Guter Mann ohne Zweifel, aber die ganze Tarantino-Manie ist zuweilen doch ehr ermüdend und verklärt seinen Wert für das Filmgeschäft mehr, als das sie ihn erhellt.
Ja, der Regiesseur und das was draus gemacht wird sind echt zwei paar Schuhe. Und dieses ständige Überbewerten und verkulten, oder ihn als Schöpfer aller Dinge zu sehen zeugt doch eher von Halbwissen und Trendzwang. Einige seiner Filme vergöttere ich nahezu, andere halte ich für übelsten Schrott, in beiden allerdings bedient sich Tarantino immer bei anderen Filmen, also neu sind weder irgendwelche Stile, noch Ideen.
Er erschafft einfach eine bessere Kopie in einer ähnlichen Version.
Ärgerlich war zu "Pulp Fiction" Zeiten, dass beinahe Alles was Tarantino zweifelos als Inspiration nutzte; wie Filme von WonKarwai oder John Woo plötzlich den "Tarantino presents" Stempel bekam und auch zu Kult wurde.
Auch wenn das asiatische Kino durch ihn gesellschaftsfähig wurde, nervte es trotzdem dass alles als sein Kind dargestellt wird.
Freunde des asiatischen Kino`s (wie Tarantino selbst) wissen auch woher der Stil kommt. Episodenstory`s mit aberwitzigen Killern in schnicker Yakuza-Garderobe zur Chaos-Theorie. Mir gefällt vieles von Tarantino, aber ich sehe sein Talent darin Gutes zu entdecken und aufzuarbeiten. Und damit meine ich nicht nur einige der Schauspieler, sondern eben auch Filme und Ideen im Allgemeinen.
Dass dann jeder FilmFan plötzlich alles an Tarantino messen muss, und/oder alles "eh nur von Tarantino abgeguckt" ist , aber vor Allem, dass jeder noch so langweilige Mist plötzlich Kult ist, nur weil Tarantino in irgendeiner Form irgendwas damit zu tun hat zeigt doch nur dass manche alles fressen was die Industrie so abwirft. Ich danke dem Regisseur für einige fantastische Filme (die er nicht alleine gemacht hat!), und für die Verweise auf andere wie Rob Zombie und Rodriguez (die mir weit besser gefallen). Aber ich mache mittlerweile schon bewusst einen Bogen um den Tarantino-Kram, da mich eben dieser ganze Hype darum schon so sehr nervt wie die Geistlosigkeit von "Death Proof". So etwas gibt dem Begriff Dialog-Schwere erst eine Bedeutung.
Nach "True Romance" haben mir seine Sachen immer weniger gefallen, eben genannte Werke wie DP oder Kill-Bill haben mich sogar richtig verärgert. Irgendwann reicht es einfach mit dem überstilisierten Kram und der Selbsbejubelung und wird eben zu genau dem, was ihn beliebt gemacht hat, zu Pulp.
Anmerkung:
Dies ist nur eine Meinung, meine. Ich sage nicht dass ich Recht habe. Auch möchte ich damit niemand angreifen oder bewerten, der anderer Meinung ist und entschuldige mich vorgreifend schonmal bei den Fan's von Death Proof und Kill Bill für mein fehlendes Verständniss.
Der Film ist echt gut, obwohl ich nach dem Lesen des Buches doch ein wenig enttäuscht war. Lässt man aber die ganze konjunktivistische Haarspalterei, die sich zweifelsohne beim Lesen einstellt außen vor, muss man anerkennen, dass der Film ziemlich gut geworden ist, was durchaus an der beachtlichen schauspielerischen Leistung des Hern Bale liegen mag.
Es gibt viel Gründe, die dafür sprechen, dass Johnny Depp zur Zeit einer der Größten im "Business" ist und einige, die dafür sprechen, dass er das Zeug zur Legende hat, aber nur wenige dafür, dass er ein schlechter Schauspieler ist. Den muss man einfach mögen.
Ganz schwache Umsetzung eines eigentlich gar nicht so schlechten Buches. Einzig der Charakter der Alice lässt erahnen, was eine bessere Verfilmung hätte leisten können.
Comicverfilmungen haben bekanntlich immer ein gewisses Floppotenzial. So war auch die Umsetzung des mehrfach ausgezeichneten DC-Klassikers "Watchmen" eine Gratwanderung zwischen totaler "Verwurstung" und gelungener Adaption, die Zack Snyder mit Bravour meisterte, ohne dabei ins Kitschige abzugleiten.
