GrammatonCleric
GrammatonCleric aus Stuttgart heißt Stefan Rybkowski, ist 26 Jahre alt. Er hat sich 2008/06/06 15:29:40 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 99 Filme bewertet und legendäre 101 Kommentare geschrieben. GrammatonCleric ist Kritiker für Equilibrium, X-RATED, DAS MANIFEST, evolver.at und wäre gerne Humphrey Bogart aus Inglourious Basterds. Mehr
| Name | Stefan Rybkowski |
|---|---|
| Alter | 26 |
| Stadt | Stuttgart |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Humphrey Bogart |
| Schreibt sonst für | Equilibrium, X-RATED, DAS MANIFEST, evolver.at |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Humphrey Bogart, Chow Yun-Fat, Christian Bale, Irène Jacob, Kiefer Sutherland, Andy Lau |
| Meine Lieblingsregisseure: | Krzysztof Kieslowski, Paul Verhoeven, Michael Bay, David Cronenberg |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Of all the gin joints in all the towns in all the world, she walks into mine." (CASABLANCA), "I suspect that under that cynical shell you're at heart a sentimentalist." (CASABLANCA) |
J. Edgar
GrammatonCleric 8.5 "Ausgezeichnet" 2012/01/17 22:21:19
Ohnehin versteht es Eastwood nahezu perfekt, seinen Film nicht nur ein emotionales Biopic und klassisches Erzählkino sein zu lassen; vielmehr ist "J. Edgar" auch ein spannender Streifzug durch fünf Jahrzehnte US-amerikanische Geschichte. Die erste Weltwirtschaftskrise, die Gründung des FBI, die Weltkriege, die kommunistische Gefahr, die schwarze Bürgerbewegung, die Ermordung Kennedys…
Ohnehin versteht es Eastwood nahezu perfekt, seinen Film nicht nur ein emotionales Biopic und klassisches Erzählkino sein zu lassen; vielmehr ist "J. Edgar" auch ein spannender Streifzug durch fünf Jahrzehnte US-amerikanische Geschichte. Die erste Weltwirtschaftskrise, die Gründung des FBI, die Weltkriege, die kommunistische Gefahr, die schwarze Bürgerbewegung, die Ermordung Kennedys – das alles spricht Clint Eastwood an, ohne dabei geschwätzig oder gar selbstzweckaft zu werden. Natürlich merkt man dem Film die eine oder andere Länge an, aber allein für DiCaprio und noch mehr für Armie Hammer sollte man sein Sitzfleisch trainieren. Nicht nur ihr Makeup ist Oscar-verdächtig, sondern vor allem Armie Hammers Performance, die für Gänsehaut sorgt. "J. Edgar" ist Eastwood-Kino, wie man es kennt und liebt. Sein Film ist keine Abrechnung mit J. Edgar Hoover, aber auch keine Verehrung. "J. Edgar", in kühle, manchmal gar triste Töne getaucht, ist ein nüchternes filmisches Denkmal für einen Mann, der in seiner ganz eigene Welt lebte. Eine Welt, in der wohl nur ganz wenige hätten Leben wollen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Verblendung
GrammatonCleric 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/01/13 21:23:29
Was von Finchers "The Girl with the Dragon Tattoo" letztlich in Erinnerung bleibt, ist die visuelle Kraft, eine großartige Credits-Sequenz und ein herrlich atmosphärischer Score von Trent Reznor und Atticus Ross (inklusive NIN-Anspielung im Film). Finchers Film ist nicht besser als Niels Arden Oplevs, aber auch nicht schlechter. Aus diesem Grund bin ich doch ein klein wenig enttäuscht.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
New Kids Nitro
GrammatonCleric 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/01/06 13:59:03
Einmal will einem das Lachen dann aber doch im Halse stecken bleiben, denn die Lösung des Zombie-Konflikts mündet in dem wohl bösesten Gag der "New Kids"-Geschichte, der für einige dann doch die Grenze um einige Kilometer überschritten haben dürfte. Dabei ist er angesichts der Xenophobie-Schiene, die der Film fährt, nur konsequent – und ohnehin dürften ihn nur die Wenigsten wirklich realisieren. Andererseits zeigt das aber einmal mehr, dass auch "New Kids Nitro" wieder beide Lager bedient: Jene, die die New Kids als subversives, politisch-angehauchtes Sozialkino verstehen und jene, die sich einfach nur leichte, asige Unterhaltung wünschen. "New Kids Nitro" ist nicht besser als "New Kids Turbo", ihm aber absolut ebenbürtig.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
The Ides of March - Tage des Verrats
GrammatonCleric 7.0 "Sehenswert" 2011/12/20 15:01:01
"The Ides of March" macht lange Zeit vieles richtig, und man ist nicht nur ob des tollen Schauspielkinos angetan – bis das dunkle Geheimnis Morris' ans Licht kommt und Clooneys Film leider in gewöhnliche Bahnen abdriftet. Diese Richtung, die der Film dann einschlägt verschenkt zu viel von dem Potential, das er anfangs aufgebaut hat und kommt mit Wendungen um die Ecke, die weder spannend,…
"The Ides of March" macht lange Zeit vieles richtig, und man ist nicht nur ob des tollen Schauspielkinos angetan – bis das dunkle Geheimnis Morris' ans Licht kommt und Clooneys Film leider in gewöhnliche Bahnen abdriftet. Diese Richtung, die der Film dann einschlägt verschenkt zu viel von dem Potential, das er anfangs aufgebaut hat und kommt mit Wendungen um die Ecke, die weder spannend, noch überraschend sind. Den Anspruch, den Clooney für sich selbst erhebt, kann er leider nicht aufrecht erhalten. Das Politthrillerdrama, das nicht selten an ein Stück von Shakespeare erinnert (das ihm ja indirekt auch den Titel gegeben hat), bekommt nun eine Dramaturgie, die nur noch durchexerziert wird und nun nicht mehr an Shakespeare, sondern vielmehr an einen ZDF-Sonntagsfilm erinnert. Das ist angesichts dessen, was uns "The Ides of March" anfangs präsentiert natürlich umso bitterer. Dennoch bleibt ein hervorragend gespielter, politisch hochaktueller Film übrig, der bei den Oscars sicher nicht unbeachtet bleiben dürfte.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Gästebuch
Chrisetoph 2008/10/30 19:58:12
Moin Moin...
Wir sind auf 100% Nähe. Gut, bei zwei Filmen... :D
Schöne Grüße
TheCorey 2008/07/13 11:22:26
7% Nähe - das spricht für sich. Mal schauen ob wir die noch auf 0 kriegen ;)
Logge Dich jetzt ein, um einen Gästebucheintrag zu schreiben.
Freunde von GrammatonCleric
Stefan Rybkowski ist Kritiker für Equilibrium, X-RATED, DAS MANIFEST, evolver.at.
Stefan Rybkowski schreibt als Kritiker für Equilibrium, X-RATED, DAS MANIFEST, evolver.at.





Nach 100 Minuten ist dann auch alles vorbei und man fragt sich schließlich: really!? Das soll der Überfilm gewesen sein, für den Nicolas Winding Refn in Cannes prämiert wurde und der sich auf jeder Jahresbestenliste der US-Kritik befand? In einigen Jahren wird "Drive" wohl so ein Geheimtipp werden, der eigentlich gar keiner ist, den aber jeder Semi-Cineast jedem seiner Freunde empfiehlt, der mal was Cooles abseits des Mainstreams sehen will. Klappe zu, Affe tot.