Enk — Als Freund hinzufügen
Enk aus Frankfurt heißt Enk , ist 38 Jahre alt. Er hat sich 2008/02/28 11:00:26 auf moviepilot angemeldet und hat schon 237 Filme bewertet und legendäre 166 Kommentare geschrieben. mehr im Blog: http://mentalsavage.blogsome.com Mehr
| Name | Enk |
|---|---|
| Alter | 38 |
| Stadt | Frankfurt |
| Geschlecht | männlich |
| Schreibt sonst für | Mental Savage |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Donald Sutherland, Keira Knightley, Naomi Watts, Patrick Steward, Winona Ryder |
| Meine Lieblingsregisseure: | Paul Haggis, Clint Eastwood |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | Jede Zeit hat ihre Epoche (Top Secret) |
| Über mich | mehr im Blog: http://mentalsavage.blogsome.com |
A Serious Man
Enk 3.0 "Schwach" 2010/02/02 14:07:46
[...] In gewisser Weise machen die Coens nichts anderes als die diversen Rabbis im Film, die mit scheinbar vielsagenden Gleichnissen und Parabeln darüber hinwegtäuschen wollen, dass sie auch keine Antwort auf die großen Fragen und den Sinn des Ganzen haben, außer der Platitüde, dass die eigenen Handlungen Konsequenzen haben, die Wege des Herrn ansonsten aber unergründlich sind. [...]
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Tödliches Kommando - The Hurt Locker
Enk 8.0 "Ausgezeichnet" 2010/01/25 21:45:53
[...] Bigelow läßt sich extrem viel Zeit für die Entwicklung ihrer Szenen, sei es beim Entschärfen einer Autobombe, während auf den Häuserdächern die Irakis zuschauen und mit der Videokamera mitfilmen, oder beim Scharfschützen-Duell in der… — Mehr
[...] Bigelow läßt sich extrem viel Zeit für die Entwicklung ihrer Szenen, sei es beim Entschärfen einer Autobombe, während auf den Häuserdächern die Irakis zuschauen und mit der Videokamera mitfilmen, oder beim Scharfschützen-Duell in der staubigen Wüste. Die Stimmung ist ruhig und angespannt, und immer wieder lauert aus dem Hinterhalt der Tod, schlägt fast zufällig und beliebig zu. Das epische Erzähltempo führt zu über 130 Minuten Spielzeit, die aber bis zum Ende packend inszeniert sind. [...]
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Avatar - Aufbruch nach Pandora
Enk 6.0 "Ganz gut" 2010/01/21 16:58:06
Als Technikdemo ist Avatar absolut beeindruckend, wenn auch in einigen Szenen ein wenig zu aufdringlich und selbstverliebt daherkommend, das schreit manchmal geradezu nach “Guckt mal, das können wir auch”. Auch wenn die Story platt bis ärgerlich ist, zieht einem die Bilderflut über die zweieinhalb Stunden Spielzeit kontinuierlich in den Bann.
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Surrogates - Mein zweites Ich
Enk 7.0 "Sehenswert" 2010/01/21 16:46:07
[...] Irgendwie hat man das alles schon einmal gesehen: böse Konglomerate, die die Gesellschaft mit ihrer neuen Technik beherrschen, unverwüstliche Roboter, die nicht totzukriegen sind, das Wechselspiel zwischen künstlichen Lebensformen und echten Menschen. Aber Surrogates schnürt aus den bekannten Bauteilen ein durchaus unterhaltsames Paket: Einen Sci-Fi Blockbuster, auf Hochglanz produziert, mit herausragenden Schauwerten. [...]
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Haben Sie das von den Morgans gehört?
Enk 4.0 "Uninteressant" 2010/01/17 17:41:45
[...] Insgesamt fehlt es der Geschichte allerdings deutlich an Tempo und Esprit, viele Szenen wirken wie Füllmaterial, bei dem die echten Drehbuchschreiber gerade auf dem Klo waren und die Praktikanten rangelassen haben. Wenn man weiß worauf man sich einläßt und wenig Erwartungen hat, reicht das ganze zumindest noch für 100 Minuten anspruchslos-fluffige Unterhaltung [...]
