Ephigenia
Ephigenia aus Weißandt-gölzau heißt Christian Ehlert, ist 32 Jahre alt. Er hat sich 2008/01/20 11:40:58 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 332 Filme bewertet und hat schon 94 Kommentare geschrieben. Das Horrorblog.org ist ein neues, unabhängiges Film-Genre Blog mit allen aktuellen Informationen, den ersten Bildern, Trailern und Gerüchten zu Horror- und Fantasy-Filmen direkt aus Hollywood und aus independent Produktionen. Fans von Aliens bis Zombies werden im Horror Blog ständig aktuell informiert. Mehr
| Name | Christian Ehlert |
|---|---|
| Alter | 32 |
| Stadt | Weißandt-Gölzau |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Peter Jackson / Bad Taste |
| Schreibt sonst für | Nightmare-Horrormovies.de |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Bruce Campbell, Robert Englund, Natalie Portman, Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis |
| Meine Lieblingsregisseure: | George A. Romero, Wes Craven, John Carpenter, Alexandre Aja, Tobe Hooper, Sam Raimi, Ridley Scott, David Cronenberg, Stuart Gordon, Peter Jackson, Steven Spielberg |
| Über mich | Das Horrorblog.org ist ein neues, unabhängiges Film-Genre Blog mit allen aktuellen Informationen, den ersten Bildern, Trailern und Gerüchten zu Horror- und Fantasy-Filmen direkt aus Hollywood und aus independent Produktionen. Fans von Aliens bis Zombies werden im Horror Blog ständig aktuell informiert. |
Pulp Fiction
Ephigenia 4.0 "Uninteressant" 2012/02/09 01:30:22
The Last Horror Movie
Ephigenia 6.0 "Ganz gut" 2012/02/09 00:29:13
Ok, ich mag außergewöhnliche Filme, ein paar wenige splatterige Tötungsszenen gibt es noch mit der Uncut-Fassung, wie ein Kehlenschnitt oder ein paar gorige Messer Metzeleien an bereits Verendeten. Für die Masse ist der Film sicherlich zu abgefahren und provokant, für den Unerprobten der es mal mit außergewöhnlich, abstoßenden Filmen versuchen möchte, ist er durchaus geeignet um zu schockieren.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir 3 Antworten
sikkmeidack 2012/02/09 17:40:45
Antwort löschenThema komplett verfehlt. Note stimmt, aber als Schulnote. Setzen 6.
Ephigenia 2012/02/09 18:38:22
Antwort löschenWieso Thema verfehlt? Zum Film: Ich fand ihn weder schlecht, noch gut. Die geschriebene Kritik ist schon etwas her.
sikkmeidack 2012/02/09 19:18:56
Antwort löschenDeine Antwort dient als Ebenselbiges auf deine Frage.
Taxidermia - Friss oder stirb
Ephigenia 9.0 "Herausragend" 2012/02/09 00:15:51
Der Filmanfang ist schön abstoßend, nur nicht immer ganz zu erklären, anhand surrealer Sequenzen und experimenteller Kameraspiele auf hohem Niveau. So gibt es zu sehen, wie jemand bei seinem erigierten Penis eine Flammensbrunst über der Eichel entfacht. Eklig auch wenn ein Spanner aus der Hütte heraus, durch eine Ritze Frauen beobachtet und dann seinen steifen Penis durch ein tiefer liegendes…
Der Filmanfang ist schön abstoßend, nur nicht immer ganz zu erklären, anhand surrealer Sequenzen und experimenteller Kameraspiele auf hohem Niveau. So gibt es zu sehen, wie jemand bei seinem erigierten Penis eine Flammensbrunst über der Eichel entfacht. Eklig auch wenn ein Spanner aus der Hütte heraus, durch eine Ritze Frauen beobachtet und dann seinen steifen Penis durch ein tiefer liegendes Loch im Gehäuse, dann nach draußen schuffelt. Wo dann belustigender weise, ein Hahn in dessen Eichel pickt. Sexuelle Spiele gibt es einige, auch mit toten Tieren im Ansatz. Als Höhepunkt wird dann ein Samenerguss bis ins Weltall spritzen, so rein symbolisch zumindest, bis der Film dann nach dem ersten Drittel eine klare Linie bekommt, wo es nun um das Fettfressen geht und richtige Wettbewerbe um das Schnellessen stattfinden mit reichlich Kotzeinlagen inklusive. Dabei scheint nun alles gut zu sein, selbst Herzinfarkte hindern scheinbar niemanden, an den schweinischen Fressereien. Unser dicker Hauptdarsteller, mit seiner ebenfalls sehr fülligen Frau, bekommen noch ein Baby, es scheint doch alles gut zu werden.
