fabel - fabels Kommentare zu Filmen

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fabel
über Nur ein Sommer

3.0Schwach

"Nur ein Sommer" ist dann wohl die Deutsch-Schweizerische Hetero-Antwort auf "Brokeback Mountain".
Mit einem Türken und Anna Loos, die sich gegenseitig beim Nackigsein begaffen und später zusammen, natürlich auch im Adamskostüm, in die Käsewanne hüpfen, um ein bisschen zu rauchen und Wein zu schlürfen.
Zu zweit in der Einsamkeit - das gilt auch für sie und Daniel, ihrem Gastgeber hoch oben in den Schweizer Bergen. Sie, die arbeitslose Ostdeutsche, hilft ihm beim Melken, er, geschieden und einsam, würde sie gerne auch mal melken. Doch bis das endlich geschieht, müssen Unwetter überstanden und Tode von während des Essens sterbenden Vätern verdaut werden. Er stirbt, weil der Hund vorher den edlen Käse angeknabbert hat. Tragisch.
Aufgepimpt ist der Film mit Jodelmusik im Hintergrund und hübschen Aufnahmen von grünen Wiesen, idyllisch gelegenen Seen, Kühen und endlosen Berglandschaften.
Das ist alles ziemlich mau und wäre besser aufgehoben am Freitagabend in der ARD. Dort wäre es perfekte, zielgruppengerechte Unterhaltung.
Dabei verspricht die Schweiz auf ihrer Tourismus-Seite unter dem Punkt "Sommer entdecken" vollmundig "erfrischende Inspirationen im Land des Wassers". Unter erfrischend verstehe ich jedoch etwas anderes.
Dann doch lieber Österreich - die verhaften da wenigstens auch keine deutschen Steuerfahnder.

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fabel
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Zuerst: "Unter Nachbarn" (ARD)
dannach: "Nur ein Sommer" (BR)
und dann: "Die innere Sicherheit" (HR)

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fabel
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Wie sang Kraktklub mit K einst so schön:
ich will nicht nach Berlin ...

Schade, dass ich im Münsterland wohne. Ne nette Sache isses trotzdem.;) Ich hoffe, es wird ein Erfolg.:)

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jannis

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Was, warum denn nicht :) Es ist schön hier!


sweetForgiveness

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Im Münsterland ist es vieeeeeeeeel schöner. fabel und ich habens ganz gut :D


fabel
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Der Film ist mir laterne, die Gründe dagegen sind absolut nachvollziehbar. Kluge Köpfe haben sie da in der Führungsetage.

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fabel
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Dazu fällt mir nur ein:

http://www.youtube.com/watch?v=rQk4BaUg7YE

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Ragnasha

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Die Frau is heiß!


fabel
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Interessantes Thema, interessanter Artikel - so lob' ich mir mein MP.:)

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fabel
über Triage

5.0Geht so

Wenn wir morgens die Zeitungen aufschlagen und erschreckende Bilder von Kriegsschauplätzen sehen, dann hat die irgendwer gemacht. Dieser irgendwer riskiert sein Leben, damit wir Morgen für Morgen bei warmen Rührei, erfrischenden O-Saft und ofenfrischen Croissants uns übers Weltgeschehen informieren können.
Mark ist so ein irgendwer. Im kurdischen Grenzgebiet schießt er zusammen mit seinem Freund und Kollegen David solche Kriegsfotos. Zuhause sitzen die Frauen und bei David demnächst auch ein Kind. Daher möchte er zurück in die Heimat, zurück in die Sicherheit. Aber Mark sträubt sich. Er bleibt weiterhin im Kriegsgebiet, was zur Folge hat, dass er schwer verletzt wird. Später in der Heimat heißt es, er wär in einen Fluss gestürzt. Aber nicht nur die Verletzung macht ihm zu schaffen, auch die sonstigen Spuren belasten ihn - und natürlich auch seine Freundin. Und das größte Rätsel: wo ist eigentlich David abgeblieben?

