"Anonyma ", typischer Holocaust-Streifen, der die Musik von "Schindlers List" geklaut hat und völlig langweilt.
Max Färberböck schrammt hier knapp an einer Themaverfehlung vorbei, immerhin behandelt sein Streifen in kleinen Stücken die Dramen der Frauen in Berlin, nach Einzug der russischen Soldaten. Überwiegend sehen wir hier aber nur Bilder. Verängstigte Frauen, weinende Frauen, schreiende Frauen. Das alles ist schön und gut, passend zur Situation, aber wo sind die Hintergrundinfos?
Eine Frau wird in den Keller gezerrt, Zuschauer, mal es dir selber aus. Vielleicht wollte Färberböck die Vorstellungskraft nutzen um zu schockieren, doch was nützt es, wenn man nicht weis, was genau passiert? Wird die Frau vergewaltigt, gefoltert, erschossen, weil sie etwas verbrochen hat. Völlig unklar. Sicher sind die historischen Ereignisse bekannt, aber es gibt sicherlich Menschen, die haben davon noch nie etwas gelesen, gesehen oder gehört.
Fakt ist, wenn man so einen Film macht, muss man sich auch an einen roten Faden halten, aufklären.
Max Färberböck erklärt gar nichts, er zeigt nur, doch der Zuschauer weis nicht viel oder gar nichts über die Protagonisten. Nach der Art "lies es doch nach".
Hinzu kommt, dass er sich Scoretechnisch an alte Holocaust-Streifen bedient hatte, doch diese immer wieder kehrende Melodie geht einem schon bald auf den Geist.
Darstellerische Leistungen werden in Anonyma" auch als überbewertet betrachtet, folgend ist auch die ganze Inszenierung eine Schmach.
Gähnend erzählt uns Färberböck eine Geschichte, die so interessant sein könnte, hätte er sie richtig angepackt.
Scheinbar schien er mit dem Thema überfordert zu sein, oder es gefällt ihm Männer in Uniformen filmen zu lassen und Bilder zu zeigen.
"Anonyma", sterbenslangweiliger und nichtssagender 2te-Weltkriegsfilm, der einen in mehreren Abständen aufstöhnen lässt und das nicht vor Ekstase.
"Fleisch ist mein Gemüse", mittelmäßige Komödie, die in einer nicht enden wollenden Endlosschleife zu hängen scheint.
Wie das so ist bei Buchverfilmungen, wissen wir ja leider zu genau, das Buch ist immer besser. Nur was, wenn man das Buch gar nicht gelesen hat und der Film einem trotzdem nicht gefällt?
"Fleisch ist mein Gemüse", völlig unklar warum das der Titel des Buches oder Filmes ist, zeigt nichts, was wir nicht schon gesehen hatten. Eigentlich ist es ein typisch deutscher Film, mit typischen Darstellern, die typische Handlungen tätigen usw.
Das Ganze wirkt auf dauer ziemlich schleppend, wenn nicht sogar langweilig. Bei mir persönlich kann der Streifen nicht einmal mit Musik punkten, denn ich mag keine Faschingspartys und Schlager waren noch nie mein Fall.
Susanne Lothar (Bloch) spielte ganz hervorragend, Anna Fischer (Groupies bleiben nicht zum Frühstück) nervte mal wieder tierisch und sonst ist der Cast nicht sonderlich nennenswert.
Was gibts da noch groß zu sagen?
"Fleisch ist mein Gemüse", bringt einem zum schnarchen und ertrinkt in jedem existierenden Klischee.
"Sherlock Holmes: A Game of Shadows", imposanter Soundtrack, künstlerische Effekte, ergreifende Action und ein Spiel, das Nerven zerreißende Hochspannung verspricht.
Guy Ritchie nimmt mal wieder die Zügel in die Hand und lässt ein zweites Mal Robert Downey Jr. (A Scanner Darkly) als seinen Sherlock und Jude Law (Hugo) als Dr. Watson auftreten.
Den beiden gelingt es auch schon wie im Vorgänger eine glänzende Harmonie füreinander zu entwickeln und hauchen ihren Figuren gekonnt das Leben ein, das der Zuschauer sehen will. Law versprüht hier den meisten Charme, doch auch Noomi Rapace (Verblendung) erntet Sympathie.
Michele und Kieran Mulroney, die das Drehbuch verfassten, boten auch hier wieder eine Glanzleistung, indem sie geschickt die einzelnen Passagen wie ein Wollknäuel vieler einzelner Fäden, zu einem Ganzen zusammen fügen.
"Sherlock Holmes: A Game of Shadows" verspricht viel und hält es auch. Langsam arbeitet sich der Streifen von einem Interesse weckenden Anfang bis hin zu einem hochspannenden Mittelteil, zu einem Ende, das zwar doch vorhersehbar ist, aber dennoch die richtige Wirkung beim Zuschauer erzeugt. Begeisterung!
Der Humor kommt auch im zweiten Teil gut im Publikum an, die Actionszenen sind voller Effekte, wirken aber bravourös und künstlerisch. Die Zeitlupe steigert die Spannung enorm und hebt so manchen fast aus dem Kinosessel, weil dieser ziemlich hibbelig zu werden scheint.
Die gelungenen Kampfszenen runden die Action ab und die zielsicheren Schießereien ernten noch ein paar Punkte mehr.
Gerne will man bei dem Spiel mitspielen und das Drehbuch lässt dies auch zu. So kann man in "Sherlock Holmes: A Game of Shadows" gerne kombinieren und doch ist man gespannt, was als nächstes passieren mag.
Hans Zimmer beschert uns auch hier wieder einen fantastischen und imposanten Soundtrack, der nicht nur ins Ohr, sondern bis runter in die Zehen geht. Ein Meisterwerk an einem Score, den er auch schon für Teil 1 schuf.
"Sherlock Holmes: A Game of Shadows", katapultiert sich treffsicher, imposant, rasant und humorvoll direkt an die Spitze der kriminalistischen Actionstreifen. Fantastisch!
wenn du 1 & 2 richtig hast und dir mal die bilder anguckst, solltest du eigentlich auch ohne die anderen titel aufs lösungswort kommen. musst nur die gemeinsamkeit finden ;)
@tobimoasta: Schreib ich dir gerne :)
@Mr. Grant: Ich hab da ja schon eine Vermutung, aber ich gehe immer gerne auf Nummer sicher.