Viele Jahre später, nun ein Zeitsprung und es wird widerlegt. Der Gefräßige ist ins Alter gekommen. Er kann sich nun nicht mehr bewegen, ist selbst im Gesicht total verfettet und ungepflegt, er wiegt geschätzte 400kg. So wird uns noch der erwachsen gewordene Sohnemann als kunstvoller Kadaver-Ausstopfer präsentiert, der den Gefräßigen pflegt und füttert. Der Sohn wird sogar ein Gorilla optisch wieder hergerichten. Durch die aufgezeigten hungrigen und dicken Katzen ausgelöst, entsteht noch eine Situation, wo der Sohn seine Fähigkeiten an einen Menschen vorführen kann, zuviel möchte ich dazu aber nicht Spoilern, es wird jedenfalls noch sehr kunstvoll und morbide werden, einfach nur Klasse im Finale.
Sobald spätestens nach dem ersten Drittel der Film sehr interessiert und anbiedert, wird die abartige Unterhaltung in Hochform auflaufen.
„Es ist nicht die Welt, die sich um die Fo+ze dreht, es ist die Fo+tze, die sich um die Welt dreht.“
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Footloose
Ephigenia 2.0 "Ärgerlich" 2012/02/08 20:03:38
Die Protagonisten werden hier alle nicht ausschauen wie Old School Rocker oder 80er Jahre so wie beim Original, sondern alle schauen entweder sehr verbraucht und alt oder blas aus. Somit wirkt es doch arg lächerlich, dass ein Gesetzt das Tanzen verbietet, wenn es nur einen Unfall gab, aber der wahre Grund lag ja im Original daran, dass die Teenager zu waghalsig und rebellisch waren, also nicht…
Die Protagonisten werden hier alle nicht ausschauen wie Old School Rocker oder 80er Jahre so wie beim Original, sondern alle schauen entweder sehr verbraucht und alt oder blas aus. Somit wirkt es doch arg lächerlich, dass ein Gesetzt das Tanzen verbietet, wenn es nur einen Unfall gab, aber der wahre Grund lag ja im Original daran, dass die Teenager zu waghalsig und rebellisch waren, also nicht nur ein Unfall an sich der immer mal passieren kann, deswegen wird nirgends ein Verbot ausgesprochen zu tanzen, was uns dieses vollkommen missratende Remake erzählen will. Weil so flippig wie im Original ist es hier nicht, dass man die Teenager vor ihre Durchgeknalltheit schützen müsste, bei dem Trauerspiel der Protagonisten hier auf keinen Fall. Die Story, in der nicht mehr getanzt werden darf, passt also nicht in die heutige Zeit mit den ganzen modernen Medien-Kram und den Modepüppies und blassen Rockzipfelträger. Die Rebellion des Originals weicht der Glattheit der sauberen und anständigen Generation von Heute komplett und somit langweilt der Film stark, insbesondere wenn man das Original und die Geschichte bereits kennt. Einige Nebendarsteller sind zwar gut besetzt, aber der junge Hauptdarsteller Kenny Wormald ist ein Totalausfall, genau so wie das zickige Modepüppchen Julianne Hough (Burlesque). Das dann noch nach Hip Hop Musik getanzt wird setzt dem ganzen die Krone auf. Es geht nicht nur um die stetig langweilige Musik, sondern das hier die Mädels insbesondere nur ihre eigene Arschwackelshow abziehen, statt intensiv und flott mit ihrem Partner zu tanzen und Emotionen frei zu setzen. Ätzend, denn so was will keiner auf Dauer sehen!