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Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin
Enk 4.0 "Uninteressant" 2010/01/14 16:08:38
[...] Zwischenzeitlich blitzt dann doch einmal für eine feelgood-Komödie erstaunlich offene Kritik an Markenfetischismus und Konsumfixierung auf, etwa wenn der vermeintliche Luxus-Kaschmirmantel sich zuhause beim Blick auf das Etikett nur als Pl… — Mehr
[...] Zwischenzeitlich blitzt dann doch einmal für eine feelgood-Komödie erstaunlich offene Kritik an Markenfetischismus und Konsumfixierung auf, etwa wenn der vermeintliche Luxus-Kaschmirmantel sich zuhause beim Blick auf das Etikett nur als Plastikware aus chinesischer Massenproduktion herausstellt. Oder die Protagonistin erkennt, dass das Gerede vom “valued customer” und die Freundlichkeit der Verkäuferinnen sofort in Eiseskälte erstarrt, wenn die Kreditkarte nicht mehr gedeckt ist. Selbstverständlich bleibt die Sozialkritik schön verträglich dosiert, um den fluffigen rom-com Plot nicht weiter zu stören. [...]
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Inglourious Basterds
Enk 7.0 "Sehenswert" 2010/01/11 20:13:36
[...] Die Figurenzeichnung ist äußerst plastisch - Während Bösewicht Hans Landa dabei noch halbwegs real wirkt, ist Basterds-Anführer Aldo Raine (Bratt Pitt) schon fast wie eine Comicfigur überzeichnet, was aber durchaus gewollt ist. Laut Tarantino ist Inglorious Basterds ein Spaghetti-Western im Zweiter Weltkriegs-Setting, was den Film sehr treffend charakterisiert. [...]
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Nahtigall 2010/02/06 04:04:19
Das ist Typisch. Pitt wirkt wie eine Comicfigur, QT sagt. Das gehört so und alles ist gut. Klasse, Tarantino scheißt auf die Strasse und Ihr stellt euch das in die Vitrine
Enk 2010/02/06 13:03:37
Ach Gott, Tarantino hat auch schon viel Durchschnitt produziert. Und Basterds ist zwar gelungen, aber auch nicht gerade sein Meisterwerk
Gamer
Enk 7.0 "Sehenswert" 2010/01/08 00:58:52
[...]Viele Versatzstücke aus Blade Runner, Running Man oder dem Cronenberg-Streifen eXistenZ werden hier recycled, aber durchaus konsequent zu einem innovativen Sci-Fi Mix mit frischen Ideen zusammengerührt. [...] Wie eine Welt aussieht, in der … — Mehr
[...]Viele Versatzstücke aus Blade Runner, Running Man oder dem Cronenberg-Streifen eXistenZ werden hier recycled, aber durchaus konsequent zu einem innovativen Sci-Fi Mix mit frischen Ideen zusammengerührt. [...] Wie eine Welt aussieht, in der die Figuren von leicht perversen Freaks hinter dem Computer gesteuert sind, ist schon sehr lustig anzusehen (und vermutlich sehr authentisch): Die Avatare in “Society” laufen in geschmacklosen Kostümierungen ziemlich planlos durch das Spielgelände, haben spontan wilden Sex in jeglichen Konstellationen, oder idlen auch gerne mal in der Gegend herum. [...]
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wicky2 2010/01/10 02:16:57
An welcher Stelle ist denn dieser Film bitte mit Blade Runner vergleichbar ... ?
Enk 2010/01/10 12:43:17
Das fängt bei der düsteren Optik vieler Einstellungen an, die klar von Ridley Scott inspiriert ist (wie bei so ziemlich jedem Sci-Fi Film der letzten Jahre) geht über die Ambivalenz der Figuren, ob sie sie selbst sind oder gesteuert werden, bis hin zur Schlußszene, in der der Protagonist mit seiner Familie auf dem Highway in eine vermeintlich glückliche Zukunft fährt, eine sehr deutliche Anspielung an das Ende von Blade Runner.
kittycat20 2010/01/28 22:13:44
Musste auch kurz an Blade Runner denken, als der fette Typ für Kables Frau das Outfit ausgewählt hat, war eines davon das von Daryl Hannah und die Frisur war auch die selbe.