Man braucht kein 1er-Abi zu haben, um den folgenden Ablauf der Ereignisse richtig zu erahnen. Gesundheitlich geht es mit Mark hinab, die Beziehung mit seiner Elena kriegt Risse, mit Psychologen spricht er nicht gerne, er kriegt Wutausbrüche, er ist völlig am Boden zerstört. Ich will gar nicht bestreiten, dass dieser Krankheitsverlauf so abwegig ist, im Gegenteil, solche Spätfolgen sind sogar sehr wahrscheinlich, aber eines ist sicher: ein Plot über seelisch geschundene Kriegsheimkehrer, die Schreckliches erlebt haben, ist verbraucht. Da kann man auch noch die besten Anti-Kriegsabsichten mit sich herum tragen. Das reicht nicht mehr, um einen vollständigen Film zu füllen. "Triage" versucht sich mit einem im Nachhinein zwar offensichtlichen, während des Films aber völlig verblüffenden Twist zu retten - und das funktioniert. Der hier sein Talent beweisendes Farrell lässt die Katze irgendwann gegen Ende aus dem Sack. Eine echte Überraschung, das verspreche ich euch. Aber auch diese kann nicht darüber hinweg täuschen, dass der Rest eben doch eher mäßig gelungen ist. Während des Filmes gehen nur die in Kurdistan spielenden Rückblenden ans Herz, der Rest verliert sich aufgrund seines angestaubten Inhaltes irgendwo zwischen Halb- und Tiefschlaf, denn es passiert einfach gar nichts. Bis zur Auflösung halt.
Wirklich gut ist daher nur die erste halbe Stunde, in der die beiden Fotografen noch im Krisengebiet unterwegs sind und ihre Arbeit verrichten. Dort ist Spannung gegeben, die dann aber deutlich abflaut, quasi bis zum Nullpunkt. Und wieso ausgerechnet Elenas Vater der Psychologe von Mark sein muss, das verstehe, wer will, und was mich noch mehr verstörte: warum muss dieser Vater im Clinch sein mit seiner Tochter und warum muss gerade er früher irgendwas mit Faschisten am Hut gehabt haben? Unnötig wie sonst was, dieser Charakter-Entwurf.

Ich will ja nicht sagen, dass "Triage" ein schlechter Film ist, das ist er beileibe nicht. Wirklich ergreifend oder atemberaubend ist er jedoch auch nicht. Eine Eintagsfliege, heute geguckt, ohne Schmerzen, aber morgen direkt wieder vergessen. Meh.

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fabel
über Michael Clayton

5.5Geht so

Dieses Problem kennt jeder von euch:
ihr seht einen Trailer zu einem Film und denkt euch, dass ihr den unbedingt sehen müsst. Doch dann kommt ihr weder dazu, ihn zu kaufen oder ihn euch bei TV-Ausstrahlungen anzugucken. "Michael Clayton" ist so ein Fall.
Was hört man nicht alles Gutes über dieses Werk. Clooney so gut wie nie, die Story intelligent, alles schön, alles toll. Das Problem:
"Michael Clayton" wird kräftig über Wert verkauft. Der Part von Mister Nespresso alleine liest sich natürlich prächtig.
Clooney als Ausputzer einer riesen Anwaltskanzlei, Clooney als Gejagter, Clooney als Vermittler, Clooney überall - ja, das macht er ohne Zweifel ganz, ganz großartig. Eine Rolle, wie für ihn auf den Leib geschrieben. Sein Charakter besitzt Tiefe, und wenn mal hier und da etwas fehlt, verleiht Clooney seiner Figur die notwendige Würze. Das passt - der Rest leider nicht so.
Da ist ein Konzern, ganz böse selbstverständlich, der unlautere Geschäfte am Laufen hat. Die Kanzlei von Clooneys Film-Ich Michael Clayton muss dabei helfen, diese Machenschaften unter den Tisch zu kehren. Die schlimmen Juristen helfen der schlimmen Industrie. Und Clayton steht irgendwann irgendwo zwischen den Stühlen. Wo der Charakter des Hauptprotagonisten seine Stärken besitzt, da besitzt die Story ihre Schwächen. So intelligent, wie ihn jeder beschreibt, ist das ganze nun wahrlich nicht.
Nun, es wäre ja alles halb so wild, wenn das ganze Ding immerhin spannend wäre - ist es aber nicht.
Zum Debüt von Gilroy auf dem Regiestuhl findet man nur schwer Zugang, die ganze Geschichte ist dermaßen zäh, dass man dann und wann meint, man säße in einer Jura-Vorlesung. Längen sind an der Tagesordnung, so wirklich vom Hocker haut das Geschehen einen nie.
So ist "Michael Clatyton" eben nur "The big George Clooney-Show" und die ewige Mär von bösen Wirtschaftswelt.
Biederes Mittelmaß. Schade.