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J. Edgar
Ephigenia 1.0 "Ärgerlich" 2012/02/08 19:16:50
Der Beginn einer Liebesromanze zündet überhaupt nicht, da man keine Bindung zu den Protagonisten hat. Der ganze Film zündet allerdings auch nicht. Die Geschichte ist derart unspannend, dass ich überhaupt nicht reingefunden habe. Einzig Leonardo DiCaprio kann als Darsteller ersichtlich herausstechen, wobei der Film scheinbar stetig sich nur um ihn dreht, ansonsten sollte man um J. Edgar einen großen Bogen machen, außer man interessiert sich sehr für die Thematik. Clint Eastwood hat nun auch das Alter erreicht, wo er aufhören sollte Filme zu drehen. Anders ist es nicht zu erklären, nach dem sehr schlechten Hereafter folgt nun der absolute Tiefpunkt, langweiliger kann ein Film nicht mehr werden.
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Ephigenia 2012/02/09 18:48:01
Antwort löschenAuf Clint Eastwood werd ich bestimmt nicht eindreschen. :D
J. Edgar
Ephigenia 1.0 "Ärgerlich" 2012/02/08 19:14:23
Der Beginn einer Liebesromanze zu Beginn zündet überhaupt nicht, da man keine Bindung zu den Protagonisten hat. Der ganze Film zündet allerdings auch nicht. Die Geschichte ist derart unspannend, dass ich überhaupt nicht reingefunden habe. Einzig Leonardo DiCaprio kann als Darsteller ersichtlich herausstechen, wobei der Film scheinbar stetig sich nur um ihn dreht, ansonsten sollte man um J. Edgar einen großen Bogen machen, außer man interessiert sich sehr für die Thematik. Clint Eastwood hat nun auch das Alter erreicht, wo er aufhören sollte Filme zu drehen. Anders ist es nicht zu erklären, nach dem sehr schlechten Hereafter folgt nun der absolute Tiefpunkt, langweiliger kann ein Film nicht mehr werden.
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Die Kunst zu gewinnen - Moneyball
Ephigenia 3.0 "Schwach" 2012/02/07 23:11:23
Nein das ist hier mal wieder rein gar nichts, Emotionen können bestenfalls in den ersten Minuten noch angesprochen werden, weil die Besetzung zu Beginn anspricht, anschließend vertrocknet alles in Sportstatistiken und kollektives anschweigen und das sich selbst feiern.
Wer sich für Baseball interessiert, insbesondere die Amerikaner sind damit gemeint, für die dieser sehr oberflächliche Film, wo es nur um Zahlen statt Menschen geht, wenn überhaupt nur was sein kann. Die sportbegeisterten Amerikaner werden hier also noch bedient, wenn gleich die meisten Baseballspiele weit aus emotionaler sind als der Film Moneyball. Also lieber zu Eastwood’s ordentlichen Invictus greifen, der weitaus mehr Tiefe, Abwechslung und Emotionen parat hat.
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Homevideo
Ephigenia 9.0 "Herausragend" 2012/02/06 20:36:06
Homevideo wurde für die ARD gedreht. Für einen modernen deutschen TV Film wird hier ein menge psychische Härte geboten, womit kaum zu rechnen war. Unglaublich Kilian Riedhof schafft hier seine Beachtung aus dem nichts, für Freunde des abseitigen Films somit ein sicherer Geheimtipp. Ein Klasse Lehrfilm über Cyber-Schulmobbing der harten Sorte, was es in Deutschland so noch nicht gab und die…
Homevideo wurde für die ARD gedreht. Für einen modernen deutschen TV Film wird hier ein menge psychische Härte geboten, womit kaum zu rechnen war. Unglaublich Kilian Riedhof schafft hier seine Beachtung aus dem nichts, für Freunde des abseitigen Films somit ein sicherer Geheimtipp. Ein Klasse Lehrfilm über Cyber-Schulmobbing der harten Sorte, was es in Deutschland so noch nicht gab und die Umsetzung ist erstaunlich gut sowie emotional. Zwar kann man sich das harte Ende ein wenig vordenken, macht aber nicht viel aus. Es ist immer wieder ein Genuss solche abseitigen realistischen Tabu-Themen auf dem Homevideomarkt zu entdecken, was Hollywood so nie aufzeigen könnte. Wohl der beste deutsche Film des Jahres und vielleicht der Auftakt, dass im deutschen Fernsehen doch endlich mal wieder was Interessantes und nicht nur Verdummendes und Träges geliefert wird.
