Grochni
Grochni aus Österreich heißt Christian , ist 18 Jahre alt. Er hat sich 2011/10/11 18:28:00 auf moviepilot angemeldet und hat schon legendäre 252 Filme bewertet und hat schon 17 Kommentare geschrieben. Die ganze Welt ist eine Bühne Und alle Fraun und Männer bloße Spieler. Sie treten auf und gehen wieder ab, Sein Leben lang spielt jeder manche Rollen. Mehr
| Name | Christian |
|---|---|
| Alter | 18 |
| Stadt | Österreich |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Leonardo DiCaprio, Uma Thurman, Russell Crowe, Edward Norton |
| Meine Lieblingsregisseure: | Quentin Tarantino, Martin Scorsese |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Ich bin der singende tanzende Abschaum der Welt" - Fightclub |
| Über mich | Die ganze Welt ist eine Bühne Und alle Fraun und Männer bloße Spieler. Sie treten auf und gehen wieder ab, Sein Leben lang spielt jeder manche Rollen. |
Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Grochni 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/06/02 21:03:42
Ich war ja skeptisch. Ich bin eigentlich kein großer Freund von Komödien, aber bei diesem Film habe ich gelernt, dass es dabei riesige qualitative Unterschiede gibt. "Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben" ist ein Meisterwerk und hat sogar mir immerwieder einen Grinser aufgedrückt. Kubrick hat hier einmal mehr bewiesen, wozu er fähig ist.
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Ein gutbürgerlicher Schweizer, ein höflicher alter Mann, zwei kolerische Idioten, ein baseballfanatischer Kleingeist, ein zurückhaltender kleiner Kerl, ein eher desinteressierter Gelangweilter, ein organisierter Vorstehender, ein Mann mit Herkunft aus dem Slum, ein komplett sachlicher Intelektueller, eine sehr unauffällige Persönlichkeit, und nicht zuletzt ein einziger guter, reflektierter Mensch, der als einziger Zweifel an den Beweisen hegt. Das ergibt genug Charaktere für ein packendes Drama. Ein wirklich ergreifender Film, auch wenn einige der Personen zu sehr einem Klischee entsprechen.
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"Zwei Jahrzehnte in der Mafia" erinnert ein wenig an GoodFellas, nicht? Aber gut, der hat mir gefallen, das heißt, wenn der Inhalt auch diese Ähnlichkeit hat, freue ich mich schon.
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Bis zum Schluss bleibt die Frage, "wer ist Keyser Söze?" und an dieser Frage hängt sich der ganze Film auf. Eine schöne Story, wie ich meine, aber was als verwirrender Thriller beginnt, mündet kurz vor Schluss leider viel zu lange in ein Schießerei-Szenario, bevor das Ende noch einmal wirklich begeistert. Ein Top-Film mit nur wenigen Schwachstellen.
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Ich bin ein großer Freund von Thrillern, die einem immerwieder subtile Hinweise darauf geben, was noch passieren wird und wie sich die Story noch drehen wird, wodurch man später ein nettes "Aha"-Erlebnis hat, allerdings kann das ganze negative Auswirkungen haben, wenn es zu offensichtlich gestaltet wird. Bei diesem Film hatte ich hin und wieder das Gefühl, bereits zu wissen, wie die…
Ich bin ein großer Freund von Thrillern, die einem immerwieder subtile Hinweise darauf geben, was noch passieren wird und wie sich die Story noch drehen wird, wodurch man später ein nettes "Aha"-Erlebnis hat, allerdings kann das ganze negative Auswirkungen haben, wenn es zu offensichtlich gestaltet wird. Bei diesem Film hatte ich hin und wieder das Gefühl, bereits zu wissen, wie die nächste halbe Stunde ablaufen wird und oft habe ich recht behalten, was ich ein wenig schade fand.
Neben diesem kleinen Manko ist aber zu betonen, dass beinahe bis zuletzt die Frage bleibt, wer nun die Wahrheit kennt, und was wirklich geschah, geschieht und geschehen wird, wie man es aus anderen Werken wie beispielsweise "Shutter Island" kennt. Dadurch drängen sich auch bis zum Ende ständig die Fragen auf, wer die "12 Monkeys" sind, ob und wie sich dieser Virus verbreitet hat, was es mit der seltsamen, vermeintlich körperlosen Stimme, den Zähnen und dem verrückten Traum des Protagonisten auf sich hat, ...
Auf einige Fragen wird zum Schluss eine Antwort geboten, nicht aber auf alle, was dem Film aber vielleicht auch ein wenig die Dynamik rauben würde.
