <politisch unkorrektes Wort>', wobei man sich als Zuschauer den Spaß erlauben kann und schon zu Anfang des Streifens die Reihenfolge der Opfer voraussagt.
Obwohl sich 'das Böse' in diesem Machwerk eher unüblich präsentiert (hierfür einen Extrapunkt), bleibt am Ende nur uninspirierter Trash mit einigen extrem unappetitlichen Szenen. Leider fehlt hier sogar der mehr oder weniger unfreiwillige Humor, der ähnliche Filme zumindest streckenweise erträglich macht.
Mehr oder weniger überflüssige Murmeltier-Variante, hier in Form einer gestressten Alleinerziehenden und deren Nöte im Alltag.
Typisch deutsche TV-Produktion, der auch die charmante Hauptdarstellerin keine neuen Impulse gibt. In Anbetracht der Vorlage eine uninspirierte und letztlich langweilige Geschichte. Zum Schluß grüßt nicht das Murmeltier, sondern eher Peter Weck mit 'Ich heirate eine Familie'.
Aufhänger der Story ist der Fund eines 40 Jahre alten Skelettes. Durch die Ermittlungen des Sheriffs Sam Deeds wird die Vergangenheit wieder wach - inklusive der Leichen, die eine Handvoll Menschen im Rio County, Texas bis dahin in ihren Kellern verborgen hatten.
Sehr stimmige Geschichte, die ich im engeren Sinne nicht als 'Krimi' bezeichnen würde. Vielleicht eher ein Reigen oder eine besondere Form der Vergangenheitsbewältigung. Die verwobenen Schicksale der Akteure werden in 'Lone Star' zwar unspektakulär, aber dennoch eindringlich erzählt. Und dann ist da noch die besondere Atmosphäre einer kleinen Grenzstadt zu Mexiko - mit allen großen und kleinen Problemen, die durch diese Nähe entstehen.
Wie auch immer - für mich ein außergewöhnliches Drehbuch von John Sayles, der auch Regie geführt hat. Bestimmt kein Film 'für Zwischendurch', andererseits jedoch ruhig und unaufgeregt, nicht zuletzt dank des hervorragenden Chris Cooper in der Hauptrolle.
Mischung aus Aschenputtel-Geschichte und skurriler Komödie im typisch 'neo-englischen' Stil.
Tolle Besetzung mit Brenda Blethyn und Michael Caine, dazu eine famose Jane Horrocks als 'LV' mit großer Stimme.
Kein Remake, sondern eine Kopie von "Rec". Insofern für mich nicht nachvollziehbar, warum "Quarantäne" überhaupt gedreht wurde. Sollte das Medium 'Film' nicht (auch) etwas mit Kreativität zu tun haben?
Leider nur ein aufgeblasener Action-Film, dem das gewisse Etwas eines typischen James Bond fehlt.
Daniel Craig hat, wie in 'Casino Royale' bewiesen, durchaus das Potential einer zeitgemäßen, eigenständigen Interpretation von 007. Hierzu bedarf es jedoch Drehbücher und Regie, die über die (zugegebenermaßen rasante) Aneinanderreihung von Verfolgungsjagden, Pyrotechnik und Tötungsszenen hinausgehen.
Lange Rede: ein Bond wie ein schlecht gemixter Martini.
Deine Kommentare
Ekki
über Gesetz der Rache 2011/06/01 15:37:57
Interessanter, packender Streifen - zumindest im Kontext der Geschichte. Jedenfalls waren cineastische Rachefeldzüge in der Vergangenheit schon deutlich öder.
OK, einige Szenen waren grenzwertig (das Telefon - HA!), aber - hey...
So weit, so gut. Leider entschieden sich die Macher (Drehbuch, Regie, Produzenten, werauchimmer) zu einem 'Hollywood-konformen' Ende und versauten dadurch letztlich den kompletten Film.
"I gonna bring the whole fuckin' diseased corrupt temple down on your heads. It's gonna be Biblical. "
Katharsis und Läuterung - DAS wäre ein angemessenes Finale gewesen.
Trotzdem noch 5 Punkte, weil ich nach gut der Hälfte des Streifens immer noch nicht recht wußte, wo das Ganze eigentlich hinführen sollte.
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Ekki
über The Box - Du bist das Experiment 2011/03/09 15:40:53
Moralphilosophische Wattwanderung - für uns durchschnittliche Doofmänner, denen sich der gesamte Interpretationsspielraum des Streifens nicht (auf Anhieb...) erschließt, eine eher anstrengende und zeitraubende Angelegenheit.