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Die drei Musketiere
Ephigenia 2.0 "Ärgerlich" 2012/02/06 19:35:59
Allgemein geht die Geschichte hier ihren eigenen Weg, den man nicht mehr mit den Vorlagen vergleichen kann, wo ja nichts dagegen spricht, besser als nur eine aufpolierte Kopie zu bekommen. Nur die Geschichte schafft es nicht zu unterhalten, dafür wird zu viel Zeit mit den oberflächlichen, wenn auch zumeist ganz gut besetzten Charakteren verplempert und die Spannung ist gar ein Totelausfall.
Die 3 Musketiere 2011 ist die bis dato schwächste Verfilmung des Stoffs.
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Fright Night
Ephigenia 2.0 "Ärgerlich" 2012/02/06 19:33:20
Optisch gibt es ein paar sehr ansprechende Bilder per Draufsicht auf eine Großstadt bei Nacht mit glänzenden Wolkenkratzern, die wie von einer Goldfassade ummantelt erscheinen. Wirklich schön! Der kunstvoll computeranimierte Abspann, wo man sich wirklich was Besonderes einfallen lassen hat zeigt auf, dass man wenigstens im CGI Bereich durchaus kreatives und verspieltes vorweisen kann.
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Two Eyes Staring - Der Tod ist kein Kinderspiel
Ephigenia 4.0 "Uninteressant" 2012/02/06 19:32:02
Nachdem die Charaktere ausgiebige 25 Minuten vorgestellt wurden, aber der Film trotzdem noch nicht so richtig vorankommt, so klopft es plötzlich an Tür im still erscheinenden Haus, wo nur das kleine Mädchen dem Klopfgeräusch nachgeht. Siehe da, es kommt auch schon eine Poltergeistpuppe zum Vorschein, die sich später noch als was ganz anderes entpuppt. Isabelle Stokkel ist in der Hauptrolle…
Nachdem die Charaktere ausgiebige 25 Minuten vorgestellt wurden, aber der Film trotzdem noch nicht so richtig vorankommt, so klopft es plötzlich an Tür im still erscheinenden Haus, wo nur das kleine Mädchen dem Klopfgeräusch nachgeht. Siehe da, es kommt auch schon eine Poltergeistpuppe zum Vorschein, die sich später noch als was ganz anderes entpuppt. Isabelle Stokkel ist in der Hauptrolle ein wirklich hübsches und sympathisches Kind, aber Gesichtsmimik-Veränderungen in bedrohlichen Situationen zeigt sie nicht. Ihr Blick ist trotzdem stetig ulkig und niedlich, aber das reicht eigentlich nicht für eine glaubhafte Rolle in einem Gruselfilm.
Bei der teils Misslungen deutschen Synchronisierung hat man hier wieder bei einigen den Bock abgeschossen. Was mir gut gefällt ist die langsame Kamerabewegung und die gruselige Sounduntermalung bis zur Filmmitte, wodurch man sich auch etwas mitgruseln kann. Der große Schwachpunkt ist hier aber eher die fehlende Bildschärfe, der an sich gruseligen Kulissen, hier schaut das Meiste noch zu gewöhnlich aus. Die Geschichte liefert zudem lange Zeit etwas wenig und so richtig gepackt hat mich das letzte Drittel dann auch nicht mehr. Insgesamt nicht ganz schlecht, aber sicher bestenfalls nur Durchschnittsbrei.
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Der Junge im gestreiften Pyjama
Ephigenia 10.0 "Herausragend" 2012/02/05 22:05:19
Während ein paar Jungs sehr ausgelassen spielen, könnte in dem Moment gedacht werden, die freie, unbeschwerte Kinder-Welt wird präsentiert, ohne Sorgen und Kummer, wie Kinder eigentlich sein sollten. Makaber dabei, dass die SS gerade mehr als Nebenschauspiel ein paar gefangene Juden abtransportiert, davon nehmen die Kinder keine Notiz und rennen spielend durch die Straßen. Die 40er Jahre sind…
Während ein paar Jungs sehr ausgelassen spielen, könnte in dem Moment gedacht werden, die freie, unbeschwerte Kinder-Welt wird präsentiert, ohne Sorgen und Kummer, wie Kinder eigentlich sein sollten. Makaber dabei, dass die SS gerade mehr als Nebenschauspiel ein paar gefangene Juden abtransportiert, davon nehmen die Kinder keine Notiz und rennen spielend durch die Straßen. Die 40er Jahre sind anhand der gut aussehenden Kulisse bestens wiedergegeben, auch die alten Autos passen sich dem prima an. Die Darsteller werden ausnahmslos, alle samt erstklassig agieren, sogar ein David Thewlis (Harry Potter’s Remus Lupin, Das Omen - Remake) spielt hier die (Vater)Rolle seines Lebens. Oskarverdächtig das Schauspiel des jungen Hauptdarstellers Asa Butterfield (The Wolfman).
