Dieses Halloween - also vor 4 Tagen - hab ich mir das erste Mal am Stück (!) dieses Meisterwerk angetan.
Natürlich gibt es über den Film kaum mehr Geheimnisse (der Wikipedia-Artikel ist schließlich "exzellent"!) und die Bedeutung in der heutigen Strukturierung von Horrorfilmen sind nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem werde ich jetzt eine Kritik schreiben... :D
Erst einmal die Atmosphäre des Filmes:
Ich habe bis jetzt keinen Horrorfilm gesehen, der bei einem so großen Handlungsort - die Stadt Haddonfield - so dermaßen an ein Kammerspiel erinnert. Die Szenen am Tag sind mit ihren Sapiafarben und dem kaum bearbeiteten Ton erstaunlich angsteinflößend, was vor allen durch gelegentlichen Gebrauch der kultigen Musik unterstrichen wird.
Diese ist sowieso DAS Stilmittel des Filmes schlechthin! Immer, wenn sie ertönt hat es mir fast das Herz zusammengeschnürt, weil man weis, das bald was geschehen wird. Brilliant!
Die Charaktere des Filmes - naja, wie man es halt von Horrorfilmen gewohnt ist: platt, dämlich und zu 99 Prozent unnütz (vor allen der Polizist *g*), wobei es in diesem Film besonders deutlich wird: da der Film quasi NULL Inhalt hat (Psycho reist aus, Psychater verfolgt ihn, der Psycho mordet wieder, der Psychater tötet den Killer augenscheinlich), haben die Charaktere noch weniger zu tun als heute Standart ist...
Das der Film überhaupt eine so große Spannung erzeugt, ist, angesicht der Splatterszenen in dem Film, eigentlich erstaunlich: nach der legendären Anfangsszene, in der der kleine Mike seine große Schwester mit Clownsmaske ersticht, geschieht knapp eine dreiviertel Stunde NICHTS! Erst die blonde Babysitterin Linda ist die erste, die im parkenden Auto unbequeme Bekanntschaft mit Michael und einem Strick macht.
In Saw währen in dieser Zeit bestimmt schon 4 Menschen in Rückblenden zerhäckselt worden... :D
Zudem erschuf John Carpenter mit Mike Myers einen Archetypus, der heute aus dem Horrorfilm nicht wegzudenken wäre: der kranke, gnadenlose Killer mit der Maskierung, der einfach nicht tot zu kriegen ist ;)
Fazit:
Für die heutigen Verhältnisse optisch ein sehr karger Horrorfilm, aber durch das tolle Zusammenspiel von Kamera und Musik einer der spannendsten und zeitlosesten Horrorfilme überhaupt. Danke, John! ;)
Gleich am Anfang sei schon mal gesagt:
Ich wusste, was mich erwartet. Durch den Presserummel, den dieser Film - und das ZU RECHT - ausgelöst hat, war mir klar, das in dem Film Sex, Gewalt und Verstümmelung eine große Rolle spielen.
Vor 3 Tagen kaufte ich mir den Film schließlich auf DVD und sah in mir an.....
Der Prolog, eines der künslerisch-anmutigsten Minuten Film, die ich bis jetzt gesehen habe, zeigt in extremer Zeitlupe, wie ein Ehepaar erst unter der Dusche, dann im Wohnzimmer Sex hat. Gleichzeitig krabbelt ihr kleiner Sohn aus dem Laufstall, klettert auf das Fensterbrett eines offenen Fensters und stürzt knapp 20 Meter in die Tiefe...
Die Frau hält den Verlust nicht aus - während der Beisetzung, bei der der Mann übrigens Rotz und Wasser heult x_x - bricht sie zusammen und kommt in ein Krankenhaus: schwere Depression, Schuldgefühle; als Gegenmittel starke und viele Medikamente. Letzteres ist für den Mann, von Beruf Psychologe und erstaunlich schnell über den Verlust hinweggekommen, unansehlich und darum will er seine Frau therapieren - was man laut Freud nicht machen sollte, aber, naja: der Mann ist eben ein dummer Arsch! :D
Sie verlässt die Klinik, kehrt wieder in die Wohnung ein und spült ihre Medis das Klo runter. Ab diesen Tag bestehen ihre Nächte nur aus Panikattacken, Heulkrämpfen und Gesprächen mit ihren Mann, dessen Hauptanhaltspunkt ist, das er kein guter Vater gewesen ist...
Nachdem das Paar nach einer besonders schlimmen Panikattacke von Ihr Sex hatte - obwohl Er sich gesagt hat: "Fick nie deinen Therapeuten!" - beschließt er, ihre Ängste zu definieren und aufzuschreiben, damit Er Sie damit konfrontieren kann.
Ergebnis der "Sitzung": die Wälder! Vor allen das Haus namens "Eden", in dem Sie allein mit ihren Sohn den letzten Sommer verbracht hat. Für den Mann steht fest: auf dorthin!, sie mit ihren Ängsten konfrontieren... ein riesen Fehler... -_-
Nun zur Kritik:
Bekanntlich schrieb von Trier das Drehbuch während einer schweren Depression und führte auch das erste Mal Regie, ohne die Steadycam zu halten, weil die Aufnahmen in seinen Händen zu verwackelt waren.