@f-rex: das sagt mir leider gar nichts :)
@BlackEaster: ^^
Ächz. Der gesuchte Hauptdarsteller schreit in einer Comicserie "QAPLA!", die Zeichner lassen ihn das machen, um zu verdeutlichen, wie durch er ist. Wenn das Quiz vorbei ist, geb ich den Ausschnitt zum Besten.
so, inzwischen hab ich alle.... bei der 1: der gläubige Mann hat glaub ich nur einen einen einzigen 3 teiler gemacht, also muss man eigentlich nur auf den namen dieses fanatischen Hollywoodkatholiken kommen und sich mal seine Filmografie ansehen.... bei den anderen wirds mit Tipps glaub ich schwierig.... ach ja, bei Nr. 5 sollte man gar nicht ganz so alt seeehr wörtlich nehmen und sich vielleicht mal die neuste folge screeen reinziehen =)
Aber nun ists mit den tipps aber auch gut... ich will auch mal Gewinnen :-D
@the comedian: Danke, den Letzten habe ich jetzt raus, hab einen Geheimtipp erhalten ;)
Und keine Angst, ICH schnappe dir den Gewinn bestimmt nicht mit. Ich mache jede Woche mit und habe noch nie gewonnen :)
Ja okay, letzte Woche hatte ich das Lösungswort nicht ganz richtig :P
War ja auch nur ein Spaß... ich mach jede Woche mit und Rätsel bis zum umfallen, aber wenn ich alle Filme wusste reicht mir das immer auch schon und ich schick das Lösungswort gar nicht ab.... sollte ich mal ändern =)
"Tangled", fantastische Unterhaltung mit zauberhaften Charakteren, schönen Liedern und einer Story, die wieder zu Disneys Wurzeln führt.
Don Fogelman heißt der gute Mann, der ein so fantastisches Drehbuch schrieb, welches mit dem Namen "Tangled" gepriesen ist.
Mit diesem Film findet Disney eindeutig wieder zu seinen Wurzeln zurück und liefert uns ein neues Meisterwerk.
Die Musik ist eingängig und so schön wie damals in "Arielle" und auch "Beauty and the Beast". Da bekommt man richtig Lust zum Mitsingen und denkt nicht darüber nach, dass der Gesang hoffentlich bald zu Ende gehen möge.
Die Charaktere sind so wundervoll und liebenswert, gestaltet auch wenn diese einige Parallelen zu anderen Disney-Charakteren aufzeigen. So erinnert Rapunzel an Arielle und doch hat sie ihren eigenen Charme. Flynn ist eine Mischung aus Phoebus und Tulio aus "Eldorado" (und der ist gar nicht von Disney) und die Hexe hatte einen Esmeralda Touch und auch ein wenig was von der bösen Stiefmutter aus Schneewittchen. Dennoch beweist es, dass sich die Zeichner und Charakteristen Mühe gaben, den alten Charme wieder herzustellen und das ist ihnen wahrlich gelungen.
Die Parallelen geben dem Film aber keinen Dämpfer und lassen auch nicht davon absehen, dass "Tangled" ein fantastisches Abenteuer ist, das einem bei manchen Szenen eine Gänsehaut einbringt und in der zweiten Hälte richtig zu Tränen rühren kann.
"Tangled", zauberhaft, traumhaft, total witzig und mit viel Gefühl. So muss ein Disneyfilm sein, denn das wurde bei all den Klassikern am Meisten geschätzt.
"Captain America: The First Avenger", langweiliger Null-Story-Streifen gespickt mit gefühlten tausend Explosionen.
Joe Johnston ist wohl ein Fan von vielem Bla Bla und haufenweisem Gebrabbel, denn genau das enthält sein Streifen "Captain America: The First Avenger" nämlich am Meisten. Der Film braucht doch tatsächlich eine Stunde Anlauf, um aus Steve Rogers, Captain America zu machen und dann darf sich der Zuschauer nur an einer Bilderschau von Kampfszenen und Explosionen ergötzen.
Wenn das noch nicht langweilig genug war, dann fährt Johnstons Werk auch noch mit den vorhersehbarsten Szenen der Filmgeschichte auf und lässt den Zuseher fühlen, das Drehbuch bereits gelesen zu haben.
Chris Evans (Fantastic Four) muss eigentlich keine sonderlich große Leistung bringen, zudem sieht er ziemlich aufgeblasen aus. Der restliche Cast ist zwar mit klasse Darstellern besetzt, die aber nicht erwähnt werden müssen, denn auch diese waren mehr als verschenkt.
Johnston lässt hier buchstäblich die Puppen tanzen, mehr kann hier keiner bieten. Nicht einmal Hugo Weaving (Lord of the Rings) kann den Bösewicht vollends entfalten und das ist schon ein Jammer.
Musikalisch kann "Captain America: The First Avenger" wieder ein paar Punkte gewinnen, doch gehen diese fast komplett bei der Umsetzung der Action schon wieder flöten. So gibt es ein paar Kampfszenen und schnell aufeinander folgende Explosionen, das ist aber leider auch schon alles. Ach ja, geschossen wird ja auch noch und das mal wieder so typisch amerikanisch "Ich schieße, treffe aber nicht auf einen Meter!"
Die Effekte sind so schlecht gemacht, dass der Zuschauer regelrecht merkt, wann hier gefaked wird. Der schmächtige Evans zu Anfang sieht so unecht aus, das kann jede Photoshop-Laie schon besser. Außerdem sehen die Darsteller in den Szenen oft reingeschnitten aus.
Storytechnisch sinkt "Captain America: The First Avenger" vollends in den Keller, denn davon besitzt der Streifen so gut wie gar nichts. Diese historischen Hintergründe wirken fehl am Platz, die Gerätschaften und Waffen wirken unglaubwürdig und das selbst für einen Superheldenstreifen.
Diese Nazi-Kiste ist auch schon zum Gähnen, da fragt man sich schon, ob sich die da drüben in Hollywood wirklich nichts mehr einfallen lassen können.
"Captain America: The First Avenger", langweiliges Bla Bla, gemischt mit unterdurchschnittlicher Action und gewürzt mit "Das haben wir doch eh schon tausend Mal gesehen".
"High School Musical", kurzweiliger Spaß, der durchaus zu unterhalten weis, aber eine nicht unbekannte Story auftischt und doch ziemlich voll von Klischees ist.
Kenny Ortegas "High School Musical" ist zwar eine nette Idee, doch erschlägt es den Zuschauer ziemlich mit Klischees. Der High School Liebling verliebt sich in die Neue, die pinktragende Blonde fährt ihre Krallen aus und Sport hat keine Chance gegen Kunst.
Irgendwo haben wir das alles schon gesehen und doch unterhält es zum Teil sehr gut. "High School Musical" besitzt ein paar gute Witze, hat zwar schöne Songs, die aber nicht so sehr herausragen, dass man sie dauernd hören möchte.