Die sympathischere Variante eines Blitzschlagopfers sehen wir übrigens mit Mrs. Stimler (welcher Film?)
Aber Spaß beiseite - wenn der Film wenigstens noch eine Pointe gehabt hätte...
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Ekki
über Wrong Turn at Tahoe 2010/12/05 12:21:17
Hartes, kompromißloses Gangsterdrama - Dank eines kurzen, geradlinigien Drehbuches ohne Längen. Die karge Atmosphäre wird durch einen Filter unterstrichen, der dem Streifen einen gewissen 'Retro-Touch' verleiht.
Am beeindruckendsten waren für mich jedoch die beiden Hauptdarsteller - Miguel Ferrer sowieso, der mit seiner sparsamen Mimik für solche Rollen geradezu prädestiniert ist. Überzeugend daneben Cuba Gooding Jr., der seine Rolle als tougher enforcer nahezu humorfrei sehr souverän runterspielt.
Eine Fehlbesetzung ist hingegen Harvey Keitel, der in so einem düsteren B-Movie mittlerweile deplatziert wirkt.
Fazit: echte Empfehlung für Leute, die Krimis ohne jeden Schmus mögen.
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Ekki
über Crank 2: High Voltage 2010/12/04 22:12:40
Hurt-me-plenty...oder anders gesagt: wenn alle Beteiligten (Darsteller, Regie, Produktion....) auf mit Speed verschnittenem Acid sind und alle Dämme brechen.
Dankenswerterweise war die Sky-Version erfreulich kurz. Trotzdem waren die 90 Minuten ganz hart an meiner persönlichen Schmerzgrenze.
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Ekki
über 2012 2010/12/04 21:59:40
Ein Film wie ein 7-Gänge-Menü bei McDonalds. Irgendwann wünscht man sich nur noch, daß es vorbei ist.
Drei Punkte für die Effekte. Ansonsten bleibt es ein Rätsel, wie sich einige hochkarätige Schauspieler für diesen Schwachsinn hergeben konnten. Kann eine Gage wirklich so hoch sein?
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Ekki
über The Girl Next Door 2010/10/07 15:08:03
Auch dieser Streifen konnte dem 'Genre' (wenn man Teenie-Komödien als solches bezeichnen will) keine neuen Facetten abgewinnen. Ich will einräumen, daß es in dem Film, trotz des auch hier vorherrschenden Themas, nicht ganz so zotig zugeht, wie in vergleichbaren Machwerken. Andererseits rettet das den Streifen auch nicht.
Drei Punkte gibt es für ein, zwei witzige Gags und das schicke 69er LeMans Cabrio.
Zusammengefaßt: doof, öde, Zeitverschwendung.
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Ekki
über Layer Cake 2010/09/30 18:00:33
Kurzweiliger Krimi aus dem Genre 'typisch englisch'. Einige Deja-Vus (Sexy Beast, RocknRolla, usw.) sind dem Streifen nicht abträglich, zumal die Story (im Rahmen der Machart) eine Spur ernster ist.
Die vielen Wendungen und Pointen wirken mitunter etwas konstruiert - aber der Filmtitel ist halt Programm.
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Ekki
über True Romance 2010/09/28 01:21:09
Cooler Streifen, ziemlich kultig - auch nach 17 Jahren immer noch sehenswert und kurzweilig, nicht zuletzt Dank rasanter Action und dem erfrischenden Pärchen Slater/Arquette.
Allen vornehmen Nonkonformisten, denen der Film viel zu gelackt ist (...dafür könnt' ich Dich wegpusten...), sei die politisch korrekte 'FSF 16'-Version empfohlen.
Kommentar hierzu seinerzeit von VOX:
"nochmal zur kurzen Erklärung: Die FSF hat den Film "True Romance" in der FSF-16 Fassung wohl so enden lassen, um Jugendlichen nicht die Botschaft zu übermitteln, dass kriminelles Verhalten am Ende noch mit einem Happy End "belohnt" wird."
(...)
OK, Kinder - Verbrechen lohnt sich also nicht. In diesem Sinne: keine Macht den Drogen...
P.S.: hat jemand mal den Streifen 'The Mack' gesehen?