(ich glaube allerdings, das die Aufnahmen trotzdem manchmal in den Film reingeschnitten wurden... :P)
Das Ergebnis war noch kranker, als ich dachte! O___o
Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg spielen ihre Rollen grandios und bringen manchmal mit winzigsten Gesten bleibende Eindrücke für die Zuschauer.
Auch ein rießen Lob für die grandiose Kameraarbeit - selten wurde ein Wald so anmutig und gleichzeitig düster gefilmt :)
Erstaunlich waren für mich auch - schließlich entstammt aus Triers Kopf die "Dogma"-Bewegung - die visuellen Effekte, wie verzerrte Bäume, der sich selbst zerfleischende und sprechende (!) Fuchs und die Endsequenz, welche einen Schauer des Schreckens hinterlassen!!
Außerdem: es ist noch NIE, wirklich: NOCH NIE!! vorgekommen, das ich während eines Filmes vor Angst oder Schrecken gezittert habe wie Espenlaub - bei diesen Film jedoch, nach der Verstümmelungsszene der Frau, war der Film auf einmal so schockierend und krank für mich, das ich nicht mehr still sitzen konnte!!!
FAZIT:
Lars von Trier ist mit diesem Film auf jeden Fall nicht sein bester Film gelungen - aber sein effektivster! Grandiose Schauspieler, geniale Optik und Schocks, die man sein Leben nicht vergisst! Hätte Lars von Trier in seinen früheren Filmen nicht ach so viele Ansprüche an sich selbst gehabt, wer weiß, ob er dann nicht schon früher solche Filme gedreht hätte - oder ob er wegen solcher Filme dann heute überhaupt noch leben würde... :D
Als ich den Film sah, hatte ich danach ein Gefühl von Leere in mir...
Endlich mal wieder ein Film, der einen richtig aufrüttelt! Zwar hab ich keine Ahnung, ob dieses Bild in den heutigen amerikanischen Ghettos herrscht (schließlich spielt der Film 1987), aber trotzdem zeigt der Film Szenen, die in ihrer Direktheit und Schonungslosigkeit einfach krass sind (anders kann ich das nicht ausdrücken)!
Zudem noch die tollen Darsteller. Eine unbekannte, unerfahrene, übergewichtige Studentin in der Titelrolle zu besetzen, war sehr mutig; Mut, der sich am Ende gelohnt hat!! Zudem noch Mo'niqe als psychisch labile Mutter von Precious, die eine der MIT ABSTAND eindrucksvollsten Darstellungen dieses und des letzten Jahrzehnts abliefert.
Die restlichen Darsteller fügen sich da erstaunlich gut ein (ich meine... Lenny Krevitz?) und trotz mancher unabwendbaren Klischees überzeugen die Charaktere durch die Bank hinweg. Super!
Fazit: ein sehr gut gespieltes Sozialdrama, welches noch lange nachwirken wird!
Erstens, weil das Thema fast schon erschreckend real ist - und zwar auch heute noch! Gesellschaftlicher Erstarrung, Monotonie und Bigotterie gibt es heute noch, jedoch mit weitaus mehr Amokläufern, vor allen Jugendlichen (Winnenden)!
Zweitens wegen der eindringlichen Leistungen von allen Darstellern aus. Man könnte meinen, es liegt ein Dokumentarfilm vor, der einfach das normale Leben zeigt. Großen Respekt an Kurt Raab, Lili Ungerer und die anderen!
Drittens ist die Kameraführung ebenfalls zu bemerken: Lange, kaum bearbeitete Einstellungen, mit Handkamera aufgenommen, die einen krassen Gegensatz zu der inneren Erstarrung von Herrn R. steht.
Ein perfekter Film, welchen sich keiner entgehen lassen sollte! Das Ende kommt - so dumm es auch klingt, schließlich verrät der Titel des Filmes ja schon alles - mit einer Wucht, das der Zuschauer fast schon angeschrien wird, nachzudenken, was R.s Motive waren.
Ich muss schon sagen: eine durchaus gelungene, offensichtlich realistische und natürlich witzige Aufklärung über die Facetten des Uni-Lebens.
Die Figuren sind in ihrer leicht einfallslosen Art immer noch überzeugend und immer für einen Spaß zu gebrauchen, die Zoten bleiben erfreulicherweise über der Gürtellinie und Längen hat der Film auch nicht.
Naja, eigentlich schon, bei der Stelle, wo Momo kurzzeitig wieder bei Dirk wohnt, aber sonst extrem kurzweilig.
Eindeutig, ein durchaus überzeugender Film; was "Sonnenallee" für die Ossis ist, wird "13 Semester" in Zukunft für die Studenten sein: ein ironisch-realer Blick auf sie selbst.
Nach einigen schlimmen Flops und obendrein moralisch bedenklichen Zeichentrickfilmen ist Disney nach gut 5 Jahren wieder zurück zu seinen Wurzeln gekehrt.
Das Ergebnis: einer der schönsten Filme des Jahres!