Die Choreographien sind sehr ordentlich, dafür, dass der Cast nicht nur aus Tänzern besteht. Leider merkt man dem Cast aber auch ein bisschen Unerfahrenheit an, was nicht heißt, dass sie schlecht spielen. Das Ganze wirkt nur manchmal etwas wackelig. Ashley Tisdale (Aliens in the Attic) geht dennoch in ihrer Rolle auf und lieferte eine saubere Darbietung.
Alles im allen ganz nett, doch gibt es den ein oder anderen Hacken in der Story. Zu viele Fehler! Keine Klasse hat nur 5 Minuten Unterricht und muss Nachsitzen nicht an Tagen stattfinden, an denen man kein anderes Unterrichtsfach hat? Hinzu kommt noch der Song den Troy (Zac Efron) und Gabriella (Vanessa Hudgens) performen sollen, bei dem sie sagt, sie kann nicht anfangen zu singen, obwohl er doch anfangen muss. Nicht aufgepasst Mr. Ortega!
"High School Musical", nicht "Grease", aber mal nett zum Anschauen. Meiner Meinung nach ist dieser hier aber der schwächste Teil der Reihe. Vor allem Musikalisch.
"Next", gut inszenierte Action, dafür deplatzierte Schauspieler und eine Story zum Haareraufen.
Lee Tamahoris "Next" zeigt uns mal wieder Inhalte, von denen wir glauben, sie schon hundert mal gesehen zu haben.
Wo die Story anfangs noch originell zu wirken scheint, entpuppt sich schnell eine Spirale von Ereignissen, die dem Zuschauer schon im Voraus den nächsten Schritt erahnen lassen.
Zudem ist das Schauspielensemble ziemlich mies gewählt. Nicholas Cage (Face/Off), der wirklich auch Leistung bringen kann, blickt hier drein wie ein jammerndes Häufchen Elend, während Julianne Moore (Chloe) einfach nur die nervtötende Powerbraut mimt. Zu allem Überfluss musste auch noch Jessica Biel (New Year’s Eve) mitspielen, die sowieso gar nichts kann.
Wenn das noch nicht alles schon elend genug wäre, bekommt man hier auch noch eine Art Lovestory aufgesetzt, die schon wieder mal nach 2 Minuten kennen so unglaublich tief ist.
Die Action ist schön geworden, sind einige ansehbare Szenen dabei und auch die Musik kann hier punkten.
Das Ende soll wohl ein Witz sein und lässt den Zuschauer in dem Glauben, gehörig verarscht worden zu sein.
"Next", langweiliges "Blah Blah", mit netter Action. Mit dem Ende schießt sich der Film aber komplett selbst ins Aus.
Das mit dem Bewerten kommt immer drauf an, hattest davor die 2 Stunden irgendwas vorgemerkt, etc.? Was anderes bewertet, ist dann eine natürliche Mängel hier.^^
Hab das jetzt schon verdrängt, wenn du beim Film meinst einfach ärgerlich, blöder Taschenspielertrick um den Zuschauer eins auszuwischen, önnte man fast als kalkuierte Manipulation sehen, "oh der Film geht nicht gut aus? Mh, ach komm lass uns noch eine Vision einfügen" - So gesagt ärgerlich. :)
@hoffie: Richtig, was soll denn dieser Mist. Irgendwie sind dann SPOILER praktisch alle tot und dann hat er sich scheinbar nur alles eingebildet. Was für eine Schwachmatenkacke! SPOILER ENDE
@seven: Denk bitte immer daran, bilde dir eine eigene Meinung :)
Verdammte Scheiße aber ja, ich würde ihn nicht empfehlen.
Rob Marshall sollte die Finger davon lassen!
Wenn man mich fragt, sollte das Drehbuch gleich ohne Rückfahrticket in den Schredder geschmissen werden. Rein in den Häcksler, weg damit!
*RAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAW
Ach ja, den kompletten 4ten Teil gleich hinterher ;)
Ich habe keinen der Filme gesehen, wie soll ich da ein Urteil abgeben?
Nur weil einer davon mein Favorit ist, heißt das noch lange nicht, dass er es in einem der Filme gebracht hat.
Kurzfilme im Kino sind super. Ich besuche so oft ich kann das Kurzfilmfestival, das bei uns in der Stadt stattfindet.
Fand damals die Idee auch gut, dass man den Kurzfilm "Night and Day" vor der Ausstrahlung des neuen "Toy Story Abenteuers" zeigte, statt einigen Trailern.
Finde ich eine gute Lösung, da man so selten in den Genuss von Kurzfilmen kommt.
3D bei Animationsfilmen ist so unnötig wie einer Giraffe ein Steak zu braten, denn weder der Effekt noch die Darstellung wirken besonders. Ich empfand Animationsfilme in 3D bisher sehr anstrengend. Abgesehen davon halte ich sowieso nichts von dieser neuen Technik. Damals im IMAX war das noch klasse, aber jetzt ist das Bild einfach nur schwummerig und dann ist der Effekt im Film so Ideenlos, dass die Haribo-Werbung zu Anfang noch mehr für Begeisterung sorgt.
Der Kurzfilm zu "Tangled", ja. Bin ja froh, dass es kein Franchise ist!
Im Kino? Wenn er in 2D auch läuft auf alle Fälle!
In 3D? Niemals!
"The Duchess", ruhiges und authentisches Historiendrama das nahe geht und berührt.
Jeffrey Hatcher, Anders Thomas Jensen und Saul Dibb formten die Geschichte der Georgiana Cavendish, Duchess of Devonshire gekonnt zu einem Drehbuch, das die Atmosphäre durchgehend halten kann.
Dibb bringt die Wandlung seiner Protagonistin sehr gut zur Geltung. So beginnt sein Film mit einem Spiel, die Damen setzen einen Betrag auf gewisse Herren, die dann um die Wette laufen sollen. Freudiges Lachen wird untermalt mit klassischer Musik, die zur Ruhe kommt, sobald die gehobenen Herrschaften über die Zukunft von Georgiana entscheiden.
Zum Ende hin, wird die Musik trauriger, dramatischer, das Lachen ist kaum noch zu hören oder verebbt.
Auch historisch hielten sich die Autoren gut an der Wahrheit, erzählten die Geschichte glaubhaft und spiegelten wohl die damaligen Emotionen wider.
"The Duchess" beschleicht die ganze Zeit eine enorme Ruhe. Viele Szenen scheinen ziemlich still, man konzentrierte sich mehr auf die Dialoge der einzelnen Personen und vermied Hintergrundgeräusche.
Diese Ruhe ist keineswegs störend, nein, sogar sehr angenehm. Die Atmosphäre ist gut, man hört gespannt den Gesprächen zu, schweigt still, wenn die Protagonisten schweigen und lauscht auf das, was kommen mag.