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SoulReaver

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Du fandest Tilda Swinton unsexy? Das ist ja was. :D Guter Film übrigens.


stuforcedyou

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Ich fand ja Kathy Bates in "Misery" ziemlich unsexy :D


fabel
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Ich dachte eigentlich, langweiliger als der Berliner "Mauerpark"-Fall könnte es nicht kommen - aber wenn ich bei einem Tatort mich an irgendeiner Stelle mit allem beschäftige, nur nicht mehr mit dem Geschehen auf dem Bildschirm, dann ist irgendwas falsch gelaufen. Schrecklich langweilig!

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fabel
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Tatort, Kerkeling und dann Allen.

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fabel

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Da ich gerade sehe, dass um 20.15 Uhr der Film mit Uschi Blum kommt:
erst Hape, dann Hape und dann Tatort auf Einsfestival.:)


fabel
über Die Wahrheit kennt nur der Tod

9.0Herausragend

Packendes Statement gegen die Todesstrafe, gegen Vorverurteilungen und gegen Lynchjustiz.
Die Polizei erweckt zwar manchmal den Eindruck, als wolle sie den Angeklagten unbedingt sterben sehen, aber alles in allem lässt "Die Wahrheit kennt nur der Tod" einen verstört, empört und sprachlos zurück.
Aufwühlend!

"Blut wäscht man mit Tränen ab, nicht mit Blut."

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fabel
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Erstmal der Film in Einsfestival, danach dort die Tatort-Wiederholung des wirklich grenzgenialen Tatortes aus München und zu guter Letzt dann in der ARD Mads Mikkelsen.

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fabel
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ESC - was auch sonst? Abend des Jahres! :)

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Brennegan

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Wenn man das in großer Runde guckt, ist es echt lustig. Ich empfehle dir ein Spielchen. Versuchemal zu erraten, von welchen Liedern die ganzen Sachen abgekupfert sind. Du wirst staunen, welche Songs da "heimlich" beim ESC aufgespielt werden ;)


Tytus

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Escape taste XD


fabel
über Tsotsi

1.5Ärgerlich

Himmel, Arsch und Zwirn, war das ein Schmarn, aber ich habe da so eine Theorie:
Tsotsi, unsere Hauptfigur, hauptberuflicher Township-Gangster, gefürchtet bei jedermann, war früher eine Frau. Besonders männlich sieht er nämlich nicht aus und wie liebevoll er urplötzlich Vatergefühle entwickelt, das ist schon beeindruckend und ziemlich ungewöhnlich für einen Jungen wie ihn. Nur hat er nichts vor der Brust, was Milch gibt. Aber dafür gibt's ja eine Frau in der Nachbarschaft, die auf Babys steht und diese gerne mal saugen lässt. Klingt alles sonderbar, und das ist der Film, in Deutschland noch mit dem tollen Beinamen "Ein Junge aus dem Getto" versehen, auch: sonderbar und unglaubwürdig. Es sei denn, Tsotsi war wirklich früher eine Frau, denn dann würden sich einige Dinge relativieren. Aber davon ist nicht auszugehen.