Bei den wunderbaren Charakteren, der gut bekannten - und doch ganz anderen - Story und den tollen Jazzsongs (!) wird man wieder mit voller Wucht in das magische 2D-Universum von Walt Disney geworfen - fast an jeder Ecke merkt man die alten Klassiker, von "Dornröschen" über "Das Schöne und das Biest" bis "Dschungelbuch" - ALLE sind dabei!!
Zudem wird in der Auswahl der "Prinzessin" zeitgemäß (yes, we can?) eine Afroamerikanerin besetzt, die nicht auf den Prinz ihrer Träume wartet, sondern seit Jahren hart für einen Traum schuftet und erst durch ihre Verwandlung die Liebe zu schätzen lernt - eine wahre Revolution, mehr kann man nicht sagen.
Letztendlich war der Film jener Kitsch und jene moralische Brücke, die man von Disney gewohnt und schmerzlich vermisst hat und die jetzt wieder mit großen Elan auf die Leinwände zurückgekehrt ist
Also, mit der Famile geguckt hab ich den Film noch aushalten können.
Aber jetzt mal ernsthaft: Sowas ist ab 12? Wo man sich beim ersten Film wegen der Ab-6-Freigabe gestritten hat, kann man sich jetzt auch um die 12er Freigabe bei diesem Film streiten. Also wirklich, wie alt ist Til Schweiger?! Die ersten 50 (!) Minuten des Filmes wirken, als hätte ein 16jähriger, verpickelter Playboy-Freak Regie geführt: Titten, Pimmel und ein Gespräch über die Geschichte der Schamhaarrasur! Pfui, Teufel!!
Zudem ist die Geschichte unheimlich schwach, noch schwächer als im ersten Teil. Nur so viel dazu: Ludo und Anna sind seit 2 Jahren ein Paar. Just in diesem Augenblick tauchen die beiden Ex-Geliebten der beiden auf und machen sich dadurch gegenseitig so richtig eifersüchtig.
Die Schauspieler sind alle OK, aber auch etwas fehl am Platze, wie zum Bleistift Uwe Ochsenknecht als extrem schmieriger "Love-Guru".
Zudem sind die Witze (sehe ganz oben) wirklich Extremsfälle. Wenn Matthias Schweighöfer sein Geschäft (Klospühlung außer Betrieb!) in einen Plastikbeutel steckt und letzen Endes Til ins Gesicht pfeffert, muss man schon sehr tollerant sein
Fazit: Eindeutig schlechter als das Original, zwar zeitweise immernoch lustig, aber über weite Strecken hinweg einfach nur eine frühpupertäre, lächerliche Zerreisprobe für den Zuschauer/Kritiker!
Einfach nur ein geiler Film!
Story: ein farbiger Taxifahrer namen Max (genialer Jamie Foxx) fährt den dubiosen Vincent (Tom Cruise mit grauen Haaren - einfach goldwert) zu einem Randviertel. Doch schnell erfährt Max - nachdem ein Mensch aus dem 4. Stock eines Hauses auf sein Taxi fällt - das Vincent ein Profikiller ist, den Max zu 5 verschiedenen Standorten fahren muss.
Natürlich nimmt das Max nicht so leicht hin - am Ende versucht er sogar, sich zu währen...
Nicht nur die dichte Spannung und die absolut überzeugenden Hauptdarsteller machen diesen Actioner zu einem Highlight: Die Gespräche des Taxifahrers und des Killers von einem Ort zum Nächsten sind intensiv, ehrlich und lassen die Sympathien für die Figuren hin und her springen.
Fazit: Geil insziniert, geil gespielt, gute Effekte und erstaunlich viel Tiefgang. Ein Highlight
Hab mir den Film gerade im "größten Multiplexkino Deutschland" (xD) angesehn und muss sagen:
DAS HAUT EINEN WIRKLICH UM!!
Obwohl der Film extrem billig aussieht (unschafe, leicht verpixelte Bilder, Gewackel) und nur an einen einzigen Ort spielt (!), erzeugt er so viel Spannung, wie "Rec" und "Blair Witch" zusammen O.O
Durchaus zu verdanken ist das den beiden Hauptdarstellern Micah und Katie, die wirklich wie ein richtiges Paar wirken und ihren nervlichen Kollaps gut verdeutlichen. Klasse Arbeit!
Und obwohl ich ja im Allgemeinen ein Fan solcher Pseudo-Billig-Dokufilme bin, gibt es einen Grund, diesen Film zu bevorzugen: Das Ende, welches wirklich starke Nerven voraussetzt!
Alles in allen ein wirklich würdiger Nachfolger des "BWP", aber trotzdem behällt die Blair-Hexe einen halben Punkt für das Prädikat "Wir habens vorgemacht!"
Als ich den Film letzte Woche auf DVD gekauft und das erste Mal gesehen habe, konnte ich nur selten lachen, fast gar nicht!