Natürlich werden auch viele Szenenbilder mit fantastischer Musik unterlegt für die Rachel Portman verantwortlich war. Den Abspann hört man sich praktisch noch ganz an, nur um noch einmal die klassische Woge zu genießen.
Keira Knightleys (A Dangerous Method) Mimik wirkt in diesem Werk anstrengend, doch gibt sie sich sichtlich Mühe, die traurige Miene aufrecht zu erhalten.
Ralph Fiennes (The English Patient) überzeugte sein Publikum wieder auf ganzer Linie und mimt somit den William Cavendish, 5. Duke of Devonshire perfekt.
An sich kein schlechtes Werk, denn Dibb und sein Team schafften es, den Zuschauer in den Bann zu ziehen, zu Tränen zu rühren und mit dem Kostümdesign zu begeistern. Auch Musikalisch kann sich der Streifen sehen lassen. Dennoch weist auch "The Duchess" kleine Makel auf, so ist manchmal die Schnittfolge zu flott oder die darstellerische Leistung etwas zu lasch.
"The Duchess", ein gelungenes Drama, dass mit Authentizität glänzt, aber schauspielerisch etwas ermattet.
"Edward Scissorhands", traurige, skurrile Story, mit fantastischen Bildern und märchenhaften Eindrücken.
Tim Burton fasziniert mit etwas schaurigen und dramatischen Szenen. Künstlerisch zeigt er uns in der Einleitung, sanften Schnee auf die Erde herab rieseln untermalt mit der traurigen Musik von keinem Geringerem als Danny Elfman.
Natürlich ist es Johnny Depp (The Tourist), der auch hier wieder in seiner Rolle brilliert. Die Maske tut viel, doch schafft es Depp die Emotionen und Eindrücke seines Charakters Edward wieder zu geben, wie eine Kunst, die die Zeit zu überdauern scheint.
Burton spielt auch in diesem Werk mit vielen Kontrasten, so besitzt die Stadt grelle Pastelltöne, während das Schloss in dem Edward lebte, sich schwarz und furchterregend aus dem Erdboden erhebt.
Die Story ist einfach und doch voll von so vielen Emotionen. Sofort schließt der Zuschauer den Jungen mit Scheren statt seiner Hände ins Herz, fühlt mit ihm, fürchtet sich mit ihm und verliert sein Herz mit ihm.
Der Score passt perfekt in das fantastische und fantasievolle Szenenbild, untermalt die Charaktere und Emotionen.
Tim Burton schuf hier ein zeitloses Märchen für Erwachsene, dass die Jahre überdauernd noch immer fantastisch wirkt.
"Edward Scissorhands" ist wahrhaftig ein Kunstwerk der Filmgeschichte!
Deine Kommentare
*frenzy_punk<3
über Anonyma - Eine Frau in Berlin 2012/02/07 19:58:50
"Anonyma ", typischer Holocaust-Streifen, der die Musik von "Schindlers List" geklaut hat und völlig langweilt.
Max Färberböck schrammt hier knapp an einer Themaverfehlung vorbei, immerhin behandelt sein Streifen in kleinen Stücken die Dramen der Frauen in Berlin, nach Einzug der russischen Soldaten. Überwiegend sehen wir hier aber nur Bilder. Verängstigte Frauen, weinende Frauen, schreiende Frauen. Das alles ist schön und gut, passend zur Situation, aber wo sind die Hintergrundinfos?
Eine Frau wird in den Keller gezerrt, Zuschauer, mal es dir selber aus. Vielleicht wollte Färberböck die Vorstellungskraft nutzen um zu schockieren, doch was nützt es, wenn man nicht weis, was genau passiert? Wird die Frau vergewaltigt, gefoltert, erschossen, weil sie etwas verbrochen hat. Völlig unklar. Sicher sind die historischen Ereignisse bekannt, aber es gibt sicherlich Menschen, die haben davon noch nie etwas gelesen, gesehen oder gehört.
Fakt ist, wenn man so einen Film macht, muss man sich auch an einen roten Faden halten, aufklären.
Max Färberböck erklärt gar nichts, er zeigt nur, doch der Zuschauer weis nicht viel oder gar nichts über die Protagonisten. Nach der Art "lies es doch nach".
Hinzu kommt, dass er sich Scoretechnisch an alte Holocaust-Streifen bedient hatte, doch diese immer wieder kehrende Melodie geht einem schon bald auf den Geist.
Darstellerische Leistungen werden in Anonyma" auch als überbewertet betrachtet, folgend ist auch die ganze Inszenierung eine Schmach.
Gähnend erzählt uns Färberböck eine Geschichte, die so interessant sein könnte, hätte er sie richtig angepackt.
Scheinbar schien er mit dem Thema überfordert zu sein, oder es gefällt ihm Männer in Uniformen filmen zu lassen und Bilder zu zeigen.
"Anonyma", sterbenslangweiliger und nichtssagender 2te-Weltkriegsfilm, der einen in mehreren Abständen aufstöhnen lässt und das nicht vor Ekstase.
bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Tjeorrmy 2012/02/07 23:38:46
Antwort löschenErwarte eigentlich relativ viel von diesem Streifen.
*frenzy_punk<3 2012/02/07 23:39:48
Antwort löschenHatte ich auch :(
*frenzy_punk<3
über Fleisch ist mein Gemüse 2012/02/03 18:33:32
"Fleisch ist mein Gemüse", mittelmäßige Komödie, die in einer nicht enden wollenden Endlosschleife zu hängen scheint.
Wie das so ist bei Buchverfilmungen, wissen wir ja leider zu genau, das Buch ist immer besser. Nur was, wenn man das Buch gar nicht gelesen hat und der Film einem trotzdem nicht gefällt?
"Fleisch ist mein Gemüse", völlig unklar warum das der Titel des Buches oder Filmes ist, zeigt nichts, was wir nicht schon gesehen hatten. Eigentlich ist es ein typisch deutscher Film, mit typischen Darstellern, die typische Handlungen tätigen usw.
Das Ganze wirkt auf dauer ziemlich schleppend, wenn nicht sogar langweilig. Bei mir persönlich kann der Streifen nicht einmal mit Musik punkten, denn ich mag keine Faschingspartys und Schlager waren noch nie mein Fall.
Susanne Lothar (Bloch) spielte ganz hervorragend, Anna Fischer (Groupies bleiben nicht zum Frühstück) nervte mal wieder tierisch und sonst ist der Cast nicht sonderlich nennenswert.
Was gibts da noch groß zu sagen?
"Fleisch ist mein Gemüse", bringt einem zum schnarchen und ertrinkt in jedem existierenden Klischee.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/02/03 15:16:36
Das einzige Pro bisher an diesem Film ist Robert Downey Jr. -.-
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/02/01 18:27:04
keines von beiden ...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/02/01 18:25:00
Jaaa, dann wird er bestimmt so super wie der erste Teil :)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
*frenzy_punk<3
über Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten 2012/01/31 23:43:27
"Sherlock Holmes: A Game of Shadows", imposanter Soundtrack, künstlerische Effekte, ergreifende Action und ein Spiel, das Nerven zerreißende Hochspannung verspricht.