Oben
Enk 7.0 "Sehenswert" 2009/12/08 11:10:25
[...] Wenn man das Niveau der ersten Viertelstunde hätte halten können, wäre Up sicher Pixars neues Meisterwerk geworden, so bleibt nur ein unterhaltsamer Film auf hohem Niveau, der viel Potential zugunsten vermeintlich turbulenter Action verschenkt.
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Zweiohrküken
Enk 4.0 "Uninteressant" 2009/12/08 11:08:33
[...] Der “Witz” dieser Komödie wird über weite Strecken geprägt von sprichwörtlichem Fäkalhumor, altbackener Charleys-Tante-Travestie und abgestandenen Männer/Frauen Klischees, die Mario Barth schon hundertmal durchgekaut hat. Überrasc… — Mehr
[...] Der “Witz” dieser Komödie wird über weite Strecken geprägt von sprichwörtlichem Fäkalhumor, altbackener Charleys-Tante-Travestie und abgestandenen Männer/Frauen Klischees, die Mario Barth schon hundertmal durchgekaut hat. Überraschenderweise gelingt zwischen dieser Ansammlung von schwitzigem Pennäler-Humor und niveaulosen Anzüglichkeiten dann doch immer mal wieder eine zündende Szene oder ein spritzig-authentischer Dialog, so dass das Ganze trotz Überlänge zumindest halbwegs erträglich bleibt [...]
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Departed: Unter Feinden
Enk 7.0 "Sehenswert" 2009/11/17 09:54:29
[...] Aber es wäre kein Scorsese-Film, wenn es nicht auch etwas zu meckern gäbe: Der Schnitt ist katastrophal. Das ganze wirkt, als habe jemand blind die Filmrolle zerschnitten und die Teile dann hastig wieder zusammengeklebt. [...] Unglaublich, dass es dafür den Oscar gegeben hat, hier galt vermutlich die Maxime “Hauptsache unkonventionell”. [...]
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John Rabe
Enk 5.0 "Geht so" 2009/11/17 09:51:54
[...] Die Dramaturgie ist an einigen Stellen, etwa bei der improvisierten Wahl Rabes zum Stadtverwalter, ein wenig arg hollywoodesk geraten, und gerade am Ende wird nochmal sehr dick aufgetragen, um die Story zu einem Melodram zu verdichten. [...] Die dramaturgische Zuspitzung verhindert leider nicht, dass der Film einige Längen hat, nimmt dem ganzen aber eine Menge Authentizität.
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(500) Days of Summer
Enk 10.0 "Herausragend" 2009/11/17 09:50:24
[...] Die Dialoge sind intelligent und witzig, ohne für einen lauen Gag oder eine humorige Szene gleich Glaubwürdigkeit oder Authentizität aufs Spiel zu setzen. Regisseur Marc Webb, der eigentlich aus der Musikvideo-Ecke kommt, hat die Inszenie… — Mehr
[...] Die Dialoge sind intelligent und witzig, ohne für einen lauen Gag oder eine humorige Szene gleich Glaubwürdigkeit oder Authentizität aufs Spiel zu setzen. Regisseur Marc Webb, der eigentlich aus der Musikvideo-Ecke kommt, hat die Inszenierung immer wieder mit Gimmicks und Spielereien aufgehübscht [...] Das alles kommt aber nicht als bemühtes “kreatives” Aufbrechen konventioneller Erzählstrukturen rüber, sondern passt fast immer wunderbar in die Story und unterstützt den Erzählfluss statt ihn zu zerstören. [...]
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Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte
Enk 4.0 "Uninteressant" 2009/10/18 19:53:17
[...] Haneke ist bekannt dafür, dem Zuschauer nicht allzu viel Mühe bei der Entschlüsselung seiner trivialen Botschaften zu machen, so zuletzt in seinem brachial-medienkritischen Thriller Funny Games. Während Funny Games aber wenigstens handwerklich beeindruckend gemacht war, verliert sich Das weiße Band in bemühter Kammerspiel-Ästhetik, die nur durch die guten Schauspieler halbwegs sehenswert bleibt.