Doch beim zweiten Mal fiel mir auf einmal auf, wie unheimlich dicht und leicht dieser Humor ist - hab ihn beim ersten Mal wohl nicht auffassen können ;-)
Jedenfalls ist der Film in allen Teilen durchaus gelungen: die genialen Dialoge, die schräg erzählte Geschichte mit den unwillkürlichen Rückblenden UND natürlich die bezaubernde, wirklich genial spielende Diane Keaton, die Woody größtenteils die Show stielt!
Ein glücklich stimmender und trotzdem unheimlich intelligenter Film!
Schlimm, aus dem wirklich brüllenkomischen Debut-Roman von Heinz Strunk so etwas zu machen:
Die Geschichte: zu schnell abgespielt, als das etwas mit Substanz hängen bleibt, und auf die falschen Akzente setzend
Die Charaktere: Gehen einen nach dem 3. Auftritt allesamt (sogar Heinzer!) auf die Nerven! Arme Susanne Lothar...
Die Witze: NICHT EXISTENT!! Christian Görlitz (oder wie der Regisseur heißt) hat nur den tragischen Teil benutzt und die wenigen Witze, die in dem Film vorkommen, dadurch zu unglaublicher Plätte mutieren lassen!
Zudem noch das Ende, das mit dem Buch ABER WIRKLICH REIN GARNIX zu tun hatte!
Alles in allen ein disaströser Film mit Starbesetzung, den man, wenn man nicht Heinz-Strunk-Fan wäre, gar nicht ertragen könnte!
Hab den Film letztes Jahr auf einer Klassenfahrt gesehen - und war noch nie bei einen Film so dermaßen gelangweilt! Von der Geschichte her der bisslang absurdeste Versuch, das Thema "Holocaust" zu verantworten; die schauspielerischen Leistungen eher durchschnittlich (WARUM hat Kate Winslet einen Oscar bekommen? Fürs Löcher-in-die-Luft-gucken uns Nacktsein?) Zudem fand ich das Buch schon superöde...
Fazit: Vielleicht bin ich auch einfach zu jung für so einen Stoff - sowohl in Schrift wie auch in Bild!
Einfach magisch! Was Henry Selick hier auf die Leinwand modelieren ließ, ist einen Kinobesuch mehr als nur wert. Zwar ist das Ende nicht ganz zufriedenstellend. Aber dafür punktet insbesondere auch der Gruselfaktor des Films, der die Frage offen lässt, warum er "schon" ab 6 Jahren freigegeben wurde.
Fazit: ein entspannender, märchenhafter Gruselfilm für kleine Erwachsene und welche, die nicht erwachsen werden wollen.
Leider konnte ich mit dem Film GAR NIX anfangen.
Zwei Typen, beide heißen Gerry, verlaufen sich in der Wüste. Das wars? So wenig Geschichte?? Das ist scheiße! Die zweite Frage ist: Was finden so viele an den Bildern dieses Films? Ein Haufen Steine, ein Haufen Sand, manchmal eine Salzschicht. Also, ich persönlich halte das für öde!
Warum ich den Film trotzdem über 4 Punkte gegeben habe?
Ich bin eben ein Fan von Planeinstellungen (d.h. lange Einstellungen). Und da der Film praktisch nur aus solchen besteht, ist er trotzdem eine Bewertung wert.
Der letzte Teil der "Todes"-Trilogie von Gus van Sant - zwar ziemlich ereignislos und manchmal ermüdend, aber dafür mit beispiellos schönen Bildern und eindeutig besser als "Gerry" (Teil 1 der Trilogie)
Der beste Kifferfilm, den ich bisher gesehn habe.
Derber Humor, der - im Gegensatz zu anderen Filmen - zündet, zwei genial synchronisierte Hauptcharaktere (Rick Karvanian und Oliver Pocher (!)) und eine Story, die an Hirnrissigkeit und Originalität nicht zu überbieten ist.
Respekt!
Einfach faszinierend! Wer mit einem Budget von 30.000 Dollar (!) so viel Spannung erzeugt, muss einfach indie Analen des Filmes eingehen. Aber auch dafür, das dieser Film der Quasi-Erfinder der Pseudo-Doku ist, gehört dieser Film ganz eindeutig zu meinen Favoriten! Thumbs up!
Deine Kommentare
"FrankyBoy"
über Halloween - Die Nacht des Grauens 2010/11/04 11:51:39
Dieses Halloween - also vor 4 Tagen - hab ich mir das erste Mal am Stück (!) dieses Meisterwerk angetan.
Natürlich gibt es über den Film kaum mehr Geheimnisse (der Wikipedia-Artikel ist schließlich "exzellent"!) und die Bedeutung in der heutigen Strukturierung von Horrorfilmen sind nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem werde ich jetzt eine Kritik schreiben... :D
Erst einmal die Atmosphäre des Filmes:
Ich habe bis jetzt keinen Horrorfilm gesehen, der bei einem so großen Handlungsort - die Stadt Haddonfield - so dermaßen an ein Kammerspiel erinnert. Die Szenen am Tag sind mit ihren Sapiafarben und dem kaum bearbeiteten Ton erstaunlich angsteinflößend, was vor allen durch gelegentlichen Gebrauch der kultigen Musik unterstrichen wird.