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Ekki
über Long Weekend 2010/09/27 22:41:04
Aufhänger des Filmes: Ökohorrorthriller
Dieses reißerisch-künstliche 'Label' hätte mir gleich zu Denken geben sollen...
Kurz und knapp: ein Pärchen unternimmt einen Wochenend-Trip in die Wildnis und arbeitet sich abwechselnd aneinander und an der Natur ab. Das böse Ende ist unter diesen Bedingungen absehbar...
Selten einen Streifen mit einem dermaßen grauenhaften Drehbuch gesehen. Aufgesetzte und vorhersehbare Handlung, extrem quälende Dialoge - und sogar die (in solchen Machwerken unvermeidliche) 'Schlußpointe' war unglaublich lahm.
Lange Rede: diesen Schwachsinn bis zum Ende durchzustehen, war in etwa so angenehm, wie der Besuch bei einem Proktologen.
Den halben Punkt gibt es für die z.T. recht hübschen Landschafts- und Naturaufnahmen.
Auf die hätte ich in Anbetracht dieser totalen Zeitverschwendung jedoch gern verzichtet.
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Ekki
über Thief - Der Einzelgänger 2010/09/14 23:33:39
Harter, düsterer Krimi um einen kompromißlosen Gangster, der mit einem letzten großen Coup seinen Ausstieg plant.
Nach heutigen Maßstäben vielleicht etwas verhalten, fast schon spröde - nicht untypisch für die 80er Jahre. Aber trotzdem ein spannender Streifen, nicht zuletzt Dank der guten Schauspieler - wobei James Caan mal wieder die perfekte Besetzung für einen unbequemen Einzelgänger ist, der jedoch auch eine sehr menschliche, emotionale Seite hat.
Michael Manns erster Kinofilm, der schon gewisse Parallelen zu 'Heat' aufweist und damit die Handschrift des Regisseurs früh erkennen läßt.
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Ekki
über Splinter 2010/09/05 20:29:04
'Kleiner, fieser Horrorstreifen...' - OK, hatten wir schon, aber was soll's.
Splinter ist also ein kfHs, dessen z.T. recht unappetitlichen Effekte leider nicht über die nicht sonderlich originelle Story, die (buchstäblich) blassen Hauptdarsteller (da die Geschichte die meiste Zeit in einer neonbeleuchteten Tanke am AdW spielt) und die tranige Dialogregie 'hinwegschocken' kann.
Lange Rede: so (oder so ähnlich) schon x-mal besser, aber zugegebenermaßen auch schon schlechter gesehen. Dafür drei Punkte. Und noch einen halben Extrapunkt, weil der Film gnädigerweise nur 85 Minuten lang ist.
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Ekki
Kommentare 2010/08/26 20:26:33
Die 'Zyklen' sind leider etwas zu weit gefasst. Spontan hätte ich mich sonst für 'Rocky' entschieden, der m.E. schon heute ein Klassiker des amerikanischen Kinos ist.
Aber auch 'First Blood' ist ein besonderer Film, der meines Erachtens in jede 'Cinemathek' gehört.
Was bleibt? Ganz klar - Copland
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Ekki
über Eden Lake 2010/08/25 22:37:36
Jung-modern-erfolgreiche Bürgerlichkeit trifft vor (moderat) idyllischer Kulisse auf die sozial verwahrloste Parallelwelt der Chavs. Revierstreitigkeiten, Männlichkeitsrituale und ein toter Hund lassen den Konflikt schnell bis auf's Äußerste eskalieren.
Kennen wir? Klar, schon etliche Male so (oder so ähnlich) gesehen. Leider beläßt es 'Eden Lake' nicht dabei, den geneigten Zuschauer mit einer weitestgehend sinnbefreiten Aneinanderreihung von Gewaltszenen zu unterhalten. Stattdessen wird man mit dermaßen platten Klischees genervt, daß es irgendwann nur noch anstrengend ist.
Die Ideen sind ist hierbei durchaus reizvoll - Zusammenprall der Kulturen, Gruppendynamik, scheinbar unerklärlicher Hass und Gewaltbereitschaft - aber das zusammengestrickte Drehbuch macht daraus leider keine stimmige Geschichte.
Letztlich ist es immer eine extreme Gratwanderung, reale gesellschaftliche Mißstände in diesem Genre unterzubringen, ohne daß es aufgesetzt und völlig unglaubwürdig wirkt.
Auch dem Regisseur von 'Eden Lake' ist dieses Kunststück nicht gelungen.