Guy Ritchie nimmt mal wieder die Zügel in die Hand und lässt ein zweites Mal Robert Downey Jr. (A Scanner Darkly) als seinen Sherlock und Jude Law (Hugo) als Dr. Watson auftreten.
Den beiden gelingt es auch schon wie im Vorgänger eine glänzende Harmonie füreinander zu entwickeln und hauchen ihren Figuren gekonnt das Leben ein, das der Zuschauer sehen will. Law versprüht hier den meisten Charme, doch auch Noomi Rapace (Verblendung) erntet Sympathie.
Michele und Kieran Mulroney, die das Drehbuch verfassten, boten auch hier wieder eine Glanzleistung, indem sie geschickt die einzelnen Passagen wie ein Wollknäuel vieler einzelner Fäden, zu einem Ganzen zusammen fügen.
"Sherlock Holmes: A Game of Shadows" verspricht viel und hält es auch. Langsam arbeitet sich der Streifen von einem Interesse weckenden Anfang bis hin zu einem hochspannenden Mittelteil, zu einem Ende, das zwar doch vorhersehbar ist, aber dennoch die richtige Wirkung beim Zuschauer erzeugt. Begeisterung!
Der Humor kommt auch im zweiten Teil gut im Publikum an, die Actionszenen sind voller Effekte, wirken aber bravourös und künstlerisch. Die Zeitlupe steigert die Spannung enorm und hebt so manchen fast aus dem Kinosessel, weil dieser ziemlich hibbelig zu werden scheint.
Die gelungenen Kampfszenen runden die Action ab und die zielsicheren Schießereien ernten noch ein paar Punkte mehr.
Gerne will man bei dem Spiel mitspielen und das Drehbuch lässt dies auch zu. So kann man in "Sherlock Holmes: A Game of Shadows" gerne kombinieren und doch ist man gespannt, was als nächstes passieren mag.
Hans Zimmer beschert uns auch hier wieder einen fantastischen und imposanten Soundtrack, der nicht nur ins Ohr, sondern bis runter in die Zehen geht. Ein Meisterwerk an einem Score, den er auch schon für Teil 1 schuf.
"Sherlock Holmes: A Game of Shadows", katapultiert sich treffsicher, imposant, rasant und humorvoll direkt an die Spitze der kriminalistischen Actionstreifen. Fantastisch!
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
Tjeorrmy 2012/02/01 13:05:14
Antwort löschenSchön.
countcount 2012/02/01 13:22:59
Antwort löschensehr schön und treffend beschrieben. da kann ich zu 100% so zustimmen. :)
Chris12zero 2012/02/01 14:04:47
Antwort löschen*heiß bin* ;-) ^^
Alle 5 Antworten zeigen
*frenzy_punk<3 2012/02/01 18:27:51
Antwort löschenDanke^^
ooh ja Bat Boy, heiß war der auch :)
^^;-;^^
Chris12zero 2012/02/01 21:55:13
Antwort löschen:-))) ... seeeeehr guuuut, Bat Girl, seeehr guuuut !! ^^
^^;-;^^
*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/01/29 11:25:44
Ich hab nur 1 und 2. Kann mir noch jemand einen Tipp geben, bitte? :)
bedenklich? Kommentar gefällt mir 19 Antworten
tobimoasta 2012/01/29 11:32:17
Antwort löschenwenn du mir die 1 gibst :)
Mr.Grant 2012/01/29 11:49:27
Antwort löschenwenn du 1 & 2 richtig hast und dir mal die bilder anguckst, solltest du eigentlich auch ohne die anderen titel aufs lösungswort kommen. musst nur die gemeinsamkeit finden ;)
tobimoasta 2012/01/29 11:51:06
Antwort löschen4 und 5 sind wirklich einfach, aber auf 1 und 3 komm ich nicht...
f-rex 2012/01/29 12:34:54
Antwort löschenBeamte müssen nicht unbedingt nur am Schreibtisch sitzen...
BlackEaster 2012/01/29 12:37:16
Antwort löschenad 1: QAPLA! QAPLA! (ich hoffe, dass das nicht zu sehr spoilert...)
*frenzy_punk<3 2012/01/29 13:04:49
Antwort löschen@tobimoasta: Schreib ich dir gerne :)
@Mr. Grant: Ich hab da ja schon eine Vermutung, aber ich gehe immer gerne auf Nummer sicher.
@f-rex: das sagt mir leider gar nichts :)
@BlackEaster: ^^
f-rex 2012/01/29 13:46:30
Antwort löschenDas sollte ein Tipp für Film Nr.1 sein^^
f-rex 2012/01/29 13:46:48
Antwort löschenUnd den Tipp von BlackEaster versteh ich nicht...
*frenzy_punk<3 2012/01/29 13:58:13
Antwort löschen@f-rex: Achso. Ähem .. ja den verstehe ich auch nicht oO
BlackEaster 2012/01/29 14:08:46
Antwort löschenÄchz. Der gesuchte Hauptdarsteller schreit in einer Comicserie "QAPLA!", die Zeichner lassen ihn das machen, um zu verdeutlichen, wie durch er ist. Wenn das Quiz vorbei ist, geb ich den Ausschnitt zum Besten.
*frenzy_punk<3 2012/01/29 14:12:20
Antwort löschenAh, ich glaube zu wissen welche Serie du meinst :)
Mr.Grant 2012/01/29 14:13:03
Antwort löschenhaha, gerad gegoogled und herausgefunden, dass qapla das klingonische Word für Erfolg ist. Wieder was gelernt^^
the comedian 2012/01/29 16:04:06
Antwort löschenso, inzwischen hab ich alle.... bei der 1: der gläubige Mann hat glaub ich nur einen einen einzigen 3 teiler gemacht, also muss man eigentlich nur auf den namen dieses fanatischen Hollywoodkatholiken kommen und sich mal seine Filmografie ansehen.... bei den anderen wirds mit Tipps glaub ich schwierig.... ach ja, bei Nr. 5 sollte man gar nicht ganz so alt seeehr wörtlich nehmen und sich vielleicht mal die neuste folge screeen reinziehen =)
Aber nun ists mit den tipps aber auch gut... ich will auch mal Gewinnen :-D
*frenzy_punk<3 2012/01/29 16:17:38
Antwort löschen@the comedian: Danke, den Letzten habe ich jetzt raus, hab einen Geheimtipp erhalten ;)
Und keine Angst, ICH schnappe dir den Gewinn bestimmt nicht mit. Ich mache jede Woche mit und habe noch nie gewonnen :)
Ja okay, letzte Woche hatte ich das Lösungswort nicht ganz richtig :P
the comedian 2012/01/29 19:47:14
Antwort löschenWar ja auch nur ein Spaß... ich mach jede Woche mit und Rätsel bis zum umfallen, aber wenn ich alle Filme wusste reicht mir das immer auch schon und ich schick das Lösungswort gar nicht ab.... sollte ich mal ändern =)
*frenzy_punk<3 2012/01/29 20:10:06
Antwort löschen:)
Rukus 2012/01/29 20:45:08
Antwort löschen@tobimoasta 1 und 3 sind ja wohl supereinfach. Den ersten hab ich rein am Bild erkannt und Nr. 3 ist halt nur was für Leute mit Benzin im Blut. ;)
Mit den beiden kennt man auch sofort das Lösungswort.