Diese ist sowieso DAS Stilmittel des Filmes schlechthin! Immer, wenn sie ertönt hat es mir fast das Herz zusammengeschnürt, weil man weis, das bald was geschehen wird. Brilliant!
Die Charaktere des Filmes - naja, wie man es halt von Horrorfilmen gewohnt ist: platt, dämlich und zu 99 Prozent unnütz (vor allen der Polizist *g*), wobei es in diesem Film besonders deutlich wird: da der Film quasi NULL Inhalt hat (Psycho reist aus, Psychater verfolgt ihn, der Psycho mordet wieder, der Psychater tötet den Killer augenscheinlich), haben die Charaktere noch weniger zu tun als heute Standart ist...
Das der Film überhaupt eine so große Spannung erzeugt, ist, angesicht der Splatterszenen in dem Film, eigentlich erstaunlich: nach der legendären Anfangsszene, in der der kleine Mike seine große Schwester mit Clownsmaske ersticht, geschieht knapp eine dreiviertel Stunde NICHTS! Erst die blonde Babysitterin Linda ist die erste, die im parkenden Auto unbequeme Bekanntschaft mit Michael und einem Strick macht.
In Saw währen in dieser Zeit bestimmt schon 4 Menschen in Rückblenden zerhäckselt worden... :D
Zudem erschuf John Carpenter mit Mike Myers einen Archetypus, der heute aus dem Horrorfilm nicht wegzudenken wäre: der kranke, gnadenlose Killer mit der Maskierung, der einfach nicht tot zu kriegen ist ;)
Fazit:
Für die heutigen Verhältnisse optisch ein sehr karger Horrorfilm, aber durch das tolle Zusammenspiel von Kamera und Musik einer der spannendsten und zeitlosesten Horrorfilme überhaupt. Danke, John! ;)
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"FrankyBoy"
über Antichrist 2010/07/26 03:40:55
Gleich am Anfang sei schon mal gesagt:
Ich wusste, was mich erwartet. Durch den Presserummel, den dieser Film - und das ZU RECHT - ausgelöst hat, war mir klar, das in dem Film Sex, Gewalt und Verstümmelung eine große Rolle spielen.
Vor 3 Tagen kaufte ich mir den Film schließlich auf DVD und sah in mir an.....
Der Prolog, eines der künslerisch-anmutigsten Minuten Film, die ich bis jetzt gesehen habe, zeigt in extremer Zeitlupe, wie ein Ehepaar erst unter der Dusche, dann im Wohnzimmer Sex hat. Gleichzeitig krabbelt ihr kleiner Sohn aus dem Laufstall, klettert auf das Fensterbrett eines offenen Fensters und stürzt knapp 20 Meter in die Tiefe...
Die Frau hält den Verlust nicht aus - während der Beisetzung, bei der der Mann übrigens Rotz und Wasser heult x_x - bricht sie zusammen und kommt in ein Krankenhaus: schwere Depression, Schuldgefühle; als Gegenmittel starke und viele Medikamente. Letzteres ist für den Mann, von Beruf Psychologe und erstaunlich schnell über den Verlust hinweggekommen, unansehlich und darum will er seine Frau therapieren - was man laut Freud nicht machen sollte, aber, naja: der Mann ist eben ein dummer Arsch! :D
Sie verlässt die Klinik, kehrt wieder in die Wohnung ein und spült ihre Medis das Klo runter. Ab diesen Tag bestehen ihre Nächte nur aus Panikattacken, Heulkrämpfen und Gesprächen mit ihren Mann, dessen Hauptanhaltspunkt ist, das er kein guter Vater gewesen ist...
Nachdem das Paar nach einer besonders schlimmen Panikattacke von Ihr Sex hatte - obwohl Er sich gesagt hat: "Fick nie deinen Therapeuten!" - beschließt er, ihre Ängste zu definieren und aufzuschreiben, damit Er Sie damit konfrontieren kann.
Ergebnis der "Sitzung": die Wälder! Vor allen das Haus namens "Eden", in dem Sie allein mit ihren Sohn den letzten Sommer verbracht hat. Für den Mann steht fest: auf dorthin!, sie mit ihren Ängsten konfrontieren... ein riesen Fehler... -_-
Nun zur Kritik:
Bekanntlich schrieb von Trier das Drehbuch während einer schweren Depression und führte auch das erste Mal Regie, ohne die Steadycam zu halten, weil die Aufnahmen in seinen Händen zu verwackelt waren.
(ich glaube allerdings, das die Aufnahmen trotzdem manchmal in den Film reingeschnitten wurden... :P)
Das Ergebnis war noch kranker, als ich dachte! O___o
Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg spielen ihre Rollen grandios und bringen manchmal mit winzigsten Gesten bleibende Eindrücke für die Zuschauer.
Auch ein rießen Lob für die grandiose Kameraarbeit - selten wurde ein Wald so anmutig und gleichzeitig düster gefilmt :)
Erstaunlich waren für mich auch - schließlich entstammt aus Triers Kopf die "Dogma"-Bewegung - die visuellen Effekte, wie verzerrte Bäume, der sich selbst zerfleischende und sprechende (!) Fuchs und die Endsequenz, welche einen Schauer des Schreckens hinterlassen!!