Snyder, der bereits mit dem Film "300" einige Erfahrungen auf dem Sektor der Comicverfilmungen sammeln konnte, orientiert sich eng am Orginal, was nicht zu letzt am Drehbuch von David Hayter, den man als Autor schon aus den X-Men-Filmen kennt, liegen mag. Untermalt werden die wunderschönen, wenn auch zum Teil abschreckenden Bilder von einem wirksamen Soundtrack, der aus der Feder von Tyler Bates stammt.
"Watchmen - Die Wächter" ist ein beeindruckender Film, der auf Grund der tollen Story nicht nur Comic- oder Actionfilmfans begeistern kann.
Ein sehr gelungenes Erstlingswerk. Tolle Charaktere (vor allem Natalie Portman), simple Handlung (was nicht unbedingt etwas Negatives sein muss) und großartiger Soundtrack.
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fusi-hasi
über Quentin Tarantino 2009/12/22 16:46:40
Guter Mann ohne Zweifel, aber die ganze Tarantino-Manie ist zuweilen doch ehr ermüdend und verklärt seinen Wert für das Filmgeschäft mehr, als das sie ihn erhellt.
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Pepe Pnoire 2010/03/08 23:20:49
Antwort löschenJa, der Regiesseur und das was draus gemacht wird sind echt zwei paar Schuhe. Und dieses ständige Überbewerten und verkulten, oder ihn als Schöpfer aller Dinge zu sehen zeugt doch eher von Halbwissen und Trendzwang. Einige seiner Filme vergöttere ich nahezu, andere halte ich für übelsten Schrott, in beiden allerdings bedient sich Tarantino immer bei anderen Filmen, also neu sind weder irgendwelche Stile, noch Ideen.
Er erschafft einfach eine bessere Kopie in einer ähnlichen Version.
Ärgerlich war zu "Pulp Fiction" Zeiten, dass beinahe Alles was Tarantino zweifelos als Inspiration nutzte; wie Filme von WonKarwai oder John Woo plötzlich den "Tarantino presents" Stempel bekam und auch zu Kult wurde.
Auch wenn das asiatische Kino durch ihn gesellschaftsfähig wurde, nervte es trotzdem dass alles als sein Kind dargestellt wird.
Freunde des asiatischen Kino`s (wie Tarantino selbst) wissen auch woher der Stil kommt. Episodenstory`s mit aberwitzigen Killern in schnicker Yakuza-Garderobe zur Chaos-Theorie. Mir gefällt vieles von Tarantino, aber ich sehe sein Talent darin Gutes zu entdecken und aufzuarbeiten. Und damit meine ich nicht nur einige der Schauspieler, sondern eben auch Filme und Ideen im Allgemeinen.
Dass dann jeder FilmFan plötzlich alles an Tarantino messen muss, und/oder alles "eh nur von Tarantino abgeguckt" ist , aber vor Allem, dass jeder noch so langweilige Mist plötzlich Kult ist, nur weil Tarantino in irgendeiner Form irgendwas damit zu tun hat zeigt doch nur dass manche alles fressen was die Industrie so abwirft. Ich danke dem Regisseur für einige fantastische Filme (die er nicht alleine gemacht hat!), und für die Verweise auf andere wie Rob Zombie und Rodriguez (die mir weit besser gefallen). Aber ich mache mittlerweile schon bewusst einen Bogen um den Tarantino-Kram, da mich eben dieser ganze Hype darum schon so sehr nervt wie die Geistlosigkeit von "Death Proof". So etwas gibt dem Begriff Dialog-Schwere erst eine Bedeutung.
Nach "True Romance" haben mir seine Sachen immer weniger gefallen, eben genannte Werke wie DP oder Kill-Bill haben mich sogar richtig verärgert. Irgendwann reicht es einfach mit dem überstilisierten Kram und der Selbsbejubelung und wird eben zu genau dem, was ihn beliebt gemacht hat, zu Pulp.
Anmerkung:
Dies ist nur eine Meinung, meine. Ich sage nicht dass ich Recht habe. Auch möchte ich damit niemand angreifen oder bewerten, der anderer Meinung ist und entschuldige mich vorgreifend schonmal bei den Fan's von Death Proof und Kill Bill für mein fehlendes Verständniss.
Mine 2011/03/14 14:39:30
Antwort löschen@ pepe pnoire: ich finde nicht das du dich für deine meinung rechtfertigen musst ;) toll gesagt übrigens!
fusi-hasi
über American Psycho 2009/12/22 16:38:03
Der Film ist echt gut, obwohl ich nach dem Lesen des Buches doch ein wenig enttäuscht war. Lässt man aber die ganze konjunktivistische Haarspalterei, die sich zweifelsohne beim Lesen einstellt außen vor, muss man anerkennen, dass der Film ziemlich gut geworden ist, was durchaus an der beachtlichen schauspielerischen Leistung des Hern Bale liegen mag.