Alle 19 Antworten zeigen
tobimoasta 2012/01/29 22:11:01
Antwort löschen@rukus 1 hab ich leider noch nie gesehen, 3 hab ich absolut keinen Plan. Und Benzin im Blut trifft auch auf Nummer 5 zu ;)
Rukus 2012/01/29 22:14:34
Antwort löschenDu hast Nr. 1 noch nicht gesehen? Das solltest du nachholen. ;)
Und ja, das mit 5 und dem Benzin stimmt irgendwie, aber 3 ist die Mutter aller Filme, wenn es um Benzin im Blut geht. ;p
Btw.: Kryptisches Schreiben rockt! *rofl* :D
*frenzy_punk<3
über Rapunzel - Neu verföhnt 2012/01/28 23:51:36
"Tangled", fantastische Unterhaltung mit zauberhaften Charakteren, schönen Liedern und einer Story, die wieder zu Disneys Wurzeln führt.
Don Fogelman heißt der gute Mann, der ein so fantastisches Drehbuch schrieb, welches mit dem Namen "Tangled" gepriesen ist.
Mit diesem Film findet Disney eindeutig wieder zu seinen Wurzeln zurück und liefert uns ein neues Meisterwerk.
Die Musik ist eingängig und so schön wie damals in "Arielle" und auch "Beauty and the Beast". Da bekommt man richtig Lust zum Mitsingen und denkt nicht darüber nach, dass der Gesang hoffentlich bald zu Ende gehen möge.
Die Charaktere sind so wundervoll und liebenswert, gestaltet auch wenn diese einige Parallelen zu anderen Disney-Charakteren aufzeigen. So erinnert Rapunzel an Arielle und doch hat sie ihren eigenen Charme. Flynn ist eine Mischung aus Phoebus und Tulio aus "Eldorado" (und der ist gar nicht von Disney) und die Hexe hatte einen Esmeralda Touch und auch ein wenig was von der bösen Stiefmutter aus Schneewittchen. Dennoch beweist es, dass sich die Zeichner und Charakteristen Mühe gaben, den alten Charme wieder herzustellen und das ist ihnen wahrlich gelungen.
Die Parallelen geben dem Film aber keinen Dämpfer und lassen auch nicht davon absehen, dass "Tangled" ein fantastisches Abenteuer ist, das einem bei manchen Szenen eine Gänsehaut einbringt und in der zweiten Hälte richtig zu Tränen rühren kann.
"Tangled", zauberhaft, traumhaft, total witzig und mit viel Gefühl. So muss ein Disneyfilm sein, denn das wurde bei all den Klassikern am Meisten geschätzt.
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*frenzy_punk<3
über Captain America - The First Avenger 2012/01/28 23:33:25
"Captain America: The First Avenger", langweiliger Null-Story-Streifen gespickt mit gefühlten tausend Explosionen.
Joe Johnston ist wohl ein Fan von vielem Bla Bla und haufenweisem Gebrabbel, denn genau das enthält sein Streifen "Captain America: The First Avenger" nämlich am Meisten. Der Film braucht doch tatsächlich eine Stunde Anlauf, um aus Steve Rogers, Captain America zu machen und dann darf sich der Zuschauer nur an einer Bilderschau von Kampfszenen und Explosionen ergötzen.
Wenn das noch nicht langweilig genug war, dann fährt Johnstons Werk auch noch mit den vorhersehbarsten Szenen der Filmgeschichte auf und lässt den Zuseher fühlen, das Drehbuch bereits gelesen zu haben.
Chris Evans (Fantastic Four) muss eigentlich keine sonderlich große Leistung bringen, zudem sieht er ziemlich aufgeblasen aus. Der restliche Cast ist zwar mit klasse Darstellern besetzt, die aber nicht erwähnt werden müssen, denn auch diese waren mehr als verschenkt.
Johnston lässt hier buchstäblich die Puppen tanzen, mehr kann hier keiner bieten. Nicht einmal Hugo Weaving (Lord of the Rings) kann den Bösewicht vollends entfalten und das ist schon ein Jammer.
Musikalisch kann "Captain America: The First Avenger" wieder ein paar Punkte gewinnen, doch gehen diese fast komplett bei der Umsetzung der Action schon wieder flöten. So gibt es ein paar Kampfszenen und schnell aufeinander folgende Explosionen, das ist aber leider auch schon alles. Ach ja, geschossen wird ja auch noch und das mal wieder so typisch amerikanisch "Ich schieße, treffe aber nicht auf einen Meter!"
Die Effekte sind so schlecht gemacht, dass der Zuschauer regelrecht merkt, wann hier gefaked wird. Der schmächtige Evans zu Anfang sieht so unecht aus, das kann jede Photoshop-Laie schon besser. Außerdem sehen die Darsteller in den Szenen oft reingeschnitten aus.
Storytechnisch sinkt "Captain America: The First Avenger" vollends in den Keller, denn davon besitzt der Streifen so gut wie gar nichts. Diese historischen Hintergründe wirken fehl am Platz, die Gerätschaften und Waffen wirken unglaubwürdig und das selbst für einen Superheldenstreifen.
Diese Nazi-Kiste ist auch schon zum Gähnen, da fragt man sich schon, ob sich die da drüben in Hollywood wirklich nichts mehr einfallen lassen können.
"Captain America: The First Avenger", langweiliges Bla Bla, gemischt mit unterdurchschnittlicher Action und gewürzt mit "Das haben wir doch eh schon tausend Mal gesehen".
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Broda 2012/01/28 23:35:54
Antwort löschenHeil Hydra! ^^
Wirklich nicht dolle, der Streifen. Gut auf den Punkt gebracht. ;)
*frenzy_punk<3 2012/01/28 23:37:54
Antwort löschenMerci.
Dieses "Heil Hydra" war noch das Schlimmste dran. So eine Schwachmatenkacke ich glaubs ja nich.