Außerdem: es ist noch NIE, wirklich: NOCH NIE!! vorgekommen, das ich während eines Filmes vor Angst oder Schrecken gezittert habe wie Espenlaub - bei diesen Film jedoch, nach der Verstümmelungsszene der Frau, war der Film auf einmal so schockierend und krank für mich, das ich nicht mehr still sitzen konnte!!!
FAZIT:
Lars von Trier ist mit diesem Film auf jeden Fall nicht sein bester Film gelungen - aber sein effektivster! Grandiose Schauspieler, geniale Optik und Schocks, die man sein Leben nicht vergisst! Hätte Lars von Trier in seinen früheren Filmen nicht ach so viele Ansprüche an sich selbst gehabt, wer weiß, ob er dann nicht schon früher solche Filme gedreht hätte - oder ob er wegen solcher Filme dann heute überhaupt noch leben würde... :D
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"FrankyBoy"
Kommentare 2010/07/18 17:14:35
Warum verlost ihr das?? o.O
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"FrankyBoy"
über Precious - Das Leben ist kostbar 2010/04/05 02:14:14
Als ich den Film sah, hatte ich danach ein Gefühl von Leere in mir...
Endlich mal wieder ein Film, der einen richtig aufrüttelt! Zwar hab ich keine Ahnung, ob dieses Bild in den heutigen amerikanischen Ghettos herrscht (schließlich spielt der Film 1987), aber trotzdem zeigt der Film Szenen, die in ihrer Direktheit und Schonungslosigkeit einfach krass sind (anders kann ich das nicht ausdrücken)!
Zudem noch die tollen Darsteller. Eine unbekannte, unerfahrene, übergewichtige Studentin in der Titelrolle zu besetzen, war sehr mutig; Mut, der sich am Ende gelohnt hat!! Zudem noch Mo'niqe als psychisch labile Mutter von Precious, die eine der MIT ABSTAND eindrucksvollsten Darstellungen dieses und des letzten Jahrzehnts abliefert.
Die restlichen Darsteller fügen sich da erstaunlich gut ein (ich meine... Lenny Krevitz?) und trotz mancher unabwendbaren Klischees überzeugen die Charaktere durch die Bank hinweg. Super!
Fazit: ein sehr gut gespieltes Sozialdrama, welches noch lange nachwirken wird!
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"FrankyBoy"
über Warum läuft Herr R. Amok? 2010/03/14 23:42:50
Ein über alle Maßen erstaunlicher Film!
Erstens, weil das Thema fast schon erschreckend real ist - und zwar auch heute noch! Gesellschaftlicher Erstarrung, Monotonie und Bigotterie gibt es heute noch, jedoch mit weitaus mehr Amokläufern, vor allen Jugendlichen (Winnenden)!
Zweitens wegen der eindringlichen Leistungen von allen Darstellern aus. Man könnte meinen, es liegt ein Dokumentarfilm vor, der einfach das normale Leben zeigt. Großen Respekt an Kurt Raab, Lili Ungerer und die anderen!
Drittens ist die Kameraführung ebenfalls zu bemerken: Lange, kaum bearbeitete Einstellungen, mit Handkamera aufgenommen, die einen krassen Gegensatz zu der inneren Erstarrung von Herrn R. steht.
Ein perfekter Film, welchen sich keiner entgehen lassen sollte! Das Ende kommt - so dumm es auch klingt, schließlich verrät der Titel des Filmes ja schon alles - mit einer Wucht, das der Zuschauer fast schon angeschrien wird, nachzudenken, was R.s Motive waren.
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"FrankyBoy"
über 13 Semester 2010/01/17 22:45:28
Ich muss schon sagen: eine durchaus gelungene, offensichtlich realistische und natürlich witzige Aufklärung über die Facetten des Uni-Lebens.
Die Figuren sind in ihrer leicht einfallslosen Art immer noch überzeugend und immer für einen Spaß zu gebrauchen, die Zoten bleiben erfreulicherweise über der Gürtellinie und Längen hat der Film auch nicht.
Naja, eigentlich schon, bei der Stelle, wo Momo kurzzeitig wieder bei Dirk wohnt, aber sonst extrem kurzweilig.
Eindeutig, ein durchaus überzeugender Film; was "Sonnenallee" für die Ossis ist, wird "13 Semester" in Zukunft für die Studenten sein: ein ironisch-realer Blick auf sie selbst.
PS: Bonaparte FTW!!
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"FrankyBoy"
über Küss den Frosch 2010/01/11 20:05:27
Nach einigen schlimmen Flops und obendrein moralisch bedenklichen Zeichentrickfilmen ist Disney nach gut 5 Jahren wieder zurück zu seinen Wurzeln gekehrt.
Das Ergebnis: einer der schönsten Filme des Jahres!
Bei den wunderbaren Charakteren, der gut bekannten - und doch ganz anderen - Story und den tollen Jazzsongs (!) wird man wieder mit voller Wucht in das magische 2D-Universum von Walt Disney geworfen - fast an jeder Ecke merkt man die alten Klassiker, von "Dornröschen" über "Das Schöne und das Biest" bis "Dschungelbuch" - ALLE sind dabei!!