Die Gesichte wird aus der Sicht des Jungen erzählt, der neugierig ist und die Welt erforschen möchte, wo sein Vater ein hochrangiger SS-Offizier darstellt, mit eigenem Grundstück.
So spielt der Bursche mit Judenkindern, rennend durch die Straßen, aber seine Eltern sehen es natürlich nicht so gerne und erlauben es nicht mehr. Somit werden sie wegziehen, in die Nähe eines Judenlagers, mit Verbrennungsöfen. Die Juden werden hier aus der Sicht des Jungen lange Zeit als Bauern gesehen, voller Angst und Gehorsam ausgestattet. Die Atmosphäre ist wunderschön, wo förmlich die prachtvoll bewachsenen Wiesen zu durften beginnen. Kameraschwenks in den strahlenden Himmel und durch Dickicht der Bäume schließt sich an und stetiges Zirpen sowie Insekten Geräusche, sowie Vogelgezwitscher lassen eine sehr entspannte Szenerie gewähren. Zwischendrin immer wieder Blicke auf dem Randbereich des Juden-Lagers. So wird der Junge dann von seinen Anwesen spielend Flüchten gedenken, ausbüchsend durch ein Hinterfenster, ohne sich zunächst dabei groß was zu denken, einfach nur aus Langeweile. Ist auch besser so, denn die ihm mitgebrachten Bücher, geschrieben von der SS, wären wohl die schlechtere Variante gewesen, um sich die Zeit mit zu vertreiben. Der Junge möchte oft wissen, was bei den großen Schornsteinen verbrannt wird, da dieser Qualm stark stinkt.
Er erhält natürlich nicht die richtige Antwort von seinem Vater.
Klar wird der ein oder andere sich wundern, dass die 2 Jungen so ungestört ihr Gespräche führen können, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun. Sogar Brettspiele können sie unbeaufsichtigt nachgehen und der Judenjunge wird dann ab und zu nur per Pfeifton zur Arbeit gerufen. Niemand bekommt also etwas mit. Nicht dass die arbeitenden Juden nicht doch auch mal ungestört Pause haben, aber man sieht in dem Lager bis vor dem Finale nur den einen Jungen richtig in der Nahaufnahme. Dafür muss ein Punkt Abzug her, so schwer es mir auch fällt, denn der Film ist außergewöhnlich gut. Wobei das bitter böse Ende wiederum so Klasse geworden ist, dass von mir nur die Höchstpunktzahl drin sein kann.
And the Oskar goes to.. “Der Junge im gestreiften Pyjama“
Junge: “Oh, wie wäre es mal, wenn du zum Abendessen zu uns kommen würdest.”
Antwort des Juden: „Das kann ich doch nicht, wegen dem (Stacheldrahtzaun) da. Junge: „Aber der ist doch nur da, damit die Tiere nicht raus kommen oder?“ Antwort: „Hä, Tiere? Nein damit die Menschen nicht raus kommen“ Junge: „Darfst du denn nicht hier raus und wieso nicht? Was hast du denn getan?“ Antwort: „Ich bin Jude.“
Anschließend wird fast eine halbe Minute geschwiegen und man wird nur die immense Atmosphäre verspüren. Atem raubend!
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Wo warst Du?
Ephigenia 10.0 "Lieblingsfilm" 2012/02/05 21:47:40
Wo warst Du? macht zu Beginn einen sehr idyllischen und verträumten Eindruck. Was hier noch an harten Szenen und Provokation geboten wird, das schlägt dem Fass den Boden aus und wird für die meisten eine Spur zu hart sein. Was den Film so unglaublich gut macht ist, dass auch die Story komplex ist und somit das Werk neben den sehr autentischen Darstellern keine Schwächen hat. Anschließend drehte Independent Debütant Iván Noel das Drama „Brecha“ wovon International bis auf den Trailer nichts zu erfahren ist und ganz aktuell gibt es noch die Komödie „Primaria“, die schon erste sehr gute Kritiken geerntet hat. Bleibt zu hoffen das CMV auch hier noch zuschlägt und den Film veröffentlicht.