Wir hier im Münsterland kennen U-Bahnen nur vom Hörensagen. Hier gibt es - ja, so weit entwickelt sind wir hier immerhin schon - zwar normale Zugstrecken und auch Buslinien, die sogar im Halbstundentakt verkehren, aber unter der Erde sind wir noch nicht angelangt. Wenn man Gavin Hoods Film sieht, kann man sich freuen.
Tsotsi fährt mit seinen drei Freunden Butch, der gerne cool wäre, Boston, der Intelligente, und Aab (oder so ähnlich), der dicke Spaßvogel, in der überfüllten Johannesburger U-Bahn. Sie fahren nicht nur, sie gehen auch ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: Menschen ermorden.
Ja, richtig gelesen, mitten in der U-Bahn, zwischen allen Leuten, zückt Tsotsi sein Messer und ersticht einen Passanten. Keiner merkt was, keinen interessiert's, nur Boston ist sauer. Abends, die Promillezahl ist leicht erhöht, sitzen die fantastischen 4 in der "Dorfdisco" beisammen und es herrscht schlechte Stimmung. Boston faselt etwas von Anstand - nicht zum letzten Mal während der 90 Minuten -, Tsotsi ist genervt, und schon rappelt es im Karton bzw. in Bostons Auge. Tsotsi verpasst ihm eine nicht ganz schmerzfreie Tracht Prügel. Von sich selbst negativ überrascht, rennt er davon - und landet im Reichenviertel. Dort überfällt er eine Frau und stiehlt ihr Auto. Doch das erbeutete Diebesgut ist sehr speziell. Auf dem Rücksitz liegt ein schreiendes Baby. Tsotsi nimmt es mit nach Hause - und es beginnt etwas, was ich so selten gesehen habe.
Aus dem Ghetto-Bösewicht wird ein fürsorglicher Ersatzvater. Wie süß. Morgen früh wechselt Guido Westerwelle von der FDP in die Führungsspitze der Linkspartei - ich habe gehört, die suchen gerade jemanden mit Kompetenz - und Norbert Dickel wird Stadionsprecher von Schalke. Ganz bestimmt.
Ähnlich glaubwürdig ist auch Tsotsis Wandlung. Er verfolgt einen Rollstuhlfahrer, aber statt ihm was anzutun, wie er es sonst gemacht hätte, befragt er ihn nach seiner Krankheit. Bei Einbrüchen tötet er jetzt lieber seine Freunde, anstatt den Hausbesitzer. Und als Beute gibt's nun Babynahrung statt Geld. Den schwer verletzten Boston nimmt er, wie es sich für den geläuterten Samariter Number One eben gehört, auch bei sich daheim auf. Gleichzeitig zeigt er Gefühle und weint beim Zurückblicken auf seine ganz schlimme Kindheit. Er, der schlechte Mensch von vorhin, ist nun der gute Mensch von nebenan.
Neben seiner völlig unplausiblen und auch einfach nur völlig nach Schema F ablaufenden Läuterung, die hier in Rekordzeit stattfindet - ich glaube, als Therapie sollte man Gewaltverbrechern jetzt immer Babys in die Hand drücken, es scheint wahre Wunder zu bewirken - sind auch die üblichen Charaktere nach dem Reißbrett aufgebaut worden. Hier überzeugt nicht eine Sache, und als Millieustudie ist der Streifen auch nicht geeignet, da sich der Film vorwiegend auf die Beziehung von Tsotsi zu seinem Kind beschränkt. Eine Charakterstudie ist das Gezeigte - und zwar eine ganz miese.
Aber wie gesagt, wenn Tsotsi wirklich einmal eine Frau war und jetzt nur seine weibliche Seite von einst durchkommt, dann wäre das alles halb so wild. Eine Verwandlung ist jedoch sehr, sehr unwahrscheinlich. Von daher bleibt eigentlich nur die als Pampers zweckentfremdete Zeitung hängen. Für den Rest gilt:
Durchgefallen auf der ganzen Linie.

Wieso habe ich dafür bloß "Das Leben ist ein Bauernhof" sausen lassen?

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Dem kann ich auch nur zustimmen. Definitiv überbewertet.


fabel

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:)


fabel
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Ich würde, falls ich, was wohl wie immer nicht passieren wird, gewinnen sollte, auch lieber ne DVD haben.:)

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Mr.Film

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Immer an die Macht denken. Sie ist groß in dir und irgendwann, vielleicht schon bei diesem Gewinnspiel wird es geschehen .:.


fabel

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Wie konnte ich das bloß vergessen: .:.

So, jetzt dürfte nichts mehr schief laufen - und wir werden gewinnen.:)


fabel
über München

3.0Schwach

Menschen töten Menschen, auf Anweisung - anderswo nennt man sowas Ego Shooter, hier Polit-Thriller. Bana kann sich bemühen wie er lustig ist, Spielbergs "München" bleibt fade bis zum Schluss. Ohne Esprit, mit einem Handlungsverlauf, der nur dazu einlädt, fröhlich mitzutippen, was als nächstes verkehrt läuft. Mittendrin dubiose Informanten, der Mossad, der KGB, die CIA und ein Anführer des Killerkommandos mit zu großen Händen fürs Kochen. WOW!

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fabel

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Na ja, ich sag mal so: die Chance, dass er mir gefallen hätte, wäre gestiegen.:D

@slevin:
Mag in deinen Augen so sein, für mich war er sowas nicht mitnichten und nur 'ne einzige Mordbeobachtung, aber es ist schön, mal wieder von dir zu hören.:)


Schlegel

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Spielbergs bester Film :)


fabel
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Würde lieber den Schulabschluss begießen, kommt mit Antibiotika leider nicht ganz so gut, daher:
Nach "Das Glück ist ein Kaktus" ist heute Abend "Das Leben ist ein Bauernhof" dran - ich bin ziemlich aufgeregt. Danach schiebe ich mir wahrscheinlich 'ne DVD rein.