Zudem wird in der Auswahl der "Prinzessin" zeitgemäß (yes, we can?) eine Afroamerikanerin besetzt, die nicht auf den Prinz ihrer Träume wartet, sondern seit Jahren hart für einen Traum schuftet und erst durch ihre Verwandlung die Liebe zu schätzen lernt - eine wahre Revolution, mehr kann man nicht sagen.
Letztendlich war der Film jener Kitsch und jene moralische Brücke, die man von Disney gewohnt und schmerzlich vermisst hat und die jetzt wieder mit großen Elan auf die Leinwände zurückgekehrt ist
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"FrankyBoy"
über Zweiohrküken 2009/12/06 20:00:24
Also, mit der Famile geguckt hab ich den Film noch aushalten können.
Aber jetzt mal ernsthaft: Sowas ist ab 12? Wo man sich beim ersten Film wegen der Ab-6-Freigabe gestritten hat, kann man sich jetzt auch um die 12er Freigabe bei diesem Film streiten. Also wirklich, wie alt ist Til Schweiger?! Die ersten 50 (!) Minuten des Filmes wirken, als hätte ein 16jähriger, verpickelter Playboy-Freak Regie geführt: Titten, Pimmel und ein Gespräch über die Geschichte der Schamhaarrasur! Pfui, Teufel!!
Zudem ist die Geschichte unheimlich schwach, noch schwächer als im ersten Teil. Nur so viel dazu: Ludo und Anna sind seit 2 Jahren ein Paar. Just in diesem Augenblick tauchen die beiden Ex-Geliebten der beiden auf und machen sich dadurch gegenseitig so richtig eifersüchtig.
Die Schauspieler sind alle OK, aber auch etwas fehl am Platze, wie zum Bleistift Uwe Ochsenknecht als extrem schmieriger "Love-Guru".
Zudem sind die Witze (sehe ganz oben) wirklich Extremsfälle. Wenn Matthias Schweighöfer sein Geschäft (Klospühlung außer Betrieb!) in einen Plastikbeutel steckt und letzen Endes Til ins Gesicht pfeffert, muss man schon sehr tollerant sein
Fazit: Eindeutig schlechter als das Original, zwar zeitweise immernoch lustig, aber über weite Strecken hinweg einfach nur eine frühpupertäre, lächerliche Zerreisprobe für den Zuschauer/Kritiker!
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"FrankyBoy"
über Collateral 2009/11/28 19:23:15
Einfach nur ein geiler Film!
Story: ein farbiger Taxifahrer namen Max (genialer Jamie Foxx) fährt den dubiosen Vincent (Tom Cruise mit grauen Haaren - einfach goldwert) zu einem Randviertel. Doch schnell erfährt Max - nachdem ein Mensch aus dem 4. Stock eines Hauses auf sein Taxi fällt - das Vincent ein Profikiller ist, den Max zu 5 verschiedenen Standorten fahren muss.
Natürlich nimmt das Max nicht so leicht hin - am Ende versucht er sogar, sich zu währen...
Nicht nur die dichte Spannung und die absolut überzeugenden Hauptdarsteller machen diesen Actioner zu einem Highlight: Die Gespräche des Taxifahrers und des Killers von einem Ort zum Nächsten sind intensiv, ehrlich und lassen die Sympathien für die Figuren hin und her springen.
Fazit: Geil insziniert, geil gespielt, gute Effekte und erstaunlich viel Tiefgang. Ein Highlight
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"FrankyBoy"
über Paranormal Activity 2009/11/21 22:32:49
Hab mir den Film gerade im "größten Multiplexkino Deutschland" (xD) angesehn und muss sagen:
DAS HAUT EINEN WIRKLICH UM!!
Obwohl der Film extrem billig aussieht (unschafe, leicht verpixelte Bilder, Gewackel) und nur an einen einzigen Ort spielt (!), erzeugt er so viel Spannung, wie "Rec" und "Blair Witch" zusammen O.O
Durchaus zu verdanken ist das den beiden Hauptdarstellern Micah und Katie, die wirklich wie ein richtiges Paar wirken und ihren nervlichen Kollaps gut verdeutlichen. Klasse Arbeit!
Und obwohl ich ja im Allgemeinen ein Fan solcher Pseudo-Billig-Dokufilme bin, gibt es einen Grund, diesen Film zu bevorzugen: Das Ende, welches wirklich starke Nerven voraussetzt!
Alles in allen ein wirklich würdiger Nachfolger des "BWP", aber trotzdem behällt die Blair-Hexe einen halben Punkt für das Prädikat "Wir habens vorgemacht!"
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"FrankyBoy"
über Der Stadtneurotiker 2009/11/15 23:14:03
Als ich den Film letzte Woche auf DVD gekauft und das erste Mal gesehen habe, konnte ich nur selten lachen, fast gar nicht!