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Broda 2012/01/28 23:43:25
Antwort löschenIch konnte herzlichst Lachen als das kam. :D
*frenzy_punk<3 2012/01/28 23:52:31
Antwort löschenIch nicht, ich hab die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen :P ^^
*frenzy_punk<3
über High School Musical 2012/01/28 11:09:03
"High School Musical", kurzweiliger Spaß, der durchaus zu unterhalten weis, aber eine nicht unbekannte Story auftischt und doch ziemlich voll von Klischees ist.
Kenny Ortegas "High School Musical" ist zwar eine nette Idee, doch erschlägt es den Zuschauer ziemlich mit Klischees. Der High School Liebling verliebt sich in die Neue, die pinktragende Blonde fährt ihre Krallen aus und Sport hat keine Chance gegen Kunst.
Irgendwo haben wir das alles schon gesehen und doch unterhält es zum Teil sehr gut. "High School Musical" besitzt ein paar gute Witze, hat zwar schöne Songs, die aber nicht so sehr herausragen, dass man sie dauernd hören möchte.
Die Choreographien sind sehr ordentlich, dafür, dass der Cast nicht nur aus Tänzern besteht. Leider merkt man dem Cast aber auch ein bisschen Unerfahrenheit an, was nicht heißt, dass sie schlecht spielen. Das Ganze wirkt nur manchmal etwas wackelig. Ashley Tisdale (Aliens in the Attic) geht dennoch in ihrer Rolle auf und lieferte eine saubere Darbietung.
Alles im allen ganz nett, doch gibt es den ein oder anderen Hacken in der Story. Zu viele Fehler! Keine Klasse hat nur 5 Minuten Unterricht und muss Nachsitzen nicht an Tagen stattfinden, an denen man kein anderes Unterrichtsfach hat? Hinzu kommt noch der Song den Troy (Zac Efron) und Gabriella (Vanessa Hudgens) performen sollen, bei dem sie sagt, sie kann nicht anfangen zu singen, obwohl er doch anfangen muss. Nicht aufgepasst Mr. Ortega!
"High School Musical", nicht "Grease", aber mal nett zum Anschauen. Meiner Meinung nach ist dieser hier aber der schwächste Teil der Reihe. Vor allem Musikalisch.
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*frenzy_punk<3
über Next 2012/01/14 12:31:03
"Next", gut inszenierte Action, dafür deplatzierte Schauspieler und eine Story zum Haareraufen.
Lee Tamahoris "Next" zeigt uns mal wieder Inhalte, von denen wir glauben, sie schon hundert mal gesehen zu haben.
Wo die Story anfangs noch originell zu wirken scheint, entpuppt sich schnell eine Spirale von Ereignissen, die dem Zuschauer schon im Voraus den nächsten Schritt erahnen lassen.
Zudem ist das Schauspielensemble ziemlich mies gewählt. Nicholas Cage (Face/Off), der wirklich auch Leistung bringen kann, blickt hier drein wie ein jammerndes Häufchen Elend, während Julianne Moore (Chloe) einfach nur die nervtötende Powerbraut mimt. Zu allem Überfluss musste auch noch Jessica Biel (New Year’s Eve) mitspielen, die sowieso gar nichts kann.
Wenn das noch nicht alles schon elend genug wäre, bekommt man hier auch noch eine Art Lovestory aufgesetzt, die schon wieder mal nach 2 Minuten kennen so unglaublich tief ist.
Die Action ist schön geworden, sind einige ansehbare Szenen dabei und auch die Musik kann hier punkten.
Das Ende soll wohl ein Witz sein und lässt den Zuschauer in dem Glauben, gehörig verarscht worden zu sein.
"Next", langweiliges "Blah Blah", mit netter Action. Mit dem Ende schießt sich der Film aber komplett selbst ins Aus.
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hoffman587 2012/01/14 12:52:36
Antwort löschenAh, jetzt seh ich schon. ;)
Stimmt ganz schlimmer Mist, unlogisch und voller Plotlöcher, von denen ich selbst jetzt noch Kopfschmerzen bekomme.^^
*frenzy_punk<3 2012/01/14 12:54:58
Antwort löschenJaa grausam! Ich hatte ihn gestern eigentlich schon bewertet, aber naja. MP meinte wohl wieder das nicht anzeigen zu müssen.
Ziemlicher Mist!
hoffman587 2012/01/14 12:59:11
Antwort löschenDas mit dem Bewerten kommt immer drauf an, hattest davor die 2 Stunden irgendwas vorgemerkt, etc.? Was anderes bewertet, ist dann eine natürliche Mängel hier.^^
*frenzy_punk<3 2012/01/14 13:01:23
Antwort löschenJa das scheine ich glaube ich zu haben, manchmal ist das System ziemlich langsam.
Aber jetzt hast du es ja auch gesehen^^
Wie fandest du das mit dem Ende?
hoffman587 2012/01/14 13:05:34
Antwort löschenHab das jetzt schon verdrängt, wenn du beim Film meinst einfach ärgerlich, blöder Taschenspielertrick um den Zuschauer eins auszuwischen, önnte man fast als kalkuierte Manipulation sehen, "oh der Film geht nicht gut aus? Mh, ach komm lass uns noch eine Vision einfügen" - So gesagt ärgerlich. :)
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seven 2012/01/14 13:55:02
Antwort löschenEinmal hätt ich mir den fast angeschaut...War dann wohl doch gut, dass ich gelassen hab.^^
*frenzy_punk<3 2012/01/15 17:08:23
Antwort löschen@hoffie: Richtig, was soll denn dieser Mist. Irgendwie sind dann SPOILER praktisch alle tot und dann hat er sich scheinbar nur alles eingebildet. Was für eine Schwachmatenkacke! SPOILER ENDE
@seven: Denk bitte immer daran, bilde dir eine eigene Meinung :)
Verdammte Scheiße aber ja, ich würde ihn nicht empfehlen.
*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/01/14 12:15:50
Rob Marshall sollte die Finger davon lassen!
Wenn man mich fragt, sollte das Drehbuch gleich ohne Rückfahrticket in den Schredder geschmissen werden. Rein in den Häcksler, weg damit!
*RAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAW
Ach ja, den kompletten 4ten Teil gleich hinterher ;)
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*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/01/14 12:08:57
Ach, ich würde auch zu gerne kommen :(
Aber da müsste ich mir erst einmal ein paar Tage frei nehmen.
Oh menno. Warum kommt ihr nicht zu mir? :D
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*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/01/14 11:27:55
Dr. Remy "Dreizehn" Hadley :)
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*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/01/10 18:41:48
Stirb langsam 3 ...
... gefällt mir einfach am Besten aus der Reihe.