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jollyroger 2010/01/10 02:33:39
Hab mir gerade die Mühe gemacht, deine komplette Kritik zu lesen und muss sagen: Selten soviel an Voreingenommenheit und Spekulation gelesen.
Jeder kann eine Meinung haben und demzufolge den Film schlecht finden - begründen sollte man seine Meinung aber dann schon irgendwie.
So sagst du bspw.:
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Hanekes schlichte Weltsicht bietet einfache Erklärungsmuster: der Obrigkeitsstaat - hier in der kleinen Dorfgemeinschaft bildhaft gemacht - läßt die Menschen zwangsläufig zu Bösen werden
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Nein, das sind alles Zusammenhänge die DU ziehst, und nicht der Film.
Oder noch viel krasser:
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kein Wunder dass aus dieser Brut Erster und Zweiter Weltkrieg hervorgegangen sind. Wer als Kind vom Vater geschlagen wurde, kann schließlich nur zum Nazi werden.
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Nein, auch das interpretierst du wieder lustig fröhlich rein, wie es dir passt.
Wenn man deine Kritik liest, könnte man denken, Haneke wäre Staatsfeind Nr. 1, der ganz engagierte Filme dreht um die Leute dazu zu bringen, aufzustehen und jegliche Obrigkeit abzuschaffen.
Schon mal daran gedacht, das er vllt. einfach nur eine Geschichte erzählen wollte?
Enk 2010/01/11 20:10:03
Nee klar, Haneke ist ja dafür bekannt, einfach "nur" mal eine Geschichte erzählen zu wollen, so ganz ohne Subtext und Botschaft...
jollyroger 2010/01/26 10:10:21
Haneke selber dazu:
„Ideologie ist eine verabsolutierte Idee. Überall, wo es Unterdrückung, Demütigung, Unglück und Leid gibt, ist der Boden bereitet für jede Art von Ideologie. Deshalb ist ‚Das weiße Band‘ auch nicht als Film über den deutschen Faschismus zu verstehen. Es geht um ein gesellschaftliches Klima, das den Radikalismus ermöglicht. Das ist die Grundidee.“
Zumindest also solche Unterstellungen /Schlußfolgerungen deinerseits wie:
"kein Wunder dass aus dieser Brut Erster und Zweiter Weltkrieg hervorgegangen sind. Wer als Kind vom Vater geschlagen wurde, kann schließlich nur zum Nazi werden. "
scheinen also wohl mehr als nur aus der Luft gegriffen zu sein.
Gästebuch
shade1593
2009/12/22 22:57:14
ICh kann nur sagen das du absolut keine ahnung von Filmen hast... nicht böse nehmen :P
aber wer The Big Lebowski und Forrest Gump auf der Hass liste hat der muss schon irgendwie an verwirrung leiden
sunny_blueeyes
2008/04/09 15:44:31
...ich fühl mich Dir trotzdem nah (auch wenn ich Dir hier nicht nah bin *g*)
shade1593 2009/12/22 22:57:14
ICh kann nur sagen das du absolut keine ahnung von Filmen hast... nicht böse nehmen :P
aber wer The Big Lebowski und Forrest Gump auf der Hass liste hat der muss schon irgendwie an verwirrung leiden
sunny_blueeyes 2008/04/09 15:44:31
...ich fühl mich Dir trotzdem nah (auch wenn ich Dir hier nicht nah bin *g*)
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Enk schreibt als Kritiker für Mental Savage.















[...] Einen Bonuspunkt gibt es für das überraschend klischeefreie Ende, das nicht den zwischenzeitlich stark zu befürchtenden Happy-End-08/15 Verlauf nimmt. [...] Reicht für insgesamt neun Punkte und damit zum bislang besten Film aus dem diesjährigen Oscar-Feld. [...]
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)