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Sepf

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Glückwunsch! Und Willkommen im Antibiotika-Club! ;)


fabel

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Danke.:)
Hehe, was ist es bei dir? :D


fabel
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Also wenn 4.1 mir genauso zusagt wie 3, dann freue ich mich auch auf 4.2.:)

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fabel
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Mein Herz verschenke ich auch an diesen Film - einfach ein schönes Werk.:)

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fabel
über Der Kaufhaus Cop

6.5Ganz gut

Der dicke Paul wäre gerne Polizist, ist er aber nicht.
Der dicke Paul wäre gerne liiert, ist er aber nicht.
Der dicke Paul wäre gerne wer, ist er aber nicht.

Was ein Loser:
Gebracht hat er es nur bis in die Kaufhaus-Security, weil er die Sportprüfung für die Polizei-Laufbahn nicht bestand, zum glücklichen Verehrer, weil er vergeblich im Internet nach einer Frau sucht und auch bei seinem Schwarm Amy keinen Erfolg landen kann, und zum Pfundskerl, weil er auf Chilli-Doppeldecker steht.
Was ein Loser - auch gesundheitlich:
Schwächeanfälle gehören ebenso zu seinem Leben dazu wie zu niedriger Blutzucker.
Was ein Loser - auch im Job:
Mit seinem Segway ist er schon einmal in einen Van geknallt und er lässt sich bei einer Streiterei im Victoria's Secret-Laden gerne von Frauen windelweich prügeln.
Doch Paul Blart kann auch anders:
Es ist Black Friday, als die Bank im Kaufhaus, in dem er Wache schiebt, überfallen und er zum Helden wird. Amy ist schließlich eine der Geiseln - die muss er retten! Und so kämpft er alleine gegen die Geiselnehmer, um seiner Amy zu beweisen, dass er, der geborene Loser, der Kaufhaus Cop wider Willen, in Wahrheit ein großartiger Kerl ist ...

Wer könnte besser geeignet sein als Kevin James für die Rolle des gut beleibten, aber irgendwie doch liebenswerten Kaufhaus-Wächters?
Nicht nur äußerlich ist die Figur des Paul wie prädestiniert für ihn, auch sonst macht Paul alles das aus, was auch Doug Heffernan besitzt. Beide sind kleine Fettklopse, die von einem ins nächste Unglück laufen. Entsprechend gut füllt James dann auch seine Rolle aus. Und auch nur an ihm liegt es, dass der Film von Carr ein netter Zeitvertreib ist. Denn inhaltlich ist "Der Kaufhaus Cop" leider nicht so, Entschuldigung für meine Wortwahl, fett wie sein Protagonist, sondern eher mager wie Magerquark. (für diesen Vergleich sollte ich den Henri-Nannen-Preis gewinnen, aber nur, wenn die BILD nicht nominiert wurde ...)
Ein sympathischer Loser mit ein paar Kilos zuviel, der zum Winner wird. Mehr Inhalt gibt's nicht, stattdessen eine ganze Menge Blödsinn. Eine ganze Menge guter Blödsinn.
So nimmt der Klamauk gekonnt einen Haufen von großen Action-Streifen aufs Korn, wenn Paul über den Boden robbt, um nicht bloß nicht entdeckt zu werden zum Beispiel, andererseits machen aber auch frische Ideen wie beispielsweise Pauls Auftritt im Eishockey-Outfit, womit er einen der Gangster umhaut, unheimlich viel Spaß.
Das alles täuscht sicherlich nicht darüber hinweg, dass beim "Kaufhaus Cop" alles nach dem gleichen, üblichen Muster abläuft. Überraschungen gibt es keine, der Ausgang ist auch von vornherein abzusehen, lustig ist es auch nicht immer - vor allem zu Beginn -, aber dafür hat "Der Kaufhaus Cop" einen großen Vorteil:
er ist ehrlich. Es wird kein Hehl daraus gemacht, was das Gezeigte sein möchte - nämlich Unterhaltung für die gesamte Familie. Und auch wenn ich aus dem Alter heraus bin, wage ich zu behaupten, dass die ganz Kleinen hier ihren Spaß haben. Was will man mehr?

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stuforcedyou

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Danke für das Tipp.


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:D