Doch beim zweiten Mal fiel mir auf einmal auf, wie unheimlich dicht und leicht dieser Humor ist - hab ihn beim ersten Mal wohl nicht auffassen können ;-)
Jedenfalls ist der Film in allen Teilen durchaus gelungen: die genialen Dialoge, die schräg erzählte Geschichte mit den unwillkürlichen Rückblenden UND natürlich die bezaubernde, wirklich genial spielende Diane Keaton, die Woody größtenteils die Show stielt!
Ein glücklich stimmender und trotzdem unheimlich intelligenter Film!
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"FrankyBoy"
über Fleisch ist mein Gemüse 2009/11/04 00:47:56
Schlimm, aus dem wirklich brüllenkomischen Debut-Roman von Heinz Strunk so etwas zu machen:
Die Geschichte: zu schnell abgespielt, als das etwas mit Substanz hängen bleibt, und auf die falschen Akzente setzend
Die Charaktere: Gehen einen nach dem 3. Auftritt allesamt (sogar Heinzer!) auf die Nerven! Arme Susanne Lothar...
Die Witze: NICHT EXISTENT!! Christian Görlitz (oder wie der Regisseur heißt) hat nur den tragischen Teil benutzt und die wenigen Witze, die in dem Film vorkommen, dadurch zu unglaublicher Plätte mutieren lassen!
Zudem noch das Ende, das mit dem Buch ABER WIRKLICH REIN GARNIX zu tun hatte!
Alles in allen ein disaströser Film mit Starbesetzung, den man, wenn man nicht Heinz-Strunk-Fan wäre, gar nicht ertragen könnte!
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"FrankyBoy"
über Der Vorleser 2009/10/28 01:13:49
Hab den Film letztes Jahr auf einer Klassenfahrt gesehen - und war noch nie bei einen Film so dermaßen gelangweilt! Von der Geschichte her der bisslang absurdeste Versuch, das Thema "Holocaust" zu verantworten; die schauspielerischen Leistungen eher durchschnittlich (WARUM hat Kate Winslet einen Oscar bekommen? Fürs Löcher-in-die-Luft-gucken uns Nacktsein?) Zudem fand ich das Buch schon superöde...
Fazit: Vielleicht bin ich auch einfach zu jung für so einen Stoff - sowohl in Schrift wie auch in Bild!
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"FrankyBoy"
über Trainspotting - Neue Helden 2009/10/22 19:17:23
Mein absoluter Lieblingsfilm - pechschwarzer Humor, schockierende Bilder und durchgeknallte Charaktere, gewürzt mit erstklassigen Off-Kommentaren des genialen Ewen McGreagor!
Ein Meisterwerk!!
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"FrankyBoy"
über Coraline 2009/10/22 14:41:34
Einfach magisch! Was Henry Selick hier auf die Leinwand modelieren ließ, ist einen Kinobesuch mehr als nur wert. Zwar ist das Ende nicht ganz zufriedenstellend. Aber dafür punktet insbesondere auch der Gruselfaktor des Films, der die Frage offen lässt, warum er "schon" ab 6 Jahren freigegeben wurde.
Fazit: ein entspannender, märchenhafter Gruselfilm für kleine Erwachsene und welche, die nicht erwachsen werden wollen.
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"FrankyBoy"
über Gerry 2009/10/21 22:06:45
Leider konnte ich mit dem Film GAR NIX anfangen.
Zwei Typen, beide heißen Gerry, verlaufen sich in der Wüste. Das wars? So wenig Geschichte?? Das ist scheiße! Die zweite Frage ist: Was finden so viele an den Bildern dieses Films? Ein Haufen Steine, ein Haufen Sand, manchmal eine Salzschicht. Also, ich persönlich halte das für öde!
Warum ich den Film trotzdem über 4 Punkte gegeben habe?
Ich bin eben ein Fan von Planeinstellungen (d.h. lange Einstellungen). Und da der Film praktisch nur aus solchen besteht, ist er trotzdem eine Bewertung wert.
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"FrankyBoy"
über Last Days 2009/10/21 21:59:23
Der letzte Teil der "Todes"-Trilogie von Gus van Sant - zwar ziemlich ereignislos und manchmal ermüdend, aber dafür mit beispiellos schönen Bildern und eindeutig besser als "Gerry" (Teil 1 der Trilogie)
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"FrankyBoy"
über Harold & Kumar 2009/10/21 21:36:15
Der beste Kifferfilm, den ich bisher gesehn habe.
Derber Humor, der - im Gegensatz zu anderen Filmen - zündet, zwei genial synchronisierte Hauptcharaktere (Rick Karvanian und Oliver Pocher (!)) und eine Story, die an Hirnrissigkeit und Originalität nicht zu überbieten ist.
Respekt!
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"FrankyBoy"
über Blair Witch Project 2009/10/21 21:23:21
Einfach faszinierend! Wer mit einem Budget von 30.000 Dollar (!) so viel Spannung erzeugt, muss einfach indie Analen des Filmes eingehen. Aber auch dafür, das dieser Film der Quasi-Erfinder der Pseudo-Doku ist, gehört dieser Film ganz eindeutig zu meinen Favoriten! Thumbs up!
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