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Der Ketchup Effekt
Ephigenia 9.0 "Herausragend" 2012/02/05 21:44:03
Der Film ist eine wunderschöne Cola-Mix-Ketchupparty im dramatischen Rausch der Gefühle und Emotionen, mit einer tollen Liebesstory am Rande und 3 Außenseiter mit unterschiedlichen Hintergründen. Ein wirklich guter, abwechslungsreicher und packender Independent Film.
Junge (Außenseiter): „Du… hast wirklich schöne Ohren“
Mädchen: (Lacht) „Das ist wirklich das verrückteste…
Der Film ist eine wunderschöne Cola-Mix-Ketchupparty im dramatischen Rausch der Gefühle und Emotionen, mit einer tollen Liebesstory am Rande und 3 Außenseiter mit unterschiedlichen Hintergründen. Ein wirklich guter, abwechslungsreicher und packender Independent Film.
Junge (Außenseiter): „Du… hast wirklich schöne Ohren“
Mädchen: (Lacht) „Das ist wirklich das verrückteste Kompliment was ich je bekommen habe."
Junge: „Was soll ich sonst sagen?"
(Kuss)
Mädchen: „Weis nicht, du hast schöne Titten?
Junge: „Die gefallen mir eigentlich auch ganz gut“
Mädchen: „Was?“
Junge: „Na deine Pralitten“
Mädchen: „Du bist doch genau so ein Ekel wie deine Freunde!“ (sie rennt weg)
Großes Gefühlskino. Wem das nicht erreicht, der ist innerlich Kalt und genau so aufgetakelt wie die Bösewichte im Film. Das Werk zeigt den Spiegel der Gesellschaft.
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Das zweite Gesicht
Ephigenia 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/02/05 21:40:41
Richtig imposant wird es nach 30 Minuten mit einem schweren Verkehrsunfall weil eine Puppe von der Brücke auf die Autobahn geworfen wird, die Unfallszene sieht dabei sehr ansprechend aus. Ins Gehirn einbrennen kann sich aber vor allem eine Szenen auf einem zugefrorenen See, wo Culkin mal richtig den Teufel rauslassen kann und seine Schwester in die Versenkung schickt. Ein kleiner Schwachpunkt des…
Richtig imposant wird es nach 30 Minuten mit einem schweren Verkehrsunfall weil eine Puppe von der Brücke auf die Autobahn geworfen wird, die Unfallszene sieht dabei sehr ansprechend aus. Ins Gehirn einbrennen kann sich aber vor allem eine Szenen auf einem zugefrorenen See, wo Culkin mal richtig den Teufel rauslassen kann und seine Schwester in die Versenkung schickt. Ein kleiner Schwachpunkt des Films ist, dass die Hintergründe über die Bösartigkeit von Culkin nicht so richtig aufgegriffen werden, mal der Vergleich mit „Das Omen“ gezogen. Die Inneneinrichtungen der Häuser sehen etwas blass und eingestaubt aus, dafür kann die Naturkulisse, insbesondere die Klippenlandschaft überzeugen, wo es auch ein sehr dramatisches Finale gibt und die Mutter eine Entscheidung treffen muss, Elijah Wood oder Macaulay Culkin, was ironischerweise zu diesem Zeitpunkt keiner wusste, auch der Auf- und Abstieg ihrer Hollywood Karriere bedeuten sollte. Ein großartiges Finale in einer durchweg spannenden Geschichte!
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You Are Not Alone
Ephigenia 10.0 "Lieblingsfilm" 2012/02/05 21:34:51
Dänemark hat hier einen außergewöhnlichen und beeindruckenden Film zu bieten, mit sehr viel Charakter-Intensität. Wahnsinn! Die jungen und erstklassigen Darsteller, aber auch die Regie und Crew hatten anschließend nie wieder etwas mit einem Film am Hut, wobei das Werk mit weniger Freizügigkeit und etwas mehr Zensur hierzulande als Lehrfilm herhalten könnte.