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fusi-hasi
über Tanz der Teufel 2009/12/22 16:22:49
Klassiker! Sollte man mal gesehen haben...
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fusi-hasi
über Girls Club - Vorsicht bissig! 2009/12/22 16:16:52
Uuhhh. Gar nicht gut. Nicht einmal Rachel McAdams...
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fusi-hasi
über Wayne's World 2 2009/12/22 16:11:40
Leider nicht ganz so lustig wie Teil 1, dennoch gut. Party on!
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fusi-hasi
über Wayne's World 2009/12/22 16:09:42
Kult oder Trash? Ist doch letztlich Wurst. Auf jeden Fall ein verdammt lustiger Film. Jedes Mal wieder.
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CarrionFairy 2010/09/14 16:32:56
Antwort löschenkult UND trash!
fusi-hasi
über Johnny Depp 2009/12/22 16:04:11
Es gibt viel Gründe, die dafür sprechen, dass Johnny Depp zur Zeit einer der Größten im "Business" ist und einige, die dafür sprechen, dass er das Zeug zur Legende hat, aber nur wenige dafür, dass er ein schlechter Schauspieler ist. Den muss man einfach mögen.
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fusi-hasi
über Robert De Niro 2009/12/22 15:52:08
Großartiger Künstler sowohl vor als auch hinter der Kamera. Außerdem mimt keiner den Psychopaten so abgedreht wie er. "Aaaaanwaaaaalt!?" Großartig!
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fusi-hasi
über 500 Days of Summer 2009/12/22 15:40:26
Schon ein typischer "Chick-Flick", aber originell erzählt und mit guten bis sehr guten Liedern untermalt. Toller Vorspann.
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fusi-hasi
über Wie ein wilder Stier 2009/12/20 19:45:23
... that's entertainment!
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fusi-hasi
über Spiel mir das Lied vom Tod 2009/12/20 19:39:47
Viel braucht man hier wirklich nicht zu sagen. Ganz großes Kino.
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fusi-hasi
über New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde 2009/12/20 19:25:53
Immerhin besser gelungen als der erste Teil, dennoch kein guter Film.
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fusi-hasi
über Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen 2009/09/28 18:24:06
Ganz schwache Umsetzung eines eigentlich gar nicht so schlechten Buches. Einzig der Charakter der Alice lässt erahnen, was eine bessere Verfilmung hätte leisten können.
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fusi-hasi
über Bram Stoker's Dracula 2009/09/28 18:20:15
Tolle Story, hervorragende Besetzung und wunderschöne Musik.
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fusi-hasi
über No Country for Old Men 2009/09/28 18:09:06
Wieder einmal ein Meisterwerk aus dem Hause Coen mit einem diabolisch guten Javier Bardem, der den Oscar für diese Rolle zu Recht erhalten hat.
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fusi-hasi
über Watchmen - Die Wächter 2009/09/28 17:58:30
Comicverfilmungen haben bekanntlich immer ein gewisses Floppotenzial. So war auch die Umsetzung des mehrfach ausgezeichneten DC-Klassikers "Watchmen" eine Gratwanderung zwischen totaler "Verwurstung" und gelungener Adaption, die Zack Snyder mit Bravour meisterte, ohne dabei ins Kitschige abzugleiten.
Snyder, der bereits mit dem Film "300" einige Erfahrungen auf dem Sektor der Comicverfilmungen sammeln konnte, orientiert sich eng am Orginal, was nicht zu letzt am Drehbuch von David Hayter, den man als Autor schon aus den X-Men-Filmen kennt, liegen mag. Untermalt werden die wunderschönen, wenn auch zum Teil abschreckenden Bilder von einem wirksamen Soundtrack, der aus der Feder von Tyler Bates stammt.
"Watchmen - Die Wächter" ist ein beeindruckender Film, der auf Grund der tollen Story nicht nur Comic- oder Actionfilmfans begeistern kann.
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Tyler 2009/09/28 18:45:21
Antwort löschenSehr schöne Kritik, kann ich nur unterschreiben!^^
fusi-hasi
über High Fidelity 2009/09/27 21:43:54
Besser hätte man ein ohnehin schon gutes Buch nicht verfilmen können.
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fusi-hasi
über Garden State 2009/09/27 20:11:59
Ein sehr gelungenes Erstlingswerk. Tolle Charaktere (vor allem Natalie Portman), simple Handlung (was nicht unbedingt etwas Negatives sein muss) und großartiger Soundtrack.
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fusi-hasi
über Der blutige Pfad Gottes 2009/09/27 19:53:48
Großartiger Film. Dafoes beste Leistung, soweit ich das beurteilen kann. Bin gespannt auf die Fortsetzung.
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