Mein Fazit lautet, dass es sich bei "12 Monkeys" um einen gelungenen, zeitweise wirklich spannenden, zum Teil aber auch zu berechenbaren Thriller handelt, der hinsichtlich des ständigen Bewusstseinswandels des Hauptcharakters durchaus auch eine dramatische Seite aufzuweisen hat und dem Zuseher verziert mit einem dezenten Science-Fiction-Anstrich für zwei Stunden wirklich zu denken gibt und gleichzeitig erstklassige Unterhaltung liefert.
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Ich bin ein großer Freund von Thrillern, die einem immerwieder subtile Hinweise darauf geben, was noch passieren wird und wie sich die Story noch drehen wird, wodurch man später ein nettes "Aha"-Erlebnis hat, allerdings kann das ganze negative Auswirkungen haben, wenn es zu offensichtlich gestaltet wird. Bei diesem Film hatte ich hin und wieder das Gefühl, bereits zu wissen, wie die…
Ich bin ein großer Freund von Thrillern, die einem immerwieder subtile Hinweise darauf geben, was noch passieren wird und wie sich die Story noch drehen wird, wodurch man später ein nettes "Aha"-Erlebnis hat, allerdings kann das ganze negative Auswirkungen haben, wenn es zu offensichtlich gestaltet wird. Bei diesem Film hatte ich hin und wieder das Gefühl, bereits zu wissen, wie die nächste halbe Stunde ablaufen wird und oft habe ich recht behalten, was ich ein wenig schade fand.
Neben diesem kleinen Manko ist aber zu betonen, dass beinahe bis zuletzt die Frage bleibt, wer nun die Wahrheit kennt, und was wirklich geschah, geschieht und geschehen wird, wie man es aus anderen Werken wie beispielsweise "Shutter Island" kennt. Dadurch drängen sich auch bis zum Ende ständig die Fragen auf, wer die "12 Monkeys" sind, ob und wie sich dieser Virus verbreitet hat, was es mit der seltsamen, vermeintlich körperlosen Stimme, den Zähnen und dem verrückten Traum des Protagonisten auf sich hat, ...
Auf einige Fragen wird zum Schluss eine Antwort geboten, nicht aber auf alle, was dem Film aber vielleicht auch ein wenig die Dynamik rauben würde.
Mein Fazit lautet aber, dass es sich bei "12 Monkeys" um einen gelungenen, zeitweise wirklich spannenden, zum Teil aber auch zu berechenbaren Thriller handelt, der hinsichtlich des ständigen Bewusstseinswandels des Hauptcharakters durchaus auch eine dramatische Seite aufzuweisen hat und dem Zuseher verziert mit einem dezenten Science-Fiction-Anstrich für zwei Stunden wirklich zu denken gibt und gleichzeitig erstklassige Unterhaltung liefert.
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Man könnte diesen Film den besseren "Hey Mann, wo ist mein Auto?" nennen. Ein paar abgefrackte Typen, die aus irgendwelchen obskuren Gründen an etwas kommen, das für einige Fraktionen, die wohl mehr oder weniger gefährlich sein sollen, allerdings viel zu lächerlich dafür dargestellt werden, interessant ist. Der große Unterschied zum bereits genannten Film ist, dass hier nicht alles…
Man könnte diesen Film den besseren "Hey Mann, wo ist mein Auto?" nennen. Ein paar abgefrackte Typen, die aus irgendwelchen obskuren Gründen an etwas kommen, das für einige Fraktionen, die wohl mehr oder weniger gefährlich sein sollen, allerdings viel zu lächerlich dafür dargestellt werden, interessant ist. Der große Unterschied zum bereits genannten Film ist, dass hier nicht alles dermaßen ins Lächerliche gezogen wird und viele der Unterhaltungen einen eher authentischen Eindruck machen, was mir sehr zugesagt hat. Allerdings kann ich den Film nicht übermäßig gut bewerten, weil ich diese "Haha"-Komödien, die nicht mit hochstehendem Humor, sondern mit kleinen Witzchen und einer absurden Atmosphäre punkten wollen, einfach nicht wahnsinnig begeisternd finde. Trotzdem aber für dieses Genre eine positive Überraschung.