Ich mag das mit den Rätseln und die beiden so als Team ;)
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*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/01/07 14:23:09
Ich habe keinen der Filme gesehen, wie soll ich da ein Urteil abgeben?
Nur weil einer davon mein Favorit ist, heißt das noch lange nicht, dass er es in einem der Filme gebracht hat.
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J!GS4W 2012/01/07 20:54:09
Antwort löschenSchnell die wichtigsten nachholen ;)
*frenzy_punk<3 2012/01/08 15:56:32
Antwort löschenWelche schlägst du mir da vor?
J!GS4W 2012/01/08 20:32:38
Antwort löschenDie sind ja fast alle noch nicht angelaufen. Aber "Nidnight in Paris" ist sehr sehenswert und schon auf DVD erhältlich :)
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J!GS4W 2012/01/08 20:33:06
Antwort löschen"Midnight in Paris" meine ich natürlich :D
*frenzy_punk<3 2012/01/13 00:43:40
Antwort löschenVorgemerkt ;)
*frenzy_punk<3
Kommentare 2012/01/07 13:57:49
Kurzfilme im Kino sind super. Ich besuche so oft ich kann das Kurzfilmfestival, das bei uns in der Stadt stattfindet.
Fand damals die Idee auch gut, dass man den Kurzfilm "Night and Day" vor der Ausstrahlung des neuen "Toy Story Abenteuers" zeigte, statt einigen Trailern.
Finde ich eine gute Lösung, da man so selten in den Genuss von Kurzfilmen kommt.
3D bei Animationsfilmen ist so unnötig wie einer Giraffe ein Steak zu braten, denn weder der Effekt noch die Darstellung wirken besonders. Ich empfand Animationsfilme in 3D bisher sehr anstrengend. Abgesehen davon halte ich sowieso nichts von dieser neuen Technik. Damals im IMAX war das noch klasse, aber jetzt ist das Bild einfach nur schwummerig und dann ist der Effekt im Film so Ideenlos, dass die Haribo-Werbung zu Anfang noch mehr für Begeisterung sorgt.
Der Kurzfilm zu "Tangled", ja. Bin ja froh, dass es kein Franchise ist!
Im Kino? Wenn er in 2D auch läuft auf alle Fälle!
In 3D? Niemals!
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*frenzy_punk<3
über Die Herzogin 2012/01/06 14:12:19
"The Duchess", ruhiges und authentisches Historiendrama das nahe geht und berührt.
Jeffrey Hatcher, Anders Thomas Jensen und Saul Dibb formten die Geschichte der Georgiana Cavendish, Duchess of Devonshire gekonnt zu einem Drehbuch, das die Atmosphäre durchgehend halten kann.
Dibb bringt die Wandlung seiner Protagonistin sehr gut zur Geltung. So beginnt sein Film mit einem Spiel, die Damen setzen einen Betrag auf gewisse Herren, die dann um die Wette laufen sollen. Freudiges Lachen wird untermalt mit klassischer Musik, die zur Ruhe kommt, sobald die gehobenen Herrschaften über die Zukunft von Georgiana entscheiden.
Zum Ende hin, wird die Musik trauriger, dramatischer, das Lachen ist kaum noch zu hören oder verebbt.
Auch historisch hielten sich die Autoren gut an der Wahrheit, erzählten die Geschichte glaubhaft und spiegelten wohl die damaligen Emotionen wider.
"The Duchess" beschleicht die ganze Zeit eine enorme Ruhe. Viele Szenen scheinen ziemlich still, man konzentrierte sich mehr auf die Dialoge der einzelnen Personen und vermied Hintergrundgeräusche.
Diese Ruhe ist keineswegs störend, nein, sogar sehr angenehm. Die Atmosphäre ist gut, man hört gespannt den Gesprächen zu, schweigt still, wenn die Protagonisten schweigen und lauscht auf das, was kommen mag.
Natürlich werden auch viele Szenenbilder mit fantastischer Musik unterlegt für die Rachel Portman verantwortlich war. Den Abspann hört man sich praktisch noch ganz an, nur um noch einmal die klassische Woge zu genießen.
Keira Knightleys (A Dangerous Method) Mimik wirkt in diesem Werk anstrengend, doch gibt sie sich sichtlich Mühe, die traurige Miene aufrecht zu erhalten.
Ralph Fiennes (The English Patient) überzeugte sein Publikum wieder auf ganzer Linie und mimt somit den William Cavendish, 5. Duke of Devonshire perfekt.
An sich kein schlechtes Werk, denn Dibb und sein Team schafften es, den Zuschauer in den Bann zu ziehen, zu Tränen zu rühren und mit dem Kostümdesign zu begeistern. Auch Musikalisch kann sich der Streifen sehen lassen. Dennoch weist auch "The Duchess" kleine Makel auf, so ist manchmal die Schnittfolge zu flott oder die darstellerische Leistung etwas zu lasch.
"The Duchess", ein gelungenes Drama, dass mit Authentizität glänzt, aber schauspielerisch etwas ermattet.
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*frenzy_punk<3
über die Serie White Collar 2012/01/06 13:16:25
♥ . ♥
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*frenzy_punk<3
über Edward mit den Scherenhänden 2012/01/05 17:06:22
"Edward Scissorhands", traurige, skurrile Story, mit fantastischen Bildern und märchenhaften Eindrücken.
Tim Burton fasziniert mit etwas schaurigen und dramatischen Szenen. Künstlerisch zeigt er uns in der Einleitung, sanften Schnee auf die Erde herab rieseln untermalt mit der traurigen Musik von keinem Geringerem als Danny Elfman.
Natürlich ist es Johnny Depp (The Tourist), der auch hier wieder in seiner Rolle brilliert. Die Maske tut viel, doch schafft es Depp die Emotionen und Eindrücke seines Charakters Edward wieder zu geben, wie eine Kunst, die die Zeit zu überdauern scheint.
Burton spielt auch in diesem Werk mit vielen Kontrasten, so besitzt die Stadt grelle Pastelltöne, während das Schloss in dem Edward lebte, sich schwarz und furchterregend aus dem Erdboden erhebt.
Die Story ist einfach und doch voll von so vielen Emotionen. Sofort schließt der Zuschauer den Jungen mit Scheren statt seiner Hände ins Herz, fühlt mit ihm, fürchtet sich mit ihm und verliert sein Herz mit ihm.
Der Score passt perfekt in das fantastische und fantasievolle Szenenbild, untermalt die Charaktere und Emotionen.
Tim Burton schuf hier ein zeitloses Märchen für Erwachsene, dass die Jahre überdauernd noch immer fantastisch wirkt.
"Edward Scissorhands" ist wahrhaftig ein Kunstwerk der Filmgeschichte!
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