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Ekki
über Knowing 2010/06/07 20:50:34
06052010 1
Zu Tode gelangweilt...
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Ekki
über Ruinen 2010/02/26 23:42:50
Ganz besonders innovative Story: eine Gruppe junger Menschen langweilt sich im Urlaub und unternimmt deshalb einen spontanen Trip in den nahegelegenen Dschungel. Erwartungsgemäß lauert dort der Horror...
Dann folgt das übliche 'zehn kleine <politisch unkorrektes Wort>', wobei man sich als Zuschauer den Spaß erlauben kann und schon zu Anfang des Streifens die Reihenfolge der Opfer voraussagt.
Obwohl sich 'das Böse' in diesem Machwerk eher unüblich präsentiert (hierfür einen Extrapunkt), bleibt am Ende nur uninspirierter Trash mit einigen extrem unappetitlichen Szenen. Leider fehlt hier sogar der mehr oder weniger unfreiwillige Humor, der ähnliche Filme zumindest streckenweise erträglich macht.
Allenfalls für Fans des Genres.
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Ekki
über Annas Albtraum kurz nach 6 2010/02/06 10:21:15
Mehr oder weniger überflüssige Murmeltier-Variante, hier in Form einer gestressten Alleinerziehenden und deren Nöte im Alltag.
Typisch deutsche TV-Produktion, der auch die charmante Hauptdarstellerin keine neuen Impulse gibt. In Anbetracht der Vorlage eine uninspirierte und letztlich langweilige Geschichte. Zum Schluß grüßt nicht das Murmeltier, sondern eher Peter Weck mit 'Ich heirate eine Familie'.
Fazit: öde
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Ekki
über Lone Star 2010/02/05 18:12:32
Aufhänger der Story ist der Fund eines 40 Jahre alten Skelettes. Durch die Ermittlungen des Sheriffs Sam Deeds wird die Vergangenheit wieder wach - inklusive der Leichen, die eine Handvoll Menschen im Rio County, Texas bis dahin in ihren Kellern verborgen hatten.
Sehr stimmige Geschichte, die ich im engeren Sinne nicht als 'Krimi' bezeichnen würde. Vielleicht eher ein Reigen oder eine besondere Form der Vergangenheitsbewältigung. Die verwobenen Schicksale der Akteure werden in 'Lone Star' zwar unspektakulär, aber dennoch eindringlich erzählt. Und dann ist da noch die besondere Atmosphäre einer kleinen Grenzstadt zu Mexiko - mit allen großen und kleinen Problemen, die durch diese Nähe entstehen.
Wie auch immer - für mich ein außergewöhnliches Drehbuch von John Sayles, der auch Regie geführt hat. Bestimmt kein Film 'für Zwischendurch', andererseits jedoch ruhig und unaufgeregt, nicht zuletzt dank des hervorragenden Chris Cooper in der Hauptrolle.
IMHO ein wirklich sehenswerter Streifen.
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Ekki
über Little Voice 2010/01/29 23:17:24
Mischung aus Aschenputtel-Geschichte und skurriler Komödie im typisch 'neo-englischen' Stil.
Tolle Besetzung mit Brenda Blethyn und Michael Caine, dazu eine famose Jane Horrocks als 'LV' mit großer Stimme.
Lange Rede: sehenswert!
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Ekki
über Quarantäne 2010/01/29 22:39:36
Kein Remake, sondern eine Kopie von "Rec". Insofern für mich nicht nachvollziehbar, warum "Quarantäne" überhaupt gedreht wurde. Sollte das Medium 'Film' nicht (auch) etwas mit Kreativität zu tun haben?
Keine Wertung.
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synthax 2011/06/13 00:30:04
Antwort löschenWarum Quarantäne gedreht wurde? Aus Gewinnstreben natürlich.
Ekki
über James Bond 007 - Ein Quantum Trost 2010/01/24 17:13:12
Leider nur ein aufgeblasener Action-Film, dem das gewisse Etwas eines typischen James Bond fehlt.
Daniel Craig hat, wie in 'Casino Royale' bewiesen, durchaus das Potential einer zeitgemäßen, eigenständigen Interpretation von 007. Hierzu bedarf es jedoch Drehbücher und Regie, die über die (zugegebenermaßen rasante) Aneinanderreihung von Verfolgungsjagden, Pyrotechnik und Tötungsszenen hinausgehen.
Lange Rede: ein Bond wie ein schlecht gemixter Martini.
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