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Lilja 4-ever
Ephigenia 10.0 "Lieblingsfilm" 2012/02/05 21:31:02
Der Rammstein Song “Mein Herz brennt” ertönt zu Beginn und ein Mädel wird völlig aufgelöst durch die Gegend rennen sowie auf eine Brücke klettern um wohl runter zu springen. Anschließend beginnt der Film, welcher Geschichte und Hintergründe des Beginns aufzeigt. Kinder aus Russland werden gezeigt, die in einer sehr heruntergekommenen Gegend wohnen, zu sehen an die bruchfälligen Wohnblocks…
Der Rammstein Song “Mein Herz brennt” ertönt zu Beginn und ein Mädel wird völlig aufgelöst durch die Gegend rennen sowie auf eine Brücke klettern um wohl runter zu springen. Anschließend beginnt der Film, welcher Geschichte und Hintergründe des Beginns aufzeigt. Kinder aus Russland werden gezeigt, die in einer sehr heruntergekommenen Gegend wohnen, zu sehen an die bruchfälligen Wohnblocks und die Kulisse wird absolut dreckig erscheinen. Es dreht sich hier alles um ein junges Mädchen, wo die Eltern sie verlassen werden, die herzergreifend und herzlos in die USA auswandern, ohne ihre Tochter. Diese Szene allein ist schon sehr packend. Anschließend wird das 16 jährige Mädchen also auf sich allein gestellt sein, nur ein Junge, der noch jünger ist und ebenfalls mehr oder weniger auf der Straße lebt, wird ihr Freund werden. Es geht sehr hart und realistisch zur Sache. Die Kinder sind frech und zunächst auf Party aus, aber alles was sie dafür haben, sind ein paar Drogenpillen und Klebe (Klebstoff) zum einschnüffeln. Der Film wird dann immer mitreißender, wenn das Mädchen von ihren vermeidlichen Freundeskreis runter gemacht wird, die Tante sagt sie solle die Beine breit machen und auf den Strich Geld verdienen um sich Nahrung zu besorgen, was sie dann auch bald schon nachgehen wird. Nur der Junge wird ihr als einziger Freund bleiben, aber auch dies nur bis zur Filmmitte, denn das Mädchen wird noch in die Zuhälterei abdriften, statt die erste erhoffte Liebe zu erfahren. Es hat natürlich auch was gutes, dass sie dann Nahrung hat, aber sie ist nun körperlich und seelisch gefangen. Der Film gipfelt dann in einem ganz makaberen Finale und die aufgebaute Dramatik ist hier enorm hoch. Die Vergewaltigungsszenen mit dem Mädel werden süffig und hart aufgezeigt, zwar nicht direkt mit roher Gewalt, sondern aus der Sicht des Mädchens, wenn dann nur die schwitzenden alten Körper der Männer über sie ausführlich drüber hinwegfegen und das auch öfter vorkommt.
Die Sounduntermalung liefert zwischen Techno und 80er Jahre stetig die passende Untermalung, sehr viel Gänsehaut kann ein Techno-Remix von Alphaville erzeugen. Die Darsteller sind alle samt erstklassig und wie aus dem Leben gegriffen. Insbesondere das hübsche Mädel Oksana Akinshina in der Hauptrolle, die anschließend in der „Bourne“ Reihe kurz verheizt wurde. Es geht zudem im Verlauf ein wenig surreal zur Sache, wenn der Himmel Engel aufgezeigt, die Erlösung und wiederkommende Freundschaft bringen, dazu möchte ich nicht zu viel preisgeben. Der Filmtitel „Lilja 4-ever“ wird zudem passend in einer Bank eingeritzt und soll dem Mädchen Mut geben. Am Filmende wird noch mal der Beginn mit dem Rammstein Song aufgezeigt und nun weis man auch wie das Geschehen endet und warum der Song „Mein Herz Brennt“ so gut passt. Der schwedische Independent Regisseur Lukas Moodysson hat hier einen Ausnahmefilm erschaffen.
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Christian Ehlert ist Kritiker für Nightmare-Horrormovies.de.
Christian Ehlert schreibt als Kritiker für Nightmare-Horrormovies.de.



















Der Film ist sehr modern, spricht die Modewelt von der Optik her zumindest bestens an, insbesondere anhand einiger Frisuren der Charaktere und deren Outfit, sowie die etwas künstliche, aber ausdrucksstarke Kulisse. Die Erzählstruktur des Films wird im letzten Viertel dann noch mal ganz durcheinander gewürfelt, zu diesem Zeitpunkt hab ich hier dann im Kopf auch ganz abgeschaltet. Zum einen weil…