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Zu diesem Film ist zu sagen, dass einmal mehr das schauspielerische Talent von Edward Norton unter Beweis gestellt wird - eine schier großartige Leistung. Auch der Plot ist ein wirklich guter. Wie der Persönlichkeitswandel eines Derek Vinyard beschrieben wird ist sehr ergreifend - wobei es bei seinem Bruder eher plump dargestellt wird. Aber wirklich - seit langem wiedereinmal ein Film, der mich…
Zu diesem Film ist zu sagen, dass einmal mehr das schauspielerische Talent von Edward Norton unter Beweis gestellt wird - eine schier großartige Leistung. Auch der Plot ist ein wirklich guter. Wie der Persönlichkeitswandel eines Derek Vinyard beschrieben wird ist sehr ergreifend - wobei es bei seinem Bruder eher plump dargestellt wird. Aber wirklich - seit langem wiedereinmal ein Film, der mich nicht vor allem unterhalten oder belehrt (wie es wahrscheinlich den meisten geht) hat, sondern berührt.
Trotzdem sind noch einige Worte zum politischen zu vergeben, da er mich hier ein wenig enttäuscht hat. Zwar wird es sehr schön dargestellt, was der große Fehler an Rassismus ist, nämlich dass die Hautfarbe nicht über die Persönlichkeit bestimmt, es wird aber keine Alternative aufgezeigt. In der Szene, als Vinyard im Gefängnis sitzt und von seinem ehemaligen Lehrer besucht wird, zeigt er ihm zwar, wie falsch er lag, nichts desto trotz nennt er als Grund dafür aber, dass der Hass der Fehler war, was nicht richtig ist. Denn dieser Hass ist Resultat des schlechten Lebens, das er und seine Familie gezwungen sind zu leben, was ihn durchaus rechtfertigt und was ihn wichtig dafür macht, etwas an der Situation ändern zu wollen. Nur die Wege, auf denen Vinyard es versucht, nämlich gegen Migranten zu hetzen, sind die falschen. So sehe zumindest ich das.
Zum Abschluss noch ein Tipp an jene, die sich in politischer Hinsicht leicht beeinflussen lassen: Hört nicht nach der ersten Hälfte auf, sonst habt ihr die falsche Doktrin abbekommen, denn erst danach geht es mit der "richtigen" politischen Einstellung los ;)
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Nette Idee mit schön düsterer Atmosphäre, einem Hauch Spannung, einem guten Cast und einem (zumindest ein wenig) guten Ende. Man müsste meinen, so einen Film gehöre besser bewertet als mit 6.5, was aber hier leider nicht richtig ist. Die Hauptpunkte, die mich gestört haben, waren die Filmmusik, die stellenweise völlig unpassend und im Verhältnis zum Rest viel zu laut für meinen Geschmack…
Nette Idee mit schön düsterer Atmosphäre, einem Hauch Spannung, einem guten Cast und einem (zumindest ein wenig) guten Ende. Man müsste meinen, so einen Film gehöre besser bewertet als mit 6.5, was aber hier leider nicht richtig ist. Die Hauptpunkte, die mich gestört haben, waren die Filmmusik, die stellenweise völlig unpassend und im Verhältnis zum Rest viel zu laut für meinen Geschmack ist und die Kürze des Films, da alle Ereignisse viel zu apprupt geschehen. Ich bin zwar ein großer Liebhaber von Filmen, die mehrere Storys erzählen und den Hintergrund von einigen Personen erst verraten, nachdem sie längst aufgetaucht sind, hier funktioniert das aber nicht. All die kleinen Annekdoten fallen eben nur als 5-minütige Einwürfe aus und nehmen nicht den Charakter einer schönen, komplexen Erzählung an, wie es beispielsweise in Filmen wie "Reservoir Dogs" geschieht. Würde der Film noch eine Stunde länger dauern und neben seinen ohnehin vorhandenen Stärken noch an seinen Schwächen arbeiten, könnte ich auch gerne 8.5 Punkte vergeben.
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Kloppo09 2012/05/14 23:41:09
Antwort löschenDann schau dir das Original "13 Tzameti" an.Der ist um klassen besser.
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Eine wunderschöne, berührende Geschichte, die nichts weiter als die Wahrheit erzählt. Genau so geht es genug Leuten auf der Welt und die Gesellschaft sieht weg. Viele werden sagen, dieser Film spiegle eine überspitzte, etwas verfälschte Realität wieder, aber das ist nicht wahr. Wer mit den Hauptcharakteren dieses Stücks nicht sympatisiert, ist vom System bereits so weit in die Enge getrieben, dass er die Wahrheit nicht mehr erkennen kann. Wer glaubt, sie wären rücksichtslose Schweine, erkennt nicht, dass sie selbst keine Schuld an ihrer Situation tragen. Und wie es so richtig heißt, "wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung". Auch unsere Welt wird bald ihre Landung erleben, davon ist auszugehen.